Sonntag, 27. Februar 2011

Orangen-Zitronen-Risotto

Ich horte bei mir daheim immer größere Lebensmittelvorräte. Eine gewisser Vorrat an Lebensmitteln ist ja ganz nett, aber nicht unbedingt günstig, wenn es mehr wird, als man essen kann, und vor allem, wenn ein Umzug ansteht. Dieses Wochenende hat die Vernunft gesiegt und es stand die Verwertung eines Teiles des Vorrats- und Kühlschrankinhaltes an. Im Kühlschrank entdeckte ich Parmesan und Weißwein, was nach den Grundzutaten für Risotto klingt. Den passenden Reis habe ich dann aus dem Vorratsschrank gekramt. Zitronen, die auch so langsam weg mussten, lagen auf meinem Obstteller. Und da ich ein Faible für süße Geschmacksnoten in eigentlich herzhaften Gerichten habe, wie man auch merkt, wenn man sich ein paar vergangene Posts anschaut (auch wenn ich nicht immer so koche), kam ich auf die Idee, ein Orangen-Zitronen-Risotto zuzubereiten. Gut, die Orange habe ich extra dafür gekauft. Erst im Anschluss daran fiel mir das Gärtnerblog-Event wieder ein, von dem ich auf anderen Blogs gelesen hatte. Da ich das Kochergebnis sehr schmackhaft finde, kann ich auch gleich noch, wenn auch eher zufällig, aber mit einem dennoch passenden Beitrag, am Event teilnehmen


Orangen-Zitronen-Risotto

für 2 Portionen

125 g Risotto-Reis
1 Orange inkl. Schale, unbehandelt
1 Zitrone inkl. Schale, unbehandelt
½ Zwiebel
30 ml Weißwein, trocken
375 ml Gemüsebrühe, heiß
30 g Butter
30 g Parmesan
2 EL Rohrzucker
Salz
Pfeffer

Zunächst die Orange präparieren: Diese nach dem Waschen schälen, wobei versucht werden sollte, die Schale in so großen Stücken wie möglich zu lassen. Anschließend die Schale in dünne Streifen schneiden. Nun in einer Pfanne die Hälfte der Butter (15 g) erhitzen. Sobald diese heiß ist, die Orangenstreifen hinzufügen und andünsten. Nach ca. 2 Minuten den Rohrzucker darüber streuen und die Zesten bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen (ca. 7 weitere Minuten), anschließend die Pfanne vom Herd nehmen. Das Innere der Orange in kleine Stücke schneiden und beiseite stellen. Von der Zitrone (am besten so lange sie noch ganz ist) die Hälfte der Schale abreiben. Den Saft aus einer Zitronenhälfte pressen.

Nun die Gemüsebrühe vorbereiten und die Zwiebel klein hacken. In einem Topf den Rest der Butter erhitzen und die Zwiebel darin ca. 3 Minuten andünsten. Nun kann der Risotto-Reis hinzugefügt und mit angeschwitzt werden. Dann mit dem Weißwein und 1 EL Zitronensaft ablöschen. Wenn die Flüssigkeit fast verdampft ist, kann mit dem Kochen des Risottos mit der Brühe begonnen werden: Schöpfkellenweise die Gemüsebrühe hinzufügen, dabei während der ganzen Zeit Rühren (dauert ca. 25 Minuten), alles bei mittlerer Herdtemperatur. Während einer kurzen Rührpause den Parmesan hobeln. Wenn die Gemüsebrühe aufgebraucht ist (falls der Reis noch hart ist, weitere Brühe hinzufügen), den Parmesan und die geriebene Zitronenschale bei schwacher Hitze hinzufügen, am besten den Topf vorher kurz vom Herd nehmen. Die Orangenstücke unterheben und den gesamten Topfinhalt gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer und evtl. etwas Zitronensaft abschmecken. Die Orangenschalenstücke zum Garnieren verwenden.


Mein erstes Blogevent. Coole Sache!

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Samstag, 26. Februar 2011

Ein Lieblingssalat

Ich erinnere mich noch, als ich in Spanien in einem Restaurant eine Vorspeise bestellt hatte, die aus gebackenem Ziegenkäse mit Rosinen und Honig bestand.Sie ist mir als unglaublich gut in Erinnerung geblieben. Seitdem ist Ziegenkäse aus meinem Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Auf der Suche nach einem Rezept mit gebackenem Ziegenkäse und Rosinen stieß ich damals auf einen entsprechenden Salat. Dieser zählt nun zu meinen absoluten Favoriten.


Für alle, die sich für die für den deutschen Gaumen evtl. exotische Geschmacksnote erwärmen können, im Folgenden das Rezept. Ich habe dies damals auf Chefkoch gesehen (wo es mittlerweile nicht mehr zu finden ist) und leicht abgewandelt.

Salat mit gebackenem Ziegenkäse und Balsamico-Honig-Dressing

für 2 Portionen

für den Salat:
1/3 - 1/2 Salatkopf (Eissalat)
1 Birne
1/2 Avocado
20 g Rosinen
80 g Ziegenkäse

für das Dressing:
3 EL Olivenöl
1 EL Balsamico-Essig
1 TL Honig
Salz
Pfeffer
Kräuter der Provence, wie z.B. auch getrockneter Rosmarin

Den Salatkopf in Streifen schneiden, gut waschen und abtropfen lassen. Auf zwei Tellern anrichten. Den Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Birne zerkleinern (Ich habe sie längs geviertelt und dann quer Streifen abgeschnitten, mit denen ich den Tellerrand belegt habe. Den Rest der Birne habe ich in kleinere Stücke geschnitten und auf dem Eissalat verteilt). Die Avocado ebenfalls in kleine Stücke schneiden und auf dem Blattsalat anrichten. Von einer Ziegenkäserolle 6 Scheiben abschneiden, ca. 1 cm dick, damit sie nicht auseinander fallen, wenn sie schmelzen. Die Taler auf Alufolie im Ofen ca. 5 Minuten backen (den Käse im Auge behalten, falls er schon vorher wegläuft bzw. zu zerlaufen droht). Die Zutaten für das Dressing vermischen und über den Salat gießen. Anschließend die Rosinen darüber streuen. Zuletzt den gebackenen Ziegenkäse auf den Salattellern anrichten.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Pastasaucen: "plain tomato"


Ein Vorsatz von mir für die nächsten Monate ist, eine Sammlung an Grundrezepten an bekannten Pastasaucen zu erstellen. Das Pendant zu dem, was bei den Eissorten "plain vanilla" ist, ist bei den Saucen wohl "plain tomato". Gestartet wird deshalb nun ganz klassisch mit Spaghetti Napoli. Folgen werden in nächster Zeit die Saucen Bolognese, Carbonara, Emiliana, Arrabiata und einige andere.
Noch zwei Sätze zu der heute erprobten Tomatensauce. Tomaten dienen auch in meiner Küche als Basis vieler Saucen. Heute wurde die Sauce aber mit dem Unterschied zubereitet, dass ich die Sauce wirklich 25 Minuten habe einkochen lassen, während sie unter meiner genauen Beobachtung stand. Nun ist die Erkenntnis, dass dieses Einkochen einen frappierenden Unterschied macht, auch bei mir angekommen. So besticht die klassische Napoli-Sauce auch durch den puren Geschmack von Kräutern, Zwiebeln und Knoblauch auf der Tomatenbasis. Dies ist nun außerdem mein Ausgangspunkt für mögliche Erweiterungen.


Ich habe mir gut überlegt, ob ich etwas so simples wie Spaghetti Napoli und meinen Erkenntnisgewinn (s.o.) wirklich posten soll, tue es nun aber, nicht zuletzt aus egoistischen Motiven, denn mein Blog dient auch für mich selbst als Nachschlagewerk für bewährte Rezept. Mit frischen Tomaten werde ich die Sauce in der Tomatensaison ausprobieren.

Spaghetti Napoli

für 2 Portionen

Die Wintervariante:

200 g Spaghetti (bzw. nach Hunger mehr oder weniger, werde ich ab jetzt nicht mehr in jedem Beitrag einzeln vermerken)
1 Dose passierte Tomaten (400 g)
1/2 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 EL (Oliven-)Öl
Kräuter (z.B. habe ich frische Petersilie, Rosmarin, Basilikum und Oregano eingesetzt)
Salz
Pfeffer
Zucker
evtl. Parmesan

Knoblauch und Zwiebel waschen, schälen und kleinschneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die zerkleinerten Zutaten darin 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Die passierten Tomaten hinzugeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 25 köcheln lassen. 10 Minuten nach dem Hinzufügen der Tomaten das Nudelwasser aufsetzen, sodass die Nudeln mit der Sauce fertig werden (bei mir geht das relativ schnell, wenn ich zunächst den Wasserkocher verwende. Wenn das Erhitzen des Wassers länger dauern sollte, dann entsprechend früher damit beginnen). Die Kräuter klein hacken und hinzufügen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Evtl. mit geriebenem Parmesan garnieren.

Die Sommervariante:

Im Winter nehme ich auch Tomaten aus der Dose. Aber mit frischen Tomaten wird's natürlich noch besser .. Für die Zubereitung habe ich pro Portion 300 g San Marzano Tomaten genommen, diese gewaschen, einer Minute in kochendem Wasser gelassen und anschliessend gehäutet. Dann den Strunk herausgeschnitten und die Tomaten gewürfelt. That's it - sonst wie oben beschrieben verfahren. Also gar nicht viel mehr Aufwand. Theoretisch kann man die Tomaten nach dem Kleinschneiden auch noch passieren, darauf habe ich aber verzichtet.

Dienstag, 22. Februar 2011

Ein Wintermärchen

Es ist wieder sehr verschneit im Süden Deutschlands. Meinem heutigen (verspäteten) Mittagessen hat die so gut aussehende winterliche Quiche auf Barbara's Spielwiese den Ausschlag gegeben. Von dem dort verwendeten Winzerteig habe ich zum ersten Mal gelesen, und den gleich mal nachgemacht. Finde ich sehr, sehr lecker und in der Tat passend zum Winter.

Champignon-Quiche aus Winzerteig

Wie gesagt, den Winzerteig habe ich genau von der Vorlage übernommen. Ich habe lediglich die Menge halbiert und meine Quiche in einer Form mit 20 cm Durchmesser gebacken. Auch wenn die Füllung bei Barbara perfekt klingt, habe ich aus Mangel an anderen Zutaten im Haushalt eine reine Champignon-Quiche gebacken. Und zwar eine halbe Zwiebel mit 100 g frischen Champignons angedünstet und etwas gehackte Petersilie hinzugefügt. Für den Guss habe ich 1 Ei mit 50 ml Sahne verquirlt, die Mischung mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer gewürzt und mit 50 g Emmentaler vermengt und die Form mit Füllung und Guss gefüllt. Gebacken wurde die Quiche 20 Minuten bei 200°C (Ober- / Unterhitze). Der Teig hat's mir echt angetan, dieser wird sicher als Grundlage weiterer Varianten dienen.

Zum Beweis, dass hier der Winter wirklich zurückgekehrt ist (was im Februar ja auch normal ist, die Temperaturen davor waren außergewöhnlich mild), ein paar Impressionen vom gestrigen Frische-Luft-Spaziergang mit Fotoapparat im Gepäck:


Montag, 21. Februar 2011

und Ziegenkäse zum Mittagessen

Das Grundnahrungsmittel hier ist nun Ziegenkäse, könnte man meinen. So ist es zwar auch nicht, aber mich wundert gerade doch, dass ich erst gestern meinen ersten Beitrag zum Thema Ziegenkäse gebracht habe - und nicht schon viel früher. Denn diese Käsesorte zählt zu meinen absoluten Favoriten. Heute habe ich die andere Hälfte des Ziegenkäses für den French Toast relativ schlicht mit Nudeln zubereitet.


Farfalle mit Ziegenkäse, Oliven und Tomaten

für 2 Portionen

200 g Farfalle (nach Belieben mehr oder weniger)
80 g Ziegenfrischkäse 
16 schwarze Oliven, entsteint
4 Strauchtomaten (ca. 250 g, es eignen sich auch Flaschentomaten mit wenigen Kernen)
1/2 Zwiebel
1 EL frischer Rosmarin (oder andere Kräuter, frisch oder getrocknet)
1 EL Öl
Salz
Pfeffer

Nudelwasser aufsetzen, und die Nudeln anschließend im kochenden und gesalzenen Wasser garen. In der Zwischenzeit die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, die Tomaten ebenfalls. 1 EL ÖL in einer Pfanne erwärmen, und wenn das Öl heiß ist, die Zwiebeln darin ca. 3 Minuten andünsten. Leicht würzen. Anschließend die Tomaten hinzugeben und für weitere 5 Minuten auf dem Herd lassen. Evtl. die Kräuter hacken und dann in die Pfanne geben, anschließend die Oliven zufügen. Zum Schluss die Temperatur auf dem Herd senken und den leicht zerbröselten Ziegenkäse langsam in der Pfanne schmelzen und vorsichtig umrühren, bis eine dickflüssige Sauce entsteht. Erneut mit Salz und Pfeffer würzen. Die Nudeln mit der Sauce vermengen und servieren.

Sonntag, 20. Februar 2011

Ziegenkäse zum Frühstück

Das Wissen, dass ich nach dem Aufstehen mit einer Tasse Kaffee in den Tag starten kann, hilft mir morgens aus dem Bett, und wenn ich schon Kaffee mache, dann frühstücke ich normalerweise auch gleich was. Das sind dann aber Dinge, die keine oder nur minimale Vorbereitung brauchen wie zuvor gebackener Kuchen, Müsli oder ein Brötchen. Entweder habe ich keine Zeit oder keine Lust, mich direkt nach dem Aufstehen lange in die Küche zu stellen. Lieber wache ich eher passiv bei einer Tasse Kaffee auf.


Heute war alles anders. Auf einigen Blogs durfte ich in letzter Zeit leckere Dinge zum Frühstück wie Pfannkuchen oder Toasts bewundern, die natürlich frisch am besten schmecken. So auch der gefüllte French Toast mit Rosmarin und Ziegenkäse von Elisabeth bei Homemade Deliciousness. Diesen Toast habe ich mir heute zum Frühstück zubereitet. Das hat sich selbstverständlich gelohnt. Der Toast schmeckt so lecker, wie von Elisabeth beschrieben und fotografiert. Und ein gar so großer Aufwand war es ja auch nicht. Und im Fazit hätte es sich auch bei mehr Aufwand gelohnt, diesen leckeren Toast zuzubereiten.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Selbstgemachte Gnocchi in Roquefortsauce mit karamellisierten Birnen

Gestern habe ich mir selbstgemachte Gnocchi gegönnt. Die Herstellung der von mir so heiß geliebten Kartoffelklößchen ist ja schon eher aufwändig und bei mir geht's bei der Aktion in der Küche auch immer ziemlich rund, aber das Ergebnis ist meiner Meinung nach kein Vergleich zu den gekauften. Dennoch finde ich die fertigen Gnocchi, die man kaufen kann, auch mal okay, wenn man den Herstellungsaufwand miteinbezieht. Heute und gestern (und auch noch wann anders, denn es sind noch einige übrig) durfte ich jedenfalls meine frisch hergestellten Gnocchi genießen.


Mit einer Freundin habe ich im Sommer zum ersten Mal selbst Gnocchi hergestellt und dieses Rezept von Chefkoch verwendet. Das ging gleich alles richtig gut und schmeckt auch. Ich finde lediglich, dass die Mengenangabe im Rezept sehr großzügig bemessen ist, würde eher sagen, dass das für 6 Portionen reicht, also habe ich diesmal die halbe Menge gemacht. Und beim Formen der Dinger brauche ich noch etwas mehr Routine. Kann ja noch werden...Dazu habe ich mich für die Birnen-Roquefort-Kombi entschieden:

Gnocchi in Roquefortsauce mit karamellisierten Birnen 

für 2  Portionen

Gnocchi für 2 Portionen
1 Birne
1 EL Butter
1 EL brauner Zucker
1 EL Butter
1/2 Zwiebel
100 g Roquefort (oder anderer Blauschimmelkäse, wenn bevorzugt)
2 EL Sahne
Salz
Pfeffer
Schnittlauch zum Garnieren

Die Birne waschen, schälen und vierteln. Die Viertel längs dritteln und von der Querseite in kleine Stücke schneiden. Die erste Butterportion in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen, und wenn die Butter heiß ist die Birnenstücke hinzugeben. Nach 2 Minuten den braunen Zucker darüber streuen. Die Birnen für ca. weitere 8 Minuten karamellisieren lassen und dann vom Herd stellen.
Nun in einer Pfanne (der gleichen oder einer anderen) den 2. EL Butter erhitzen und die Zwiebeln darin ca. 5 Minuten dünsten, etwas pfeffern und salzen. Anschließend die Temperatur etwas zurückfahren und den Käse in der Pfanne schmelzen. Die 2 EL Sahne hinzugeben und erwärmen. Als letztes die karamellisierten Birnen zufügen und ggf. nachwürzen. Die Sauce über die Gnocchi geben und mit gewaschenem und gehacktem Schnittlauch garnieren.

Dienstag, 15. Februar 2011

Rosinen picken


"Sich die Rosinen herauspicken" bedeutet doch, sich das Beste von etwas zu nehmen, oder? Ich wundere mich gerade, weil ich eigentlich nur Rosinen pickende Leute kenne, die keine Rosinen mögen. Nicht im übertragenen Sinne, versteht sich. Früher habe ich das auch getan ... mittlerweile mag ich Rosinen, und die Rosinenbrötchen beim Bäcker lachen mich auch regelmäßig an. Und da ich heute nichts anderes zu tun hatte, als auf zwei Anrufe zu warten (ich konnte also auch das Haus nicht verlassen), habe ich mich zur Ablenkung für das Backen entschieden.


Rosinenbrötchen

für 12 Stück

500 g Mehl
21 g Hefe (1/2 Würfel)
1 geh. TL Zimt
50 g Zucker
2 EL Honig
50 g Butter
2 Eier (1 Ei für den Teig + 1 Ei zum Bestreichen)
250 ml Milch
200 g Rosinen
evtl. Rum für die Rosinen
Hagelzucker

Am besten 15 Minuten vor Backbeginn die Butter aus dem Kühlschrank stellen und die Rosinen nach Belieben in Rum oder lauwarmem Wasser einweichen. Die Milch in einem Topf langsam erhitzen, bis sie lauwarm ist. Die Hefe einbröseln und mit 2 EL Zucker (2 EL von den zuvor abgemessenen 50 g) verrühren. Das Mehl in eine große Schüssel sieben. Den Rest an Zucker, Zimt und Butter dazugeben. Dann die Milch-Hefe-Zucker-Mischung gut mit dem Inhalt der Schüssel verkneten. Anschließend das erste Ei und den Honig hinzugeben. Nach einer weiteren Runde des Rührens die abgetropften Rosinen in den Teig geben. Am besten alles nochmal mit den Händen kneten. Den fertigen Teig in der Schüssel mit einem Tuch bedecken und ca. 45 Minuten gehen lassen. Nach der Gehzeit aus dem Teig 12 Kugeln formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Das zweite Ei verquirlen und die Teigkugeln damit bestreichen. Zum Schluss mit etwas Hagelzucker bestreuen. Den Backofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) stellen. Den Teig nochmals 10 Minuten gehen lassen, bis der Ofen heiß ist. Danach ca. 20-25 Minuten auf der mittleren Schiene backen,bis die Brötchen außen schön goldbraun, innen aber durch sind.

Sonntag, 13. Februar 2011

Partypost Nr. 2: Essen süß


Und jetzt kommt noch der süße Teil des Buffets. Es gab Muffins, nämlich meine Marzipan-Apfel-Muffins mit Zimtstreuseln, einen Rührkuchen, ein typisches Dessert und Brownies. Eigentlich ist mein Brownie-Rezept, welches auch von zwei Leuten ist, die lange in Amerika gelebt haben, super. Ich habe allerdings nicht genau auf die Uhr geschaut, als ich die Form in den Ofen getan habe, und am Schluss waren die Brownies noch total flüssig, sodass sie aus der Form gelöffelt werden mussten. Also kann ich nicht mal beurteilen, ob die Brownies zu kurz im Ofen waren... wahrscheinlich aber schon. Daher poste ich das Rezept, wenn ich es nochmal ausprobiert habe und die Richtigkeit definitiv bestätigen kann. Die anderen beiden Sachen aber noch mit Bildern:

Russischer Zupfkuchen

Ich mag diesen Kuchen so richtig gerne und da er auch unkompliziert zu backen ist, gab's ihn auf der Party. Das Rezept gibt's hier.

Pfirsich-Quark-Schüssel


Ein typisches Dessert wollte ich auch noch, daher war ich meiner Mama, die mich begeistert mit ganz vielen Rezepten versorgt hatte, auch für den Tipp mit der Pfirsich-Quark-Schüssel dankbar.

500 ml Sahne
500 g Quark
4 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 große Dose Pfirsiche 
Löffelbisquits (ca. 10 Stück)
ca. 100 ml Eierlikör
100 g Mandelblättchen
20 g Butter
4 EL Zucker

Zuerst die Sahne steif schlagen. Den Quark mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrühren. Die Pfirsiche abtropfen lassen und würfeln. Die Zutaten verrühren. Circa zwei Drittel der Masse in eine Schüssel geben. Dann eine Schicht Löffelbisquits darauf verteilen und den Rest der Quarkmasse auf die Löffelbisquits geben. Nun den Eierlikör vorsichtig darübergießen. Für den Belag die Butter in einer Pfanne erhitzen, den Zucker und die Mandelblättchen dazugeben und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren auf dem Herd lassen, bis der Zucker karamellisiert. Die Pfirsich-Quark-Schüssel kann nun mit den Mandelblättchen bestreut werden. Das Dessert sollte einige Stunden im Kühlschrank durchziehen, am besten über Nacht.


So, das hatte ich kulinarisch zu meiner Party zu sagen. Die glückliche Gastgeberin ist nach zwei Tagen Vorbereitung allerdings froh, dass sie nicht jeden Tag Stunden lang in der Küche stehen muss.

Partypost Nr. 1: Essen salzig


Nach zwei Tagen Vorbereitung war's am Freitag Abend endlich so weit und die Feier bei mir daheim ging los. Als Gastgeber will man eigentlich ja nicht mehr, als glückliche Partygäste, die sich wohl fühlen, miteinander kommunizieren, essen und trinken ...
Natürlich wird kein Gast sagen, dass die Feier langweilig und das Essen schlecht war. Ich habe aber wirklich das Gefühl, dass es meinen Gästen am Freitag wirklich gefallen hat und es nicht einfach nur so gesagt wurde. Und in Bezug auf das Buffet ist es ja der beste Beweis, dass es schmeckt, wenn kräftig zugegriffen wird. Das war der Fall, ich habe nur wenige Reste :-)

Ich habe versucht, das Buffet so zu gestalten, dass alle auf ihre Kosten kommen: Vegetarier, Männer die viel und gerne Fleisch essen, ixh habe Frisches und Gekochtes serviert, Salziges und Süßes.

Was die salzigen Speisen angeht, habe ich mich letztendlich für meinen Kartoffelauflauf entschieden (doppelte Menge), weil ich auch etwas Warmes servieren wollte. Dann gab es noch Hackbällchen mit Sauce, Tomaten-Blätterteig-Ecken, einen bunten Salat und einen Nudelsalat, Pizzaschnecken und Brot. Im Detail:

Pizzaschnecken


Das beste gleich zuerst. Beim Gehen hat mich ein Gast gefragt, ob er noch eins von den "geilen Dingern" mitnehmen kann, gemeint waren die Pizzaschnecken. Das Rezept von meiner Mama hat sich bewährt:

für den Teig:
500 g Mehl
1 Eigelb
½ Tl Salz
½ Würfe Hefe (mit 1EL Zucker glatt rühren)
70 g Butter
ca. 250 ml lauwarme Milch

für die Füllung:
1 große Zwiebel 
etwas Öl 
250 g Salami
250 g Gouda (gerieben)
2 Tomaten
1 Eiweiß
Salz
Kräuter nach Belieben

zum Bestreichen:
etwas Mitlch

Die ersten sieben Zutaten zu einem Hefeteig verarbeiten. Dabei die Milch etwas erwärmen, den Zucker und die Hefe in die lauwarme Milch einrühren und dann mit den restlichen Zutaten verkneten. Den Hefeteig ca. 30 Minuten gehen lassen.
Die Zwiebel waschen, in kleine Würfel schneiden und in Öl andünsten. Die Salami und die Tomaten ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Alle Zutaten für die Füllung vermengen und würzen.
Den Teig nach der Gehzeit zu einem Rechteck ausrollen. Die Füllung darauf verteilen. Das Rechteck von der Längsseite her aufrollen. Anschließend einige Scheiben (ca. 3-4 cm) abschneiden und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen. Mit etwas Milch bestreichen (ich habe diesmal kein Ei mehr gehabt und nur Milch genommen, und fand die Farbe eigentlich sehr schön. Eigelb alleine finde ich wird schnell zu dunkel). Bei 180°C 30-40 Minuten backen (ich hatte die zwei Bleche auf einmal im Ofen und das hat dann 40 Minuten gedauert, am besten nach 20 Minuten schon kontrollieren, wie der Käse und der Teig aussehen).

Teufelssauce


Da ich normalerweise für mich nicht mit Hackfleisch koche, sind die Hackbällchen nicht besonders vorzeigbar geworden (damit sie auch ja durch werden, habe ich die spontan flach gedrückt und dadurch sind sie eher formlos geworden, mal abgesehen von den viel zu großen Zwiebel- und Brotstücken darin). Also werde ich diese nicht bloggen, und das das nächste Mal anders angehen. Aber alles halb so schlimm, sie wurden ja trotzdem gegessen. Ein paar andere Dinge nun aber im Detail: Die Soße zu den Fleischbällchen war nämlich ganz lecker. Leider habe ich keinen Mixer, also sind die Zutaten nicht so klein wie eigentlich nötig.

Die Zutaten, die verrrührt werden sollen, sind wie folgt:

1 Zwiebel
2 EL Zitronensaft
3 EL Öl
5 EL Tomatenketchup
1 Glas eingelegte Tomatenpaprika (Füllmenge 620 g)
1 Bund Schnittlauch
1 Bund Petersilie
Tabasco
schwarzer Pfeffer 

Blätterteig-Tomaten-Quadrate


Das Rezept habe ich bei Chefkoch entdeckt, ich habe nur keinen Knoblauch verwendet, da ich den Gästen nicht einfach so rohen Knoblauch auftischen wollte. Geschnacklich wäre der Knoblauch sicher gut gewesen. Die Ecken sahen wunderschön am Buffet aus.

 
  
Nudelsalat mit grünem Pesto


Zu guter Letzt noch ein bewährter Nudelsalat mit Oliven, Mozzarella Tomaten und Pesto, auf den ich vor Jahren auch bei Chefkoch gestoßen bin, als ich nach einer Variante ohne Mayonnaise o.ä. gesucht habe. Der Salat ist auch sehr gut angekommen, ich habe allerdings nur die Hälfte des Rezeptes gemacht und frisches Basilikum untergemischt.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Backpause: Feldsalat mit gebratenen Pinienkernen und Parmesan


Heute stand ich den halben Tag in der Küche und habe gebacken, für meine kleine Feier morgen. Den anderen halben Tag habe ich andere Dinge dafür vorbereitet. Jetzt bin ich richtig fertig, aber ich will mich nicht beschweren, denn das gesamte letzte Jahr über bin ich eigentlich zur Lernpause in die Küche gegangen. Da ist doch eine Backpause mal eine willkommene Abwechslung. 
Nach drei Stunden Kuchen backen habe ich heute nun unbedingt eine deftige Stärkung zu Mittag gebraucht. Da ich noch einen Parmesanrest und Pinienkerne daheim hatte, fiel die Wahl auf einen einen Feldsalat mit gebratenen Pinienkernen. Feldsalat und Pinienkerne sind sicher keine revolutionäre Kombination, aber sehr lecker. Im Sommer habe ich einfach mal Parmesan und Tomaten dazu gemischt, und ein Honig-Senf-Balsamico-Dressing gemacht, und das ist mir wirklich gut in Erinnerung geblieben.


Feldsalat mit gebratenen Pinienkernen und Parmesan

für 1 Portion

Zutaten für den Salat:
1 Portion Feldsalat
4 Kirschtomaten
25 g Parmesan
20 g Pinienkerne

Für das Dressing:
Die Zutaten für mein Salatdressing sind:  
1 EL Olivenöl (oder weniger, je nach Salatportion) 
1/2 EL Balsamico, dunkel  
1/2 TL Dijon-Senf  
1 TL Honig
Salz 
Pfeffer 
Kräuter der Provence

Zubereitung:
Pinienkerne anbraten, nicht auf höchster Stufe und immer wieder wenden, damit sie nicht schwarz werden. Während dessen den Feldsalat waschen, Stiele abzupfen und auf einem Teller anrichten. Die Kirschtomaten vierteln und hinzugeben. Das Dressing darübergießen und danach den Parmesan in dünne Streifen schneiden bzw. hobeln und auf den Salatteller legen. Am Schluss die gebratenen Pinienkerne noch darübergeben.

Samstag, 5. Februar 2011

Über die arabische Welt - kulinarisch und politisch

Taboulé, Hummus und Fladenbrot

Ich verfolge im Moment sehr gespannt die Entwicklungen im arabischen Raum, was unter anderem in Tunesien und Ägypten vor sich geht. Einerseits bin ich berührt, wie viele Menschen in den letzten Tagen in Ägypten auf die Straße gegangen sind, um für mehr politische Freiheit zu demonstrieren, und dabei ihr Leben in Gefahr gebracht haben, manche sogar geopfert. Vor all diesen Leuten ziehe ich meinen Hut. Ich frage mich dann, ob ich das gleiche getan hätte, wenn in meinem Heimatland die selben Zustände herrschen würden. Ich weiß es nicht. Es kann sein, aber ich würde es nie behaupten, so lange ich es nicht getan habe.
Und andererseits bin ich auch besorgt, denn es ist offen, wie es in diesen Ländern weiter geht, und ob es gelingt, dass langsam aber sicher demokratische Strukturen etabliert werden. Wenn nicht, würde sich die Lage dort eventuell verschlimmern, wenn sich nämlich extreme politische Kräfte an der Macht durchsetzen.
Wie sich die Dinge entwickeln, werden erst die nächsten Jahre zeigen, während das Thema wohl bald wieder aus den Medien verschwunden sein wird.


Nun aber zum kulinarischen Teil: Schon lange steht Taboulé auf meiner Kochliste. Genau das wurde nun zubereitet. Und zwar habe ich mich an ein Rezept von Chefkoch gehalten, mit Bulgur, Pfefferminze, Petersilie, Zitrone, Zwiebelstücken und Tomaten. Die Zutatenliste stimmt mit einigen anderen Rezepten überein, die ich durchgesehen habe. In meiner Rezeptquelle wird behauptet, Taboulé sei ursprünglich ein libanesicher Salat. Das habe ich ebenfalls in anderen Quellen gelesen, also glaube ich es mal, will hier aber auch nichts Falsches sagen (ich bin immer für Kritik oder Anmerkungen offen). Aber das ist mit Rezepten ja oft so eine Sache, dass das Ursprungsrecht von mehreren Seiten beansprucht wird...ist ja auch nicht immer so wichtig. Taboulé jedenfalls hat sich auf den ganzen arabischen Raum ausgebreitet.
Als Beilage habe ich noch Hummus zubereitet, und zwar nach Vorlage dieses Rezeptes von Chefkoch, das Rezept stammt von einem Syrer, wie dort steht. Was das Brot angeht, fiel die Wahl auf das (ägyptische) Fladenbrot, von der gleichen besagten Kochseite.

Es ist ewig her, seit ich zuletzt Taboulé gegessen habe, das war mal wieder sehr gut. Wegen der Zitrone richtig frisch, und rohe Zwiebeln und Knoblauch mag ich auch total gerne, traue mich wegen meiner Mitmenschen nur fast nie, das zu essen. Aber heute sollte es mal okay gewesen sein.

Freitag, 4. Februar 2011

Camembert at its best

Mein Standardgericht im Restaurant, jedenfalls in einem bayerischen mit gutbürgerlicher Küche, ist gebackener Camembert mit Preiselbeeren. Käse finde ich immer gut, auch in gebackenem oder geschmolzenem Zustand.
Als ich den Camembert im Brotmantel bei Nyla von Cookmania entdeckt habe, wusste ich sofort, dass ich das ganz bald auch ausprobieren werde. Wie mir bereits vorher klar war, bin ich vom Ergebnis absolut angetan. Eigentlich ist es ja nur Brot und Käse, aber frisch gebackenes Brot und geschmolzener Käse innen drin, das ist einfach superlecker und die Idee wurde von Nyla genial umgesetzt. Wenn man sich die Kommentare auf der Rezeptseite anschaut, bin ich mir meiner Meinung nicht alleine, was mich auch nicht wundert. Absolut empfehlenswert!

Mittwoch, 2. Februar 2011

Backstopp aufgehoben

Es gibt doch immer einen Grund zu backen :-). Meine Motivation heute war, dass ich bald eine Party gebe, und nun schon mal ein paar Rezeptideen ausprobieren könnte. Weil das Rezept so lecker klang, habe ich mich gleich mal an die Heidelbeer-Quarktörtchen gewagt, auf die ich durch Chefkoch aufmerksam geworden bin. Fazit: Sehr lecker, aber eher nichts für meine Party. Denn es hat doch ein wenig Zeit gekostet, den Teig auszurollen und in ordentlich in die Förmchen zu bringen (ich habe eine 12-er Muffinform benutzt) - und falls ich bei den unmittelbaren Partyvorbereitungen etwas gestresst sein werde, sollte ich etwas zubereiten, für das man weniger Zeit und Geduld braucht. A propos ordentlich: Jetzt weiß ich immerhin, wie ich beim nächsten Mal vorgehen muss. Auf jeden Fall Papierförmchen in die Vertiefungen des Muffinbleches setzen, dann aus dem ausgerollten Mürbeteig Ringe ausstechen in der Größe des Muffinbodens. Diese Ringe in die Förchen setzen und für den Rand der Törtchen mit dem Messer Streifen aus dem Teig ausschneiden und damit einen Rand formen. Heraus kommen richtig süße kleine Törtchen.

Sformato di pane e tonno nachgekocht

Wieder ein Wort italienisch gelernt: sformato=Auflauf. Leider bin ich dieser Sprache nicht mächtig und mein IItalienisch-Vokabular beschränkt sich auf den kulinarischen Bereich. Im Blog Foto e Fornelli habe ich vor kurzem ein Rezept für einen Auflauf mit Thunfisch, Brot und Käse entdeckt, was sehr nach meinem Geschmack ist und ich deshalb auch gleich nachgekocht habe. Einfach top!

Dienstag, 1. Februar 2011

Gute-Laune-Pasta

Nicht dass ich heute schlecht gelaunt gewesen wäre, und schon gar nicht weil es den ganzen Tag kalt ung grau draußen war (Ich bezeichne mich grundsätzlich als wetterunabhängig, und schlechtes Wetter kann doch noch kein Grund für schlechte Laune sein. Wer keinen Regen ertragen kann, sollte sich überlegen, ob er in die Wüste auswandern soll). Dennoch ich hatte Zeit und Lust, mir ein buntes Mittagessen zu kochen. Ich koche auch deshalb so gerne mit Gemüse, weil die Farben oft so intensiv sind, und das auf ganz natürliche Art. Ach ja, und Schleifchennudeln finde ich einfach süß. Also rein optisch hat mein Mittagessen schon meine Laune verbessert, geschmeckt hat's aber auch. Weiter unten noch das äußerst simple Rezept.


Gute-Laune-Pasta

für 1 Portion

75-100 g Farfalle, je nach Hunger
1 Karotte
3 EL Mais
3 EL Erbsen (tiefgekühlt)
3 EL Sahne
20 g Parmesan, gerieben
etwas Butter zum Anbraten
Salz, Pfeffer

Die Nudeln nach Geschmack abkochen. Während dessen die Erbsen in einem Topf nach Packungsangabe dünsten, bzw. auftauen. Die Karotte längs vierteln und dann quer in kleine Stücke schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne erwärmen und die Karottenstückchen darin mindestens 5 Minuten alleine anbraten. Schon etwas würzen. Anschließend den Mais und die Erbsen hinzufügen. Die Temperatur zurückschalten. Bei abgeschwächter Hitze Sahne und den geriebenen Parmesan hinzufügen, etwas auf der Herdplatte lassen, bis auch die Sauce warm und die Zutaten vermengt sind. Zum Schluss noch nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Den Pfanneninhalt mit den Nudeln mischen.