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Dienstag, 26. November 2019

Die Brownie-Hassliebe und Oreo-Brownies

Zwischen Brownies und mir herrscht eine Art Hassliebe. Einerseits finde ich sie wahnsinnig lecker, weil sie so schokoladig und saftig sind, andererseits oft zu mächtig und schwer. Auch  beim Backen: manchmal werden meine Brownies zu weich und flüssig, selbst wenn ich nach einem Rezept backe, das sich in der Vergangenheit bereits als tauglich erwiesen hat. Mein jüngster Brownie-Back-Versuch war jedenfalls wieder erfolgreich.

Auch wenn bereits Plätzchenzeit ist, berichte ich nun noch davon (die Brownies sind bei mir fast in Vergessenheit geraten). Wenn man die Brownies in ganz kleine Ecken schneidet, könnten sie auch fast als moderne Plätzchen durchgehen ;-)


Auf das Rezept für vegane Oreo-Brownies bin ich gestoßen, weil ich etwas laktosefreies, auch ohne Milchprodukte, backen wollte. So kam die Brownie-Idee auf. Das mit den Oreos klang spannend. Letztendlich habe ich dann aber doch noch 2 Eier unter den Teig gerührt, da ich dachte, das könne nicht schaden. Ich musste ja nicht unbedingt vegan backen. Die Konsistenz ist jedenfalls einwandfrei gewesen mit den Eiern. Wie es ohne gewesen wäre, kann ich nicht beurteilen. Bei meinen Gästen kamen die Brownies übrigens gut an.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Schwarzwälderkirsch-Brownies

Als ich bei Micha von ihren Schwarzwälderkirsch-Brownies las, war ich sofort entzückt. Alles Essbare mit Schwarzwald im Namen ist allein rein marketingmäßig für meine Gäste schon sehr interessant. Aber schmecken muss es natürlich auch ... bei den Brownies hatte ich da gar keine Bedenken. Sie sind in etwa wie Käse-Sahne-Brownies mit ein paar Kirschen. Ich war begeistert. Und meine Gäste, für die ich zur Begrüßung gebacken habe, als das Haus voll war, auch.

Ich habe die doppelte Menge Kirschen wie im Rezept genommen. Das hat nicht geschadet. Da ich kein Kirschwasser da hatte, habe ich es durch Milch ersetzt.


Nach den Schwarzwälderkirsch-Muffins waren dies nun die Brownies. Ich taste mich näher an die Torte heran, die ich früher oder später auch ausprobieren werde. Vor allem den Gästen zu liebe (die Leute fahren so auf die Torte ab!), denn die Brownies sind sicher mehr nach meinem Geschmack.

Freitag, 22. Juli 2016

Käsesahne-Brownies: cremig und sehr lecker

Dieses Rezept ist eine sehr edle Form von Brownies. Schon mehr ein Dessert als ein Gebäck. Genauso wie das obere Stück aussieht, so sollten sie sein. Das untere Stück ist das Randstück und deshalb etwas trockener. Die Brownies haben uns gut gekühlt zu einer Tasse Schwarztee mit Milch und zu Kaffee super lecker geschmeckt. Das Rezept stammt aus dem Buch "Kleine Kuchen" von GU.

Kommentar Sarah: ich durfte auch probieren. Fazit: obwohl ich schon ein klassisches Brownie-Rezept habe, diese Variante ist einfach wahnsinnig lecker durch den Belag. Und die feuchte Konsistenz in der Mitte. Die mach ich auch mal - oder öfter. Der Link zum Rezept ist übrigens hier.

Käsesahne-Brownies

 für 1 Kastenform von 20 cm Länge (8 Stück)

Für den Teig:
50 g Bitterschokolade (70% Kakaomasse)
50 g Butter
1 Ei
100 g Zucker
50 g Mehl

Für die Creme:
25 g weiche Butter
75 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
20 g Mehl

Form mit Backpapier auslegen. Backofen auf 175° vorheizen. Schokolade hacken und mit Butter im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen, das Ei verquirlen, mit dem Zucker unter die Schokomasse rühren, zuletzt das Mehl unterrühren.

Für die Frischkäsecreme sehr weiche Butter und Frischkäse mit einem Schneebesen verrühren. Zucker und Ei, zuletzt das Mehl unterrühren.

Den Schokoladenteig in die Form streichen und die Frischkäsecreme daraufgeben. Mit einer Gabel die Teige so verrühren, dass eine Marmorierung entsteht. 

Im Ofen 30-35 Minuten backen. Der Teig soll noch weich sein. In der Form abkühlen lassen, dann mit Hilfe des Backpapiers aus der Form lösen und in Stücke schneiden. 

Donnerstag, 7. Mai 2015

"Blondies"

Also den Namen find ich ja eigentlich nicht so prickelnd. Als ich meiner Familie am 1. Mai kleine, helle Würfel eines unbekannten Gebäcks serviert und erklärt habe, es handle sich dabei um Blondies, habe ich natürlich den Weg für Sprüche und Witze zu diesem Begriff geebnet. Lustig fand ich's aber auch.


Als ich bei Maja zum ersten Mal von "saftigen Blondies mit braunem Zucker, weißer Schokolade und gesalzenen Macadamias" las, war's allein wegen der weißen Schokolade um mich geschehen und das Rezept kam auf die Nachkochliste. Judith hat diese auch nachgebacken und meinen Wunsch verstärkt, dies auch zu tun. Nun war's so weit. Ich hab mich an Maja's Anleitung gehalten, und die Macadamias, die ich zuvor noch nie gekauft hatte, waren sehr lecker. Die gesalzenen Nüsse waren in diesem Fall auch das Salz in der Suppe dem Gebäck. Wirklich eine tolle Kombi, und so schön saftig wie Brownies oder Blondies eben sein sollen. Ich hab sie mit 40 Minuten auch etwas zu lange gebacken, sodass der innere, noch etwas matschigere Teil noch besser war. Nächstes Mal halte ich mich an die vorgegebene Backzeit von 30-35 Minuten.

Donnerstag, 1. September 2011

Meine neue kleine Backform


Ich habe mir das Buch "kleine Kuchen" mit Backform von 20 cm Durchmesser einige Male angesehen, bevor ich es mir gekauft habe. Mittlerweile halte ich die Springform für kleine Kuchen für unverzichtbar, da ich die Küchlein in der Größe wirklich allerliebst finde. Und praktisch obendrein, da ich jetzt ja alleine wohne und nicht immer für eine riesen Kaffeetafel backe. Wegen der Rezepte aus dem besagten Buch war ich zuerst etwas skeptisch, ich weiß aber gar nicht mehr warum. Nach mehrmaligem Durchblättern würde ich doch fast alles aus dem Buch ohne Weiteres nachbacken.

Die letzten Tage vor dem Berufsleben habe ich noch fleißig zum Backen genutzt und diesmal musste meine kleine Form für die Brownies mit Erdnussbutter herhalten. Ich wusste schon vorher, dass sie mir schmecken, und weitere lobende Worte im Nachhinein sind wohl auch gar nicht mehr nötig ;-).


Mittwoch, 9. März 2011

Chocolat - der Fastenzeit zum Trotz

Vor ein paar Wochen habe ich den Film Chocolat im Fernsehen angeschaut. Der Film mag nicht weltbewegend sein, aber ich finde ihn echt niedlich. Wie Juliette Binoche als unkonventionelle und warmherzige Vianne mit ihrer Tochter Anouk in einer französischen Kleinstadt mitten in der Fastenzeit eine Chocolaterie eröffnet und die Einwohner mit ihren Schokoladenkreationen verzaubert. Eher zufällig poste ich heute zum Beginn der Fastenzeit Brownies. Ich mache nämlich weiter mit meiner Resteverwertung, Kakao und Walnüsse lagen nämlich noch angebrochen in meinem Vorratsschrank. Ich ziehe für mich persönlich keinen Nutzen aus der Tradition der Fastenzeit der Institution Kirche. Denn wenn ich mir verbiete, Süßes zu essen, dann steigert das meinen Heißhunger darauf (der Reiz des Verbotenen), und an Ostern habe ich dann das Gefühl, "jetzt erst recht" und esse viel zu viel Schokolade. Ich schränke mich lieber ganzjährig in den Mengen ein und genieße bewusst. Das ist in unserer Überflussgesellschaft meiner Meinung nach die größte Herausforderung. Ich betone, dass das meine Meinung ist. Ich finde es toll, wenn Leute es schaffen, 6 Wochen auf Süßes zu verzichten und dann sagen, dass der Genuss danach umso größer ist.

klassische amerikanische Schokoladenbrownies

Nun aber zu meinen Brownies, die ich echt perfekt finde. Das Rezept habe ich von Leuten, die lange in den USA gelebt haben. Das Originalrezept ist in Cups angegeben. Eigentlich finde ich die Volumen-Maßeinheit  gar nicht so blöd, da man nicht immer abwiegen muss. Aber da ich keinen Cup-Messbecher habe, und erst recht nicht genau 1/2 und 1/3 Cup abmessen kann, wurde das Rezept mit Hilfe von USA kulinarisch in deutsche Standardeinheiten konvertiert. 

Brownies
120 ml Öl
200 g Zucker (im Originalrezept steht 1 Cup, aber ich finde 200 g genug).
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
60 g Mehl
35 g Kakao
60 g Walnüsse
evtl. Puderzucker zum Bestreuen

Zuerst die Walnüsse in Stücke hacken. Den Backofen auf 180°C vorheizen. In einer Schüssel Öl, Zucker, Vanillezucker,  die Eier und das Salz verrühren. Das Mehl und den Kakao dazusieben und weiterrühren. Als letztes die Walnüsse hinzugeben und alle Zutaten vermengen.  Die Teigmasse in eine Auflaufform geben und ca. 25 Minuten im Ofen backen.

Wenn man die Brownies nach dem Backen zunächst bei Raumtemperatur abkühlen lässt und danach in den Kühlschrank stellt, lassen sie sich auch gut in Stücke schneiden, ohne dass sie zerlaufen, obwohl sie schön saftig sind. Vor dem Servieren siebe ich zur Dekoration noch Puderzucker darüber.