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Samstag, 14. September 2024

Mein Feigenklassiker: Pasta mit Tomanten-Feigen-Sauce


Mensch, ich habe euch noch gar nicht meinen Feigenklassiker vorgestellt. Ich habe gerade nachgerechnet, ich habe diese Pasta zum ersten Mal vor 8 Jahren gemacht. Und seitdem gab es sie - ohne Ausnahme - einmal pro Jahr bei mir. Und das heißt was, da ich ja so viele tolle Rezepte habe und immer noch gerne ausprobiere.

Gerade ist Feigensaison, und dieses Jahr habe ich auch ein Bild gemacht, das ich auch vorzeigen kann (das hatte ich immer vergessen, oder es war schon zu dunkel...). Und dann war immer die Feigensaison schon wieder vorbei.

Ich liebe Nudeln mit Tomatensauce in allen Formen. Diese Sauce bekommt durch die Feigen einen fruchtigen Geschmack, wirklich ganz toll. Alle Bekochten fanden die Sauce auch sehr lecker.

Das Rezept heißt im Original "Sommer-Pasta mit Auberginen, Feigen, Tomaten, Feta und Basilikum" und stammt vom Blog "Bonjour Alsace". Ich halte mich nie ganz genau an das Rezept, nehme auch mal mehr Tomatenpassata (wenn die Flasche schon offen ist). Bei den Nudeln variiere ich auch, Spaghetti kommen bei der Familie gerade sehr gut an. Egal wie genau: Die Zutatenkombi ist spitze. Probiert es selbst.

Und jetzt bin ich ganz stolz, dass ich das Rezept nach so vielen Jahren noch gepostet habe!

Samstag, 28. August 2021

Veggie-Moussaka - zum Sattwerden und Genießen

Diese Rezept stammt aus "Schrot & Korn". Es schmeckt köstlich und steht einer konventionellen Moussaka in nichts nach. Ich habe das Rezept nicht verlinkt, da ich ein paar Kleinigkeiten verändert habe und da es meiner Meinung nach nicht sehr übersichtlich dargestellt ist. Wie auch bei einer Lasagne wird eine Béchamelsoße zubereitet und mit Zwiebeln, Linsen, Knoblauch, Peperoncini und Tomaten eine leckere Tomaten-Linsen-Soße zubereitet. Daß die Kartoffeln bereits in Salzwasser gekocht werden, gefällt mir gut.
Überhaupt, daß die Zutaten separat gewürzt und abgeschmeckt werden können, kommt mir immer sehr entgegen. Dann tut man sich leichter die richtige Würze hinzubekommen. Erfrischend und sehr lecker ist der dazu gereichte Zitronen-Petersilien-Joghurt.

Veggie-Moussaka

 für 4 Portionen

600 g Auberginen
800 g Kartoffeln
2 Zehen Knoblauch
200 g rote Linsen roh
200 ml Wasser
Salz
1 rote Zwiebel
10 EL Olivenöl
            1 kleine Peperoncini 
2 Dosen stückige Tomaten 
Pfeffer
etwas Zucker
1 EL Rosmarin gehackt
1 EL Paprikapulver edelsüß
 
1 EL Mehl
2 EL Butter
300 ml Milch
 
 200 g Mozzarella

geriebene Schale 1/2 Zitrone
150 g griechischer Joghurt
1/2 Bund Petersilie
 
Auberginen waschen, in Scheiben schneiden.
Auberginenscheiben im restlichen Olivenöl von beiden Seiten goldbraun anbraten, auf eine Lage Küchenrolle geben.
Kartoffeln in Salzwasser garen, dann pellen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. In einem Topf mit 2 EL Olivenöl glasig dünsten. Linsen zugeben, Dosentomaten und 200 ml Wasser aufgießen.
Linsen ca. 25 Minuten Köcheln lassen.
 Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver und Rosmarin abschmecken.

Béchamelsoße: Butter in einem Topf schmelzen lassen, Mehl zugeben, glattrühren. Milch unter Rühren aufgießen, sodass sich keine Klumpen bilden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 10 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren.
 
Eine Auflaufform mit Butter einfetten, dann die Hälfte der Béchamelsoße einfüllen. In die Béchamelsoße die Kartoffelscheiben hineinlegen. Auf die Kartoffelschicht die Linsensoße geben und alles mit Auberginenscheiben bedecken.
Restliche Béchamelsoße darüber geben.
 
Mozzarella klein zupfen und über den Auflauf geben. 
 
Auflauf bei 180° C ca. 45 Minuten backen.
 
Petersilie waschen und grob hacken.
 
Petersilie und Zitronenschale mit dem griechischen Joghurt vermengen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Moussaka mit Zitronen-Petersilien-Joghurt servieren.


Samstag, 13. Juli 2019

Leichter als gedacht: Ratatouille

Es gibt immer noch Gerichte, bzw. Klassiker, die ich seit Jahren, oder so langsam auch Jahrzehnten kochen will ... und es noch nicht getan habe. Ein solcher Klassiker war bis heute Abend Ratatouille. Im Sommer ist der französische Gemüseeintopf mit Zucchini, Auberginen, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch einfach ein Traum.

Sowas in der Art wie Ratatouille habe ich schon öfter gemacht. Aber das Ratatouille-Projekt ist bisher immer daran gescheitert, dass ich mir wegen des Rezeptes unsicher war. Die Rezepte, in denen jede Gemüsesorte hintereinander unter Verwendung von insgesamt 3 Liter Öl angebraten wird, ist mir zu aufwendig und zu fettig. Ich habe viele Rezepte in der Art gesehen. Ein weiteres Problem von mir war, dass ich nicht wusste, in welcher Reihenfolge ich das Gemüse in den Topf geben sollte. Und natürlich kocht man Ratatouille nur im Sommer, wenn Tomaten und Zucchini und das restliche Gemüse auch Saison haben ... so kam es lange nicht dazu. In einem Buch über die französische Küche bin ich dieses Frühjahr allerdings auf ein Rezept gestoßen, welches mir gefallen hat. Und da bei mir nun die ersten Zucchini im Garten reif sind, gab es eeeeendlich Ratatouille bei mir.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Rezept. Bis auf Gemüse schnibbeln geht das alles sehr fix in der Zubereitung und schmort (wichtig) dann langsam vor sich hin. Heraus kommt Gemüse pur als aromatischer Eintopf. Frische Kräuter sind noch wichtig, ich habe mal alles genommen, was der Garten hergibt, bzw. Majoran getrocknet.

In meinem Grundlagenrezept wird präferiert vorgeschlagen, das Ratatouille im Ofen zu garen. Und die Tomaten soll man häuten. Also ich weiß nicht, ob das nötig ist, bin aber motiviert, Ratatouille auf diese Art und Weise zum Vergleich nochmal auszuprobieren. Lecker ist es sicher immer.


Ratatouille

für 4 Portionen

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
4 kleine Zucchini
2 Auberginen
4 Paprikaschoten
4 Fleischtomaten
8 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Kräuter (Thymian, Rosmarin, Majoran, Petersilie ... )

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und feinhacken.
Die Zucchini längs vierteln und dann in Stücke schneiden. Die Aubergine in Ringe schneiden und diese dann zu Würfeln schneiden. Die Paprika entkernen und in Stücke schneiden, bei den Tomaten den Strunk entfernen und diese dann ebenfalls kleinschneiden.

In einem Topf das Öl erhitzen. Zunächst die Zwiebeln und den Knoblauch darin 2 Minuten anbraten. Dann Auberginen- und Paprikastücke in den Topf geben und für weitere 2 Minuten mitbraten. Zucchini und Tomaten hinzufügen, alles 2 weitere Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun die Herdtemperatur stark reduzieren, einen Deckel auf den Topf setzen und den Eintopf ca. 50 Minuten bei niedriger Temperatur schmoren lassen. Dazwischen 1-2 Mal umrühren. Kurz vor dem Servieren die Kräuter untermengen.

Montag, 4. März 2019

Zu 100% vegetarisch: Auberginen-Kaviar

Ich liebe es, in internationalen Geschäften zu stöbern. Dazu gehören auch der Asia-Laden oder der türkische Supermarkt in meiner Heimatstadt - noch toller sind allerdings Geschäfte im Ausland.
Bei meinem letzten Elsass-Aufenthalt entdeckte ich in einem Intermarché ein "caviar d'aubergines". Gekauft habe ich ihn nicht. Aber während des Aufenthalts kaufte ich mir auch ein Gemüsekochbuch auf französisch (ja, in Buchläden stöbere ich auch gerne ...). Und darin war ein Rezept für Auberginen-Kaviar. Das Rezept habe ich dann zum letzten französischen Abend in meiner Lodge ausprobiert. Und der "Kaviar" kam soo gut an. Ein ganz toller, würziger Brotaufstrich zu frischem Baguette.
Er war auch erstaunlich schnell gemacht, da sich das Fruchtfleisch der gegrillten Auberginen sehr leicht entnehmen lässt. Eine ganz große Nachkochempfehlung!

Woher der Name kommt, frage ich mich immer noch ... weder inhaltlich noch optisch sehe ich Parallelen zu richtigem Kaviar. Vielleicht weil der Aufstrich auch gut zu Kaviar passt? Oder für die Leute, die sich keinen Richtigen Kaviar leisten können? Hat jemand einen anderen Tipp oder weiß etwas?


Auberginen-Kaviar

1 kg Auberginen
2 Knoblauchzehen
150 ml Olivenöl
Saft von 1 Zitrone
3 Schalotten
Salz
Pfeffer

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Wenn er heiß ist, die Auberginen waschen und 30 Minuten mitsamt Schale im Ofen backen. Die Auberginen ab und zu drehen. Dann mit heißem Wasser abschrecken, längs durchschneiden und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausholen. Das geht nach dem Backen recht einfach. Die Knoblauchzehen fein hacken und in 50 ml Olivenöl ca. 5 Minuten in einer Pfanne anbraten. Die Knoblauchzehen mit dem Öl aus der Pfanne und dem restlichen Öl zu den Auberginen geben. Alles fein pürieren. Die Schalotten sehr fein hacken und untermischen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

Mittwoch, 28. September 2016

Heute gibt es Sandwich: fällt die Wahl etwas schwer.....

Bei einem Bäckereibesuch beim Cappuccinotrinken habe ich in der "Bäcker-Blume" geblättert. Die dort beschriebenen Sandwiches und vor allem die Bilder haben mich motiviert unsere Abendbrote bunter, vielseitiger und gesünder zu gestalten. Die Sandwichs können natürlich auch mit "Deckel" zubereitet werden um außer Haus als Picknick oder Vesperbrot zu stärken.

Sandwich Nr. 1

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Avocado-Tomaten-Sandwich

Zutaten für 2 Portionen:

1 unbehandelte Zitrone
10 Cherrytomaten
1 reife Avocado
1 kleine Zwiebel
4-6 Stiele Schnittlauch
grob gemahlener Pfeffer
 4 EL Frischkäse
2 große Scheiben Mehrkornbrot

Zubereitung:

Die Zitrone heiß abwaschen und trocken reiben. Die Hälfte der Zitronenschale in eine Schüssel reiben. Zitrone halbieren, eine Hälfte auspressen, die andere in Spalten schneiden. Cherrytomaten vierteln. Avocado halbieren, den Stein herausnehmen. Fruchtfleisch schälen und in Würfel schneiden. Mit den Tomaten in die Schüssel zur Zitronenschale geben und mit etwas Zitronensaft mischen.

Zwiebel abziehen und fein würfeln. Schnittlauch hacken. Zwiebel und Kräuter in die Schüssel geben und alles mit Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Die Brothälften mit Frischkäse bestreichen. Avocado-Mix darauf verteilen.
Mit den Zitronenspalten garniert servieren.

 Sandwich Nr. 2

 

Vollkornbrötchen mit geröstetem Gemüse und Erbsenmus

Zutaten für 2 Portionen:

1/2 rote Paprika
1/4 Aubergine
Olivenöl
3 EL Frischkäse
6 EL Erbsen (frisch oder tiefgekühlt)
2 EL gerösteter Sesam (bei mir schwarzer Sesam)
1/2 Bund Koriander 
grob gemahlener Pfeffer
einige Tropfen Zitronensaft
2 Vollkornbrötchen

Zubereitung:

Paprika waschen, trockentupfen und in 6-8 Streifen schneiden. Aubergine waschen, trockentupfen und in Scheiben schneiden. Auberginenscheiben und Paprikastreifen in einer Grillpfanne oder Bratpfanne 4-6 Minuten braten, dabei zweimal wenden. Frische Erbsen in kochendem Wasser etwa drei Miunuten blachieren, tiefgekühlte nach Packungsangabe zubereiten und in eine Sieb abgießen. Erbsen mit einer Gabel oder einem Stabmixer grob zerkleinern. Die Hälfte des Korianders grob hacken (ich hatte leider keinen frischen und habe Pulver verwendet) und mit dem Sesam unter das Erbsenmus mischen. Mit Pfeffer oder etwas Zitronensamt abschmecken.
Vollkornbrötchen aufschneiden und mit dem Frischkäse bestreichen. Dann das Erbsenmus auf die Brötchen streichen. Mit Auberginenscheiben und Paprikastreifen belegen und mit dem restlichen Koriander garniert servieren.

Freitag, 16. September 2016

Weil er so gut ist: Auberginenauflauf (Parmigiana di melanzane) und echte Tomatensauce

Wenn die eigene Mama am Blog mitwerkelt, dann kann es schon zum ein oder anderen Missverständnis kommen. Wie ihr wisst, ist meine Mama vor allem für die Kategorie Aufläufe zuständig, da sie diese gut für's Mittagessen im Alltag vorbereiten kann. Klar, dass sie früher oder später an den Auberginenauflauf dachte ... und dass man ihn ja verbloggen könne. Leider suchte sie nur in meinem alphabetischen Rezepteverzeichnis unter A nach "Auberginenauflauf". Und ihr war nicht bewusst, dass dieser unter "italienischer Auberginenauflauf" oder "Parmigiana di melanzane" stehen könnte. Denn den Auflauf gibt es hier bereits. Es handelt sich sogar um das meistbesuchte Rezept auf meinem Blog! Die Suche nach Inhalten auf Webseiten mit dem Befehl Strg + F üben wir mal zusammen...

Und den Auberginenauflauf stelle ich euch hier einfach nochmal vor. Denn das Rezept ist der Hammer und erfreut sich zurecht bei mir (sowie bei Blogbesuchern) großer Popularität. Die Tomatensauce bereitet meine Mama übrigens etwas anders zu als ich (Ich nehme nur Basilikum, bei ihr kommen mehrere Gewürze rein). Aber sonst ist das Rezept das gleiche wie im Blogbeitrag für Parmigiana di melanzane. 
 

Gertrud: So oft Aufläufe zum Mittagessen hört sich ja fast schon langweilig an. Der Hintergrund ist wie früher schon erwähnt der praktische Hintergrund. Der Fantasie der Zutaten sind keine Grenzen gesetzt und vielseitiges Essen ist auch so möglich. Außerdem kann fast kein anderes warmen Essen einfach nur noch auf den Tisch gestellt werden. Die Vorbereitungsarbeit meiner Aufläufe muss natürlich am Vortag oder am Morgen erledigt werden. Zum Auberginenauflauf passt französisches Baguette.

Die Auberginen in der Pfanne

Für dieses Gericht bereite ich zuerst eine echte Tomatensauce zu. Das Rezept ist folgendes:

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Öl
2 gestrichene TL Mehl
800 g frische fleischige Tomaten oder 2 kleine Dosen gehackte Tomaten
6 EL Tomatenmark
2 Lorbeerblätter
Basilikum
Oregano
2 Stiele frischer Rosmarin
1 Zweig frischen Thymian
Brühwürfel für 1/2 l
Salz
Pfeffer
Zucker

Die Zwiebeln schälen, kleinschneiden. Knoblauch durchpressen. Erst die Zwiebeln anbraten, später den Knoblauch dazugeben. Mit Mehl bestäuben. Tomaten waschen, vierteln und zufügen. Bei Verwendung frischer Tomaten muss die Sauce am Schluss püriert und durchgesiebt werden. Tomatenmark, Lorbeerblatt und Kräuter zugeben, alles fein würzen und durchkochen lassen. Die Stiele der Gewürze entfernen.


Parmigiana di melanzane

für 4 Portionen

für die Auberginen:
800 g Auberginen (entspricht 2 großen Auberginen, 3-4 kleinen)
3 EL (Oliven-)Öl
Salz
Pfeffer

für die Sauce:
800 g stückige Tomaten (aus der Dose oder alternativ 1 kg frische. Werden frische genommen, diese waschen, einer Minute in kochendem Wasser lassen und anschliessend häuten. Dann den Strunk herausschneiden und die Tomaten würfeln)
1 große Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 EL (Oliven-)Öl
ein paar Blätter frisches Basilikum (+ evtl. noch etwas mehr zum Garnieren)
Salz
Pfeffer
Zucker

sonstige Zutaten:
300 g Mozzarella
60 g Parmesan
evtl.Brot zum Servieren

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Auberginen waschen, den Stiel entfernen und längs in ca. 7 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 20 Minuten ziehen lassen. Das dadurch absorbierte Wasser mit einem Küchentuch abtupfen. Die Auberginenscheiben nun (ebenfalls von beiden Seiten) mit etwas Öl bepinseln. 
Diese im Anschluss auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen un im Ofen 15 Minuten backen.

Während die Auberginen ruhen bzw. backen, können parallel die anderen Zutaten präpariert werden: Für die Tomatensauce Knoblauch und Zwiebel waschen, schälen und klein schneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die zerkleinerten Zutaten darin 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten (zunächst nur die Zwiebeln, kurz Minuten später auch den Knoblauch). Die Tomaten hinzugeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Das Basilikum klein hacken und hinzufügen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und den Parmesan hobeln.

Die Backofentemperatur auf 225º C (Ober- und Unterhitze) erhöhen, wenn die Auberginen fertig vorgebacken sind.

Nun können die Zutaten in eine Auflaufform geschichtet werden: Eine erste Schicht Auberginen auf den Boden einer feuerfesten Form legen. Dann mit Mozzarellascheiben belegen und anschliessend einen Teil der Tomatensauce darüber geben. Auberginen, Mozzarella und Tomatensauce in der gleichen Reihenfolge weiter schichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Zum Schluss mit dem Parmesan bestreuen.

Alles ca. 15-20 Minuten im Ofen überbacken bis der Käse geschmolzen (und bevor er verbrannt) ist. Vor dem Servieren nach Belieben mit frischem Basilikum garnieren und den Auflauf zusammen mit dem Brot reichen.

Dienstag, 1. September 2015

Ein Stück Toskana für daheim: Auberginen-Caponata

Die Auberginen-Caponata ist ein Rezept von unserer Quelle für leckere italienische Produkte in der Toskana. Wir haben sogar einmal persönlich bei La Vialla vorbeigeschaut. Es ist rundum eine Idylle in der herrlichen toskanischen Landschaft. 
Das sizilianische Gericht wird traditionell kalt serviert und hätte toll zu den heißen Temperaturen in der letzten Zeit gepasst. Aber wenn in den nächsten Tagen doch der Herbst kommt, dann schmeckt das Gericht in warmem Zustand bestimmt auch köstlich.


Ich finde, wenn man die Zutatenliste anschaut, bekommt man sofort Appetit auf dieses Gericht. Da wir leidenschaftliche Brotesser sind, gibt es bei uns französisches Baguette dazu. Somit sind wir wieder bekennende Europäer, zumindest wenn es um das leibliche Wohl geht ohne wenn und aber.


Auberginen-Caponata

Rezept angepasst nach dem Original von La Vialla

für 4 Portionen

2 Auberginen
2 Stängel Staudensellerie (ohne Blätter)
100 g grüne Oliven (entsteint und in Scheiben geschnitten)
1 große Zwiebel
eine Handvoll Kapern
60 ml Balsamico Bianco
 Olivenöl zum Anbraten
1 TL Zucker
1 Dose gehackte Tomaten  (400 g)
Salz

Die Auberginen in Würfel schneiden und in einer Pfanne in reichlich Olivenöl anbraten.
In einem nicht zu kleinen Topf die fein geschnittenen Zwiebel andünsten. Sobald sie Farbe angenommen hat, die grünen Oliven, den in Stückchen geschnittenen Staudensellerie, die Kapern und die Tomatenstücke hinzufügen und mit Salz würzen. Dann lässt man die Mischung bei kleiner Flamme ungefähr 15 Minuten sanft köcheln. Nun die gebratenen Auberginen, den Zucker und den Balsamico dazugeben, umrühren und bei mäßiger Hitze ca. 3-4 Minuten einkochen lassen. Weitere 5 Minuten kochen und bei Bedarf nochmals mit Zucker oder Essig abschmecken. Vom Herd nehmen und servieren. 

Dienstag, 28. April 2015

Die erste Kocherfahrung nach dem Jakobsweg: Spartaner-Hirse

Die Zeit als Pilgerin bedeutete für mich auch, bewusst offline zu leben und so gut wie frei von Medieneinflüssen. Ich habe meine Mails nur selten abgerufen, eigentlich nie Nachrichten geschaut, und auch nicht in anderen Blogs gelesen. Zurück von der Reise habe ich große Lust, wieder selbst zu kochen, zum einen, da ich mich nicht immer ideal ernähren konnte in Spanien und selbst bestimmen will, was auf meinen Teller kommt, zum anderen, da es mir einfach Spaß macht.
Als die Frage konkreter wurde, was ich denn nun als erstes koche, fiel mir erst mal gar nichts ein, ich hab mich richtig "rezepteleer" gefühlt. Das ist sehr erstaunlich, da ich mich in den letzten Jahren durch die Lektüre von anderen Blogs eigentlich konstant "überinspiriert" gefühlt habe, was neue Rezepte angeht. Also hat mich das Pilgern auch in dieser Hinsicht irgendwie gereinigt, von zu vielen Ideen, was ich denn noch alles sofort nachkochen muss oder soll .... denn müssen tue ich in der Hinsicht ja gar nichts. Und ich bin mir sicher, die Inspirationen kommen in gesundem Maße langsam wieder.


Das erste und zunächst einzige Rezept aus meiner Nachkochliste, an das ich mich erinnern konnte, war die Spartaner-Hirse aus einem von Attila Hildmann's Kochbüchern. Das Rezept von ihm scheint relativ bekannt, es ist mir davor mehrfach in Zeitschriften untergekommen, und auch im Internet oft veröffentlicht, wie zum Beispiel hier. Portionsgräße im Originalrezept: Sportlerportionen!


Hirse, viel Gemüse, und ein paar kreative, nährstoffreiche Extras in Form von Sprossen und Haselnüssen (bei mir angebraten). Gesundes Essen, eine alternative Kohlenhydratquelle zu Brot und Pasta .... genau das, wonach mir der Sinn ist. Das Rezept hält auch was es verspricht, schmeckt echt und ehrlich, ja spartanisch im nicht-negativen Sinne. Könnte auch ein Pilgeressen sein. Schwer in der Zubereitung ist es nicht, allerdings muss man etwas aufpassen, dass das Ergebnis nicht zu matschig wird, da am Ende das Gemüse unter die gegarte Hirse gerührt wird. Und das kann eben auch etwas zu breiig werden, insbesondere wenn Gemüse und Hirse einzeln eher etwas zu lang gekocht wurden. Ich hatte erst etwas Bedenken, das Endergebnis auf dem Teller fand ich dann bei mir aber doch wieder in Ordnung.Und das Fazit: Kochen kann so großen Spaß machen!

Mittwoch, 4. September 2013

Gemüsestrudel mit Ziegenkäse

Wenn ich an Strudel denke, kommen mir zunächst sämtliche süße Varianten in den Sinn: Apfelstrudel, Quarkstrudel, Mohnstrudel (und alles bitte in Vanillesauce getränkt ;-)). Aber auch ein Gemüsestrudel ist was ganz Feines. In der einfachen Version kann man schlichtweg etwas Gemüse nach Wahl, eventuell vorher kurz angebraten, in einen fertigen Blätterteig einrollen und dann im Ofen backen. In dieser Form habe ich den Gemüsestrudel auch kennen und lieben gelernt. Aber eine andere, etwas aufwändigere Version schwebt mir auch schon seit Längerem vor. Diese habe ich mir für den diesjährigen Sommerurlaub aufgehoben und hier ist nun das Ergebnis: Strudel mit klassisch mediterranem Ofengemüse und selbstgemachtem Studelteig. Das ganze habe ich noch mit mildem Ziegenfrischkäse verfeinert, da ich keinen Käse hinzugeben wollte, der das Aroma des gebackenen Sommergemüses unterminiert. Und frische Kräuter, bzw. ein bestimmtes frisches Kraut, welches ich in meiner Küche sehr sparsam einsetze, ist in diesem Fall sehr passend: Thymian. 

Fazit: Ein weiteres gemüselastiges, sommerlich-aromatisches und vegetarisches Hauptgericht, das einfach herrlich geschmeckt hat.

Den Gemüsestrudel in der einfachen Form für das vielbeschäftigte Volk (Berufstätigkeit, Haushalt, Familie, Organisation des Lebens allgemein ...), zudem sich die meisten von uns zählen können, werde ich auch noch vorstellen. Denn auch bei mir nähert sich langsam aber sicher die Zeit der langen Arbeitstage, ergo werde ich dann keinen halben Tag mehr haben, um ausgiebig Strudel zu backen. Aber für die Phasen im Leben mit etwas mehr freier Zeit und Muße, die hoffentlich auch jeder ab und zu hat, sei das Rezept unten empfohlen.


Gemüsestrudel mit Ziegenkäse

200 g Paprika - bei mir 1/2 gelbe und 1/2 rote (ca. 1 Stück)
200 g Aubergine (ca. 1 kleine)
200 g Zucchini (ca. 1 Stück)
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
1 EL Balsamico-Essig
Salz
Pfeffer
100 g Ziegenfrischkäse
1 EL frische Thymianblättchen

1/2 Portion Strudelteig

1 El Öl zum Bestreichen
Thymianzweige zum Gernieren

Den Backofen auf 220°C vorheizen, das Gemüse waschen, (bei den Paprika noch die Kerne entfernen) und dann alles in 1-2 cm große Stücke schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls waschen und fein hacken. Alles zusammen in eine Schüssel geben, mit 1 EL Öl und 1 EL Balsamico-Essig vermengen und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Das Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen für 20 Minuten backen. Nach dem Backen für mindestens 10 Minuten abkühlen lassen, im Anschluss den Thymian und den Ziegenkäse unterrühren.

In der Zwischenzeit kann sehr gut der Strudelteig vorbereitet werden, siehe hier (für die oben angegebenen Mengenangaben wird die Hälfte der Mengen im Teigrezept benötigt ).

Wenn der Strudelteig ausgerollt ist (bei mir ca. 35 x 45 cm), die Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Dabei an den Längsseiten 3 cm frei lassen und an den Enden 5 cm. Nun kann der Strudel längs aufgerollt werden, durch Anheben des Geschirrtuchs. Im Anschluss die Enden einrollen und unter den Strudel schieben. Danach kann der Strudel durch eine weitere Drehung auf ein mit Backpapier ausgerolltes Blech vom Geschirrtuch abgerollt werden. Noch mit etwas Olivenöl bepinseln und dann im Ofen für 25-30 Minuten backen (dabei den Strudel nach 20 Minuten im Auge behalten, dass er nicht zu dunkel wird). 

Samstag, 17. August 2013

Purismus mit Gemüse

Als ich bei Arne (Vegetarian Diaries) den Titel eines Blogbeitrages namens "Röstkartoffeln mit Aubergine, Tomaten und roten Zwiebeln" gelesen hatte, war die Sache für mich klar: das MUSS nachgemacht werden. Es handelt sich quasi um einen Gemüseauflauf pur, ohne Käse oder anderen Schnickschnack, mit kaum Fett. Das Gemüse wird nur leicht mit Salz, Pfeffer und Oregano abgeschmeckt und mit etwas Öl beträufelt, bevor es überbacken wird. Etwas Knoblauch ist auch erlaubt. Da durch nichts abgelenkt wird, kommt der feine Geschmack des Gemüses voll und ganz zur Geltung. Und dass eine solche Form des Gemüsegenusses obendrein äußerst gesund ist, erklärt sich von selbst.

Das Gericht sei allen empfohlen. Natürlich den Gemüseliebhabern, aber auch denen, die es werden wollen. Ich bin nämlich der Überzeugung, dass wir euch mit solch einem Gericht auf unsere Seite bekommen können ...


Hier geht's zum Originalrezept von Micha, von dem sich Arne hat inspirieren lassen: Patate Arraganate - Röstkartoffeln mit Tomaten, Oregano und Basilikum. Und hier, hier und hier sind Arne's Interpretationen mit u.a. Aubergine und Zucchini zu finden.


Ich habe den Auflauf zunächst mit Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln und Zucchini zubereitet. Weil's so gut war, gab's am Folgetag gleich die das Ganze in lila sprich mit Aubergine anstatt Zucchini. Wer keine Präferenz für eine dieser Gemüsesorten hegt, dem wird, genau wie mir, beides sehr gut schmecken.

Samstag, 27. Juli 2013

Zum Salzen von Auberginen - allgemein und am Fallbeispiel "Parmigiana di melanzane"

Neulich habe ich einen Klassiker der italienischen Küche, "Parmigiana di melanzane", zubereitet. Einen Auflauf, bei dem Auberginen eine Hauptrolle spielen. Darauf meldete sich Sabine mit einem hilfreichen Kommentar zu Wort. Solche Tipps finde ich generell super, denn sollte meine Motivation zum Bloggen ein Mal nicht mehr so hoch wie im Moment sein, ich werde definitiv sagen können, dass ich dadurch eine Menge Ratschläge in Bezug auf Kochtechniken bekommen habe und meine bescheidenen Kochfähigkeiten erheblich verbessern konnte. Also erst mal Danke an Sabine und all die anderen erfahrenen Köche!

Nun zurück zu den Auberginen. Sabine machte zwei Anmerkungen: 

"Damit das Gericht noch ein wenig leichter wird, kannst Du die Auberginenscheiben ganz einfach nur im Backofen auf Backpapier backen. Vorher mit etwas Öl bepinseln, salzen, pfeffern, das wars. Und dieses Bitterstoffe entziehen stammt aus früheren Zeiten, zu denen es noch bittere Auberginen gab. Heute kannst Du Dir diesen Arbeitsgang einfach schenken."


1. Zum Backen der Auberginenscheiben anstatt dem Braten:
Scheint mir sinnvoll, Backen ist wirklich die fettärmere Methode, und das mache ich sonst auch mit Auberginen. Und der Ofen muss für den Auflauf ja sowieso an. Mein ursprüngliches Rezept ist bereits angepasst.

2. Die große Frage: Muss man Auberginen vorher salzen, damit die Bitterstoffe entzogen werden?
Seit von ein paar Jahren zwei "Köche meines Vertrauens" im Bekanntenkreis beim gemeinsamen Kochen die Auberginen gesalzen haben, damit ihnen die Bitterstoffe entzogen werden, habe ich diesen Arbeitsschritt automatisch übernommen und nicht mehr hinterfragt - bis zu Sabine's Kommentar. Nicht weil ich ihr nicht glaube, aber weil ich mir noch ein paar weitere Meinungen einholen wollte, habe ich den Aspekt im Hüttenhilfe-Forum thematisiert. Und die Antworten lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Auberginen sind heutzutage in der Tat nicht mehr bitter, aber die Köche des Forums salzen ihre Auberginen, damit ihnen Wasser entzogen wird. Dadurch sollen sie sich nicht so mit Öl vollsaugen und weniger matschig sein. Zumindest wurde das in Bezug auf's Braten gesagt. Und gilt das beim Backen auch? Das wollte ich dann noch genau wissen und hab es in der Praxis getestet. Bei mir gab's nun die Probe auf's Exempel: Ich habe den besagten Auflauf erneut zubereitet, die Hälfte der Auberginenscheiben vorher gesalzen, die andere Hälfte nicht und dann alles zusammen gebacken. Ergebnis: Die vorher gesalzenen Auberginen wurde merklich Wasser entzogen, sie waren nach dem Backen eindeutig knuspriger und gar nicht matschig.Der Arbeitsschritt lohnt sich. (Bitter waren übrigens auch die Auberginen, die ich vorher nicht gesalzen habe, nicht ;-))

Dann wäre das Thema erst mal abgehakt und ich bin zufrieden. Danke nochmal an alle!

Samstag, 13. Juli 2013

Parmigiana di melanzane - italienischer Auberginenauflauf

Was sind das doch für schöne Sommertage im Moment .... ich hoffe, bei euch auch! Da darf das passende Essen nicht fehlen. Bei mir gab's heute einen italienischen Klassiker, der sich weder Pasta noch Pizza nennt: Parmigiana di melanzane. Ein Schichtauflauf aus Auberginen, Mozzarella und Tomatensauce. Italienischer Klassiker ist Gütesiegel genug, oder? Da brauch ich gar nicht mehr viel weiterloben. Das Essen ist so schön sommerlich, dazu sollte es fast schon eine Draussen-Essens-Pflicht geben ;-)

Nachdem ich nun schnell das Rezept mit meinen Mengenverhältnissen brav notiert habe, dass ich mein Vorgehen auch beim nächsten Kochen noch rekapitulieren kann, werde ich nun auch gar nicht mehr viel schreiben, sondern mich für den Rest des Abends wieder auf meinen Balkon begeben. Das Rezept findet ihr aber unten:


Parmigiana di melanzane

für 4 Portionen

für die Auberginen:
800 g Auberginen (entspricht 2 großen Auberginen, 3-4 kleinen)
3 EL (Oliven-)Öl
Salz
Pfeffer

für die Sauce:
800 g stückige Tomaten (aus der Dose oder alternativ 1 kg frische. Werden frische genommen, diese waschen, einer Minute in kochendem Wasser lassen und anschliessend häuten. Dann den Strunk herausschneiden und die Tomaten würfeln)
1 große Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 EL (Oliven-)Öl
ein paar Blätter frisches Basilikum (+ evtl. noch etwas mehr zum Garnieren)
Salz
Pfeffer
Zucker

sonstige Zutaten:
300 g Mozzarella
60 g Parmesan
evtl.Brot zum Servieren

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Auberginen waschen, den Stiel entfernen und längs in ca. 7 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 20 Minuten ziehen lassen. Das dadurch absorbierte Wasser mit einem Küchentuch abtupfen. Die Auberginenscheiben nun (ebenfalls von beiden Seiten) mit etwas Öl bepinseln. 
Diese im Anschluss auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen un im Ofen 15 Minuten backen.

Während die Auberginen ruhen bzw. backen, können parallel die anderen Zutaten präpariert werden: Für die Tomatensauce Knoblauch und Zwiebel waschen, schälen und klein schneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die zerkleinerten Zutaten darin 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten (zunächst nur die Zwiebeln, kurz Minuten später auch den Knoblauch). Die Tomaten hinzugeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Das Basilikum klein hacken und hinzufügen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und den Parmesan hobeln.

Die Backofentemperatur auf 225º C (Ober- und Unterhitze) erhöhen, wenn die Auberginen fertig vorgebacken sind.

Nun können die Zutaten in eine Auflaufform geschichtet werden: Eine erste Schicht Auberginen auf den Boden einer feuerfesten Form legen. Dann mit Mozzarellascheiben belegen und anschliessend einen Teil der Tomatensauce darüber geben. Auberginen, Mozzarella und Tomatensauce in der gleichen Reihenfolge weiter schichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Zum Schluss mit dem Parmesan bestreuen.

Alles ca. 15-20 Minuten im Ofen überbacken bis der Käse geschmolzen (und bevor er verbrannt) ist. Vor dem Servieren nach Belieben mit frischem Basilikum garnieren und den Auflauf zusammen mit dem Brot reichen.

Montag, 25. März 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: März-Rezept

Schon wieder der 25. des Monats und damit der Tag für mein Quinoa-Rezept. Ich kann's kaum glauben, dass nun schon Ende März und damit fast ein Drittel dieses Jahres vorbei ist - das wird mir durch die Regelmässigkeit des monatlich wiederkehrenden Posts im Rahmen meines Projekts direkt vor Augen geführt. Die Zeit verfliegt ... aber wem erzähle ich das ... also lieber zurück zum Thema:


In Bezug auf gefülltes Gemüse im Allgmeinen habe ich bei Weitem noch nicht alle Kochmöglichkeiten ausgeschöpft, das gab's bei mir bisher schlichtweg nur ein Mal (gefüllte Zucchiniringe). Bei der Vorstellung meines Projektes hat Marie von wir sind herzhaft angemerkt, dass mit Quinoa gefülltes Gemüse momentan zu ihren Favoriten gehört. Daraufhin habe ich mir die schöne Anregung relativ fix zu Herzen genommen und diesen Monat ein weiteres Hauptgericht mit Quinoa gekocht, nämlich Paprikaschoten mit Quinoafüllung und Joghurtsauce. Danke, Marie!


Paprika als Gemüse erschien mir sinnvoll, da man doch Einiges an Füllung in so eine Paprikahälfte bekommt. Paprika ist für die Verwendung auch ein Klassiker, oder? Im nächsten Schritt habe ich die Stichwörter "quinoa stuffed peppers" einfach mal bei der Bildersuche von google eingegeben und mich inspirieren lassen. Für meine eigene Variante ist dann neben schwarzen und weissen Quinoakörnern als Füllung die Wahl ausserdem auf Auberginen und Ziegenkäse gefallen. Und dazu habe ich mich für eine frische Joghurtsauce mit Zitrone und Petersilie entschieden. Eine Kombination ohne viel Schnickschnack und mit einer relativ kurzen Zutatenliste. Aber hey, was kann denn nicht schmecken, wenn Ziegenkäse Teil eines Gerichts ist (wohlgemerkt auf einer gesunden Quinoa-Gemüse-Basis)?



Paprikaschoten mit Quinoafüllung und Joghurtsauce

für 2 Personen

80 g Quinoa (schwarz und weiss gemischt)
2 große Paprikaschoten
200 g Aubergine (1 kleine bzw. 1/2 große)
1/2 rote Chilischote (optional)
2 EL Olivenöl
80 g Ziegenkäse
150 g Naturjoghurt
1 TL Zitronensaft
1 EL frische, gehackte Petersilie
Salz
 Pfeffer

Zunächst das Quinoa wie hier beschrieben gar kochen. Die Aubergine waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 15 Minuten ziehen lassen und dann das Salz abwaschen. Die Scheiben danach in  Würfel schneiden. Die Chilischote fein hacken (vorher entkernen, falls weniger Schärfe gewünscht). In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Chilischote und die Auberginenwürfel darin ca. 10 Minuten bei mittlerer Temperatur anbraten. 

Den Ofen bereits auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Paprikaschoten waschen, längs halbieren und die Kerne entfernen (die Stiele habe ich dran gelassen, wegen der Optik und damit die Paprikaschoten ihre Form behalten).
Den Ziegenkäse in Würfel schneiden bzw. bröseln. Wenn die Auberginen fertig gebraten sind, diese zusammen mit dem Rest der Füllung, also Quinoa und Ziegenkäse, vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Paprikaschoten in eine Auflaufform bzw. auf ein Backblech legen. Die Füllung auf die halbierten Paprikaschoten aufteilen. Alles im Ofen ca. 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Joghurt, Zitronensaft und Petersilie verrühren und die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit den gebackenen Paprika servieren.

Samstag, 7. April 2012

Buntes Backofengemüse

Ostern steht vor der Tür und auf so vielen Blogs gibt es so schöne zum Anlass passende Leckereien zu bewundern. Bei mir verhält es sich mal wieder antizyklisch (besonders im Verlgleich zu den Leuten, die die Fastenzeit eingehalten haben), ich will nämlich die arbeitsfreien Feiertage dazu nutzen, weniger, bewusster und gesünder zu essen. Perfekt geeignet dazu ist buntes und frisches Gemüse, im Ofen gebacken.


Eigentlich ist die Zubereitung ja nicht so kompliziert, ich verweise aber trotzdem gerne auf dieses Rezept. Denn dort wird ganz clever darauf hingewiesen, dass man doch das Gemüse in unterschiedlich grosse Stücke schneiden soll, je nach Garzeit. Also das Gemüse, das am längsten braucht, bis es durch ist, in möglichst dünne Scheiben. Meine Idee wäre gewesen, manche Gemüsesorten einfach später dazuzugeben - ist aber eigentlich viel umständlicher. Also habe ich auch versucht, das Gemüse in dieser Reihenfolge von gross nach klein zu schnibbeln (so gut es geht eben):
Tomaten > Zucchini > Auberginen > Paprika > Karotten
Am Schluss war alles sogar gut durch. Ich weiss noch nicht, wie es  sich dann mit der Zugabe von Kartoffeln verhält und wie klein diese im Verhältnis sein müssen, wird aber in der nächsten Runde probiert.

Dienstag, 29. November 2011

Couscous mit Gemüse


Couscous könnte mein neues Grundnahrungsmittel werden. Dieses Mal gab's ihn zusammen mit dem Gemüse, das noch im Kühlschrank und der Gefriertruhe vorhanden war (da wird das Thema Resteverwertung wieder aktuell). Auch wenn's sicher nicht wirklich authentisch ist, habe ich noch ein paar Kräuter (Koriander) und Gewürze (Zimt, Kümmel) untergemischt. Das Ergebnis hat mir aber super geschmeckt.


Couscous mit Gemüse

für 2 Portionen

120 g Couscous
180 ml Wasser 
Salz
1 EL Öl (zum Couscous)
1/2 Aubergine
1/2 Zwiebel
150 g Erbsen (TK)
2 Karotten
1 EL Öl (zum Braten)
1 Prise Zimt
1 Prise Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Balsamio-Essig
etwas frischer Koriander
Salz
Pfeffer

Die Aubergine waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 15 Minuten ziehen lassen und dann das Salz abwaschen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. 

Die Karotte waschen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit den Erbsen 5 Minuten in kochendem, gesalzenem Wasser garkochen. 

Die Auberginenscheiben vierteln. In einer Pfanne Öl erhitzen, die Auberginen darin anbraten, nach 3 Minuten die Zwiebeln hinzugeben und Minuten bei mittlerer Temperatur auf dem Herd lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Am Schluss eine Prise Zimt und Kümmel und 1 EL Balsacmico-Essig untermischen. Den Koriander hacken.

Während dessen 180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, 1 Prise Salz, 1 El Öl und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen.

Couscous und das ganze Gemüse mischen. Mit Korianderblättern garniert servieren.

Montag, 28. November 2011

Pastasaucen IX: alla Siciliana


An den Italienern bewundere ich ihren feinen Geschmackssinn: eine Italienerin hat am Tisch in der Mensa mal gefragt, ob sie eine Orange essen darf, während jemand anders noch beim Hauptgang war (weil der Orangengeruch ja den den Geschmack des Mittagessens übertönen könnte).  Italiener sind die ersten, die sich über schlechten und schlechten (oder schlecht temperierten) Kaffee beschweren. Und auch eine Italienerin hat mir gezeigt, wie man Auberginen richtig zubereitet und vor dem Kochen von den Bitterstoffen befreit. Eine italienische Freundin hat bei mir nämlich mal Pasta mit Auberginen, Tomaten und Knoblauch zubereitet. Sie stammt zwar aus dem Norden des Landes und nicht aus Sizilien - das lasse ich aber trotzdem mal gelten.


Rigatoni alla Siciliana

für 2-3 Portionen

200-300 g Rigatoni
1 Aubergine
1 Dose Tomaten, stückig (400 g)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Öl
getrockneter Oregano
frisch gemahlener Pfeffer
Salz
nach Belieben Parmesan zum Bestreuen

Die Aubergine waschen und in 1 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 15 Minuten ziehen lassen und dann das Salz abwaschen. 
Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und den Knoblauch fein hacken.
Aus den Auberginenscheiben ca. 1x1 cm große Stücke schneiden.
In einer Pfanne das Öl heiß werden lassen, die Auberginen ca. 3 Minuten darin anbraten. Anschließend die Zwiebeln hinzufügen (evtl noch etwas Öl hinzugeben). Nach weiteren 2 Minuten den Knoblauch in die Pfanne geben und alles für ca. 2 weitere Minuten anbraten. Dann die Hitze etwas reduzieren und und die Tomaten hinzugeben. Die Sauce ca. 15 Minuten bei geringer Hitze einkochen lassen. Während dessen die Nudeln in Salzwasser gar kochen. Am Schluss noch die Sauce mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Danach die Sauce mit den Nudeln mischen und servieren. Nach Belieben mit Parmesan bestreuen.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Lecker, lecker, lecker, lecker, lecker!

Ich weiß gar nicht, wie oft ich dieses Wort in den letzten Monaten gesagt habe. Ist wahrscheinlich auch besser so, denn es war oft. Sehr oft. Und ich habe auch schon etwas Angst, es könnte nun langweilig oder bedeutungslos wirken, wenn ich es sage bzw. schreibe. Das ist aber nicht der Fall, es passt einfach so oft, wenn man sich hier durch so einige Blogs klickt. Das sieht dann einfach LECKER aus.

Ich hab mich auch mal mit jemandem darüber unterhalten, der meinte, dass es in anderen Sprachen keinen genau gleichwertigen Ausdruck zum deutschen LECKER gäbe. Dass etwas gut, schmackhaft, köstlich etc. ist, kann man natürlich immer sagen. Eine direkte Übersetzung für lecker ins Französische oder Spanische finde ich auch nicht. Oder hat jemand eine? Im Englischen gibt es natürlich yummy, aber das ist dann schon wieder sehr umgangssprachlich. Jedenfalls ist das Wort LECKER im deutschen Vokabular sehr brauchbar.

Heute habe ich nämlich wieder was ganz LECKERES gegessen. Wirklich sehr. Und auf diesen Genuss musste ich lange warten. Denn im tiefsten Winter hatte ich auf Kirsten's Blog Sugar and Spice einen Couscous mit Auberginen, karamellisierten Schalotten und Johannisbeeren entdeckt und mich seitdem auf die Johannisbeerzeit gefreut. Nun ist sie da und ich konnte das leckere Rezept endlich nachkochen. Ich bin ungefähr genauso begeistert wie Kirsten, war echt super. Oder in Kirsten's Worten: eine Geschmacksexplosion!

Kirsten's Couscous mit Johannisbeeren,
 Auberginen und karamellisierten Schalotten

In meinem nächsten Post werde ich auf das SCHLAGWORT MIT L dann trotzdem erst mal verzichten ;-)