Sonntag, 23. Februar 2014

Sofort nachgemacht: Bananen-Schokoladen-Kokos-Crumble

Ausnahmsweise steht an diesem Sonntag bei mir nicht Laufen bis zur Erschöpfung auf dem Programm. Anstatt dessen lesen, Briefe & E-Mails schreiben, Musik hören, Orchidee umtopfen, liegen gebliebene administrative Dinge erledigen ... Ein dazu passendes "comfort food" für solch einen Sonntag, an welchem ich mich erhole und gemütlich ein wenig daheim rumwerkle ist Crumble. So gab's gleich das Bananen-Schokoladen-Kokos-Crumble, das Gourmande letzte Woche verbloggt hat.


Der Rezepttitel ist sehr aufschlussreich und sagt eigentlich schon alles über den Inhalt. Da bedarf es keiner weiteren grossen Worte. Nur ein einziges möchte ich noch nennen und dabei Gourmande im Original zitieren: "superhammermegaleckaaaaar". Dem Urteil schliesse ich mich doch glatt an.

Freitag, 21. Februar 2014

Brunch-Dipp Nr. III: Möhren-Ananas-Frischkäse mit Curry

Und nun stelle ich auch noch den dritten im Bunde vor, den es zum Brunch gab: Bei diesem Brotaufstrich/Dipp bildet Frischkäse die Basis. Nachgemacht habe ich das Rezept aber wegen der Curry-Ananas-Kombination, die für meinen Geschmack absolut treffsicher ist. Der frische Ingwer ergänzt die bereits exotisch anmutende Geschmacksvielfalt. Und Karottenraspel sorgen für die frische Gemüsenote. Das Rezept gibt's auch bei den Küchengöttern. Wer auf die Curry-Ananas-Mischung steht, dem sei das Nachmachen empfohlen!

Donnerstag, 20. Februar 2014

Brunch-Dipps Nr. I & II: Erbsen-Minz-Mus und Ziegenkäse-Dipp

Wie im letzten Beitrag angekündigt, habe ich zu meinem Brunch drei verschiedene Dipps serviert.
Nummer I, welche auch gut als Brotaufstrich mit Büffelmozzarella gegessen werden kann, sowie als Pesto zu Nudeln, ist das bereits verbloggte Erbsen-Minz-Mus.


Zudem hab ich ganz spontan einen Dipp aus Ziegenkäse, Hüttenkäse und getrockneten Tomaten zubereitet. Das Ganze wird mit Knoblauch (ich hab Pulver genommen, damit es etwas dezenter wird), Zitronensaft und Thymian gewürzt und mit Honig leicht gesüßt. Das Rezept gibt's bei den Küchengöttern. Als ich die Zutatenliste las, dachte ich mir schon, die klingt so lecker, da kann gar nicht mehr schief gehen. Dem war dann auch so. Das Rezept merke ich mir auf jeden Fall als Bereicherung für so ziemlich jedes Buffet.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Der Geburtstagsbrunch

Letzte Woche war's zwar ruhig auf meinem Blog . dafür ging's aber rund in der Küche. Und zwar so rund, dass ich überhaupt nicht zum Bloggen kam. Denn ich hatte Geburtstag und habe die Gelegenheit gerne genutzt, mal wieder ausgiebig zu backen. Zunächst gab's am Geburtstag drei Sorten Muffins für meine Kollegen im Büro (eine neue Sorte habe ich ausprobiert, mit Erfolg. Für ein Bild hat's nicht gereicht, Blogeintrag folgt bei Wiederholung). Und dann habe ich mich noch entscheiden, am darauffolgenden Wochenende einen gemütlichen Brunch bei mir daheim zu veranstalten. Das Fotografieren ist auch hier etwas untergegangen. Dass die folgenden Fotos überhaupt entstanden sind, verdanke ich alleine der Tatsache, dass alle Gäste die Einladung, die AB 10 Uhr war (und nicht um 10 Uhr), wörtlich genommen haben, was die Lage gegen Ende für mich entspannt hat. Gut geplant hat das Vorbereiten grossen Spass gemacht, genauso wie das Brunchen. Die Sache hat sich also in mehrfacher Hinsicht gelohnt.


Das Buffet bestand aus:
- Brot (u.a. selbstgebackene Rosinenbrötchen und Buttermilchbrötchen)
- Obstsalat und frischem Obst
- Müsli mit Cranberries und Pekannüssen 
- Joghurt
- russischem Zupfkuchen
- guter Schokolade und Luxembürgerli, welche ich geschenkt bekommen habe 
- hartgekochten Eiern
- Gemüse-Sticks (die ich vor allem alleine gegessen habe ;-))
- sowie Konfitüre, Honig, Nutella und einer Käse- und Wurstauswahl
- und drei verschiedenen Dipps --> dazu mehr in den nächsten beiden Tagen


Sonntag, 16. Februar 2014

Himmel und Erde

Himmel und Erde - ist der nicht gerade bescheiden tönende Name (klingt für mich so allumfassend) eines klassischen und relativ bekannten Gerichtes. Was sich genau dahinter verbirgt, durfte ich auf High Foodality nachlesen.

Was ich dort gelesen habe, lud umgehend zum Nachkochen ein. Nun nehme ich mal an, dass die Kartoffeln bzw. Erdäpfel für den erdigen Teil des Namens verantwortlich sind, während die Äpfel vom Baum dem Himmel etwas näher sind.

Genauer gesagt handelt es sich ein herzhaftes Hauptgericht mit süßer Komponente, aus Kartoffelbrei, mit Apfel-Zwiebel-Gemüse und frischen Kräutern. Die in der Schweiz beliebten Älplermakronen quasi - nur ohne Nudeln. Und in jedem Fall ganz nach meinem Geschmack, als Apfelliebhaberin und Fan von süß-salzigen Geschmacksvariationen. Himmel und Erde war dieses Jahr, was Selbstgekochtes angeht auf jeden Fall ein Highlight. Die Speise wird es bei  mir sicher wieder geben (und mit diesen Worten gehe ich vorsichtig um, da ich ja nicht täglich koche und gerne ausprobiere, also kann es schlichtweg nicht alles wieder und wieder geben).


Was das Rezept angeht, so habe ich mich ziemlich genau an Uwe's Anleitung gehalten, welche auf dem Kochbuch "Deutschland vegetarisch" basiert. Ausser dass ich keinen Majoran bekommen habe, daher gab's eben nur Petersilie. Und Anstatt die Apfelscheiben beim Braten mit Apfelsaft abzulöschen, habe ich auch Weisswein genommen, wie für die Zwiebeln.
Und ich würde noch anmerken, dass die Portionen ziemlich gross bemessen sind, ich würde das eher als 3-4 Portionen deklarieren.

Sonntag, 9. Februar 2014

Handarbeit: Zitronen-Ziegenfrischkäse-Ravioli

Pasta koche ich wie ja so ziemlich jeder sehr gerne. Irgendwann begann ich mich auf für selbstgemachte Pasta zu interessieren. Eine Sorte stach dabei besonders heraus, da sie auf einigen Blogs mit besonders viel Liebe zum Detail zubereitet und präsentiert wird: Ravioli.
Dank Steph's kompetenter Beratung kam ich sehr zügig in den Besitz einer eigenen Ravioli-Klappform aus Metall, nachdem ich die Frage nach einer geeigneten Form im Hüttenhilfe-Forum gestellt hatte. Mit dem Einweihen von neuen Küchengeräten geht es in der Regel ja ziemlich schnell, dabei ist die Ravioliform keine Ausnahme. Voilà:


Als erstes Rezept habe ich mir die Zitronen-Ziegenfrischkäse-Ravioli nach Ottolenghi ausgesucht.
Geschmack: Wie es sich für Ottolenghi-Rezepte gehört, sehr exquisit. Es werden Gewürze und Kräuter verwendet, die nicht zu meinem Standardrepertoire gehören und somit für ein besonderes Geschmackserlebnis sorgen. Angefangen beim Kurkuma im Teig, über Estragon und rosa Pfeffer als Deko. Vom Ergebnis war ich begeistert, die Ravioli haben durch die Zitrone und den Estragon (der mich an eine Mischung aus Minze, Zitrone und Anis erinnert) sehr frisch geschmeckt, durch den Ziegenkäse und den rosa Pfeffer leicht süsslich. Und Kurkuma gibt dem ganzen die exotische Note. Anstatt einer Sauce werden die Ravioli mit etwas Öl serviert, wozu mein frisch erworbenes (und als sehr gesund geltendes) Leinöl gedient hat, welches bevorzugt unverarbeitet verspeist werden soll.


So, und nun auch noch zur Zubereitung der Ravioli. Um die Quintessenz einmal vorwegzunehmen: Übung macht den Meister (wobei mir die anderen Raviolirezepte, die ich bei meinen Recherchen  vorgemerkt habe, sicher weiterhelfen werden). Der Teig war zwar schnell hergestellt, allerdings hatte ich etwas Mühe damit, gleichmässige Ravioli zu formen: Der Teig hat sich nach dem Ausstechen aus der Form etwas zusammengezogen, ich war mir auch nicht ganz sicher, wie dünn ich ihn ausrollen sollte und wie viel Füllung hineingegeben werden kann. Nichtsdestotrotz, für den ersten Versuch bin ich mit dem Ergebnis sehr glücklich.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Winterliches Avocado-Risotto

Es ist mal wieder die Zeit gekommen, etwas Kreativität in der Küche walten zu lassen: Die Idee, ein Risotto mit Avocado zu kochen, schwirrte mir schon lange im Kopf herum. Und so hatte sie genug Zeit, um zu reifen ... herausgekommen ist beim Umsetzen der Idee in die Tat schliesslich eine Version mit Zitrone. Und anstatt kräftigem Käsegeschmack gab's lieber dezenten Ricotta dazu. Etwas Gemüse darf natürlich auch nicht fehlen. Da Winter ist, entschied ich mich für ein saisonalen, aber auch nicht zu geschmacksdominanten Topinambur: in Scheiben gebraten und dazu serviert. Meiner Meinung nach eine unkonventionelle, frische Risotto-Alternativversion.


Winterliches Avocado-Risotto

für 2 Personen

1/2 Zwiebel
1 TL Öl
125 g Risotto-Reis
ca. 400 ml Gemüsebrühe
1 EL Zitronensaft
1/2 Avocado
150 g Topinambur
1 TL Öl
1 EL frische, gehackte Petersilie
ein paar Zitronenzesten
60 g Ricotta
Salz
Pfeffer

 Die Zwiebel schälen und klein schneiden.  In einem Topf 1 TL Öl erhitzen, die Zwiebel darin für ein paar Minuten glasig dünsten. Nun kann der Risotto-Reis hinzugefügt und mit angeschwitzt werden. Schöpfkellenweise die Gemüsebrühe hinzufügen, dabei während der ganzen Zeit Rühren (dauert ca. 25 Minuten), alles bei mittlerer (bis niedriger) Herdtemperatur. 
Während dessen den Topinambur putzen, waschen, schälen und in dünne Streifen schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen, und die Topinamuburscheiben darin ca. 7 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterheben.
Die Avocado mit einer Gabel zerdrücken oder pürieren. Den Zitronensaft dazugeben. 
Ist der Risottoreis gar, das Avocadopüree untermengen, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto auf einem Teller anrichten, mit dem Topinambur und dem Ricotta zusammen servieren und nach Belieben noch mit Zitronenzesten dekorieren.

Dienstag, 4. Februar 2014

Ein Quinoa-Salat mit einem langen Namen

Dieser Salat stammt aus einer Rezepteserie der britischen Runner's World im letzten Jahr, im rahmen derer Rezepte mit alternativen Kohlenhydratquellen (also in der Läufersprache keine Pasta) von einem Sternekoch vorgestellt wurden. Das mit Quinoa wollte ich ausprobieren. Wörtlich den Salat mit roter Beete, Broccoli, Quinoa, Granatapfelkernen, Sonnenblumen- & Kürbiskernen (diesen langen Namen das Rezept auf der Webseite wirklich).

Zunächst fand ich es ja schon ein bisschen komisch, dass bei einer Serie über Kohlenhydrate dann 50 g gekochtes Quinoa auf 4 Portionen kommen. Das sind dann sicher nicht mehr viele Kohlenhydrate pro Person. Also hab ich die Menge an Quinoa mindestens vervierfacht. Als Salatbasis habe ich Radicchio und Spinat verwendet.



Bei dieser Kombination werden alle Geschmackssinne (salzig, süß, sauer und bitter) aktiviert. Schlecht fand ich das nicht, wenn auch den Salat in der Form nicht gerade überragend (den Raddicchio bzw. den bitteren Teil hätte es meiner Meinung nicht gebraucht). Meine zuvor zubereiteten Quinoa-Salate stehen eindeutig höher im Kurs (siehe hier für eine sommerliches und hier für ein asiatisch angehauchtes Rezept).

Samstag, 1. Februar 2014

Rote Beete-Avocado-Büffelmozzarella-Kreis

Auch wenn es nicht immer geht, manchmal macht es mir grossen Spass, Essen ganz schön anzurichten. Unabhängig davon, ob es nun fotografiert wird oder nicht: mit Liebe zubereitetes Essen, das auch auf dem Teller noch so aussieht, steigert bei mir den Genuss am Essen. Und ich speise so auch bewusster und langsamer, da ich mir das kleine "Kunstwerk" länger ansehe und überlege, in welcher Reihenfolge ich es aufesse.

Für die unten stehende Kombination habe ich einfach ein paar gängige und favorisierte Zutaten meiner normalen Einkaufsliste buchstäblich zusammengewürfelt: also zunächst gewürfelt, dann in einen Dessert nzw. Vorspeisenring geschichtet, und Kresse obendrüber gestreut. Nicht nur schön anzusehen, auch gesund und lecker.


 Rote Beete-Avocado-Büffelmozzarella-Kreis

für 2 Portionen

1 rote Beete (ca. 150 g) (roh oder alternativ vorgekocht)
1 EL weisser Balsamico-Essig
1 Avocado
1 EL Zitronensaft
125 g Büffelmozzarella
1 EL Sesamsamen
etwas Kresse zum Bestreuen
 Salz
Pfeffer

Die rote Beete waschen und in einen Topf geben. Diesen soweit mit Wasser füllen, dass die rote Beete bedeckt ist. Das Wasser leicht salzen. Das Gemüse darin 45-60 Minuten gar kochen. Wird bereits vorgekochte Ware gekauft, kann auf diesen Arbeitsschritt logischerweise verzichtet werden. Die rote Beete anschliessend schälen und in kleine Würfel von max. 1 cm Kantenlänge schneiden. Im Anschluss in 1 EL Essig kurz marinieren lassen und mit Salz abschmecken.
Das Fruchtfleisch der Avocado ebenfalls in max. 1 cm grosse Würfel schneiden. Die Würfel sofort mit dem Zitronensaft vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Als letztes den Mozzarella würfeln. Die Stücke mit dem Sesam vermischen.
Einen Dessertring mit 7,5 cm Durchmesser auf einen Teller legen. Zunächst die roten Beete in den Dessertring füllen, als nächstes die Avocado und zum Schluss den Mozzarella. Den Inhalt leicht zusammendrücken (aber nicht quetschen) und den Dessertring lösen. Den fertigen Kreis mit Kresse bestreut servieren.