Mittwoch, 27. April 2011

Risotto mit Rucola


Am Wochenende habe ich in einem Buch über Risotto und die Kunst der richtigen Zubereitung geschmökert. Nun stand genau das auch schon auf meinem Speiseplan - obwohl ich mich nicht wirklich verkünstelt habe. Das kommt hoffentlich noch, denn ich habe ganz viele andere Ausführungen im Hinterkopf, die ich irgendwann in die Tat umsetzen will. 

Heute gab's erst mal Risotto mit Rucola. Dieses Risotto habe ich ohne Parmesan, und dafür mit Mozzarella zubereitet. Den Geschmack fand ich top, allerdings zieht heißer Mozzarella so viele Fäden und das ist etwas unpraktikabler als schon vorher geriebener Parmesan. Alternativ kann das Risotto natürlich auch mit Parmesan zubereitet werden, schmeckt auch sehr gut.


Rucola-Mozzarella-Risotto

für 2 Portionen

125 g Risotto-Reis
½ Zwiebel
10 g Butter
30 ml Weißwein, trocken
375 ml Gemüsebrühe, heiß
30 g Rucola
1 EL Sahne
1 Kugel Mozzarella (125 g)
Salz
Pfeffer

Die Gemüsebrühe vorbereiten und erhitzen. Den Rucola waschen, die Stiele entfernen und trocknen lassen. Die Zwiebel waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Mozzarella ebenfalls in Stücke schneiden. In einem Topf die Butter erhitzen und die Zwiebel darin ca. 3 Minuten glasig dünsten. Nun kann der Risotto-Reis hinzugefügt und mit angeschwitzt werden. Das ganze kurz darauf zunächst mit dem Weißwein ablöschen. Wenn die Flüssigkeit fast verdampft ist, kann mit dem Kochen des Risottos mit der Brühe begonnen werden: Schöpfkellenweise die Gemüsebrühe hinzufügen, dabei während der ganzen Zeit Rühren (dauert ca. 25 Minuten), alles bei mittlerer Herdtemperatur  (wenn ein kleiner Topf verwendet wird, eher bei niedriger Temperatur). Ist der Reis gar, 1 EL Sahne und die Mozzarellastücke hinzufügen, dabei ständig weiterrühren. Ist der Mozzarella fast verlaufen, nun den Rucola unterheben. Mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken und servieren. 

Dienstag, 26. April 2011

Pastasaucen IV: Emiliana


 Weiter geht's mit den klassischen Pastagerichten: diesmal mit den Nudeln in der Sahnesauce mit Schinken und Erbsen, die nach einem klangvollen und vokalreichen italienischen Frauennamen benannt sind - einfach schön. Die Penne gibt es bei mir regelmäßig nach folgendem Rezept:


Penne alla Emiliana

für 2 Portionen

200 g Penne
1 EL Butter
1 kleine Zwiebel
70 g Schinken
1 EL Mehl
50 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
100 g Erbsen (TK)
Salz
Pfeffer

Die Penne während der Zubereitung der Sauce in Salzwasser abkochen. Die Zwiebel waschen, schälen, kleinschneiden und in der geschmolzenen Butter in einer Pfanne anbraten. Nach wenigen Minuten den Schinken hinzufügen, ganz kurz mitbraten und dann das Mehl darüber streuen. Mit der Brühe ablöschen und den Pfanneninhalt aufkochen lassen. Nun die Sahne und die noch tiefgekühlten Erbsen hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und circa weitere 5 Minuten bei niedriger bis mittlerer Temperatur auf dem Herd lassen. Die Nudeln abgießen und mit der Sauce vermengen.

Samstag, 23. April 2011

Ei Art

 

Ei Art ... das Plakat zu einer Ostereierausstellung in München habe ich bei einer Tour durch die Stadt entdeckt (s. unten). Gestern haben meine Mama und ich unsere eigene Eierkunst gemacht. Bei uns in der Familie werden eigentlich jedes Jahr zu Ostern Eier gefärbt. Da ich in den letzten Jahren aber nicht immer zur richtigen Zeit bei meiner Familie war, hat die Tradition dieses Jahr wieder umso mehr Freude bereitet. Zudem wenden wir seit einer Weile eine sehr erfolgsversprechende und spannende Methode an.

Man benötigt:
Freilandeier nach Bedarf in weiß
Blätter von verschiedenen Pflanzen
1 Strumpfhose, in Stücke geschnitten
Gummis zum Festbinden
Eierfarben



Unsere Methode sieht folgendermaßen aus: Zunächst braucht man Blätter.Wir haben eine Runde im Garten gedreht und fast jeder Pflanze ein paar Blättchen oder Blüten geklaut. Sehr gut eignen sich Blätter, die nicht zu matschig und nicht zu fest sind. Feingliedrige Formen mit vielen Spitzen ergeben sehr schöne Musterungen, wobei wir immer wieder neue Überraschungen erleben und Ausprobieren der beste Ratschlag ist. Wenn man ein Ei nicht so toll aussieht, traut man sich immerhin, es zu essen.


Meine neue Strumpfhose hatte ich eigentlich für einen anderen Zweck gekauft, sie wurde jedoch dem Eierfärben geopfert. Für jedes zu färbende Ei wird ein ca. 5 x 5 cm großes Stück benötigt. Nun kann es losgehen mit dem Präparieren der Eier: Die Blütenblätter müssen nun auf je ein Ei gelegt und mit der Strumpfhose umwickelt werden. Diese wird dann mit einem Gummi fest um das Ei gebunden, was bei uns so aussieht:


Dann sollten die Eier mit einer Nadel leicht eingestochen werden, damit das Platzrisiko beim Kochen vermindert wird (hätten wir fast vergessen). Wir haben sie mit Naturfarben in Wasser hartgekocht. Mussten auch nochmal im Kochbuch nachschauen, wie lange das denn genau dauert: Wir haben uns bei eher kleineren Eiern für 8 Minuten entschieden, sobald das Wasser mit den Eiern kocht. Danach die Eier vorsichtig aus dem Topf holen, abschrecken. Und jetzt wird's spannend. Nun kann mit einer Schere der Überzug vom Ei gelöst und das Ergebnis bewundert werden. Das ist bei uns jedes Mal eine große Überraschung mit viel Aaaahs und Ooohs, wobei jedes zutage tretende fertige Ei noch schöner ist ...


In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein schönes Osterfest!



Ostereierausstellung in München

Dienstag, 19. April 2011

Die Eröffnung der Spargelsaison


Alle posten schon wie wild ihre Spargelrezepte. Ich will auch ... heute hab ich es dann nicht mehr länger ausgehalten und mir schleunigst eine Ladung grünen Spargel besorgt. Endlich wurde die Spargelsaison auch bei mir eröffnet. Und zwar in Form einer einfachen Blätterteigtarte.

Spargeltarte

Zutaten pro Stück:

4 Stangen grüner Spargel
1 Scheibe Blätterteig (evtl. tiefgefroren, ca. 9 x 15 cm)
1/2 TL Dijon-Senf
2 EL Schmand
20 g Pecorino
Pfeffer

Den Blätterteig, sofern nötig, auftauen lassen. Den Ofen auf 200°C  vorheizen. Den Spargel waschen, die unteren Enden abschneiden und evtl. das unterste Stück noch schälen. In kochendem Salzwasser ca. 7 Minuten garen, danach mit kaltem Wasser abschrecken und trocknen. Auf den Blätterteigscheiben je 1/2 TL Dijon-Senf verteilen, anschließend den Schmand verstreichen. Dabei rundherum einen Rand von etwa 1 cm lassen. Den Pecorino reiben und auf den Blätterteig streuen, mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen. Als letztes die Spargelstangen darauf legen. Die Tartes ca. 10-15 Minuten backen.


Sonntag, 17. April 2011

Der pure Kuchengeschmack

 

Ich lasse mir ja im Moment keine Gelegenheit entgehen, zu backen. Und gibt es eine klassischere Gelegenheit als zum Kaffee am Sonntag Nachmittag? Mir fällt keine ein, obwohl, außer ein Fest oder Grund zum Feiern natürlich. Aber ein normaler Sonntag tut es bekanntlich auch, und diesen habe ich heute zum Anlass genommen, den Quatre-quarts Kuchen von Aurélie zu backen. Und zwar heißt dieser so, weil jeweils der gleiche Anteil (nach Gewicht) der vier Grundzutaten Eier, Butter, Zucker und Mehl benötigt wird.


Das hört sich doch sehr interessant an, dachte ich mir. Und ich wollte einfach mal schauen, was dabei herauskommt, wenn ich diese vier Zutaten mische, so ganz ohne Schnickschnack. Ich habe bewusst nur etwas weniger normalen Zucker genommen und diesen durch ein Päckchen Vanillezucker ersetzt, sonst nichts. Kaum zu fassen, dass aus dem Zusammenrühren von 5 verschiedenen Zutaten und etwas Backen ein solcher Kuchen entsteht. Merci, Aurélie!
Ich finde die Konsistenz des Kuchenteiges sowie den Geschmack des fertigen Kuchen super. Er schmeckt einfach so richtig pur nach Kuchen. Also ganz mein Fall, denn Rührkuchen mag ich eh viel eher als Sahnetorten. 


Und nach einem langen Spaziergang schmeckt der Kuchen noch viel besser, deshalb haben wir schon einen guten Teil davon aufgegessen...

Mittwoch, 13. April 2011

Begeisterung x 3

Mein Mittagessen hat mich heute wirklich fast vom Hocker gehauen. Und das heißt was, bei so vielen leckeren Dingen, die ich in letzter Zeit gekocht habe. Es gab ein Süßkartoffelcurry, bei dem mich die Mischung aus der Süße durch die Rosinen und Kartoffeln, die Schärfe durch die Chilischote und den Ingwer, und die Frische durch den Joghurt begeistert hat. Nach Curry hat's natürlich auch noch geschmeckt, das nennt man Geschmacksvielfalt. Wer glaubt, sich ebenfalls für den Zutatenmix erwärmen zu können: Nachkochen!


Fast hätte ich es vergessen. Wenn ich schon eine so deutliche Nachkochempfehlung ausspreche, dann sollte ich auch noch den Link zum Rezept angeben: essen & trinken.

Montag, 11. April 2011

Ein Stück Kuchen gefällig?

Letzte Woche habe ich beim (außerplanmäßigen) Nachmittagskaffee ein Stück Karottenkuchen vom Konditor gereicht bekommen. Dieser war sehr lecker, innen mit Schokostreuseln und mit Zuckerguss überzogen. Das habe ich heute gleich mal selbst probiert. Und ohne die Verzierung mit Marzipankarotten würde mir der Kuchen nur halb so gut schmecken.


Karottenkuchen

für eine Springform mit 24 cm Durchmesser

100 g Butter
4 Eier
100 g Zucker
200 g gemahlene Haselnüsse
50 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
200 g Karotten
100 g Raspelschokolade, Vollmilch
150 g Puderzucker
Zitronensaft
12 Marzipankarotten

Die Butter bei niedriger Temperatur in einem Topf schmelzen, die flüssige Butter zum Abkühlen von der Herplatte nehmen. Solange die Karotten waschen, schälen und raspeln. Die Eier in eine Rührschüssel schlagen und zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen. Die geschmolzene Butter hinzufügen. Anschließend die Haselnüsse, das Mehl, das Backpulver und die Prise Salz hinzugeben und alle Zutaten gut verrühren. Zum Schluss die Raspelschokolade und die geraspelten Karotten unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte und eingefettete Springform füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 40-45 Minuten backen. Im Anschluss einen dickflüssigen Zuckerguss aus 150 g Puderzucker und der nötigen Menge Zitronensaft herstellen. Sobald der Kuchen abgekühlt ist, kann er mit dem Guss bestrichen werden. Die Marzipankarotten direkt im Anschluss auf den Kuchen setzen.



Donnerstag, 7. April 2011

Chocolate Chip Cookies


Ich liebe diese Kekse mit Schokoladenstücken, die ich zum ersten Mal beim Schüleraustausch in den USA gekostet habe. Jedenfalls waren die dort so lecker, dass ich mich sehr gut erinnere, was ähnliches werde ich davor auch schon mal gegessen haben. Danach ganz sicher, auch hier in Deutschland. Nun wollte ich Chocolate Chip Cookies auch ein Mal selbst herstellen. Auf meiner Suche bin ich auf 1000 allerbeste Rezepte gestoßen. Wen wundert's bei so einem Klassiker, und das mit dem besten Rezept ist ja eh subjektiv. Die Resonanz bei diesem und bei diesem Rezept des Blogs Smitten Kitchen war allerdings so hoch und positiv, dass ich mich mehr oder weniger daran halten wollte. So sehr unterscheiden sich die beiden Rezepte auch gar nicht, mir ist jedenfalls aufgefallen, dass der braune Zucker integraler Bestandteil der Cookies ist, damit diese schon "chewy" werden. Allerdings habe ich dann doch ein paar Änderungen vorgenommen, wie weniger Zucker, und die Mengenangaben etwas einfacher für die Messung in Gramm gemacht, deshalb schreibe ich weiter unten nochmal alles auf. Ich habe mich auch nicht getraut, 1/2 TL Salz zu nehmen, obwohl ich den leicht salzigen Geschmack gar nicht so schlecht finde.

Der Teig wurde ganz von Hand gerührt, bin sehr stolz auf mich. Einkaufen gehen und backen ist im Moment DER Sportersatz für mich, weil ich es irgendwie noch nicht schaffe, mich zum Joggen aufzuraffen. Denn nicht mal mehr das Wetter ist zur Zeit eine Ausrede.


Chocolate Chip Cookies

bei mir ergab es 44 Kekse mit einem Durchmesser von 4-5 cm

250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
175 g Butter
200 g brauner Zucker
80 g weißer Zucker, nach Geschmack mehr
1 Pck.Vanillezucker
1 Ei
1 Eigelb
150 g Schokoladentropfen

Die Butter in einem Topf schmelzen. Die geschmolzene Butter anschließend in einer Schüssel mit dem braunen, weißen, und Vanillezucker vermischen. Das Ei und das zusätzliche Eigelb mit unter die Masse mischen. Das Mehl zusammen mit dem Salz und Backpulver einsieben. Den Teig rühren, bis eine homogene Masse entsteht und für 10 Minuten stehen lassen, sodass die wegen der Butter
 noch etwas warme Masse abkühlen kann (mir ist aufgefallen, dass meine Kekse der letzten beiden Bleche viel besser geworden sind. Die ersten sind mehr zerlaufen, da der Teig noch wärmer und flüssiger war und die Kekse sind folglich härter). Den Ofen auf 165°C vorheizen. Nach 10 Minuten die Schokotropfen unterheben. Mit 2 Teelöffeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech 12 kleine Teigkugeln (teelöffelgroß) verteilen. Den Platz auf dem Backblech bestmöglich ausnutzen, da die Kekse in die Breite gehen. Knapp 10 Minuten im Ofen lassen. Der Teig sollte nach dem Backen durch sein, aber nicht zu lange gebacken werden, sodass die Kekse außen knusprig, aber innen noch weich sind.

Dienstag, 5. April 2011

Crème anglaise


Noch ein Nachtrag zum Heidelbeer-Pudding-Kuchen: Ina hat mich auf die Idee gebracht, das man den ja auch gut mit Vanillesauce essen könnte. Gesagt, getan. Ich habe das Schlagwort Vanillesauce gestern gegoogelt, und bin auf einen sehr interessanten Beitrag mit Zusammenfassung und Rezept für eine Crème Anglaise von Claudia von Fool for Food gestoßen. Ich habe die halbe Menge mit 3 Eigelb nachgemacht und es hat super funktioniert und gemundet, ist als Standardrezept abgespeichert. Der Kuchen wurde dadurch wirklich nochmal aufgewertet.

Sonntag, 3. April 2011

Griechischer Salat


Für die griechische Küche bin ich immer zu haben. Letzten Dienstag habe ich Gyros mit Tsatsiki im Restaurant bestellt, heute stand ein würziger Salat auf dem Speiseplan.

Das Rezept dürfte jedem Salatesser bekannt sein, zudem ist der Inhalt ja auf dem Bild leicht zu erkennen. Ich schreibe meine Salatzutaten dennoch mal auf:

Griechischer Salat

für 1 Portion

etwas Eissalat
1 Tomate
30 g Feta
1 Stück Gurke
ein paar schwarze Oliven
2-3 Pepperoni (je nach Geschmack scharf oder mild)
evtl. 1/2 kleine Zwiebel

Den Salat, die Tomate, die Gurke und evtl. die Zwiebel waschen und in Stücke schneiden. Den Feta ebenfalls zerkleinern. Alles mit den Oliven vermischen.
Für das Dressing habe ich auf meine Standardvariante zurückgegriffen, mit Zitrone und etwas frischer, gehackter Petersilie.
Den Salat mit dem Dressing vermischen und den Pepperoni garnieren.

Samstag, 2. April 2011

L'air du printemps

Heidelbeer-Pudding-Kuchen 
Eigentlich wollte ich ja heute was anderes kochen, nachdem ich aber völlig erstaunt und schon fast fertig von den warmen Temperaturen draußen von meiner Einkaufstour zurück kam, hatte ich viel mehr Lust auf etwas Süßes und Frisches zu Essen. Backen unter erschwerten Bedingungen ... ich verfüge nämlich im Moment über kein Rührgerät, also habe ich bewusst einen Heidelbeer-Pudding-Kuchen aus meiner Liste gesucht, für den man gar keinen Mixer benötigt. Das Rezept stammt von der kanadischen Kochseite coup de pouce. Falls es jemand nachmachen will und es hilft, habe ich die Sprache und die Maßeinheiten weiter unten mal übersetzt.

Eine Kugel Eis hätte natürlich perfekt zu dem Kuchen gepasst, ich hatte aber leider keine da. Das lässt sich evtl. heute Nachmittag noch nachholen, da ich bei dem schönen Wetter jetzt nicht wie geplant drinnen sitzen bleiben kann, obwohl ich genug Arbeit am Schreibtisch hätte. Na ja, dann wird das eben ein längerer Abend am Schreibtisch ...




Heidelbeer-Pudding-Kuchen

150 g Mehl
115 g Zucker + 30 g zum Bestreuen (im Originalrezept steht 70 g anstatt 30 g - also nach Belieben mit Zucker bestreuen)
1 TL Backpulver
180 ml Milch
75 g Butter
Heidelbeeren

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Butter schmelzen. In einer Schüssel das Mehl, 115 g Zucker und das Backpulver verrühren. Die geschmolzene Butter und die Milch hinzufügen und mit einem Löffel rühren, bis ein homogener Teig entsteht. Diesen in eine Auflaufform füllen. Die gewaschenen Heidelbeeren darauf verteilen und mit dem restlichen Zucker bestreuen. Im Ofen ca. 40 Minuten backen (am besten vorher kontrollieren, ob der Teig schon durch ist).

Freitag, 1. April 2011

Pastasaucen III: arrabbiato,a = wütend, zornig, sauer


Es geht weiter mit den Pastaklassikern, diesmal mit der pikanteren Version der Napoli-Variante. Ich liebe scharfes Essen, und bin jetzt auch etwas verwundert, dass ich bisher noch kaum was mit Pepperoni und Chili etc. gebloggt habe. Wird also Zeit für die Penne all'Arrabbiata. Bei meiner Sammlung an Pastaklassikern muss ich mich ja zwangsweise mit der italienischen Sprache auseinander setzen. Das tue ich auch sehr gerne, ich würde auch soo gerne italienisch sprechen. Aber gut, immerhin habe ich gerade im Lexikon nachgeschaut, was denn arrabbiata bedeutet: arrabbiato,a = wütend, zornig, sauer. bzw. arrabbiata = Wut, Zorn.


Das Rezept ist von meiner Mama. Ich finde es ganz gut, dass eine frische Chilischote benutzt wird und zudem gefällt mir der Geschmack, nachdem die Zwiebeln in einer Mischung aus Butter und Öl angebraten wurden. Da keine Tomatensaison ist, habe ich welche aus der Dose benutzt.

Penne all'arrabbiata

für 2 Portionen

200 g Penne
400 g Tomaten, frisch oder aus der Dose
1 EL Öl
1 EL Butter
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 frische, rote Chilischote (je nach Schärfeverträglichkeit auch weniger oder mehr)
Petersilie
Pfeffer
Salz
Parmesan

Tomaten in Stücke schneiden und beiseite stellen. Die Zwiebel und den Knoblauch waschen und fein hacken. Die Chilischote waschen, entkernen (wer's schärfer mag, nicht entkernen) und und ebenfalls klein hacken. 
In einer Pfanne das Öl und die Butter erhitzen. Zunächst die Zwiebel ca. 3 Minuten darin anbraten, dann die Chilischote und den Knoblauch hinzufügen. Nach ca. weiteren 3 Minuten die Tomaten hinzufügen, die Sauce würzen und 15 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Während dessen das Nudelwasser aufsetzen und die Penne darin garen. Die Petersilie hacken und am Schluss zur Tomatensauce hinzufügen. Wenn die Nudeln gar sind, alles vermischen und mit Parmesan zusammen servieren.