Posts mit dem Label Maroni werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Maroni werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 18. Februar 2023

Ein kleiner Maronikuchen

Im Elsassurlaub im vergangenen Herbst habe ich eine Dose süßes Maronenpüree mitgebracht. Ich mag dieses als Brotaufstrich, fand die Idee, damit einen Kuchen zu backen, jedoch auch sehr verlockend, als ich von Judith's »zartschmelzendem Maronenkuchen« las. 

Als wir neulich Besuch bekamen, habe ich den Kuchen in einer kleinen Springform gebacken. Er ist in der Tat zartschmelzend, saftig, und maronenlastig ... und sehr süß, aber das mag ich ja ab und zu schon 😉 Sehr lecker.


Das Rezept findet ihr hier bei Judith vom Schokohimmel.

Freitag, 7. Dezember 2018

Selbstgemachte Tagliatelle mit Maronen, Kürbis, Salbei und Roquefort


Als erste sollte ich zugeben, dass ich bei diesem Gericht habe ich weder bei der Zubereitung geholfen noch fotografiert habe. Aber ich habe bei allem zugeschaut... und die Idee geliefert. Und sogar den Salbei aus meinem Gemüsegarten mitgebracht, fällt mir gerade ein. Also doch ein wenig geholfen. 

In der vergangenen Woche habe ich nämlich mit meinem Freund meinen Bruder und seine Frau besucht. Die beiden haben eine Nudelmaschine daheim, und so habe ich mir wie die meisten ihrer Gäste selbstgemachte Nudeln zum Abendessen gewünscht. Die frischen Tagliatelle waren äußerst lecker, und mit den im Ofen gegarten Kürbisscheiben und Maroni war das Essen der Hammer. Walnüsse, Salbei und der Roquefort haben auch super gepasst. Das werde ich nächsten Herbst sicher wieder machen, wenn auch ohne ganz frische Tagliatelle.

Das Rezept habe ich bei Maja gefunden. Vielen Dank, Maja, wir waren alle begeistert von unserem Essen!

Freitag, 21. Oktober 2016

Maronen-Cremesuppe (mit selbst gesammelten Maroni!)

Als ich bei meiner Wanderung am Sonntag einmal falsch abbog, entdeckte ich ein paar stachelige Kugeln auf dem Boden. Zunächst musste ich an Seeigel denken, da ich am Vorabend eine Doku über die Provence gesehen hatte, wo Seeigel als Spezialität gelten. Franzosen eben, wie man sowas essen kann, genauso wie Froschschenkel, ist mir echt schleierhaft, vor allem wenn ein Land so tollen Ziegenkäse produzieren kann… egal.

Zurück zum Thema. Ein paar Minuten später fiel der Groschen und mir wurde klar, dass es sich um Esskastanien handeln müsse. Also begann ich zu sammeln, um mir abends eine Maroni-Suppe zubereiten zu können.

Und ab jetzt werde ich mich für ein Foto auch öfter mal auf den Boden legen..

Die selbst gesammelten Kastanien sind viel kleiner als die, die man kaufen kann. Also mehr Arbeit ... aber für was Selbstgemachters nimmt man als Hobbykoch ja oft so einiges in Kauf. Das mit dem Einritzen der Maroni vor dem Backen bekomme ich auch immer besser raus. Wenn sie zu wenig tief eingeritzt sind, dann geht nur die obere Schale (und nicht die braune Haut darunter) weg, und wenn sie zu tief eingeritzt sind, dann zerfallen sie ganz und trocknen aus, sodass man sie auch nicht mehr schälen kann. Jedenfalls ist der Geruch beim Backen der Maronen soo fein, das spricht trotz des Mehraufwands für das Selbermachen und nicht dem Kauf von vakuumierten Esskastanien.


So, und nun zum Rezept: Das mit der Suppe hatte ich im Kopf, seit ich von Steph's Maronen-Cremesuppe gelesen habe. An dieses habe ich mich auch gehalten. Nur für die extra karamellisierten Maroni hatte ich nichts mehr übrig. Ist sicher noch das i-Tüpfelchen (beim nächsten Mal dann). Die Suppe ist aber auch so wahnsinnig aromatisch und cremig. Herbst pur!

Mittwoch, 26. November 2014

Neues Wintergemüse entdeckt: Chicorée und Maroni

Zuallererst bitte ich euch, das Foto bei Nacht in der Küche zu entschuldigen. Das Gericht ist so abgelichtet wirklich keine Augenweige. Aber immerhin, damit habe ich für den diesjährigen Jahresrückblick auch schon einen Favoriten die Kategorie"hässlichste Foto" ;-)

Nun aber zum neu entdeckten Wintergemüse: das Foto ist also der beste Beweis, dass ich die Maroni mit Chicorée und Orangen zu einer sehr passenden Zeit gegessen habe. Abends als leichtes, gemüsebasiertes Abendessen und in der Chicorée- und Maroni-Saison. Nachdem mir eine Freundin neulich ein paar eigen gesammelte Maroni überlassen hat und die beim Backen so lecker geduftet haben, dass ich sie sofort und pur gegessen habe, bin ich gleich auf das nächste Rezept mit Esskastanien angesprungen, das mir unter gekommen ist: dieses habe ich beim Blättern im GU-Büchlein "Wintergemüse" entdeckt. Bei den Küchengöttern ist es aber auch hier zu finden.

Die süßlichen Maroni und Orangen harmonieren wunderbar mit dem leicht bitteren Chicorée. Der gebratene Chicorée schmeckt sehr aromatisch, wobei die Butter sicher hilft. Un der Weißwein verfeinert den Geschmack zudem, und der Thymian passt auch exzellent. Also alles bestens in dieser Form des puren Wintergemüses.


Wo wir beim auf diesem Blog beliebten Thema Gemüse sind ... neulich wurde ich von der Bloggerin Lisa angeschrieben, die mir ihren Veggie-Guide vorgestellt hat. Und zwar handelt es sich bei dem Online-Guide um einen Restaurantführer für vegetarische und vegane Adressen in bestimmten Großstädten. Es gibt ihn bereits für London, Berlin und Paris. Finde ich eine super Idee. Abgesehen davon setze ich mich ja gerne für die Ausweitung des Angebots an vegetarischer Küche ein (was meiner Meinung ja der Normalfall sein sollte und Fleisch die Ausnahme ... der gesellschaftliche Konsens sieht aber anders aus).  Deshalb will ich euch den Veggie-Guide nicht vorenthalten:
Hier entlang, bitte, für den vegetarischen und veganen Gourmet-Reiseführer!
Veganer und vegetarischer Gourmet-Reiseführe
Veganer und vegetarischer Gourmet-Reiseführer
Für meine nächste Reise in eine der Großstädte (Berlin, nehme ich an ..) werde ich den Reiseführer auf jeden Fall nutzen. Und liebe Lisa, solltet ihr mal Tipps für Zürich suchen, so gebe ich da gerne meinen Input!