Donnerstag, 27. August 2015

Broccomole

Für Dipps mit Gemüse, die auch als Brotaufstrich umfunktioniert werden können, bin ich ja immer zu haben. Angefangen bei Hummus, über Guacamole und viele weitere, die ich schon ausprobiert habe. Natürlich klang da die "Broccomole" mit Broccoli als Alternative zur Guacamole mit Avocado sehr spannend für mich und wurde auch bald ausprobiert, nachdem ich bei Michaela von Herzelieb davon gelesen und ein appetitanregendes Bild gesehen hatte.


Tolle Sache, kann ich da nur sagen. Der Broccoli muss zwar im Voraus gewaschen und geteilt werden, aber davon abgesehen ist der Dipp schnell zusammengemixt. Die Chilischote fand ich essentiell und der Zitronensaft hat sich auch gut gemacht. Bei mir gab's die Broccomole zu Brot, aber auch zu Gemüse, und die letzte Portion habe ich mir unter meine Pasta gemischt, was mich stark an den von mir so geliebten, lauwarmen Orzo-Salat mit Broccolipesto erinnert hat. War alles sehr lecker. Auf jeden Fall ein vielseitig einsetzbares Rezept und somit eine Nachmachempfehlung für die Gemüsefraktion unter euch!


Freitag, 21. August 2015

Die Vorstellung von Paula sowie frisch gemahlener Weizenschrot als Grundlage einer Gemüsesuppe

Diesen Beitrag hat meine Mama im Juni verfasst, und immer wenn er geplant war, rollte eine Hitzewelle durch's Land. Heute ist auch wieder ein traumhafter Sommertag hier im Süden und nicht grad Suppenwetter. Aber jetzt reicht's, heute wird diese Gemüsesuppe einfach verbloggt, bald wird's ja Herbst (das war der Text von Sarah, im Folgenden schreibt die Mama):

Diese Getreide-Gemüse-Suppe entstammt dem Buch "Wie neugeboren durch Fasten" von GU. Ich muss gestehen, dass ich diese Suppe am 2. Aufbautag nach unserem Heilfasten überhaupt nicht gereizt hat. Aber inzwischen hat es diese Suppe geschafft, in unseren regelmäßigen Speiseplan aufgenommen zu werden. Sie ist unkompliziert und die Zutaten hat man in der Regel zu Hause. Statt Karotten schmeckt auch Sellerie sehr lecker als Alternative. 

Bei dieser Gelegenheit ist es höchste Zeit unsere "Paula" vorzustellen.
Paula gehört in der Zwischenzeit zur Familie und wird regelmäßig gebraucht.
Ob für unsere Vollkornbäckerei, für unsere Getreide-Gemüsesuppe, für vollwertige Dinkelpfannkuchen oder einfach für gesunde Hafer- oder Dinkelflocken zum Backen und für's Morgenmüsli. Paula macht zwar etwas Radau, ist aber zuverlässig, einfach zu bedienen und immer dazu bereit, unsere Körnervorräte in Mehl oder Flocken umzuwandeln.

 
Der Vorteil von frisch gemahlenem Mehl ist folgender: Der Keimling, 
der wertvolles Eiweiß, wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthält, kann
im Gegensatz zu konserviertem Mehl erhalten werden.






Das erste Mal habe ich für unsere Getreide-Gemüse-Suppe selbstgemachte Gemüsebrühe verwendet. Das Rezept dafür ist angelehnt an das folgende Chefkoch-Rezept. Die Basis sind 5 Teile Gemüse zu 1 Teil Salz. Das Gemüse (Sellerie, Lauch, Karotten, Zwiebeln, Knoblauch) kann variiert werden. Auch die Zugabe von Kräutern (Basilikum, Petersilie) ist möglich. Das Gemüse putzen, pürieren mit dem Salz mischen und dann in Gläser füllen. Die Gemüsebrühe kann im Kühlschrank 6-12 Monate gelagert werden.





Getreide-Gemüse-Suppe

für 2 Portionen

2 Zwiebeln
4 Esslöffel Ölivenöl
100 g geschroteter Weizen
ca. 1,5 l Gemüsebrühe
2 Karotten
1 Prise Meersalz
frisch gehackte Petersilie

Die Zwiebeln schälen, fein hacken und in dem Öl leicht bräunen. Den Weizenschrot zufügen und ebenfalls leicht bräunen lassen. Die Gemüsebrühe zugießen, kurz aufkochen und den Schrot bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten ausquellen lassen. Die Karotten gründlich waschen und mit einem Gemüsehobel fein hobeln und der Suppe zugeben. Die Suppe mit der Petersilie garniert sofort servieren.

Samstag, 8. August 2015

Der Schokoladen-Gugelhupf mit der perfekten Konsistenz

Dieses Rezept schlummert schon ewig in meinem Beitragsarchiv, sollte aber in der Zwischenzeit nichts an seiner Qualität eingebüßt haben. Der Kuchen auf dem Bild ist derweil seit Monaten verzehrt, wurde aber bereits wiedergebacken.


Ich komm gleich ins Schwärmen, wenn ich an den Kuchen denke, da er mich echt vom Hocker gehauen hat. Und zwar wegen seiner Konsistenz. Ich mag ja Rührkuchen liebend gerne, aber es besteht halt immer die Gefahr, dass sie zu trocken werden, wenn man sie ohne Obst bäckt (und wenn man sie mit Früchten oder so bäckt, besteht die Gefahr, dass sie zu matschig werden). Besonders mit dem Brotbackofen bei meinen Eltern haben wir da nicht so gute Erfahrungen gemacht mit Rührkuchen, die ab und zu zu trocken wurden. Entsprechend waren meine Erwartungen beim Backen dieses Kuchens im Brotbackofen nicht so hoch - aber das ist ja immer gut, da man positiv überrascht werden kann. Und das war hier eindeutig der Fall. Natürlich hab ich mir im Voraus Gedanken gemacht und gezielt verschiedene Rezepte verglichen. Ich finde solche Recherchen manchmal sehr aufschlussreich, und Rezepte gibt es ja mehr als genug im Internet. Dabei bin ich auf eines gestoßen, wo 125 ml heißes Wasser unter den Teig gerührt werden. Das war für mich einen Versuch wert. Das Rezept von Fräulein Ella ist ähnlich die was Brigitte-Rezept. Unten findet ihr meine leicht abgewandelte Version. Aber der Clou, das mit dem heißen Wasser, ist geblieben. Ich vermute mal, dass der Kuchen deshalb von seiner Konsistenz eben so perfekt in meinen Augen geworden ist. Er war auch nach mehreren Tagen noch nicht trocken.


Ja, ich bin begeistert von diesem Rezept als Anhänger der klassischen Rührkuchen-Fraktion. Und als Schokoladenliebhaber. Da ist so ein Rezept für einen Schokogugelhupf schon was wert!


Schokoladen-Gugelhupf

250 g Butter, weich
200 g brauner Zucker
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
65 g Kakao
1 Prise Salz
125 ml Milch
2 EL Rum
125 ml heißes Wasser
100 g dunkle Schokoladenkuvertüre
100 g weiße Schokoladenkuvertüre

Die Butter vor dem Backbeginn aus dem Kühlschrank holen und weich werden lassen. Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorzheizen. In einer Schüssel Butter und (Vanille-)Zucker gut verrühren. Die Eier hinzufügen und alles schaumig schlagen. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, Kakao und Salz vermengen. Abwechselnd 1/3 der Mehlmischung und der Milch unter den Teig rühren. Dann den Rum unterrühren. 125 ml Wasser aufkochen und noch heiß unter den Teig rühren. Eine Gugelhupfform einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig in die Form geben und alles 40-50 Minuten backen (bei mir 50 Minuten). 
Den Kuchen ca. 15 Minuten abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen (wer sich traut, sonst halt etwas länger in der Form lassen). Den abgekühlten Kuchen nach Belieben mit der geschmolzenen Kuvertüre verzieren.