Dienstag, 29. November 2011

Couscous mit Gemüse


Couscous könnte mein neues Grundnahrungsmittel werden. Dieses Mal gab's ihn zusammen mit dem Gemüse, das noch im Kühlschrank und der Gefriertruhe vorhanden war (da wird das Thema Resteverwertung wieder aktuell). Auch wenn's sicher nicht wirklich authentisch ist, habe ich noch ein paar Kräuter (Koriander) und Gewürze (Zimt, Kümmel) untergemischt. Das Ergebnis hat mir aber super geschmeckt.


Couscous mit Gemüse

für 2 Portionen

120 g Couscous
180 ml Wasser 
Salz
1 EL Öl (zum Couscous)
1/2 Aubergine
1/2 Zwiebel
150 g Erbsen (TK)
2 Karotten
1 EL Öl (zum Braten)
1 Prise Zimt
1 Prise Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Balsamio-Essig
etwas frischer Koriander
Salz
Pfeffer

Die Aubergine waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 15 Minuten ziehen lassen und dann das Salz abwaschen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. 

Die Karotte waschen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit den Erbsen 5 Minuten in kochendem, gesalzenem Wasser garkochen. 

Die Auberginenscheiben vierteln. In einer Pfanne Öl erhitzen, die Auberginen darin anbraten, nach 3 Minuten die Zwiebeln hinzugeben und Minuten bei mittlerer Temperatur auf dem Herd lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Am Schluss eine Prise Zimt und Kümmel und 1 EL Balsacmico-Essig untermischen. Den Koriander hacken.

Während dessen 180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, 1 Prise Salz, 1 El Öl und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen.

Couscous und das ganze Gemüse mischen. Mit Korianderblättern garniert servieren.

Montag, 28. November 2011

Pastasaucen IX: alla Siciliana


An den Italienern bewundere ich ihren feinen Geschmackssinn: eine Italienerin hat am Tisch in der Mensa mal gefragt, ob sie eine Orange essen darf, während jemand anders noch beim Hauptgang war (weil der Orangengeruch ja den den Geschmack des Mittagessens übertönen könnte).  Italiener sind die ersten, die sich über schlechten und schlechten (oder schlecht temperierten) Kaffee beschweren. Und auch eine Italienerin hat mir gezeigt, wie man Auberginen richtig zubereitet und vor dem Kochen von den Bitterstoffen befreit. Eine italienische Freundin hat bei mir nämlich mal Pasta mit Auberginen, Tomaten und Knoblauch zubereitet. Sie stammt zwar aus dem Norden des Landes und nicht aus Sizilien - das lasse ich aber trotzdem mal gelten.


Rigatoni alla Siciliana

für 2-3 Portionen

200-300 g Rigatoni
1 Aubergine
1 Dose Tomaten, stückig (400 g)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Öl
getrockneter Oregano
frisch gemahlener Pfeffer
Salz
nach Belieben Parmesan zum Bestreuen

Die Aubergine waschen und in 1 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 15 Minuten ziehen lassen und dann das Salz abwaschen. 
Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und den Knoblauch fein hacken.
Aus den Auberginenscheiben ca. 1x1 cm große Stücke schneiden.
In einer Pfanne das Öl heiß werden lassen, die Auberginen ca. 3 Minuten darin anbraten. Anschließend die Zwiebeln hinzufügen (evtl noch etwas Öl hinzugeben). Nach weiteren 2 Minuten den Knoblauch in die Pfanne geben und alles für ca. 2 weitere Minuten anbraten. Dann die Hitze etwas reduzieren und und die Tomaten hinzugeben. Die Sauce ca. 15 Minuten bei geringer Hitze einkochen lassen. Während dessen die Nudeln in Salzwasser gar kochen. Am Schluss noch die Sauce mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Danach die Sauce mit den Nudeln mischen und servieren. Nach Belieben mit Parmesan bestreuen.

Sonntag, 27. November 2011

Nougattaler

Das zweite Plätzchenrezept aus dem letzten Jahr, das von Erfolg gekrönt war und ins Repertoire mitaufgenommen wurde, sind Nougattaler. Mit Nougat und Schokolade. Darin spiegelt sich auch meine Vorliebe für Schokoladiges wider, denn bisher habe ich immer am liebsten solche Kekse von einem bunten Plätzchenteller genommen.


Das Rezept habe ich zufällig bei Chefkoch gefunden.

Zimtsterne zum 1. Advent

Dass heute der erste Advent ist, war an mir bis gestern Abend total vorbeigegangen. Jetzt ist also (laut meiner Rechnung) offiziell Weihnachtszeit. Als in dieser Woche abends die Weihnachtsbeleuchtung in Zürich eingeschaltet wurde (einfach wunderschön) und ich auch meinen ersten Glühwein getrunken habe, kam ich auch schon in Stimmung. Also Zeit, auch auf meinem Blog für etwas Adventsatmosphäre zu sorgen.


Meine Plätzchenbackversuche aus dem letzten Jahr scheiterten ziemlich kläglich. So habe ich mindestens drei Rezepte für Liebesgrübchen/Husarenkrapferl ausprobiert, und es ging immer schief. Genauso mit Florentinern. Jedoch gibt es zwei Ausnahmen. Eine davon waren in der Tat Zimtsterne. Ausgerechnet das Rezept, vor dem mich alle gewarnt haben, hat problemlos funktioniert. Dies habe ich Petra´s Rezept zu verdanken, auf das ich sehr gerne verweise. Dies hat mich letztes Jahr gerettet und so wird es wohl, zumindest für Zimtsterne, bei diesem einen Rezept bleiben, das ich ausprobiert habe und von nun an immer wieder machen werde. 

Freitag, 25. November 2011

Mini apple pies

Nach einer wirklichen (und nicht nur gefühlten) Ewigkeit kann ich endlich mal wieder etwas Süßes und Gebackenes posten. Meine Backergebnisse der letzten Wochen waren einfach nicht wirklich toll, aber diese Apple Pies sind es definitiv wert, verbloggt zu werden.

Ich habe aus einem klassischen, amerikanischen Rezept für apple pie einfach kleine Mini Pies gebacken - die sind einfach süß, auch im wahrsten Sinne des Wortes. Der Teig erinnert mich stark an Blätterteig, auch wenn ich den Teig nicht nach einer genauen Anleitung gefaltet und ausgerollt habe. vom Buttergehalt müsste es allerdings hinkommen. Richtigen Blätterteig könnte ich also auch mal auf mein Programm setzen, so zum Vergleich. Was die apple pies angeht, so sind diese richtig gut geworden, sowohl die Konsistenz des Teiges als auch die der Füllung. Ohne viele Extras und Zutaten, einfach klassisch gut.


Mini Apple Pies

für 5 Tarteletteförmchen mit 10 cm Durchmesser

für den Teig:
200 g Mehl
150 g kalte Butter
15 g Zucker
1 Prise Salz
70 ml eiskaltes Wasser

für die Füllung:
2 große Äpfel (500 g)
40 g Zucker
1 Prise Zimt
15 g Mehl

Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen und diesen für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Nach ungefähr einer 3/4-Stunde die Äpfel waschen, schälen und klein schneiden. Mit den restlichen Zutaten für die Füllung vermengen. Nun gut die Hälfte des Teiges nehmen und dünn ausrollen. Damit die Tarteletetförmchen auskleiden. Anschließend die Füllung auf die Förmchen verteilen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen. 
Den restlichen Teig ebenfalls dünn ausrollen und mit einem Messer daraus ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Mit diesen dann die Törtchen belegen. 
Alles ca. 35 Minuten im Ofen backen.

Montag, 21. November 2011

Italienisches Fast Food

Früher habe ich Pizza immer als mein Lieblingsessen angegeben, und auch heute ist es die Pizza noch (mit einer Einschränkung: unter anderem). Auch wenn böse Zungen behaupten, Pizza sei nichts Besonderes und nur italienisches Fast food. Beim Belag bin ich eigentlich recht offen für so ziemlich alles, ausser die Pizza ist zu fettig und überladen. Neulich gab's bei mir Oliven, Aubergingen, Basilikum und Mozzarella als Belag.

Bisher benutze ich ein Rezept standardmäßig für Pizzateig: als wir in meiner ersten WG zum ersten Mal Pizza gemacht habe, rief eine Mitbewohnerin von mir jemand aus ihrer Verwandtschaft an und fragte nach dem Rezept ... dieses hat sich nun als mein Standard etabliert.Trotzdem bin ich nicht abgeneigt, in Zukunft mal eine eher original italienische Pizza mit ganz dünnem Boden zu probieren bzw. mich an einer etwas üppigeren, amerikanischen Pizza zu probieren. Meinen Standard-Teig würde ich irgendwo in der Mitte klassifizieren.

Ich habe letztens aus der Hälfte des unten notierten Rezeptes 2 Pizzen von ca. 20 cm Durchmesser hergestellt. Die Pizzen habe ich dann bei 220°C für ca. 15 Minuten gebacken, Nicht mengenhalbiert reicht der Teig für ein Backblech (dann backe ich die Pizza für ca.20 Minuten).


Pizzateig

siehe hier für ein Update

für 4 Portionen / 1 Blech

400 g Mehl
30 g Hefe
225 ml lauwarmes Wasser
etwas Zucker
1 Prise Salz
4 EL Öl

Die Hefe mit dem Wasser und Zucker Glatt rühren. Anschließend mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen, dann belegen und bei 220°C im Ofen backen (je nach Dicke und Pizzagrösse 15-30 Minuten).

Freitag, 18. November 2011

Die Woche der ausgefallenen Salate

Einer geht noch, oder? Nach den Garnelen-Avocado-Mango und Couscous-Mango-Mozzarella Kreationen habe ich in der letzten Woche nämlich auch noch einen Salat mit Quinoa zubereitet. Quinoa steht bei mir schon seit langer Zeit in meinen Küchenschränken, ich weiss auch schon gar nicht mehr, was genau ich damit zu kochen beabsichtigt habe, als ich die Packung gekauft habe. Kann auch sein, dass ich einfach mal ausprobieren wollte, wie es schmeckt, nachdem ich das Wort ein paar Mal in Rezepten gelesen habe.
Jedenfalls habe ich neulich dann auf der Speisekarte von einem Café einen "Inka-Salat" entdeckt .... Das hat mich dann motiviert, selbst einen solchen Salat zuzubereiten, mit zusätzlichem Gemüse.
Ich fand es mal eine gute Abwechslung, das Inkakorn war ziemlich geschmacksneutral und daher eine gute und auch gesunde Basis für Gerichte. Couscous finde ich allerdings noch etwas feiner, sowohl die Körner als auch im Geschmack.


Quinoa-Salat

für 1 Portion

50 g Quinoa
125 ml Wasser
1 Prise Salz
1/2 Acovado
1 Tomate
1 Karotte
1/4 Gurke
etwas Schnittlauch
1 El Öl
1/2 EL weißer Balsamico-Essig
1 Tl Zitronensaft
frisch gemahlener Pfeffer
Salz

Quinoa in einer Schüssel oder in einem Sieb gründlich abspülen. 125 ml Wasser zum kochen bringen, etwas salzen und die Quinoakörner darin 20 Minuten garen lassen. Während dessen das Gemüse waschen und in Stücke schneiden. Aus Öl, Essig, Zitronensaft, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren und anschließend alle Zutaten miteinander vermischen.

Mittwoch, 16. November 2011

Couscous-Salat mit Mango und Mozzarella

Dieses Rezept stand schon länger auf dem Fahrplan, bevor es umgesetzt wurde. Damals hatte ich als Zutaten neben Mango und (Büffel-)Mozzarella auch Rucola, Basilikum und getrocknete Cranberries zusammengestellt, auf Couscousbasis. Die Mango-Mozzarella-Kombination tönt zunächst recht sommerlich - je nachdem wo die Mangos herkommen, ist aber auch im November Saison, eigentlich kann man sie das ganze Jahr über irgendwo ernten, wenn man z.B. diesem Kalender glaubt.



Ich fand's richtig gut, das würde ich aber bei fast allem mit gutem Büffelmozzarella sagen ;-).

Couscous-Salat mit Mango und Mozzarella

für 2 Portionen

120 g Couscous
180 ml Wasser 
Salz
1 EL Öl
1 Mango
125 g Büffelmozzarella
1 Schalotte
1 Hand voll Rucola
5 Blätter Basilikum
30 g getrocknete Cranberries
Salz
Pfeffer

180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, 1 Prise Salz, 1 El Öl und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen. Während dessen die Mango in Stücke schneiden, den Käse würfeln und die Schalotte fein hacken. Rucola und Basilikum waschen, die Basilikumblätter auch klein schneiden. Den Couscous etwas abkühlen lassen und dann alle Zutaten mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Sonntag, 13. November 2011

Food styling II: Gemüse kleinschneiden

So gerne ich Mangos mag, das Schälen und in Stücke schneiden fand ich immer äußerst kompliziert und klebrig. Einen interessanten Tipp, wie es etwas einfacher und eleganter geht, habe ich in diesem Video gefunden. Ab 3:00 geht es um Mangos. Aber auch der Teil zum Basilikum war für mich ganz lehrreich:


Ein farbenfrohes Vergnügen: Garnelen, Mango und Avocado

In den letzten Wochen waren meine Backversuche nicht immer von Erfolg gekrönt, also gab es zum heutigen Kaffeeklatsch keinerlei Experimente, sondern den bewährten Zitronen-Blechkuchen. In diesem Fall blogge ich eben über den Salat, den ich außerdem gegessen habe. Dabei waren das Kriterium die Garnelen, die ich dabei haben wollte. So bin ich auf folgendes Rezept gestoßen. Mit Mango, Avocado und Frühlingszwiebeln. Ein Volltreffer für meinen Geschmack, und ein Hauch von Luxus.


Ich habe Lauch anstatt der Frühlingszwiebeln  verwendet, genauso wie eine rote Chili und Basilikum, da das mein Kühlschrank hergegeben hat und da schon viel zu viel Sachen drin sind, wenn ich bedenke, dass sich unter der Woche dort nicht so viel tut.

Mittwoch, 9. November 2011

Wraps mit Lachs und Rucola


Kurz und knapp: Zwei andere Tortilla-Fladen wurden von mir zu Wraps verarbeitet, mit Rucola, Lachs, Tomaten und Pinienkernen. Das Rezept habe ich mir vor langer Zeit schon mal abgespeichert, da ich fand, dass die Kombi ziemlich lecker klang. Ist sie auch. Und einfach mal eine andere Form als ein Sandwich.

Sonntag, 6. November 2011

Quesadillas

Zu den mexikanischen Dipps passen, wie schon angekündigt, perfekt Quesadillas. Wie das Wort nahelegt, mit Käse (und evtl. anderen Zutaten) gefüllte Tortillas. Das mexikanische Pendant zum europäischen Sandwich bzw. Käsebrot, wie ich mir habe sagen lassen.

In meine Quesadillas habe ich heute Paprika, Mais und Lauch gepackt, und als Käse habe ich Manchego genommen (eher spanisch als mexikanisch, sind aber Erinnerungen, denn Manchego haben wir in Spanien nämlich auch immer verwendet).


Quesadillas mit Gemüse

für 2 Personen

4 Tortillafladen
2 EL Olivenöl
50 g Lauch
1/2 rote Paprika
2 EL Mais
Salz, Pfeffer
80 g Manchego

Den Lauch waschen und in dünne Ringe schneiden, die Paprika waschen und in sehr kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen, bei mittlerer Hitze Lauch und Paprika ein paar Minuten darin anbraten, dann den Mais hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Gemüse aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen und wieder etwas Öl für die Tortillas in die Pfanne geben. Nun die erste Tortilla in die Pfanne geben, ganz kurz von beiden Seiten anbraten (je ca. 10 Sekunden). Dann eine Hälfte der Tortilla mit 20 g Käse und einem Viertel des Gemüses belegen, die Tortilla zusammenklappen und von jeder Seite ca. 1 Minute anbraten, bis der Käse zu schmelzen beginnt. Mit den anderen Tortillas ebenso verfahren. Die Tortillahälften in 3 Stücke schneiden und zusammen mit Guacamole (Salsa Cruda und Sour Cream) servieren.

Guacamole, Salsa Cruda und Sour Cream

Ich bin ein riesen Fan von mexikanischem Essen. Seit ich mexikanisches Essen kennen gelernt habe, will ich auch unbedingt mal nach Mexiko reisen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mich das ganze Land faszinieren würde. Nun gut, auch wenn Mexiko ziemlich weit oben auf meiner Reiseliste ist, so ist das im Moment als arbeitender Mensch leider nicht möglich (erst mal kein Urlaub, an diese geringe Flexibilität im Verlgeich zur Studienzeit muss ich mich erst noch schweren Herzens gewöhnen...). Deshalb begnüge ich mich mal mit mexikanischem Essen, das mich bereits fasziniert hat. Los geht's mit den Dipps, allen voran die bekannte Guacamole und die anderen Dipps - egal ob mit Quesadillas, Nachos oder Burritos. 

Ich hatte mal einen mexikanischen Mitbewohner, dem ich ein Mal genau zugeschaut habe, während er Guacamole und die scharfe Tomatensauce an meinem Geburtstag für mich zubereitet hat. Ich hatte mir fest vorgenommen, sofort im Anschluss alle Zutaten und die Zubereitungsart aufzuschreiben - das ist leider nie passiert ... So im Groben habe ich mir die Zutaten aber gemerkt, und auch, dass er zuerst die Tomaten zusammen mit dem Knoblauch in einer Pfanne von allen Seiten angebraten hat, sodass sie sich leichter schälen lassen. Alles Weitere habe ich weiter unten notiert - die Mengen reichen für mind. 4 Personen, würde ich sagen, je nachdem, was sonst noch serviert wird.   



Guacamole


2  reife Avocados
1 grüne Chilischote
1  Zwiebel (oder 2 Schalotten)
1  Fleischtomate
2 EL Limettensaft
Salz
Pfeffer

Das Avocadofleisch mit einer Gabel zerdrücken. Die Chili und de Zwiebel in waschen und in sehr kleine Stücke hacken. Die Tomate häuten, entkernen (s. Beschreibung der Salsa Cruda) und in kleine Stücke schneiden. Den Limettensaft hinzufügen und würzen. Alle Zutaten gut vermischen (wenn die Avocado noch nicht ganz weich ist, kann auch alles püriert werden, muss meiner Meinung nach aber nicht sein). Tipp: Wenn nicht sofort serviert wird, den Avocadokern zur Guacamole geben , sodass die Guacamole sich nicht verfärbt.


Salsa Cruda


500 g Fleischtomaten
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote, rot (oder 2 Schalotten)
1 Zwiebel
etwas frischer Koriander
2 EL Limettensaft
1 Prise Zucker  
Salz
Pfeffer

Die Tomaten waschen und mit einer Knoblauchzehe zusammen in einer Pfanne mit allen Seiten anbraten, ca. 5-10 Minuten. Dann die Tomaten häuten, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehe, Chilischote, Zwiebel und den Koriander fein hacken und mit der Hälfte der Tomaten in den Mixer geben. Nun die restlichen Tomatenstücke zur Sauce geben, mit dem Limettensaft, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.


Sour Cream


250 g Quark
200 g saurer Halbrahm
½ Zwiebel
1 EL weißer Balsamicoessig
Schnittlauch
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer

Zwiebel und Schnittlauch fein hacken, dann alle Zutaten mischen und gut verrühren. 

Samstag, 5. November 2011

Wie gut ein Koch ist, erkennt man daran, ...

"Wie gut ein Koch ist, erkennt man daran, wie gut er einfachste Gerichte beherrscht."

Das Zitat ist aus dem Film Bella Martha. Die Story in dem Film fand ich zwar nur mittelmäßig, dieses Zitat habe ich mir allerdings gemerkt, da ich sehr sehr treffend finde (ob es der genaue Wortlaut ist, weiß ich nicht mehr).

Als ich dann Steph's aufschlussreichen Post zu Bratkartoffeln las, kam mir das Zitat wieder in den Sinn. Bratkartoffeln hatte ich davor noch nie zubereitet. Also habe ich mich voller Eifer an das Kochen der Kartoffeln gemacht, und mal wieder viel gelernt dank Steph's Anleitung. Genau so wäre ich nämlich nicht vorgegangen, irgendwie eben. Genauso so wie in der Anleitung beschrieben sind sie aber perfekt geworden.


Steph zählt auf, was man braucht:

1. gute Kartoffeln
2. guten Butterschmalz
3. viel Geduld und Zeit

zu 1. Passt. Ich habe Kartoffeln aus dem familiären Gemüsegarten gehabt.
zu 2. Passt auch. In der Schweiz gibt es nur gute Lebensmittel, behaupte ich jetzt mal (mangels eines Passiertuches, habe ich den Butterschmalz nicht selbst hergestellt).
zu 3.  Passt auch, ich wollte gestern Abend erfolgreich Bratkartoffeln kochen und war nicht unter Zeitdruck.

Sonst habe ich nur noch gehackte Petersilie verwendet sowie frisch gemahlenen Pfeffer und Salz. Das Thema der Qualität von Lebensmitteln, auf das Steph eingeht, hatte ich ja im Rahmen der Pfeffer- und Salzmühle letzte Woche auch schon angeschnitten.

Donnerstag, 3. November 2011

A tribute to the fall

Ich liebe den Herbst: Vor allem die Natur, die bunten Blätter, die es überall gibt, den Wind, nicht zu heiß, nicht zu kalt ... die ganze Atmosphäre eben. Heute morgen habe ich mich, sofort nachdem ich aus dem Haus spaziert bin, an den bunten Farben überall erfreut. 
Und kulinarisch kann ich mit Kürbissen einiges anfangen. Champignons und Feldsalat Nüsslisalat sind aber auch nicht schlecht. Die Champignons habe ich kurz angebraten und dann in meinen Salat gegeben. Bei dieser Kombination dürfen bei mir dann geröstete Pinienkerne und Parmesan nicht fehlen. Während mir die bunten Blätter draußen den Morgen versüßt haben, tat der Salat das Gleiche für den Abend. Anders ausgedrückt: Alltag - wie schön, wenn es gelingt, sich an den einfachen Dingen des Lebens zu erfreuen.


Salat mit gebratenen Champignons

für 1 Portion

1 Hand voll Nüsslisalat
1/4 Gurke
1 Karotte
10 g Pinienkerne
100 g Champignons
1 EL Butter
1 EL gehackte, frische Petersilie
25 g Parmesan
Standarddressing mit Zitronensaft

In einer Pfanne die Pinienkerne anrösten (nebenbei das Gemüse vorbereiten, aber aufpassen, dass die Pinienkerne nocht schwarz werden). Das Gemüse waschen, die Gurke und Karotte in feine Stücke schneiden bzw. hobeln. Die Champignons ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Nach den Pinienkernen die butter in der Pfanne heiß werden lassen, die Champignons darin braten, mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Nach 3 Minuten die Petersilie dazugeben und die Pfanne vom Herd nehmen. Das Dressing zubereiten und mit dem Salat, Gurke, und Karotte vermengen. Die Zutaten auf einem Teller anrichten. Die Champignons und die Pinienkerne darüber verteilen. Zum Schluss den Parmesan hauchdünn schneiden und ebenfalls über den Salat geben.