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Sonntag, 17. Mai 2015

Ein spanisch angehauchtes Pastarezept: Penne mit Paprikapesto

"Es gibt so viele Pastarezepte, dass es traurig ist, dass man in seinem Leben wohl nie alle ausprobieren kann." Pasta ist bei uns in der Familie ein beliebtes Essen. Der zitierte Satz stammt von meiner Mama, den sie mal in einem Buch gelesen hat. Den Satz merkt sie gerne an. Den Anspruch, alle Pastarezepte dieser Welt auszuprobieren, habe ich zwar nicht, aber es gibt in der Tat wahnsinnig viele tolle Pastarezepte. Die Liste an solchen Rezepten scheint mir auch unendlich lang. Und was das Ausprobieren von neuen Rezepten angeht, so sind wir in dieser Hinsicht auch sehr produktiv. Deshalb stelle ich hier auch schon wieder ein neues Pastarezept vor. Diesmal ein spanisches. Mit Paprika, Manchego, Sherry und Mandeln - alles wird zu einer pestoartigen Masse püriert. Das ist eigentlich ziemlich praktisch. Geht schnell, und vor allem kann man die "Sauce" oder das Pesto auch super vorbereiten und einfach stehen lassen, bis die Nudeln fertig sind. Und dann einfach wieder zusammen mit den abgegossenen Nudeln im Topf vermengen und erwärmen (etwas Nudelwasser darf auch noch dabei sein). Geschmacklich kam diese würzige Nudelvariation super bei uns an. Wir haben das Essen zudem auf sowas wie einen spanischen bzw. lateinamerikanischen Familienabend ausgeweitet. Es gab einen Rioja-Wein dazu. Als Vorspeise Guacamole und Nachos. Akkustisch begleitet von "Radio México". Das alles wird uns in guter Erinnerung bleiben.

Das Rezept ist übrigens aus einem vegetarischen GU-Kochbuch mit vielen tollen Rezepten. Ich hab die Mengenangaben etwas abgewandelt, daher unten die Version, die ich gekocht habe.


Pasta mit würzigem Paprikapesto

für 4 Portionen

2 rote Paprikaschoten
1 Hand voll frischer Thymian
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
100 g Manchego
40 g Mandeln (je nachdem, was der Pürierstab aushält, ganze Mandeln - im Idealfall geröstete aus Spanien - sonst bereits gemahlene Mandeln, das geht auch)
2 EL Sherry
optional: Cayennepfeffer bzw. eine frische rote Chilischote (ggf. entkernt)
Salz
Pfeffer
500 g Penne oder andere kurze Pasta

Die Paprikaschoten waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Den Thymian waschen, die Blätter abzupfen. Die Knoblauchzehen in kleine Stücke schneiden. Den Käse in Stücke schneiden.
In einem Topf Wasser erhitzen, salzen und die Nudeln darin gar kochen.
In einer Pfanne das Öl erhitzen, die Paprikastücke darin bei mittlerer Hitze für ca. 15 Minuten garen. Dann Knoblauch und Thymian (bis auf ein paar Blättchen zum Garnieren) hinzufügen, weitere 5 Minuten mitbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Pfanneninhalt etwas abkühlen lassen, dann mit den Manchegostücken, Mandeln und dem Sherry pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, und wenn gewünscht, mit Cayennepfeffer oder einer Chilischote schärfen.
Die Paprikasauce mit den Nudeln vermengen, auf dem Herd nochmals unter Rühren alles erwärmen und dann servieren. Dazu passen ein spanischer Rotwein wie ein Rioja, sowie Weißbrot und ein grüner Salat sehr gut.

Montag, 8. April 2013

Marinierte Champignons

Bei Essig für Salatdressings habe ich in letzter Zeit verschiedene Sorten ausprobiert, weil ich finde, dass das eine Sache ist, bei der es sich besonders lohnt, in etwas Gutes zu investieren. Liegt wohl daran, dass der säuerliche Geschmack von Essig relativ dominant ist und daher in Salatdressings hervorsticht. Bei meinen "Ausprobierereien" bin ich ja, wenn man's genau nimmt in der Balsamico-Familie geblieben. Und die cremige Version mit Feigengeschmack finde ich für das Dressing einfach hervorragend. Vom Sherry-Essig hingegen war ich für diesen Gebrauch nicht ganz so angetan ... Also habe ich mich an dem das Rezept für marinierte Champignons versucht, das der Essigflasche in Form eines Mini-Büchleins umgebunden war. Der Rezeptvorschlag ist auch hier publiziert.


Das Marinieren von Gemüse ist eine sehr gelungene Anwendung für den Sherry-Essig. Abgesehen davon, dass die Champignons wirklich super geschmeckt haben, freue ich mich, dass ich nun mein Repertoire an Kochtechniken erweitert habe und über eine Art des Marinierens von Champignons Bescheid weiss.


In dem Rezeptbüchlein wird vorgeschlagen, die Champignons zusammen mit spanischem Käse und Rohschicken sowie frischem Weissbrot zu servieren. Das hab ich mir nicht zwei Mal sagen - gute Idee: ein Essen im Tapa-Stil.

Sonntag, 15. Juli 2012

A photography exercise and spinach-pea-tartelettes

Today I'll write in English. The reason is that I am participating in an exercise in food photography organized by Aparna from My Diverse Kitchen - an idea that I really like, becoming more and more interested in food photography, and well, let's say photography in general. The task of this exercise is to take an overhead food shot - kind of food-related as I use to take landscape or portrait pictures from a different angle.
After thinking a while of the best dish for this exercise, a pasta, a salad or some tart or quiche were on the shortlist. I finally decided to bake some spinach-pea-tartelettes.

I took my pictures outside on the balcony. The pictures are pretty simple with no decoration ( except for the fork or spinach leave) as the pattern of the tartelette filling is already colorful. Here the picture I liked best:

aperture f/5.0, shutterspeed  1/320s , ISO-100,  focal length 18 mm 

And two other ones:

aperture f/5.6, shutterspeed  1/200s , ISO-100,  focal length 55 mm 

aperture f/5.0, shutterspeed  1/250s , ISO-100,  focal length 35 mm 

Spinach-Pea-Tartelettes

for 5 tarteletts ( ∅ 10 cm)

75 g white flour
75 g whole wheat flour
75 g butter
30 ml cold water
1 pinch of salt

200 g fresh spinach
75 g peas, cooked 
100 g of Manchego cheese
3 tablespoons crème fraîche
1 egg
1 garlic clove (optional)
1/2 teaspoon of chili flakes (optional)
salt
pepper

Knead the flour, butter (cut into pieces), walter and salt into a dough. Cover and let it rest in a refrigerator for at least 30 minutes.
Wash the spinach and blanch it for one minute in boiling water. Let it drain afterwards and squeeze out the excess moisture. Rape the cheese. Wash, peel and cut the garlic clove into very fine pieces.
Mix the crème fraîche, the egg, salt and pepper in a bowl and stir the ingredients. Add the spinach, peas, rapes cheese, garlic and the chili flakes and mix all the ingredients.
Preheat the oven to 360°F (180°C). 
Take the dough out of the frigde, roll it out with a rolling pin on a floured surface and garnish the tartelette moulds with the dough. Prick the base of each tartelette several times with a fork. Allocate the filling to the tarteletts and bake them for 20-25 minutes.

Sonntag, 6. November 2011

Quesadillas

Zu den mexikanischen Dipps passen, wie schon angekündigt, perfekt Quesadillas. Wie das Wort nahelegt, mit Käse (und evtl. anderen Zutaten) gefüllte Tortillas. Das mexikanische Pendant zum europäischen Sandwich bzw. Käsebrot, wie ich mir habe sagen lassen.

In meine Quesadillas habe ich heute Paprika, Mais und Lauch gepackt, und als Käse habe ich Manchego genommen (eher spanisch als mexikanisch, sind aber Erinnerungen, denn Manchego haben wir in Spanien nämlich auch immer verwendet).


Quesadillas mit Gemüse

für 2 Personen

4 Tortillafladen
2 EL Olivenöl
50 g Lauch
1/2 rote Paprika
2 EL Mais
Salz, Pfeffer
80 g Manchego

Den Lauch waschen und in dünne Ringe schneiden, die Paprika waschen und in sehr kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen, bei mittlerer Hitze Lauch und Paprika ein paar Minuten darin anbraten, dann den Mais hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Gemüse aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen und wieder etwas Öl für die Tortillas in die Pfanne geben. Nun die erste Tortilla in die Pfanne geben, ganz kurz von beiden Seiten anbraten (je ca. 10 Sekunden). Dann eine Hälfte der Tortilla mit 20 g Käse und einem Viertel des Gemüses belegen, die Tortilla zusammenklappen und von jeder Seite ca. 1 Minute anbraten, bis der Käse zu schmelzen beginnt. Mit den anderen Tortillas ebenso verfahren. Die Tortillahälften in 3 Stücke schneiden und zusammen mit Guacamole (Salsa Cruda und Sour Cream) servieren.