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Samstag, 5. Juni 2021

Spargel-Gemüsepfanne mit zarter Currynote und Quinoa nachgemacht


Die Spargelsaison wird hier jedes Jahr zelebriert. Der Auftakt der Spargelsaison ist immer der Klassiker: mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln. Aus dem Thermomix. Und Spargel mit Kratzede sollte auch einmal pro Saison sein. 

Danach ist auch mal Neues ausprobieren angesagt. Dieses Jahr hat mich Sigrids Spargel-Gemüsepfanne mit zarter Currynote und Quinoa angelacht. Spargel mit einer feinen Curry-Sauce und Quinoa als Beilage? Es war sehr lecker. Quinoa ist eine tolle Alternative zum Reis für ein Curry. Und der Spargel? Der war auch im Curry lecker. Allerdings wird er ein wenig durch die anderen Geschmäcker (Currypaste und Sojasauce sind ja doch recht intensiv) überdeckt. Pur schmecken die Stängel etwas intensiver nahc Spargel.

Ich fand die Sauce allerdings so lecker, dass ich genau das Gericht sicher wieder koche werde, evtl. werde ich im Herbst / Winter den Spargel durch Weißkohl ersetzen.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Spargel-Kokos-Pasta mit Zitronenmelisse - die Limette macht's

Gestern wollte ich Nudeln essen. Ein Rest Kokosmilch im Kühlschrank. Grünen Spargel gabs diese Saison erst ein Mal. Also googelte ich nach "Spargel" und "Kokosmilch". Die Spargel-Kokos-Pasta mit Zitronenmelisse klang super. Dazu Resteverwertung wie für mich gemacht! In die vegane Pasta kommt grüner Spargel und Kokosmilch. Chilischote und Limette - beides war noch in meinem Kühlschrank. Perfekt! Und dann die Zitronenmelisse ... der Busch in meinem Gemüsegarten gedeiht, und ich verwende sie kaum. Auch die Melisse fand als Garnitur Anwendung.


Ich habe Kritharaki-Nudeln verwendet. Und etwas mehr Spargel als Nudeln, daher sieht mein Foto eher wie ein Spargel-Risotto aus. Wie dem auch sei, es war unglaublich lecker. Die leichte Schärfe der Chili, die sämige Kokosmilch - und natürlich der frische Limettengeschmack. Der hat es noch rausgerissen.
Wer einmal mit Spargel experimentieren will, dem sei diese vegane Pasta ans Herz gelegt.

Mittwoch, 29. April 2020

Gerösteter Spargel mit Tahin-Zitronen-Soße

 
Letzten Samstag hab ich mich entschlossen, unseren Hofladen in Zeiten von Corona zu unterstützen und den Wochenendeinkauf dort gemacht. Neben vielen anderen Sachen habe ich Spargel aus Freiburg eingekauft. Normalerweise gibt es bei uns regionalen Spargel aus Tettnang vom Bauernmarkt, der sehr lecker ist.
Ich war über den Geschmack und die Qualtität des Freiburger Spargels (ist ja auch noch regional) dann sehr überrascht. Er war sehr saftig und schmackhaft. Sehr spannend, wie Spargel aus unterschiedlichen Anbaugebieten schmeckt.

Meine Lieblingsaufgabe ist es nicht: Spargel schälen. Nicht einmal wegen der Arbeit - mehr wegen dem Ergebnis. Ich bemühe mich immer, es ordentlich zu machen, aber beim Essen findet man immer noch Fäden. Das hält mich aber nicht davon ab, die Spargelzeit zu genießen und viele Varianten auszuprobieren.

Der Spargel auf dem Backblech gewürzt und mariniert in Olivenöl

Das Rezept des gerösteten Spargels findet man hier
Ich habe 1 kg Spargel aus Mittagessen für 2 Personen verwendet und das doppelte der Tahin-Zitronen-Soße aus dem Rezept.

 

Den vorbereiteten Spargel habe ich in den kalten Backofen geschoben und diesen auf 
40 Minuten vor der Mahlzeit bei 200 °C programmiert. Das hat hervorragend geklappt. Der Spargel war an den Spitzen schön braun und ich musste nur noch kurz die Pinienkerne rösten und die Petersilie klein hacken.

Dieses Rezept werde ich definitiv wiederholen und vielleicht gibt es dann auch noch ein
Foto mit der leckeren Tahin-Zitronen-Soße.

Sonntag, 17. Juni 2018

Gesehen und sofort nachgemacht: Flammkuchen mit grünem Spargel und Tomaten

Die Spargelsaison ist fast vorbei. Offiziell ja in genau einer Woche, am 24. Juni, dem Johannistag. Dieses Jahr habe ich die Saison noch mehr denn je ausgenutzt und wirklich oft Spargel gegessen. Die klassische Variante mit Kartoffeln und Sauce hollondaise habe ich vor allem durch die Zubereitung im Thermomix lieben gelernt (der Spargel wird darin so richtig perfekt gegart und auch die Sauce ist relativ schnell zubereitet und wird einfach super). Aber ein wenig experimentiert habe ich auch. Neben dem Spargelpesto gab es gestern noch eine Premiere mit Flammkuchen.


Auslöser war das vor drei Tagen von Juliane veröffentliche Rezept für einen Flammkuchen mit grünem Spargel, Tomaten, Zwiebeln und Feta, welches ich gestern morgen entdeckte. Und da ich wirklich noch grünen Spargel und (!) alle anderen Zutaten im Haus hatte, sogar eine letzte rote Zwiebel, wurde spontan der Flammkuchen gemacht. Fazit: ein ganz tolles Essen. Zunächst muss ich den Teig loben. Für eine lange Gehzeit des Teiges hatten wir beim Kochen keinen Nerv mehr, also kam die Variante ganz ohne Hefe sehr gelegen. Und siehe da, trotz sehr viel Belag wurde der Boden schön knusprig - wir haben übrigens Dinkelmehl verwendet. Und die Zutaten zum Belegen harmonieren ganz toll. Bunt und reichlich, aber nicht zu viel Verschiedenes. Ein wirklich praktisches Rezept. Genau dieser Flammkuchen ist nächstes Jahr wieder fest eingeplant. Ganz Spontane sollten es unbedingt in der nächsten Woche noch ausprobieren.

Sonntag, 3. Juni 2018

Grün auf grün: Nudeln mit Spargelpesto

Wenn ich Gemüse zu Pesto verarbeite, denke ich einerseits immer "schade um das Gemüse". Andererseits ist die entstehende Pestofarbe auch oft interessant und schmecken tut es ebenfalls ganz toll. Der Trick, den ich fast immer anwende, lautet: etwas Gemüse, Nüsse und fein gehackte Kräuter auf der Seite lassen und in kleinen Schälchen servieren, sodass man sich seinen Teller schön anrichten kann.


Auch in diesem Fall bin ich so verfahren und habe die Spargelspitzen aufgespart und ein paar Pinienkerne auf der Seite gelassen, bevor ich das Pesto gemixt habe. Es gab Pesto mit grünem Spargel nach diesem Rezept. Alles drin: Gemüse, Nüsse, Käse, Zitrone, Knoblauch, Kräuter ... heraus kommt ein grünes, frisches Pesto, das sehr lecker geschmeckt hat. So oft, wie ich dieses Jahr schon Saprgel gegessen habe, war das eine willkommene Abwechslung.

Dienstag, 15. Mai 2018

Warmer Spargelsalat mit knackigen Radieschen



Eine Kollegin hat letzte Woche von einem leckeren Spargelsalat geschwärmt und mir während der Arbeit erzählt, wie sie ihn zubereitet. Ich habe es nach Ihrer Anleitung versucht und der Salat war sehr lecker. Der Kontrast der knackigen Radieschen zum zarten Spargel, dazu die cremigen Eier. Das ist schon ein Geschmackserlebnis. Dazu mein frischer Knoblauchschnittlauch aus dem Kräuterbeet, den ich viel lieber verwende als den klassischen Schnittlauch. Er ist länglich, breit und schmeckt  nach Knoblauch.
  
Knoblauchschnittlauch

Warmer Spargelsalat mit Ei und Radieschen

für 2 Portionen als Hauptmahlzeit oder 4 Portionen als Vorspeise

Zutaten für den Salat:
750 g grüner Spargel
1 Bund Radieschen
6 Eier
Schnittlauch

Zutaten für die Salatsoße:
Salz
schwarzer Pfeffer
1 TL Senf
Balsamico
Olivenöl

Spargel putzen, unteres Drittel schälen und die Stangen etwa dritteln. Einen Topf mit Wasser aufsetzen und 1/2 TL Salz und 1 EL Zucker hineingeben. Wenn das Wasser kocht, den Spargel einlegen und in etwa 5-7 Minuten bissfest garen. Das Wasser abgießen, aber den Spargel im heißen Topf lassen, damit er nicht ganz abkühlt.

In der Zwischenzeit die Eier hart kochen.

Die Salatsoße zubereiten und einen Teil über den gekochten Spargel träufeln,
damit sie durchziehen kann.

Die Radieschen waschen und in Scheiben schneiden.

 Die Eier pellen und halbieren. 4 Eier grob hacken.

Jetzt die Zutaten auf den Tellern anrichten. Zuerst habe ich den Spargel verteilt, dann die Radieschen, die Eier, die restliche Salatsoße und den Schnittlauch. Mit den Eierhälften garnieren.

Als leichtes Mittagessen mit Baguette

Sonntag, 14. Juni 2015

Spargelcremesuppe

Bevor diese wunderbare Zeit des Spargels vorbei ist, möchte ich noch meine Spargelcremesuppe vorstellen. Anläßlich dieses Rezeptes habe ich mir auf dem Markt ein Kerbelpflänzchen für die Suppe und für mein Kräuterbeet besorgt. Ich dachte immer, daß Kerbel keinen Eigengeschmack hat. Aber das habe ich revidiert und fand der Kerbel ist das i-Tüpfelchen meiner Suppe. Da ich den Geschmack nicht beschreiben konnte, habe ich recherchiert und gelesen, daß Kerbel wie eine Mischung aus Petersilie und Anis schmeckt. Das kann ich bestätigen. Er schmeckt etwas herb aber lecker.


Inspiration für die Suppe habe ich bei Tim Mälzer gefunden, und zwar bei diesem Rezeptvideo. Da ich aber ein paar Dinge verändert habe, gibt's unten meine Abwandlung.


Spargelcremesuppe

1 kg Spargel
Salz
Zucker
60 g Butter
60 g Mehl
Olivenöl
100 g Sahne
weißer Pfeffer
Cayennepfeffer
etwas Zitronensaft
Kerbel

Den Spargel schälen und die Schalen in 1,5 l Wasser mit etwas Salz und einer Prise Zucker aufkochen und ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Den Spargel bis auf 3 Stangen in ca. 2 cm große Stücke schneiden. In der zerlassenen Butter 2 Minuten andünsten. Dann das Mehl zugeben und ebenfalls mit andünsten. Mit dem abgesiebten Spargelsud ablöschen (ich habe ungefähr einen Liter verwendet), gut aufkochen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Sahne zugeben und die Suppe mit dem Pürierstab fein zerkleinern. Mit Salz, weißem Pfeffer, Cayennepfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Den Rest des Spargels in dünne Scheiben schneiden. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt die Suppe in die Teller verteilen. Den gebratenen Spargel darauf geben und mit Kerbel verzieren.

Zu dieser Suppe schmeckt französisches Baguette sehr lecker!

Sonntag, 24. Mai 2015

Das Spargelrezept 2015: Spargel-Quiche

Letztes Wochenende gab's bei uns die dritte Woche in Folge Spargel und Rhabarberkuchen. Den ersten und zweiten Rhabarberkuchen habe ich bereits verbloggt. Den dritten Rhabarberkuchen habe ich vermasselt. Daher verblogge ich diese Woche einfach das Spargelrezept, denn den Spargel haben wir die beiden Wochen zuvor puristisch genossen - sehr fein, aber wenig blogtauglich, sodass das hier wirklich das erste Spargelrezept der Saison ist. Eines pro Jahr muss aber auch noch als eingefleischter Blogger sein.


Mit Spargel wollte ich schon lange mal eine Quiche machen - so richtig klassisch, mit Mürbeteig, viel weißem Spargel als Gemüse und natürlich ein wenig Käse. Ich hatte ja ein paar Bedenken, dass die Spargelstücke in der gebackenen Quiche sich nicht richtig durchschneiden lassen und es zu einer Sache der Unmöglichkeit wird, ein ganzes Stück Quiche zuzuschneiden und auf einen Teller zu befördern, ohne dass das Ergebnis auf dem Teller einem Trümmerhaufen gleicht. Die Stücke wollte ich andererseits aber auch nicht zu klein schneiden oder pürieren, da man den Spargel eben auch schön schmecken sollte. Daher gab's Stücke von 2-3 cm. Ganz einfach war's nicht, die fertige Quiche in Stücke zu schneiden, das muss ich zugeben. Aber es war machbar (siehe Beweisfoto oben), die Spargelstücke wirklich aromatisch, und der Geschmack war top! Ein wahrer Genuss zusammen mit einem grünen Salat.


In Ermangelung einer Tarteform (meine ist in irgendeinem Umzugskarton) haben wir die Quiche in einer normalen Springform gebacken. Ich hab's noch nicht versucht, meine aber, dass es ebenso mit einer Tarteform mit 28 cm Durchmesser gehen müsste und dann nicht zu viel Füllung ist. Falls ihr es vor mir ausprobiert, lasst es mich wissen, ob es stimmt.

Spargel-Quiche

für eine Springform mit 24 cm Durchmesser

Zutaten für den Mürbeteig:
250 g Mehl
125 g Butter, kalt
60 ml kaltes Wasser
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:
1 kg weißer Spargel
20 g Butter
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
150 g Parmesan
 3 kleine Eier
200 g Schmand
Salz, weißer Pfeffer
ein paar Blätter Basilikum zum Garnieren

Aus Mehl, Butter, Wasser und Salz einen Mürbeteig kneten und anschließend für 30 Minuten, besser noch ein wenig länger, im Kühlschrank in einer Frischhaltefolie verpackt kalt stellen.
Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Spargel waschen, schälen, die holzigen Enden abschneiden. Die Spargelstangen in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und den Spargel darin ca. 5 Minuten mit etwas Salz und Zucker anbraten.
Den Käse reiben. Für den Guss die Eier mit dem Schmand und der Hälfte des Käses verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.  

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen, ausrollen und in der Form verteilen und einen 2-3 cm hohen Rand auslegen (je nach Form). Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen. Die Spargelstücke in der ausgekleideten Form verteilen. Den Guss darauf gießen und anschließend mit dem Rest des Käses bestreuen. Die Quiche für ca. 45 Minuten im Ofen backen. Mit Basilikum garniert servieren. Dazu passt ein grüner Salat.

 

Samstag, 14. Juni 2014

Spargel mit Orangensauce und Couscous

Während ich mich die letzten Jahre in der Spargelsaison vor Begeisterung kaum halten konnte und das auch zur Genüge auf meinem Blog kundgetan habe, so wurde auf dieser Plattform dieses Jahr noch nicht viel Aufsehen wegen den Stängeln gemacht.


Aber ein neues Rezept für diese Saison habe ich dennoch: Spargel fruchtig kombiniert in einer cremigen Orangensauce. Dazu Couscous (dank eines spontanen Gedankenblitzes mit Spargelsud aufgegossen). Und einen grünen Salat (mein ganzer Stolz: die grünen Salatblätter auf dem folgenden Bild sind von meinen Balkonpflanzen, wo ich zum vierten Mal von den Salatköpfen ein paar Blätter abgepflückt habe!). Und ein Weisswein. Alles auf dem Balkon serviert. Perfekt für einen Freitag Abend.


Dass sich Spargel schön fruchtig kombinieren lässt, habe ich bereits beim Nachmachen eines Spargel-Erdbeer-Salats mit Orangenvinaigrette festgestellt. So hat mir die Sauce auch wirklich gut geschmeckt. Die gelbe Farbe kommt übrigens durch Kurkuma. Das liegt daran, dass mich zur Zubereitung dieses Gerichtes ein Rezept aus dem Tibits-Kochbuch inspiriert hat, und da scheint die Verwendung des Gewürzes fast Pflicht zu sein ;-). Schmeckt auf jeden Fall fein. Und mit Curry kombinieren lässt sich Spargel ja auch.


Spargel mit Orangensauce und Couscous

für 4 (ordentliche) Portionen

für die Sauce:
200 ml Milch
250 ml Sahne
200 ml (frisch gepresster) Orangensaft
1 TL Kurkumapulver
1 TL Salz
Pfeffer
nach Belieben ein paar Chiliflocken 
2 geh. EL Maisstärke
40 ml Wasser

für den Spargel:
2 kg weisser Spargel
1 EL Butter
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 EL Zitronensaft
200 g Couscous
einige Blätter Basilikum

Zunächst die Vorbereitungen, damit man nachher nicht in Stress kommt: Milch, Sahne und Orangensaft abmessen und in eine Pfanne geben. In einer kleinen Schüssel die Maisstärke mit dem Wasser vermengen. Den Couscous abwiegen und in einen kleinen Topf/eine hitzebeständige Schüssel geben. Dann beiseite stellen.


Den Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden. Den Spargel in 5 cm lange Stücke schneiden. 

In einem grossen Topf Wasser aufkochen, dann Butter, Salz, Zucker und Zitronensaft hinzufügen. Die Spargelstücke (noch nicht die Kopfstücke) in den Topf geben und 5 Minuten kochen lassen. Dann die Spargelköpfe dazugeben und für weitere 10 Minuten kochen.

Nun die Sauce aufkochen. Dann mit Kurkuma, Salz und Pfeffer und nach Belieben mit ein paar Chiliflocken würzen. Alles vom Herd nehmen und die aufgelöste Maisstärke unter ständigem Rühren zur Sauce geben. Die Pfanne auf die Herdplatte zurückstellen, nochmals vorsichtig aufkochen und weiterköcheln lassen, bis die Sauce bindet.

Den Spargel abgiessen, dabei 300 ml Spargelsud auffangen. Den Spargelsud über den Couscous giessen und das Gefäss abdecken. Nach 5 Minuten den Couscous mit einer Gabel auflockern.

Zum Schluss die Spargelstücke unter die Sauce mengen. Spargel und Couscous mit ein paar Basilikumblättern garniert servieren. Evtl. einen grünen Salat dazu reichen.

Freitag, 14. Juni 2013

Spargelsuppe mit Süßkartoffeln und Kokosmilch

Auch wenn's bei meinen letzten vier Beiträgen nicht mehr um Spargel ging (nach der Spargelpost-Serie zuvor): ich geniesse die Saison nach wie vor sehr. Vor allem vom Spargel mit Kratzede kann ich nicht genug bekommen, der muss dieses Jahr auch noch ein Mal auf den Tisch. Nun aber noch zu was Neuem: Suppe. Dabei stand ich zunächst vor der Wahl, eine ganz klassische Spargelcremesuppe herzustellen oder die Idee in meinem Kopf von einer Spargelsuppe mit Süßkartoffeln, Chili und Kokosmilch umzusetzen. Ich bin dann zunächst kreativ geworden. Die Spargelcremesuppe wird damit wohl auf die nächste Saison vertagt, genauso wie Spargelrisotto.

Solange es draussen nicht gerade 30°C+ hat, finde ich es absolut in Ordnung, Suppe zu essen, das muss nicht dem Winter vorbehalten sein. Und da zu heisse Temperaturen dieses Jahr bisher auch noch kein Problem waren, kann ich den Verzehr einer Suppe wirklich empfehlen ;-) Das betrifft auch die hier vorgestellte Spargelsuppe. Mir hat der süßliche Geschmack durch die Kartoffeln und die Kokosmilch sehr gut gefallen, zusammen mit ein wenig Schärfe durch die Chili. Und etwas Spargelgeschmack kam definitiv noch durch. Einziges Manko: die Farbe. Orange ist ja schon nicht gerade meine Lieblingsfarbe. Und das da kann man auch nicht mal wirklich als aprikot bezeichnen ... ist wohl eher ein ... na ja ... blassorange. Eine Abhilfe kenne ich: Ablenkung. Hier durch Verzierung mit frischen Kräutern (und knallbunten Servietten ;-)). Die haben noch keiner Suppe geschadet, und diesem Fall hier erst recht nicht.


Spargelsuppe mit Süßkartoffeln und Kokosmilch

für 2 große Teller 

250 g Süßkartoffeln
1 rote Zwiebel
1/2 Chilischote (oder mehr oder weniger - Schärfe kann nach Belieben variiert werden)
1 EL Öl
250 g weißer Spargel
700 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
Salz
Pfeffer
etwas frischer, gehackter Schnittlauch

Die Süßkartoffel(n) waschen, schälen und in Würfel schneiden. Mit dem Spargel und der Zwiebel ebenso verfahren. Die Chilischote waschen, sofern weniger Schärfe gewünscht ist entkernen und fein hacken. In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Süßkartoffelstücke, Zwiebel und Chili darin für ca. 3 Minuten anbraten. Nun die Spargelstücke und Gemüsebrühe hinzufügen. Alles ein Mal bei geschlossenem Topfdeckel aufkochen lassen und dann bei niedriger Hitze und geschlossenem Topfdeckel 20 Minuten weiterköcheln lassen. Dann die Kokosmilch hinzufügen und alles pürieren (mit dem Mixer oder Pürierstab). Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen. Mit gehacktem Schnittlauch bestreut servieren.

Dienstag, 4. Juni 2013

Es wird weitergespargelt: In Grün mit Büffelmozzarella

Es kann durchaus sein, dass ich Gefahr laufe, in einem Monat gegen Ende der Saison keinen Spargel mehr sehen zu können. Jedenfalls war mein Konsum in den letzten drei Wochen schätzungsweise drei Mal so hoch wie in den drei Vorjahren zusammen. Aber ... solange Spargel noch geht und es ihn auch noch frisch zu kaufen gibt, geht's erst mal weiter. Heute mit grünem Spargel und Büffelmozzarella.

Kategoriemäßig ist das Gericht irgendwo in der Grauzone zwischen Salat und gekochtem Gemüse anzusiedeln, da der Spargel nur bissfest gegart und die Tomaten und Paprika lediglich ein Mal in der Pfanne geschwenkt werden. Ich würde sagen, dass man das Gemüse als leichtes Abendessen entweder einfach so essen, oder auch mit Brot servieren oder irgendwelchen Körnern wie Quinoa, Bulgur oder Couscous mischen kann.

Inspiriert wurde ich durch ein BettyBossi-Buch über Schweizer Küche (ein populärer Kochbuchverlag in der Schweiz), allerdings hab ich einige Anpassungen vorgenommen, die das Ganze dann folgendermaßen aussehen lassen:


Grüner Spargel mit Büffelmozzarella

für 2 Portionen

500 g grüner Spargel
1 EL Butter
1 Prise Zucker
2 TL Zitronensaft
1 gelbe Paprika
12 Cocktailtomaten
2 EL Balsamico Bianco
8 Blätter Basilikum
150 g Büffelmozzarella
frisch gemahlener Pfeffer
Salz (evtl. fleur de sel zum Bestreuen)

Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und das untere Drittel schälen. Die Spargelstangen schräg in mundgerechte (ca. 2-3 cm lange) Stücke schneiden. In einer Pfanne die Butter zerlassen und anschließend den Spargel hinzufügen. Den Spargel mit dem Zitronensaft beträufeln, mit einer Prise Zucker, sowie Salz und Pfeffer würzen und ca. 7 Minuten bissfest garen. 
Während dessen die Tomaten waschen und halbieren. Die Paprika waschen, die Kerne entfernen und vierteln. Danach zunächst längs in schmale Streifen und dann quer in kleine Würfel schneiden.
Tomaten, Paprika und den Balsamico zum Spargel hinzufügen und eine Minute weitergaren. Das Gemüse evtl. nachwürzen und auf zwei Teller verteilen. Vor dem Servieren mit den Basilikumblättern und Mozzarellastücken garnieren und mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer und fleur de sel bestreuen.
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Schon an meiner Umfrage teilgenommen? 
Option 1: Ja --> vielen Dank für dein Feedback!
Option 2: Nein --> dann mach doch bitte noch mit (und gewinne mit vergleichsweise hohen Chancen die DVD zum Film "Julie & Julia").

Sonntag, 2. Juni 2013

Sauce Hollandaise - die neue Version

Sauce Hollandaise .. wie es sich für einen Klassiker gehört, so will ich auch für diese bekannte Sauce zum Spargel ein Rezept in petto haben - sowohl als private Köchin als auch als Food Bloggerin. Das Tütenzeug habe ich zum Glück nie probiert und daher auch keine schlechten Erinnerungen, sodass ich ganz unvoreingenommen an die Herstellung gegangen bin: vor zwei Jahren habe ich mir nach gründlicher Recherche ein Rezept aus Eigelb, viel Butter, sowie etwas Zitronensaft und Weißwein zusammengebastelt, über welches ich hier berichtet habe.

Nun gut ... dann kam aber die liebe Kirsten mit ihrem Familienrezept von der Uroma an. Kirsten's Rezepte tragen für mich generell ein Gütesiegel, da wir in Punkto Essen einen sehr ähnlichen Geschmack zu haben scheinen. Und wenn es sich um ein bewährtes Familienrezept handelt, ist es ja eine richtige Ehre, es nachmachen zu dürfen ... diese Saison hab ich's getan. Und das Ergebnis ist ganz klar: Mein altes Rezept wird Kirsten's Version weichen müssen. An ihrem Rezept gefällt mir nämlich:
1. Die Sauce wird mit Spargelsud angereichert, sodass sich der Spargelgeschmack der Sauce mit dem Originalgemüse schön verbindet.
2. Es wird für eine Sauce Hollandaise relativ wenig Butter verwendet, sodass die Sauce wirklich nicht besonders schwer schmeckt (aber etwas Butter muss definitiv sein - hier genau die richtige Menge für meinen Geschmack).


Somit wäre das Rezept für die Sauce Hollandaise gefunden. Und manchmal passt diese einfach wunderbar zum Spargel, zum Beispiel wenn ganz schlicht Kartoffeln dazu serviert werden. Allerdings muss es bei mir auch nicht immer Sauce Hollandaise geben. Denn mein aktuelles Lieblingsgericht mit Spargel heisst: Spargel mit Kratzede und weisser Sauce nach dem Rezept von Gourmande. Und die weisse Sauce, die lediglich aus ein klein wenig Butter, Mehl und viel Spargelsud hergestellt wird, schmeckt auch einfach traumhaft in der Kombination. Die Herstellung ist im Gegensatz zur Hollandaise noch viel weniger heikel, da kein Eigelb reinkommt (obwohl das mit dem Eigelb auch kein Problem ist, wenn man sich etwas konzentriert ;-)).


Und noch eine Anmerkung: Hier läuft momentan eine Umfrage zu meinem Blog, durch die ich schon sehr interessante Dinge erfahren habe. Danke an alle bisherigen Teilnehmer! Und an alle anderen: Bitte nehmt euch 5 Minuten und füllt die paar Fragen aus, das wäre super (es gibt eine DVD oder ein Buch von "Julie & Julia" zu gewinnen):

Mittwoch, 29. Mai 2013

Grüner Spargel mit Salsa verde


Viel Gemüse .... konzeptionell auf meinem Blog nichts Neues. Aber was die Ausführung angeht, so gibt es einfach immer wieder neue Kombinationsmöglichkeiten und Zubereitungsarten, die ich unbedingt (nach-)machen muss. Ich merke mir zwar auch alle möglichen anderen Gerichte, meine Nachkochliste  an Salaten und "Gemüsespeisen" wird aber generell viel schneller abgearbeitet (und wieder neu erstellt), da sich solch eine leichte und gesunde Mahlzeit auch prima abends im Alltag zubereiten lässt.

Der heutige Streich: Möhren mit Spargel und Salsa verde aus einem GU-Basics Kochbuch. Wenn Gemüse wie Karotten und grüner Spargel zunächst in etwas Butter gewendet und dann in Wasser mit etwas Zitronensaft, Zucker und Salz gegart wird, dann schmeckt das natürlich besonders fein. Was mich an dem Gericht aber wirklich gereizt hat, war die Salsa verde auszuprobieren, die ihre Farbe durch eine reichliche Menge an frischen Kräutern (Basilikum und Koriander) erhält. Zudem bekommt die Salsa durch Kapern und Zitronensaft eine angenehme Säure, etwas Würze durch Sardellen (die ich ja nicht pur essen würde, aber für eine gewisse Grundwürze in diesem Fall passend finde). Und (optional) kann man auch noch Knoblauch hinzufügen (hab ich gelassen - da es wie oben kurz angedeutet ein Abendessen an einem Wochentag war). Die Salsa an sich fand ich im Gesamten wirklich stimmig, und auch in Kombination mit dem Gemüse. Das hat mir mal wieder gezeigt, dass ich im Umgang mit Dipps und Saucen ruhig noch kreativer werden kann. Diese können für das "gewisse Etwas" sorgen, ohne besonders fett oder aufwändig in der Zubereitung zu sein.



Samstag, 25. Mai 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: Mai-Rezept


In der Reihenfolge nach dem Riegelrezept bzw. dem Frühstück und vor ein paar geplanten sommerlichen Salaten, gibt's diesen Monat nochmal was Richtiges mit Quinoa zu essen: eine warme Hauptmahlzeit in Form eines Quinoa-Gemüse-Gratins.


Hierbei handelt es sich um eine Replikation des Bulgurauflaufs mit Romanesco und Paprika, den ich diesen Winter gekocht habe. Wie damals bereits angemerkt, hat das Rezept das Zeug dazu, etwas verallgemeinert und damit zur Grundlage einer Reihe von weiteren gesunden Aufläufen zu werden.

Man kann den Auflauf grob in vier Bestandteile unterteilen: Ein Kohlenhydratbasis aus Körnern (Bulgur, Quinoa, Couscous ...), Gemüse, einen leichten Quark-Eier-Guss und etwas Hartkäse für mehr Würze (und sodass sich das Ganze auch Gratin nennen kann).


Logischerweise bildet Quinoa in der heute präsentierten Version die Körnergrundlage. Für etwas Farbe habe ich schwarzes und weißes Quinoa gemischt.
Und was das Gemüse angeht, klar ... saisonal. Was Ende Mai so viel heisst wie: da ist Spargel drin. Als weitere Gemüsesorte habe ich mich für frische Erbsen entschieden, da mich diese auf dem Markt spontan angelacht haben. Und so wurde aus dem Auflauf projekt- und saisonbedingt nun ein Quinoa-Gratin mit Erbsen und Spargel.


Die Portionsgröße unten würde ich wirklich als eine Portion zum Sattessen beschreiben, bei mir eine "Sportlerportion". Die Rezeptstruktur habe ich allerdings bewusst so gehalten, dass der Auflauf auch nur für eine Person zubereitet werden kann. Aber natürlich auch für mehrere, die Menge einfach mit der Anzahl an Personen multiplizieren.


Quinoa-Gratin mit Spargel und Erbsen

für 1 Portion

50 g Quinoa (bei mir eine Mischung aus schwarz und weiß)
250 g weißer Spargel

75 g Erbsen (frische oder TK)

25 g würziger Hartkäse (bei mir Schweizer Almkäse)
1 Ei
40 g Quark
2 TL Zitronensaft
Salz 
Pfeffer

Quinoa wie hier beschrieben (nach Blieben auch mit Gemüsebrühe anstatt Wasser und Salz) gar kochen, danach gut abtropfen und etwas abkühlen lassen. 

Den Spargel schälen und in 3 cm lange Stücke schneiden. In einem Topf Wasser mit etwas Salz und Zucker erhitzen. Wenn das Wasser kocht, zunächst die Spargelstücke ohne die Spitzen für 5 Minuten kochen, danach auch die Spitzen hinzufügen und den Spargel für weitere 10 Minuten bissfest garen. 
Frische Erbsen schälen. Die Erbsen in einem Topf mit kochendem Wasser garen (ca. 10 Minuten).
Anmerkung 1: Sind die Spargelstangen sehr dünn, muss man die Stangen ohne die Spitzen nicht unbedingt vorkochen, das ist aber besonders bei relativ dicken Spargelstangen ratsam. 
Anmerkung 2: Benutzt man dünne Spargelstangen, kann man die Erbsen auch zusammen mit dem Spargel in einem Topf ca. 10-12 Minuten bissfest kochen.

Den Käse reiben. Den geriebenen Käse, das Ei, den Quark und den Zitronensaft zu einer Sauce verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Nun die Quinoakörner, das Gemüse und die Sauce vermengen und eine Auflaufform mit der Mischung füllen. Bei 200°C im Ofen für 15-20 Minuten backen.

Sonntag, 19. Mai 2013

Frohe Pfingsten mit Spargelsalat

So ein Marktbesuch ist doch immer gut für die Stimmung: Nicht nur dass mein Kleinausflug auf den Marktplatz gestern bei tiefblauem Himmel und strahlendem Sonnenschein stattfand (für positive Wetterüberraschungen sind wir schon zu haben, oder?) und Stände mit bunten Blumen und Pflanzen zum Gärtnern das Marktbild dominiert haben. Am Ende meiner Tour war mir auch bestimmt zwanzig Mal "frohe Pfingsten" gewünscht worden, sodass dem jetzt ja nichts mehr im Wege stehen kann.


Und Spargel ist auf dem Markt natürlich auch ein großes Thema. Gestern haben endlich die meisten Stände schweizer Spargel im Sortiment gehabt, woraus ich schließe, dass die Saison nun auch hier angekommen ist. Nachdem ich die diese mit Spargel mit Kratzede und weißer Sauce von Gourmande eingeweiht habe, einem Essen, das ich letztes Jahr zu einem meiner Lieblingsgerichte auserkoren habe, wurde gleich noch ein Salat mit gebratenem Spargel zubereitet. Und mit Tomaten, Nüsslisalat, Zwiebeln und gutem Jamón Ibérico ... 

Die Anregung dafür habe ich bei Barbara bekommen, hier ist das Rezept. Sie bezeichnet den Spargel liebevoll als das "weiße Gold" - den Ausdruck kannte ich bisher nur in Bezug auf Baumwolle, die weißen Stangen dürfen diesen Titel aber meiner Meinung nach auf jeden Fall tragen ;-)


Zwei für mich neue Dinge an diesem Salat: Zunächst wird der Spargel mit Curry gewürzt. Darauf wäre ich nie gekommen, finde es aber auch absolut lecker (deshalb hat ist Spargel auf meinem Bild auch eher curryfarben als weiss ;-)). Und dann wird der Spargel angebraten. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, Spargel jemals gebraten zu haben - bei mir gab es ihn bisher nur gebacken und im Normalfall wird er in Wasser gekocht/gedünstet. Aber gerade wenn man kleinere Portionen für einen Salat zubereitet, finde ich das Braten eine schnelle Möglichkeit, den Spargel bissfest zu bekommen.

Schaut mal bei Barbara vorbei, dort gibt es noch ein paar interessante Infos zu unserem geliebten Gemüse! 

Samstag, 9. Juni 2012

Das Beste der Saison vereint

Gemeint ist die beliebte Kombination aus Erdbeeren und Spargel, die es bei mir noch nie zuvor gab. Lange habe ich gewartet seit dem Beginn der Spargelzeit auf die ersten Schweizer Erdbeeren. Nun ist es schon wieder fast zu spät für den Spargel ... zum Glück konnte auf dem Markt noch eine Portion abgreifen.


Ist für mich ja nichts Neues, Obst und Gemüse in einem Salat zu mischen, deshalb finde ich auch Erdbeeren und Spargel zusammen echt super. Besonders nach dem Rezept von InaSpargelsalat mit Orangenvinaigrette und Haselnüssen. Der Orangengeschmack passt wunderbar, genauso wie die karamellisierten Haselnüsse. danke für die Inspiration, Ina!

Montag, 4. Juni 2012

Selbstgemachte Pasta: Tortelloni mit Spargel-Salbei-Butter

Das Wetter ist "schuld": Am Freitag war eine liebe Freundin mal wieder in der Stadt. Durch die trüben Aussichten haben wir eine Kochsession bei mir geplant, anstatt irgendwo am See auf unser Wiedersehen anzustossen und uns auf das Wochenende einzustimmen. Die exzellente Wahl für das Abendmenü hiess: Tortellini mit Spargel-Salbei-Butter (nicht von mir ausgesucht, aber ich war natürlich sofort überzeugt). Die Kaninchenleber im Rezeptitel auf chefkoch haben wir einstimmig entschieden, wegzulassen, genauso wie den Speck.


So bin ich auch dazu gekommen, mal selbst Pasta zu machen. Ich habe immer gedacht, dass man für sämtliche Nudelarten eine Maschine und anderes Zubehör braucht und so den Gedanken der Pastaherstellung at home aus diesem Grund nie näher verfolgt. Da wir uns aber für das so gut klingende Rezept bereits entschieden hatten und es solchen Nudelteig auch nicht fertig zu kaufen gibt, sind wir zur Tat geschritten. Okay, das "wir" ist an dieser Stelle noch etwas übertrieben, da der Teig bereits vorbereitet mit meinem Besuch in die Wohnung kam. Ich hab mir allerdings sagen lassen, dass die Herstellung problemlos geklappt hat.


Nachdem der Teig ganz dünn ausgerollt, in Rechtecke geschnitten und bereit zur weiteren Verarbeitung war, haben wir nach zweiminütiger Internetrecherche eher unvoreingenommen losgewickelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn die Tortelloni haben ihre Form durch das Kochen behalten und sind nicht auseinander gefallen, auch wenn sie nicht ganz homogen sind.

Und mal abgesehen von der Form der Tortelloni: die Füllung ist wirklich genial mit den Pilzen, Marsalazwiebeln und dem Käse. Und Spargel ist ja in dieser Jahreszeit fast Pflichtprogramm ;-). Er ergänzt die Nudeln jedenfalls super, sodass auch keine extra Sauce benötigt wird.

Montag, 21. Mai 2012

Spargel in Quicheform

Spargel und Quiche hatte ich schon länger im Hinterkopf. Wie schön, dass mir mein Bruder vor kurzem ein Rezept empfohlen hat. Neben dem Rezept hat er mir auch gleich selbst gemachte Bilder des Essens mitgeschickt ... das Fotografieren von Essen scheint abzufärben ;-) Persönliche Empfehlungen nehme ich sowieso gerne an, aber so war ich jedenfalls noch motivierter, das ganze gleich mal nachzukochen.

Die Zusammenstellung der Zutaten mit viel Gemüse neben dem Spargel, Schinken und frischer Minze klingt gut. Und schmeckt wirklich genial. Und das ganze sieht auch noch - ganz in üblicher Quichemanier - sehr schön aus.

Das Rezept stammt soweit ich erkennen kann aus einer Studentenzeitschrift. Da ich an diesem Wochenende keinen Besuch empfangen habe, sondern viel mehr meine Wohnung in Punkto Sauberkeit und Ordnung in einen Zustand gebracht habe, in dem ich ab jetzt nun theoretisch wieder Gäste einladen kann, habe ich  meine kleine Quicheform benutzt. Mit ein paar Abwandlungen sieht meine Version wie folgt aus:


Spargelquiche

für eine Form mit 20 cm Durchmesser

100 g Mehl
50 g Butter, kalt 
30 ml Wasser, kalt
1 Prise Salz

150 g grüner Spargel
1 rote Zwiebel
4 Kirschtomaten
50 g Schinken
5 Blätter frische Minze

50 g Parmesan
1 Ei
150 g Sauerrahm
Muskat
Salz
Pfeffer

Mehl, Butter, Wasser und Salz rasch zu einem Teig verkneten, diesen dann mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig ausrollen und in der Form verteilen, einen Rand von 2 cm Höhe formen. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen. Den Teig 15 Minuten blindbacken (Backpapier auf den Teig in der Form legen und z.B. getrocknete Bohnen darauflegen, alles in den Ofen schieben).

Den Spargel waschen, das untere Drittel schälen und dritteln. Die Stücke 5 Minuten in kochendem Wasser garen. Die Zwiebel waschen, grob schneiden und wenige Minuten in einer Pfanne mit 1 TL Butter anbraten, etwas salzen und pfeffern. Die Tomaten waschen und halbieren. Die Minze ebenfalls waschen hacken. Den Schinken in Streifen schneiden.

 Den Parmesan reiben. Käse, Ei, Sauerrahm verrühren, mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Die Quicheform nach 15 Minuten aus dem Ofen nehmen. Zunächst die erste Hälfte der Füllung auf dem Boden verteilen, dann die erste Hälfte des Gemüses und des Schinkens. Nun den Rest der Füllung darüber geben und dann mit dem Rest der verbleibenden Zutaten belegen. 

Die Quiche im Ofen nochmals für ca. 20-30 Minuten backen.


Dienstag, 8. Mai 2012

Salade du marché

Einen bunten Salatteller mit Ziegenkäse-Crostini habe ich im Januar in der gleichen Brasserie in Lausanne gegessen, wie mein erstes Tatar, von dem ich so schwärmte. Auch der Salat ist mir in Erinnerung geblieben. Er trug den Namen "Salade du marché", mit Spargel, Mais, Champignons, Sprossen und Tomaten. Passenderweise habe ich für meinen Salat am letzten Wochenende auch wirklich den Großteil der Zutaten auf dem Markt gekauft (der Spargel vom Januar kam wohl eher aus der Dose bzw. aus dem Glas) und alles vom Einkauf bis zum Verzehr besonders genossen.


Salade du marché

pro Portion

200 g grüner Spargel (am besten frisch)
3 Champignons
1 Hand voll Eisbergsalat
100 g Kirschtomaten
3 Champignons
2 EL Mais
1 EL Zwiebelsprossen
3 dünne Scheiben Baguette
1 Scheiben Ziegenkäse
2 getrocknete Tomaten

1 EL Sahne
½ EL Balsamico-Essig
½ EL gehackte Petersilie
Salz
Pfeffer

Das untere Drittel des Spargels schälen und die Stangen dann ca. 7 Minuten in kochendem Wasser gar kochen. Danach abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Während dessen die Champignons waschen, vierteln und in einer Pfanne mit etwas Butter andünsten. Den Eisbergsalat und die Tomaten waschen und klein schneiden. Alle genannten Zutaten zusammen mit dem Mais vermengen.

Das Weissbrot mit dem Ziegenkäse belegen und im Ofen bei 200°C 5-10 Minuten backen. Die getrockneten Tomate fein hacken und die Crostini danach damit belegen.

Die restlichen Zutaten für das Dressing vermengen und mit dem Salat mischen. Im Anschluss mit den Ziegenkäse-Crostini belegen und mit den Sprossen garnieren.

Samstag, 5. Mai 2012

Oh du schöne Spargelzeit!

Ich habe ein neues Lieblingsgericht: Spargel mit Kratzede und weisser Sauce. Wenn Gourmande von einer Sache so richtig schwärmt, wie auch in diesem Fall, dann ist das auch ein Hinweis für mich, dass ich mich bald mal ans Nachkochen machen sollte. Auch hier wieder voll ins Schwarze getroffen: ich bin begeistert. Warum habe ich dieses Gericht nicht früher kennen gelernt? Wird diese Saison wiederholt.


Die Sauce aus Butter, Mehl und Spargelsud ist auch einfach wahnsinnig lecker. Schmeckt auch nochmal nach Spargel (durch den Spargelsud) und ist vom Kaloriengehalt her zudem eine abgeschwächte Version der Bechamelsauce oder Sauce Hollandaise. Und die "Kratzede" machen den Kartoffeln ebenfalls Konkurrenz.


Und ich habe noch was Positives anzumerken: Auch richtig praktisch, dass der Spargel hier in Stücken serviert wird. So macht es gar nichts, wenn der Spargel beim Schälen aus Versehen in zwei Teile gebrochen wird.