About


"The World is a book, and those who do not travel read only a page" (Saint Augustine) - dieses schöne Zitat vereint gleich zwei meiner Leidenschaften: das Lesen und das Reisen. Meine Begeisterung für das Kochen und Backen kam erst viele Jahre später. Als ich 16 Jahre alt war, machte ich noch um jede Küche bewusst einen großen Bogen, aus Angst, als Hausfrau abgestempelt zu werden. Meine ersten Kocherfahrungen sammelte ich zu Beginn meiner Studienzeit begleitet vom Auszug aus dem Elternhaus. Das Kochen wurde plötzlich zur Notwendigkeit, jedenfalls wenn man sich einigermaßen gesund ernähren will und nicht jeden Tag in einem guten Restaurant essen kann. Ich erinnere mich noch, wie stolz ich war, als ich zum ersten Mal erfolgreich Nudeln abgekocht habe und dass meine ersten Erzeugnisse aus der Küche tatsächlich essbar waren. Mein Repertoire an Rezepten und mein Enthusiasmus waren anfangs noch sehr beschränkt (mindestens ein Mal pro Woche gab es Nudeln und Fertigtomatensauce und Ravioli aus der Dose aufzuwärmen fiel bei mir damals auch unter die Kategorie Kochen).  Dies änderte sich aber im Laufe der Zeit, was ich vielen meiner Mitbewohner aus verschiedensten WG’s zu verdanken habe. So wurde ich nicht nur zum gemeinsamen Backen und Kochen animiert, sondern auch zum Fotografieren von Essen und Bloggen.

Der Name dieses Blogs

Während meines Wirtschaftsstudiums bin ich in einem Buch über die Kapitalmarkttheorie auf den Begriff „plain vanilla swap“ gestoßen. Ich musste unweigerlich an etwas Essbares wie Vanilleeis und Vanillemuffins denken – was in dieser Situation aber nicht so ganz gepasst hat. Zur Erklärung: Ein Swap ein Finanzinstrument, das die Vereinbarung zweier Parteien über den Austausch künftiger Zahlungsströme darstellt, die Ausgestaltung kann viele Formen annehmen. Eine genauere Erklärung gibt es zum Beispiel hier oder in diverser Fachliteratur. Da es hier aber nicht um die Finance Theorie geht, nun zu der „plain vanilla“-Komponente. Mit plain vanilla wird im englischen Sprachgebrauch die Standardversion eines bestimmten Produktes bezeichnet. Der Ursprung des Ausdrucks kommt selbstverständlich aus der kulinarischen Ecke: Die Erklärung rührt daher, dass in US-amerikanischen Eisdielen Vanille die Standardeissorte war. Der Begriff wurde aber auf andere Bereiche, ja sogar auf die Kapitalmärkte ausgedehnt. Und nun der Bezug zu meinem Blog: Das „no“ vor dem plain vanilla ist in Klammern gesetzt, da ich sowohl gerne Standardrezepte und Klassiker (plain vanilla) koche als auch mal was Ausgefalleres bzw. Komplizierteres (no plain vanilla) ausprobiere, wenn ich Zeit und Muße dafür habe.

Der Inhalt dieses Blogs

Bei mir werden die verschiedensten Dinge gekocht und gebacken und da will ich mich auch gar nicht einschränken, soweit ich den Ursprung und die Qualität der Lebensmittel vertreten kann. Wie oben beschrieben ist es einerseits mein Ziel, mit der Zeit eine Sammlung an Grundrezepten, Klassikern und einfachen, aber schmackhaften Alltagsgerichten zu erhalten. Ich finde es immer wieder erstaunlich, mit wie wenig Zutaten man ganz einfach ein sehr leckeres und gesundes Gericht kreieren kann. Andererseits muss bei mir nicht immer alles möglichst einfach, schnell und billig sein. Ich experimentiere und entdecke sehr gerne neue Geschmacksrichtungen und Zutaten, will meine Kochtechniken verbessern und Kenntnisse erweitern. Seit ich mein Blog habe, kann ich gar nicht warten, dies alles hier kund zu tun.
Das (Nach-)kochen leckerer Rezepte bildet hierbei die Grundlage und es ist mir sehr wichtig, nur Dinge zu veröffentlichen, die ich auch wirklich für hinreichend gut befunden habe.
Essen ist für mich mehr als reine Notwendigkeit. Die richtige Präsentation des Essens spielt dabei auch eine Rolle genauso wie das gesamte Ambiente, die Dekoration, die Musik und natürlich auch die Gesellschaft.
Wenn man bloggt, sind schöne Bilder dieser Eindrücke sind dabei ebenfalls wichtig. Neben Rezepten und Bildern poste ich daher auch ab und zu mal einen Beitrag zu Food Styling oder Fotografie, wenn ich auf eine interessante Sache gestoßen bin.
Es kann gut sein, dass ich auch mal ein anderes Thema anschneide, das mich gerade beschäftigt, der Aufhänger wird aber immer etwas Essbares oder ein damit verbundenes Thema bleiben.

Das Internet bietet neue Möglichkeiten, unter anderem als Diskussionsplattform und zur Beschaffung von Informationen. Gerne und oft nutze ich diese Möglichkeiten selbst, auch rund um das Thema Essen. Beeindruckt bin ich insbesondere von den vielen, bereits existierenden, so schönen, hilfreichen und professionellen Seiten. Umso mehr freue ich mich über jeden Gast und Kommentar in meiner virtuellen Küche.

1 Kommentar:

  1. Die Entstehung deines Blognamens finde ich herrlich, da hast du dir wirklich etwas Besonderes einfallen lassen. Sehr schön... Auch ich habe an Gebäck gedacht, als ich den Namen las, an Vanillekipferl, keine Ahnung warum :-)
    Hab´einen schönen Tag, ich hol mir wohl öfter mal Kochanregungen bei dir ;-) LG susanne

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