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Montag, 16. Juli 2018

Eine spitzenmäßige Kombination: Jostabeer-Marmelade mit Mango

Dieser Blog hier wird noch zu einem richtigen Marmeladenblog ... das hätte ich vor ein paar Jahren auch noch nicht gedacht, dass ich mal so viel Marmelade mache. In meinem Fall ist es sicherlich die Nachfrage, die den Herstellungsprozess triggert. Die Frühstücksgäste in meiner Pension mögen die selbstgemachten Dinge einfach besonders, und dazu gehört zum Frühstück eben auch Marmelade. Gerne in neuen Frucht- oder Gewürzkombinationen. So wird hier fleißig Marmelade hergestellt. Meine Mama hat diese Saison ja schon Löwenzahngelee und Rhabarbergelee zubereitet. Und ich habe neben viel Rhabarbermarmelade und Johannisbeermarmelade mit Banane und Rum mit den geschenkten Jostabeeren eine Jostabeer-Mango-Marmelade gemacht. Ich bin begeistert vom Ergebnis - aber ich liebe den Geschmack von Mangos in jeder Form.

Es ist ein wenig Aufwand, die Stiele der Jostabeeren abzupflücken, ja. Aber dafür habe ich es mir mit den Mangos einfach gemacht und ein Kilo fertiges Mangopüree gekauft. Also zugegebenermaßen nur halb selbstgemacht. Natürlich kann man sich alternativ auch sein eigenes Mangopüree aus frischen Mangos herstellen.


Jostabeer-Mango-Marmelade

1 kg Jostabeeren
1 kg Mangopüree
1 kg Gelierzucker (2:1)

Die Stiele der Jostabeeren abzupfen. Danach die Beeren waschen. Die Beeren mit dem Mangopüree und Zucker in einen großen Topf geben. Alles aufkochen und 4 Minuten unter Rühren kochen lassen, dann in mit heißem Wasser ausgeschwenkte Marmeladengläser abfüllen. 
Anmerkung: Ich habe die Marmeladenmasse im Topf noch ein wenig püriert, da die Beeren nicht alle zerfallen sind.

Samstag, 14. Juli 2018

Camemburger mit selbstgemachtem Jostabeer-Johannisbeer-Chutney

Diese Woche bekam ich von einer netten Nachbarin Jostabeeren geschenkt. Jostabeeren sind eine Kreuzung aus Johannisbeeren und Stachelbeeren, die wie große, schwarze Johannisbeeren aussehen. Kannte ich nicht, bis mir das eine andere, nette Nachbarin voriges Jahr erklärt hatte.

Diese Saison bringen die Fruchtbäume und -sträucher hier jedenfalls eine reiche Ernte. So bekam ich auch eine große Schüssel voll Jostabeeren. Premiere! Über die Marmelade berichte ich kommende Woche noch - ich fange lieber mit dem Besonderen an. Bei Barbara gibt es gerade auch viele (ich glaube sogar ganz eigene) Jostabeeren. Und als ich so auf ihrem Blog stöberte, geriet ich zu einem Chutney-Rezept. Ich liebe Chutneys wegen der süß-sauer-salzig-Kombination, und habe ewig keines mehr gemacht. Also machte ich Chutney, nach Barbara's Rezept. Nur mit ein wenig mehr Zucker bzw. Ahornsirup und ich habe zur Hälfte rote Johannisbeeren verwendet. Von diesen habe ich nämlich genügend in meinem eigenen Garten.


Tja, und Camemburger klingt halt auch verlockend. Deshalb gab es bei mir heute gebackenen Camembert mit dem Chutney. Ein geniales Geschmackserlebnis. Danke, für die Anregung, Barbara! Das Chutney ist eine ganz besondere, und tolle Idee.