Samstag, 28. Mai 2011

Premiere: Erdbeer-Kokos-Torte


Eine Torte habe ich wirklich noch nie gemacht, obwohl ich ja nicht gerade wenig backe. Mein Argument dagegen war immer, dass ich Sahnetorten, die zu schwer und sahnig schmecken, nicht mag, und deshalb war der Anreiz nicht so groß. Manche Torten mag ich aber doch. Wie diese Erdbeer-Kokos-Torte. Die Füllung ist nämlich aus Quark und Sahne. Sazu die Erdbeeren und der Boden aus Cornflakes und weißer Schokolade. Und Kokos ... ich habe ebenfalls immer gedacht, dass den Geschmack in Süßgebäck nicht mag - muss mich auch hier revidieren. Alles Blödsinn: Torten sind toll und genau diese Erdbeer-Kokos-Torte ist echt wahnsinnig lecker.
Und von ihrem Aussehen bin auch ich absolut entzückt. Sie ist so wunderschön und auch richtig niedlich, da sie in einer Springform mit 20 cm Durchmesser gebacken wurde.


 Das Rezept ist aus der aktuellen Living at Home. Die Anleitung ist auch wirklich gut, da bei mir als blutiger Anfänger, was das machen von Torten angeht, nichts schief gelaufen ist.


Bis demnächst ... es dauert sicher nicht so lange, bis ich wieder eine Torte backe!

Mittwoch, 25. Mai 2011

Sonnengelbe Mango-Tarteletts


"Sonnengelbe Mangotörtchen" ist eigentlich doppelt gemoppelt bzw. unnötig, denn eine Mango ist ja für normal gelb. Und zwar so richtig gelb. Auch gebacken, und das hat mich positiv überrascht. Die intensive Farbe habt mich auch sofort an ein paar neulich aufgenommene, bunte Landschaftsbilder erinnert. Daher müssen diese an der Stelle unbedingt mit eingebracht werden ;-)

Zu den Törtchen, bzw. zunächst zum Teig. Diesmal habe ich den 3-2-1 Mürbeteig ausprobiert, von welchem ich im Internet gelesen habe. Dabei werden Mehl, Butter und Zucker im Verhältnis 3, 2, und 1 zueinander eingesetzt. 
Ich habe das mal auf das Gewicht und nicht das Volumen bezogen und für 3 Törtchen (Durchmesser 12 cm) 120 g Mehl, 80 g Butter und 40 g Zucker (und eine Prise Salz) verwendet. Ich muss aber sagen, dass mir - wider Erwarten, da ich sonst eigentlich nicht sparsam mit Butter umgehe - der Teig zu buttrig geschmeckt hat. Ich ziehe einen Teig vor, in dem nur mit Wasser und einem Ei(gelb) für Flüssigkeit im Teig gesorgt wird. Z.B. wie bei den Heidelbeer-Quarktörtchen oder dieser Quiche


Die Füllung: war meiner Meinung nach gut so.

1 Mango
1 Eigelb
40 ml Sahne
30 g Zucker, oder etwas mehr
1 EL Speisestärke

Die Mango schälen und in Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch anschließend pürieren. Das Püree mit den anderen Zutaten vermengen.


Was die Zubereitung angeht, so habe ich den Teig in den Törtchen ausgelegt, den Boden mehrmals mit der Gabel eingestochen und alles 10 Minuten bei 180° C im Backofen vorgebacken. Danach habe ich sie kurz aus dem Ofen geholt, die Füllung eingegossen und 20 Minuten weiter gebacken. 

Dienstag, 24. Mai 2011

Nudeln mit Garnelen

Meeresfrüchte sind bei mir, da es sie nicht so oft gibt, immer was ganz Besonderes ... und auch immer besonders lecker. Eine schöne Kombination sind Garnelen in einer Sahnesauce mit Weißwein, Zitrone, Knoblauch und Zwiebeln verfeinert. Natürlich mit Nudeln.

Damit die Garnelen auch durch sind und nichts schief geht, habe ich sie extra zubereitet und erst ganz am Schluss zur Sauce gegeben.

Linguine mit Garnelen in Sahnesauce

für 2 Portionen

200 g Linguine
200 g Riesengarnelen 
1 Knoblauchzehe
2 Frühlingszwiebeln
50 ml Weißwein
1 EL Zitronensaft
100 g Sahne
50 ml Milch (alternativ Gemüsebrühe)
2 EL Butter
Salz
Pfeffer
Zitronenbasilikum zum Garnieren

Die Garnelen, sofern es Tiefkühlware ist, auftauen lassen. Anschließend in einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen und diese darin anbraten. Mit Weißwein ablöschen und auf dem Herd lassen, bis dieser fast verdampft ist. Die Pfanne von der Herdplatte nehmen und beiseite stellen. Die Frühlingszwiebeln waschen, die Enden abschneiden und in dünne Ringe schneiden. Den Knoblauch ebenfalls waschen, schälen und zerkleinern. Nun das Nudelwasser aufsetzen, wenn es kocht, die Nudeln darin garen. Während dessen in einer Pfanne wieder 1 EL Butter erhitzen, und die Frühlingszwiebel darin ca. 2 Minuten anbraten. en Knoblauch hinzufügen und ca. 2 Minuten alles weiter dünsten. Die Temperatur etwas herunterschalten und anschließend mit der Sahne und dem Zitronensaft ablöschen. Damit die Sauce etwas flüssiger wird, kann noch etwas Milch oder Gemüsebrühe hinzugefügt werden. Den Pfanneninhalt einmal langsam aufkochen lassen und dann die Sauce ein paar Minuten einköcheln lassen. Zum Schluss gut würzen und die Garnelen hinzufügen. Alles mit den Nudeln vermischen und servieren. Evtl. mit Zitronenbasilikum garnieren. 

Montag, 23. Mai 2011

Gemüserösti


Nach so vielen "süßen" Posts mal wieder ein salziger. Die Rezepte aus der "Living at Home" vom Mai haben es mir echt angetan. Das Gemüserösti mit Dillcreme und Forelle habe ich etwas abgewandelt. Für die Rösti habe ich die gleiche Menge Gemüse genommen, allerdings drei Esslöffel Stärke und viel mehr Öl zum Anbraten. Und ich glaube das haben die Redakteure der Living at Home, bzw. der Food Stylist für das Foto in er Zeitschrift auch gemacht, um so ein leckeres  Bild zu bekommen ... Der Einfachheit halber habe ich auch 12 Miniröstis (ist Röstis der Plural oder sind das immer noch Rösti?) gebacken, anstatt 2 große. Diese sind in der Pfanne einfacher zu wenden. 
Anstatt Forelle habe ich Räucherlachs dazu serviert. Und als Dipp habe ich 100 g Sauerrahm mit 100 g Joghurt vermischt, frischen Schnittlauch dazugeschnibbelt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. 

Da das Waschen und hobeln vom Gemüse doch etwas Zeit kostet (Nudeln sind schneller abgekocht), fällt das Gericht bei mir nicht in die Kategorie superschnelles Abendessen. Aber gemüsig-lecker, und soo groß ist der Aufwand auch wieder nicht.

Sonntag, 22. Mai 2011

A piece of cake

Zu meiner Freude durfte ich heute schon wieder backen, nachdem sich spontan ein Verwandtschaftsbesuch ergab (natürlich auch zu meiner Freude). Schon lange wollte ich einen Zitronenkuchen machen - ist auch so ein Klassiker, für den ich mein Standardrezept definiert habe. Und ich finde diesen im Sommer besonders geeignet, da er so schön frisch und leicht schmeckt und aussieht.

Gut, das mit dem sommerlichen Wetter hat dann heute Nachmittag nicht hingehauen, ich musste die Kaffeetafel spontan nach innen verfrachten, da sich zur richtigen Zeit ein Gewitter angekündigt hat...

Das Rezept wird aber als Standard für Zitronenkuchen abgespeichert. Die Zubereitung war wirklich ein Kinderspiel (a piece of cake). Ich hab ein wenig nach Blechkuchenrezepten recherchiert, die alle sehr ähnlich waren. Unten dann meine Variante.


Zitronenkuchen

350 g Butter
350 g Zucker
2 unbehandelte Zitronen (davon den Saft von 2 Zitronen und den Abrieb von einer halben Zitrone)
6 Eier
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 g Puderzucker

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Eine Zitrone wird für den Teig, eine für die Glasur benötigt. Zunächst eine Zitrone auspressen, das Fruchtfleisch ruhig hinzufügen und beiseite stellen. In einer großen Schüssel die Butter und den Zucker gut verrühren. Die Eier nach einander hinzufügen, dabei immer zwischen drin rühren. Den Zitronensaft (bei mir waren es 50 ml) und die abgeriebene Schale (bei mir die Schale von 1/2 Zitrone) in die Schüssel geben. Das Mehl mit dem Backpulver einsieben und den Teig nochmals gut verrühren. Ein Backblech unten mit Backpapier auslegen und die Seitenränder einfetten. Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verstreichen. Der Kuchen kann nun gebacken werden (Die Backzeit variiert je nach Blechgröße und Ofen, bei mir hat es 20 Minuten gedauert. Ich habe aber ein sehr großes Blech gehabt, und der Kuchen war dementsprechend dünn und schnell durch). Den erkalteten Kuchen mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft (der zweiten Zitrone) bestreichen. 


Samstag, 21. Mai 2011

Schoko-Erdbeeren


Nachdem ich die letzten Monate ein sportfreies Dasein gefristet habe, konnte ich mich mich heute endlich dazu aufraffen, meine Joggingpläne in die Tat umzusetzen. Wenn ich in meinem eigenen Tempo rennen kann (obwohl der Begriff Rennen wohl eher übertrieben ist und Gehen der Wahrheit näher kommt), ist das ja gar nicht so schlimm, auch der Anfang nicht. Besonders schön beim Laufen finde ich es, wenn ich gleichzeitig eine Gegend neu (oder nach langer Zeit wieder) entdecken kann. Auch heute war ich beim Joggen so angetan von der schönen Umgebung, dass ich fast vergessen habe, dass ich die Strecke auch wieder zurück laufen muss. Deshalb ist meine Runde heute schon richtig lang geworden, und dementsprechend fertig bin ich jetzt.

Aber das macht nichts, da ich es heute wirklich ruhiger angehen lassen kann. Und ich habe mir auch gleich mal Erdbeeren gegönnt. Vom Verkäufer am Erdbeerstand habe ich sogar eine Bonuskarte bekommen. Nach zehn Einkäufen bekomme ich eine Schale gratis. Er meinte, die Saison gehe ja noch lange ... ich finde, dass sie immer sehr schnell wieder vorbei ist, ohne dass ich besonders oft Erdbeeren gegessen habe.

Heute habe ich meine Beeren mit Schokolade genossen. Ich könnte natürlich sagen, dass ich es nach dem Sport mit einem richtig guten Gewissen getan habe. Aber ehrlich gesagt hätte ich es mir auch ohne Sport gegönnt, auch mit gutem Gewissen. Wie so wie viele andere leckere Dinge in den letzten Monaten ... nur eben alles in Maßen.


Die Zutatenliste beschränkt sich wirklich auf die beiden Zutaten Erdbeeren und Schokolade. Ich habe für 200 g Erdbeeren ca. 100 g Kuvertüre gebraucht. Während ich die Kuvertüre in einem Wasserbad langsam geschmolzen habe, wurden die Erdbeeren gewaschen (aber nicht entstielt) und danach vorsichtig abgetrocknet. Die Kuvertüre habe ich in ein kleines Schälchen mit geringem Durchmesser gefüllt, sodass ich die Erdbeeren auch darin eintunken kann. Zum Trocknen habe ich sie auf Backpapier gelegt, und sie haben sich danach problemlos ablösen lassen.

Freitag, 20. Mai 2011

Rhabarber mit Mango und Rosmarin


Langsam aber sicher ist der Rhabarber im Gemüsegarten wieder nachgewachsen. Also Zeit, die nächste Kompottvariante auszuprobieren, die ich kürzlich in einer Ausgabe von "Living at Home" gesichtet habe. Und zwar mit Rosmarin und Mango ... auch total lecker. Die süße Mango verbunden mit dem säuerlichen Rhabarber ist eine sehr gelungene Zusammenstellung. Und den Rosmarin kann man auch sehr gut rausschmecken, auch wenn nur ein paar Nadeln verwendet werden. Obwohl es daran ja hier nicht mangelt ... von der Pflanze im Garten war ich echt beeindruckt (s.o.). Das ist mal ein Rosmarinstock .. anders als die Pflänzchen aus dem Supermarkt.

Das Rezept ist hier zu finden. Ich habe mich genau an die Anleitung für das Kompott gehalten, nichts einzuwenden. Anstatt Sabayon habe ich allerdings Joghurt und Leinsamen dazu gegessen 

Sonntag, 15. Mai 2011

Schwäbischer Träubleskuchen


Ich wollte meiner Mama schon lang mal dabei zusehen, wie sie Mürbeteig so gleichmäßig in eine Springform bekommt. Eigentlich hatten wir uns ja vorgenommen, einen Rhabarberkuchen zu backen, allerdings war im Gemüsegarten die Ausbeute nicht so reichlich, dass es sich gelohnt hätte (das Wetter war einfach zu gut, aber immerhin hat die Erde dieses Wochenende etwas Wasser abbkommen. Dann kann der Rhabarber ja diese Woche fleißig wachsen, denn ich habe noch einiges mit ihm vor). Johannisbeersaison ist zwar noch nicht, aber es waren noch welche in Gefriertruhe, also fiel die Entscheidung auf einen Beerenkuchen. Nachdem wir im Rezepteordner lange nach dem Rezept "Johannisbeerkuchen" gesucht hatten, fiel uns plötzlich auf, dass dieser unter dem Namen "Schwäbischer Träubleskuchen" eingetragen ist. 

Ganz schwäbisch haben wir dann auch die Eigelbe für den Mürbeteig verwendet, die von der Eiweißfüllung übrig sind ;-). Es waren nur noch 3 Eier im Haushalt ... 

Das mit den Eiern hat aber gut funktioniert. Der Kuchen schmeckt schön fruchtig, wenn man Johannisbeeren mag, die ja ähnlich sauer wie Rhabarber sind. Den Mürbeteig haben wir zu einem Teil mit Vollkornmehl zubereitet, was dem Kuchen einen besonderen Geschmack verleiht.


Johannisbeerkuchen

Zutaten für den Teig:
100 g Vollkornmehl
150 g Weizenmehl
1 Pck. Vanillezucker
65 g Zucker
1 Ei (oder die 3 Eigelb, die von der Füllung übrig sind)
125 g Butter
etwas Mehl zum Bearbeiten des Teiges
evtl. 1 EL Wasser

Zutaten für die Füllung:
3 Eiweiß (evtl. 4)
600 g Johannisbeeren (TK oder frisch)
150-200 g Zucker (bei weißen Johannisbeeren, die etwas milder sind, 150 g)
100 g gemahlene Haselnüsse
3 EL Grieß
3 EL Sojaflocken
1 Pck. Vanillezucker

Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen (bei schneller Herstellung und unter Verwendung von Eigelben muss dieser nicht zwangsweise vor der Weiterverabeitung gekühlt werden). Wenn der Teig zu trocken sein sollte, 1 EL kaltes Wasser hinzugeben. Etwas Mehl auf einer Arbeitsfläche verteilen und anschließend den Teig ca. 3-4 mm dick ausrollen und den Boden einer Springform damit auskleiden. Den Rest des Teiges zu Rollen (ca. 3 cm Durchmesser) formen und mit dem Wargelholz flach rollen. Mit diesen Stücken den Rand der Form auskleiden. Der Rand sollte ca. 4 cm hoch sein. Zur Verzierung einen Messerstiel in Mehl tauchen und diesen gleichmäßig in den Teigrand drücken, sodass ein Wellenmuster entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Für die Füllung das Eiweiß steif schlagen, danach den (Vanille-)zucker hinzufügen und 2 Minuten weiter rühren. Die Johannisbeeren waschen, die Stiele entfernen - oder die Tiefkühlware auftauen lassen. Dann die Beeren zusammen mit den gemahlenen Haselnüssen, dem Grieß und den Sojaflocken hinzugeben und alles mit einem Kochlöffel vorsichtig umrühren. Die Masse sollte dickflüssig sein. Bei tiefgefroreren Johannisbeeren, die noch nicht ganz aufgetaut sind, muss eher mehr Grieß bzw. Sojaflocken hinzugefügt werden. Bei frischen Beeren reicht evtl. die Hälfte der Menge an Grieß und Sojaflocken. 

Die Füllung in die Form gießen, glatt streichen (evtl. die Form dazu etwas hin- und herbewegen). Den Kuchen bei 200°C im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit diesen am besten mit Alufolie bedecken.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Salat mit gebackenem Feta


Salat ist immer gut, und besonders im Frühling, wenn es so viel leckeres, frisches Gemüse gibt. Zu meinen Lieblingen gehört auch Salat mit gebackenem Feta. Der gebackene Feta allein schmeckt schon sooo gut, und das Originalrezept aus meinem Salatkochbuch mit Rucola, Tomaten, Oliven und Zwiebeln besteht nur aus Zutaten, die ganz nach meinem Geschmack sind. Trotzdem kann ich mir den gebackenen Feta auch mit anderen Dingen gut vorstellen. Das Rezept wurde auch hier veröffentlicht. 

Montag, 9. Mai 2011

Das Gelbe vom Ei

Die Spargelzeit in ihrer Kürze will ausgekostet werden. Zum weißen Spargel wollte ich unbedingt mal die Sauce hollandaise versuchen. Selbstgemacht versteht sich. Dazu habe ich mehrere Rezepte verglichen und mich dann doch für eine Mischung aus diesem Rezept und dem in einem "Buch der guten Küche" aus dem Bücherregal daheim entschieden.

In letzterer Rezeptquelle wurde zunächst aufgeklärt:

"Alle Zutaten in den kleinen Topf geben, diesen in den großen hängen, aber so, dass das Wasser nicht hinein schwappt. Fachleute nennen das Wasserbad."

Da nun allen der Fachterminus "Wasserbad" bekannt ist, kann nun gekocht werden. Aus Angst, dass die Sauce gerinnt, habe ich ständig mit dem Mixer gerührt und die geschmolzene Butter erst als letztes nach und nach hinzugefügt.


Sauce hollandaise

für 3 Portionen

2 Eigelb
100 g Butter
1 TL Zitronensaft
1,5 EL Weißwein
1,5 EL Wasser
Salz
weißer Pfeffer

Die Butter bei niedriger Temperatur schmelzen. Danach in ein kaltes Gefäß umfüllen und abkühlen lassen. Eigelb, Zitronensaft, Wein und Wasser in ein heißes Wasserbad (am besten aus zwei Töpfen, sodass darin auch mit dem Mixer gerührt werden kann) geben und rühren (ca. 5 Minuten) bis die Masse eindickt. Den Topf anschließend von der Herplatte nehmen und unter Rühren löffelweise die Butter einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Sonntag, 8. Mai 2011

Muttertagsgugelhupf


Heute ist Muttertag. Das ist aber sicher niemand entgangen, nehme ich an. Wenn man sich aber nicht ganz vor dem Einfluss der Medien und der Werbung verschließt, kann man den Tag schlecht vergessen.

Da ich im Moment bei meinen Eltern verweile, konnte ich dieses Jahr die Chance nutzen, direkt zu gratulieren und meiner Mama einen Kuchen zu backen. Die letzten Jahre über gab es lediglich einen Gruß per Postkarte oder E-Mail. 



Ich habe einen einfachen, aber guten Gugelhupf gebacken. Die Form des Gugelhupfs finde ich total schön, übrigens. So eine Form brauche ich auch mal... Das Rezept ist dieser Kaiser-Gugelhupf von Chefkoch. Meine Eltern haben sich sehr gefreut. Sie meinten auch, dass der Kuchen ohne Schokoladenglasur schon super wäre. Ich hätte allerdings nichts gegen eine Glasur gehabt, wie sie auch in Originalrezept angegeben ist.

Freitag, 6. Mai 2011

Was weiss ein Affe vom Geschmack von Ingwer?


Dieses indische Sprichwort finde ich sehr lustig. Allgemein finde ich es äußerst interessant, Redensarten und Sprüche in anderen Sprachen anzuschauen. Das mit dem Ingwer bedeutet so viel wie dass man über das, was man gar nicht verstehen kann, auch auch kein Urteil abgeben kann (Quelle: wikiquote). Dies soll aber keine Erörterung über den Geschmackssinn des Affen werden (darüber will ich auch gar kein Urteil abgeben, denn ich verstehe ja keine Affen). Ingwer scheint zumindest hier unter den Menschen in Mode zu sein, und auch ich kann dem Geschmack sehr viel abgewinnen. Und zwar gab es den Ingwer bei mir zusammen mit dem Obst, das im Moment sogar buchstäblich in aller Munde zu sein scheint:


Endlich durfte auch ich dieses Jahr mit Rhabarber kochen. Und auch gleich mit ganz frischem Rhabarber aus dem Gemüsegarten. Es gab ein Rhabarberkompott, mit Rum und eben auch mit Ingwer verfeinert.


Das Rezept ist meiner Mama in der Fernsehzeitung aufgefallen und ich hab mich sofort angeboten, es auszuprobieren. Die Idee finde ich sehr gut, aber am Originalrezept hat mir von der Zutatenmenge nicht alles ganz gepasst (zu viel Wasser und Zucker für meinen Geschmack und die 50cl Zitronensaft können auch nicht stimmen), deshalb habe ich es etwas abgewandelt. 

Rhabarberkompott mit Ingwer und Rum

500 g Rhabarber
8 Stücke kandierter Ingwer
150 g Zucker 
150 ml Wasser
3 EL Rum
3 EL Zitronensaft

Den Rhabarber von den Stielen und Blättern befreien, waschen, evtl. schälen, und schräg in 2 cm lange Stücke schneiden. Den Ingwer ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Rhabarber- und Ingwerstücke mit Wasser und Zucker in einem Topf erhitzen, dann 3 Minuten leicht (nicht stark) köcheln lassen. Anschließend von der Herdplatte nehmen und mit geschlossenem Topfdeckel kalt werden lassen. Den Zitronensaft und Rum einrühren.

Ich habe dazu Vanilleeis gegessen, Joghurt ist aber auch eine gute Alternative.

Sonntag, 1. Mai 2011

Maiwanderung, Natur und Kekse


1. Mai, Tag der Arbeit, Feiertag, und wir hatten dieses Jahr mit der Verwandschaft eine traditionelle Maiwanderung geplant. Da die Tour in dieser Form zum letzten Mal vor über 10 Jahren statt gefunden hat, war es natürlich etwas ganz besonderes. Früher hat das Wort wandern nämlich das Gegenteil von Begeisterung bei mir ausgelöst. Dieses Jahr habe ich mich sehr darauf gefreut, und so sind wir gestern in einer kleinen Gruppe mit einem Leiterwagen mit Bier (nicht für mich als Heimfahrer) und Proviant vom einen Dorf zum anderen marschiert. Am Zielort angekommen haben wir uns gestärkt, Fleisch und Stockbrot gegrillt und viele andere leckere Sachen gegessen. Und das bis zum Abend, während ich vor allem die frische Luft und Gesellschaft der Verwandtschaft, die ich nicht allzu oft zu sehen bekomme, genossen habe.


Zu diesem Anlass gestern habe ich mich entschieden, nochmal Cookies zu backen. Neulich habe ich ja klassische Chocolate Chip Cookies hergestellt, diesmal habe ich zusätzlich noch welche mit Cashew-Nüssen und weißer Schokolade gebacken. Und mich geehrt gefühlt, dass auch diese neben den legendären Nutellakipferln von meiner Oma sehr gut ankamen. Ich habe keine Macadamia-Nüsse gefunden, deshalb habe ich mich für Cashew Nüsse entschieden. Und da ich dieses Mal nachdem ich die Butter erwärmt und geschmolzen hatte, wirklich lange gewartet habe, bis der Teig gar nicht mehr warm ist, sind die Kekse innen noch weicher geworden, da sie nicht groß zerlaufen sind. 



White Chocolate Chip Cookies

bei mir ergab es 44 Kekse mit einem Durchmesser von 4-5 cm

250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
175 g Butter
200 g brauner Zucker
80 g weißer Zucker, nach Geschmack mehr
1 Pck.Vanillezucker
1 Ei + 1 Eigelb
60 g Nüsse (Cashew, Macadamia, Mandeln)
150 g weiße Schokolade (gehackt oder Schokotropfen)

Die Butter in einem Topf schmelzen. Die geschmolzene Butter anschließend in einer Schüssel mit dem braunen, weißen, und Vanillezucker vermischen. Das Ei und das zusätzliche Eigelb mit unter die Masse mischen. Das Mehl zusammen mit dem Salz und Backpulver einsieben. Den Teig rühren, bis eine homogene Masse entsteht und für mind. 10 Minuten stehen lassen, sodass die wegen der Butter
 noch etwas warme Masse abkühlen kann. Den Ofen auf 165°C vorheizen. Nach 10 Minuten die Schokotropfen unterheben. Mit 2 Teelöffeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech 12 kleine Teigkugeln (teelöffelgroß) verteilen. Den Platz auf dem Backblech bestmöglich ausnutzen, da die Kekse in die Breite gehen. Ca. 10 Minuten im Ofen lassen (variiert je nach der Temperatur des Teiges und wie weit die Kekse zerlaufen, und natürlich je nach Größe der Kekse). Der Teig sollte nach dem Backen durch sein, aber nicht zu lange gebacken werden, sodass die Kekse außen knusprig, aber innen noch weich sind.