Freitag, 30. Dezember 2011

2011 - ein "BEST OF" der etwas anderen Art

Fast ein Jahr ist es nun her, dass ich den ersten Beitrag auf meinem Blog veröffentlicht habe. Mittlerweile kamen viele Beiträge hinzu. Ehrlich gesagt viel mehr, als ich anfangs geglaubt hätte. Denn ich war skeptisch, dass ich selbst genügend Zeit aufbringen würde, um einen Blog aufrecht zu erhalten, vor allem neben dem Einstieg ins Berufsleben. Anfängliche Skepsis hin oder her, ich war sofort so inspiriert von den ganzen Rezepten und Anregungen auf anderen Blogs, dass sich mir die Frage eigentlich gar nie gestellt hat. Und das alles total freiwillig. Denn Dinge wie kreativ sein, Gemüse schnibbeln oder einen Teig zusammenzurühren, Schreiben und Fotografieren ein perfekter Ausgleich für mich.

Ich denke, jetzt ist auch der Zeitpunkt, meine Leser ein Mal direkt anzusprechen und mich zu bedanken. Dass sich Leute auch für meinen Blog interessieren,  hat mir natürlich immer zusätzliche Motivation gegeben. Daher nun ganz offiziell ein GROSSES DANKESCHÖN an euch alle, ich freue mich sehr über jeden neuen und alten Leser!

Nun zum nächsten Thema: In den Medien gibt es im Moment überall Jahresrückblicke. Im Folgenden kommt mein eigener Jahresrückblick. Wenn jemand die Vorlage zum Anlass nehmen will, über seine kulinarischen Highlights 2011 zu berichten, dann kann er das natürlich gerne tun, und ich fände es sehr interessant, dies zu lesen.


Das Geschmackshighlight:
Scharf, süß und salzig  - diese Kombination habe ich für mich entdeckt, zum ersten Mal bei diesem Curry.

Am meisten wiederholt:
Auch wenn ich vielen zum ersten Mal gemacht habe, es gab nicht alles nur ein Mal. Brot ist Grundnahrungsmittel, diese Quarkwecken gehören für mich auch dazu, und da sie so einfach und schnell zu machen sind, hab ich bereits öfters eine Ladung in den Ofen geschoben.


Die grösste Sauerei in der Küche:
Wirklich  alle Schüsseln, Töpfe und Bretter, die zu meiner kleinen Küche gehören, wurden beim Herstellungsprozess der Gnocchi benutzt – und zwar zur gleichen Zeit. Daher sah es in der Küche dementsprechend aus.

Das schönste Foto:
Es stammt eindeutig von der Erdbeer-Kokos-Torte, die ich im Juni gebacken habe. Dass meine erste Torte so aussieht, hat mich beeindruckt - und die Tatsache spricht umso mehr für das Rezept.


Das schlimmste Foto:
Ein paar andere Bilder auf meiner Seite gehen eigentlich gar nicht. Diese Pasta muss im nächsten Jahr nochmal gekocht werden – und das Foto ausgetauscht.

Die grösste Überraschung:
So richtig genial sind meine Brioches geworden (dieser Geruch als sie aus dem Ofen kamen!) – durch viel Geduld und viel Butter.


Hat meisten Nerven gekostet :
An diesem Rezept habe ich sehr lange herumprobiert, bis sowas wie Pudding dabei heraus kam.


Der grösste Lerneffekt:
Viel gelernt habe ich bei meinen ganzen  Nudelsaucen, die ich in der Kategorie Pastasaucenklassiker gesammelt habe. Zum Beispiel, dass es ausschlaggebend ist, eine einfache Tomatensauce lange genug zu kochen und welche Rolle die Wahl von qualitativ hochwertigen Zutaten spielt. Dann kann auch schon gar nicht mehr so viel schief gehen …

Am beliebtesten bei anderen:
1. Am meisten Klicks hat der Post über den Zebrakuchen erhalten, da eine vielbesuchte Seite netterweise auf ihn verweist.
2. Dann kommt der Johannisbeerkuchen. Im Juni hat halb Deutschland auf google nach einem Rezept gesucht, wie es mir vorkommt ;-)
3. Und an dritter Stelle kommen die Gemüsetaler auf Kürbissauce, die ich im Rahmen von einem Blogevent gemacht habe.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

A perfect day


Auf einen Tag wie den heutigen habe ich lange gewartet. Nämlich auf einen freien Tag. Und damit meine ich nicht nur einen Urlaubstag, sondern auch einen Tag ganz ohne Verpflichtungen, den ich mir heute gönne. So habe ich mir heute mal wieder einen meiner absoluten Lieblingsfilme Before Sunrise angesehen, den ich immer wieder wunderschön finde. Darin wird auch das Lied "Perfect Day" gespielt - passend zu meinem perfekten Tag: Dieser bestand bisher neben dem Film schauen schon aus einem Sportprogramm, und gleich werde ich mich auf´s Sofa legen und in mein Buch vertiefen. Und heute Abend noch was schönes Kochen.


Jetzt habe ich von hinten angefangen zu erzählen. Zu meinem perfekten Tag gehörte heute auch ein perfektes Frühstück: Gemütlich an den Tisch sitzen (weit weg von irgendeinem Computer o.ä.), Zeitung lesen, Schoko-Granola essen, und dazu Kaffee und frisch gepressten Orangensaft trinken.

Das Granola habe ich auf Dani's Seite Flowers on my plate gesichtet. Das klang gleich so gut, dass ich es direkt nachgemacht habe, unter anderem weil es Schoko-Granola heisst. Und ich bin begeistert, wie einfach man sich sein eigenes Müsli machen kann. Daran werde ich mich sicher auch noch die nächsten Wochen erfreuen, auch wenn ich dann morgens keine Zeit mehr für ein ausgiebiges Frühstück habe.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Pastasaucen X: Pesto alla Genovese


Da ich alle Zutaten für das bekannte, grüne Pesto daheim hatte, habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mit der Herstellung losgelegt. Zudem wird der Knoblauch in meinem Kühlschrank so langsam alt. Damit war es heute Abend nicht nur die höchste Zeit ihn aufzubrauchen, sondern auch die beste Gelegenheit: ich muss nämlich morgen nicht arbeiten, kann also Knoblauch essen, ohne zu befürchten, jemanden oder gar einen Kunden mit meiner Knoblauchfahne zu stören.
Das Pesto habe ich zum zweiten Mal zubereitet und diesmal genau auf meine Vorstellungen angepasst (d.h. etwas mehr Käse und etwas weniger Pinienkerne auf die Menge im Vergleich zu vorher).
Dazu ein paar Nudeln und ein Schluck Wein und ich bin heute Abend glücklich ...


Pesto alla Genovese

für 4 Portionen 

40 g Basilikum (um genau zu sein die Grammangabe. Alternativ ein Bund, bzw. hier gibt es auch so kleine Tütchen zu kaufen... da stand 20 g drauf)
80 g Pinienkerne
100 g Parmesan
3 Zehen Knoblauch
120 ml gutes Olivenöl 
frisch gemahlener Pfeffer 
Salz 

Die Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne anbraten, bis sie etwas Farbe bekommen. Das Basilikum waschen, die Knoblauchzehen klein schneiden. Dann die Pinienkerne, das Basilikum und den Knoblauch mit dem Mörser (alternativ im Mixer) zerstampfen (zerkleinern). Den Käse in Stücke schneiden und dann zur Mischung hinzufügen. Als letztes das Öl dazugeben und alles weiter mörsern (mixen) bis alle Zutaten zerkleienrt sind. Das Pesto Salz und Pfeffer abschmecken.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Vorspeise mit roten Beeten und Ziegenkäse

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, und so bin ich heute mit Sack und Pack zu mir nach Hause zurück gekehrt. Im Gepäck natürlich meine Weihnachtsgeschenke, darunter auch die neue Kamera und die Dessert-bzw. Vorspeisenringe, die ich bekommen habe.
Naheliegend, was ich daheim als erstes gemacht habe. Das Ergebnis ist das folgende:


Nach einem gehaltvollen Dessert war mir noch nicht, damit warte ich lieber noch ein paar Tage ... also habe ich meine Ringe im Rahmen einer besonderen Vorspeise eingeweiht. Ich habe bis vor Kurzem zwar immer behauptet, rote Beete seien eine der wirklich sehr wenigen Zutaten, die ich nicht mag, das ist nun aber auch nicht mehr wahr. Ich habe diesen Herbst und Winter so oft einen gemischten Salat mit roten Beeten vorgesetzt bekommen, die ich zunächst gar nicht, dann widerwillig und schließlich ganz selbstverständlich mitgegessen habe. Und nun mag ich sie sogar ganz gerne. Deshalb wurden diese Beet and Goat Cheese Napoleons ausprobiert.

Am Rezept habe ich allerdings ein paar Veränderungen vorgenommen. Die Zuckermenge, die zum Kochen der roten Beete in Essig dazugegeben wird, habe ich drastisch reduziert. Die roten Beete habe ich auch etwas länger gekocht. Auch wenn der Essiggeschmack gut war, überlege ich mir, beim nächsten mal einfach die Knolle ganz zu kochen und dann klein zu schneiden bzw. Kreise auszustechen. Und Haselnussöl hatte ich auch nicht da. Das Getürm habe ich dann mit Feldsalat und Orangenschale garniert. Auch wenn das Bild zum Rezept in diesem Fall ausschlaggebend für's Nachkochen war, die Zutaten harmonieren auch sehr gut miteinander.

Freitag, 23. Dezember 2011

Feliz Navidad


Es ist soweit, der vorweihnachtliche Stress ist vorbei und das Weihnachtsfest ist wirklich da.Mir bleiben nur noch ein paar Weihnachtsgrüsse an alle möglichen Leute zu versenden: gute, alte Freunde sowie sehr nette Leute, deren Bekanntschaft ich im letzten Jahr machen durfte. 

Weihnachtliche Grüsse und gute Wünsche kann man nicht genug in die Welt schicken, vodaher auch in diesem Rahmen an euch: Ich wünsche euch allen ein wirklich schönes Weihnachtsfest, gemütliche Stunden im zusammen mit der Familie und einfach Zeit zu entspannen. Und auch ganz wichtig: Viel Inspriration und neue Ideen in der Küche, oder einfach die Zeit, alte oder neue Vorhaben umzusetzen (ich für mich setze dabei auf die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr. Oder seid ihr zu sehr damit gestresst, ein ordentliches Weihnachtsmenü auf den Tisch zu bringen?).

Samstag, 17. Dezember 2011

Elly's Blumenkohl


Da ich heute Abend zu einem weihnachtlichen Fondue-Essen eingeladen bin und morgen zu einer Geburtstagsfeier in der Familie, sollte es  zum Mittagessen was Leichteres geben. Ich denke,  diese Häufung vorweihnachtlicher Events, von viel Essen begleitet, kommt den meisten sehr bekannt vor ... Jedenfalls war das heute bei mir der Anlass, endlich mal den gerösteten Blumenkohl von Elly nachzumachen. Fazit: Es hat sich gelohnt, den Blumenkohl zuerst zu kochen, dann zu braten und schließlich zu backen. Die Mandeln und Gewürze haben auch sehr gut gepasst. Das Rezept merke ich mir auf jeden Fall, sowohl als Hauptmahlzeit mit Gemüse als auch als Beilage.

Freitag, 16. Dezember 2011

Mal wieder Pralinen


Ich finde, Pralinen bereichern jeden Plätzchenteller, sie sind eben nicht das Gleiche wie Kekse. Besonders passend zur Jahreszeit finde ich die Kirsch-Marzipan-Pralinen. Sie sind in der Herstellung auch für Anfänger geeignet (z.B. mich). Ich hatte erst die Befürchtung, dass das Kirschwasser zu stark dominiert (denn eigentlich mag ich den Geschmack überhaupt nicht, wenn ich daran rieche), meine Sorge war aber unbegründet. Ungefähr so wie bei Käsefondue, da kommt ja auch etwas davon rein, man merkt es dann aber nicht. Spätestens wenn ich versuche, Käsefondue zu machen (so jedenfalls der Plan), kommt Kirschwasser wieder zum Einsatz.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Rotweinkuchen zur Einweihungsparty

Ich bin bekennender Rotweinliebhaber (leider kann ich nicht unbedingt sagen Kenner), ziehe diesen Wein so ziemlich allen anderem Alkohol und sämtlichen Gemischen vor. Denn am liebsten mag ich Rotwein pur, auch wenn ein Glühwein auch mal okay ist ... oder auch ein Kuchen. Gestern habe ich ihn zu einer kleinen Party bei mir daheim gemacht, und damit auch mein Image als Rotweintrinker vor meinen Freunden besiegelt. Der Kuchen ist aber gut geworden und kann jetzt so in meinen Rezepten abgespeichert werden, nachdem er bei meinem letzten Versuch zu süß und rotweinlastig war.

Das ist auch das einzige, was ich von meiner Party bloggen kann, da meine Mousse auch Chocolat, einmal mit weisser und einmal mit dunkler Schokolade, einmal ohne und einmal mit Ei - einmal zu fest und einmal zu flüssig geworden ist. Und sonst habe ich noch die bewährten Pizzaschnecken, eine grosse Schüssel Salat und aus Zeitmangel leider ein paar gekaufte Plätzchen und Chäschüechli aufgetischt.


Rotweinkuchen

250 g Mehl
3 EL Speisestärke
1 TL Zimt 
1 TL Backpulver 
200 g Zucker 

1 Päckchen Vanillezucker
250 g Butter
4 Eier
125 ml Rotwein, trocken
100 g Schokoladenraspel 

Puderzucker

Die Butter aus dem Kühlschrank stellen. Während dessen das Mehl abwiegen und mit der Speisestärken dem Backpulver und Zimt vermengen. Die Form einfetten. Den Rotwein abmessen und den Ofen vorheizen.
Dann die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker gut verrühren. Die Eier nacheinander hinzufügen. Anschließend die Mehlmischung einsieben und gut rühren. Schließlich noch den Wein eingießen und die Schokoladenraspeln unterrühren. Den Teig in die Form geben und bei 190°C Ober-/Unterhitze ca. 50-60 Minuten backen. Den Kuchen nach dem Backen zunächst in der Form auskühken lassen, dann auf einem Rost. Mit Puderzucker bestreuen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Kirsch-Pudding-Kuchen



Als ich vor einiger Zeit auf der Suche nach einem einfachen und relativ gelingsicheren Rezept für Kirschkuchen war, habe ich dieses gefunden. Und ich habe es mir gemerkt, denn es hat meine Kriterien zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt und das Ergebnis war richtig lecker.

Dieser Kuchen ist nicht unbedingt weihnachtlich, ich habe ihm aber einfach weihnachtlich gestylt durch die Sternchen. Und Kirschen aus dem Glas gibt es ja das ganze Jahr.

Eine Anmerkung: Anstatt dem Puddingpulver kann man genauso gut 40 g Stärke und evtl. etwas Vanille/Zucker nehmen.


Sonntag, 4. Dezember 2011

Weihnachtssalat

Ich könnte gar nicht mehr in vorweihnachtlicher Stimmung sein an diesem Wochenende - auch noch ohne selbstgebackene Plätzchen und Schnee. Dafür habe ich meine Wohnung (und hoffentlich auch zur Freude meiner Nachbarn meine Wohnugnstür) weihnachtlich dekoriert mit Tannenzweigen, Kerzen und roten Christbaumkugeln. Dann schallen fast ununterbrochen die klassischen Weihnachtslieder durch die Wohnung (das muss einfach sein). Heute war ich auch noch erfolgreich ein paar Geschenke einkaufen.


Und nicht zuletzt habe ich gestern den Christmas Salad aus dem Fifteen von Jamie Oliver gemacht. Der schmeckt, oh Wunder, wirklich weihnachtlich! Es sind auf jeden Fall eine Menge feiner Zutaten drin, und mein erster Gedanke war, dass sich dieser Salat gut als Vorspeise eines Weihnachtsmenüs macht. Aber nicht zwangsweise nur zu solch einem Anlass.

Samstag, 3. Dezember 2011

Modernes Soul Food für den Samstag Abend

Auch wenn der Ursprung des Begriffes "Soul Food" nicht unbedingt was mit Pasta zu tun hat, sondern auf die traditionelle Afroamerikanische Küche zurück geht, Essen für die Seele kann man immer brauchen. Und speziell ist es das, was ich nach dieser Woche an meinem gemütlichen Samstag Abend brauche.


Die sauer-scharfen Spaghetti nach Rezept von Donna Hay sind bestimmt nicht jedermann's Sache, aber genau mein Fall. Und wer sich die Kombination aus Chili, Kapern, Zitrone, Rucola, Parmesan und Knoblauch vorstellen kann, sollte die Nudeln nach dieser Art unbedingt probieren. Das Rezept ist aus den Modern Classics, oder auch hier veröffentlicht.

Dienstag, 29. November 2011

Couscous mit Gemüse


Couscous könnte mein neues Grundnahrungsmittel werden. Dieses Mal gab's ihn zusammen mit dem Gemüse, das noch im Kühlschrank und der Gefriertruhe vorhanden war (da wird das Thema Resteverwertung wieder aktuell). Auch wenn's sicher nicht wirklich authentisch ist, habe ich noch ein paar Kräuter (Koriander) und Gewürze (Zimt, Kümmel) untergemischt. Das Ergebnis hat mir aber super geschmeckt.


Couscous mit Gemüse

für 2 Portionen

120 g Couscous
180 ml Wasser 
Salz
1 EL Öl (zum Couscous)
1/2 Aubergine
1/2 Zwiebel
150 g Erbsen (TK)
2 Karotten
1 EL Öl (zum Braten)
1 Prise Zimt
1 Prise Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Balsamio-Essig
etwas frischer Koriander
Salz
Pfeffer

Die Aubergine waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 15 Minuten ziehen lassen und dann das Salz abwaschen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. 

Die Karotte waschen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit den Erbsen 5 Minuten in kochendem, gesalzenem Wasser garkochen. 

Die Auberginenscheiben vierteln. In einer Pfanne Öl erhitzen, die Auberginen darin anbraten, nach 3 Minuten die Zwiebeln hinzugeben und Minuten bei mittlerer Temperatur auf dem Herd lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Am Schluss eine Prise Zimt und Kümmel und 1 EL Balsacmico-Essig untermischen. Den Koriander hacken.

Während dessen 180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, 1 Prise Salz, 1 El Öl und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen.

Couscous und das ganze Gemüse mischen. Mit Korianderblättern garniert servieren.

Montag, 28. November 2011

Pastasaucen IX: alla Siciliana


An den Italienern bewundere ich ihren feinen Geschmackssinn: eine Italienerin hat am Tisch in der Mensa mal gefragt, ob sie eine Orange essen darf, während jemand anders noch beim Hauptgang war (weil der Orangengeruch ja den den Geschmack des Mittagessens übertönen könnte).  Italiener sind die ersten, die sich über schlechten und schlechten (oder schlecht temperierten) Kaffee beschweren. Und auch eine Italienerin hat mir gezeigt, wie man Auberginen richtig zubereitet und vor dem Kochen von den Bitterstoffen befreit. Eine italienische Freundin hat bei mir nämlich mal Pasta mit Auberginen, Tomaten und Knoblauch zubereitet. Sie stammt zwar aus dem Norden des Landes und nicht aus Sizilien - das lasse ich aber trotzdem mal gelten.


Rigatoni alla Siciliana

für 2-3 Portionen

200-300 g Rigatoni
1 Aubergine
1 Dose Tomaten, stückig (400 g)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Öl
getrockneter Oregano
frisch gemahlener Pfeffer
Salz
nach Belieben Parmesan zum Bestreuen

Die Aubergine waschen und in 1 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 15 Minuten ziehen lassen und dann das Salz abwaschen. 
Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und den Knoblauch fein hacken.
Aus den Auberginenscheiben ca. 1x1 cm große Stücke schneiden.
In einer Pfanne das Öl heiß werden lassen, die Auberginen ca. 3 Minuten darin anbraten. Anschließend die Zwiebeln hinzufügen (evtl noch etwas Öl hinzugeben). Nach weiteren 2 Minuten den Knoblauch in die Pfanne geben und alles für ca. 2 weitere Minuten anbraten. Dann die Hitze etwas reduzieren und und die Tomaten hinzugeben. Die Sauce ca. 15 Minuten bei geringer Hitze einkochen lassen. Während dessen die Nudeln in Salzwasser gar kochen. Am Schluss noch die Sauce mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Danach die Sauce mit den Nudeln mischen und servieren. Nach Belieben mit Parmesan bestreuen.

Sonntag, 27. November 2011

Nougattaler

Das zweite Plätzchenrezept aus dem letzten Jahr, das von Erfolg gekrönt war und ins Repertoire mitaufgenommen wurde, sind Nougattaler. Mit Nougat und Schokolade. Darin spiegelt sich auch meine Vorliebe für Schokoladiges wider, denn bisher habe ich immer am liebsten solche Kekse von einem bunten Plätzchenteller genommen.


Das Rezept habe ich zufällig bei Chefkoch gefunden.

Zimtsterne zum 1. Advent

Dass heute der erste Advent ist, war an mir bis gestern Abend total vorbeigegangen. Jetzt ist also (laut meiner Rechnung) offiziell Weihnachtszeit. Als in dieser Woche abends die Weihnachtsbeleuchtung in Zürich eingeschaltet wurde (einfach wunderschön) und ich auch meinen ersten Glühwein getrunken habe, kam ich auch schon in Stimmung. Also Zeit, auch auf meinem Blog für etwas Adventsatmosphäre zu sorgen.


Meine Plätzchenbackversuche aus dem letzten Jahr scheiterten ziemlich kläglich. So habe ich mindestens drei Rezepte für Liebesgrübchen/Husarenkrapferl ausprobiert, und es ging immer schief. Genauso mit Florentinern. Jedoch gibt es zwei Ausnahmen. Eine davon waren in der Tat Zimtsterne. Ausgerechnet das Rezept, vor dem mich alle gewarnt haben, hat problemlos funktioniert. Dies habe ich Petra´s Rezept zu verdanken, auf das ich sehr gerne verweise. Dies hat mich letztes Jahr gerettet und so wird es wohl, zumindest für Zimtsterne, bei diesem einen Rezept bleiben, das ich ausprobiert habe und von nun an immer wieder machen werde. 

Freitag, 25. November 2011

Mini apple pies

Nach einer wirklichen (und nicht nur gefühlten) Ewigkeit kann ich endlich mal wieder etwas Süßes und Gebackenes posten. Meine Backergebnisse der letzten Wochen waren einfach nicht wirklich toll, aber diese Apple Pies sind es definitiv wert, verbloggt zu werden.

Ich habe aus einem klassischen, amerikanischen Rezept für apple pie einfach kleine Mini Pies gebacken - die sind einfach süß, auch im wahrsten Sinne des Wortes. Der Teig erinnert mich stark an Blätterteig, auch wenn ich den Teig nicht nach einer genauen Anleitung gefaltet und ausgerollt habe. vom Buttergehalt müsste es allerdings hinkommen. Richtigen Blätterteig könnte ich also auch mal auf mein Programm setzen, so zum Vergleich. Was die apple pies angeht, so sind diese richtig gut geworden, sowohl die Konsistenz des Teiges als auch die der Füllung. Ohne viele Extras und Zutaten, einfach klassisch gut.


Mini Apple Pies

für 5 Tarteletteförmchen mit 10 cm Durchmesser

für den Teig:
200 g Mehl
150 g kalte Butter
15 g Zucker
1 Prise Salz
70 ml eiskaltes Wasser

für die Füllung:
2 große Äpfel (500 g)
40 g Zucker
1 Prise Zimt
15 g Mehl

Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen und diesen für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Nach ungefähr einer 3/4-Stunde die Äpfel waschen, schälen und klein schneiden. Mit den restlichen Zutaten für die Füllung vermengen. Nun gut die Hälfte des Teiges nehmen und dünn ausrollen. Damit die Tarteletetförmchen auskleiden. Anschließend die Füllung auf die Förmchen verteilen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen. 
Den restlichen Teig ebenfalls dünn ausrollen und mit einem Messer daraus ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Mit diesen dann die Törtchen belegen. 
Alles ca. 35 Minuten im Ofen backen.

Montag, 21. November 2011

Italienisches Fast Food

Früher habe ich Pizza immer als mein Lieblingsessen angegeben, und auch heute ist es die Pizza noch (mit einer Einschränkung: unter anderem). Auch wenn böse Zungen behaupten, Pizza sei nichts Besonderes und nur italienisches Fast food. Beim Belag bin ich eigentlich recht offen für so ziemlich alles, ausser die Pizza ist zu fettig und überladen. Neulich gab's bei mir Oliven, Aubergingen, Basilikum und Mozzarella als Belag.

Bisher benutze ich ein Rezept standardmäßig für Pizzateig: als wir in meiner ersten WG zum ersten Mal Pizza gemacht habe, rief eine Mitbewohnerin von mir jemand aus ihrer Verwandtschaft an und fragte nach dem Rezept ... dieses hat sich nun als mein Standard etabliert.Trotzdem bin ich nicht abgeneigt, in Zukunft mal eine eher original italienische Pizza mit ganz dünnem Boden zu probieren bzw. mich an einer etwas üppigeren, amerikanischen Pizza zu probieren. Meinen Standard-Teig würde ich irgendwo in der Mitte klassifizieren.

Ich habe letztens aus der Hälfte des unten notierten Rezeptes 2 Pizzen von ca. 20 cm Durchmesser hergestellt. Die Pizzen habe ich dann bei 220°C für ca. 15 Minuten gebacken, Nicht mengenhalbiert reicht der Teig für ein Backblech (dann backe ich die Pizza für ca.20 Minuten).


Pizzateig

siehe hier für ein Update

für 4 Portionen / 1 Blech

400 g Mehl
30 g Hefe
225 ml lauwarmes Wasser
etwas Zucker
1 Prise Salz
4 EL Öl

Die Hefe mit dem Wasser und Zucker Glatt rühren. Anschließend mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen, dann belegen und bei 220°C im Ofen backen (je nach Dicke und Pizzagrösse 15-30 Minuten).

Freitag, 18. November 2011

Die Woche der ausgefallenen Salate

Einer geht noch, oder? Nach den Garnelen-Avocado-Mango und Couscous-Mango-Mozzarella Kreationen habe ich in der letzten Woche nämlich auch noch einen Salat mit Quinoa zubereitet. Quinoa steht bei mir schon seit langer Zeit in meinen Küchenschränken, ich weiss auch schon gar nicht mehr, was genau ich damit zu kochen beabsichtigt habe, als ich die Packung gekauft habe. Kann auch sein, dass ich einfach mal ausprobieren wollte, wie es schmeckt, nachdem ich das Wort ein paar Mal in Rezepten gelesen habe.
Jedenfalls habe ich neulich dann auf der Speisekarte von einem Café einen "Inka-Salat" entdeckt .... Das hat mich dann motiviert, selbst einen solchen Salat zuzubereiten, mit zusätzlichem Gemüse.
Ich fand es mal eine gute Abwechslung, das Inkakorn war ziemlich geschmacksneutral und daher eine gute und auch gesunde Basis für Gerichte. Couscous finde ich allerdings noch etwas feiner, sowohl die Körner als auch im Geschmack.


Quinoa-Salat

für 1 Portion

50 g Quinoa
125 ml Wasser
1 Prise Salz
1/2 Acovado
1 Tomate
1 Karotte
1/4 Gurke
etwas Schnittlauch
1 El Öl
1/2 EL weißer Balsamico-Essig
1 Tl Zitronensaft
frisch gemahlener Pfeffer
Salz

Quinoa in einer Schüssel oder in einem Sieb gründlich abspülen. 125 ml Wasser zum kochen bringen, etwas salzen und die Quinoakörner darin 20 Minuten garen lassen. Während dessen das Gemüse waschen und in Stücke schneiden. Aus Öl, Essig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren und anschließend alle Zutaten miteinander vermischen.

Mittwoch, 16. November 2011

Couscous-Salat mit Mango und Mozzarella

Dieses Rezept stand schon länger auf dem Fahrplan, bevor es umgesetzt wurde. Damals hatte ich als Zutaten neben Mango und (Büffel-)Mozzarella auch Rucola, Basilikum und getrocknete Cranberries zusammengestellt, auf Couscousbasis. Die Mango-Mozzarella-Kombination tönt zunächst recht sommerlich - je nachdem wo die Mangos herkommen, ist aber auch im November Saison, eigentlich kann man sie das ganze Jahr über irgendwo ernten, wenn man z.B. diesem Kalender glaubt.



Ich fand's richtig gut, das würde ich aber bei fast allem mit gutem Büffelmozzarella sagen ;-).

Couscous-Salat mit Mango und Mozzarella

für 2 Portionen

120 g Couscous
180 ml Wasser 
Salz
1 EL Öl
1 Mango
125 g Büffelmozzarella
1 Schalotte
1 Hand voll Rucola
5 Blätter Basilikum
30 g getrocknete Cranberries
Salz
Pfeffer

180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, 1 Prise Salz, 1 El Öl und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen. Während dessen die Mango in Stücke schneiden, den Käse würfeln und die Schalotte fein hacken. Rucola und Basilikum waschen, die Basilikumblätter auch klein schneiden. Den Couscous etwas abkühlen lassen und dann alle Zutaten mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Sonntag, 13. November 2011

Food styling II: Gemüse kleinschneiden

So gerne ich Mangos mag, das Schälen und in Stücke schneiden fand ich immer äußerst kompliziert und klebrig. Einen interessanten Tipp, wie es etwas einfacher und eleganter geht, habe ich in diesem Video gefunden. Ab 3:00 geht es um Mangos. Aber auch der Teil zum Basilikum war für mich ganz lehrreich:


Ein farbenfrohes Vergnügen: Garnelen, Mango und Avocado

In den letzten Wochen waren meine Backversuche nicht immer von Erfolg gekrönt, also gab es zum heutigen Kaffeeklatsch keinerlei Experimente, sondern den bewährten Zitronen-Blechkuchen. In diesem Fall blogge ich eben über den Salat, den ich außerdem gegessen habe. Dabei waren das Kriterium die Garnelen, die ich dabei haben wollte. So bin ich auf folgendes Rezept gestoßen. Mit Mango, Avocado und Frühlingszwiebeln. Ein Volltreffer für meinen Geschmack, und ein Hauch von Luxus.


Ich habe Lauch anstatt der Frühlingszwiebeln  verwendet, genauso wie eine rote Chili und Basilikum, da das mein Kühlschrank hergegeben hat und da schon viel zu viel Sachen drin sind, wenn ich bedenke, dass sich unter der Woche dort nicht so viel tut.

Mittwoch, 9. November 2011

Wraps mit Lachs und Rucola


Kurz und knapp: Zwei andere Tortilla-Fladen wurden von mir zu Wraps verarbeitet, mit Rucola, Lachs, Tomaten und Pinienkernen. Das Rezept habe ich mir vor langer Zeit schon mal abgespeichert, da ich fand, dass die Kombi ziemlich lecker klang. Ist sie auch. Und einfach mal eine andere Form als ein Sandwich.

Sonntag, 6. November 2011

Quesadillas

Zu den mexikanischen Dipps passen, wie schon angekündigt, perfekt Quesadillas. Wie das Wort nahelegt, mit Käse (und evtl. anderen Zutaten) gefüllte Tortillas. Das mexikanische Pendant zum europäischen Sandwich bzw. Käsebrot, wie ich mir habe sagen lassen.

In meine Quesadillas habe ich heute Paprika, Mais und Lauch gepackt, und als Käse habe ich Manchego genommen (eher spanisch als mexikanisch, sind aber Erinnerungen, denn Manchego haben wir in Spanien nämlich auch immer verwendet).


Quesadillas mit Gemüse

für 2 Personen

4 Tortillafladen
2 EL Olivenöl
50 g Lauch
1/2 rote Paprika
2 EL Mais
Salz, Pfeffer
80 g Manchego

Den Lauch waschen und in dünne Ringe schneiden, die Paprika waschen und in sehr kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen, bei mittlerer Hitze Lauch und Paprika ein paar Minuten darin anbraten, dann den Mais hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Gemüse aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen und wieder etwas Öl für die Tortillas in die Pfanne geben. Nun die erste Tortilla in die Pfanne geben, ganz kurz von beiden Seiten anbraten (je ca. 10 Sekunden). Dann eine Hälfte der Tortilla mit 20 g Käse und einem Viertel des Gemüses belegen, die Tortilla zusammenklappen und von jeder Seite ca. 1 Minute anbraten, bis der Käse zu schmelzen beginnt. Mit den anderen Tortillas ebenso verfahren. Die Tortillahälften in 3 Stücke schneiden und zusammen mit Guacamole (Salsa Cruda und Sour Cream) servieren.

Guacamole, Salsa Cruda und Sour Cream

Ich bin ein riesen Fan von mexikanischem Essen. Seit ich mexikanisches Essen kennen gelernt habe, will ich auch unbedingt mal nach Mexiko reisen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mich das ganze Land faszinieren würde. Nun gut, auch wenn Mexiko ziemlich weit oben auf meiner Reiseliste ist, so ist das im Moment als arbeitender Mensch leider nicht möglich (erst mal kein Urlaub, an diese geringe Flexibilität im Verlgeich zur Studienzeit muss ich mich erst noch schweren Herzens gewöhnen...). Deshalb begnüge ich mich mal mit mexikanischem Essen, das mich bereits fasziniert hat. Los geht's mit den Dipps, allen voran die bekannte Guacamole und die anderen Dipps - egal ob mit Quesadillas, Nachos oder Burritos. 

Ich hatte mal einen mexikanischen Mitbewohner, dem ich ein Mal genau zugeschaut habe, während er Guacamole und die scharfe Tomatensauce an meinem Geburtstag für mich zubereitet hat. Ich hatte mir fest vorgenommen, sofort im Anschluss alle Zutaten und die Zubereitungsart aufzuschreiben - das ist leider nie passiert ... So im Groben habe ich mir die Zutaten aber gemerkt, und auch, dass er zuerst die Tomaten zusammen mit dem Knoblauch in einer Pfanne von allen Seiten angebraten hat, sodass sie sich leichter schälen lassen. Alles Weitere habe ich weiter unten notiert - die Mengen reichen für mind. 4 Personen, würde ich sagen, je nachdem, was sonst noch serviert wird.   



Guacamole


2  reife Avocados
1 grüne Chilischote
1  Zwiebel (oder 2 Schalotten)
1  Fleischtomate
2 EL Limettensaft
Salz
Pfeffer

Das Avocadofleisch mit einer Gabel zerdrücken. Die Chili und de Zwiebel waschen und in sehr kleine Stücke hacken. Die Tomate häuten, entkernen (s. Beschreibung der Salsa Cruda) und in kleine Stücke schneiden. Den Limettensaft hinzufügen und würzen. Alle Zutaten gut vermischen (wenn die Avocado noch nicht ganz weich ist, kann auch alles püriert werden, muss meiner Meinung nach aber nicht sein). Tipp: Wenn nicht sofort serviert wird, den Avocadokern zur Guacamole geben, sodass die Guacamole sich nicht verfärbt.


Salsa Cruda


500 g Fleischtomaten
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote, rot (oder 2 Schalotten)
1 Zwiebel
etwas frischer Koriander
2 EL Limettensaft
1 Prise Zucker  
Salz
Pfeffer

Die Tomaten waschen und mit einer Knoblauchzehe zusammen in einer Pfanne mit allen Seiten anbraten, ca. 5-10 Minuten. Dann die Tomaten häuten, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe, Chilischote, Zwiebel und den Koriander fein hacken und mit der Hälfte der Tomaten in den Mixer geben. Nun die restlichen Tomatenstücke zur Sauce geben, mit dem Limettensaft, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.


Sour Cream


250 g Quark
200 g saurer Halbrahm
½ Zwiebel
1 EL weißer Balsamicoessig
Schnittlauch
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer

Zwiebel und Schnittlauch fein hacken, dann alle Zutaten mischen und gut verrühren. 

Samstag, 5. November 2011

Wie gut ein Koch ist, erkennt man daran, ...

"Wie gut ein Koch ist, erkennt man daran, wie gut er einfachste Gerichte beherrscht."

Das Zitat ist aus dem Film Bella Martha. Die Story in dem Film fand ich zwar nur mittelmäßig, dieses Zitat habe ich mir allerdings gemerkt, da ich sehr sehr treffend finde (ob es der genaue Wortlaut ist, weiß ich nicht mehr).

Als ich dann Steph's aufschlussreichen Post zu Bratkartoffeln las, kam mir das Zitat wieder in den Sinn. Bratkartoffeln hatte ich davor noch nie zubereitet. Also habe ich mich voller Eifer an das Kochen der Kartoffeln gemacht, und mal wieder viel gelernt dank Steph's Anleitung. Genau so wäre ich nämlich nicht vorgegangen, irgendwie eben. Genauso so wie in der Anleitung beschrieben sind sie aber perfekt geworden.


Steph zählt auf, was man braucht:

1. gute Kartoffeln
2. guten Butterschmalz
3. viel Geduld und Zeit

zu 1. Passt. Ich habe Kartoffeln aus dem familiären Gemüsegarten gehabt.
zu 2. Passt auch. In der Schweiz gibt es nur gute Lebensmittel, behaupte ich jetzt mal (mangels eines Passiertuches, habe ich den Butterschmalz nicht selbst hergestellt).
zu 3.  Passt auch, ich wollte gestern Abend erfolgreich Bratkartoffeln kochen und war nicht unter Zeitdruck.

Sonst habe ich nur noch gehackte Petersilie verwendet sowie frisch gemahlenen Pfeffer und Salz. Das Thema der Qualität von Lebensmitteln, auf das Steph eingeht, hatte ich ja im Rahmen der Pfeffer- und Salzmühle letzte Woche auch schon angeschnitten.

Donnerstag, 3. November 2011

A tribute to the fall

Ich liebe den Herbst: Vor allem die Natur, die bunten Blätter, die es überall gibt, den Wind, nicht zu heiß, nicht zu kalt ... die ganze Atmosphäre eben. Heute morgen habe ich mich, sofort nachdem ich aus dem Haus spaziert bin, an den bunten Farben überall erfreut. 
Und kulinarisch kann ich mit Kürbissen einiges anfangen. Champignons und Feldsalat Nüsslisalat sind aber auch nicht schlecht. Die Champignons habe ich kurz angebraten und dann in meinen Salat gegeben. Bei dieser Kombination dürfen bei mir dann geröstete Pinienkerne und Parmesan nicht fehlen. Während mir die bunten Blätter draußen den Morgen versüßt haben, tat der Salat das Gleiche für den Abend. Anders ausgedrückt: Alltag - wie schön, wenn es gelingt, sich an den einfachen Dingen des Lebens zu erfreuen.


Salat mit gebratenen Champignons

für 1 Portion

1 Hand voll Nüsslisalat
1/4 Gurke
1 Karotte
10 g Pinienkerne
100 g Champignons
1 EL Butter
1 EL gehackte, frische Petersilie
25 g Parmesan
Standarddressing mit Zitronensaft

In einer Pfanne die Pinienkerne anrösten (nebenbei das Gemüse vorbereiten, aber aufpassen, dass die Pinienkerne nocht schwarz werden). Das Gemüse waschen, die Gurke und Karotte in feine Stücke schneiden bzw. hobeln. Die Champignons ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Nach den Pinienkernen die butter in der Pfanne heiß werden lassen, die Champignons darin braten, mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Nach 3 Minuten die Petersilie dazugeben und die Pfanne vom Herd nehmen. Das Dressing zubereiten und mit dem Salat, Gurke, und Karotte vermengen. Die Zutaten auf einem Teller anrichten. Die Champignons und die Pinienkerne darüber verteilen. Zum Schluss den Parmesan hauchdünn schneiden und ebenfalls über den Salat geben.



Sonntag, 30. Oktober 2011

Orangen-Ingwer-Gnocchi, oder: meine neue Pfeffermühle


Eigentlich hatte ich ja vor, dieses Wochenende mexikanisch zu kochen. Ich war aber gestern Abend um halb acht erst im Supermarkt, und damit zu spät, denn alle Avocados waren schon weg. Dafür hatte ich davor aber Zeit zum Ausschlafen, für den Sport und ganz wichtig, für meine Familie - all dies hatte Priorität vor dem Besuch auf dem Markt.

Also wurde Plan B umgesetzt, die bewährten Gnocchi mit Organgen-Ingwer-Sauce kamen zum Zug. Kategorie einfach, aber ausgefallen. Mit meiner so gern gemochten Geschmackskombination süß-salzig-scharf.


Und ganz wichtig: mit frisch gemahlenem Pfeffer und Fleur de Sel. Es hat viel zu lange gedauert, bis ich mir endlich eine ordentliche Pfeffer- und Salzmühle zugelegt habe. Die Qualität aller verwendeten Zutaten ist entscheidend, unabhängig vom Schwierigkeitsgrad, Aufwand und der Exklusivität des Rezeptes ... das wird mir mit der Zeit immer klarer.