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Samstag, 6. Januar 2024

Meine Lieblingsversion von »Overnight Oats«: Mit Kokos, Rosinen und Birne

Ein frohes und glückliches neues Jahr wünsche ich allen Lesern! Starten wir mit einem Müsli-Rezept.

Beim Frühstück wechsle ich gerne ab zwischen Brötchen und Müsli. Bei Müsli wechsle ich gerne ab zwischen warm (Porridge) und kalt. Bei kalt wechsle ich gerne ab zwischen Birchermüsli oder einfach nur Joghurt mit Quinoa-Kokos-Granola und Obst, wenn ich nicht abends vorausgeplant habe. Ein dritter Klassiker, der sich bei mir etabliert hat, sind die folgenden Overnight Oats. Auch wenn ich keinen Joghurt mehr daheim habe. Ich denke immer wieder an das Müsli, wenn ich Birnen kaufe (obwohl man auch anderes Obst verwenden kann). Ich liebe die frisch-exotische Kombi der Zutaten mit Rosinen (sie reichen für die Süße), Walnüssen. Kokosflocken und Hafermilch.


Overnight Oats mit Kokos, Rosinen und Birne

für 1 Portion

50 g Haferflocken
20 g Rosinen
15 g Walnüsse
1 EL Chiasamen (5 g)
2 EL Kokosflocken (10 g)
200 ml Hafermilch
1 Birne

Die Walnüsse hacken und zusammen mit den Haferflocken, Rosinen, Chiasamen, Kokosflocken in eine Schüssel geben. Mit der Milch aufgießen und alles abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen eine Birne waschen, entkernen und in Stücke schneiden, das Müsli damit garnieren.

Donnerstag, 21. Mai 2020

Müsli-Update:Quinoa-Schoko-Granola

Das Quinoa-Kokos-Granola bereite ich unglaublich gerne und oft zu. Es ist oft die Garnitur meines Frühstücks oder Mittags-Snacks, mit Sojajoghurt und Obst. Auch den Gästen serviere ich es oft. Und es scheint mir das Rezept meines Kochbuchs zu sein, welches oft nachgemacht wird - selbst Müsli herstellen ist so einfach, es freut mich, wenn sich mehr Leute selbst davon überzeugen.

Letztes Mal gab es das Müsli in einer leicht variierten Form: Schokolade anstatt Trockenfrüchte. Es war mindestens genauso lecker. Das Rezept gibt's unten. Das Schöne bei diesem Rezept ist, dass man einfach variieren kann, je nachdem, was da ist. Solange man die Gesamtmengen beibehält Also Sonnenblumenkerne anstatt Walnüsse oder welche Nüsse auch immer da sind. Etwas mehr Haferflocken und weniger Quinoa oder anders herum etc.
Ich habe Schokoladenreste aufgebraucht für das Müsli. Ich glaube, etwas härtere Schokolade wie Schokodrops wären noch besser gewesen als weiche Nougatschokolade. Aber es war auch so sehr lecker. Bei der Schokolade kann man nehmen, was einem beliebt. Und da muss man sich auch nicht an die Mengenverhältnisse halten, man kann gerne auch weniger oder mehr verwenden. Denn die Schokolade wird ja nicht mitgebacken.


Quinoa-Schoko-Granola

50 g Kokosöl
100 ml Ahornsirup
100 g Quinoa (ungekocht)
200 g Haferflocken
40 g brauner Zucker
1/4 TL Salz
75 g gehackte Walnüsse
30 g Leinsamen
30 g Kokosraspel
50 g weiße Raspelschokolade
100 g Vollmilch-Schokodrops

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Das Quinoa waschen und gut abtropfen lassen. Kokosöl und Ahornsirup in einem Topf bei niedriger bis mittlerer Temperatur zum Schmelzen bringen.
Quinoa, Haferflocken, Zucker, Salz, Mandeln, Leinsamen und Kokosraspel in eine Schüssel geben und zusammen mit der Flüssigkeit vermengen. Die Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Ofen ca. 30 Minuten backen. Jeweils nach 10 Minuten etwas "umrühren", sodass das Müsli gleichmäßig knusprig gebacken wird. Wenn das Müsli abgekühlt ist, die Schokolade untermengen und das Granola in Gläser füllen.

Donnerstag, 19. Dezember 2019

Adventsmüsli

Spekulatiusgewürz ist im Dezember ein Universalmittel. Man kann nicht nur sämtliches Gebäck oder Schokolade damit verfeinern, sondern es auch in Müsli packen. Eine tolle Idee, oder? Das fand ich, als ich dieses Knuspermüsli mit Spekulatius entdeckt habe.


Regelmäßig mache ich mein Müsli nach diesem Rezept selbst (übrigens auch ein schönes Weihnachtsgeschenk). Die Weihnachtsvariante mit Spekulatiusgeschmack musste ich unbedingt ausprobieren. Die Cranberries habe ich durch Schokodrops ausgetauscht. Das Ergebnis war sehr weihnachtlich und lecker.

Dienstag, 21. Mai 2019

Ein gesunde Variante des Burgers: mit Linsen und Grünkern


    
An dieses Rezept bin ich wieder ganz zufällig gekommen, als ich im Herbst ein Säckchen von den bei uns berühmten Höri-Bülle-Zwiebeln gekauft habe.
Der Anbau der Höri-Bülle ist auf die Halbinsel Höri begrenzt. Diese liegt am westlichen Ende des Bodensees zwischen dem deutschen Radolfzell und dem schweizerischen Stein am Rhein.

Ich hatte mir vorgenommen, etwas Besonderes mit diesen aromatischen milden Zwiebeln zu machen.  Letztendlich habe ich  die Zwiebeln für den normalen Bedarf verbraucht, aber das Rezept der Höri-Bülle-Verpackung ist in meinem Rezeptevorrat gelandet und jetzt erst habe ich es geschafft, das Rezept allerdings mit einer normalen Zwiebel auszuprobieren. Ich bin überzeugt, in diesem Fall schmälert es den Erfolg dieses Rezepts nicht.

noch nicht angebraten

für 12 Burger

200 g gekochte Alblinsen
50 g gekochter Grünkern
50 g Karotte, geraspelt
100 g Pastinake, geraspelt
50 g geriebener Bergkäse
2 Eier
2 EL Tomatenmark
2 EL Senf
Salz
schwarzer Pfeffer
2-3 EL gehackte Kräuter (Schnittlauch, Thymian, Petersilie)
50 g Vollkornbrösel
20 g Haferflocken
1 EL Sesamsamen, hell
1 Knoblauchzehe
1 mittelgroße Höri-Bülle-Zwiebel

Zwiebel und Knoblauch schälen und sehr fein würfeln. Die Pastinake und Karotte raspeln. Allen in einer Pfanne mit etwas Öl 5-6 Minuten unter Rühren braten. Die gekochten Linsen mit dem gekochten Grünkern mit einem Pürierstab oder im Mixer grob pürieren. Das gebratene Gemüse mit dem Linsenpüree in einer Schüssel mischen. Gehackte Kräuter, Eier, Senf, Tomatenmark, Sesam, Haferflocken, Semmelbrösel und geriebenen Käse zugeben. Alles gründlich vermischen, Mit Salz und Pfeffer würzen.

Aus der Linsenmasse 12 Küchlein formen. In einer beschichteten Pfanne auf jeder Seite 6-8 Minuten in Öl goldgelb braten.

Bei uns gab es die Burger an zwei darauffolgenden Tagen zum Mittagessen.
Den ersten Tag mit Salat und Dipp, den zweiten Tag mit Gemüse und Quinoa.
Variante 1 knackig und frisch war unser Favorit!!

Die Burger sind gut zu machen. Die Masse hält schön zusammen und die Zutaten ergeben einen harmonischen würzigen Geschmack. Sie sind auch nicht trocken und haben uns sehr gut geschmeckt.

Die Burger in einem Dinkelvollkornbrötchen mit Salatblatt, Gurken- und Tomatenscheiben
und etwas Dipp kann sich auch sehr gut vorstellen.

Mittagessen Tag 1

Mittagessen Tag 2

Sonntag, 11. Oktober 2015

Quinoa geröstet: in der Müslimischung

Müslimischungen mache ich zwar ab und zu selbst, aber öfter gibt's bei mir noch Birchermüsli oder ein Porridge. Bisher habe ich auch schon ein paar Varianten probiert (so langsam einige, bis auf ein Müsli mit Schokostückchen, was ich eigentlich zuerst vorhatte). Nun kam's zu einem neuen Versuch, nachdem Sia auf ihrem Blog ein Rezept für ein Quinoa-Knuspermüsli veröffentlicht hatte. Darin wird das Quinoa "nur" im Ofen geröstet und nicht vorgekocht. Ob das ausreicht und dann nicht zu hart wird, habe ich mich zunächst gefragt... am Lebensmittel Quinoa bin ich ja sehr interessiert. Ich habe mich dann auch daran erinnert, dass Nadja vor einiger Zeit ein Rezept für Quinoa-Granola im Rahmen meines Quinoa-Projekts veröffentlicht hat. So habe ich das Rösten von Quinoa im Ofen als Teil einer Müslimischung ausprobiert. Das Müsli hält, was es verspricht: es ist wirklich KNUSPRIG! Sehr fein. Quinoa geht also auch im Müsli - eine weitere Verwendungsmöglichkeit.

Das Rezept setzt sich aus mehreren Quellen zusammen. Aus Sia's Rezept wurde das Quinoa übernommen, die Mandeln und Cranberries aus einem Rezept der Runner's World, und den Rest hab ich selbst zusammen gemixt. Der Tipp, die Mischung im Ofen alle 10 Minuten durchzurühren, dass nichts anbrennt, ist wirklich gut. Zudem habe ich bei einer anderen Granola-Version immer die Sorge gehabt, dass die Cranberries mir anbrennen, also habe ich sie gemäß der Runner's World-Variante diesmal am Schluss untergemengt, was ich für sinnvoll halte. Man lernt nie aus ;-)


Quinoa-Kokos-Granola

50 g Kokosöl
100 ml Ahornsirup
100 g Quinoa (ungekocht)
200 g Haferflocken
40 g brauner Zucker
1/4 TL Salz
75 g Mandeln
30 g Leinsamen
30 g Kokosraspel
100 g getrocknete Cranberries

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Das Quinoa waschen und gut abtropfen lassen. Kokosöl und Ahornsirup in einem Topf bei niedriger bis mittlerer Temperatur zum Schmelzen bringen.
Quinoa, Haferflocken, Zucker, Salz, Mandeln, Leinsamen und Kokosraspel in eine Schüssel geben und zusammen mit der Flüssigkeit vermengen. Die Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Ofen ca. 30 Minuten backen. Jeweils nach 10 Minuten etwas "umrühren", sodass das Müsli gleichmäßig knusprig gebacken wird. Am Ende die Cranberries unterheben.


Freitag, 18. September 2015

Zwetschgen-Apfel-Crumble mit Haferflockenstreuseln

Den ganzen Sommer über haben mich Nachbarn und Besucher spontan mit mitgebrachtem Obst und Gemüse aus Eigenanbau überrascht. Von Tomaten, Gurken, Bohnen, Kohl, Zucchini und Kürbis zu Beeren und Zwetschgen war alles dabei. Wahnsinn! Da hab ich zwar ständig umdisponiert, was meine eigentlichen Kochpläne angeht, aber nichts lieber als das - it frischem, regionalen Bio-Gemüse kann man mich glücklich machen. Zuletzt hab ich in meinem eigenen Garten noch zwei Zwetschgenbäume entdeckt. Erst dachte ich, die Früchte wären alle wurmig und würden diese Saison auch nicht mehr reifen (hier im Schwarzwald ist die Natur durch die Höhenlage etwas später dran), aber das Pflücken am Sonntag hat mich eines besseren belehrt. Ich hatte zur Krönung dieser Saison auch noch Zwetschgen aus dem Garten :-). Ein paar wurden so genascht, den Rest habe ich in eine Crumble verarbeitet. Da nicht mehr sooo viele übrig waren, hab ich noch einen Apfel mitreingeschnibbelt - man kann das Crumble aber auch nurmit Zwetschgen machen.Die Streusel hab ich nur mit Haferflocken gemacht, da ich noch einige rumstehen habe, die auch mal gegessen werden wollen. Hat super geklappt, es ist nicht mal Weizenmehl nötig für Streusel. Zimt und ein wenig Nelkenaroma hab ich noch dazugegeben, das duftet traumhaft ... Als Beilage gab's bei mir ein Mix aus Sahne und Quark, aber Vanillesauce ist natürlich auch eine sehr gute Option. Pur das Crumble essen geht auch ... es wird schön saftig durch die Zwetschgen. So ein Crumble sorgt definitiv für Gemütlichkeit, wenn's nach so einem hammermäßigen Sommer endlich mal draußen regnet. Unserer Natur hätte ich es schon lange mal gegönnt.


Zwetschgen-Apfel-Crumble mit Haferflockenstreuseln

für 1 große Portion oder 2 Dessertportionen

150 g Zwetschgen
1 kleiner Apfel (150 g)
25 g Butter
30 g Haferflocken
15 g Rohrzucker
1 Prise Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Zwetschgen waschen und entsteinen, dann halbieren. Den Apfel waschen, entkernen und in feine Stücke shcneiden. Aus der kalten Butter, den Haferflocken, dem Zucker und den Gewürzen Streusel formen. Das Obst in eine Auflaufform geben.  Die Streusel über dem Obstverteilen. Alles ca. 15-20 Minuten im Ofen backen. 


Montag, 30. Juni 2014

Haferbratlinge mit Spinat und Joghurtsauce

So ziemlich jeder Food-Blog-Schreiber sucht auf seinem Blog früher oder später verzweifelt nach einem Rezept, dass in seinem Repertoire so grundlegend ist, dass er es kaum glauben kann, dass es dort noch nicht vorhanden ist.
Mir ging es mit den Haferbratlingen auf Spinat mit Joghurtsauce so. Mit dem Gericht habe ich praktisch Kochen gelernt. Es ist die einzig selbstgekochte Mahlzeit, die es bei mir schon zu Studentenzeiten gab, die sich auch noch mit meiner heutigen Definition von "Kochen" deckt. Sprich, nichts aus der Kategorie Ravioli aufwärmen, Tütensuppe oder Nudeln-mit-was-auch-immer-der-Kühlschrank-noch-hergibt. Und die Haferbratlinge gab's damals sogar regelmässig, deshalb war ich überrascht, das Rezept nicht auf meinem Blog zu finden, den ich zum Ende bereits meiner Studentenzeit gestartet habe.

Das Rezept stammt aus einem Teenager-Ratgeber, in dem auch das Thema Essen und gesunde Ernährung behandelt wird. Meine etwas abgewandelte Version im Folgenden:


Haferbratlinge mit Spinat und Joghurtsauce

für 2 Portionen

1 Zwiebel
1/2 EL Öl
80 g kernige Haferflocken
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Currypulver
100 ml Gemüsebrühe

400 g frischer Spinat
1/2 EL Öl

einige Stängel frische Petersilie
100 g Magerquark
100 g Naturjoghurt
1 TL Zitronensaft

30 g Parmesan, gerieben
30 g Emmentaler, gerieben
1 Ei
4 EL Öl
Salz
Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein hacken. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Hälfte der Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Nach ein paar Minuten die Haferflocken, das Paprika- und Currypulver hinzugeben und mit der Gemüsebrühe aufgiessen. Die Pfanne vom Herd nehmen und alles ca. 10 Minuten quellen lassen.
Inzwischen den Spinat waschen und verlesen. 

Die Petersilie hacken. Joghurt, Quark,Zitronensaft und die Hälfte der Petersilie verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce beiseite stellen

Den Käse, die andere Hälfte der Petersilie und das Ei mit der Hafermasse vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen. Dann aus der Masse 6 Bratlinge formen (ist zugegebenermassen ziemlich klebrig und geht mit nassen Händen etwas besser). In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und drei Bratlinge bei mittlerer bis hoher Temperatur darin herausbacken, das dauert von jeder Seite ein paar Minuten. Den Vorgang wiederholen

Während dessen in einem Topf (oder einer Pfanne) 1/2 EL Öl erhitzen und die andere Hälfte der Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Dann dien Spinat hinzufügen und blanchieren, bis er zusammenfällt, nach Belieben leicht salzen und pfeffern. Evtl. vor dem Servieren etwas Wasser abgiessen.

Die Bratlinge auf dem Spinat mit der Joghurtsauce zusammen servieren.

Samstag, 12. Oktober 2013

Kürbis-Apfel-Crumble

Auf Sabine's Blog heißt es: Die Seelenfutter-Zeit ist da! Und damit spricht sie mir aus der Seele ... ja, das schöne an der kalten Jahreszeit ist: je ungemütlicher es draußen ist, umso schöner ist es, ins Warme nach Drinnen zu kommen und es sich dort so richtig gemütlich zu machen.

Fangen wir doch mal mit dem dazu passenden Essen an, welches den Gemütlichkeitsfaktor enorm in die Höhe treiben kann. Bei dem Begriff "Soul Food" denke ich an einen schönen Teller mit Pasta, einen herzhaften Eintopf oder eine cremige Suppe. Und was die süße Seite angeht, so gibt es ein Schlagwort namens Crumble, welches ich mit Seelenfutter verbinde.

Zu Sabine's Blogevent steuere ich ein Crumble bei. Dazu habe ich mir überlegt, mein Lieblingsobst mit meinem Lieblingsgemüse zu kombinieren, also ein Kürbis-Apfel-Crumble. Das ist 100% saisonal und da Kürbis eine süßliche Geschmacksnote hat, macht er sich meiner Meinung nach in dieser Süßspeise sehr gut. Wie es sich für ein Crumble gehört, ein paar knusprige Streusel mit Zimt oben drauf. Der Verzehr mit Vanillesauce wird ebenfalls wärmstens empfohlen. Das schmeckt dann schlichtweg seelenwärmend.


 Kürbis-Apfel-Crumble

300 g Äpfel
300 g Kürbis
4 getrocknete Datteln
50 g Butter
50 g Mehl
50 g brauner Zucker
35 g Haferflocken
1 Prise Salz
1/2 EL Zimt

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
Die Äpfel waschen und in feine Stücke schneiden. Den Kürbis schälen und ebenfalls klein schneiden, in Würfel mit nicht mehr als 1,5 cm Seitenlänge. Zum Schluss noch die Datteln zerkleinern. Apfel-, Kürbis- und Dattelstücke vermengen und in eine Auflaufform geben  (meine Form misst 17 x 24 cm). 
Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Herdtemperatur schmelzen lassen. Die geschmolzene Butter in einer Schüssel mit dem Mehl, dem Zucker, den Haferflocken, dem Salz und Zimt gut verrühren (das geht auch mit dem Kochlöffel sehr gut, ist kein Rührgerät nötig). Die Streusel über dem Obst/Gemüse verteilen. Alles im Ofen ca. 30 Minuten backen, bis der Kürbis durchgebacken und die Streusel schön kross (aber noch nicht schwarz) sind.
Dazu passt sehr gut (selbstgemachte) Vanillesauce.


Sabine fragt weiter nach unseren Gute-Laune-Maßnahmen für die kalte Jahreszeit. Der Klassiker, sich mit einer guten Lektüre auf dem Sofa unter einer Wolldecke zu verkriechen, gehört für mich auch dazu. Die Lektüre ist sehr variabel, im Moment sieht es so aus, dass ich mich mit der Emanzipation der Frau befasse ;-)


Gegen kalte Füße werden zudem Oma's Wollsocken hervorgeholt:


Und das Erfolgsrezept gegen kalte Hände ist die Umklammerung einer Tasse Tee:


Noch mehr Seelenfutter gefällig? Hier lang:

Donnerstag, 12. September 2013

Kürbis-Porridge (syn: Pumpkin-Oatmeal; Melonenfrucht-Haferbrei)

Bleiben wir nach dem gelungenen Auftakt der Kürbissaison doch gleich beim Thema. Kürbis ist ja äußerst vielseitig einsetzbar und auch frühstücksgeeignet.

Während der Sommerhitze habe ich mich ja morgens nicht in die Küche gestellt, um mir mein Porridge zu kochen, um dann wiederum im Anschluss heißen Haferbrei zu essen und den Tag schon mal gut durchgeschwitzt vom Frühstück zu beginnen. Anstatt dessen gab's viel Birchermüsli. Aber jetzt im September, wo's früh morgens auf einen Schlag sehr viel frischer geworden ist, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Ein wärmendes Frühstück ist kann ein sehr wohltuender Start in den Tag sein. So hat das auf vielen US-amerikanischen Food Blogs präsente Pumpkin-Oatmeal umgehend auf mich gewirkt und ich musste es gleich nachmachen. Das war sehr gut so, denn so kann ich die Kürbissaison noch noch so richtig ausnutzen. Übersetzt habe ich das "Pumpkin Oatmeal" einfach mal mit Kürbis-Porridge. Der englische Ausdruck Porridge wird ja hierzulande auch verwendet, bzw. verstanden. Und Haferbrei klingt in meinen Ohren einfach nicht besonders appetitlich, weshalb ich auch in Zukunft dem Begriff Porridge treu bleiben werde. Auch wenn überall vom gleichen gesprochen wird.


Das Rezept in der Form unten bzw. ganz ähnlich ist wie gesagt auf mindestens jedem zweiten US-amerikanischen Food Blog zu finden. Also einfach Milch, Haferflocken und Kürbispüree in einen Topf geben und einköcheln lassen. Und das ganze noch schön herbstlich würzen, entweder mit "pumpkin spice" oder mit Zimt, Ingwer, Nelken, Kardamon. Rosinen sind hier keine Pflicht und können einfach weggelassen werden, aber ich mag sie sehr gerne. Süßen kann man am besten mit Ahornsirup und ein paar Nüsse sind auch immer gesund - Pekannüsse zum Beispiel machen sich hervorragend. So viel zu meinem Grundrezept - weitere Extras sind natürlich immer erlaubt. 

Kürbispüree: Früher habe ich Kürbis in einem Topf mit etwas Wasser weichgekocht, allerdings ist mir das Ergebnis immer etwas zu wässrig gewesen. Mittlerweile backe ich den Kürbis lieber im Ofen bei ca. 200°C für ca. 30 Minuten und schäle ihn dann (entweder ganz oder in Scheiben, das geht beides).


Kürbis-Porridge 

100 g Kürbispüree
35 g Haferflocken
200 ml Milch
50 ml Wasser
1 EL Ahornsirup
je 1 Prise Salz, Zimt, Nelken, Kardamon & Ingwer
optional:15 g Rosinen 
10 g Pekannüsse

Alle Zutaten bis auf die Nüsse in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer bis geringer Hitze für ca. 7 Minuten einköcheln lassen. Mit den zerteilten Nüssen garnieren.

Montag, 12. August 2013

Gesundheitsfrühstück: Birchermüsli

In meiner neulich durchgeführten Umfrage habt ihr euch mehrheitlich Beiträge zum Thema "gesunde Ernährung" gewünscht. Dazu hab ich noch ein Ass im Ärmel, und es wird höchste Zeit, es auszuspielen. Das Birchermüsli will ich euch nicht länger vorenthalten.

Vor ziemlich genau zwei Jahren gab es bei mir schon mal einen Beitrag zu Birchermüsli. Obwohl es mir geschmeckt hat, war es aber eher eine einmalige Sache und ich bin nach etwas Abwechslung auf dem Frühstückstisch schnell wieder in meine Brötchen-Essgewohnheit am Morgen zurückgefallen. Nun bekommt das Thema Birchermüsli eine andere Dimension. Seit ein paar Monaten gibt es bei das bei mir nämlich recht oft. Ich bereite die unten angegebene Menge bestimmt ein Mal die Woche zu und habe somit ein Frühstück für zwei Tage.

Birchermüsli ist mittlerweile nicht nur gewohnheitsmäßig, sondern auch geographisch gesehen ein Heimspiel für mich. Die Erfindung geht nämlich auf den Zürcher Arzt Maximilian Bircher-Benner zurück. Aufschlussreich ist in dem Zusammenhang auch der sachkundige Artikel von Petra, die in ihrem Artikel Wer hat das Müsli erfunden? einige Informationen zum Hintergrund gibt. Interessant ist, dass laut dieser Schilderung dem geriebenen Apfel die zentrale Bedeutung zukommt.

Wer den Artikel brav gelesen hat, und wer meinen Blogbeitrag ebenfalls gelesen hat, der wird merken, dass mein Rezept sich nicht genau mit dem Original deckt. Das ist wahr, ich hab aber auch eine gute Quelle anzubieten: Das Rezept habe ich von einer Kollegin bekommen, wie es wiederum von einem Bodybuilder aus L.A. hat. Sie schwört auf das Müsli und empfiehlt es an alle Bekannten, da es beim Abnehmen hilft (Kohlenhydrate, die lange satt machen und auch sonst nur gesunde Inhaltsstoffe) und gut für die Verdauung ist.

In sehr viel Hotels und Cafés im In- und Ausland hat Birchermüsli für den gesundheitsbewussten Teil der Bevölkerung einen festen Platz auf der Speisekarte eingenommen. So habe ich mich bereits durch verschiedene Versionen durchprobiert. Nach diesen Erfahrungen habe ich das Rezept meiner Kollegin wiederum leicht angepasst, die Mengen genau bestimmt und dann kommt dabei das Rezept unten heraus. Ich habe extra ein allgemeines, anpassbares Grundrezept angegeben sowie meine Standardversion.

Wie auch immer ihr euer Birchermüsli esst: Der Apfel was bei Herrn Bircher zentral, den nicht vergessen ;-) 


Birchermüsli

für 2 Portionen

1 Apfel
30 g grobkörnige Haferflocken (nicht die feinen)
30 g Haferkleie
15 g Weizenkleie
20 g Körner (bei mir standardmäßig Sesam)
15 g Nüsse (bei mir standardmäßig gehackte Haselnüsse)
150 g Joghurt (ich würde ungesüßten Naturjoghurt empfehlen (und keinen gesüßten Pseudo-Fruchtjoghurt, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass man sich hier die Mühe macht, ein gesundes Frühstück selbst herzustellen). Wer veganes Müsli will, kann Sojajoghurt nehmen)
125 ml Milch (bei mir fettarme Milch. Auch hier kann Sojamilch für die vegane Variante genommen werden. Oder zum Beispiel auch Buttermilch)
15 ml Ahornsirup (oder ein anderes Süßungsmittel nach Wahl wie Agavendicksaft oder Honig, sofern überhaupt gewünscht)
50 g Beeren (im Sommer frische, sonst gehen auch tiefgekühlte - oder man lässt sie ganz weg)

Den Apfel reiben. Die trockenen Zutaten abwiegen und zusammen mit dem geriebenen Apfel in ein Gefäss geben. Den Joghurt hinzugeben. und mit der Milch aufgießen. Alles gut verrühren. Nach Belieben süßen. Als  letztes die Beeren vorsichtig unterheben. Das Müsli über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am Morgen kann noch etwas Milch hinzugegeben werden, wenn die Masse sehr trocken ist.

Wer morgens nicht so viel essen will, der kann die angegebene Menge auch auf drei Portionen aufteilen. Ich schwankte bei der Mengenangabe zwischen 2 und 3 Portionen. Bei mir sind es momentan 2 Portionen, aber ich frühstücke auch gut und bewege mich für meine Verhältnisse viel. Das Müsli kann man jedenfalls problemlos für 2-3 Tage im Kühlschrank lassen. Denn Sinn der Sache ist ja, dass die Haferflocken in der Flüssigkeit quellen.

Dienstag, 7. Mai 2013

Knäckebrot

Das ist das Ergebnis eines spontanen Einfalls, dass ich doch mal wieder Knäckebrot essen könnte. Da in den Teig keine Hefe kommt, bzw. die Herstellung nicht mit langen Gehzeiten etc. verbunden ist, dachte ich mir, dass das Backen doch auch nicht so schwer sein und schnell mal gemacht werden kann. Was sich bewahrheitet hast. Zusammengestesllt habe ich "mein" Rezept nach etwas Recherche aus einer Kombination von diesem und jenem Rezept. Herausgekommen ist ein sehr gesundes und vollwertiges (aber nicht zu hartes) Knäckebrot mit Kürbiskernen, Mohn, Sesam, Haferflocken und Vollkornmehl. Eine schöne Abwechslung zu Brot, Cracker, Reiswaffeln etc.


Knäckebrot

120 g Vollkornmehl
120 g grobe Haferflocken
100 g Kürbiskerne
50 g Sesam
2 EL Mohn
1/2 TL Salz
250 ml Wasser
2 EL Öl

Zunächst den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Hälfte der Kürbiskerne und alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Löffel zu einem Teig vermischen. Die Teigmasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und zu einem Rechteck (bei mir 28 x 38 cm) glatt streichen. Mit den restlichen Kürbiskernen bestreuen und anschließend das Backblech in den Ofen schieben. Nach 15 Minuten das Blech kurz aus dem Ofen nehmen und das Knäckebrot bereits in Stücke "vorschneiden". Danach für weitere 30 Minuten (oder etwas länger) fertig backen. 

Dienstag, 11. Dezember 2012

Bratapfel-Porridge

In der Vergangenheit habe ich bereits drei verschiedene Porridge-Rezepte gepostet (Genaueres bei einem Blick in die Frühstückskategorie). Mit dem Unterschied zu jetzt, dass bei den vergangenen Posts immer mal ausnahmsweise als kleine Abwechslung "Haferbrei" (das englische Wort klingt doch besser) gab. In der letzten Zeit allerdings hat sich Müsli zum Frühstück bei mir eingebürgert. Das übliche Brötchen mit Marmelade und Käse musste von der eingestammten Position weichen und stellt mittlerweile die Ausnahme dar. Bevor es so kalt draussen wurde gab's noch vorwiegend Birchermüsli (das überaus sättigende und nährstoffreiche Rezept folgt bald). Und um diese Jahreszeit wärme ich das Ganze auch gerne mal auf. Vor allem am Wochenende, vor einem langen Lauf oder Spaziergang an der frischen Luft. Aber auch an einem Arbeitstag unter der Woche fühle ich mich mit etwas Warmem im Magen gut gestärkt. Es gibt im Alltag morgens nur manchmal ein Zeitproblem, denn die 10 Minuten, die die Zubereitung dauert, können halt doch zu viel sein ;-)


Variationsmöglichkeiten für Porridge gibt es ja wie Sand am Meer, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Beim folgenden Rezept ist mir erst nach mehrfacher Zubereitung zufällig aufgefallen, dass ich genau die Zutaten benutze, mit denen man einen Bratapfel füllt. Ganz winterlich mit Marzipan, Nüssen, Zimt und Rosinen. Da klingt doch nach einem neuen Porridgerezept, dass einen eigenen Blogbeitrag verdient hat. Und in dem Fall gilt ja sogar, dass das Porridge doch wieder schneller fertig ist als der Bratapfel aus dem Ofen.


Bratapfel-Porridge

1 kleiner Apfel (ca. 150 g)
10 g Walnüsse (4 Walnusshälften)
30 g Haferflocken
10 g Rosinen
20 g Marzipan 
100 ml Milch
50 ml Wasser
1 Prise Zimt

Den Apfel waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Walnüsse grob hacken. Das Marzipan in Stücke schneiden. Die Apfelstücke, Walnüsse, Haferflocken, Rosinen und das Marzipan in einen Topf geben. Mit der Flüssigkeit aufgiessen und alles erhitzen. Sobald es anfängt zu köcheln die Temperatur herunterschalten und alles ca. 5 Minuten einköcheln lassen, dabei öfters umrühren und aufpassen, dass nichts anbrennt. Das Porridge nach Belieben noch mit einer Prise Zimt würzen.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Kekse mit weisser Schokolade und Haferflocken

Was nimmt man mit zu einem Picknick? Diese Frage durfte ich mir am Dienstag für ein abendliches Picknick am See stellen. Kekse sind in jedem Fall eine gute Wahl. Aus diesem Grund habe ich dann crispy salted oatmeal white chocolate cookies von smitten kitchen gebacken. Der Name hört sich schon mal ziemlich verlockend an. Und legt auch schon die wichtigsten Informationen über den Inhalt offen. Weisse Schokolade, Haferflocken und etwas Salz für einen süß-karamelligen Geschmack. Das Ganze hat dann auch so gut geschmeckt wie es sich anhört, und zum Glück nicht nur mir.


Im Vergleich zum Rezept von smitten kitchen habe ich ein paar Änderungen vorgenommen, deshalb gibt es auch meine Endversion unten. Zunächst habe ich die Zuckermenge um 100 g reduziert - die Kekse waren immer noch wirklich süß. Auch ohne fleur de sel fand ich die Kekse  schon salzig genug, da in den Teig schon 1/4 TL Salz kommt. Und dann habe ich auch noch die Grösse der Kekse halbiert, da ich in der Regel kleinere Kekse schöner finde, vor allem wenn man sie bei einem Picknick verteilt. So ist nicht jeder gleich genötigt, einen Riesencookie zu essen und kann erst mal testen.


Kekse mit weisser Schokolade und Haferflocken

für 48 Stück

120 g Mehl
3/4 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
215 g Butter
100 g Zucker
55 g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
180 g Haferflocken
170 g gute weisse Schokolade

Die Butter aus dem Kühlschrank stellen. Den Ofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen Die weisse Schokolade hacken. In einer Schüssel die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Natron und Salz) vermischen. In einer anderen Schüssel Butter, den weissen Zucker, braunen Zucker und Vanillezucker verrühren. Dann das Ei hinzufügen. Im nächsten Schritt die Mehlmischung unterrühren. Als letztes die Haferflocken und Schokolade zum Teig hinzugeben und alles zu einem Teig verrühren.
Ein Blech mit Backpapier auslegen. Darauf "gehäufte teelöffelgrosse" Portionen verteilen und zu Kreisen formen. Bei mir waren es drei Bleche, also kann man genug Abstand zwischen den einzelnen Keksen lassen, wenn man 16 pro Blech backt. Die Kekse ca. 12 Minuten backen, bis sie an den Rändern etwas Farbe annehmen (am besten vorher schon mal checken).

Freitag, 6. Juli 2012

Ein neues Müslirezept mit Pekannüssen und Cranberries

Erstmal: Viele Grüsse aus Irland! Ich toure nämlich im Moment durch die grüne Insel (hab ja schon angedeutet, dass ich verreise). Bin absolut begeistert von allem: Zuallererst von der Natur und der schönen Landschaft (die Wiesen sind wirklich so grün wie auf allen Bildern!), dem Meer, den Häusern und nicht zuletzt von der freundlichen und lebenslustigen Art der Iren selbst (und ein paar Touris ebenfalls).

Und da ich ja aus meinem Urlaub erholt zurückkommen will, ist heute nach ganz viel Sightseeing, Reisen im Bus, Wander- und Pubtouren ein gemütlicher Abend  in meinem Bed & Breakfast angesagt.  Beim Ansehen der Bilder auf meinem Computer bin ich dann über die folgenden Müsli-Bilder gestolpert (bzw. Granola um bei der Rezeptbezeichung im Original zu bleiben). Es ist schon eine gute Weile vergangen, seitdem ich die Bilder aufgenommen habe. Und da ich sie auf meinem anderen Rechner als sonst (dem mobilen Netbook, das mit mir in Irland ist) gespeichert habe, sind sie bis jetzt in Vergessenheit geraten. Von dem Granola ist mittlerweile auch gar nichts mehr übrig ;-) In jeden Fall ist es das Rezept aber wert, dass ich auch im Nachhinein darüber berichte.



Man könnte ja meinen, dass hier nichts mehrfach gemacht wird. Na klar, will ich auch neue Inhalte für den Blog produzieren und werde dafür von allen Seiten inspiriert. Aber ganz so schlimm ist es dann auch wieder nicht, ein paar Sachen hab ich dieses Jahr auch schon zum wiederholten Mal gemacht, wirklich.  

Wenn es aber doch so grandios viele verschiedene Versionen von Granola gibt, von denen mir auch die meisten schmecken, warum nicht ein wenig variieren? Nach Dani's Schoko-Variante gab's beim letzten Mal eben ein fruchtiges Granola mit getrockneten Cranberries. Und Pekannüssen.Das Ausprobieren von neuen Rezepten nenne ich daher auch gerne Abwechslung ;-).


Die Kombination habe ich auf diversen Seiten gesehen, und unten mein Resultat daraus notiert. Im Ergebnis war das zweite Selbstgemachte Müsli genauso lecker wie das erste. Schön fruchtig eben, nicht zu süss und Pekannüsse mag ich sowieso total gern.


Granola mit Pekannüssen und Cranberries

225 g grobkernige Haferflocken
100 g Pekannüsse
150 g Cranberries
40 g Sesam
40 g Kürbiskerne
80 ml Ahornsirup
70 ml geschmacksneutrales Öl
1/4 TL Salz
1/2 TL Zimt

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Alle trockenen Zutaten (bis auf die Cranberries) abwiegen und vermengen. Den Ahornsirup und das Öl sowie die Gewürze hinzufügen und gut umrühren. Die Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Ofen ca. 30 Minuten backen. Nach 15 Minuten etwas "umrühren" und die Cranberries untermengen, sodass das Müsli gleichmäßig knusprig gebacken wird. 

Samstag, 26. Mai 2012

Erdbeer-Rhabarber-Crumble


So wie mit der Mode verhält es sich auch mit dem Essen: Es sind die Accessoires und kleine Feinheiten, die ein tolles Outfit ausmachen (oder es eben übertrieben oder langweilig aussehen lassen). Auch bei bestimmten Rezepten gibt es "Accessoires", die den Geschmack eines Gerichtes und/oder auch das Aussehen des Tellers den besonderen Touch geben: Sei es der Mohn im Quicheteig, das Marzipan in den Streuseln, der frische Koriander in der Tomatensauce oder die gebratenen Pinienkerne im Salat.


Ein weiteres Beispiel dafür ist das Erdbeer-Rhabarber-Crumble aus der Maiausgabe der Zeitschrift "Living at Home". In die Streusel werden Haferflocken und Kokosflocken gemischt. Und der Orangen-Sahne-Joghurt, der dazu gereicht wird ist auch nicht zu verachten. Alles irgendwie besonders. Und besonders gut in dieser Kombination.


Unbedingte Nachbackempfehlung für diese Erdbeer- und Rhabarbersaison!

Mittwoch, 25. April 2012

Porridge Nr. 3: Mango-Sesam


Als ich vom Mango-Sesam-Porridge las, dachte ich nur "praktische Sache", den Sesam und die Haferflocken bei mir daheim könnte ich mal wieder benutzen. Und eine Mango hatte ich schnell noch gekauft.


Da ich von Porridge Nr.1 und Nr.2 schon ziemlich begeistert war, war ich mir anfangs nicht so sicher, dass diese Variante mithalten kann. Das kann sie nun aber doch. Die gekochten Haferflocken sind was Früchte, Nüsse und andere Zugaben angeht also wirklich variabel.  


Und das ist der Grund, warum der Haferbrei bei mir ganz hoch im Kurs ist, zu der Tatsache, dass man was Warmes zum Frühstück isst, das gefällt mir auch.

Sonntag, 15. Januar 2012

Vanilleporridge und Granatapfel

Bei mir fällt das Frühstück ja nur aus, wenn ich a) richtig krank bin oder b) zu einer unmenschlich frühen Zeit (irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr morgens) aufstehen muss und wirklich jede Minute Schlaf nutzen will. In dieser Woche war letzteres ein paar Mal der Fall. Ein Grund, das Frühstück am Sonntag umso mehr zu geniessen. Und zwar mit Porridge (ich kann eben im Gegensatz zu einer breiten Mehrheit in meinem Umkreis auch der Englischen Küche etwas abgewinnen). Auch die Granatäpfel haben bestens dazu gepasst. Nur den Granatapfel hätte ich auseinander nehmen sollen, bevor ich dieses Wochenende die Küche geputzt habe ;-)


Vanilleporridge mit Granatapfelkernen

für 1 Portion

200 ml Milch
1 Päckchen Vanillezucker (alternativ 1 EL Zucker plus etwas Mark einer Vanilleschote)
1 Prise Salz
40 g Haferflocken (3 geh. EL)
etwas Rohrzucker zum Bestreuen
die Kerne von 1/4 Granatapfel

Die Milch zum Kochen bringen, den Zucker und das Salz einrühren. Sobald die Milch kocht, kurz vom Herd nehmen, die Haferflocken einrühren und das ganze bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten einkochen lassen - unter ständigem Rühren (aufpassen, dass die Haferflocken nicht anbrennen). Das Porridge in eine Schüssel füllen, mit Zucker und den Granatapfelkernen bestreuen.

Samstag, 1. Oktober 2011

Haferflocken-Rosinen-Kekse

Im Juni hatte ich ganz stolz davon berichtet, als ich einen neuen Anlauf zu regelmäßigen Joggingrunden gestartet habe. Mit der Betonung auf gestartet, nach drei Runden wurde mein Bemühen durch einen Bienenstich mit geschwollenem Zeh gestoppt. Und überhaupt - es gehört einfach viel Disziplin dazu, Sport in den Alltag einzubauen ... die ich dieses Jahr noch nicht hatte.

Am letzten Sonntag habe ich in meiner Panik, dass ich durch das viele Essen, das ich im letzten Monat aufgetischt bekommen habe, unkontrolliert zunehme, einen weiteren Joggingversuch gestartet. Und die Woche war für meine Verhältnisse extrem sportlich. Ich habe nämlich auch Zumba (eine Mischung aus Aerobic und Abtanzen zu Latin-Pop-Songs) ausprobiert und ganz krass wurde es bei einer Canyoningtour. Darunter hatte ich mir eher einen Wasserspaziergang vorgestellt nach der Erklärung des Tourleiters. Das entpuppte sich dann aber als Hardcore-Schwimm- und Klippensprung-Aktion. Für mich als das Gegenteil einer Draufgängernatur eine echte Herausforderung, hat aber trotzdem alles Spaß gemacht und gut getan.


Nach solch extremen (rein subjektiv) körperlichen Aktivitäten habe ich mir heute gleich mal einen Sportlersnack gebacken, ganz gesund klingende Haferflocken-Rosinen-Kekse. Auf mehreren US-amerikanischen Seiten habe ich Rezepte für Oatmeal-Raisin-Cookies gesehen, die Mengen aber dann auf schöne Gramm-Zahlen angepasst, da ich nicht mit 113 g Zucker etc. backen wollte. Da der Teig am Schluss etwas trocken war, habe ich noch etwas Ahornsirup hinzu gegeben. 

Fazit: Die Kekse schmecken irgendwie viel zu gut, um wirklich gesund zu sein. 


Haferflocken-Rosinen-Kekse

für 24 Stück

100 g Butter
70 g Rohrzucker
1 Ei
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Salz
1/2 Vanilleschote
2 EL Ahornsirup
100 g Haferflocken
100 g Rosinen

Die Butter 30 Minuten vor Backbeginn aus dem Kühlschrank stellen und ganz weich werden lassen. Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Dann Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, anschließend das Ei hinzufügen, weiter rühren. Mehl, Backpulver, Zimt, Salz sowie das Mark der Vanilleschote in die Schüssel geben und alles zu einem Teig verarbeiten. Als letztes den Ahornsirup, die Haferflocken und Rosinen unterrühren. Auf einem Backblech mit Backpapier mit genügend Abstand (mind. 4 cm) je 1 gehäuften TL des Keksteiges geben und 12 Minuten backen. Bei mir waren es zwei Bleche mit je 12 Keksen.