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Freitag, 17. Oktober 2025

DER Food-Trend: Kürbis-Scherennudeln

 


Ist der Food-Trend mit den Scherennudeln auch schon bei euch angekommen? Bei uns ist ja die ganze Familie total begeistert und im Scherennudel-Fieber. Saisonbedingt mit Kürbis, aber ich hab Nudeln in dieser Form auch schon mit Kürbis gesehen. Also man macht einen Nudelteig aus Mehl, Salz, Kürbispüree und Milch und formt diesen zu einer Kugel. Und dann schneidet man von dieser Kugel mit der Schere Nudeln ab und lässt sie direkt ins kochende Salzwasser fallen. Und dann bekommt man um Nullkommanix man sehr hübsche und natürlich auch sehr leckere Nudeln. Schaut euch auf Social Media am besten Mal ein Video dazu an, wenn ihr es noch nicht kennt. Und macht die Nudeln nach!! Man kann auch die Hälfte des Rezepts zubereiten, wir haben immer gleich mehr gemacht:

Kürbis-Scherennudeln

für 6 Portionen

500 g Hokkaidokürbis
100 ml Milch
800 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
2 TL Salz

Den Kürbis waschen, würfeln und in einen Topf geben. Die Kürbisstücke mit Wasser bedecken, alles einmal aufkochen lassen, die Herdtemperatur herunterschalen und dann mit geschlossenem Kopfdeckel 7 Minuten garen lassen. Das übrige Wasser abgießen, die Milch hinzufügen und alles pürieren.

Mehl und Salz in eine Schüssel geben, das Kürbispüree untermengen. Die Masse mit den Händen zu einem glatten Teig formen. Die Teigkugel für 15 Minuten in den Kühlschrank geben. 

In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Mit einer Schere Stücke vom Teig abschneiden und ist Wasser gleiten lassen, ca. 5 Minuten köcheln lassen (bis die Nudeln an der Wasseroberfläche schwimmen, wie bei Gnocchi) und dann das Wasser abgießen. Die Nudeln mit einer Sauce nach Wahl und evtl. einem Salat servieren.

Wir haben eines Samstag im Wald Pilze gesammelt, und so gab es Scherennudeln mit Pfifferlings-Rahm-Sauce und Salat mit krauser Glucke. Ein richtiges Angeber-Essen 😉

Mit einer Paprika-Frischkäse-Sauce waren die Nudeln aber auch unglaublich lecker:

Sonntag, 12. Oktober 2025

Im Kräuterglück: Weißdornpesto mit wildem Dost


Wenn jemand den Weißdorn noch nicht kennt, ein kleiner Steckbrief:
Der Weißdorn ist ein stark verästelter Strauch. Er gehört zur Familie der Rosengewächse, regional wird er auch Hagapfel, Hagedorn oder Mehlbeere genannt. Er wächst an sonnigen Weg- und Waldrändern, in Heckengemeinschaften oft zusammen mit Wildrose und Schlehe. Die Blüten im Frühling haben einen stark süßlichen Geruch.  Sie sind etwa 1 cm groß, haben 5 weiße Blütenblätter und viele Staubblätter, die teilweise rosa sind. Es gibt Menschen, die den Duft als stark unangenehm empfinden. Andere lieben ihn, vor allem die Insekten.   Bei den Blättern sagt man, sie sind gelappt d.h. sie haben tiefe Einschnitte, der Blattrand ist gesägt, oben sind sie sattgrün mit leichtem Glanz und die Unterseite ist etwas heller und matt. Die Früchte schmecken roh süß-säuerlich, dabei mehlig und relativ fade. Sie sind max. 1 cm groß und lang gestielt. Das Fruchtfleisch ist weiß und mehlig. Es gibt 2 Sorten: der eingriffliche Weißdorn, er hat 1 Samenkern in der Frucht, der zweigriffliche hat zwei Samenkerne.

     
So schön wie dieses Jahr habe ich den Weißdorn noch nie erlebt. Dunkelrote dicke gesunde Früchte hängen in Büscheln an dem Strauch. Man hat im Nu eine große Menge geerntet. 
Ich war auch dauernd am Naschen, weil sie so lecker waren. Sonst fand ich die Früchte immer sehr trocken und mehlig. Aber in diesem Jahr konnte die Pflanze mehr Feuchtigkeit aufnehmen und die Beeren haben dadurch mehr und leckeres Fruchtfleisch. 
Zuhause macht man alle Stiele weg, sortiert die wenigen nicht so schönen Früchte aus und wäscht sie. 
Mit etwas Wasser (man kann auch Apfelsaft nehmen) koche ich den Weißdorn ein paar Minuten und dann beginnt die anstrengende Arbeit. 
Ich passiere die Früchte durch ein Sieb, denn die Kerne müssen weg. Übrig bleibt ein dunkelrotes Fruchtmus, das weiterverarbeitet werden kann. 
Ganz besonders finde ich das Rezept mit dem Weißdornpesto. Wieder ein Rezept, das man saisonal, eben nur wenn der Weißdorn reif ist, macht. Ich habe es auf einem sehr schönen blog-Beitrag gefunden. Man findet es  hier. Es schmeckt fruchtig, durch den Dost würzig (man sollte nicht sparen damit) und der Knoblauch und die Sonnenblumenkerne runden es harmonisch ab. Wir haben es zusammen mit Vollkornnudeln genossen.


Donnerstag, 18. September 2025

Herbst! Pasta mit Kürbissauce und gebratenen Salbeiblättern

 

Ich bin dieses Jahr schon so richtig im Herbstfieber: Ich habe viele Zwetschgen von meinem Baum im Garten geerntet und verarbeitet, einen Hagebuttenkranz geflochten, einen Herbststrauß gepflückt, Pilze gesammelt ... wer ein paar Eindrücke möchte, kann mich gerne mal auf Insta besuchen.

Ja, und Kürbisse habe ich auch geerntet. Ich liebe ja Kürbissuppen ... aber auch so sämige Pastasaucen. Es war einmal Zeit, ein neues auszuprobieren mit Kürbispüree aus dem Ofen, Käse und Sahne. Ein Rezept von Aline made ... sehr lecker ist es geworden. Und der Hit waren den angebratenen Salbeiblätter dazu, die braucht es unbedingt! Wir lieben gebratenen Salbei auch pur zu Gnocchi - aber als Ergänzung zu Kürbissauce sind sie ebenfalls perfekt!

Was sind eure liebsten Kürbisrezepte?


Samstag, 2. August 2025

Durch den Erntesegen inspiriert: Rote-Bete-Pesto

Die Ernte im Gemüsegarten ist in vollem Gange ... es ist jedes Jahr so spannend zu sehen, was besonders gut wächst und was nicht so. Der Fenchel und die Kohlrabi waren diese Saison kein Hit und fiel wie der Salat größtenteils den Schnecken zum Opfer. Aber dafür sind die roten Bete toller denn je. Ich habe nun die erste Ladung geerntet und endlich mal ein Pesto zubereitet (den Plan hatte ich seit Jahren). Diese Farbe! Einfach unglaublich toll, dieses intensive, dunkle und natürliche Pink. Klasse. Geschmacklich hat mich das Pesto mit Feta, Walnusskernen und Thymian auch überzeugt 😋

Ich werde das Pesto wieder machen ... wahrscheinlich auch bald. Mit der Konsistenz unten kann man es super zu Nudeln essen (evtl. mit etwas Nudelwasser mit den Nudeln vermengen). Aber es eignet sich auch als gesunder Brotaufstrich.

Es fehlt noch ein schönes Bild mit Nudeln, das die Schönheit der pinken Farbe zeigt. Ich werde es nachliefern. Bei dem letzten Versuch war der Junior schon am Essen (natürlich nichts mit Roten Beten), da hatte ich keine Ruhe zum Anrichten und Fotografieren 😉


Rote-Bete-Pesto

für 4-6 Portionen

500 g gekochte Rote Bete (vakuumverpackt oder selbst gekocht)
200 g Feta
100 g Walnüsse (geröstet, optional)
1 Knoblauchzehe
2 EL Zitronensaft (oder nach Geschmack)
6 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 TL Thymian (frisch oder getrocknet)
frisch gemahlener Pfeffer
1 EL Ahornsirup

Alle Zutaten in einen Mixer gegeben und pürieren.

Montag, 2. Dezember 2024

Spaghetti-Omelette

Na, seid ihr schon fleißig am Backen? Ich habe immerhin Elisen-Lebkuchen gebacken, für alles andere war noch keine Zeit. Aber es kann ja noch werden.

Hier mal Kontrastprogramm zu Süßem: Spaghetti-Omelette. Dass dieses Rezept mal auf meinen Blog kommt, hätte ich vor ein paar Jahren auch nicht gedacht. Für mich ist es ein Kinderessen und ich glaube, ich habe es auch zuletzt als Kid gegessen (bis letzten Monat). Danach hatte ich darauf wirklich keine Lust, und auch Spaghetti waren lange nicht meine bevorzugten Nudeln.

Tja, und jetzt habe ich selbst ein Kind, das am liebsten Nudeln mit Tomatensauce isst (und kein Gemüse außer Tomaten, Gurken und Auberginen). Neulich gab's Spaghetti. Und Reste. Und da fiel mir doch ein, dass im Rezepteordner meiner Mama ein Rezept für Omelette ist. In der Tat. So gab es bei uns das Resteessen-Spaghetti-Omelette. Und wisst ihr was? Ich fand's super! Mein Sohn auch. So ändern sich die Dinge im Laufe der Jahrzehnte ... ist schon lustig, auch wenn man schon im 2. Jahrzehnt bloggt!

Ich habe ja schon auch Lust, im kommenden Jahr wieder ein wenig mehr neue Rezepte auszuprobieren (auch wenn sie vielleicht nur bei mir gut ankommen und beim Rest der Familie nicht so). Aber alles hat seine Zeit. Für heute erst mal ein Kinder-Klassiker, der mich positiv überrascht, ja sogar fast begeistert hat.


Spagetti-Omelette mit Tomatensauce


für 3-4 Portionen

Zutaten für die Omelettes:
250 g Spaghetti (oder 400-500 g gekochte Spaghetti)
Salz
2-3 l Wasser
4 Eier
1/8 l Milch
Pfeffer
4 EL Öl

Zutaten für die Tomatensauce:
1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
1/2 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 EL (Oliven-)Öl
Kräuter (z.B. habe ich frische Petersilie, Rosmarin, Basilikum und Oregano eingesetzt)
Salz
Pfeffer
Zucker
evtl. Parmesan

Spaghetti in kochenden Salzwasser ca. 10-12 Minuten garen und abtropfen lassen (oder Restspaghetti vom Vortag verwenden). Dann in vier Portionen teilen.
Eier und Milch verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Nacheinander 1 EL Öl, ein Viertel der Spaghetti und ein Viertelder Eiermilch eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze hellbraun braten. Wenn die Eimasse an der Oberfläche stockt, das Omelett auf einen Deckel gleiten lassen, wenden und von der zweiten Seite leicht bräunen. Die nächsten drei Omeletts auf die gleiche Weise bereiten und warm stellen (mit zwei Pfannen geht es schneller!)

Für die Sauce Knoblauch und Zwiebel waschen, schälen und kleinschneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die zerkleinerten Zutaten darin 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Die passierten Tomaten hinzugeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 25 köcheln lassen. 10 Minuten nach dem Hinzufügen der Tomaten das Nudelwasser aufsetzen, sodass die Nudeln mit der Sauce fertig werden (bei mir geht das relativ schnell, wenn ich zunächst den Wasserkocher verwende. Wenn das Erhitzen des Wassers länger dauern sollte, dann entsprechend früher damit beginnen). Die Kräuter klein hacken und hinzufügen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Die Omelettes auf Teller geben, mit Sauce und evtl. geriebenem Parmesan und gehackter Petersilie garnieren.

Samstag, 14. September 2024

Mein Feigenklassiker: Pasta mit Tomanten-Feigen-Sauce


Mensch, ich habe euch noch gar nicht meinen Feigenklassiker vorgestellt. Ich habe gerade nachgerechnet, ich habe diese Pasta zum ersten Mal vor 8 Jahren gemacht. Und seitdem gab es sie - ohne Ausnahme - einmal pro Jahr bei mir. Und das heißt was, da ich ja so viele tolle Rezepte habe und immer noch gerne ausprobiere.

Gerade ist Feigensaison, und dieses Jahr habe ich auch ein Bild gemacht, das ich auch vorzeigen kann (das hatte ich immer vergessen, oder es war schon zu dunkel...). Und dann war immer die Feigensaison schon wieder vorbei.

Ich liebe Nudeln mit Tomatensauce in allen Formen. Diese Sauce bekommt durch die Feigen einen fruchtigen Geschmack, wirklich ganz toll. Alle Bekochten fanden die Sauce auch sehr lecker.

Das Rezept heißt im Original "Sommer-Pasta mit Auberginen, Feigen, Tomaten, Feta und Basilikum" und stammt vom Blog "Bonjour Alsace". Ich halte mich nie ganz genau an das Rezept, nehme auch mal mehr Tomatenpassata (wenn die Flasche schon offen ist). Bei den Nudeln variiere ich auch, Spaghetti kommen bei der Familie gerade sehr gut an. Egal wie genau: Die Zutatenkombi ist spitze. Probiert es selbst.

Und jetzt bin ich ganz stolz, dass ich das Rezept nach so vielen Jahren noch gepostet habe!

Montag, 2. September 2024

Fenchel-Pesto


Ein Highlight in meinem Gemüsegarten war dieses Jahr wieder der Fenchel. Wirklich so ein tolles Gemüse. Ich war natürlich auf der Suche nach neuen Rezepten und bin im Kochbuch "Tanja vegetarisch" von Grandits fündig geworden. Die Köchin wurde mir empfohlen und das Buch gefällt mir auch sehr gut.

Dort fand ich ein Rezept für Fenchelpesto - also mit Fenchelgrün, und den üblichen Pestozutaten (Plus Sojasauce und Misopaste für einen exotischen Touch). Ich bin begeistert! Ich liebe das Pesto mit Nudeln und angebratenen Fenchelstücken. Es hat aber auch super zu Salzkartoffeln mit Quark gepasst.


Fenchel-Pesto

100 g Fenchelgrün (Nettogewicht)
100 g geröstete Pistazien
2 Knoblauchzehen
Saft und Schale von einer halben Zitrone
2 EL Sojasauce
1 EL Ahornsirup
1 EL Misopaste
40 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einem Pesto mixen. Danach abschmecken und evtl. etwas Salz, Pfeffer, Zitronensaft oder Misopaste hinzufügen.

Mittwoch, 22. Mai 2024

Im Kräuterglück: Spaghetti Margerita - Frühlingsgefühle eingefangen

Dieses Rezept stammt aus einem Newsletter von Dr. Markus Strauss. Hätte ich es in Pinterest entdeckt, wäre ich noch skeptischer gewesen. Es war schon eine Herausforderung die Menge an Margeriten zu finden, denn üppig waren sie nicht auf der Wiese und ich habe gelernt, sorgsam mit der Natur umzugehen und nicht den ganzen Bestand abzugrasen. Für dieses Rezept sind 4 Handsträuße (die Menge an Blumen, die zwischen Zeigefinger und Daumen passt) vorgesehen. Das habe ich nicht ganz geschafft. 

Die Margeriten sind wunderschön, haben aber einen ziemlich muffigen Geruch. Das Ziel der Blumen ist ja auch nicht, von uns Menschen gegessen zu werden. Oft strömen die Pflanzen einen bestimmten Geruch aus, um die passenden Bestäuber anzulocken. Und Geschmäcker sind nun mal auch in der Tierwelt verschieden. Also, ich habe mich auch von diesem muffigen Geruch nicht abhalten lassen, das neue Rezept auszuprobieren. Und das Ergebnis war köstlich. Zwiebeln, Knoblauch, Zitrone, die Gewürze und nicht zuletzt die Margeriten haben zusammen einen tollen deftigen, dennoch frischen Geschmack erzielt.

Ein tolles Pasta-Gericht für einen herrlichen Frühlingstag. 


Spaghetti Margerita

für 4 Portionen

500 g Vollkornspaghetti
2 große Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
6 EL Olivenöl
4 Margeriten-Handsträuße
Abrieb einer Bio-Zitrone
Zitronensaft (bei uns von etwa 1/2 Zitrone)
Salz
Pfeffer
etwa 50 ml Wasser

Die Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. An den Blütenknospen bzw. Blüten der Handsträuße jeweils ca. 5 cm lange Stiele belassen. Diese waschen.

Die Spaghetti in gut gesalzenem Wasser gar kochen. 

In einer Pfanne die Zwiebeln und Knoblauchzehen im Olivenöl andünsten. Die Margeriten (bis auf ein paar für die Deko) zu den glasigen Zwiebeln und dem Knoblauch geben. 

Mit dem Zitronensaft beträufeln, dann den Zitronenschalenabrieb, Salz und Pfeffer nach Belieben sowie etwas Wasser hinzugeben und zugedeckt ca. 3 Minuten bei kleiner Hitze garen lassen.

Die Spaghetti auf Tellern anrichten und das Margeritengemüse als Topping daraufgeben.

  Nach Belieben mit geriebenem Parmesan und weißen Blütenblättern einiger Margeriten bestreuen. 



Übrigens: In der Black Forest Lodge wird vom 5. bis 7. Juli wieder ein Kräuterwochenende stattfinden, nachdem das erste im April ein großer Erfolg war. Wir freuen uns über kräuterinteressierte Teilnehmer. Mehr Infos gibt's auf dem Flyer oder unter folgendem Link!




Montag, 7. August 2023

Pasta mit "Zucchini-Carbonara"

Selbstverständlich kochen wir gerade wieder viel mit Zucchini. Zucchini-Schwemme aus dem eigenen Garten und so. Wobei, überschwemmt mit Zucchini komme ich mir diese Saison gar nicht vor. Liegt wohl an der Kombi, dass ich Zucchini oft ernte, solange sie noch nicht riesig sind, dass ich einige verschenke, und dass ich generell viele verwende.

Diese Spaghetti mit einer Art "Carbonara" sind bei uns gerade der Hit. Durch das Räuchertofu schmecken sie wirklich etwas wie Pasta Carbonara, obwohl vegan. Das Nussmus macht alles schön sämig. Mit gelb-grünen Zucchini, die nicht zu klein geraspelt werden, ist das Gericht auch optisch hübsch.

Wir haben durch das Rezept auch gelernt, wie man Nussmus macht: 100 g Cashews zusammen mit 50 g Sonnenblumen- oder Rapsöl pürieren. Anstatt Cashewmus kann man auch Mandelmus verwenden, was etwas süßlicher schmeckt. 

Und noch eine Anmerkung: Der Geschmack hängt auch vom Tofu ab, also darauf achten, einen guten Räuchertofu zu verwenden. Ich habe mittlerweile meine Stammmarke.


Pasta mit "Zucchini-Carbonara"

für 4 Portionen

400 g Spaghetti 
850 g Zucchini (gerne gelbe und grüne gemischt) 
1 große Zwiebel 
1 Knoblauchzehe 
200 g Räuchertofu 
2 EL Olivenöl 
150 g Cashewmus 
200 ml Wasser 
1 EL frischer Thymian 
1 Spritzer Zitronensaft 
Salz, Pfeffer

Die Zucchini waschen und die Enden entfernen. Mit einem Gemüsehobel in kleine Stifte hobeln. Die Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und feinhacken. Den Tofu in kleine Würfel schneiden.

Die Spaghetti garkochen.

Währenddessen in einer Pfanne das Öl erhitzen. Dann Zwiebel-, Knoblauch- und Tofustücke gut fünf Minuten darin anbraten. Wasser und Cashewmus dazugeben, dann die Zucchinistreifen und den Thymian. Alles gut vermengen und für 5 Minuten weiterbraten.

Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Dienstag, 11. Juli 2023

Auf Rezeptesuche mit KI: Pasta e fagioli

Habt ihr schon mal Chat GTP nach einem Rezept gefragt? Ich hab neulich nach einem Zucchini-Rezept gefragt und das vorgeschlagene Rezept klingt gut (noch nicht ausprobiert). Die Unterhaltung war ebenfalls angenehm ;-)

Und habt ihr mitbekommen, dass die Zeitschrift "Lisa - Kochen und Backen" vom Burda-Verlag neulich ein Heft mit 99 Pasta-Rezepten rausgebracht hat, welches komplett von einer KI erstellt wurde? Aus Neugier habe ich es mir gekauft. Wenn man es weiß, sehen die Bilder schon ein wenig künstlich aus. Aber wenn man es nicht weiß, wie die Zeitschrift erstellt wurde ... hm, kann sein, dass es einem nicht auffällt. Auch wenn es definitiv kunstvollere und stilvollere Magazine und Kochzeitschriften gibt.
Aber ich brauche in diesem Fall keine großen Töne spucken, da mein Bild auch nicht besonders appetitlich ist. Eines der Sorte "hungrig schnell noch ein Foto mit dem iPhone machen und dann essen".

Und die Rezepte? Klingen auch nicht schlecht. Gut, das tun Pastarezepte sowieso nie und man kann ja bekanntlich auch nicht genug haben. So bin ich in der Zeitschrift fündig geworden und habe einen italienischen Nudeleintopf "Pasta e fagioli" ausprobiert.

Ich habe am Rezept allerdings ein paar Dinge geändert (mehr Gemüse), so ist mir nicht eingeleuchtet, warum ich bereits gekochte Bohnen länger als ungekochte Pasta köcheln lassen soll. Aber sehr lecker waren die würzigen Nudeln mit Gemüse, Bohnen, Misopaste und Gewürzen. Unten meine Version des Rezeptes.

Pasta e fagioli

für 4-6 Portionen

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
1 Zucchini
4 Stangen Sellerie
1 rote Chilischote (optional)
2 EL Olivenöl
240 g weiße Bohnen (gekocht, aus der Dose)
240 g Kidneybohnen
1 Lorbeerblatt
1,2 l Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
400 g kurze Nudeln
2 EL Misopaste
Salz, Pfeffer
geriebener Parmesan

Zwiebel und Knoblauch schälen und feinhacken. Die Chilischote waschen, entkernen und ebenfalls sehr fein hacken. Das Gemüse waschen und in kleine Stücke schneiden.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und die Chilischote kurz darin anbraten, dann das restliche Gemüse hinzufügen und weitere 5 Minuten braten.

Gemüsebrühe, Tomatenmark und die Pasta hinzufügen. Lorbeerblatt und Tomatenmark ebenso. Alles ca. 15 Minuten köcheln lassen, evtl. mehr Wasser hinzufügen. 

Dann die Bohnen dazugeben und heiß werden lassen, die Misopaste einrühren und alles mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken. Mit Parmesan bestreut servieren.

Die Ausgabe der Lisa, die komplett von einer KI erstellt wurde



Samstag, 13. Mai 2023

Nudeln mit Linsen kombinieren? Ja klar: Pasta mit Linsen, Spinat und Tomaten

Ich finde, es ist mal wieder Zeit für Pasta auf diesem Blog. So eine richtig wohltuende, nährende, warme Pasta mit Gemüse. 
In diesem Fall auch mit Linsen. Ich mag Linsen ja sehr gerne, zugegebenermaßen Nudeln aber noch ein wenig lieber. Dieses Gericht kombiniert beides, beziehungsweise wird die "Pastasauce" einfach um ein paar gesunde Linsen erweitert. Schmeckt wunderbar. Und bei Nudeln mit Zwiebeln, Knoblauch, Spinat, Tomaten und Parmesan kann nichts schiefgehen, oder?

Das Rezept ist aus einer Kochzeitschrift. Ich habe es allerdings auch im Netz gefunden, zum Beispiel hier. Ich hab ein bisschen mehr Spinat und Tomaten für die angegebene Nudelmenge verwendet.

Samstag, 25. März 2023

Klassische Nudelsuppe

Neulich habe ich meinen Mann gefragt, was ich denn für unsere Gäste für eine Suppe kochen könnte. Er meinte Nudelsuppe. Letztendlich gab es dann Erbsen-Kartoffel-Suppe mit Minze und Sesam - und zwar aus dem Grund, dass man diese nachmittags vorbereiten und einfach warmhalten kann, ohne dass Nudeln oder Gemüse verkochen. Dennoch haben wir für uns kurz darauf Nudelsuppe zubereitet.


Was für unsere Version klar war: In die Nudelsuppe kommen Erbsen. Karotten. Und Nudeln (wir haben die dünnsten Spaghetti einfach in Stücke gebrochen). Dennoch habe ich ein paar Nudelsuppen-Rezepte durchstöbert, um einen Eindruck zu bekommen. So was wie eine Grundlage war bei uns folgendes Rezept. Allerdings haben wir auf Kohlrabi und Sellerie verzichtet. Auf den Lauch hingegen nicht. Und wir haben auch alles in einem Topf angebraten und gegart. Das ging super. Wir hatten am Ende zwar sehr wenig Brühe, sodass es eher Pasta mit Suppengemüse war, aber wir haben einfach nach Bedarf Wasser mit Gemüsebrühe nachgegossen.

Die Nudelsuppe war sehr lecker und einfach, wird's bei uns sicher wieder geben.

Gemüsebrühe will ich auch bald mal selbst machen - für eine selbstgemachte Flädlesuppe. Aber das ist ein etwas aufwendigeres Projekt, für das man sich Zeit nehmen muss. Es steht aber auf der Liste, ich werde berichten!

Montag, 2. Mai 2022

Gebratene Nudeln mit grünem Gemüse

Wie angekündigt folgt ein weiteres Rezept der Youtube-Videos von Ken.
 
 
 
An grünem Gemüse kann ich mich erst mal fast nicht sattsehen und diese asiatisch gewürzte
Gemüsepfanne schmeckt soooooo lecker, ist gesund  und satt macht sie auch.
Befremdlich war für mich, das Zerschneiden der Broccoliröschen. Aber sie sollen ja nicht mitgebraten werden, und um die wertvollen Inhaltsstoffe des Brokkoli's zu erhalten werden sie ganz zum Schluß roh unter das fertige Gericht gemischt. 
Ken informiert ganz nebenbei Hintergrundwissen zu gesunder Ernährung.
Deshalb sind die Videos von ihm auch so wertvoll aber nie trocken.
Da ich (noch) keinen Wok habe, habe ich das Rezept parallel in 2 Pfannen zubereitet.
Die 2. Portion am Folgetag hat wie so oft durchgezogen fast noch besser geschmeckt. 
Die Menge der Soße fanden wir etwas knapp. Deshalb die Änderung im Rezept.

Es ist das erste Rezept des folgenden Videos. 
Wer will kann das Video anschauen. Ansonsten habe ich versucht, die Zubereitung des Rezeptes zu beschreiben. 

 

für die Soße:

Saft einer kleinen Zitrone
3 EL Sojasoße
3 EL Ahorn Sirup
100 ml Wasser 

Zutaten für 4 Portionen:

1 Broccoli
1 Pak Choi
1 Handvoll Zuckerschoten
100 g junger Spinat
Knoblauch
2 Zwiebeln
Kokosfett
daumengroßes Stück Ingwer
250 g Nudeln
Koriander
Frühlingszwiebeln
ungesalzene Erdnüsse
Sesam 
Petersilie

Die Zitrone auspressen mit dem Ahorn-Sirup und der Sojasoße und dem Wasser
mischen. Auf die Seite stellen.
 
Den Sesam ohne Fett in einer Pfanne anrösten.

Die Zwiebeln in Scheiben schneiden.
Den Ingwer ebenfalls in feine Scheiben schneiden.
Vom Broccoli die Röschen fein abschneiden.
(sie werden am Schluss roh unter das Gericht gemischt)
Den restlichen Broccoli in Streifen schneiden (inclusive Strunk).
Den grünen Teil des Pak Choi zum Spinat dazugeben.
Den weißen Teil klein schneiden und auf die Seite stellen.
 
Nun die Nudeln kochen (ich habe Mie Nudeln genommen). 
Nach dem Abgießen mit kaltem Wasser abspülen, bis sie ausgekühlt sind.
Einen Schuss Öl dazugeben, dass die Nudeln nicht zusammenkleben.
 
Im erhitzten Kokosfett die Zwiebeln anrösten, nach kurzer Zeit Ingwer und Knoblauch dazugeben. Die Nudeln kurz mitbraten. Wenn die Nudeln etwas Farbe haben, aus der Pfanne nehmen, in eine Schüssel geben und auf die Seite stellen.
 
Jetzt wird der Broccoli, der Pak Choi und die Zuckerschoten angebraten.
Dann kommt der Spinat und der grüne Pak Choi dazu. Dieses Blattgemüse nur zusammenfallen lassen.
Das Ganze insgesamt etwa 4 Minuten brutzeln lassen, dann kommen die Nudeln mit den Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer dazu.
Jetzt die Soße darüberleeren und alles gut vermischen.
Nun kommen die rohen Broccoliröschen, die Erdnüsse und der Sesam dazu.
Die Nudeln auf einem Teller anrichten und mit Frühlingszwiebeln, Erdnüssen und Sesam und gehackter Petersilie bestreuen.

Sonntag, 6. März 2022

Den Italienern abgeschaut - Orecchiette mit Rape

Orecchiette auf Italienisch Öhrchen ist eine köstliche Pasta-Variation. Wir haben sie bei einer  Italienreise in Apulien und im Basalikata kennengelernt. Teilweise werden sie von den italienischen Frauen von Hand geformt und an Touristen direkt aus der Küche verkauft.  Eine typische Zubereitung dort sind Orecchiette mit Rape. Wir haben Rape (Cima di rapa auf Italienisch) bei unserem Italiener auf dem Wochenmarkt entdeckt.

Rape wird bei uns auch Stängelkohl genannt. Er hat lange Stiele, saftige dunkelgrüne Blätter und seine Röschen sind ähnlich wie die des Broccolis. Es ist ein saisonales gesundes Wintergemüse und hat eine leicht bittere Note.

Das mediterrane Kraut Cime di Rapa hat lange Stiele, saftige, dunkelgrüne Blätter und in der Mitte kleine Röschen. Das Gemüse schmeckt ähnlich wie Weißkohl, hat aber ein leicht bitteres Aroma.

Mit Orecchiette hatten wir uns noch in Italien eingedeckt. Es gibt sie natürlich auch bei uns in Deutschland.

Orecchiette mit Rape (Orecchiette al Cime di Rapa)

 für 4 Portionen

800 g Rape
500 g Orecciette
4 Knoblauchzehen
2 kleine Peperoncini
2-3 EL Vollkornsemmelbrösel
Olivenöl
Petersilie
 
Die Rape waschen, die groben Stiele entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
 
10 Minuten in Salzwasser kochen.
 2/3 davon pürieren mit 2 EL Kochwasser pürieren.
Olivenöl erhitzen. Die Hälfte des Knoblauchs und die Peperoncini andünsten.
 Die Semmelbrösel ebenfalls dazugeben.
Das Semmelbröselgemisch aus der Pfanne in eine kleine Schüssel geben.
 
Den Rest des Knoblauchs sowie die Peperoncini auch in Olivenöl andünsten. 
Die pürierte Rape dazugeben und leicht mit Salz würzen.

Die Orecciette abgießen und mit der grünen Rapesoße mischen.
Im Teller anrichten und geröstete Brösel und gehackte Petersilie darüberstreuen.

Dienstag, 15. Februar 2022

Orzo-Eintopf mit Spinat nachgemacht

Dieses Rezept habe ich mir vor längerer Zeit abgespeichert, mit dem Wissen, dass ich noch einen Rest Orzo-Reis bzw. Nudeln daheim habe. Ich mag die reisförmigen Nudeln ja sehr gerne, habe aber nicht sooo viele Rezepte in Petto.

Da mein Freund Eintöpfe lieber mag als Suppen, habe ich das Rezept für einen kalten Wintertag im Hinterkopf behalten. Letzte Woche war es soweit. Es gab diesen leckeren Eintopf mit viel Gemüse wie Champignons, Sellerie, Karotten und Spinat. Mit Parmesan garniert wird er noch etwas würziger. Ich kann nur sagen: Diesen Eintopf wird es wieder geben.


Das Rezept findet sich bei Madame Cuisine. 

Wenn zwei Leute gleichzeitig essen fotografieren, entstehen solche Bilder - ich habe eine Menge davon

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Die nächste Runde des Blogevents "Koch mein Rezept". Diesmal: schnelle One Pot Pasta mit Mozzarella und Basilikum

Es macht doch immer Spaß, einem unbekannten Blog nach Rezepten zu durchsuchen mit der Mission, eines davon nachzukochen. Dank dem Blogevent "Koch mein Rezept" war ich zum sechsten Mal auf dieser Mission.

So war es auch bei Zoes Blog Fluffig & Hart. Der Name rührt von einer Aussage ihres Sohnes her, der Brötchen als fluffig und hart bezeichnet hat. Sehr schön!

Zoe sieht ihren Blog als ein virtuelles Familienkochbuch. Das kann ich perfekt verstehen, für mich ist der Blog mittlerweile DAS Kochbuch schlechthin für alle Rezepte. Unglaublich praktisch und ich möchte ihn wirklich nicht missen. 

Bei Fluffig und Hart soll es Rezepte geben, die Spaß machen und wirklich gelingen. Beim von mir ausgesuchten Rezept trifft beides zu:


Beim Stöbern auf Zoes Blog bin ich auf die One Pot Pasta mit Mozzarella und Basilikum gestoßen. Schon lange habe ich keine One Pot Pasta mehr gemacht. Ich war begeistert. Die Zutaten im Rezept sind perfekt aufeinander abgestimmt, sodass der "One Pot" nicht pampig wurde, sondern genau richtig. Mit viel Tomatengeschmack und genügend Mozzarella. Perfekt. Und so schnell und einfach. 

Das Rezept speichere ich mir ab als die perfekte, schnelle One Pot Pasta.

Hier geht's zum Blogevent:

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Dienstag, 7. September 2021

Koch mein Rezept, meine fünfte Runde: Gnocchi mit geschmolzenen Tomaten


Es ist das fünfte Mal, dass ich beim dem regelmäßigen Blogevent "Koch mein Rezept" dabei bin. Hierbei bekommt jeder Teilnehmer einen anderen Blog zugeteilt, von dem er ein Rezept nachkochen darf. Über die Jahre des Bloggens (es sind bei mir schon über 10) muss ich zugeben, dass ich weniger als zu Beginn in anderen Blogs stöbere. So kommt mir das Event gerade recht. Es macht immer Spaß, einen anderen Blog im Detail zu durchforsten und sich zu fragen: Was koche ich nach?

Dieses Mal durfte ich mir von der Kaffeebohne ein Rezept aussuchen. Im Voraus bekam ich eine Überraschung. Sie lag im Briefkasten. Eine Postkarte von Katja von den "Dahamas". Was für eine Freude! 

Liebe Katja. Vielen Dank nochmals für die Postkarte! Nun erfährst du, welches Rezept ich von deinem Blog nachgekocht habe. Ich hätte sehr viel nachkochen können. Deine Kategorisierung auf dem Blog nach Jahren und nach Zutaten wie Spinat, Risotto und Kürbis hat es mir leicht gemacht, etwas zu finden. Letztendlich hat mich ein Klassiker in neuer Form angelacht: Die Gnocchi mit geschmolzenen Tomaten.

Wer meinen Blog liest, weiß, dass ich Gnocchi liebe. Gerne mit Gemüse und leckerem Parmesan. Der Klassiker ist Tomatensauce. Lange und geduldig eingekocht. Bei Katjas Rezept hat mir gefallen, dass die Tomaten "geschmolzen" werden. Also Kirschtomaten, die nur wenige Minuten in der Pfanne angebraten werden. Da Kirschtomaten schon sehr aromatisch sind, fand ich sie in dieser Form wahnsinnig lecker. Auch wenn es nicht ausschlaggebend war: natürlich ist das Essen superpraktisch, weil es in 10 Minuten gemacht war. So nehme ich eine Anregung für superleckere und schnelle Pasta mit Tomaten mit durch dieses Blogevent, das immer wieder bereichernd ist.


Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Mittwoch, 3. Juni 2020

Spargel-Kokos-Pasta mit Zitronenmelisse - die Limette macht's

Gestern wollte ich Nudeln essen. Ein Rest Kokosmilch im Kühlschrank. Grünen Spargel gabs diese Saison erst ein Mal. Also googelte ich nach "Spargel" und "Kokosmilch". Die Spargel-Kokos-Pasta mit Zitronenmelisse klang super. Dazu Resteverwertung wie für mich gemacht! In die vegane Pasta kommt grüner Spargel und Kokosmilch. Chilischote und Limette - beides war noch in meinem Kühlschrank. Perfekt! Und dann die Zitronenmelisse ... der Busch in meinem Gemüsegarten gedeiht, und ich verwende sie kaum. Auch die Melisse fand als Garnitur Anwendung.


Ich habe Kritharaki-Nudeln verwendet. Und etwas mehr Spargel als Nudeln, daher sieht mein Foto eher wie ein Spargel-Risotto aus. Wie dem auch sei, es war unglaublich lecker. Die leichte Schärfe der Chili, die sämige Kokosmilch - und natürlich der frische Limettengeschmack. Der hat es noch rausgerissen.
Wer einmal mit Spargel experimentieren will, dem sei diese vegane Pasta ans Herz gelegt.

Dienstag, 31. März 2020

Steckrüben-Nudel-Auflauf mit Frischkäse-Senfsauce und getrockneten Tomaten

Die Saison von Wintergemüse ist ja fast schon vorbei. Eine ehemalige Kollegin hat mir das Rezept empfohlen und trotz Internet und Co sind diese "persönlichen" Rezepte die Besten. Ich habe erst alle Bio-Läden abgeklappert, aber keine Steckrüben mehr gefunden. Doch der Wochenmarkt hatte noch tolle Exemplare. Da ich noch nie mit Steckrüben gekocht habe, war ich sehr gespannt auf das Ergebnis und den Geschmack und wollte mein Projekt "Steckrüben" nicht auf den Herbst verschieben.

Zum Ergebnis: Der Auflauf war ganz fix zubereitet, denn die Zutaten samt der Nudeln kommen ungekocht in eine Auflaufform. Aufgewärmt hat er am Folgetag fast noch besser geschmeckt. Der herb-würzigen Geschmack ist dem Kohlrabi etwas ähnlich, aber nicht so kohlig. In Verbindung mit Frischkäse, gut gewürzt mit Senf und bei mir mit dem rauchigen Paprikapulver (pimenton de la vera), überbacken mit Gouda, wirklich ein schönes Essen.
Die Inhaltstoffe von Steckrüben stärken das Immunsystem (nicht zu verachten in heutigen Zeiten) und aktivieren den Energiestoffwechsel, was wir auch alle wollen.
 

Steckrüben-Nudel-Auflauf 

für 4 Portionen (1 Auflaufform 20x30 oder eine ovale Form)

700 g Steckrüben
2 Zwiebeln
60 g getrocknete Tomaten
1 Bund glatte Petersilie
300 g Fussili
1 EL Senf
Salz 
schwarzer Pfeffer
Paprikapulver (bei mir Pimenton de la Vera)
25 g Speisestärke
150 g Frischkäse
100 g  Gouda 
Fett für die Form

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Form fetten.

Steckrüben halbieren, schälen und ca. 2 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren.
Die Zwiebeln schälen und feinwürfeln. Tomaten quer in feine Streifen schneiden. Petersilie waschen, trocknen und  Blättchen abzupfen und hacken.

Nudeln (ungekocht), Steckrüben (meine Empfehlung: 2 Minuten in Salzwasser blanchieren), Zwiebeln, Tomaten und Petersilie mischen und alles in die Auflaufform geben.

850 ml Brühe, 1 TL Salz, Pfeffer, Paprika und Stärke mit dem Schneebesen verrühren und unter Rühren aufkochen.

Topf vom Herd nehmen. Erst Frischkäse, dann Senf einrühren. Soße nochmals mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken und über die Nudelmischung gießen. Dabei beachten, dass alle Nudeln mit Sauce bedeckt sind. Sonst einfach noch etwas Wasser zugeben. Den Käse grob reiben und über dem Auflauf verteilen. Ca. 40 Minuten backen.
Auf Wunsch mit Petersilie garnieren. 

Mittwoch, 26. Februar 2020

Spaghetti mit Schwarzwurzeln und Petersilienöl


Beim Wochenendeinkauf auf dem Gemüsemarkt sind mir vor Kurzem "überall" die Schwarzwurzeln aufgefallen. Wie das so ist, kann man manche Dinge tausend Mal sehen, aber man beachtet sie nicht. Aber ich habe sie ins Visier genommen und auf einmal gibt es überall Schwarzwurzeln. Man bezeichnet die Schwarzwurzel auch als Winterspargel, doch dieser Name wird der feinen Knolle nicht gerecht: unter der schwarzen Hülle verbirgt sich eine weiße Wurzel, die leicht nussig und wesentlich würziger im Geschmack ist als Spargel. Die Angst vor dem aufwändigen Schälen mit Handschuhen hat mir der Biobauer auf dem Markt gleich genommen. Seine Vorgehensweise: Die Stange senkrecht unter leicht fließendem Wasser halten und runterschälen. Das hat prima geklappt und ich habe auch keine verfärbten Finger bekommen.

Die Schwarzwurzelsahnesauce bevor sie unter die Spaghetti gemischt wurde

Das Rezept für dieses Gericht findet man hier. Es ist bereits ein ähnliches Rezept auf diesem Blog. Was aber sehr besonders bei diesem Rezept ist, ist das Petersilienöl. Eigentlich ganz einfach: die glatte Petersilie wird mit Olivenöl im Mixer zu einer cremigen Masse gerührt. Ich habe die Petersilie grob gelassen und mit dem Zauberstab und Olivenöl klein gemacht.Wie man auf dem Bild sieht, ist die Masse bei mir nicht cremig, aber herrlich grün und schmeckt phantastisch.

Das war also mein Debüt in Sachen Schwarzwurzel. Aber es ist garantiert nicht das letzte Mal, daß ich was mit dieser Wurzel zubereite. Die Enrtezeit geht noch bis April. Mal sehen, was ich zustande bekomme.