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Montag, 16. Juni 2025

Im Kräuterglück: Gundermann-Schoko-Joghurt


Der Gundermann, auch als Gundelrebe bekannt, wird auch Erd-Efeu genannt, weil die Pflanze am Boden kriecht und sich erst in der Blüte von etwa April bis Juli aufrichtet. Die Triebe stehen dann kerzengerade nach oben, bevor sich die Pflanze senkt und wieder zu einer kriechenden Pflanze wird. 

Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler, zu der auch Basilikum, Lavendel Salbei und Minze gehören. Allesamt riechen und schmecken sie sehr aromatisch u.a. durch ihre enthaltenen ätherischen Öle.

Sie ist eine tolle Würzpflanze, die man sowie für herzhafte als auch für süße Speisen verwenden kann. Der Geruch ist sehr ziemlich intensiv und wird unterschiedlich beschrieben wie harzig oder minzig. Manche Menschen erinnert er auch an Lakritz oder sogar Schafstall.


Gundermann-Schoko-Joghurt

für 4 Portionen

1 Handvoll Gundermannblätter- und blüten
100 g geraspelte Schokolade
400 g Joghurt nach Wahl (bei mir Kokosjoghurt)
etwas Ahornsirup
1 Handvoll geröstete Mandeln oder andere Nüsse
1 Prise Zimt

Den Gundermann klein schneiden.
Den Joghurt mit geraspelter Schokolade (einen Teil für die Deko auf der Seite lassen) mit
dem gehackten Gundermann verrühren. 
Den Zimt dazugeben und mit Ahornsirup süßen.

Die Masse zugedeckt ein paar Stunden ziehen lassen, damit sich die Aromen ausbreiten können.

Zum Schluss den Joghurt mit Gundermannblüten, Nüssen, Zimt und Schokolade garnieren.

Ich habe kleine Gundermannblättchen auf einer Seite mit Kuvertüre bestrichen, trocknen lassen und ebenfalls auf den Joghurt zur der Deko gegeben.

Donnerstag, 24. Juni 2021

Kurkuma-Hirse zum Frühstück

Auch wenn Brot und Brötchen wohl mein liebstes Frühstück bleiben, so wechsle ich sehr gerne ab. Birchermüsli gibt es bei mir seit Jahren regelmäßig. Oder Porridge. Oder irgendwelche "Körner" wie Quinoa. Oder eben auch Hirse. Seit letztem Jahr wieder verstärkt. Darauf gebracht hat mich mein Bruder. Der Clou: In die gekochte Hirse wird gesundes Kurkumapulver eingerührt. 

Was an frischem Obst da ist, gehört dann auch mitangerichtet. Gerne füge ich noch einen Löffel Sojajoghurt hinzu. Zum Süßen etwas Ahornsirup ... und evtl. noch ein paar Nüsse zum Garnieren. Fertig ist die Frühstücksabwechslung.


Ein wirkliches Rezept gibt es gar nicht. Ca. 60 g Hirse nach Packungsanweisung kochen. Ich tue die Hirse in einen Topf, gebe gut die doppelte Menge an Wasser dazu, lasse alles einmal aufkochen, dann 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln (ab und zu schauen, dass auch noch genug Wasser da ist). Und wenn ich nicht schon halb verhungert bin, dann lasse ich die Hirse ausquellen. 

Kurkumapulver unterrühren, die Hirse in eine Schale füllen und mit den Toppings nach Wahl garnieren.

Sonntag, 18. März 2018

Möhren-Haselnuss-Salat mit Tahindressing nachgemacht

Zu viel Routine wird einfach irgendwann langweilig. Daher lohnt es sich auch bei recht einfachen Salaten, durch den Austausch von ein paar oder auch nur einer Zutat, ein neues Geschmackserlebnis zu erzeugen.

So erging es mir jüngst mit Karottensalat. Da habe ich schon einige Varianten durch, wenn ich in meinem Blogarchiv stöbere: Coleslaw, Zucchini-Karotten-Salat oder eine marokkanische Variante mit Pistazien und Feta. Und dabei habe ich doch bisher glatt meinen Standardsalat mit Karotten, Äpfeln und Walnüssen unterschlagen. Der wird auch noch verbloggt.


Aber erst einmal zu einer neuen, sehr spannenden Variante von Karottensalat: Charlotte's Möhren-Haselnuss-Salat mit Tahindressing, welchen ich erst vor ein paar Wochen bei ihr entdeckt habe. Das Tahindressing sorgt für das gewisse Extra. Minze, Zitrone und Joghurt machen den Salat schön frisch. Als Beilage gab's bei mir Bulgur, weil ich noch den Rest einer angebrochenen Packung aufbrauchen wollte. Mir  hat der Salat so gut geschmeckt, dass ich ihn heute gleich nochmal gemacht habe (die Bilder sind von gestern). Danke für die Inspiration, liebe Charlotte!

Mittwoch, 1. November 2017

Kürbis-Steckrüben-Curry mit (!!!) Würzfladenbrot nachgemacht

Aus meinem Garten konnte ich dieses Jahr einige Steckrüben ernten. Neulich habe ich mein einziges Standard-Gericht, den Steckrüben-Eintopf, für 10 Leute gekocht. Er kam sehr gut an ("besser als der Name verlauten lässt" - so meine Gäste), und ich mag ihn auch sehr. Aber auch nicht immer, daher habe ich ein paar weitere Rezepte ausprobiert. So auch das Kürbis-Steckrüben-Curry mit Würzfladenbrot, auf das mich Kirsten hingewiesen hat.


Die Zutatenliste für dasGericht ist recht lang, aber heraus kommt ein leckeres, zur Abwechslung tomatenbasiertes (und nicht kokosmilchbasiertes) Curry mit indischen Gewürzen. Joghurt und Koriander passen auch gut oben drauf. Aber der Hammer war ja dieses Würzfladenbrot .... bei mir gab's nicht mal Fladenbrot, da ich altes Dinkelbrot übrig hatte. Ich habe aber wie beschrieben Knoblauch, Butter, Salz, Chili und Kreuzkümmel in der Pfanne angebraten und alles über das Brot geträufelt und das im Backofen geröstet. Sowas von lecker! Egal ob zu Curry oder als Beilage zu einer Suppe. Danke für die Inspiration, Kirsten!

Sonntag, 18. Juni 2017

Schneller Erdbeer-Joghurt-Nachtisch


Für ein Fest am vergangenen Freitag habe ich endlich mal wieder kochen und backen dürfen ... das habe ich in den letzten Wochen vermisst. Als Hauptgericht gab es unter anderem eine große Portion Kartoffelgratin, das kann ich jetzt auch mit der dreifachen Menge für viele Leute zubereiten. Als Nachtisch schwebte mir etwas mit Erdbeeren vor. Aus Effizienzgründen habe ich mich dann gegen die Bisquitrolle entschieden und von einem Dessertrezept aus einer Zeitschrift mit Erdbeeren und Joghurt inspirieren lassen. Das ging wirklich recht einfach und schnell. Aber es war sehr lecker, und hat nach Nachtisch, aber auch nach vielen frischen Erdbeeren geschmeckt. Und der Nachtisch wurde von den Gäste gelobt. Voilà das Rezept für die Kreation:


Erdbeer-Joghurt-Nachtisch

Zutaten für 8 Portionen

1 kg Erdbeeren
200 ml Sahne
600 g Joghurt
50 ml Ahornsirup
1 EL Zucker
1 EL Zitronensaft
Zesten von 1/2 Zitrone
Zitronenmelisse zum Garnieren

Die Erdbeeren waschen, putzen, trocknen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Sahne steif schlagen (am besten mit 1 Prise Zucker) und dann mit dem Joghurt, Ahornsirup, Zucker, Zitronensaft und -zesten vermengen. Die Hälfte der Erdbeeren untermengen.
Die Masse ain 8-10 Schälchen oder Gläser verteilen. Die restlichen Erdbeerstücke darüber streuen und je mit einem Blatt Zitronenmelisse garnieren.

Montag, 30. Juni 2014

Haferbratlinge mit Spinat und Joghurtsauce

So ziemlich jeder Food-Blog-Schreiber sucht auf seinem Blog früher oder später verzweifelt nach einem Rezept, dass in seinem Repertoire so grundlegend ist, dass er es kaum glauben kann, dass es dort noch nicht vorhanden ist.
Mir ging es mit den Haferbratlingen auf Spinat mit Joghurtsauce so. Mit dem Gericht habe ich praktisch Kochen gelernt. Es ist die einzig selbstgekochte Mahlzeit, die es bei mir schon zu Studentenzeiten gab, die sich auch noch mit meiner heutigen Definition von "Kochen" deckt. Sprich, nichts aus der Kategorie Ravioli aufwärmen, Tütensuppe oder Nudeln-mit-was-auch-immer-der-Kühlschrank-noch-hergibt. Und die Haferbratlinge gab's damals sogar regelmässig, deshalb war ich überrascht, das Rezept nicht auf meinem Blog zu finden, den ich zum Ende bereits meiner Studentenzeit gestartet habe.

Das Rezept stammt aus einem Teenager-Ratgeber, in dem auch das Thema Essen und gesunde Ernährung behandelt wird. Meine etwas abgewandelte Version im Folgenden:


Haferbratlinge mit Spinat und Joghurtsauce

für 2 Portionen

1 Zwiebel
1/2 EL Öl
80 g kernige Haferflocken
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Currypulver
100 ml Gemüsebrühe

400 g frischer Spinat
1/2 EL Öl

einige Stängel frische Petersilie
100 g Magerquark
100 g Naturjoghurt
1 TL Zitronensaft

30 g Parmesan, gerieben
30 g Emmentaler, gerieben
1 Ei
4 EL Öl
Salz
Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein hacken. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Hälfte der Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Nach ein paar Minuten die Haferflocken, das Paprika- und Currypulver hinzugeben und mit der Gemüsebrühe aufgiessen. Die Pfanne vom Herd nehmen und alles ca. 10 Minuten quellen lassen.
Inzwischen den Spinat waschen und verlesen. 

Die Petersilie hacken. Joghurt, Quark,Zitronensaft und die Hälfte der Petersilie verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce beiseite stellen

Den Käse, die andere Hälfte der Petersilie und das Ei mit der Hafermasse vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen. Dann aus der Masse 6 Bratlinge formen (ist zugegebenermassen ziemlich klebrig und geht mit nassen Händen etwas besser). In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und drei Bratlinge bei mittlerer bis hoher Temperatur darin herausbacken, das dauert von jeder Seite ein paar Minuten. Den Vorgang wiederholen

Während dessen in einem Topf (oder einer Pfanne) 1/2 EL Öl erhitzen und die andere Hälfte der Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Dann dien Spinat hinzufügen und blanchieren, bis er zusammenfällt, nach Belieben leicht salzen und pfeffern. Evtl. vor dem Servieren etwas Wasser abgiessen.

Die Bratlinge auf dem Spinat mit der Joghurtsauce zusammen servieren.

Samstag, 31. Mai 2014

Ofengemüse mit Zitronen-Ingwer-Dipp

Gemüse - am liebsten bunt und oft und viel - dieses Statement aus meinem Munde ist ja nichts Neues. Sehr gerne mache ich auch klassisches Ofengemüse. Also einfach Gemüse schnibbeln, mit etwas Öl vermengen und würzen und dann im Ofen backen ... das wird dann so schön aromatisch, wie das eben nur der Ofen kann.

Ofengemüse ist wie gesagt auch nichts Neues. Aber dafür gibt's einen tollen Dipp zu zeigen, den ich bei Birgonia gefunden habe: einen Ingwer-Zitronen-Joghurt-Dipp. Darauf bin ich natürlich sofort angesprungen, als ich davon gelesen habe, da ich ein grosser Fan der Ingwer-Zitronen-Kombination bin. Allem voran im Tee. Aber auch vom Dipp bin ich absolut begeistert, der schmeckt so richtig schön frisch zum Ofengemüse. Ich habe noch frischen Thymian hinzugegeben. Was das Gemüse angeht, habe ich Süßkartoffeln & Topinambur genommen, die durch die süße Note auch schön mit dem süß-sauren Dipp harmonieren. Und Zucchini und Auberginen gab's auch noch. Damit bin ich etwas von Birgonia's Vorlage abgewichen, wo Kürbis, Kartoffeln und Apfel verwendet werden. Spätestens im Herbst werde ich den Dipp auch mal mit "Originalgemüse" probieren, was wirklich lecker klingt. Aber ich bin mir sicher, dass er zu sämtlichem (saisonalem) Gemüse schmeckt.

Dienstag, 27. Mai 2014

Ein nahr- und herzhafter Frühstücks-Burrito

Wenn ich Bohnen oder Kichererbsen selbst koche, dann mache ich immer gleich eine grosse Ladung von ca. 250 g (ungekochte Ware). Sonst lohnt sich das Prozedere mit Einweichen und dann 1-2 Stunden Garen nicht. Die gekochten Hülsenfrüchte reichen dann für ein paar Portionen. Es ist natürlich eine Möglichkeit, gleich einen Teil einzufrieren. Aber selbst dann bleibt in einem 1-Personen-Haushalt noch mehr als genug übrig. So gab's die zuletzt von mir abgekochten schwarzen Bohnen in Form von der neulich vorgestellten Burritofüllung, dann im Salat, und schliesslich für eine weitere Burritofüllung: heute stelle ich euch diese sehr nahrhafte Version vor. Neben den Bohnen kommen Avocadostücke, Rührei und Joghurt in die Füllung. Das Rezept kommt aus der Runner's World und wird dort als Breakfast Burrito betitelt. Nach einem morgendlichen Lauf oder einer frühen Sporteinheit kann man so ein herzhaftes Frühstück aber durchaus vertragen. Und dass gesundes und nahrhaftes Essen für die schnelle Regeneration des Körpers wirklich wichtig ist, ist ja auch kein Geheimnis ;-)


Zum Burrito gab's bei mir (wie empfohlen) eine Tomatensalsa, nach meinem Rezept hier:

Freitag, 24. Januar 2014

Rohkostplatte mit Sauerkraut

Bei einem Schüleraustausch wurden wir deutschen Schüler damals im Ernst von unseren Austauschpartnern gefragt, ob wir täglich Sauerkraut essen. Die Antwort war ein etwas verwunderter Blick und ein klares Nein .... eigentlich so gut wie gar nicht. 

Nachdem Sauerkraut in sämtlichen Zeitschriften und Büchern als Fitmacher für den Winter angepriesen wird, kam ich nun aber Mal in den Genuss. In einem GU-Buch über's Entschlacken gibt es die Anleitung für einen Sauerkrauttag. Zu einem richtigen Sauerkrauttag mit 5 Mal täglich Sauerkraut konnte ich mich noch nicht durchringen. Eine Rohkostplatte mit Sauerkraut hingegen klang in meinen Ohren gut.
Entgegen meiner Befürchtungen, dass es gar nicht so leicht ist an Sauerkraut zu kommen, fand ich heraus, dass es Standardprodukt im Supermarkt ist und auch auf so manchem Marktstand erhältlich. Da merkt man schon, dass ich nicht dem US-amerikanischen Klischée entspreche, eine täglich Sauerkraut essende Deutsche zu sein.

Die Rohkostplatte ist schön bunt, gesund und lecker (die Joghurtsauce mit Kreuzkümmel passt sehr gut zum Sauerkraut, zudem harmoniert die Süße des Obstes mit dem Sauren Kraut).

Etwas geschockt war ich nur über die Kochsalzmengen im Sauerkraut, das ich gekauft habe. Demnach deckt man mit einer Portion Sauerkraut schon seinen ganzen Tagesbedarf an Salz - nicht so erquickend. Eventuell muss ich dann mal schauen, wie man selbst Sauerkraut herstellt. 


Sauerkraut-Rohkostplatte

für 1 Portion

40 g Feldsalat
1 kleiner Apfel
100 g frische Ananas
1/2 Orange
150 g Sauerkraut
100 g Joghurt
1/2 TL gemahlener Kümmel
1 TL Zitronensaft 
1 TL frische, gehackte Petersilie
Pfeffer

Den Salat entstielen, waschen, trocknen. Den Apfel waschen und in kleine Stücke schneiden, die Orange und Ananas ebenso. Alle Zutaten auf einem Teller anrichten. Den Joghurt mit dem Kümmel, der Petersilie und Zitronensaft vermischen und mit Pfeffer würzen. Die Sauce zusammen mit dem Salat servieren.

Dienstag, 14. Januar 2014

Orangenmüsli



Es gibt so viele leckere Arten, Müsli zu essen. Und ich habe ausreichend Grundzutaten daheim, um zu variieren. Deshalb wird genau das getan. Hier eine winterliche Variante:



Orangenmüsli

1 Orange
3 Backpflaumen
15 g Weizenkleie
150 g Naturjoghurt
5 g Vanillezucker
1 EL Leinsamen (ca. 5 g)
1 EL Pinienkerne (ca. 5 g)

Die Orange schälen und in Stücke schneiden. Die getrockneten Pflaumen in kleine Stücke schneiden. 3/4 der Orangenstücke mit der Weizenkleie und den Pflaumenstücken vermengen und in eine Müslischüssel füllen. Den Joghurt mit dem Vanillezucker verrühren und darübergeben. Mit den restlichen Orangenstücken garnieren und das Müsli mit den Pinienkernen und Leinsamen bestreut servieren. Bei Bedarf mit etwas Milch auffüllen.


Sonntag, 1. September 2013

Heidelbeer-Karamell-Eis am Stiel

Nachdem ich am Freitag erstmals von meinen neuen Eisformen berichtet habe, gehen wir doch gleich wie angekündigt in die zweite Runde, solange sich der Spätsommer 2013 wie heute noch von seinen schönen Seiten zeigt. Ich war ja ganz begeistert von dem selbst hergestelltem, nur aus frischem Obst bestehenden und damit äußerst gesundem Fruchteis. Nichtsdestotrotz: ich mag Milcheis, am liebsten noch mit Extras wie Schokolade, Krokant oder Karamell (also alle kalorienreichen Sorten) sehr, sehr gerne. Deshalb darf etwas in diesem Stil als Ergänzung und Kontrast zum Fruchteis nicht fehlen. Spontan kam mir Karamell in den Sinn, aus diesem Grund habe ich Dulce de Leche in das Eis gegeben. Zudem Heidelbeeren für den Fruchtfaktor. Und als Milchgrundlage ganz einfach Joghurt (naheliegend, nachdem ich dieses Jahr Frozen Joghurt in München entdeckt habe). Und heraus kommt ein äußerst schmackhaftes Eis (und eben ein richtiges Eis in ganz klassischer Form, und nicht "nur" frozen Joghurt") mit Karamell-Frucht-Geschmack.


Heidelbeer-Karamell-Eis

für 4 Stück

(4 Formen mit je 90 ml Volumen - ich benutze die von Silikomart)

100 g frische Heidelbeeren 
300 g Naturjoghurt
50 g Dulce de Leche in Zimmertemperatur (gekauft oder selbstgemacht)
außerdem: 4 Holzstäbchen

Die Heidelbeeren waschen und trocken tupfen. Den Joghurt, das Dulce de Leche und die Heidelbeeren in eine Schüssel geben und alle Zutaten vorsichtig vermengen (nicht zu sehr, sodass man durch das Dulce de Leche eine leichte Marmorierung im Eis erhält). Die Masse auf die vier Eisformen verteilen. Alles für mindestens einige Stunden im Tiefühlfach gefrieren lassen.

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Donnerstag, 15. August 2013

Buttermilchbrötchen

Nun mal wieder zu einem Thema, das hier schon eine Weile nicht mehr behandelt wurde: Brot bzw. Brötchen backen. Da ich in Bezug auf Kohlenhydratquellen gerne variiere und Hülsenfrüchte (speziell Linsen und Kichererbsen) sowie die ganzen Körner (die üblichen Verdächtigen: Quinoa, Bulgur, Couscous) einen festen Platz auf meinem Speiseplan haben, bin ich keine große Brotesserin. Und die Rolle der Brotbäckerin in der Familie fällt auch nicht auf mich. Das soll aber nicht heißen, dass ich nicht ab und zu gerne mal Brot esse oder noch besser, selbst Brot backe. Allein schon wegen dem Duft von frisch gebackenem Brot in der Wohnung lohnt es sich.

Als ich dann neulich in Annemarie Wildeisen's Backbuch über ein Rezept für Buttermilchbrötchen gestossen bin, habe ich den Brotduft in der Wohnung doch mal wieder realisieren wollen.


Die Brötchen aus Buttermilch haben nicht nur gut geduftet, sondern sich auch in der Herstellung und im Geschmack absolut bewährt. Das Rezept gibt's hier. Nur ein paar kleine Anmerkungen: 
1. Für das Mehl habe ich Weissmehl und Vollkornmehl im Verhältnis eins zu eins gemischt.
2. Das Vermengen und Gehen lassen der Hefe-Wasser-Mischung mit dem Mehl, wobei nur 2 EL Wasser auf 500 g Mehl kommen, kam mir etwas komisch vor. Aber ich habe mich einfach an das Rezept gehalten, und am Schluss kamen schöne Brötchen dabei raus. 
3. Die Brötchen habe ich, wie man sieht, mit Mohn und Sesam bestreut vor dem Backen
4. Die Backzeit betrug bei mir nur etwa 25 Minuten (und nicht 30 wie im Rezept angegeben), und das mit meinem Ofen, der mir nicht der stärkste zu sein scheint.

Mittwoch, 7. August 2013

Auf Trendfindung in München: Frozen Joghurt

Die letzten Tage habe ich in München verbracht, meiner alten Heimat zu Studientagen. Und dort gab es auch auch einen kulinarischen Trend zu entdecken, der hier in Zürich entweder noch nicht angekommen oder bisher an mir vorbeigegangen ist (wobei ich schwer auf Letzteres tippe). Es handelt sich um Frozen Joghurt. Beim Bummeln durch Schwabing taten sich mir gleich mehrere keine Läden auf, die in Anbetracht der Sommerhitze guten Umsatz mit dem Verkauf von Frozen Joghurts machten. Mit ganz individuellem Kundenangebot (auch hier scheint sich das Paradigma aus der Marketingbranche durchgesetzt zu haben, dass auf moderne Kundenbedürfnisse mit maßgeschneiderten Lösungen reagiert werden muss): eine reiche Auswahl an Toppings, aus der man sich ein paar aussuchen (und manchmal auch im Buffetstil auf seinen gefrorenen Joghurt laden) darf. Die Palette reicht von Saucen (dunkle Schokolade, weisse Schokolade, Mango, Himbeeren, Erdbeeren ...) über frisches Obst zu Nüssen oder Süßigkeiten (M&M´s, Gummibärchen, Baumkuchenstücke ...). War eine schwere Entscheidung, wenn man nur drei Toppings zur Auswahl hat ;-)

Von diesem Trend war ich sofort überzeugt, und das aus mehreren Gründen: Gefrorener Joghurt ist kalorienärmer als Sahneeis, frisch hergestellt frei von Konservierungsstoffen und die verschiedenen Toppings, die man sich aussuchen darf, machen das ganze abwechslungsreich.


Warum also nicht selbermachen? Das habe ich mir als erstes gedacht, als ich wieder daheim in Zürich angekommen war (immer noch bei größter Sommerhitze) und mein Koffer abgestellt hatte. Da ich keine Eismaschine besitze, ist das mit der Eisherstellung im klassischen Sinne sowieso etwas schwierig, der Frozen Joghurt also eine perfekte Alternative, nebst den oben genannten Vorteilen. 

Man kann einfach einen Joghurtbecher für zwei Stunden ins Gefrierfach stellen. Um ihn anschließend aus der Form zu bekommen, habe ich ihn kurz mit heißem Wasser übergossen. Der Joghurt war außen wirklich gefroren und innen noch nicht steinhart, was ich gut fand. Dazu habe ich mir die folgenden drei Toppings ausgesucht (wir bleiben brav bei den Anglizismen, die sich hier durchgesetzt haben): ein Beerenkompott (siehe unten für das Rezept) sowie ein paar gehackte Haselnüsse und Schokowürfel (am besten qualitativ hochwertige Schokolade nehmen und selbst hacken).

In München bin ich ja praktisch permanent in Erinnerungen an die Studienzeit geschwelgt, die an so vielen Ecken der Stadt wieder wach geworden sind. Und mit dem Frozen Joghurt auf meinem Balkon bin ich dann in Erinnerungen an den jüngsten Münchenbesuch geschwelgt (den ich auch mit Frozen Joghurt verbinden werde ;-)). Wie gesagt, bei dem Trend mache ich gerne mit, und das sage ich sicher nicht über alles, was gerade angesagt ist (das beste Beispiel dafür sind die Smartphones). Egal ob ganz selbstgemacht oder in einem hübschen Laden unterwegs mitgenommen.


Beerenkompott

für 4 Portionen

250 g Heidelbeeren
250 g Himbeeren
30 g brauner Zucker
1/2 unbehandelte Zitrone (Abrieb & Saft)

Die Beeren verlesen und gründlich waschen und trocknen. Die Zitrone waschen, die Schale abreiben und dann den Saft auspressen. In einer Pfanne den Zucker erhitzen, bis er schmilzt und leicht karamellisiert. Die Herdtemperatur herunterschalten. Dann 2/3 der Beeren sowie den Abrieb und Saft der Zitrone in die Pfanne geben. Alles ca. 15 Minuten langsam einkochen lassen. Dann den Rest der Beeren unterheben und vorsichtig umrühren.

adaptiert nach einem Rezept aus der Living at Home


Montag, 8. Juli 2013

Der weiterverarbeitete Quarkblätterteig: Taschen mit Gemüsefüllung

In einer normalen Alltagswoche koche ich ja nur am Wochenende ein Mal, dafür dann aber gerne richtig ausgiebig. Diese Kochaktion ist dann was Besonderes und meist von langer Hand geplant, sprich ich mache mir schon unter Woche viele Gedanken, was ich denn nun Schönes kochen will.


Besonders ausgeprägt waren meine Gedankengänge in Bezug auf die Füllung der geplanten Quarkblätterteigtaschen. Da hab ich doch wirklich während einer Joggingrunde eine halbe Stunde alle möglichen Füllungen im Geiste durchgespielt. Um nach einigen Ausschweifungen letztendlich aber doch bei einer soliden Kombination bestehend aus Paprika, Champignons, Chili und würzigem Bergkäse zu bleiben. 
Die Füllung hat sich gleich beim ersten Kochen bewährt, allerdings war die Menge etwas zu viel für die Teigtaschen. Beim zweiten Versuch habe ich die Mengenverhältnisse auch noch aufeinander abgestimmt - mit folgendem Ergebnis:


Quarkblätterteigtaschen mit Gemüsefüllung

für 2 Portionen (4 Taschen)

1/2 Paprika (bei mir gelb) 
100 g Champignons
1 Chilischote (optional)
1 EL Olivenöl
50 g Appenzeller
Salz 
Pfeffer
1 Ei

Den Quarkblätterteig nach Anleitung herstellen. Während der Blätterteig im Gefrierfach ruht, kann mit der Vorbereitung des Gemüses begonnen werden. Die Paprika waschen, längs in feine Streifen und dann quer zu kleinen Würfeln schneiden. Die Champignons waschen und achteln. Die Chilischote waschen, nach Belieben (für weniger Schärfe) entkernen oder auch ganz weglassen. In einer Pfanne das Öl erhitzen und das ganze Gemüse darin ca. 8 Minuten bei mittlerer Temperatur anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Käse reiben. 
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Blätterteig zu einem Rechteck mit 18 x 36 cm ausrollen. Das Ei trennen und den ausgerollten Teig mit dem Eiweiss bepinseln. Anschließend quer in 4 Stücke schneiden. Auf jedem der vier Stücke auf je einer Hälfte der Fläche das gebratene Gemüse verteilen (nicht bis ganz zum Rand, damit die Taschen noch ordentlich geschlossen werden können. Dann je 1/4 des Käses darüberstreuen. Nun die Teigstücke zu Taschen zusammenklappen. Den Rand mit den Zacken einer Gabel eindrücken. Oben mehrmals mit einer Gabel einstechen. Und zum Schluss noch mit dem Eigelb bepinseln. Alles im Ofen ca. 25-30 Minuten backen (das Gebäck im Auge behalten und schon vorher aus dem Ofen holen, falls es bereits zu dunkel ist).


Und um daraus eine komplette Mahlzeit zu machen, habe ich die Teigtaschen mit frischem Spinat und Avocadoscheiben (siehe oben)  und einem Quarkdipp (siehe unten) serviert. Für den Dipp habe ich je 50 g Joghurt und Magerquark pro Person mit etwas gehacktem Schnittlauch vermengt und das ganze mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Samstag, 29. Juni 2013

Einfach hübsch: die Erdbeer-Charlotte

Hier werden ja nicht gerade regelmässig Torten gebacken.
Wenn ich's aber doch mal mache, dann bin ich ...
a) zunächst immer wieder auf's Neue erfreut und erleichtert, dass es überhaupt was geworden ist
b) total entzückt vom Äusseren, wenn dabei etwas wie z.B. diese Erdbeer-Kokos-Torte herauskommt
c) vollends glücklich, wenn's auch noch schmeckt.

Nun ein weiteres Beispiel für das oben beschriebene Szenario. Nicht ganz neu, denn letztes Jahr gab es sie bereits mit anderen Beeren: die Charlotte mit Himbeeren. Dieses Jahr habe ich sie mit Erdbeeren gebacken, auf Grundlage einer für meinen Geschmack optimierten Rezeptur (zuvor sei aber gesagt, dass das Rezept von Lillebi's Blog Kochfieber bereits absolut überzeugend ist).


Zum Glück hatte ich im letztjährigen Post zur Himbeer-Charlotte aufgeschrieben, dass ich mir vorstellen könnte, "die Menge für den Biskuitteig beim nächsten Mal um 1/4 zu reduzieren. Und im Gegenzug die Creme aus weisser Schokolade und Joghurt mit etwas mehr Schokolade zuzubereiten." Sonst hätte ich es jetzt schon längst wieder vergessen ... 


Daraus folgt dieses Kuchenrezept, dass man auch mit anderen Beeren (oder Früchten im Allgemeinen) zubereiten kann:


Erdbeer-Charlotte

für eine Springform mit 20 cm Durchmesser

für den Biskuit:
60 g Mehl
60 g Speisestärke
80 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 gestr. TL Backpulver
3 Eier
3 EL heißes Wasser

für die Füllung:
150 g weiße Schokolade
200 g Erdbeeren
300 g Joghurt
100 g Sahne
50 ml Milch
4 Blatt Gelatine

für den Rand:
200 g Löffelbiskuits

Am besten wird zunächst der Biskuit zubereitet, damit er bis zur Weiterverarbeitung gut auskühlen kann. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Eier trennen,das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit dem Wasser schaumig schlagen. Unter Rühren den Zucker hinzugeben. In einem separaten Gefäss das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen. Die Mehlmischung über die Eier-Zucker-Masse sieben und unterheben. Zum Schluss noch das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Form einfetten. Den Teig in die Form füllen und alles 20-25 Minuten im Ofen backen. Den Biskuitteig im Anschuss abkühlen lassen.

Für die Füllung die weiße Schokolade hacken. Die Gelatineblätter kurz in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in einen Topf geben. Bei niedriger Temperatur langsam auflösen lassen. Dann die Schokolade und Milch dazugeben und alles (bei immer noch niedriger Hitze!) ständig umrühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist.

Den Topf vom Herd nehmen und den Joghurt nach und nach unterrühren. Die Masse im Kühlschrank abkühlen lassen, bis sie zu gelieren beginnt.

Die Löffelbiskuits um circa ein Viertel der Länge kürzen - alle auf die gleiche Länge.

Den Biskuit aus der Form lösen und auf einen Tortenständer legen. Einen Tortenring locker um den Biskuitboden legen und in den Zwischenraum die Löffelbiskuits stellen.

Nun die Sahne steif schlagen. Die Erdbeeren waschen. 3/4 der Beeren ganz in ganz feine Scheiben schneiden. Die restlichen Erdbeeren für die Garnierung vierteln und zunächst beiseite stellen.

Die Joghurt-Schokoladen-Masse aus dem Kühlschrank holen und mit den fein geschnittenen Beeren und der Sahne vermengen. Die Füllung auf dem mit Löffelbiskuits umrandeten Boden verteilen. Die Torte mit den restlichen Erdbeeren garnieren und im Kühlschrank für mehrere Stunden (besser über Nacht) fest werden lassen.

Adaptiert nach einem Rezept von Lillebi's Blog Kochfieber

Dienstag, 25. Juni 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: Juni-Rezept

Bereits bei der Vorstellung meines Projektes wurde ich - von Anonym - auf Julia's interessanten Blog Balance-Akt und einen Obstsalat mit Quinoa verwiesen (danke an Unbekannt ...). Auf einen Erdbeer-Mango-Quinoa-Salat, um ganz präzise zu sein. Für das Nachmachen des Rezeptes stand ich daher schon seit Januar in den Startlöchern und habe nur auf den "offiziellen Startschuss" gewartet, nämlich den Beginn der Erdbeerzeit. Nun ist es endlich soweit!


In das Rezept kommen neben Quinoa, wie der Titel bereits verrät, frische Erdbeeren und Mango. Das alles wird mit etwas Orangensaft, Zitronensaft und Ahornsirup vermengt und nach Belieben mit Zimt abgeschmeckt. Lediglich den Apfelsaft aus dem Originalrezept habe ich weggelassen, da ich eigentlich nie Apfelsaft daheim habe. Ich konsumiere lieber frische Äpfel (und eine Saftpresse hab ich auch nicht ;-)). Aber alle fast Verfeinerungstipps von Julia habe ich beherzigt, und sowohl mit etwas Joghurt als auch mit dein paar Kokosflocken und Minzeblättern garniert.  Und wie kann's denn auch anders sein, ich bin begeistert!


Auch wenn ich die Kombination aus Mango und Erdbeeren besonders gelungen finde (saisonal hat in der kurzen Beerenzeit eben seine besonderen Reize), kann ich mir den Salat gut mit anderem Obst vorstellen, bei gleichem Dressing und Garnierung.


Bei mir gab's den Obstsalat zum Frühstück (das Quinoa gibt dem Fruchtsalat eine sättigende Kohlenhydratgrundlage mit Eiweiss und einigen anderen wertvollen Nährstoffen). Aber auch hier kann man flexibel bleiben, ich kann mir das alles auch zu irgendeiner anderen Tageszeit als Haupt- oder Zwischenmahlzeit bestens vorstellen. 


Ach ja, und wie man auf den Bildern sieht, habe ich hierfür, auf die Erdbeeren abgestimmt, mein rotes Quinoa ausgepackt.

Dienstag, 18. Juni 2013

Ebly-Salat mit Käseblumen

Hiermit wird die Körnersammlung nach Quinoa, Couscous und Bulgur um ein weiteres Mitglied bereichert: dieses nennt sich Ebly. Aber zunächst gehe ich mal (ganz oberflächlich;-) auf den Teil des vorgestellten Rezeptes ein, der meine Aufmerksamkeit in erster Linie geweckt hat: die Käseblumen, die aus Goudascheiben mit Plätzchenformen ausgestochen werden ). Sind sie nicht ein entzückendes Accessoire für einen Salat? Die Idee stammt nicht von mir, sondern wurde eins zu eins vom Originalrezept auf lecker.de übernommen. Aber sie könnte ein Anstoss sein, meine Plätzchenausstecher auch unter dem Jahr mal für kreative Phasen zweckzuentfremden.


Nun zurück zum Ebly. Das ist nämlich nichts anderes als .... 


... Weizen. Genauer gesagt ist Ebly bereits vorgekochter Hartweizen und wird aus diesem Grund auch als Zartweizen bezeichnet. Der Vorteil davon liegt auf der Hand: die Weizenkörner müssen für den Endverbraucher nicht mehr vorher eingeweicht werden, sondern müssen ledliglich ca. 10 Minuten in Wasser gegart werden (erinnert mich an Couscous). Es wird zwar angenommen, dass durch die Vorverarbeitung der Nährstoffgehalt etwas reduziert wird, dennoch ist Ebly als ein gesundes Nahrungsmittel anzusehen. Er besteht nämlich aus komplexen Kohlenhydraten (beispielsweise im Gegensatz zu Weissbrot), die vom Körper langsamer verdaut werden und so länger satt machen. Zudem besteht Ebly (ähnlich wie Quinoa) auch zu einem guten Anteil aus Proteinen (ca. 10%), sowie einigen Vitaminen und Mineralstoffen. Quelle: Verband Thurgauer Landwirtschaft.


Um diesen Beitrag abzurunden, geben wir den Käseblumen und dem Ebly noch eine gemeinsame Basis und fügen das ganze zu einem Rezept zusammen. Wie bereits im Titel vorweggenommen (und wenig überraschend), gab's bei mir einen Ebly-Salat mit Gemüse. Und einem Joghurtdressing, das auch noch explizit erwähnt werden sollte. Ich bin alles in allem rundum begeistert von der Vorlage, die ich auf lecker.de gefunden habe. Das einzige was ich anders gemacht habe, ist, dass ich kein Ebly in Beuteln verwendet und die Körner einfach nach Packungsanweisung 10 Minuten weich gekocht habe.

Montag, 22. April 2013

Chocolate banana (and through some spinach ... GREEN) smoothie

As announced yesterday, I am taking part in my second Green Smoothie Challenge, meaning that I will consume any kind of green smoothie once a day during this week. The event is organized by Katherine, author of the lovely Real Food Runner Blog, please also visit her site for more information on the challenge.

Depending on what ingredients you mix up together, if it's only water, buttermilk and some greens - or as well more substantial food like bananas, avocados and yoghurt (yes, that can all be part of a green smoothie!), the drink might in the end be seen as a meal. I decided to start off this week's challenge with my first meal of the week: a green brakfast smoothie. This particular one I had includes a banana, yoghurt,peanut butter and some cocoa powder ... and for the green part, some spinach, too. I found that recipe on Katherine's page within this post. I really enjoyed the sweet flavour of that smoothie and am looking forward to a week with more smoothies to be tried out!


Note: The normal language of this blog will remain German, but when taking part in events by blogs in other languages, I will write in English for reasons of interaction in relation to these events. I hope you don't mind!

Montag, 25. März 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: März-Rezept

Schon wieder der 25. des Monats und damit der Tag für mein Quinoa-Rezept. Ich kann's kaum glauben, dass nun schon Ende März und damit fast ein Drittel dieses Jahres vorbei ist - das wird mir durch die Regelmässigkeit des monatlich wiederkehrenden Posts im Rahmen meines Projekts direkt vor Augen geführt. Die Zeit verfliegt ... aber wem erzähle ich das ... also lieber zurück zum Thema:


In Bezug auf gefülltes Gemüse im Allgmeinen habe ich bei Weitem noch nicht alle Kochmöglichkeiten ausgeschöpft, das gab's bei mir bisher schlichtweg nur ein Mal (gefüllte Zucchiniringe). Bei der Vorstellung meines Projektes hat Marie von wir sind herzhaft angemerkt, dass mit Quinoa gefülltes Gemüse momentan zu ihren Favoriten gehört. Daraufhin habe ich mir die schöne Anregung relativ fix zu Herzen genommen und diesen Monat ein weiteres Hauptgericht mit Quinoa gekocht, nämlich Paprikaschoten mit Quinoafüllung und Joghurtsauce. Danke, Marie!


Paprika als Gemüse erschien mir sinnvoll, da man doch Einiges an Füllung in so eine Paprikahälfte bekommt. Paprika ist für die Verwendung auch ein Klassiker, oder? Im nächsten Schritt habe ich die Stichwörter "quinoa stuffed peppers" einfach mal bei der Bildersuche von google eingegeben und mich inspirieren lassen. Für meine eigene Variante ist dann neben schwarzen und weissen Quinoakörnern als Füllung die Wahl ausserdem auf Auberginen und Ziegenkäse gefallen. Und dazu habe ich mich für eine frische Joghurtsauce mit Zitrone und Petersilie entschieden. Eine Kombination ohne viel Schnickschnack und mit einer relativ kurzen Zutatenliste. Aber hey, was kann denn nicht schmecken, wenn Ziegenkäse Teil eines Gerichts ist (wohlgemerkt auf einer gesunden Quinoa-Gemüse-Basis)?



Paprikaschoten mit Quinoafüllung und Joghurtsauce

für 2 Personen

80 g Quinoa (schwarz und weiss gemischt)
2 große Paprikaschoten
200 g Aubergine (1 kleine bzw. 1/2 große)
1/2 rote Chilischote (optional)
2 EL Olivenöl
80 g Ziegenkäse
150 g Naturjoghurt
1 TL Zitronensaft
1 EL frische, gehackte Petersilie
Salz
 Pfeffer

Zunächst das Quinoa wie hier beschrieben gar kochen. Die Aubergine waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 15 Minuten ziehen lassen und dann das Salz abwaschen. Die Scheiben danach in  Würfel schneiden. Die Chilischote fein hacken (vorher entkernen, falls weniger Schärfe gewünscht). In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Chilischote und die Auberginenwürfel darin ca. 10 Minuten bei mittlerer Temperatur anbraten. 

Den Ofen bereits auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Paprikaschoten waschen, längs halbieren und die Kerne entfernen (die Stiele habe ich dran gelassen, wegen der Optik und damit die Paprikaschoten ihre Form behalten).
Den Ziegenkäse in Würfel schneiden bzw. bröseln. Wenn die Auberginen fertig gebraten sind, diese zusammen mit dem Rest der Füllung, also Quinoa und Ziegenkäse, vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Paprikaschoten in eine Auflaufform bzw. auf ein Backblech legen. Die Füllung auf die halbierten Paprikaschoten aufteilen. Alles im Ofen ca. 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Joghurt, Zitronensaft und Petersilie verrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit den gebackenen Paprika servieren.