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Montag, 18. Mai 2026

Couscous mit Gemüse

Vor zwei Wochen habe ich mir endlich, endlich mal einen Bibliotheksausweis besorgt. Lange hatte ich keinen, das liegt einfach daran, dass ich mit Büchern immer sowas von versorgt bin. Mein Kind mit Kinderbüchern auch ... aber jetzt haben wir es aus Interesse doch mal angepackt und die Bücherei aufgesucht. Und gleich schöne Sachen ausgeliehen. Ich konnte natürlich an den Kochbüchern nicht vorbeigehen und habe drei Stück ausgeliehen. Eines über ayurvedische Küche. Dort hat mich ein Rezept besonders angesprochen: Couscous-Gemüse. Ich habe viel zu lange keinen Couscous zubereitet.

Das Rezept ist mit Couscous, der mit Rosinen und Apfelstücken zubereitet wird. Dazu gibt's Karotten und Zucchini, lecker gewürzt (Ayurveda eben) und als Garnitur Frühlingszwiebel und Minze ... ich hab's geliebt. Und mir vorgenommen, wieder öfter mal nach Rezept zu kochen. Die Zubereitung war simpel, aber die Mischung der Zutaten einfach gelungen.


Das Rezept aus dem Kochbuch »Easy Ayurveda« von Dana Schwandt ist auch hier veröffentlicht. Ich habe eine Änderung vorgenommen: Die Rosinen habe ich mitgegart, dann werden sie schön weich.

Samstag, 12. April 2025

Wieder entdeckt: Reissalat

 


Eigentlich gibt's bei uns immer ein Thai-Curry, wenn ich Reis koche. Und ich koche eigentlich immer sehr großzügig Reis, sodass etwas übrig bleibt. Mit dem Rest mache ich manchmal einen veganes Eiersalat-Pendant. Beim letzten Curry ist so viel Reis übrig geblieben, dass meine Mama spontan meinte: Mach doch Reis-Salat. Da gestern ein sehr warmer Tag war, hat das als Abendessen sehr gut gepasst.

Ich habe mich an eine Rezept erinnert, das ich vor (!) 14 Jahren verbloggt habe: Der Wildreissalat. Mit Karotten, Frühlingszwiebeln, Rosinen und Walnüssen. Ich habe nur anstatt Wildreis normalen Reis verwendet und anstatt Walnüssen Sonnenblumenkerne. Es war sehr lecker!

Und man sieht: Auch wenn es manchmal sehr, sehr lange dauert, bis man ein Rezept wieder zubereitet, es ist doch hilfreich, es verbloggt zu haben 😀 

Donnerstag, 6. Juni 2024

Veganer "Eier-Salat" - oder Reis, der ein bisschen wie Ei schmeckt

Ja, wie nenne ich dieses Rezept? Im Original heißt es "Ei-Aufstrich". Ich finde eher, es ist eine Art "veganer Eier-Salat". Aber eigentlich klingt das alles irreführend ... ich entscheide mich für "Reis, der ein bisschen wie Ei schmeckt".

Immer wenn wir ein Curry machen, und das passiert oft, dann koche ich Reis im Reiskocher. Und immer ist Reis übrig, wenn das Curry gegessen ist. Zur Verwertung vom Reis habe ich ein Rezept aus dem veganen Thermomix-Kochbuch "TierfreiSchnauze" (ich mag das Kochbuch sehr). Meine leichte Abwandlung findet sich unten. Ich muss auch gleich vorausschicken, dass das folgende Rezept ein Thermomix-Rezept ist. Man bräuchte alternativ einen Mixer, mit dem man etwas grob pürieren kann ... bitte nicht zu Brei. Aber ich bin so begeistert von dem Rezept und brauche es in meinem Archiv, deshalb kommt es auf den Blog. Mittlerweile vor allem mein persönliches Rezept-Archiv!

Also der Aufstrich, oder die Beilage oder was auch immer, schmeckt total lecker und auch wirklich ein bisschen wie Ei durch das Rauchsalz


Reis, der ein bisschen wie Ei schmeckt

300 g gekochter Reis
2 Frühlingszwiebeln (bei mir auch Zwiebelgrün und Schnittlauch)
2 EL frische Petersilie
1 TL Zitronensaft
1 TL Meerrettich (frisch oder aus dem Glas)
2 EL Senf
1/2 TL Rauchsalz
1/2 TL Paprikapulver 
30 g Olivenöl
Salz, Pfeffer

Alles für 10 Sekunden auf Stufe 6 zerkleinern (sorry für alle, die keinen Thermomix haben).

Montag, 11. Oktober 2021

Süß-Sauer-Sauce selbstgemacht, ganz ohne Geschmacksverstärker

  

Ich komme heute direkt zur Sache: Bei Aline made bin ich auf ein wahnsinnig tolles Rezept gestoßen. So habe ich gelernt, wie ich Tofu knusprig anbraten kann (ich wusste nie so genau, wie ich mit normalem Tofu, also kein Räuchertofu, genau verfahren soll). Und ich habe gelernt, wie man relativ einfach eine sehr schmackhafte süß-sauer-Sauce zubereiten kann. Sie schmeckt, wie beim guten Asiaten.

In die Sauce kommen gar nicht einmal so viele Zutaten. Anstatt Ketchup haben wir Tomatenmark verwendet. Und den Tofu würfeln, mit Speisestärke in einer Box schütteln und dann mit Öl knusprig braten - das merke ich mir. In der Gesamtkombi war das Rezept auch total lecker: Als Gemüse kommen Paprika und Ananas in die Sauce. Und der Reis komplettiert das ganze. 

Ich bin begeistert. Das wird's wieder geben! Ich kann das Rezept jedem ans Herz legen, der einmal selbst was Asiatisches kochen möchte, dass anders als ein klassisches Curry schmeckt.

Mittwoch, 15. September 2021

Feuriger Tomaten-Mango-Salat

Dieses Rezept hat eine sehr liebe Kollegin in meine Geburtstagskarte geschrieben. Natürlich weiß Sie von diesem Blog und daß ich sehr gerne neue Rezepte ausprobiere. Ist das nicht eine kreative, sinnliche, köstliche und sehr liebenswürdige Art der Gratulation, die sich von vielen Glückwunschkarten wohltuend abhebt. Das Rezept habe ich natürlich gemacht und dieser Salat ist sommer-hit-verdächtig. Große dicke Fleischtomaten sind jetzt im Sommer schon alleine ein "Gedicht" und mit der reifen Mango und den Frühlingszwiebeln einfach super lecker. Das I-Tüpfelchen ist das feurige Oliven-Chilliöl. Da läßt man keinen Tropfen auf dem Teller. 


Auch dieser Spruch von Franz Kafka hat eine versöhnliche Aussicht für das Altwerden.

Dienstag, 25. Mai 2021

Frühlingssalat mit Lupinen (oder: die Neuentdeckung der Lupinenkerne)

Wenn ich meinen Bruder und seine Familie besuche, werde ich essenstechnisch immer inspiriert (im Moment sehr zur gesunden und veganen Küche). Beim letzten Besuch gab er mir Lupinenkerne mit. Ein in Deutschland angebautes Produkt (ich bekam diese hier), zudem erhalten Lupinenkerne unglaublich viel Eiweiß. Zwei schlagkräftige Vorteile.

Die rohen Lupinenkerne muss man einige Stunden in Wasser einweichen und dann 1-2 Stunden kochen, ähnlich wie Kichererbsen. In diese Kategorie würde ich sie auch einordnen. Sie schmecken ähnlich, ein wenig nussiger. 

Die gekochten Lupinenkerne sind bei mir dann in einem Salat gelandet. Der Frühlingssalat mit Lupinen kam wie gerufen. Er war sehr lecker. Und ich hab wieder mal etwas Neues entdeckt.

Sonntag, 2. Mai 2021

Salat mit (roten) Linsen und Roter Bete

Hülsenfrüchte ... ich mag sie sehr gerne und ich weiß, wie gesund sie sind. Und was für eine supermegatolle Proteinquelle sie sind.

Dafür dass sie so lecker und gesund sind, gibt es sie bei mir viel zu selten. Es geht einfach schneller, sich eine Scheibe Brot abzuschneiden, als Linsen abzukochen. Na ja. Ab und zu regelmäßig - sicher alle paar Wochen - gibt es bei mir Linsen. Zum Beispiel im indischen Dal oder als Brotaufstrich oder als Salat.

Die neueste Salatversion besteht aus roten Linsen, roter Beete, Frühlingszwiebeln und ein paar exotischen Gewürzen. Ich finde den Salat äußerst praktisch, da man auch vorgekochte rote Bete nehmen kann (auch wenn frische besser sind). Und im Notfall auch normale Zwiebeln, angebraten oder nicht. Also kann man sich einen Salat ohne frisches Gemüse zubereiten (ich gehe im Moment seltener als früher zum Einkaufen, daher kann der Fall bei mir schon mal eintreten, dass das Gemüse knapp wird. Es wird auch leider noch ein wenig dauern, bis ich frische Dinge aus meinem Gemüsegarten ernten kann). Eine schöne Kombi, und die Gewürze reißen es geschmacklich raus.

Ich bin auf das Rezept auf einer Thermomix-Seite gestoßen. Allerdings würde ich behaupten, dass in dem Fall der Thermomix wirklich keine Vorteile bietet, wenn man eine Herdplatte hat, auf der man die Linsen abkochen kann. Das Chefkoch-Rezept findet sich hier.

Sonntag, 21. Februar 2021

Blumenkohlsuppe mit Meerrettich - echt scharf

Diese würzige und gehaltvolle Blumenkohlsuppe eignet sich auch als kleines Mittagessen.
Nach dem Pürieren des Blumenkohls mit den Frühlingszwiebeln hatte sie schon eine sehr schöne grüne appetitliche Farbe. 
Scharf machen sie dann der Meerrettich, Cayennepfeffer, Sojasoße und auch die Gartenkresse.
Wenn man diese Zutaten mag, ist man mit dieser wärmenden Suppe gut dran.


Blumenkohlsuppe mit Meerrettich

Zutaten für 2 Portionen:
 
1 Bund Frühlingszwiebeln
150 g schnittfester Tofu
2 EL geröstete Erdnusskerne
500 ml Gemüsebrühe
Cayennepfeffer
Thymianblättchen (frisch oder gerebelt)
400 g kleine Blumenkohlröschen
1 EL Rapsöl
1-2 TL Sojasoße
Edelsüßpaprika
100 ml (Kaffee)-Sahne
2 TL Meerrettich (Glas)
1/2 Kästchen Gartenkresse

Frühlingszwiebeln putzen, abspülen und klein schneiden. Tofu und Erdnüsse getrennt grob hacken.
Gemüsebrühe mit Cayennepfeffer und Thymian aufkochen. Blumenkohl und Lauchzwiebeln zugeben und alles bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Inzwischen Tofu in einer beschichteten Pfanne in Rapsöl kurz krümelig braten und mit Cayennepfeffer, Sojasoße und Edelsüß-Paprika würzen.

1-2 Kellen Blumenkohlröschen für die Einlage entnehmen. Sahne zur Suppe geben und weitere 10 Minuten köcheln. Dann pürieren und die Suppe mit Meerrettich und Gewürzen abschmecken.
 
Blumenkohlröschen und gebratenen Tofu zurück in die Suppe geben und mit Nüssen und Kresse bestreuen.

Montag, 28. September 2020

Do it yourself: Vietnamesische Sommerrollen und ein Musiktipp

2020 ist bei mir das Jahr der vietnamesischen Küche. Auch dank der Sommerrollen. Alles Mögliche an Gemüse und asiatischen Accessoires in Reispapierrollen verpackt und so elegant wie möglich verspeist (gar nicht so einfach). 

Der Unterschied zwischen Frühlingsrollen und Sommerrollen ist, dass die Frühlingsrollen frittiert werden und man die Sommerrollen roh ist. Herbst- und Winterrollen gibt es nicht. Also unterlasse ich es, von Herbstrollen zu reden, auch wenn ich geschlafen habe, und diesen Beitrag ein paar Tage nach Herbstbeginn veröffentliche.


Ich seh uns noch sitzen: Als mein Freund und ich zum ersten Mal die Sommerrollen gegessen haben, lief traditionelle vietnamesische Musik im Hintergrund. Die hat für richtig viel Flair gesorgt. Dank Spotify oder Youtube lassen sich ganz einfach Playlisten finden. 

Nebenbei gab es eine ziemliche Sauerei. Das mit dem Wickeln hat bei mir anfangs gar nicht geklappt. Immer lief die halbe Füllung aus dem Reispapier heraus. Schön essen kann man Sommerrollen nicht wirklich, nichts für weiße Blusen oder edle Anlässe. Aber etwas Übung habe ich mittlerweile - so eine Tüte Reispapierrollen ist groß ... wir haben es ein paar Mal wiederholt.

Ein allgemeiner Tipp: Passende Musik zum Essen hören! Bei uns läuft regelmäßig asiatische Musik im Hintergrund. Manchmal auch französische Chansons oder italienische Schlager ;-) 


Ein Rezept in dem Sinne gibt es nicht. Was braucht man für die Sommerrollen?

Das Reispapier, das man zunächst für einige Sekunden in Wasser einweichen lässt. Dann aufs Teller legen, mit den Zutaten belegen und essen.

Bei den Zutaten kann man toll variieren. Grundlage sind für mich immer gehobelter Rettich- und Karotten.

Zudem gibt's bei uns: gekochte Glasnudeln (zum Sattwerden), Tofu, im Sommer Zucchiniraspel, Erdnüsse oder Erdnussbutter, eingelegter Ingwer (ein guter Tipp meines Bruders und seiner Frau), Koriander ... und irgendwas mit Chili, also gehackte rote Chilischoten oder Sambal Oelek. Und Sojasauce. Entweder zum Eintunken oder als Teil der Füllung.

So ist das Ganze sogar vegan. Wie esst ihr eure Frühlingsrollen?

Samstag, 3. Februar 2018

Frei nach Ottolenghi: Vietnamesische Pfannkuchen mit Gemüsefüllung


Zu Weihnachten habe ich von meinem Bruder das Buch "Genussvoll vegetarisch" von Ottolenghi geschenkt bekommen. Der Name Ottolengi sowie das besagte Kochbuch waren mir schon vorher ein Begriff und ich habe sogar bereits vor Jahren etwas daraus nachgekocht, als das Buch in der Bloggerszene heiß diskutiert wurde. Das in Ruhe Stöbern im gedruckten Kochbuch hat mir aber über die Weihnachtsfeiertage so richtig Spaß gemacht, neue Inspirationen gebracht und ich habe einige Rezepte mit Post it's versehen. Nun habe ich auch ganz motiviert ein erstes Rezept nachgekocht, nachdem ich letzte Woche den asiatischen Lebensmittelladen in der nächsten Stadt aufgesucht und Reismehl gekauft hatte. Denn ein Rezept mit Post it zum Nachmachen waren die Vietnamesischen Pfannkuchen mit Gemüsefüllung.


Das Rezept ist zum Beispiel auch hier veröffentlicht. Die Pfannkuchen mit Reismehl (und Kurkuma und Kokosmilch... man merkt die exotische Note) waren auch von der Konsistenz her super. Deswegen hatte ich im Voraus am meisten Sorge - unbegründeterweise, wie ich nun sagen kann.
Der Dipp mit Sojasauce, Chili, Ingwer, Knoblauch, Limette klingt sehr typisch asiatisch und hat sich auch bei diesem Rezept sehr gut gemacht. Rohen Knoblauch mag ich zwar, es ist aber nicht besonders gesellschaftstauglich, ihn zu essen, sodass ich diesen einfach ein paar Minuten mit dem Sesamöl zusammen angebraten habe, bevor ich alles unter den Dipp gerührt habe. Ich würde aber die doppelte Menge empfehlen.
Beim Gemüse habe ich etwas variiert. Denn der asiatische Lebensmittelladen vor Ort hatte nur wenig Gemüse da und so kam ich nun mal nicht an den Daikon (japanischer Rettich) oder die Enoki-Pilze. Typisch Ottolenghi halt. Aber man ist ja frei, etwas zu variieren. So ich etwas normalen Rettich und Champignons verwendet.
Und wichtig: für den Teig habe ich 2 Eier anstatt einem verwendet (also auf 400 ml Kokosmilch und 200 g Reismehl). So ließen sich die Pfannkuchen problemlos backen und rollen, während sie mir mit nur einem Ei zerfallen sind.



Ich finde ja, dass die bunten Farben des gefüllten Pfannkuchens, die auch auf den Bildern hervorkommen, schon das Kochen zu einem schönen Erlebnis machen. Und ein Genuss ist der Pfannkuchen auch. Er schmeckt nach einem asiatischen Gericht, und einfach sehr besonders vor allem durch den Pfannkuchenteig. Das viele Gemüse und die frischen Kräuter sagen mir ebenfalls zu. Und so aufwendig ist die Zubereitung gar nicht, da das Gemüse lediglich kleingeschnibbelt bzw. gehobelt werden muss und nur der Pfannkuchen angebraten. 

Mittwoch, 24. Januar 2018

Was tun mit übrigem Raclettekäse? Mein Vorschlag: Raclette-Ofenkartoffeln mit Tomaten-Salsa

Die meisten von euch haben bestimmt über Weihnachten oder Silvester einmal Raclette gegessen? Mit meiner Familie esse ich das traditionell am heiligen Abend - nur, dass ich dieses Jahr nicht bei meiner Familie war. Und an Silvester war alles irgendwie zu stressig für solch ein Essen, welches mit Gemütlichkeit und Ruhe und Gesprächen während des Wartens auf die Pfännchen verbunden ist. Das wurde also nichts bei mir. So hatte ich gegen Ende Januar noch eine Packung Raclettekäse im Kühlschrank, welche ich im Dezember gekauft hatte. Also suchte ich nach einer anderen Verwendungsmöglichkeit.


Schnell fündig wurde ich bei den Küchengöttern mit einem toll klingenden Rezept für Raclette-Ofenkartoffeln mit Tomaten-Salsa. Es hat auch toll geschmeckt. Die Tomatensalsa habe ich mit eingelegtem Riesenkürbis gemacht anstatt mit Mixed Pickles. Und die Kartoffeln mit dem geschmolzenen Raclettekäse haben ganz schön ausgesehen und gut mit der Salsa harmoniert. Resteverwertung, die sich sehen lassen kann, würde ich sagen.

Montag, 18. Juli 2016

Pizza mit Ei, Erbsen und Mozzarella

Im Moment arbeite ich ja viel mit To-Do-Listen. Das hilft mir, den Überblick zu behalten und das Abhaken von Aufgaben tut auch gut. Was das Kochen und Backen angeht, so habe ich keine Liste, die ich systematisch abarbeite, aber ganz viele Rezepte oder Dinge im Hinterkopf, die ich gerne mal ausprobieren will. Und damit komme ich gerade trotz der richtigen To-Do-Liste ganz gut voran. Das Kartoffelgratin war zum Beispiel ein wichtiger Schritt. Aber auch eine Pizza mit Ei zu machen, das wollte ich seit langem mal versuchen. Letzte Woche habe ich mir die besondere Pizza gegönnt. Ohne Tomaten, dafür in Grün und mit Ei. Mit Vollkornteig und Schmand. Und Käse natürlich auch, Mozzarella und Parmesan. Sieht nicht nur schön aus. Die Pizza war einfach wahnsinnig lecker.


Ein recht ähnliches Rezept, welches als Inspiration gedient hat, habe ich in einem ganz tollen, neuen Kochbuch gesichtet. Das Kochbuch werde ich bald genauer vorstellen


Pizza mit Ei, Erbsen und Mozzarella

für 2 Portionen 

Teig

200 g Dinkel-Vollkornmehl
5 g Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
etwas Zucker
1 Prise Salz
2 EL Öl

Die Hefe mit dem Wasser und Zucker Glatt rühren. Anschließend mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und den Teig mindestens drei Stunden gehen lassen. Wer weniger Zeit hat, nimmt die doppelte Menge an Hefe und lässt den Teig 45-60 Minuten gehen.

Belag

100 g Schmand
100 g Mozzarella
30 g Parmesan
2 Frühlingszwiebeln
100 g TK-Erbsen
Pfeffer
Salz
2 Eier
etwas Kresse

Den Mozzarella würfeln und den Parmesan in feine Stücke schneiden oder hobeln. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Den Ofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Teig nach der Gehzeit nochmal kurz durchkneten und dann in zwei Teile teilen. Diese dünn auf der bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Zuerst mit Schmand bestreichen, dann salzen und pfeffern. Nun mit dem Käse sowie den Frühlingszwiebeln und Erbsen belegen und die Pizzen ca. 15 Minuten backen. Nach 5 Minuten Backzeit je ein Ei aufschlagen und auf die Pizza geben.
Vor dem Servieren ein wenig frische Kresse auf der Pizza verteilen.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Der beste Spinat(salat), den ich je gegessen habe


Mit dem Titel habe ich nicht übertrieben. Ich habe wirklich noch nie so guten Spinat gegessen, und das hat einen einfachen Grund: die Blätter habe ich aus meinem eigenen Gemüsegarten geerntet. Und damit handelt es sich um die erste selbst gesäte Ernte aus meinem Gärtchen überhaupt. Das hat was! der Wunsch nach einem eigenen Garten kam bei mir ja schleichend über die letzten Jahre (hier habe ich 2011 den Wunsch geäußert, dann kam 2014 die erste Balkonkohlrabi). Und nun bin ich am Gärtnern. Ich seh das alles zwar locker, ist auch kein Drama, wenn nicht alles was wird, aber das Ernten des Spinats war definitiv schon ein Highlight, an dem ich mich freue. Das Mittagessen an sich aber auch. Das Rezept für den kreierten Salat finde ich nämlich auch gut. Ich hab mich an Anlehnung an den Salat mit Spinat, Radieschen, Apfel und Cheddar mal allen ähnlichen Zutaten daheim bedient und den Salat mit frisch gebackenen Brot vom Biohof aus dem Nachbarort sehr genossen.


Salat mit Spinat, Radieschen, Apfel und Cheddar

für 2 normale Portionen oder 4 Vorspeiseportionen

für den Salat:
2 Hände voll frischer, junger Spinat
2 Birnen
1 Frühlingszwiebel
50 g Cheddar
1 Hand voll Pekannusshälften

für das Dressing:
2 EL Öl
1 EL Balsamico di Modena
1 TL Dijon-Senf
1 TL Ahornsirup
frisch gemahlener Pfeffer
Salz

Die Spinatblätter gut waschen und trocknen. Die Birne und Frühlingszwiebel waschen und in dünne Scheiben bzw. Streifen schneiden. Den Käse ebenfalls kleinschneiden. Alle Zutaten für den Salat in eine Schüssel geben. Die Zutaten für das Dressing verrühren und anschließend Salat und Dressing gut vermischen.

Freitag, 22. Januar 2016

Salat mit Chinakohl

Beim letzten Einkauf im Supermarkt dachte ich etwas unzufrieden daran, dass meine Besuche auf dem Wochenmarkt leider sehr unregelmäßig ausfallen. Daraufhin wollte ich zumindest bei diesem Einkauf Gemüse aus Deutschland kaufen. Und so gelangte ich zum Chinakohl (auch wenn der Name einen anderen Ursprung vermuten lassen würde ;-)). Im Angebot und aus Deutschland. Ich schlug zu. Auch wenn ab und zu schon ein Kohlkopf bei mir im Einkaufswagen gelandet ist - diese Sorte hatte Premiere. Geschmacklich hat mich der Chinakohl ja nicht vom Hocker gehauen, und genau aus dem Grund habe ich besonderes Augenmerk auf die anderen Zutaten und das Dressing gelegt. Orangen konnte ich mir sehr gut vorstellen (sie werden ja oft auch mit Chicorée kombiniert, wie ich das auch schon getan habe). Und Frühlingszwiebeln sind grad eh mein Allheilmittel für Salate. Ja und das Dressing nimmt natürlich auch eine zentrale Rolle ein. Besonders der Meerrettich gibt noch einen tollen Geschmack (aber auch wenn man eine der Zutaten nicht zu Hause haben sollte, dann kann man das Dressing trotzdem zubereiten und den Salat machen). Den Salat fand ich so wirklich gut (nicht nur für's Wintergemüse-Gewissen).


Chinakohl-Orangen-Salat

für 2 große Portionen (oder 4 kleine)

für den Salat:
500 g Chinakohl
1 Frühlingszwiebel
2 Orangen

für das Dressing:
60 g Schmand
2 TL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
1 EL weißer Balsamico
2 TL Sahne-Meerrettich
1 TL Ahornsirup
1 Prise Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer

Den Chinakohl sowie die Frühlngszwiebel in Streifen schneiden, dann waschen und gut abtropfen lassen. Die Orangen waschen, schälen und in Stücke schneiden.
Die Zutaten für das Dressing verrühren. Das Dressing mit dem Salat vermengen und alles mind. 30 Minuten ziehen lassen.

Das ist Timing. Gerade habe ich vom Krautkopf-Blogevent gelesen. Da mach ich doch gleich mit:

Blog-Event CXVI - German Krautköpfe (Einsendeschluss 15. Februar 2016)

Donnerstag, 7. Januar 2016

Die einfachen Sesamnudeln von Gourmande

Da so viele Leute bei Gesprächen über's Essen oft hinzufügen, wie einfach und schnell ein Gericht doch geht, betone ich immer, dass es bei mir nicht hauptsächlich darum geht, einfach und schnell zu kochen. Sondern das Kochen an sich soll mir Spaß machen und ich sollte auch ein wenig Muße dazu haben, sonst esse ich eben schnell ein Müsli oder Käsebrot -so lautet generell meine Devise (und ich muss ja für keine Familie kochen sondern tue es oft nur für mich). Aber zugegeben, ein paar einfache Gerichte in petto zu haben ist manchmal auch nicht schlecht. Denn ab und zu ist mir nach warmem Essen und ich bin schon sehr hungrig oder will eben doch so schnell wie möglich andere Dinge erledigen.


Mal ganz abgesehen von dem obigen Thema haben mich Gourmande's einfache Sesamnudeln sofort angesprochen. Wie so ziemlich jedes Rezept, weshalb ich auch schon einiges von ihrem Blog nachgemacht habe! Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Die asiatischen Mie-Nudeln mit Frühlingszwiebeln und Paprika als Gemüse, die mit Limette, Sojasauce und Reisessig gewürzt und mit Sesam dekoriert werden schmecken einfach klasse. Fanden meine Eltern übrigens auch.

Was die Zubereitung angeht, habe ich eie kleine Abwandlung vorgenommen: und zwar erst das Gemüse ein paar Minuten im Öl angebraten, dann die Herdtemperatur gesenkt und die anderen Zutaten für die Sauce hinzugegeben und am Schluss alles mit den Nudeln vermengt.


Ich hab extra Reisessig gekauft, da ich neugierig war. Den kann ich weiter brauchen, da es das Gericht öfter geben wird. Ich denke aber auch, dass man die Nudeln alternativ mit hellem Balsamico zubereiten könnte.

Sonntag, 5. Juli 2015

Sommerrezept: Salat mit Kichererbsen und Gurke

Soooo ... nun melde ich mich nach einer schon ein Weilchen andauernden Sendepause auf diesem Blog mal persönlich zurück. Meine Mama hat mich ja in der Zwischenzeit ein wenig vertreten und wir hatten auch bereits zusammen einen Beitrag für heute vorbereitet. Da kam uns jetzt nur ein aktuelles Problem dazwischen: das Wetter. Denn bei 35 Grad plus (sogar hier im Schwarzwald ist es richtig heiß) ist ein Suppenrezept einfach nicht mehr so ganz passend. Also wird die geplante Getreidesuppe verschoben, bis das Thermometer wieder zumindest ein wenig gefallen ist.

Ich habe ja zum Glück noch zwei Rezepte, die im Entwurf-Archiv schlummern. Wie gut, dass eines davon ein sommerlicher Salat ist. Sogar die Cocktailtomaten haben jetzt Hochsaison. Genau wie die Gurken. Gurken und Dill sind immer erfrischend. Und die Kichererbsen sind schön sättigend. Sesam finde ich übrigens eine sehr dekorative und gleichzeitig gesunde Garnierug für einen Salat. Bei der Zubereitung dieses Salates habe ich an ihn gedacht (ab und zu vergesse ich so ein Detail schon mal, wenn ich einfach einen Salatteller für mich selbst zubereite).

Im Moment koche ich noch in einer provisorischen Ersatzküche, aber in absehbarer Zeit werde ich eine neue Küche haben. Dann werde ich auch wieder mehr Lust haben, dort zu werkeln und neue Rezepte auszuprobieren. Ich freue mich sehr darauf!


Salat mit Kichererbsen und Gurke

für 4 Portionen

für den Salat:
360 g Kichererbsen, gekocht (1,5 Dosen)
1 Gurke
250 g Cocktailtomaten
1 rote Paprikaschote
1 Frühlingszwiebel
1/2 Bund Dill (10 g) 
3 EL Sesam

für das Dressing:
30 g Crème fraîche
1 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 EL weißer Balsamico
1 geh. TL Sahne-Meerrettich (optional)
1 TL Dijon-Senf
1 TL Ahornsirup
Salz
Pfeffer 

Das Gemüse waschen. Die Gurke hobeln oder in kleine Stücke schneiden, die Tomaten halbieren. Die Paprika längs achteln und dann quer in Streifen schneiden, die Frühlingszwiebel in feine Streifen schneiden, den Dill hacken.
Die Zutaten für das Dressing verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing mit den Salatzutaten in einer großen Schüssel vermengen.

Freitag, 8. August 2014

Polenta-Pizza


Mit Polenta bin ich bisher nie so richtig warm geworden (weshalb ich auch schon seit geraumer Zeit eine noch fast volle Packung davon in meinem Vorratsschrank stehen habe, die bei Zeiten aufgebraucht werden sollte). Das hat sich aber heute durch das Backen einer Polenta-Pizza geändert. Ich bin wirklich begeistert, denn als Pizzaboden anstelle von Hefeteig macht sich der Maisgrieß meiner Meinung nach sehr gut. Erst mal geschmacklich. Zudem hat der Boden durch seine Dicke den Vorteil, dass man etwas mehr Gemüse darauf laden kann als auf eine Pizza mit ganz dünnem Hefeteig. Wie man auf den Bildern sehen kann, hab ich das auch ausgenutzt ;-) Denn große Gemüseportionen sind ja bekanntlich ganz nach meinem Geschmack. Nur bei klassischer Pizza ziehe ich eine einfachere Variante vor, da ich Gemüsepizzen schnell matschig werden können. Auch wenn der ein oder andere sicher sagt, dass solch eine Polenta-Pizza nur noch sehr wenig mit einer (original italienischen) Pizza zu tun hat, dann mag das schon stimmen. Aber ein tolles Essen ist sie allemal.

Ich habe von Krisi netterweise den Tipp bekommen, die Polenta nach dem Kochen im Voraus ohne Belag zu backen, damit der Teig fester wird. Das wird in der Tat in manchen Rezepten so gemacht. Eine Alternative ist, die auf dem Backblech ausgestrichene Polenta auskühlen zu lassen, bevor man sie mit den restlichen Zutaten belegt. Das Vorgehen werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.

Update 31.08.2014: beim 2. Versuch habe ich die Polentamasse auskühlen lassen, anstatt sie vorzubacken,wodurch sie meiner Meinung nach schneller fest geworden ist, was sich zum Belegen besser eignet.


Polenta-Pizza

für 4 Portionen

250 g Polenta (und Gemüsebrühe zur Zubereitung)
200 g Champignons
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
2 Frühlingszwiebeln
600 g Tomaten (Dose, gehackt)
Salz, Pfeffer, getrockneter Oregano, Chiliflocken
150 g Mozzarella
150 g Bergkäse

Die Polenta nach Packungsanweisung kochen. Während dessen das Gemüse waschen und in feine Streifen schneiden. Die Tomaten mit Salz, Pfeffer, Organo und Chiliflocken nach Geschmack würzen. Den Mozzarella in Stücke schneiden und den Bergkäse reiben.
Den Backofen auf 220°C vorheizen.
Wenn die Polenta gekocht ist, diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmässig etwa 1 cm dick verstreichen. Die Masse ca. 15 Minuten auskühlen lassen. 
Im Anschluss zunächst die Tomaten auf die Polentaschicht geben, und dann das Gemüse und den Käse darauf verteilen. Die Pizza im Ofen ca. 20 Minuten (bei mir auf der 2. Schiene von unten) fertig backen.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Salat mit Süßkartoffeln und Kichererbsen

Den Titel müsste man im gleichen Atemzug noch folgendermaßen erweitern: Salat mit Süßkartoffeln, Kichererbsen, Pepperoni, Pinienkernen und getrockneten Tomaten ... Dies sind alles essentielle Bestandteile, nur dass der Name des Rezeptes so unsäglich lang wird. Frischer Koriander und die Gewürze Kreuzkümmel und Zimt runden die Sache ab.

Schon optisch ist die Kombination sehr ansprechend. Deshalb ist mir der Salat auch schon als Titelfoto des Buches "Vegetarisch aus aller Welt" aufgefallen (aus diesem Buch werden bald weitere Gerichte folgen). Aber auch geschmacklich fällt mein Urteil sehr positiv aus. Ich würde nur Wert darauf legen, genügend rote (milde) Pepperoni bzw. normale Paprikaschoten zu verwenden, da diese die einzig saftige Komponente sind. Anderenfalls kann der Salat durch die Süßkartoffeln, Kichererbsen und Pinienkerne etwas zu trocken werden.
Die Pepperoni werden im Originalrezept übrigens im Ofen gegrillt und dann lässt man sie unter einem feuchten Tuch abkühlen, sodass im Anschluss problemlos die Haut abgezogen werden kann. Für das Häuten von Paprika gibt es mehrere Möglichkeiten. Diese hier bietet sich in diesem Fall aber an, da der Backofen sowieso angeschaltet werden muss, da die Süßkartoffelscheiben darin auch noch gebacken werden. Und nun meine leicht abgewandelte und um die Frühlingszwiebeln erweiterte Version:


Salat mit Süßkartoffeln und Kichererbsen 

für 2 Portionen

3 rote Pepperoni (alternativ 2 rote Paprikaschoten)

2 Süßkartoffeln
2 EL Öl
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 EL Ahornsirup
2 EL Pinienkerne
2 EL Öl
1 Knoblauchzehe
1 Frühlingszwiebel
1 Prise Kreuzkümmelpulver
1/2 TL Zimt
5 getrocknete Tomaten
200 g Kichererbsen (gekocht der aus der Dose)
Salz
Pfeffer
etwas frischer Koriander
Den Backofengrill vorheizen. Die Pepperoni waschen und im Backofen von allen Seiten grillen, bis die Haut dunkel wird. 

Die Süßkartoffeln waschen, in dünne Scheiben schneiden und mit dem Öl, Kreuzkümmel und Honig gut vermischen. 

Die Pepperoni aus dem Ofen nehmen und unter einem feuchten Küchentuch auskühlen lassen. Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) zurückschalten. Die Süßkartoffeln für ca. 20 Minuten im Ofen backen.

Die Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne rösten, bis sie Farbe annehmen. 

Von den Pepperoni anschließend Haut abziehen. Die Schoten längs achteln und beiseite legen. 

Die Knoblauchzehe schälen und den fein hacken. Die Frühlingszwiebel waschen und in dünne Ringe schneiden. Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.
In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und dann zunächst den Knoblauch kurz braten. Dann die Frühlingszwiebel, Kreuzkümmel- und Zimtpulver hinzufügen. Nach zwei Minuten die getrockneten Tomaten und Kichererbsen hinzufügen. Mit Pfeffer und evtl. etwas Salz nachwürzen.

Den Koriander fein hacken.

Die gebackenen Süßkartoffeln, Paprika, sowie und Kichererbsen-Mix auf einem Teller drapieren und mit den Pinienkernen und dem Koriander garnieren.

Dienstag, 17. Juni 2014

Pikanter Kichererbsensalat

Meine Recherchen zum Eisenbedarf haben ja unter anderem ergeben, dass Hülsenfrüchte aller Art eine sehr gesunde Quelle von Eisen und anderen Nährstoffen sind. Da kam mir der pikante Kichererbsensalat von Kristina (sie kocht auf 2Herde(n)).gerade recht. Neben der Kichererbsen Basis kommen Tomaten und, etwas ausgefallener, Artischocken in den Salat. Kresse habe ich leider nicht bekommen beim Einkauf, anstatt dessen habe ich eben Petersilie hinzugefügt. Das "Dressing" aus Tomatenmark sorgt für eine süsse Note und für eine orientalische Note wird durch den Kreuzkümmel gesorgt. "Geschärft" kann mit Cayennepfeffer werden. Da ich was das Schärfeempfinden angeht  nicht so zart besaitet bin, war ich mutig und habe ein paar Prisen hinzugegeben, sodass der Salat auch seinem Namen als "pikanter" Salat gerecht wird ;-) Allein schon deswegen war er wohl nach meinem Geschmack - aber auch rundum stimmig, was die Auswahl der Zutaten angeht.


Wer mein Bild genau anschaut, denkt sich vielleicht: Das sieht aber nicht aus wie Kichererbsen. Richtig, ich habe für den Salat in der Tat Sojabohnen verwendet, da ich schon länger ein Paket von ihnen im Regal stehen habe und sie endlich mal versuchen wollte. Also habe ich mir eine grosse Ladung Sojabohnen gekocht, die dann unter anderem in den oben vorgestellten Salat geflossen sind. Allerdings muss ich sagen, dass mir Kichererbsen geschmacklich viel mehr zusagen, weshalb ich den Salat beim nächsten Mal auch originalgetreu mich Kichererbsen zubereiten werde.

Dienstag, 15. April 2014

Auf's Brot oder nicht: Curry-Eier-Salat

Ich antizipiere jetzt mal, dass nach Ostern der ein oder andere hier - anders als ich - ein paar hartgekochte Eier übrig hat. Und dafür präsentiere ich eine Verwendungsmöglichkeit: einen Curry-Eier-Salat.

Ein derartiger "Salat" mit Curry und Rosinen scheint ein Klassiker zu sein und stand bei mir schon lange auf der Nachmachliste. Gibt's oft auch mit Hühnerfleisch, wie in meinem ursprünglich gemerkten Rezept. Das Fleisch ist jetzt bei mir den hartgekochten Eiern gewichen.


Das Rezept hierfür habe ich aus einem Artikel aus der Runner's World, in dem Sandwich-Ideen vorgestellt werden: Strategien für ein gesünderes Sandwich. Anstatt wie im Original einen Bagel habe ich als Grundlage für mein Sandwich ein Burger-Brötchen genommen. Und da das Rezept aus einer Läuferzeitschrift stammt, wo doch die Avocado ein Läufer-Superfood ist (im Ranking sicher unter den Top 10 dieser Kategorie), wundert es mich nicht, dass noch mit Avocadoscheiben garniert wird ;-) Und warum das alles so gesund ist, kann man auch dem obigen Linkfolgend nachlesen.

Die Kombination aus Curry und Rosinen im Salat fand ich super (süß-salzig eben). Allerdings bin ich nicht der grösste Fan von hartgekochten Eiern, deshalb fand ich den Curry-Eier-Salat als Ganzes nur mittelmässig. Der Brotbelag aus dem gleichen Artikel der Runner's World mit mit Mandelmus, Birnenscheiben und Ziegenkäse war noch viel mehr nach meinem Geschmack.