Mittwoch, 26. Dezember 2012

Einblick ins Weihnachtsessen: geschmorte Lammkeule

Bei Überlegungen über das diesjährige Weihnachtsessen sind wir auf das Thema Lamm gekommen und haben uns sehr schnell dafür entschieden. Als das Fleisch beim Bauern bestellt wurde, war noch nicht so ganz klar, welches Stück wir denn bekommen würden. Am 22. Dezember wurde das Geheimnis aber gelüftet: Es gibt Lammkeule (die geschmorten Lammhaxen mit Vanille und Apfel-Pastinaken-Püree von Annett, die mich auf das Thema gebracht haben, sind nur aufgeschoben, nicht aufgehoben). Eine passende (Grund-)Anleitung zur Zubereitung des Stück Fleisches hat uns Donna Hay (Modern Classics) geliefert:


Zunächst werden 12 gewaschene (ungeschälte) Kartoffeln mit Olivenöl bestrichen und gesalzen in ein Backblech gegeben. Darauf kommt dann im Idealfall ein Gitterrost. Auf den werden ein paar Rosmarinzweige gelegt und dann eine parierte Lammkeule von ca. 2,5 Kilo darauf gesetzt. Wir haben die Lammkeule auch im Voraus etwas gesalzen Das wird dann im vorgeheizten Ofen bei 200°C gebacken. Während dessen kann man die Glasur aus je 60 ml Senf und Honig vorbereiten. Nach einer Stunde wird das Fleisch mit der Hälfte der Glasur bestrichen und dann für weitere 30 Minuten gebacken. Anschliessend noch mit dem Rest der Glasur bestreichen. Hier endet das Rezept von Donna Hay, wir haben die Lammkeule aber noch ein Mal gedreht und für ein paar weitere Minuten im Ofen geschmort. 


Das Fleisch war am Ende gut durch und sehr fein. Die Honig-Senf-Kruste hat uns wirklich geschmeckt, und das so gut, dass wir gar keine Bratensauce serviert haben. Der Rosmarin macht sich auch sehr gut und hat schon während der Backzeit schön geduftet. Die Kartoffeln haben uns sowohl farblich durch die goldene Kruste als auch geschmacklich durch die Honig-Senf-Kruste, die auf ihnen gelandet ist, überzeugt:



Als weitere Beilagen gab es dann noch Karotten nach dieser Methode zubereitet und grüne Bohnen.


Ein Weihnachtsessen wäre ja kein richtiges Essen ohne mehrere Gänge: Zur Vorspeise unseres Menüs gab es daher den Feldsalat mit Kirschtomaten, Pinienkernen und Parmesan. Und zum Nachtisch in klassischer Tradition Mousse au Chocolat.

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