Montag, 18. Februar 2019

Überbackenes Fladenbrot mit Sauerkraut, Äpfeln und Käse


In einem gemütlichen Restaurant in der Umgebung gibt es als Spezialität Salate und leckeres, überbackenes Fladenbrot. Dort bin ich regelmäßig zu Gast. Die Wintervariante ist mit Sauerkraut, Äpfeln und Käse belegt. Dies klang mir zunächst fast zu experimentell, um das Gericht dort zu bestellen. Aber neugierig war ich doch, sodass ich es tat. Und es war äußerst lecker! So lecker, dass ich das überbackene Fladenbrot mitsamt Salat auch einmal daheim nachgebastelt habe. Es geht ganz einfach. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man beim Käse zum Überbacken 1. nicht spart, und 2. einen würzigen Hartkäse nimmt.

Zudem eignet sich das Gericht als kreative Brotresteverwertung, sowohl für Fladenbrot aber auch für andere Brotreste.


Überbackenes Fladenbrot mit Sauerkraut, Äpfeln und Käse 

für 2 Portionen

2 Stücke Fladenbrot (alternativ: 2 Brötchen)
1 kleiner Apfel
150 g Sauerkraut
60 g Bergkäse
Salz, Pfeffer

Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Brot / die Brötchen halbieren. Den Apfel waschen, längs achteln und in dünne Scheiben schneiden. Den Käse reiben.
Zunächst die Apfelstücke, dann das Sauerkraut auf den Brothälften verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann mit dem Käse bestreuen. Das belegte Fladenbrot im Ofen 10-15 Minuten überbacken, bis der Käse goldbraun ist. Dazu passt sehr gut ein gemischter Salat.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Selbstgemachtes Fladenbrot

Dieses Rezept begleitet mich schon ewig ... ich habe es vor vielen Jahren auf Empfehlung hin zum ersten Mal gemacht. Aus irgendeinem Grund ist der Ausdruck des Rezepts verloren gegangen und so habe ich es zwischenzeitlich auch vergessen.

Dunkel erinnerte ich mich neulich aber, dass ich doch vor vielen Jahren einmal so gutes Fladenbrot so einfach und schnell selbst gemacht hatte. Zum Glück, denn so habe ich das Rezept wieder hergesucht. Ich bin mir relativ sicher, dass es das  folgende Rezept war. Es heißt nämlich ganz bescheiden "Das weltbeste Fladenbrot".


Ob weltbestes oder nicht, das Rezept ist auf jeden Fall klasse! Ich habe zwei Fladen auf einem Blech gebacken. Das mit dem Wasser in den Ofen schütten mache ich auch immer. Einzige Änderung bei mir: ich verwende einen EL Salz, nicht nur einen Teelöffel. Und ich bestreue das Brot zusätzlich noch mit Fleur de Sel vor dem Backen. Allein schon weil es sooo gut riecht, sollte man es ab und zu backen! Und warm genießen. Zu Suppe, gebackenem Feta, Antipasti ... und einen Rezeptvorschlag für schon etwas älteres Fladenbrot werde ich in meinem nächsten Beitrag machen.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Gebackener Rosenkohl mit Ingwer und Birne nachgemacht

Das letzte Rezept, das ich verbloggt habe, war ein Kuchen. Quasi ein Kontrast zum Rezept davor, den Serviettenknödeln mit Rosenkohl, sodass ich das nächste Rezept mit Rosenkohl angehen kann. Diesmal handelt es sich um den gebackenen Rosenkohl mit Ingwer und Birne von Krisi.


Mir ging es ähnlich wie Krisi, dass ich bis vor Kurzem nicht so viel mit Rosenkohl anfangen konnte. Dieser Winter hingegen ist sehr rosenkohllastig. Ich mag ihn immer lieber ... und aus dem Ofen wird er besonders aromatisch. Die Birne  ist in diesem Fall ein schöner, süßlicher Kontrast zum leicht bitteren Rosenkohl. Der Ingwer macht das ganze noch besonders. Dazu gab es bei mir einen Hüttenkäse-Dipp und etwas Brot. Gerade wenn ihr dem Wintergemüse skeptisch gegenübersteht, solltet ihr es einmal mit diesem Rezept versuchen.

Sonntag, 3. Februar 2019

Apfelmus-Pudding-Kuchen

Endlich mal wieder Kuchen backen! Gefühlt habe ich ewig keinen Kuchen gebacken ... ich glaube, seit der Weihnachtsbäckerei habe ich Pause gemacht. Umso mehr habe ich mich aber gefreut, dass es dieses Wochenende dankbare Abnehmer für einen Kuchen (Seminargäste) gegeben hat und ich wieder einmal backen durfte.

Apfelkuchen ist ein Obstkuchen, der zumindest saisonaler und regionaler ist als Beerenkuchen etc. Deshalb backe ich ihn auch gerne im Winter. Ich erinnerte mich zudem an eine Portion Apfelmus mit Äpfeln aus dem Ort, die ich im Sommer eingefroren hatte. Das passende Rezept zur Verwertung dafür, einen Apfelmus-Pudding-Kuchen, hatte ich ebenfalls seitdem im Hinterkopf. Am Freitag probierte ich den Kuchen endlich aus.

Und er war richtig lecker (ein kleines Stück habe ich selbst probiert, der Rest war für die Gäste). Mürbeteig, krosse Streusel, und dazwischen eine saftige Apfelmus-Vanillepudding-Füllung. Wer Apfelmus aufbrauchen will, sollte diesen Kuchen unbedingt backen. Und wer findet, dass das lecker klingt, auch. Man kann Apfelmus auch schnell frisch herstellen.


Das Rezept stammt von chefkoch.de. Ich habe mich relativ genau daran gehalten, habe nur etwas weniger Apfelmus verwendet, da meine Portion aus der Gefriertruhe ca. 550 g waren. Und ich habe die beiden frischen Äpfel in dünne Scheiben geschnitten und alle auf dem Boden verteilt, bevor ich die Apfelmus-Pudding-Masse darüber gegossen habe. Ansatt Puddingpulver habe ich 40 g Stärke und etwas Vanillessenz verwendet. Und die Butter für die Streusel habe ich geschmolzen. Aber das war wirklich alles, was ich verändert habe ;-)

Montag, 28. Januar 2019

Serviettenknödel mit Rosenkohl

Mein Verhältnis zu Rosenkohl wird immer inniger. Das folgende Rezept hat seinen Teil dazu beigetragen. Der Serviettenknödel mit Rosenkohl und Sahnesauce macht schon optisch so viel her, dass man das Essen einfach genießen und langsam essen muss. Und schmecken tut es einfach wunderbar, sodass es genau dieses Gericht in diesem Winter schon zum Zweiten Mal bei uns gab. Ich gerate wirklich ins Schwärmen, wenn ich hierüber berichte ...

Sämtlichen Knödeln stand ich ja wie dem Rosenkohl auch lange skeptisch gegenüber, da ich sie für sehr aufwändig hielt und genervt war, dass mir alle Leute empfohlen haben, aus meinen Brotresten Semmelknödel zu machen. An stressigen Tagen habe ich zwar nach wie vor anderes zu tun, als Semmelknödel zu kochen, da koche ich einfach gar nicht. Aber wenn man ein wenig (nicht einmal allzu viel) Zeit und Muße mitbringt, dann lohnt es sich wirklich, Knödel selbst zuzubereiten. So viel zu meinem Meinungsumschwung.


Das Rezept stammt aus dem Schrot&Korn-Kochbuch, das ich so sehr mag. Es ist auch hier veröffentlicht. Wir haben das Rezept etwas abgewandelt, da es ein tolles Thermomix-Rezept ist (die Knödel und der Rosenkohl können gleichzeitig optimal gegart werden). Aber es geht sicher auch ohne Thermomix. Die Konsistenz des Serviettenknödels ist super. Die Menge ist auch für 4 Personen gut. Beim Rosenkohl würde ich die Menge allerdings verdoppeln (also 1 kg für 4 Portionen). Und bei der Sauce würde ich die 1,5fache bis 2fache Menge der angegebenen Zutaten verwenden.

Samstag, 19. Januar 2019

Kein Rezept, aber eine Anregung: gesunde, knackige Sprossen selber ziehen


Vor vielen Jahren habe ich das Sprossenglas bei meiner Schwägerin kennengelernt.
Im gleichen Jahr hat die gesamte Familie und Freunde dieses Glas von mir zu
Weihnachten bekommen, weil ich so begeistert war und bin.
Speziell im Winter, wenn es keine frischen Sachen vom Freiland gibt und das Kräuterbeet
eher traurig aussieht, ist es eine super Möglichkeit den Gaumen mit den frisch und knackig, manchmal etwas scharf schmeckenden Sprossen zu verwöhnen.

Wie man auf dem Bild sieht, kann man die verschiedene Keimsaaten aus biologischem Anbau in Portionsgrößen kaufen, auf dem auch die unterschiedliche Einweichzeit angegeben ist.
Die günstigere Variante ist, unbehandeltes Saatgut wie Radieschen, Brokkoli, Kresse oder Alfama (sieht gekeimt aus wie Putzwolle) zu verwenden. Auch Mungbohnen (wie die Keimlinge auf dem Bild), Linsen oder Kichererbsen eignen sich gut. Ich muss unbedingt auch mal wieder was Neues ausprobieren.
Und natürlich gibt es auch andere Methoden als dieses Glas um Sprossen zu ziehen.

meine Ausstattung
Das Herstellen der Keimlinge nach meiner Methode mit dem Glas ist recht einfach.
Man füllt etwas 1-2 Esslöffel Samen in das Glas, spült ihn in kaltem Wasser gründlich und weicht ihn zwischen 4 bis 12 Stunden ein. Danach abgießen und mit neuem Wasser füllen. Diesen Vorgang morgens und abends wiederholen und das Glas an einen warmen hellen Ort stellen. Nach etwa 2 Tagen sind die verzehrfertig.


Die kleinen Keimlinge sind sehr gesund, sie sind reich an wertvollem Eiweiß, Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen. Die Konzentration der Vitamine und Mineralstoffe ist in Sprossen meist mindestens doppelt so hoch wie in ausgewachsenen Pflanzen. Da sich die meisten Sprossen und Keimlinge roh genießen lassen, gehen bei der Zubereitung keine wertvollen Inhaltsstoffe durch Hitze verloren.

Samstag, 12. Januar 2019

Winterlich asiatisch: Reisnudeln mit Rotkohl und Karotten nachgemacht

Auch wenn ich im Winter nicht jeden Tag irgendetwas mit dem saisonalen und regionalen Kohl essen möchte, so bin ich sehr offen für neue Inspirationen mit sämtlichen Arten des Gemüses. Da kam Miri's Rezept für asiatische Reisnudeln mit Rotkohl vor ein paar Tagen genau richtig. Ich las es und war begeistert. Asiatisch mit Kokosmilch und etwas Schärfe klingt immer gut. Zudem wollte ich gerne eine offene Packung Reisnudeln und ein Rest Sesam aufbrauchen. Aus diesem Grund kaufte ich den Kohl und die Karotten für das Rezept ein und hab das Gericht heute sehr genossen!


Am Rezept habe ich ein paar Dinge vereinfacht, da ich immer gerne möglichst wenig Pfannen und Töpfe verwende. So habe ich in einem Topf die Reisenudeln gekocht. Und in einer Pfanne habe ich den Knoblauch angebraten, dann die Kohl- und Karottenstücke dazugegeben und 5 Minuten gebraten, und dann die restlichen Zutaten für die Sauce hinzugefügt und alles einkochen lassen. 
Kohl und Karotten, von denen ich anteilig etwas mehr verwendet habe, habe ich mit dem gleichen Hobel in kürzere Streifen gehobelt. Und zum Garnieren hatte ich nur noch Petersilie, also gab es diese. Wirklich sehr, sehr lecker .... ich habe zum Essen sogar Stäbchen verwendet. Mit diesen esse ich generell langsamer, da ich im Umgang mit ihnen nicht so firm bin. So hab ich mehr vom Essen!

Nur eine Frage bleibt: wie kann man Reisnudeln mit einer Sauce und Gemüse vermengen, ohne dass diese komplett matschig werden?