Freitag, 6. Mai 2011

Was weiss ein Affe vom Geschmack von Ingwer?


Dieses indische Sprichwort finde ich sehr lustig. Allgemein finde ich es äußerst interessant, Redensarten und Sprüche in anderen Sprachen anzuschauen. Das mit dem Ingwer bedeutet so viel wie dass man über das, was man gar nicht verstehen kann, auch auch kein Urteil abgeben kann (Quelle: wikiquote). Dies soll aber keine Erörterung über den Geschmackssinn des Affen werden (darüber will ich auch gar kein Urteil abgeben, denn ich verstehe ja keine Affen). Ingwer scheint zumindest hier unter den Menschen in Mode zu sein, und auch ich kann dem Geschmack sehr viel abgewinnen. Und zwar gab es den Ingwer bei mir zusammen mit dem Obst, das im Moment sogar buchstäblich in aller Munde zu sein scheint:


Endlich durfte auch ich dieses Jahr mit Rhabarber kochen. Und auch gleich mit ganz frischem Rhabarber aus dem Gemüsegarten. Es gab ein Rhabarberkompott, mit Rum und eben auch mit Ingwer verfeinert.


Das Rezept ist meiner Mama in der Fernsehzeitung aufgefallen und ich hab mich sofort angeboten, es auszuprobieren. Die Idee finde ich sehr gut, aber am Originalrezept hat mir von der Zutatenmenge nicht alles ganz gepasst (zu viel Wasser und Zucker für meinen Geschmack und die 50cl Zitronensaft können auch nicht stimmen), deshalb habe ich es etwas abgewandelt. 

Rhabarberkompott mit Ingwer und Rum

500 g Rhabarber
8 Stücke kandierter Ingwer
150 g Zucker 
150 ml Wasser
3 EL Rum
3 EL Zitronensaft

Den Rhabarber von den Stielen und Blättern befreien, waschen, evtl. schälen, und schräg in 2 cm lange Stücke schneiden. Den Ingwer ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Rhabarber- und Ingwerstücke mit Wasser und Zucker in einem Topf erhitzen, dann 3 Minuten leicht (nicht stark) köcheln lassen. Anschließend von der Herdplatte nehmen und mit geschlossenem Topfdeckel kalt werden lassen. Den Zitronensaft und Rum einrühren.

Ich habe dazu Vanilleeis gegessen, Joghurt ist aber auch eine gute Alternative.

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