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Freitag, 14. Januar 2022

Quark-Körner-Brötchen

Beim Schreiben des Jahresrückblicks ist mir aufgefallen, dass die Quark-Körner-Brötchen noch gar nicht auf dem Blog sind. Überfällig. Lange habe ich im vergangenen Jahr am Rezept gefeilt: ich wollte die Brötchen eines Bäckers aus der Umgebung nachbacken. Das jetzige Ergebnis kommt in die Nähe. 

Gäste von mir waren so begeistert, dass sie das Rezept wollten. Das hat mich sehr gefreut. Ich finde die Brötchen auch sehr lecker. Saftig durch den Quark, nicht mit viel Hefe gebacken, sondern mit etwas Sauerteig. Und es sind ganz viel Körner drin.

Man kann die Brötchen tagsüber backen oder mit Übernachtgare, sodass man sie am nächsten Morgen nur rausbacken muss (siehe Rezept).


Quark-Körner-Brötchen

Quellstück:
20g Sesam
20g Leinsamen
20g Sonnenblumenkerne
20 g Mohn
60g Wasser (40°C)

Alle Zutaten vermengen und mind. 3 h quellen lassen

Teig:
200g Weizenmehl Type 550
200g Dinkelvollkornmehl
10 g Salz
5 g Honig
40 g Sauerteig
80 g Magerquark
8 g Hefe
200 g lauwarmes Wasser (26-28°C)

30 g gehackte Walnüsse
Mohn und Sesam zum Bestreuen

Alle Zutaten bis auf die Walnüsse zu einem glatten Teig verkneten und mind. 3 h gehen lassen.

Dann das Quellstück und den Teig und die Walnüsse vermengen. Ca. 5 Minuten mit dem Rührgerät oder der Küchenmaschine rühren.

Den Teig zu einer länglichen Rolle formen (ca. 50 cm) und auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen. Die Rolle etwas flach drücken. Dann 8-9 Teiglinge abstechen.

Den Ofen auf 230°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Ein Teller mit Wasser und ein Teller mit einer Mohn-Sesam-Mischung bereitstellen. Die Teiglinge zunächst von einer Seite kurz ins Wasser legen und dann in der Mohn-Sesam-Mischung wälzen. Mit der Mohn-Sesam-Seite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ca. 10 Minuten gehen lassen und dann für 20-25 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene zu goldbraunen Brötchen backen. Gerne mit Wasserdampf.

Man kann die Brötchen auch mit Übernachtgare herstellen. Hierfür das Quellstück und den Teig ebenfalls 3 Stunden separat quellen lassen. Dann zu einem Teig mischen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Morgen die Brötchen formen und backen.

Freitag, 24. September 2021

Mohn-Cheesecake - eine wahnsinnig leckere Kombination

Ich liebe Käsekuchen und ich liebe Mohn. Sehr lange ist es her, dass ich einmal einen Mohn-Käsekuchen gebacken habe. Ich erinnere mich noch, dass ich das sehr viel Aufwand für so einen kleinen Kuchen fand.

Nun habe ich ein Rezept für einen Mohn-Cheesecake (alles mit viel Frischkäse nenne ich Cheesecake, da der in den USA meist verwendet wird). Das finde ich praktischer und sogar noch leckerer. 

Meine Gäste waren ebenfalls sehr begeistert von diesem Kuchen. Der hat Potential, ein neuer Klassiker in meinem Repertoire zu werden! Das Rezept ist inspiriert von den Küchengöttern, ich habe jedoch einiges abgeändert, siehe Rezept unten.

Gibt es hier noch weitere Käsekuchenfans? Ich habe das Gefühl, dass ich dieses Jahr mehr Käsekuchen (in allen Variationen) als andere Kuchen gebacken habe.

Mohn-Cheesecake

für eine Springform mit 24-26 cm Durchmesser

Zutaten für den Mürbteig:
250 g Mehl
125 g Butter, kalt und in Stücken50 g Zucker
60 ml kaltes Wasser
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:
4 Eier
1 Pck. Vanillezucker
100 g Zucker
500 g Frischkäse
500 g Magerquark
1 Pck. Vanillepuddingpulver
100 g gem. Mohn

Aus Mehl, Butter, Zucker, Wasser und Salz einen Mürbeteig kneten und anschließend für einige Minuten im Kühlschrank in einer Frischhaltefolie verpackt stellen.

Den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Form auskleiden

Für die Füllung Eier, Vanillezucker und Zucker verquirlen. Frischkäse, Quark und Puddingpulver unterrühren. Die Masse halbieren und unter die eine Hälfte den Mohn rühren.

Die Form mit dem Mürbeteig auskleiden, einen ca. 3 cm hohen Rand ziehen. Die Füllungen abwechselnd in die Form füllen, sodass ein Muster entsteht. Den Kuchen im Backofen 60 Min. backen.

Dienstag, 15. Dezember 2020

Ein Meilenstein meiner Käsekuchengeschichte: Klassischer Käsekuchen

Mit diesem Beitrag überschreite ich einen Meilenstein: Käsekuchen habe ich schon in den unterschiedlichsten Varianten gebacken. Einige Beispiele gibt es auf dem Blog, wenn man nach Käsekuchen sucht. Den amerikanischen Cheesecake mit Keksboden und Frischkäse in der Füllung liebe ich! Die zugehörigen Muffins ebenso. Die Variante mit Ricotta und Kirschen ist auch super. Oder die mit Kinderriegeln. Den klassisch deutschen Käsekuchen mag ich jedoch ebenso - vorausgesetzt dass die richtige Süße und die Füllung die richtige Konsistenz hat.

Ich fand es gar nicht so einfach, ein Rezept zu finden, bei dem man für die Füllung nicht zu viele verschiedene Zutaten braucht. Nach langem Ausprobieren kam bei mir das Rezept unten heraus. Wie backt ihr euren Käsekuchen? Mir gefällt die leicht saure Note der Crème fraîche und die Vanillenote.

Man kann den Kuchen auch wunderbar in einer kleinen Form mit 20cm Durchmesser backen, indem man die Zutatenmenge halbiert und die Backzeit etwas reduziert.

Ich kann mir auch sehr gut Rumrosinen in der Käsemasse vorstellen, habe das Exemplar auf dem Bild allerdings ohne Rosinen gebacken - wie immer, wenn ich Gäste habe, von denen ich nicht weiß, wie sie zu Rosinen stehen.


Klassischer Käsekuchen

für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

250 g Mehl
125 g Butter 
60 g Zucker
1 Prise Salz
60 ml kaltes Wasser

120 g weiche Butter
4 Eier (trennen, Eiweiß steif schlagen)
200 g Zucker + 30 g für Eiweiß
2 Pck. Vanillezucker
60 g Stärke
600 g Magerquark
300 g Crème fraîche

Aus Mehl, Butter, Wasser und Salz einen Mürbeteig kneten und anschließend für 30 Minuten, besser noch ein wenig länger, im Kühlschrank in einer Frischhaltefolie verpackt kalt stellen.

Die Butter für die Füllung aus dem Kühlschrank holen.
Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Eier trennen, die Eiweiße mit 30 g Zucker steifschlagen.
Die Butter mit 200 g Zucker und Vanillezucker verrühren. Stärke, Magerquark und Crème fraîche hinzufügen und alles zu einer homogenen Füllung verrühren. Die Eiweiße vorsichtig unterheben.

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen, ausrollen und die Form damit auskleiden, dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. 

Die Füllung in die Form gießen und den Kuchen 60-70 Minuten backen.
Evtl. vor Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird.

Den Kuchen abkühlen lassen und dann bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

Mittwoch, 8. Juli 2020

Steuselkäsekuchen mit Aprikosen - mit heimischen Früchten ein Sommergenuß

Aprikosen sind einfach eine tolle Frucht. Und es gibt auch heimische von unserem Hofladen. Sie sind reif geernet und richtig saftig im Gegensatz zu grün geernteten Früchten, die zwar auch nachreifen, aber dann nur trocken und mehlig sind.
Das ist urspünglich mein Rhabarberkuchenrezept, das ich schon seit Jahren mache, aber heute mit Vollkornmehl und Walnüssen im Teig und obendrauf. Ich bin begeistert von dieser Variante, da ich das Aroma von Walnüssen sehr schätze. Und mit Aprikosen am Bodensee gereift ist das ein sehr leckerer Sommerkuchen.
Ich bin motiviert ihn auch noch mit anderen Früchten wie Sauerkirchsen oder Zwetschen zuzubereiten.


Streusel-Käsekuchen mit Aprikosen

Zutaten für den Teig:
50 g Speisestärke
175 g Vollkorndinkelmehl
50 g gemahlene Walnüsse
1/2 TL Backpulver
1 Ei
100 g Zucker
150 g Butter
eventuell etwas kaltes Wasser

Zutaten für die Quarkfüllung:
50 g Speisestärke
250 ml Milch
80 g Zucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker 
250 g Magerquark
2 Eigelb
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
2-3 TL Zitronensaft
2 Eiweiß

Zutaten für den Belag:
10 Aprikosen
1 Handvoll Walnüsse in Stücke zerbrochen

Speisestärke, Mehl, gemahlene Walnüsse und Backpulver in eine Schüssel geben.
Ei, Zucker und weiche Butter darauf geben und alles mit einem Handrührgerüt auf niedriger Schaltstufe gut verkneten, bis sich Streusel bilden.

Für die Quarkmasse Speisestärke in genügend kalter Milch anrühren. Die restliche Milch und Zucker zum Kochen bringen, die angerührte Speisestärke dazugießen und unter Rühren aufkochen lassen.
Den Quark mit dem Eigelb und der Zitronensaft- und schale verrühren.
Der Masse zugeben und auch nochmals kurz aufkochen lassen.
Eiweiße sehr steif schlagen und unter die heiße Quarkmasse ziehen.

2/3 der Teigmenge auf den Boden einer gefetteten Springform (26 cm Durchmesser) geben und dabei einen etwa 3 cm hohen Rand leicht festdrücken.  
Die Quarkmasse darauf verteilen und die halbierten Aprikosen auf die Füllung geben. Den restlichen Teig darüber streuen und mit den Walnüssen belegen.

Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 50-60 Minuten bei 200 °C backen.

In der Form auskühlen lassen.

Freitag, 6. September 2019

Gebackene Zucchini-Parmesan-Stifte mit Quarkdip

Das folgende Rezept ist ein schönes Beispiel dafür, wie die Zucchiniflut des eigenen Gemüsegartens dazu einlädt, neue und kreative Rezepte auszuprobieren.

Einfach in der Pfanne angebratene Zucchinischeiben sind schon soo lecker" ist jetzt wirklich nicht mehr, damit kann man mich am Ende einer so starken Zucchini-Saison nicht mehr locken. Da muss schon was Neues her. Das schöne ist, dass es wirklich immer noch Rezepte gibt, die irgendwie anders sind. Zum Beispiel gibt es "Zucchini-Fries" oder "Zucchini-Pommes". Genauer gesagt handelt es sich um panierte und im Ofen gebackenen Zucchinistücke. Da unsere selbstgemachten Pommes weder in Fett herausgebacken wurden und auch dicker als normale Pommes sind, habe ich sie in Zucchini-Stifte umbenannt.

Ich habe mir auch ein eigenes Rezept mit würzigem Parmesan und ein paar Semmelbröseln aus Brotresten (ist mir lieber als Paniermehl) zusammengebastelt. Es gab einen einfachen Quarkdip dazu. Wir waren begeistert von den gebackenen Zucchini-Stiften. Die Konsistenz der Zucchini war super, weder zu weich, noch zu hart, aber ein saftiger-Zucchini-Geschmack. Und darüber eine krosse "Panade". Und alles ohne viel Fett ... wow! Wer etwas Neues mit Zucchini machen will, sollte dieses Rezept ausprobieren.


Gebackene Zucchini-Parmesan-Stifte und Quarkdip

für 2 Portionen

für die Zucchini-Stifte:
600 g Zucchini
50 g Mehl
2 Eier
Salz, Pfeffer
50 g Parmesan
ca. 50 g Semmelbrösel aus einem alten Brötchen

für den Dip:
250 g Quark
1/2 EL Zitronensaft
etwas frischer, gehackter Schnittlauch (und/oder Petersilie)
Salz, Pfeffer

Die Zucchini waschen und die Enden abschneiden. Die Zucchini längs in ca. 8 cm lange Stücke schneiden. Aus diesen Stücken ca. 1 cm dicke Stifte schneiden.
Für das Panieren drei große, etwas tiefe Teller bereitstellen. Auf dem ersten Teller das Mehl verteilen. Dann die Eier verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen, und die Masse in den zweiten Teller geben. Das Brötchen für die Semmelbrösel mit einer Reibe fein reiben. Den Parmesan ebenso fein reiben. Beides vermischen und auf dem dritten Teller bereitlegen.

Den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Die Zucchini-Stifte einzeln zunächst im Mehl wälzen, dann in der Eiermasse, und zuletzt in der Semmelbrösel-Parmesan-Mischung. Die Stifte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech legen. Für ca. 30-35 Minuten im Ofen backen, bis die Stifte schön kross sind.

Während dessen die Zutaten für den Dip vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen.


Und nun noch ein Bild der "Parmesan-Semmelbrösel-Eier-Frikadelle" aus den Resten der Panade.  In Butter herausgebacken. Sie hat mich vom Aussehen und der Konsistenz total an eine Frikadelle erinnert. Und durch den Parmesan auch so richtig würzig geschmeckt. Für mich als Vegetarier schon fast zu sehr nach Frikadelle ... (vegane Burger sind hier gerade ein großes Thema, dazu aber ein ander Mal mehr).

Sonntag, 1. September 2019

Ein schönes Grundrezept: Vollkorn-Quark-Brötchen


Als mein Vater mich neulich in der Lodge besucht hat, gab es morgens jeweils einen Backkurs für mich, sodass wir pünktlich zum Frühstück frisch gebackene Brötchen auftischen konnten. Den Backkurs hatte ich mir gewünscht, da ich mich gerne von verschiedenen erfahrenen Bäckern mit ihren Rezepten, aber auch mit ihrer praktischen Expertise bereichern lasse.

Ein Rezept, das wir gebacken haben, sind die Vollkorn-Quark-Brötchen nach dem Rezept aus einem der Backkurse meines Vaters. Quarkwecken, auch mit Vollkornmehl, habe ich schon oft nach diesem Rezept gebacken. Im folgenden Rezept wird Hefe verwendet anstatt Backpulver, aber dennoch muss der Teig nur ca. 30 Minuten gehen (etwas weniger geht sogar auch), sodass man ihn auch früh morgens ansetzen kann und nur kurz warten muss, bis man die Brötchen formen kann. In das Rezept kommt Backmalz- hatte ich davor noch nicht gehört - nun aber recherchiert: Es soll die Gärung mit der Hefe beschleunigen und die Krumen- und Krusteneigenschaften des Teiges verbessern. Kann sicher nicht schaden, denke ich mir, es sollte aber bestimmt auch ohne Backmalz gehen. Einen Brötchenstempel habe ich auch zum ersten Mal benutzt, die Form der Brötchen gefällt mir sehr gut, sodass ich den Stempel ab jetzt sicher öfter benutzen werde, auch wenn dieser ebenfalls nicht zwingend notwendig ist für ein gutes Backergebnis.

Die Gäste lieben frisch gebackene Brötchen am Morgen ... ich auch. Die rein aus Vollkornmehl bestehenden Brötchen werden durch den Quark auch schön saftig und überhaupt nicht trocken. Ich werde sie sicher öfter backen.


Vollkorn-Quark-Brötchen

für ca. 12 Stück

625 g Vollkornmehl
14 g Salz
12 g Backmalz
125 g Quark
1/2 Würfel Hefe
325 ml lauwarmes Wasser

Mehl, Salz, Backmalz und Quark in eine Schüssel geben. Die Hefe in das lauwarme Wasser bröseln und umrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Hefe-Wasser-Mischung zu den anderen Teigzutaten geben und so lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen in einer Schüssel mit einem Geschirrtuch abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig in Stücke mit 80-85 g teilen. Aus den Teigstücken Brötchen formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Evtl. mit einem Brötchenstempel in Sternform Muster auf die Brötchen stechen (den Stempel dazu vorher in Mehl tauchen).

Die Brötchen 15-18 Minuten im Ofen backen.

Freitag, 16. März 2018

Rote-Bete-Quiche: auch was für's Auge

Mir wird erst jetzt klar, in wie vielen Varianten man Quiche zubereiten kann. Diese winterliche Quiche (winterlich eigentlich nur, weil man um diese Jahreszeit nicht so viele Optionen hat, was Gemüse betrifft) empfehle ich als kleines Abendessen mit Salat oder als Vorspeise für Gäste. Der deftige Quarkölteig ist sehr gut zu machen und leicht auszurollen. Die Quiche sieht in heißem wie im kalten Zustand sehr schön aus. Ich würde sie auf jeden Fall warm servieren. Das nächste Mal werde ich der Rote-Bete-Masse eine Handvoll Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne zufügen. Das passt bestimmt sehr gut und die Quiche wird noch kerniger.

die Quiche noch heiß direkt aus dem Ofen
  
 Rote-Bete-Quiche

für 1 Springform oder Quicheform (26 cm  Durchmesser)

200 g Weizenmehl
1/2 TL Backpulver
100 g Quark
1/2 TLSalz
4 EL Öl
1 Ei

750 gegarte Rote Bete (vakuumverpackt)
1 TL getrockneter od. 1/2 Bund frischer Majoran
Salz
 Pfeffer
100 g Tilsiter
4 Eier
200 g Schmand
200 ml Milch
2 EL Speisestärke
1 Msp. frisch geriebene Muskatnuss
optional: 1 Hand voll Sonnenblumen- oder Kürbiskerne

Mehl mit Backpulver mischen. Mit Quark, Salz, Öl und Eigeld verkneten. In Folie gewickelt 
30 Minuten kalt stellen. Rote Bete in dünne Stifte hobeln und mit dem Majoran mischen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Form mit etwas Öl einfetten. Den Teig ausrollen, in die Form legen, dabei einen etwa 4 cm hohen Rand formen. Rote Bete darauf verteilen. 

Eier, Schmand, Milch, Stärke, Salz, Pfeffer und  Muskat verquirlen (kräftig würzen) und darübergießen. Den geriebenen Käse darüberstreuen und die Quiche im Ofen bei 
180°C ca. 45-55 Minuten goldbraun backen.

die Quiche nach dem Abkühlen

Samstag, 24. Februar 2018

Gebackener Topinambur mir Apfelquark

Ofengemüse ist ein absoluter Dauerbrenner bei mir. Meistens gibt es eine bunte Gemüsemischung aus allem, was an Resten vorhanden ist. Aber manchmal gibt es auch ganz gezielt nur eine Gemüsesorte wie Kartoffeln oder Kürbis. Neugierig gemacht hat mich neulich ein Rezept mit gebackenem Topinambur. Den gibt's bei mir nicht allzu oft, er ist aber regional und saisonal und soll sehr gesund sein... also habe ich das Rezept ganz bald nachgemacht.


Das Rezept war mal in der Living at Home. Anders als im Original habe ich den Topinamber nicht vorher gegart, sondern einfach geschält und im Ofen gebacken. Und bei mir gab's Apfelquark anstatt Birnenquark dazu, da ich nur Äpfel daheim hatte. Egal. Der fruchtige Quark passt jedenfalls sehr gut zu dem kunsprigen Topinambur - auch mal eine alternative Dippvariante.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Wirsing-Kartoffel-Strudel

Vor dem letzten Besuch bei meinen Eltern, stellte mir meine Mama  verschiedene Gerichte aus einem vegetarischen Kochbuch zur Auswahl, aus welchen ich auswählen sollte, was wir gemeinsam kochen würden. Meine Wahl fiel sofort auf den Kartoffelstrudel. Und zwar nicht wegen den Kartoffeln oder dem Blätterteig, sondern wegen dem Wirsing in der Füllung. Ich kaufe ja sehr gerne lokales Wintergemüse, wobei Kohl in allen Variationen hierbei die Hauptrolle zu spielen scheint, nur im Gegensatz zu anderen Gemüsesorten bin ich hierbei immer noch sehr offen für neue Rezepte, da mein Repertoire recht beschränkt ist. Auch was Wirsing betrifft. So kam der Strudel gerade recht.

Wir haben vom Originalrezept ausgehend ein paar Abwandlungen gemacht. Eine wichtige war, Käse hinzuzufügen. Es lag nämlich Emmertaler auf dem Küchentisch und so dachte ich, der würde zum Rezept gehören. Tat er zwar nicht, aber da wir ihn uns beide gut als Teil der Füllung vorstellen konnten, kam er mit rein. Er hat sich dort auch gut gemacht. Und sonst haben wir die Mengen auch einfach ein wenig angepasst, da es den Blätterteig nur als 450g-Variante gab. Der winterliche Gemüsestrudel hat uns so jedenfalls sehr gut geschmeckt und ich habe fest vor, Wirsing genau in der Form nochmal zu verwerten.


Kartoffel-Wirsing-Strudel

für 4-6 Peronen

450 g TK-Blätterteig
500 g mehlig kochende Kartoffeln
Salz
500 g Wirsing
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Öl
250 g Quark
3 Eier (plus 1 Ei zum Bestreichen)
150 g geriebener Emmentaler
1 TL getrockneter Majoran
1 TL gem. Kreuzkümmel
1/2 TL gem. Muskatnuss
Pfeffer

Den Blätterteig auftauen lassen. Die Kartoffeln waschen, schälen, evtl. halbieren und 20 Min. in Salzwassser gar kochen. Diese dann abgießen und mit dem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken. Wirsing putzen, waschen und in Streifen schneiden.

Die Zwiebeln und und Knoblauch schälen, klein würfeln und im Öl anbraten. Den Wirsing zugeben und ca. 3 Min. bei geringer Hitze dünsten.

Quark, 3 Eier, den Emmentaler und die Gewürze verquirlen, kräftig salzen und pfeffern. Die Kartoffel und den Wirsing untermengen. Den Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen.

Die Teigplatten auf einem bemehlten Küchentuch zu einem Rechteck zusammenfügen und ausrollen (bei mir ca. 40 x 40 cm). Die Füllung darauf verteilen, dabei einen Rand von 5 cm lassen (außer an der Seite, wo man mit dem Aufrollen beginnt). Dann mit Hilfe des Tuchs den Teig aufrollen.

Den Strudel mit der Nahtseite auf ein Blech mit Backpapier legen. Mit dem restlicen Ei gleichmäßig bestreichen. Im Ofen (Mitte) in ca. 45-60 Min. goldbraun backen.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Zum Beispiel zum Frühstück: Quark-Grieß-Muffins


Eine ganz tolle Sache daran, Frühstück für Gäste zu machen, besteht darin, dass ich so viel Neues ausprobieren kann. Ich selbst behalte mir auch immer einen kleinen Teil auf der Seite (man muss ja wissen, was man serviert), aber es lohnt sich einfach zu backen, und ich stehe - in diesem Fall - nicht mit 12 Muffins alleine da sondern kann am nächsten Tag gleich wieder backen. Ich habe auch schon sehr viele Dinge wiederholt, aber wie das als Blogger halt so ist, hat man auch immer Lust, Neues auszuprobieren.

Zum Frühstück serviere ich gerne selbstgemachte Brötchen oder süßes Gebäck. Eben keine zu mächtigen Dinge wie Sahnetorten. Muffins machen sich auch gut. In diesem Fall fiel meine Wahl nach der Durchsicht des Kühlschranks (Quark ist noch da) spontan auf Quark (bzw. Topfen auf Österreichisch)- Grieß - Muffins. Die Zubereitung hat was von Grießbrei machen und Quark unterrühren. Und anschließend noch backen. Schmeckt auch nach Grießbrei, selbst wenn die Muffins gekühlt sind. Und das passt meiner Meinung nach zum Frühstück. Meine Gäste haben die Muffins auch alle verputzt (bis auf den einen, den ich mir reserviert hatte).


Nach diesem Rezept von den Küchengöttern bzw. aus dem Muffin-Büchlein von G&U. Ich habe Weichweizengrieß genommen, das hat der Sache keinen Abbruch getan. Die eine Hälfte habe ich ohne Rosinen gebacken, und die andere Hälfte mit Rumrosinen. Ich bevorzuge die Rosinenvariante. Am liebsten gekühlt und mit Puderzucker bestäubt. Leider sind die Muffins ein wenig eingefallen nach dem Backen. Ist halt so, wenn man sie nicht ganz behutsam abkühlen lässt.
Ich hab kleine Muffinförmchen verwendet anstatt die Mulden im Blech einzufetten. Die Förmchen waren allerdings ein wenig zu klein, beim nächsten Mal werde ich mich genau an das Rezept halten.


Samstag, 7. Oktober 2017

Tönt sommerlich, ist aber nicht nur für heiße Sonnentage: Zitronen-Quark-Creme

Vor Kurzem durfte ich mich in der  Rezeptkartensammlung einer Kollegin "tummeln".
Da ich Rezepte mit Zutaten, die man sowieso immer vorrätig hat bzw. manchmal aufbrauchen muss sehr gerne mag, habe ich diese Rezeptkarte mit dem herrlich erfrischenden Zitronen-Quark-Creme ausgesucht und auch sofort ausprobiert. Meinem Besuch gestern Abend hat sie geschmeckt.
Allerdings sind die 4 Portionen so groß ausgefallen, daß uns jeweils 1 Nachtisch für 2 Personen gereicht hat und wir nach "Freundinnenart Kuchen zu essen" immer zu zweit aus einem Förmchen gelöffelt haben.



Für den hohen Rand (nur weil es schön aussieht) müssen die Portionsförmchen oder die Schüssel außen mit Papiermanschetten umwickelt werden. Die Enden mit Klebestreifen befestigen. Ich muss gestehen, dass das schon ein Gefummel ist. Wer das nicht mag, kann die Creme einfach in Förmchen oder eine große Form füllen.

meine vorbereiteten Portionsförmchen
  Zitronen-Quark-Creme

Zutaten für 4 große oder 8 kleine Portionen

4 Blatt weiße Gelatine
3 unbehandelte Zitronen
6 EL Zucker
750 g Sahnequark
500 g Joghurt

Die Gelatineblätter in reichlich kaltem Wasser mindestens 5 Minuten einweichen.

Die Zitronen unter heißem Wasser gründlich waschen, abtrocknen und die Schalen von 2 Zitronen abreiben. Mit der dritten Zitrone Zesten herstellen und zum Verzieren beiseite stellen. Zwei Zitronen und die Hälfte der dritten Zitrone auspressen.

In einer großen Schüssel den Zitronensaft und die abgeriebene Schale mit dem Zucker verrühren, bis er sich ganz aufgelöst hat. Den Quark und den Joghurt dazu geben. Alles gründlich verrühren. 

Eine hohe Souffléform oder Portionsförmchen wie oben beschrieben vorbereiten. 
Die Gelatineblütter gut ausdrücken und einem kleinen Topf bei geringer Hitze auflösen.
Etwas abkühlen lassen, dann erst 1-2 EL Quarkmasse in die Gelatine rühren und anschließend die Geliermasse in die Quarkcreme rühren.

Die Creme in die Portionsförmchen bzw. die Form füllen. Mit den Zitronenzesten verzieren. Mindestens 3-4 Stunden im Kühlschrank gelieren lassen.

Nun vorsichtig die Papiermanschetten entfernen.
  
 

Samstag, 16. September 2017

Total simpel und saftig: Quarkkuchen

Das Rezept für diesen Quarkkuchen stammt aus Donna Hay's Buch "Modern Classics süß", welches schon seit einigen Jahren in meinem Koch- und Backbuchregal steht. Das Buch habe ich einmal genau studiert, wobei ich mir viele Rezepte gemerkt habe. Auch dieses hier - vor Jahren habe ich den Quarkkuchen einmal zubereitet. Und dann ewig nicht mehr ... neulich fiel er mir ein, da ich meinen Gästen einen Rührkuchen zum Frühstück servieren wollte und noch Quark daheim hatte.

Ich habe den Kuchen mit deutlich weniger Zucker als im Originalrezept zubereitet (Donna Hay's Rezepte sind mir generell zu süß, auch wenn es ja nicht um Rezepte US-amerikanischen handelt, wo das normal ist, sondern australischen Ursprungs). Eine Auflaufform von 18x25 cm habe ich verwendet. Und ich finde das Ergebnis echt super. Im Nu zubereitet und der Kuchen ist eben nicht trocken, sondern schön saftig. Ein wenig wie Käsekuchen, aber nicht richtig, da es keinen extra Teig für den Boden gibt sondern einfach ein Teig gemacht wird.
Backen mit Quark und Buttermilch finde ich generell immer besser, da habe ich in der letzten Zeit einige tolle Rezepte ausprobiert.


Quarkkuchen

250 g Butter
230 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
6 Eier
200 g Quark
400 g Mehl
1,5 TL Backpulver

Die Butter einige Minuten  vor Backbeginn aus dem Kühlschrank holen. Den Ofen auf 160°C (Ober- und Unterhitze vorheizen).
Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen. Nach und nach die Eier und den Quark hinzufügen. Dann das Mehl und Backpulver unterrühren. Alles in eine Form geben (meine Auflaufform war 18 x 25 cm groß), ich habe sie unten mit Backpapier ausgelegt und an den Seiten eingefettet) und ca. 1 Stunde backen.

Samstag, 12. August 2017

Schnecken aus Quark-Öl-Teig: mit 3 verschiedenen Füllungen

Quark-Öl-Teig mache ich sehr gerne, da er sehr problemlos zu machen ist. Er kann für alle Rezepte verwendet werden, die sonst mit Hefeteig gemacht werden. Das Gebäck hält lange frisch und kann
auch gut eingefroren werden. Heute wird er von mir für verschiedene Schnecken verwendet.
Gleich jetzt am Anfang möchte ich hinzufügen, dass uns die Schnecken richtig gut zu einer Tasse britischem Schwarztee mit Milch - zubereitet mit ein paar Blättern marokkanischer Minze - super gut
geschmeckt haben. Das mit der Minze ist bei uns gerade der neueste Trend ;-)



Schnecken aus Quark-Öl-Teig

für je 12 Teilchen oder 1 Kuchen

Zutaten für den Quark-Öl-Teig 

300 g Mehl
1 Beutel Backpulver
150 g trockener Magerquark
6 EL Öl
6 EL Milch
4 EL Zucker
1 Beutel Vanillezucker
Mehl zum Ausformen 

 

Füllungen:

1. Füllung: 
1 Päckchen Vanillepudding nach Anweisung mit der Hälfte der üblichen Milch herstellen.         
2. Füllung:  
4 EL Dosenmilch (zuerst bepinseln)
4 EL Zucker 
8 EL gehackte Haselnüsse oder Mandeln
Päckchen Vanillezucker
   3. Füllung:
fertige Mohnmischung

Zuerst gebe ich das Mehl in eine Schüssel, siebe das Backpulver dazu und vermische es.
Dann gebe ich nacheinander die übrigen Zutaten hinzu. Nun verwende ich das Rührfix
und knete die Zutaten ca. 1 Minute mit den Knethaken. 
Danach knete ich ihn noch kurz von Hand durch.
Der Backofen kann zwischendrin mal vorgeheizt werden (200°C).
Nun rolle ich den Teig zu einem Rechteck von etwa 30 x 26 cm aus.  
Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen. (Den Pudding für die Füllung gut abkühlen lassen).
Jetzt den Teig von der schmalen Seite her aufrollen. Dann mit einem scharfen Messer in gut 2 cm breite Scheiben schneiden. Flach nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und die herausgefallene Füllung daraufstreuen.

20-25 Min. schön braun backen.

Für jede Füllung muss eine Teigmenge hergestellt werden!

Montag, 3. April 2017

Vollkorn-Quarkwecken

Das am häufigsten aufgerufene Rezept auf meinem Blog ist ja das mit den Quarkwecken (unter anderem dank Pinterest). Wenn ich ganz schnell und ohne Gehzeit eines Teiges etwas backen will, dann mache ich sie immer noch regelmäßig selbst (das originale Rezept habe ich 2011 veröffentlicht). Neulich habe ich eine Abwandlung mit Vollkorn-Dinkel-Mehl anstatt normalem Weizenmehl ausprobiert. Da Vollkornmehl etwas mehr Wasser aufnimmt, habe ich einfach 30 ml Wasser zum Grundrezept hinzugefügt. Voilà! Auch die "gesunde" Variante der schnellen Quarkwecken ist gut geworden.


Vollkorn-Quarkwecken

für 8 Stück

250 g Quark 
1 Ei
1 Prise Salz
250 g Vollkorn-Dinkel-Mehl
30 ml Wasser
1/2 Päckchen Backpulver 
3 EL Milch zum Bestreichen 

Den Backofen auf 190° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Quark, Ei und Salz in einer Schüssel verrühren. Mehl und Backpulver einsieben und das Ganze mit den Knethaken des Handrührers oder von Hand zu einem Teig verarbeiten. Mit bemehlten Händen 8 Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Die Brötchen mit etwas Milch bestreichen und 15-20 Minuten im Ofen backen (ich hatte meine Brötchen genau 18 Minuten im Ofen).

Mittwoch, 8. März 2017

Korsischer Brotaufstrich: endlich was "Deftiges" nach dem Fasten

Nachdem mein Mann und ich unsere jährliche Fastenwoche erfolgreich abgeschlossen haben (wir haben aus Termingründen bereits vor der offiziellen Fastenzeit begonnen), ist nun ein bewußter Kostaufbau mit Frischkost und vollwertiger Ernährung angesagt. Ein Rezept, das wir sehr gerne mögen ist dieser korsiche Brotaufstrich. Nach Tagen mit nur flüssiger Nahrung in Form von Gemüsebrühe und Obstsaft ist so ein Aufstrich auf Knäckebrot oder Vollkornbrot ein wahrer Genuss. Aber nicht nur nach dem Verzicht, auch einfach so ist der Aufstrich lecker. Hoffentlich können wir uns dieses bewußte Genießen lange bewahren.


Korsischer Brotaufstrich

100 g weicher Schafkäse
4 gehäufte EL Magerquark
12 schwarze Oliven
frisch gehackte Kräuter

Den Schafkäse mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Quark verrühren. Die Oliven in Ringe schneiden und unterheben. Die Kräuter darüberstreuen.

Dienstag, 1. November 2016

Einzeln und zusammen gut: Kinderriegel-Cheesecake

Besser spät als nie ... denn es war zugegebenermaßen Hochsommer, als ich diesen Kuchen gebacken habe. Im Herbst habe ich in Anbetracht der der Situation am Zwetschgenbaum im Garten nur mehrfach die feine Zwetschgentarte gebacken. Und die letzten Wochen gar nicht mehr, bis sich spontan Besuch für heute angekündigt hatte, deshalb wurde gestern noch schnell ein Marmorkuchen gemacht. Das hat mich auch daran erinnert, dass hier ja noch ein nicht verbloggter Kuchen schlummerte ... der Kinderriegel-Cheesecake.


Das Rezept hat ja meine Aufmerksamkeit erregt, weil ich noch eine Packung Kinderriegel im Süßigkeitenfach daheim hatte. Und da ich Schokoladenstücke sehr gerne in Kuchen und sämtlichem anderen Gebäck mag, musste ich den Kuchen unbedingt backen. Sowohl Käsekuchen als auch Schokolade sind ja einzeln total nach meinem Geschmack, und wen wundert's dass die Kombination daraus erst recht schmeckt. Das Rezept findet ihr hier.


Montag, 8. August 2016

Im Kräuterglück: Paprikaquark (zum Beispiel zu Pellkartoffeln)

Es gibt viele Menschen, die sagen, wenn es so heiß ist, kann ich nichts Warmes essen. Das macht uns nichts aus. Im Gegenteil. Vielleicht ist das eine Erscheinung des Alters. Dieser Quark ist zwar kalt, aber es gibt ja warme frische Pellkartoffeln aus neuer Ernte dazu. Meiner Meinung nach ein leckeres, leichtes und erfrischendes Sommeressen.


   
Paprikaquark

für 2-3 Portionen

500 g Quark (40%)
etwas Milch 
1 Zwiebel feingewürfelt
1 rote Paprikaschote feingewürfelt
4 Gewürzgurken feingewürfelt
1 TL Dijon-Senf
1 Knoblauchzehe, durchgepresst
2 TL Delikatesspaprika
1 TL Rosenpaprika
2 TL Kräutersalz
frisch gehackte Kräuter nach Belieben (z.B. Knoblauchsrauke, Bärlauch, Wiesenlabkraut, Spitzwegerich, Brennnessel)

Quark und Milch mit dem Schneebesen cremig rühren.
Alle Zutaten unterheben und abschmecken.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Wieder ein Auflauf: gesund mit Hirse und Quark

Vor vielen Jahren hat unsere Tageszeitung im Frühling (wenn alle Leute abnehmen wollen) Rezepte für eine 3-Wochen-Kur auf Basis von täglich 1000 Kalorien angeboten. Man konnte eine Rezeptsammlung in Form eines kleinen Buches bestellen. Von großen Abnehmerfolgen kann ich zwar nicht berichten, auch wenn 1000 Kalorien nicht viel sind. Ich hab mich wohl nicht für alle Mahlzeiten an die Vorgaben aus dem Buch gehalten ;-) Das Kochen neuer Rezepte aus dem Buch hat mir damals aber Spaß gemacht. Das Buch hat sich entzwischen aufgelöst, aber einige dieser Rezepte bereichern unseren Speiseplan immer noch. Eines davon ist dieser Hirseauflauf.

Hirseauflauf serviert mit Waldheidelbeeren

Hirseauflauf

Zutaten für 4 Portionen

200 g Hirse 
500 ml Wasser
etwas Zimt
5 Eier
2 gehäufte EL brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
500 g Magerquark
Zitronenschale
etwas Butter für die Form

Die Hirse mit dem Wasser und Zimt aufkochen, dann ca. 15 Min. bei geringer Hitze quellen lassen bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Die Eier trennen, Eigelb mit Quark und Zucker schaumig rühren, die abgeriebene Zitronenschale zugeben. Das Eiweiß steifschlagen.
Nun die Hirse portionsweise unter die Quarkmasse rühren und anschließend den Eischnee unterheben.
In eine leicht gefettete Auflaufform geben und ca. 45 Minuten bei 175° C im vorgeheizten Backofen backen bis der Auflauf eine schöne braune Farbe hat.

Zu dem Auflauf schmeckt saftiges Kompott z.B. aus Heidelbeeren oder Kirschen. 

Anmerkung: Rosinen, die man zugeben kann, habe ich verschwiegen, da ich sie nicht mag.