Sonntag, 23. Oktober 2011

Pastasaucen VIII: alla Puttanesca


Mit Zutaten wie Oliven, Kapern, Zwiebeln und vor allem Sardellen hätte man mich vor einigen Jahren jagen können, also waren mir die Spaghetti alla Puttanesca lange Zeit unbekannt (aber wahrscheinlich treffen diese Zutaten allgemein nicht so ganz den Geschmack von Kindern und Jugendlichen). Im Zuge meiner Sammlung an den bekannten Pastasaucen kam ich um dieses Rezept aber nicht umhin und habe letzte Woche sogar zum ersten Mal mit Sardellen gekocht. Ich hatte mir überlegt, ob ich sie einfach weglassen soll, war dann aber doch neugierig, und hab sie mit reingenommen. Und das gehört sich für die Puttanesca-Nudeln auch so. Denn die Sardellen werden zerkleinert und gleich am Anfang nach den Zwiebeln in die Pfanne gegeben, dadurch erhält die Sauce eine sehr würzige Grundnote, die typisch für sie ist. Und durch die Chili, die auch am Anfang in die Pfanne gegeben wird, kommt eine gewisse Grundschärfe mit rein. Also geschmacklich ein durchaus interessantes und positives Esserlebnis für mich. Gehalten habe ich mich beim Kochen an dieses Rezept.


Was den Namen angeht, so habe ich mich zunächstegefragt, ob er wirklich das bedeutet, was ich meine, abgeleitet aus dem spanische Wort "la puta". Und ja, Spaghetti alla Puttanesca sind die Spaghetti auf Hurenart, Geschichten zur Namensherkunft gibt es mehrere. Ich verweise hierfür auf die Anekdoten auf diese oder diese Seite.

Kommentare:

  1. Pasta mag ich gerne, diese Variante habe ich aber noch nie gemacht. Wäre mal einen Versuch wert. ;) LG, Katha

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  2. Hi Katha,
    also mein Fazit ist eindeutig, dass der Versuch es wert war! Kann dich also nur ermutigen.
    Gruss,
    Sarah

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