Sonntag, 8. Januar 2012

Raclette - auch ohne Gerät


Es geht ja nichts über Schweizer Käse - zumindest nach meinem Geschmacksempfinden. Keine Frage, dass ich mich mit der Schweizer Küche auch unmittelbar angefreundet habe und es super finde, dass Raclette und Fondue in den meisten Restaurants zum Standard gehören.

Besonders eignen sich Raclette und Fondue ja für gesellige Abende in netter Gesellschaft: Es ist irgendwie abwechslungsreich, wenn jeder damit beschäftigt ist, sein Pfännchen zu füllen oder sein Brot (seine Kartoffeln) in einen grossen Topf zu tunken. Aber auch allein wegen dem leckeren Käse bin ich Fan von Raclette. 

Ich habe bis vor kurzem immer gedacht, leider kann ich es nicht selbst machen, da ich eben kein Raclettegerät habe. Als ich dann aber in einem Restaurant aber den Käse zusammen mit Kartoffeln in einer Auflaufform serviert bekommen habe, ging mir das Licht auf, dass ich auf diese Art ja auch für mich selbst Raclette machen kann. Als Überbrückung bis zum nächsten gemeinsamen Raclette-Abend. 


Raclette (aus dem Backofen)

pro Portion

Grundzutaten:
150 g Kartoffeln, am besten festkochend und eher klein (je nach Hunger auch mehr oder weniger)
120 g Raclette-Käse (gleich wie oben - je nach Hunger auch mehr oder weniger)

als Beilage:
Kirsch-Tomaten
Silberzwiebeln
Essiggurken
frische Kräuter (z.B. Thymian, Schnittlauch, Petersilie)

Die vorab gewaschenen Kartoffeln in einem Topf mit etwas Wasser zum Kochen bringen, die Temperatur etwas zurückschalten und 20 Minuten bei zugedecktem Topfdeckel garen. 
Den Backofen auf 220°C vorheizen. Den Raclettekäse von den Rändern befreien und eine Auflaufform damit auslegen. Die Kartoffeln schälen, halbieren und auf dem Käse Platzieren. Evtl. zur Dekoration noch eine Tomate auf den Käse geben.
Das ganze im Ofen ca. 15 Minuten backen.
Das Raclette zusammen mit Tomaten, Essiggurken, Silberzwiebeln und frischen Kräutern servieren.

Kommentare:

  1. Hmmm herrlich,letztens hatte Ich auch Gelüste und noch Raclettekäse über, der ist auch in die Auflaufform gewandert, das ändert ja nix am Geschmack, nur Partyeffekt fehlt halt, dass macht aber nichts ;o)

    Lg Kerstin

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  2. @ Miss Multicul(t)inaria: Jup,das war´s!
    @ Kerstin: Stimmt, trotzdem hat´s bei mir bis zum besagten Restaurantbesuch gedauert, bis ich drauf gekommen bin, dass ich den Käse ja auch einfach in den Ofen schieben kann ;-)

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