Samstag, 27. Oktober 2012

Nach dem Halbmarathon ist vor dem Halbmarathon & ein gesunder Kuchen

Plaudern wir doch auch mal etwas über Sport. Oder über Sport in Verbindung mit passender Ernährung. Oder zunächst in der Manier, wie es sich für einen Food-Blog gehört, ein zum Thema passendes Rezept: ein gesunder Kürbiskuchen.


Das Rezept für den Kürbis-Quark-Kuchen habe ich bei der Ulli von Fit & Glücklich gesehen und auch ziemlich direkt nachgemacht. Der Zeitpunkt war letztes Wochenende ideal: Ich wollte mal wieder backen, da ich aber alleine war sollte s ein kleiner Kuchen werden. Und als ich bei Ulli von "proteinreich" und "gesund" gelesen habe, dachte ich mir, das könnte ich auch brauchen. Und nicht zu vergessen: Kürbis gehört in diesem Monat auch zum Pflichtprogramm ;-)

Ein paar kleine Abwandlungen habe ich vorgenommen: Da ich keine Datteln daheim hatte, habe ich sie durch 1-2 EL braunen Zucker ersetzt, (denn unsüßer Kuchen fällt bei mir eben nicht in die Kategorie "Kuchen"). Und da mir mein Kürbispüree etwas wässrig vorkam, habe ich zur Sicherheit etwas Stärke hinzugefügt. Und die Backzeit war in meinem Ofen auch etwas länger - aber ich habe generell das Gefühl, dass mein Ofen etwas länger braucht als der Durchschnitt.

Natürlich hat das Ergebnis eine andere Konsistenz als die eines Kuchens, in den Butter und Mehl kommt, aber so war der Kuchen sehr erfrischend und leicht (der Quark macht sich sehr gut und hat echt super geschmeckt! Und der Kürbis und die Gewürze geben dem ganzen noch eine herbstliche bis weihnachtliche Note.


Und nun noch zu einem anderen Thema, welches in meiner Prioritätenliste in den letzten Monaten wieder einen höheren Platz eingenommen hat: Sport. Und davon der wichtigste Teil: Laufen. Mit dem Ziel vor Augen, einen Halbmarathon laufen zu wollen, war meine Motivation sehr hoch, viel und richtig auf dieses Event hin zu trainieren. Das Laufen hat mit mehr Kondition folglich immer mehr Spass gemacht. Und nachdem ich auch den Halbmarathon erfolgreich hinter mich gebracht habe und ein schönes Erlebnis mitnehme, bin ich nun sehr motiviert, weiter zu laufen, da ich mich einfach fitter und besser fühle.
In Bezug auf meine Ernährung war es sehr interessant für mich zu sehen, wie ich automatisch zu gesünderen Lebensmitteln gegriffen habe, bevor ich mich auch in der Theorie mit der richtigen Ernährung neben Sport beschäftigt habe. Kurzum braucht der Körper beim Sport viel Kohlenhydrate als Energielieferant, Eiweiss zum Aufbau / zur Regeneration der Muskeln. Fettreserven sind bei einem normalen Menschen mehr als genug im Körper gespeichert, deshalb ist eine fettarme Ernährung sinnvoll (manchmal ist etwas Fett aber wichtig, damit der Körper bestimmte Vitamine auch richtig aufnehmen kann). Und dann gibt es ja noch ein Reihe wichtiger Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, die für die Gesundheit wichtig sind.
Bisher habe ich versucht, neben dem Sport noch etwas abzunehmen (da überschüssiges Fett beim Laufen für die Gelenke nicht gerade förderlich ist, ich bin der Meinung, dass ich diese schon genug strapaziere). Und ab jetzt habe ich natürlich vor, mit dem Sport und der gesunden Ernährung fortzufahren, da ich mich einfach besser fühle. In Zukunft werde einige gesunde und nährstoffreiche Rezepte als Ergänzung zum Sport kochen und posten.

Kommentare:

  1. Gratulation zu dem Halmarathon!!! :-)

    Es stimmt, man fühlt sich viel fitter und greift automatisch zu gesünderen Lebensmitteln, ich finde das auch immer interessant. Als ich noch gelaufen bin, hatte ich auch keine Probleme mit dem Gewicht, da kann man Mengen essen. :-)

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  2. Ach ja, der Kürbiskuchen gefällt mir auch! Ich hatte vor Jahren mal einen Kürbis-Cheesecake gebacken, der etwas gehaltvoll war - so quasi, um danach Marathon zu laufen...

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    1. Hihi ... so ein Rezept habe ich auch hier liegen, mich aber für die leichtere Variante entschieden, da ich "nur" für mich gebacken habe.

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  3. Den hab ich gleich nachgebacken - aber auch mit einigen Änderungen. (Ich hab mehr Kürbis drin und Agavendicksaft und Quark).
    Bin ja auch am Abnehmen und da kommt mir das grade Recht :D
    Einen Marathon will ich auch mal laufen, aber erst ziehe ich mein Jahres-Fitnessprojekt durch, dann sehe ich weiter.

    Liebste Grüße

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    1. Agavendicksaft als Süßungsmittel muss ich auch mal versuchen, wo wir gerade beim Thema gesunde Ernährung sind.

      Und einen richtiger Marathon will ich ebenfalls unbedingt mal laufen. Aber ich will mir damit auch erst noch Zeit lassen und momentan einfach mal motiviert weiter joggen.

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  4. Oh danke für deinen lieben Kommentar.
    Ich hab ja schon mal 40 Kilo abgespeckt, aber nun ein paar wieder zugenommen, nachdem ich krank war, kein Sport machen konnte und wieder blöd gegessen habe.
    Bis zu meinem Geburtstag nächstes Jahr will ich endlich mein Sixpack wieder zu kriegen und dieses mal noch besser rauszuarbeiten...das wird spannend.
    Ja ich kann auch nicht ohne Handschuhe und Kragen/Buff laufen - aber es gibt echt Leute die das können...ich bin da zu sehr Weichei dafür *lach*

    Ich muss erst mal zusehen die 10 Kilometer wieder in unter 60 Minuten zu schaffen. Aber ich geh brav zum Konditionstraining. Ich hoffe, dann wird es besser.

    Agavendicksaft ist echt klasse. Weil er so extrem süß ist braucht man viel weniger (auch, wenn er mehr Kalorien hat, immerhin ist es ein natürliches Produkt).

    Liebste Grüße

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    1. Der Agavendicksaft wird definitiv ausprobiert, genauso wie Buff und Handschuhe ;-)

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