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Freitag, 15. Mai 2026

Im Kräuterglück: Kartoffelsalat - mit Löwenzahn verwildert




Bei den Kräuterleuten ist das Motto: Jeden Tag eine Handvoll wildes Grün. Heute habe das Wilde mit dem Abendessen verbunden. Ich finde, man sieht es den Blättern des Löwenzahns an, was sie für eine Kraft haben. 


Löwenzahn-Kartoffel-Salat

für 4 Portionen

1 kg festkochende Kartoffeln
150 ml Gemüsebrühe
2 EL Essig
1/2 TL Salz
1 rote Zwiebel
40 Löwenzahnblätter
4 EL Olivenöl

Die Kartoffeln im Dampf garen, etwas abkühlen lassen, schälen und in Scheiben schneiden.

Die Gemüsebrühe, Essig, Salz und Pfeffer und die klein geschnittenen Zwiebel vorsichtig unter die noch warmen Kartoffeln mischen.
Mindestens 15 Minuten ziehen lassen.

Dann die gewaschenen und klein geschnittenen Löwenzahnblätter und das Olivenöl unterheben und genießen.


Samstag, 15. November 2025

Im Kräuterglück: Brennnessel-Kürbis-Eintopf


Der letzte Kürbis aus dem Garten meiner Tochter, den sie mir mitgegeben hat. Der muss in einem besonderen Rezept gewürdigt werden. Dieser Eintopf ist ein richtiges Herbstgericht. Zusammen mit Kartoffeln, Karotten und Petersilienwurzel ist er wärmend und gesund. Das Currypulver und die Kokosmilch geben ihm eine asiatische Note und das Wichtigste "die Brennnessel"  wertet ihn mit ihren tollen Inhaltsstoffen noch so richtig auf. 
Das Rezept stammt aus dem Brennnesselbuch von Mechthilde Fintrup. 

Brennnessel-Kürbis-Eintopf

für 4 Portionen

500 g Kartoffeln
200 g Kürbis
2 Karotten
1 Petersilienwurzel
2 Zwiebeln
150 g Brennnesselblätter (junge Triebe)
3 EL Sonnenblumenöl
600 ml Gemüsebrühe
nach Wunsch 400 ml Kokosmilch
Currypulver
Muskat
Salz
etwas Zitronen- oder Limettensaft
50 g Kürbiskerne
nach Wunsch Kürbiskernöl

Die Brennnesseln waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern. Eventuell mit einer Teigrolle die Brennhaare zerstören. Dann mit einem Messer kleinschneiden.

Die Kürbiskerne trocken anrösten und beiseite stellen.
Die Zwiebeln im heißen Öl andünsten, dann in Würfel geschnittene Kartoffeln, Kürbis, Karotten und Petersilienwurzel mitdünsten. 

Mit der Gemüsebrühe aufgießen und sanft kochen lassen, bis das Gemüse weich ist. 
Jetzt die Brennnesseln hinzugeben und noch 5 Minuten köcheln lassen.

Wer möchte, kann Kokosmilch hinzufügen und nochmals kurz aufkochen lassen. 

Mit den Gewürzen und dem Zitronen- oder Limettensaft abschmecken. 

Den Eintopf auf Tellern anrichten, mit den Kürbiskernen bestreuen und nach Wunsch ein paar Spritzer Kürbiskernöl darüber träufeln. 

Mittwoch, 23. Juli 2025

Im Kräuterglück: Mediterran Kochen mit Wiesenbärenklau

Das ist er: der Wiesenbärenklau. Ich gestehe, es bedurfte mehrerer Expeditionen zu meiner Lieblingswiese, bis ich den Mut für diese ersten Mahlzeit mit Wiesenbärenklau hatte. Da der Wiesenbärenklau zur Familie der Doldenblütler gehört, die schwer zu bestimmen ist, wird vor der Verwechslungsgefahr mit dem gefährlichen Riesenbärenklau gewarnt. Dieser darf auf keinen Fall berührt werden, weil der Pflanzensaft zu heftigen Verbrennungen führen kann. Deshalb Wiesenbärenklau nur sammeln, wenn man sich vorher sehr gut informiert hat und ihn absolut sicher bestimmen kann.

Der Wiesenbärenklau ist ein tolles Wildgemüse. Er wächst auf nährstoffreichen Wiesen und an Weg-, Wald- und Heckenrändern. Die Staude hat dicke, haarige, gerippte Stiele und Blätter. Am besten man sammelt die frischen Triebe ab April, dann hat er ein zartes Aroma, das an Karotten erinnert.


Wiesenbärenklau mediterran

für 2 Portionen

einige Zweige Wiesenbärenklau
2 Hände voll aromatische Wildkräuter (z.B. Dost, Gundelrebe)
alternativ: Kräuter aus dem Kräuterbeet (Oregano, Petersilie usw.)
2 rote Spitzpaprika
4 Knoblauchzehen
300 g Cocktailtomaten
100 g Butter oder Olivenöl
1 Glas Oliven ohne Stein
2 EL eingelegte Kapern
1 TL Zucker
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Balsamico-Essig

Das Wildgemüse waschen und ca. 3 Minuten blanchieren, anschließend grob hacken.

Die Kräuter ebenfalls waschen, trocken tupfen, Blätter abzupfen und beiseitestellen. 

Die Spitzpaprika waschen, entkernen und in lange Streifen schneiden. 

Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
Die Tomaten waschen und halbieren.

Butter in einer Pfanne zerlassen und die Paprikastreifen darin anbraten.

Auf eine Pfannenhälfte schieben, Knoblauch, Tomaten und Kräuter auf die freie Fläche geben und bei mittlerer Hitze weich schmoren.

Währenddessen die Oliven halbieren, mit Kapern und vorbereitetem Wildgemüse hinzugeben und 2-3 Minuten mitbraten. 

Kurz vor Ende mit dem Zucker bestreuen, leicht karamellisieren lassen und locker vermischen. 

Mit Salz, Pfeffer und einigen Spritzern Balsamico-Essig abschmecken.

Dieses Gericht schmeckt auch lecker zu Feta, Halloumi und Räuchertofu.



Samstag, 19. April 2025

Im Kräuterglück: Bärlauchsuppe

Der Schweizer Kräuter-Pfarrer Johann Künzle  sagte: "Wohl kein anderes Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Darm und Blut wie Bärlauch". Das dürfen wir uns zu Herzen nehmen. Der Bärlauch ist ja auch wirklich genial. Man kann alle Teile des Bärlauchs in jedem Stadium essen. Erst kommen die Blätter, bald bilden sich auch die Knospen, die herrlichen weißen Sternblüten, die knackigen Früchte und sogar die Zwiebel wäre essbar. Wobei wir ja den Bärlauch nicht ausrotten wollen.

Vorsichtig müssen wir beim Ernten sein, denn es gibt durchaus giftige Verwechslungspartner. Also nur ernten, wenn ihr absolut sicher seid, dass es sich um den Bärlauch handelt. Auf alle Bestimmungsmerkmale achten:

  • die Blätter sind auf der Vorderseite glänzend, auf der Unterseite matt
  • aus der Zwiebel wachsen mehrere einzelne, lang gestielte Blätter
  • die Blätter haben eine starke Mittelrippe auf der Blattunterseite die beim Knicken kracht

Bärlauchsuppe

für 4 Portionen

150 g Bärlauch
2 Zwiebeln
1 Möhre
1 Stück Sellerie
1 Stange Lauch 
2 Kartoffeln
2 Knoblauchzehen
600 ml Gemüsebrühe
200 ml Weißwein trocken
250 ml Sahne
1 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

Die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln. Erst die Zwiebeln im Olivenöl goldbraun andünsten und später den Knoblauch bei schwacher Hitze kurz mitdünsten.

Das Suppengemüse und die Kartoffeln ebenfalls würfeln und dazugeben.
Mit der Gemüsebrühe und dem Wein ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind.

Einige schöne Bärlauchblätter und wenn vorhanden auch Bärlauchknospen zurücklegen. Restlichen Bärlauch mit dem Messer grob zerkleinern.

Die Sahne steif schlagen.
Den Bärlauch und die Hälfte der Schlagsahne in die Suppe geben und mit dem Pürierstab kräftig aufschlagen. Anschließen mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Die Suppe auf den Tellern verteilen, einen Sahnetupfer in die Mitte geben, jeweils eines von den zurückgelegten Bärlauchblättern verzieren und sofort servieren.

Dienstag, 28. Januar 2025

Im Kräuterglück: Kartoffelbrei mit Wildkräutern und Käse



Es ist erst Januar, es liegt kein Schnee und wir haben milde Temperaturen. So kann es schon losgehen.  Und zwar mit den Wildkräutern. In diesem Fall haben wir Waldschaumkraut gesammelt, das wir  an einer sonnigen Lichtung im Wald gefunden haben. Da es in Rosetten wächst, es es gut zu erkennen und zu ernten. Es gibt mehrere Arten von Schaumkräutern. Sie sind alle essbar und enthalten Senfölglykoside. Aber wie immer: nur ernten, wenn man sie sicher kennt. Schmecken tun sie, wie der Name schon sagt: nach Senf, etwas scharf aber nicht bitter. Senfölglykoside wirken antibakteriell und antiviral. Sie töten Bakterien und Viren ab und werden deshalb auch als "pflanzliches Antibiotikum" bezeichnet. 
Man kann die Schaumkräuter roh verwenden, was auch sehr zu empfehlen ist, denn sie enthalten viel Vitamin C. Sie schmecken sehr lecker in Salaten, auf Käsebrot und in unserem Fall haben wir es gehackt und in den Kartoffelbrei untergehoben. Mit etwas Reibkäse und zusätzlichem Salat eine gesunde und köstliche Mahlzeit. 


Das Waldschaumkraut wächst als Blattrosette mit kleinen gestielten, breit eiförmigen Blättchen. Es hat 4 weiße Blütenblätter. Man findet es vor allem in feuchten Laubwäldern.


Kartoffelbrei mit Wildkräutern und Käse


für 2 Portionen

1 kg Kartoffeln 
100 g frische Kräuter (bei uns Waldschaumkraut - es kann auch mit anderen Kräutern wie z.B. Brennnesseln, Labkraut, Giersch, Taubnessel, Gundermann separat oder gemischt zubereitet werden)
30 Butter
100 g Bergkäse, gerieben
etwa 300 ml Milch
Salz
weißer Pfeffer
Muskatnuss

Die Kartoffeln waschen und gut eine halbe Stunde weichkochen.
Die Kräuter klein hacken.
Die Milch erhitzen.
Die Kartoffeln schälen und durch die Kartoffelpresse (am besten zurück in den heißen Topf) drücken.
Die Milch nach und nach mit der Butter und den Gewürzen zu den durchgedrückten Kartoffeln geben.
Ich vermische es flott mit dem Rührgerät bis die Masse fluffig ist.
Eventuell die restliche Milch zugeben.
Dann die Kräuter und den Käse unterheben und sofort servieren.

Montag, 28. Oktober 2024

Kohlrabi-Karotten-Kartoffel-Eintopf

 In meinem Gemüsegarten gab es dieses Jahr auch Kohlrabis. Die letzten guten Stücke dieses Jahres sind, zusammen mit Karotten aus dem Garten, in einen leckeren Eintopf gewandert. Und mit Kartoffeln (nicht aus dem eigenen Anbau, aber regional und saisonal :-)).

Ich liebe ja wärmende Eintöpfe in der kalten Jahreszeit und bei uns gibt es viele Variationen mit Gemüse. Nicht fehlen darf meistens die Kartoffeln, alles andere ist variabel.

Diese bunte Variante mit Gemüsewürfeln und Frischkäse hat mir so gut geschmeckt. Nichts weltbewegend Neues, aber immer wieder einfach nur lecker, so ein wärmendes Essen.


Das Rezept für den Eintopf gibt es hier.

Donnerstag, 9. Mai 2024

Marokkanische Kartoffeln - exotisch und würzig

Diese marokkanischen Kartoffeln sind - auch an kalten Tagen - ein super Gericht. Das zugegebene Harissa macht das Gericht deftig und lecker. Ich persönlich habe die Rosinen weggelassen, wobei gerade die bestimmt den marokkanischen Einschlag geben. Wer keine Minze im Garten ernten kann, könnte sich mal in arabischen Supermärkten umsehen. Im türkischen Laden habe ich einen riesigen Strauß Pfefferminze ergattert, der schon ganz intensiv nach Pfefferminze duftet.

Die Pfefferminze ist auf den Bildern leider noch nicht zugefügt. Ich habe sie getrennt dazu gereicht. Aber sie passt einfach toll zu dem Gericht.

Das Rezept aus dem Kochbuch "VEGETARISCH" von GU. 

Da das Interesse an veganer Ernährung vor allem bei jungen Menschen immer größer wird, ist dieses Rezept - wenn man das Butterschmalz gegen Öl -  tauscht, auch für Veganer eine Option.




Marokkanische Kartoffeln

für 4 Portionen

2 Auberginen (etwa 400 g)
Salz
200 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 kg kleine Kartoffeln
50 g Butterschmalz oder Olivenöl
1 TL Harissa (scharfe Paprikapaste)
2 EL Honig
300 ml Gemüsebrühe
50 g Rosinen
1 Bund glatte Petersilie
1 Bund Minze
gemahlene Kreuzkümmel
 
Die Auberginen waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit etwas Salz bestreuen und dabei Saft ziehen lassen. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln in Streifen schneiden, Knoblauch fein würfeln. Die Kartoffeln gründlich waschen und in breite Spalten schneiden. Die Auberginenstücke trocken tupfen.
 
Den Backofen auf 200° C vorheizen. Butterschmalz 
in einem Bräter erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln darin wenden. Harissa und Honig unterrühren. Brühe, Auberginen und Rosinen untermischen und salzen.

Im Ofen etwa 1 Stunde zugedeckt garen.
 Kräuter waschen, trocken schütteln und hacken. In das fertige Gemüse rühren.
Mit Salz und Kreuzkümmel abschmecken.


Freitag, 26. Mai 2023

Im Kräuterglück: Grüne Frühlingssuppe mit Leinsamen-Crackern


Schon wieder eine Wildkräutersuppe. Dieses Mal ein Rezept aus der Zeitschrift Landlust Frühlingsküche. Noch ist eine gute Zeit zum Kräuter sammeln, denn wenn das Jahr fortschreitet werden viele Kräuter herber und bitterer. Dieses Mal sind Brennnesseln, Knoblauchsrauke, Schafgarbe, Spitzwegerich, Brunnenkresse, Giersch, noch ein paar Blätter vom Löwenzahn und Hirtentäschel drin. Die Kartoffeln und die Sahne runden die Suppe ab und machen sie sämig.
Man glaubt nicht, was das für ein Berg Kräuter ist, der reinkommt.
Die gesunden Cracker mit hauptsächlich Leinsamen und Sesam passen hervorragend dazu. 


Grüne Frühlingssuppe mit Leinsamen-Crackern

Cracker:

70 g geschrotete Leinsamen
2 EL Sesam
1 1/2 TL Olivenöl
1/2 TL Salz
30 g Weizenvollkornmehl
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Backpulver

Die geschroteten Leinsamen in einer Schüssel mit 100 ml Wasser übergießen und 20 Minuten einweichen. Dann Sesam, Olivenöl und Salz untermengen. Das Mehl mit Backpulver und Kurkuma vermischen und ebenfalls untermengen.
Jeweils 2 Teelöffel Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzten und mit einer feuchten Gabel zu einem Kreis (Durchmesser 7 cm und 2 mm dick) flach drücken. Etwa 25 Teigkreise herstellen.
Im vorgeheizten Backofen (170 Grad C°) etwa 20 Minuten backen.
Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Suppe:

für 4 Portionen

400 g gemischte Wildkräuter
bei mir: Brennnessel, Hirtentäschel, Spitzwegerich, Brunnenkresse, Schafgarbe, Giersch
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
5 mehlig kochende Kartoffeln
1 EL Butter
750 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne
Salz
Pfeffer
etwas Zitronensaft

Die Wildkräuter putzen und waschen. Einige Blätter beiseite legen, den Rest grob hacken.
Die Schalotten, den Knoblauch und die Kartoffeln schälen und fein würfeln. Die Butter in einem Topf erhitzen und Schalotten, Knoblauch und Kartoffeln darin anschwitzen.
 Die Brühe zugeben und alles 15 Minuten köcheln lassen. Die Sahne angießen und kurz aufkochen. Die gekackten Wildkräuter zugeben und die Suppe pürieren. 
Nochmals kurz aufkochen. 
Die Suppe mit den Wildkräuterblättern garniert servieren.
 Dazu die Cracker reichen.

Montag, 23. Mai 2022

Grüne Soße oder Frankfurter Soße

Ich mache Online-Sport nach Liebscher & Bracht. Bei den Videos bin ich auch beim Thema gesunde Ernährung gelandet. Und da meine Antennen ständig auf gesunde und neue Rezepte (in diesem Fall ein klassisches Rezept aus dem Bundesland Hessen) gerichtet sind habe ich auch dieses Rezept aufgegriffen und gleich ausprobiert. 

Was mich gleich begeistert hat: es kommen mindestens 7 verschiedene Kräuter in diese Soße, auch Frankfurter Soße genannt. Ich habe sogar 9 verschiede Kräuter verwendet.
Im Originalrezept ist noch Pimpinelle aufgeführt. Leider gibt das mein Kräuterbeet nicht her.
Und ich konnte es auf die Schnelle auch nicht auftreiben.
Und auch Dill und Kresse musste ich zukaufen😏

Meine verwendeten Kräuter:
 
Borretsch 
Schnittlauch
Kerbel
Sauerampfer
Dill
 glatte Petersilie
Estragon
Kresse
Zitronenmelisse

 
Der dekorative Sauerampfer auf folgendem Bild nennt sich Blutsauerampfer.
Ich finde ihn sehr schön mit den roten Adern und verwende ihn hauptsächlich um
Salate oder Dipps zu dekorieren. Ich habe auch den großen Wiesen-Sauerampfer im Kräuterbeet (leider nicht mehr zu erkennen da ich das Bild nach dem Ernten für die Grüne Soße gemacht habe). Dieser Ampfer schmeckt richtig toll sauer, so wie ich es aus Kinderzeiten beim Naschen auf der Wiese in Erinnerung habe.
 


Grüne Soße oder Frankfurter Soße

für 4 Portionen

200 g Schmand oder saure Sahne
500 g Naturjoghurt (3.8% Fett)
1 TL Senf
1 TL Zucker
1 EL weißer Balsamico oder Zitronensaft
1 EL Olivenöl
Salz 
weißer Pfeffer
4 Eier
mindestens 7 Kräuter
 (jeweils einen Bund bzw. was das Beet hergibt)

Zuerst die Eier hartkochen.

Die Kräuter waschen und trockenschütteln. Bei der Petersilie die harten Enden der Stiele abschneiden. Von Sauerampfer, Borretsch und Zitronenmelisse nur die Blätter verwenden.

Alle Kräuter fein hacken.
 
Den Schmand  oder die saure Sahne mit dem Joghurt glattrühren, würzen, die Kräuter dazugeben.
Die hartgekochten Eier schälen und klein hacken, dazugeben und verrühren.

Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Zucker und Zitronensaft erhält sie eine seltsame Balance zwischen süß, sauer, salzig und bitter.


Meine Soße hat leider keine so intensiv grüne Farbe, da ich die Kräuter gehackt habe.
Dafür ist das Kräuteraroma sehr intensiv.
Meine erste Variante habe ich mit dem Zauberstab püriert. Sie war super schön grün, aber nicht so aromatisch.
Meine dritte Version wird eine Mischung sein. Ich werde wegen der Farbe einen Teil der Kräuter pürieren und den anderen Teil hacken des Aromas wegen.

Samstag, 23. Oktober 2021

Kartoffelauflauf - vegetarisiert

Den Kartoffelauflauf mache ich schon, seit ich mit meinen Kindern den Mutter-Kind-Kreis besucht habe. Das ist bekanntlich Jahrzehnte her. Jede Teilnehmerin hat ihr Lieblingsrezept verraten. Ich kann mich noch so gut an den Vormittag erinnern. Es war chaotisch, nicht erholsam aber anregend und schön. Und dieses Rezept begleitet mich jetzt schon die Hälfte meines Lebens. Allerdings habe ich diesen Auflauf früher mit rohem Schinken gemacht. Das hat natürlich sehr deftig geschmeckt. Diesen Auflauf deftig und lecker ohne Schinken zuzubereiten war jetzt die Herausforderung. Ich habe es mit getrockneten Tomaten und mit gebratenem Tofu versucht. Und das Ergebnis hat uns sehr zufrieden gestellt.

Kartoffelauflauf 

Zutaten für 4 Portionen
 
Pellkartoffeln vom Vortag (etwa 1 kg)
150 g Quark
1/8 l Sahne
2-3 Eier
Muskat
Salz,
Pfeffer
Schnittlauch
 200 g geriebenen Käse (Gouda oder Emmentaler)
100 g getrocknete Tomaten
1 Päckchen Tofu
geräuchertes Paprikapulver

Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.

Den Quark mit der Sahne und und den Eiern verrühren und mit den Gewürzen kräftig abschmecken.
Den Schnittlauch waschen, schneiden und ebenfalls unter die Masse rühren.

Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden.

Das Wasser aus dem Tofu ausdrücken.
Den Tofu in Würfel schneiden. Stärke und etwas Salz in ein Teller geben. Die Würfel darin wenden und bei mittlerer Hitze kross anbraten (dauert etwa 15 Minuten) 
Mit geräuchertem Paprikapulver bestreuen.
 
 Kartoffeln, Tofu, getrocknete Tomaten und Käse abwechseln übereinander in eine feuerfeste Form schichten. Quarkmasse darüber gießen und mit geriebenem Käse abdecken.
 
Etwa 30-40 Minuten bei 200°C im vorgeheizten Backofen backen bis er knusprig braun ist.

Samstag, 28. August 2021

Veggie-Moussaka - zum Sattwerden und Genießen

Diese Rezept stammt aus "Schrot & Korn". Es schmeckt köstlich und steht einer konventionellen Moussaka in nichts nach. Ich habe das Rezept nicht verlinkt, da ich ein paar Kleinigkeiten verändert habe und da es meiner Meinung nach nicht sehr übersichtlich dargestellt ist. Wie auch bei einer Lasagne wird eine Béchamelsoße zubereitet und mit Zwiebeln, Linsen, Knoblauch, Peperoncini und Tomaten eine leckere Tomaten-Linsen-Soße zubereitet. Daß die Kartoffeln bereits in Salzwasser gekocht werden, gefällt mir gut.
Überhaupt, daß die Zutaten separat gewürzt und abgeschmeckt werden können, kommt mir immer sehr entgegen. Dann tut man sich leichter die richtige Würze hinzubekommen. Erfrischend und sehr lecker ist der dazu gereichte Zitronen-Petersilien-Joghurt.

Veggie-Moussaka

 für 4 Portionen

600 g Auberginen
800 g Kartoffeln
2 Zehen Knoblauch
200 g rote Linsen roh
200 ml Wasser
Salz
1 rote Zwiebel
10 EL Olivenöl
            1 kleine Peperoncini 
2 Dosen stückige Tomaten 
Pfeffer
etwas Zucker
1 EL Rosmarin gehackt
1 EL Paprikapulver edelsüß
 
1 EL Mehl
2 EL Butter
300 ml Milch
 
 200 g Mozzarella

geriebene Schale 1/2 Zitrone
150 g griechischer Joghurt
1/2 Bund Petersilie
 
Auberginen waschen, in Scheiben schneiden.
Auberginenscheiben im restlichen Olivenöl von beiden Seiten goldbraun anbraten, auf eine Lage Küchenrolle geben.
Kartoffeln in Salzwasser garen, dann pellen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. In einem Topf mit 2 EL Olivenöl glasig dünsten. Linsen zugeben, Dosentomaten und 200 ml Wasser aufgießen.
Linsen ca. 25 Minuten Köcheln lassen.
 Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver und Rosmarin abschmecken.

Béchamelsoße: Butter in einem Topf schmelzen lassen, Mehl zugeben, glattrühren. Milch unter Rühren aufgießen, sodass sich keine Klumpen bilden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 10 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren.
 
Eine Auflaufform mit Butter einfetten, dann die Hälfte der Béchamelsoße einfüllen. In die Béchamelsoße die Kartoffelscheiben hineinlegen. Auf die Kartoffelschicht die Linsensoße geben und alles mit Auberginenscheiben bedecken.
Restliche Béchamelsoße darüber geben.
 
Mozzarella klein zupfen und über den Auflauf geben. 
 
Auflauf bei 180° C ca. 45 Minuten backen.
 
Petersilie waschen und grob hacken.
 
Petersilie und Zitronenschale mit dem griechischen Joghurt vermengen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Moussaka mit Zitronen-Petersilien-Joghurt servieren.


Mittwoch, 20. Januar 2021

Gnocchi auf Deutsch: Selbstgemachte Schupfnudeln (mit Sauerkraut)

Wir hatten Sauerkraut übrig. Da führte das Sauerkraut zu der Idee der Schupfnudeln ... und da wir hier ziemlich eingeschneit waren und nicht mal eben einkaufen gehen konnten ... zu den selbstgemachten Schupfnudeln.

Puh! Was für eine Kochaktion. Ich war schon zu Beginn des Kochens recht hungrig, und meiner Geduld wurde noch so einiges abverlangt. Aber trotzdem: Das Ergebnis hat für den Aufwand und die Warterei entschädigt. Und zwar so richtig. Die Schupfnudeln waren ein Traum.

Beim Herstellen des Teiges wurde mir klar: Das ist ja Gnocchi-Teig. Der Teig besteht zu einem großen Teil aus Kartoffeln. ... nur mit spitzen Enden. Quasi Gnocchi auf Deutsch. Und das Formen heißt: Gnocchi für Fortgeschrittene. So einfach war es nicht, den klebrigen Teig zu länglichen, spitz zulaufenden Stücken zu formen. Aber es ging. Dann noch in siedendem Salzwasser kochen und dann in der Pfanne anbraten. Wir haben die Hälfte dieses Rezeptes gemacht. Und so sahen die Schupfnudeln aus:

 Dazu gab es eine halbe Dose Sauerkraut. Aber erst haben wir eine Zwiebel in Öl angebraten, dann Apfelstücke und Tofustücke hinzugegeben, und dann das Sauerkraut und alles einige Minuten vor sich hin köcheln lassen (hat der Thermomix gemacht, geht aber sicher auch in einer Pfanne). Während dessen haben wir die Schupfnudeln zubereitet. Diese dann wiederum in Butter angebraten und dann alles vermengt.


Wie gesagt, es hat sich gelohnt. Es war sehr lecker und wieder eine neue Küchenerfahrung. Sollte ich zum Ende diesen Jahres wieder einen Jahresrückblick schreiben, habe ich zudem etwas für die Kategorie »größte Sauerei in der Küche«  ;-)

Montag, 8. Juni 2020

Hübsche Fächerkartoffeln - mit neuen Kartoffeln besonders lecker


Eine meiner Freundinnen hat mir vor Kurzem erzählt, daß es bei ihr Fächerkartoffeln zum
Abendessen gab. Schon öfters habe ich Bilder davon gesehen. Aber wie so oft braucht man mehrere Anstöße um etwas umzusetzen.
Da es jetzt bereits die ersten neuen Kartoffeln gibt, schmecken die Fächerkartoffeln auch mit der Schale und es macht richtig Spaß sie unterschiedlich zuzubereiten.
Ich gestehe, daß ich zwangsweise schon mehrere Versuche hinter mir habe.
(Die folgenden Bilder sind von meinem ersten Versuch noch ohne Feta).
Nicht daß es besonders schwer wäre, aber erst waren sie nicht gut gewürzt, dann nicht richtig durchgebacken. Aber ich bin dran geblieben und das letzte Mal haben sie sehr lecker geschmeckt.
Um sie gleichmäßig einzuschneiden ohne durchzuschneiden legt man die Kartoffel auf einen Löffel.



Fächerkartoffeln

Zutaten für 4 Portionen

12 große festkochende Kartoffeln
Olivenöl
3-4 Knoblauchzehen
einige Zweige Rosmarin
Salz
Pfeffer
evtl. etwa 100 g Feta

Die Kartoffeln gründlich waschen und abtrocknen.

Dann wie oben beschrieben einschneiden.

Jeden Zwischenraum mit Salz bestreuen und abwechlungsweise eine dünne Scheibe Knoblauch und oder eine Rosmarinnadel reinstecken.

Die Kartoffeln in eine bebutterte Auflaufform oder auf ein Backblech setzten.

Jede Kartoffel mit Olivenöl bestreichen (es darf auch etwas in die Zwischenräume tropfen).

Nun einen kleinen Rosmarinzweig, einige Scheiben Knoblauch und zerbröselten Feta auf die Kartoffeln streuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Ober- und Unterhitze) ca. 70-80 Minuten backen.


Diese Fächerkartoffeln habe ich bereits zu Spargel gemacht als Mittagessen gemacht.
Es waren 2 Kartoffeln übrig, die ich nochmals kurz im Backofen erhitzt habe. 
Dieser Rest war noch etwas aromatischer und hat uns lecker zum Abendessen geschmeckt.
 Das letzte Mal habe ich Paprikaquark, der auch auf diesem Blog zu finden ist, dazu serviert.
Auch das fanden wir köstlich. 

Ob Alltag oder Fest, diese Fächerkartoffeln sehen schön aus und schmecken sehr lecker.


Samstag, 28. September 2019

Nachgekocht aus dem Zeit-Magazin: Eintopf mit Mangold

Die Zeit ist meine bevorzugte Wochenzeitung. Mir gefällt, dass wenn ich einen Artikel lese, ich auch wirklich Hintergrundwissen zu einem Thema bekommen habe. Das hat natürlich seinen Preis - die Artikel sind meist sehr ausschweifend. Daher lese ich auch nie die ganze Zeitung, ich bin schon stolz auf mich, wenn ich auch nur einen Artikel pro Woche konzentiert gelesen habe. Das ist mein Vorsatz für jede Ausgabe, und meistens halte ich ihn ein.

Der Zeitung liegt ein Magazin bei. Darin sehe ich mir auf jeden Fall den Janosch-Cartoon an, das Rätsel (ok, zumindest wenn es im Sommer etwas zu gewinnen gibt), und das wöchentliche Rezept, das mit Bild und Kolumne geliefert wird. Klingt es interessant, bewahre ich mir die entsprechende Seite des Magazins auf. Dies war zuletzt bei einem Eintopf mit Mangold der Fall. Wegen dem Mangold. Und wegen des Eintopfs, der als "saisonunabhängig" betitelt wurde. Für mich war der richtige Zeitpunkt ein frischer Spätsommertag und zur Verwertung der letzten Mangoldstiele aus dem Gemüsegarten.


In den Eintopf kommen eine Menge verschiedener Zutaten. Viel Gemüse von Kartoffeln, Karotten und Fenchel über den namensgebenden Mangold. Aber auch kurze Pasta (das hätte ich ohne dieses Rezept als Vorlage nicht gemacht). Und er wird mit Parmesan bestreut. Wir waren uns beim Essen einig: Die Zutaten scheinen irgendwie eine lustige Kombination zu sein, und haben alle ganz verschiedene Konsistenzen, aber der Eintopf als Ganzes ist absolut stimmig. Sehr lecker. Besonders am 2. Tag. Aber auch noch am 3. Tag. Der Parmesan gibt eine schöne Würze. Das Rezept merke ich mir in jedem Fall. Hier steht es.

Mittwoch, 10. April 2019

Kartoffel-Kokos-Suppe mit Gemüse nach Wahl

Eine Suppe am Abend ist eine schöne Begrüßung für Gäste. Die Suppe kann praktischerweise vorgekocht und warmgehalten werden, falls es bei den Gästen später wird. Und man bekommt noch etwas Warmes und gleichzeitig Leichtes zu essen.


So bin ich immer auf der Suche nach abwechslungsreichen Rezepten. Auf lecker.de bin ich auf ein Rezept für eine Kartoffel-Kokos-Suppe mit knackigem Gemüse gestoßen, die es mir gleich angetan hat, als ich das Rezept gelesen habe. Etwas ausgefallen mit der Suppenbasis aus Kartoffeln, Kokosmilch und Kurkuma. Dazu gibt es verschiedenes Gemüse. Ich habe Karotten, Champignons, Sellerie separat angebraten und die Zuckerschoten abgekocht und in 4 Schüsseln serviert. So kann sich jeder selbst seine Suppe mit Gemüse nach Wahl garnieren. Sesam kann man auch noch drüberstreuen.



Mir hat die Suppe auch sehr, sehr gut geschmeckt. Ausgefallen, aber nicht zu exotisch. Schön sättigend und wärmend und optisch durch das Gemüse und das Kurkuma ein Hingucker. Das wird es hier wieder geben.

Dienstag, 18. Dezember 2018

Curry mit Blumenkohl, Kartoffeln und Meerrettich

Bei dem Originalrezept für dieses Curry (welches leider nicht mehr im Internet steht) ist der Meerrettich für die Schärfe ausschlaggebend. Da ich diesen beim Einkaufen nicht gefunden habe, nahm ich einfach normalen Rettich mit. Ganz schlecht, wie ich mir sagen lassen musste. Rettich und Meerrettich sind nicht vergleichbar. Nun gut, wir haben uns dann mit Sahnemeerrettich aus dem Glas beholfen und den unter das Curry gemischt. Das hat dann auch so gut geschmeckt, dass man das genau so wieder machen könnte. Alternativ halte ich das nächste Mal nach dem richtigen Rettich Ausschau. Ich will das Curry auf jeden Fall wieder machen. Ein wenig Schärfe passt auf jeden Fall. Sonst fand ich dieses Curry schön, weil es durch den Blumenkohl und die Kartoffeln schön sättigend ist, man braucht also nicht unbedingt Reis als Beilage.


Curry mit Blumenkohl, Kartoffeln und Meerrettich

für 2 Portionen

1/2 rote Chilischote
1 Zwiebel
300 g Blumenkohl
300 g Kartoffeln
1 EL Kokosöl
250 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
2 EL Currypulver
1 EL Reisessig
2 EL Sahnemeerrettich (oder frischer Meerrettich)
Salz
Pfeffer
frische, gehackte Petersilie
30 g gehackte Cashews
evtl. frischer Meerrettich

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Chilischote waschen, entkernen und in dünne Ringe schneiden. Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen schneiden. Die Kartoffeln schälen und Würfeln.
In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen, zunächst für ca. 3 Minuten die Chili- und Zwiebelstücke darin anbraten. Dann Die Kartoffeln und den Blumenkohl dazugeben, für ein paar weitere Minuten mit anbraten. Brühe und Sahne dazugießen, alles ein Mal aufkochen lassen und dann 15 Minuten leicht bei geschlossenem Pfannendeckel köcheln lassen. Currypulver, Reisessig und Sahnemeerrettich dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit der gehackten Petersilie und den Cashewkernen garnieren.
Anstatt Sahnemeerrettich aus dem Glas kann auch frischer, geriebener Meerrettich verwendet werden, mit dem das Curry garniert wird. Oder man garniert das Curry noch mit normalem, geriebenen Rettich.

Donnerstag, 8. November 2018

Kartoffelsuppe mit Champignons - ist lecker und wärmt


Jetzt wird es doch kühler und die Lust auf herbstliche Kost ist auch angekommen.
Wir hatten Besuch und ich wußte noch nicht, ob überhaupt jemand was essen will, wann und wieviele Personen. Da ist ein Eintopf oder eine Suppe einfach klasse.
Das Essen ist schnell warmgemacht, Baguette oder Bauernbrot dazu, und man kann als Gastgeber alles entspannt auf sich zukommen lassen.
Das besondere an der Suppe ist auf jeden Fall der Kümmel. Ich habe gemahlenen Kümmel verwendet. Das fanden wir sehr schmackhaft.


Kartoffelsuppe mit Champignons

für 4 Portionen

850 g Kartoffeln
300 g Champignons
100 g Karotten
250 g Lauch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL + 1 EL Butter
1 TL Majoran
knapp 1 TL Kümmel
800 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne
Salz
Pfeffer
frische, gehackte Petersilie

Das Gemüse waschen, schälen und in Stücke schneiden. Die Hälfte der Pilze beiseite legen. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. In einem Topf die Butter erhitzen, dann die Zwiebelstücke 2 Minuten darin anbraten. Nun das restliche Gemüse hinzufügen und alles ein paar Minuten weiter braten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Alles ein Mal aufkochen und dann bei geschlossenem Topfdeckel und mittlerer Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen. 
Die andere Hälfte der Pilze mit 1 EL Butter anbraten.
Nun die Sahne hinzugeben und die Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen abschmecken. Die Suppe mit der Petersilie und den angebratenen Champignons bestreut servieren.