About

Wer hinter dem Blog steckt

Ich bin die Sarah, Mit-End-Zwanzigerin, aufgewachsen in Süddeutschland und nach einigen Zwischenstopps während der Studienzeit nun in der Schweiz gelandet, wo ich lebe und arbeite.
Während meiner Jugend habe ich sämtliche küchen- und haushaltsverwandte Tätigkeiten als reine Zeitverschwendung abgetan und einen Bogen um jede Küche gemacht, um bloß nicht als Hausfrau abgestempelt zu werden. Nun gut …. man wird älter, erfahrener, reifer. Und während eines schleichenden Prozesses über die letzten Jahre hinweg bin auch ich zu einer begeisterten Hobbyköchin und –bäckerin geworden.
Was nicht heißen soll, dass ich meine ganze Freizeit in der Küche verbringe. Das Lesen und Reisen sind (schon länger als das Kochen) zwei große Leidenschaften von mir. Zudem treibe ich im Moment sehr gerne und viel Sport. Allem voran habe ich das Laufen für mich entdeckt und renne einen Großteil meiner freien Zeit kreuz und quer durch die nahe Umgebung, wenn ich nicht gerade auf einer Laufveranstaltung zu finden bin (der Sport ist als Ausgleich zum Kochen, Backen und Essen zudem auch ziemlich praktisch ;-)).

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Der Inhalt des Blogs

Essen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Wir  haben in diesem Teil der Welt das Privileg, aus der reinen Bedürfnisbefriedigung, auch mit einfachen Mitteln, so viel mehr zu machen. Denn essen ist Genuss. Geselligkeit. Gutes Essen bedeutet für mich Lebensqualität. Insbesondere seit ich viel Sport treibe, sind aber auch der gesundheitliche Aspekt sowie die Auswirkungen der Ernährung auf die körperliche Leistungsfähigkeit sehr deutlich geworden: wie wichtig es ist, gesund zu essen, um körperlich Leistungsfähig zu sein (und möglichst schnell zu laufen). Sprich, den Körper mit ausreichend und genau den Nährstoffen zu versorgen, die er dafür braucht. Was sich allerdings auch nicht minder auf die geistige Leistungsfähigkeit bezieht.

Meine Küche würde ich als vorwiegend gesund beschreiben. Es gibt viel frische Salate. Wenn ich koche, dann mit viel Gemüse. Käse mag ich lieber als Fleisch. Gerne entdecke ich neue Lebensmittel – egal ob es um das Revival von Pastinaken oder den Geschmack von Kreuzkümmel geht. Begeistert durch die Inspirationen und qualitativ hochkarätigen Inhalte von anderen Bloggern probiere ich sehr gerne und oft neue Rezepte aus (sehe ich meine Liste an abgespeicherten Rezepten an, die ich selbst nachkochen will, so könnte ich wohl ein Jahr dauerkochen, bis ich alles abgearbeitet hätte). Über Erfolge und neu gewonnene Erkenntnisse berichte ich auf diesem Blog gerne. 

Der einzige Ort, an dem ich meine Kreativität auslebe, ist derzeit die Küche. Manchmal will ich also einfach nur kreativ sein oder was Praktisches mit den Händen tun, nachdem ich den Tag über bereits neun Stunden auf einen (bzw. zwei um genau zu sein) Bildschirm gestarrt habe. Und ab und zu backe ich auch liebend gerne einen Kuchen. Speziell am Backen begeistert mich immer wieder, wie aus verschiedenen Zutaten etwas ganz Neues entstehen kann. Und um es in den schönen Worten des Schriftstellers Martin Suter ausdrücken, ein Auszug aus seinem Buch „Der Koch“: "Schon früh war Maravan fasziniert von den Vorgängen, die ein paar krude Rohprodukte in etwas ganz anderes verwandelten. Etwas, das man nicht nur essen konnte, das einen nicht nur sättigte und ernährte, sondern das sogar – glücklich machte." Und zum Schluss nochmal in meinen Worten: der Duft von frischem Gebäck in der Wohnung ist für mich schlichtweg der Inbegriff häuslicher Gemütlichkeit, deshalb backe ich immer wieder gerne.  

Es kann gut sein, dass ich auf meinem Food Blog auch mal ein Thema anschneide, das mich gerade beschäftigt und nichts mit "Food" zu tun hat, der Aufhänger wird aber immer etwas Essbares oder ein damit verbundenes Thema bleiben.


Motto



Der Name des Blogs

Was ich mir vor einigen Jahren, nachdem die Idee geboren war, auf der Suche nach einem Namen für den Blog gedacht habe:
Während meines Wirtschaftsstudiums bin ich in einem Buch über die Kapitalmarkttheorie auf den Begriff „plain vanilla swap“ gestoßen. Ich denke oft und gerne an Essen, auch wenn’s gerade eigentlich nicht passt. So musste ich auch in dieser Situation unweigerlich an wundervolle, essbare Dinge wie Vanilleeis und Vanillemuffins denken. Und diese kulinarischen Assoziationen haben sich in meinem Gedächtnis festgesetzt.
Zur Erklärung: Ein Swap ein Finanzinstrument, das die Vereinbarung zweier Parteien über den Austausch künftiger Zahlungsströme darstellt, die Ausgestaltung kann viele Formen annehmen. Eine genauere Erklärung gibt es zum Beispiel hier oder in diverser Fachliteratur. Da es hier aber nicht um die Finance Theorie geht, nun zu der „plain vanilla“-Komponente. Mit plain vanilla wird im englischen Sprachgebrauch die Standardversion eines bestimmten Produktes bezeichnet. Der Ursprung des Ausdrucks kommt selbstverständlich aus der kulinarischen Ecke: Die Erklärung rührt daher, dass in US-amerikanischen Eisdielen Vanille die Standardeissorte war. Der Begriff wurde aber auf andere Bereiche, ja sogar auf die Kapitalmärkte ausgedehnt. Und nun der Bezug zu meinem Blog: Das „no“ vor dem plain vanilla ist in Klammern gesetzt, da ich sowohl gerne Standardrezepte und Klassiker (plain vanilla) koche als auch mal was Exotisches bzw. Komplizierteres (no plain vanilla) ausprobiere, wenn ich Zeit und Muße dafür habe.

Kommentare:

  1. Liebe Sarah! Schön, Deinen Kommentar bei mir zu lesen - so bin ich endlich auf Deinem Blog gelandet. Ich finde Deine Texte lesen sich sehr schön - und uns verbindet die Leidenschaft für eine Sportart, das finde ich toll. Ob man nun die Strecke horizontal oder vertikal zurücklegt, dürfte einerlei sein... :) Beste Grüße!

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    1. Oh, es freut mich sehr, aus deinem Munde zu hören, dass meine Texte gut zu lesen sind. In dem Fall sportliche & kulinarische Grüsse und bis bald auf deinem oder meinem Blog!

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