Samstag, 29. November 2014

Mango-Limetten-Dressing

Ich recycle zugegebenenmaßen derzeit das ein oder andere alte Rezept von meinem Blog und mache einen neuen Beitrag daraus. Das liegt daran, dass ich selbst gerne in meiner persönlichen, durch das Bloggen entstandenen Rezeptesammlung stöbere und so auf Dinge stoße, von denen ich beim ersten Ausprobieren sehr begeistert war und die es ewig nicht gab. So verhielt es sich auch mit folgendem Kichererbsensalat vom Blog my new roots. Den habe ich mir diese Woche als Mittagessen für's Büro vorbereitet. Der Clou bei diesem Salat, daran habe ich mich beim Stöbern sofort wieder erinnert, war das Dressing aus Mangofleisch und mit Limettensaft. Dieses eignet sich auch für alle fruchtigen Salate, egal ob mit oder ohne Kichererbsen. Warum nicht auch beim Salatdressing kreativ werden (siehe auch das neulich entdeckte Avocadodressing) und durch Obst für eine extraportion Vitamine im Dressing neben dem eigentlichen Salatinhalt sorgen?


Mango-Limetten-Dressing

für 2 große Portionen

1 Mango
Saft von 1 Limette
1 EL Olivenöl
Salz 
Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer

Die Mango waschen, schälen und das Fleisch würfeln. Die Mangostücke mit dem Limettensaft und Öl pürieren. Das Dressing mit Salz und (Cayenne-)pfeffer abschmecken.

Mittwoch, 26. November 2014

Neues Wintergemüse entdeckt: Chicorée und Maroni

Zuallererst bitte ich euch, das Foto bei Nacht in der Küche zu entschuldigen. Das Gericht ist so abgelichtet wirklich keine Augenweige. Aber immerhin, damit habe ich für den diesjährigen Jahresrückblick auch schon einen Favoriten die Kategorie"hässlichste Foto" ;-)

Nun aber zum neu entdeckten Wintergemüse: das Foto ist also der beste Beweis, dass ich die Maroni mit Chicorée und Orangen zu einer sehr passenden Zeit gegessen habe. Abends als leichtes, gemüsebasiertes Abendessen und in der Chicorée- und Maroni-Saison. Nachdem mir eine Freundin neulich ein paar eigen gesammelte Maroni überlassen hat und die beim Backen so lecker geduftet haben, dass ich sie sofort und pur gegessen habe, bin ich gleich auf das nächste Rezept mit Esskastanien angesprungen, das mir unter gekommen ist: dieses habe ich beim Blättern im GU-Büchlein "Wintergemüse" entdeckt. Bei den Küchengöttern ist es aber auch hier zu finden.

Die süßlichen Maroni und Orangen harmonieren wunderbar mit dem leicht bitteren Chicorée. Der gebratene Chicorée schmeckt sehr aromatisch, wobei die Butter sicher hilft. Un der Weißwein verfeinert den Geschmack zudem, und der Thymian passt auch exzellent. Also alles bestens in dieser Form des puren Wintergemüses.


Wo wir beim auf diesem Blog beliebten Thema Gemüse sind ... neulich wurde ich von der Bloggerin Lisa angeschrieben, die mir ihren Veggie-Guide vorgestellt hat. Und zwar handelt es sich bei dem Online-Guide um einen Restaurantführer für vegetarische und vegane Adressen in bestimmten Großstädten. Es gibt ihn bereits für London, Berlin und Paris. Finde ich eine super Idee. Abgesehen davon setze ich mich ja gerne für die Ausweitung des Angebots an vegetarischer Küche ein (was meiner Meinung ja der Normalfall sein sollte und Fleisch die Ausnahme ... der gesellschaftliche Konsens sieht aber anders aus).  Deshalb will ich euch den Veggie-Guide nicht vorenthalten:
Hier entlang, bitte, für den vegetarischen und veganen Gourmet-Reiseführer!
Veganer und vegetarischer Gourmet-Reiseführe
Veganer und vegetarischer Gourmet-Reiseführer
Für meine nächste Reise in eine der Großstädte (Berlin, nehme ich an ..) werde ich den Reiseführer auf jeden Fall nutzen. Und liebe Lisa, solltet ihr mal Tipps für Zürich suchen, so gebe ich da gerne meinen Input!

Montag, 24. November 2014

Ein heißer Tipp: Ziegenkäse gratinieren

Geschmolzener Käse, insbesondere Ziegenkäse, würde ich als eines meiner Spezialgebiete bezeichnen (zum richtigen Braten eines Steaks ist es ja nie gekommen und wird es auch nicht mehr ;-)). Deshalb wird der vor Urzeiten hier verlinkte Salat auch nach wie vor dem Prädikat Lieblingssalat gererecht. Sehr diplomatisch habe ich ihn damals als "einen" Lieblingssalat betitelt, sodass ich auch noch für andere Salate schwärmen kann. Der besagte Salat beinhaltet neben Avocado, Birnen und Rosinen eben auch überbackenen Ziegenkäse.


Bisher hatte ich beim Überbacken immer das Problem, dass mir der Käse zerschmolzen ist und der Transport vom Backblech auf das Teller fast nicht ohne Verluste möglich war. In einem Restaurant habe ich aber mal gesehen, dass der Käse einfach auf einer Apfelscheibe serviert (und ich nehme an, davor auch überbacken) wurde. Klasse Sache, hab ich letzte Woche ausprobiert. Je eine Scheibe Ziegenkäse von der Rolle auf ein Stück Birne. Und in den Ofen damit. Und ohne Probleme auf den Teller. Super Sache. Wollte ich mal mitteilen .... vielleicht ist der ein oder andere noch nicht darauf gekommen (oder handelt es sich hier um einen allgemein bekannten Tipp und ich bin als eine der Letzten darauf gekommen?). Natürlich geht das auch auf einer Scheibe Brot.

Samstag, 22. November 2014

Der letzte Kürbis-Post für diese Saison: Pasta mit Kürbissauce

Noch ein letzter Beitrag zum Thema Kürbis sei mir erlaubt dieses Jahr. Und für alle, die Kürbis nicht so gerne mögen wie ich: ich versichere, das ist wirklich der letzte Post in dieser Saison ;-)

Ein Rezept für Pasta mit einer Kürbissauce fehlte mir aber bisher noch in meiner Rezeptesammlung. Also wirklich nichts Komplizierter, einfach eine leckere Sauce aus Kürbis sollte es sein. Bei meinen Recherchen bin ich auf folgendes Rezept bei chefkoch gestoßen. Der Weißwein als Zutat hat mir gefallen (und beim Nachkochen fand ich das Aroma auch sehr passend), zudem ein wenig Parmesan und der Thymian. Und durch Crème fraîche wird die Sauce auch so richtig schön sähmig. Vom Kürbisfleisch habe ich übrigens 2/3 püriert und 1/3 in Stücken gelassen. Zum Rezept kann ich nur sagen: Treffer, damit habe ich meine Kürbissauce zur Pasta. Damit wäre das Thema abgehakt. Und ich freu mich einfach auf die nächste Kürbissaison, während ich jetzt andere Wintergemüsesorten auf den Speiseplan setze.

Samstag, 15. November 2014

Vegan backen?

Vegane Ernährung finde ich ja ein sehr interessantes Thema. Zunächst von der theoretischen Seite her, in Bezug auf die Stichworte Nachhaltigkeit, Tierethik .Ein paar Praxisversuche für vegane Wochen habe ich auch schon gestartet, allerdings immer maximal eine Woche durchgehalten. Zu kurz, um daraus Schlüsse zu ziehen, ob sich diese Ernährungsweise positiv auf mein Wohlbefinden und steigernd auf meine sportlichen Leistungen auswirkt (negativ bisher nicht). Jedenfalls habe ich aktuell (umtriebige Lebensphase) keinen Nerv für ein erneutes Experiment, und dann kommt auch schon die Weihnachtszeit - was so viel heisst, dass der Test vegane Ernährung für mindestens zwei Wochen am Stück wohl ein Vorsatz für's neue Jahr werden wird.


Während meiner letzten veganen Woche habe ich jedoch einen ersten Backversuch gestartet. Da ich gelesen habe, dass Bananen wunderbar als Bindemittel fungieren und Eier im Kuchen daher überhaupt nicht nötig seien, gab es Bananenkuchen. Mit vielen Schokostreuseln. Und zwar diesen da
vom Blog buntes veganes Leben. Der Kuchen war sehr lecker, und das fand auch mein Besuch. Allerdings waren wir uns auch einig, dass die Konsistenz sich doch von einem "normalen" Rührkuchen mit Eiern im Teig unterscheidet. Der Kuchen war nämlich sehr fest, während nicht-vegane Kuchen einen sehr viel "fluffigeren" Teig haben können.

Deshalb interessiert mich nun:  Was sind eure Erfahrungen zum Thema vegan backen?

Mittwoch, 12. November 2014

Kürbissuppe alternativ

Da Kürbis an sich ja schon sehr aromatisch schmeckt macht er auch in einer Kürbissuppe schon was her, die lediglich aus Kürbis sowie etwas Sahne und Gemüsebrühe besteht. Genauer gesagt kommt der Geschmack so sehr intensiv durch, weshalb ich lange Zeit nicht mit verschiedenen Varianten von Kürbissuppen experimentiert habe. Diesen Herbst habe ich bei einer Einladung bei meinen Nachbarn aber eine sehr leckere mediterrane Kürbissuppe vorgesetzt bekommen, die so gut war, dass ich sie daheim gleich öfter nachgemacht habe. Und das Rezept will ich euch auch nicht vorenthalten: hier lang. Dadurch dass der Kürbis zusammen mit Tomaten und Rosmarin im Ofen vorgebacken wird, bekommt man durch den Duft des gebackenen Gemüses einen sehr guten Vorgeschmack auf das Suppenerlebnis. Und die Oliven und der Parmesan als Garnitur ergänzen die fertige Suppe sehr schön.


So macht sich die Suppe als Vorspeise wie auch als Hauptspeise mit Salat und Brot äußerst gut.

Samstag, 8. November 2014

Klassiker: russischer Zupfkuchen


Im Rahmen einer Spendenaktion bei der Arbeit konnten sich die Mitarbeiter dazu bereit erklären, einen Kuchen zu backen (Ziel: jeden Tag im November einen Kuchen). Ehrensache, dass ich da mitmache, da ich ja auch sonst keine Gelegenheit auslasse, einen Kuchen zu backen. Und da ich sofort zugesagt habe, wurde ich auch gleich am übernächsten Tag als Bäckerin eingeteilt. Ich habe mich für einen russischen Zupfkuchen entschieden. Der ist nämlich einer meiner absoluten Lieblingskuchen. Schmeckt immer schön saftig und ist schnell zubereitet. Und ich finde ihn interessanter und hübscher als normalen Käsekuchen mit Quark.(amerikanischer Cheesecake ist nochmal was anderes...). Das Rezept ist eines meiner Standardrezepte für Kuchen, mehrfach erprobt. Ich habe es von chefkoch. Ich verwende lediglich 50g weniger normalen Zucker. Dafür aber 2 Päckchen Vanillezucker. Und anstatt dem Vanille-Puddingpulver nehme ich 40g Stärke.


Jetzt habe ich diesen Kuchen schon so oft gebacken, und immer noch kein würdiges Bild machen können (das Problem war in diesem Fall nicht die saisonal bedingte frühe Dunkelheit, die jedem Blogger ein Dorn im Auge ist. Nein, vielmehr wurde es am vergangenen Mittwoch gar nicht richtig hell...). Dennoch ist es Zeit, diesem Kuchen einen echten Beitrag zu widmen. Und das wäre hiermit getan.


Für den Kuchen habe ich bei der Arbeit einige Komplimente eingesammelt. War mir schon fast unangenehm. Lecker ist er ja wirklich, aber ich schiebe die Begeisterung auch ein wenig darauf, dass ich den richtigen Zeitpunkt erwischt habe, da ich die erste Kuchenbäckerin war. Wahrscheinlich wird die Begeisterung der Belegschaft über den täglichen Kuchen Ende November ein wenig geschrumpft sein ;-)


Sonntag, 2. November 2014

Topinambur und Knollensellerie verwertet: im Gratin

 

 In einer Zeitschrift habe ich ein herbstliches Rezept für ein Gratin mit Gemüse entdeckt. Besonders gefallen hat mir daran das Gemüsepüree aus Topinambur und Knollensellerie, welches die Basis bildet. Das sind nämlich Gemüsesorten, die ich nicht so oft verwende, weil ich nicht gerade viele Rezepte für sie parat habe. Und das ist schade, vor allem, was den Topinambur angeht, welcher sehr gesund (u,a, eisenreich) ist. Zusammen mit ein paar Pilzen und mit einer würzigen Käsesorte überbacken ist das Ergebnis ein richtig leckeres, saisonal herbstliches Gratin. Und (oh wunder ... der Kürbisliebhaber glaubt es kaum), das geht sogar auch ohne Kürbis ;-)



Gratin mit Herbstgemüse

für 2 Personen

300 g Topinambur
300 g Knollensellerie
200 g Champignons
1 Zwiebel
2 EL Butter (plus etwas für die Form)
100 ml Milch
10 Salbeiblätter
Cayennepfeffer
Muskat
Salz
Pfeffer
30 g würziger Käse (z.B. Alpkäse, Gruyère)

Topinambur und Sellerie waschen, schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf etwas Wasser zum Kochen bringen und das Gemüse 20 Minuten darin garen. Das Wasser anschliessend abgiessen. Die Milch erwärmen. Milch, 1 EL Butter (die 1. Hälfte der benötigten Gesamtmenge) und die Gemüsestücke pürieren, mit Muskat, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer würzen. Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Champignons zeitgleich waschen und längs in Scheiben schneiden. Die Zwiebel waschen, schälen und fein hacken. In einer Pfanne 1 EL Butter (die 2. Hälfte) erhitzen, und die Zwiebel 2 Minuten darin anbraten. Die Pilze und den Salbei hinzufügen und für weitere 3 Minuten scharf anbraten, leicht pfeffern und salzen. Den Käse reiben.

In eine gefettete Auflaufform zunächst die Hälfte des Gemüsepürees geben, dann die Pilze und nun die zweite Hälfte des Gemüsepürees. Mit dem Käse bestreuen und alles im Ofen ca. 15 Minuten backen.