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Freitag, 12. September 2014

Aus dem unendlichen Meer der Pastarezepte: Vollkornpenne mit Pfifferling-Paprika-Sauce

Auch wenn es in meiner Rezeptesammlung schon massig bewährte und für exzellent befundene Nudelgerichte gibt - ich werde nicht müde, weitere auszuprobieren. Nach wie vor stoße ich so oft auf neue Rezepte, die sich in mindestens einer kleinen Komponente (Zutat, Zubereitungsart) von einem bewährten Rezept unterscheiden - und einfach nur unwahrscheinlich gut klingen. So ging es mir auch bei dem heute vorgestellten Rezept aus einem veganen Kochbuch, einer Pastaversion mit Vollkornnudeln und einer Gemüse-Sahne-Sauce mit Pfifferlingen und Paprika. Etwas Gemüse kann ja nie schaden. Zudem werden in diesem Gericht Hefeflocken verwendet. Diese werden oft als sehr geeignetes (veganes) Würzmittel genannt, welches zudem eine hohe Nährstoffdichte (insbesondere Vitamine und Folsäure) aufweist - und sie schmecken, also eine gute Lebensmittel-Neuentdeckung für mich. Die Lavendelblüten bei dieser Pasta dienen vor allem der Optik (und dabei machen sie ihren Job wirklich gut), was den Geschmack angeht, finde ich, dass sie nicht zu dominant sein sollten, weshalb ich eher vorsichtig mit ihnen umgehen würde. Und ganz wichtig bei der Sauce hier: Es wird Weisswein verwendet. Der Geschmack, bzw. das leichte Weissweinaroma der Sauce kombiniert mit einem Schluck Wein der gleichen Sorte zum Essen ist einfach toll, ich habe viel zu lange nicht mehr mit Wein gekocht (und durch meine mittlerweile ganz normale Sportler-Abstinenz auch nicht viel getrunken). 


Vollkornpenne mit Pfifferling-Paprika-Sauce

für 4 Portionen

400 g Vollkornpenne
300 g Pfifferlinge
je 1 gelbe und rote Paprika
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
2 EL Mehl
150 ml Weisswein
400 ml Gemüsebrühe
200 g Hafersahne (oder normale)
2 EL Hefeflocken
1 TL Paprikapulver
1 Prise Cayennepfeffer
1 EL gehackter Rosmarin
2 EL gehackte Petersilie
frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
1-2 TL Lavendelblüten

Die Pilze gut waschen (bzw. im Idealfall putzen, wenn man eine entsprechende Bürste besitzt).
Die Paprika waschen, halbieren, entkernen, längs in dünne Streifen schneiden und diese dann nochmals durchschneiden.
Die Zwiebel fein hacken.

Die Penne in Salzwasser gar kochen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebelstücke 2 Minuten darin anbraten. Nun die Pilze hinzufügen und 2-3 Minuten mitbraten. Anschließend die Paprika dazugeben und für weitere 2-3 Minuten braten. Das Gemüse mit dem Mehl bestäuben und dann mit dem Wein ablöschen. Wenn die Flüssigkeit zur Hälfte verdampft ist, die Gemüsebrühe dazugeben. Den Pfanneninhalt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Im nächsten Schritt die Sahne einrühren. Nun die Hefeflocken, das Paprikapulver und den Cayennepfeffer zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce für ca. weitere 5 Minuten bei mittlerer Herdtemperatur einkochen lassen. Das Nudelwasser abgiessen, wenn die Nudeln gar sind. Diese dann zur Sauce geben. Die gehackten Kräuter untermengen. Die Pasta mit ein wenig Lavendelblüten garniert servieren.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Tarte aux abricots et à la lavande


Letztes Jahr im Spätsommer habe ich die Aprikosentarte mit Lavendel bei grain de sel entdeckt. Zu spät, um noch die Aprikosen und den Lavendel für die so himmlisch  klingende Tarte zusammen zu bekommen. Also habe ich fast ein Jahr geduldig gewartet. Eeeendlich werden nun frische Aprikosen auf dem Markt beworben, woraufhin mir natürlich sofort die Tarte wieder einfiel. Selbstverständlich habe ich gleich ein Kilo frischer Aprikosen aus Frankreich (und nicht aus Italien, denn die französischen sind angeblich aromatischer) eingekauft. Den anderen Zutaten wie Lavendelblüten, Lavendelhonig und Pinienkerne wurden in weiser Voraussicht davor schon angeschafft.


So konnte ich meinem Besuch letzte Woche bei der Ankunft gleich ein Stück Kuchen vorsetzen. Dieser fand das Ergebnis nicht nur total lecker, sondern auch sehr professionell. Aber eigentlich ging es ganz einfach.

Die Lavendelbeete in der Stadt habe ich nur fotografiert, zum Backen habe ich getrocknete Lavendelblüten verwendet (und somit auch keine Blätter). Sicher ist sicher,denn man weiss ja nicht, wer die Blüten davor schon angefasst hat bzw. will ich ja auch kein Dieb sein ;-)
Woher auch immer der Lavendel kommt, den Geschmack im Gebackenen finde ich absolut besonders. Und einfach französisch. Ich verstehe die Leute, die Frankreich nicht mögen, einfach nicht ...