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Freitag, 24. September 2021

Mohn-Cheesecake - eine wahnsinnig leckere Kombination

Ich liebe Käsekuchen und ich liebe Mohn. Sehr lange ist es her, dass ich einmal einen Mohn-Käsekuchen gebacken habe. Ich erinnere mich noch, dass ich das sehr viel Aufwand für so einen kleinen Kuchen fand.

Nun habe ich ein Rezept für einen Mohn-Cheesecake (alles mit viel Frischkäse nenne ich Cheesecake, da der in den USA meist verwendet wird). Das finde ich praktischer und sogar noch leckerer. 

Meine Gäste waren ebenfalls sehr begeistert von diesem Kuchen. Der hat Potential, ein neuer Klassiker in meinem Repertoire zu werden! Das Rezept ist inspiriert von den Küchengöttern, ich habe jedoch einiges abgeändert, siehe Rezept unten.

Gibt es hier noch weitere Käsekuchenfans? Ich habe das Gefühl, dass ich dieses Jahr mehr Käsekuchen (in allen Variationen) als andere Kuchen gebacken habe.

Mohn-Cheesecake

für eine Springform mit 24-26 cm Durchmesser

Zutaten für den Mürbteig:
250 g Mehl
125 g Butter, kalt und in Stücken50 g Zucker
60 ml kaltes Wasser
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:
4 Eier
1 Pck. Vanillezucker
100 g Zucker
500 g Frischkäse
500 g Magerquark
1 Pck. Vanillepuddingpulver
100 g gem. Mohn

Aus Mehl, Butter, Zucker, Wasser und Salz einen Mürbeteig kneten und anschließend für einige Minuten im Kühlschrank in einer Frischhaltefolie verpackt stellen.

Den Ofen auf 180° (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Form auskleiden

Für die Füllung Eier, Vanillezucker und Zucker verquirlen. Frischkäse, Quark und Puddingpulver unterrühren. Die Masse halbieren und unter die eine Hälfte den Mohn rühren.

Die Form mit dem Mürbeteig auskleiden, einen ca. 3 cm hohen Rand ziehen. Die Füllungen abwechselnd in die Form füllen, sodass ein Muster entsteht. Den Kuchen im Backofen 60 Min. backen.

Dienstag, 13. Juli 2021

Blätterteigtaschen mit Zucchini

Das ist jetzt schon meine dritte Runde beim Kochevent "Koch mein Rezept". Bei dem Event bekommt jeder Teilnehmer einen Blog zugeteilt, von dem er sich ein Rezept zum Nachmachen aussuchen soll. Mir macht das Stöbern auf den Blogs Spaß, und ich muss sagen, dass ich im Rahmen der Aktion so tolle Rezepte nachgekocht habe, auf die ich sonst nicht gestoßen wäre.

Diese Runde wurde mir Julias Blog Kitchen Spirit zugeteilt. Julia ist Gemüsefan, was mir äußerst sympathisch ist. Sie bereitet Gemüse auf verschiedene und kreative Arten zu. Und sie sagt: »Außerdem interessiere ich mich sehr für die einzelnen Aromen der Zutaten und warum etwas miteinander harmoniert.«

Da Zucchini-Saison ist, habe ich mir ein Zucchini-Rezept von Ihrem Blog ausgesucht. Und zwar mit Blätterteig gefüllte Zucchinitaschen. Die Füllung besteht aus Zucchini, Thymian, Knoblauch und Frischkäse. Nicht zu viel, sondern fein aufeinander abgestimmte Zutaten. Wir waren begeistert! Thymian und Zucchini harmonieren und der Knoblauch sorgt für das gewisse Etwas. Ein klasse Rezept! Vielen Dank, Julia!


Bei gefüllten Dingen ist das Verhältnis von Füllung zu Teig, und die Form ja immer so ein Thema.  Ich war dann froh, dass alles super geklappt hat. Ein paar kleine Änderungen habe ich vorgenommen: Ich habe 275 g fertigen Blätterteig in 8 Teile geschnitten. Und dann die einzelnen Stücke ganz leicht ausgerollt, sodass sie rechteckig sind. Für die Füllung konnte ich dann etwas mehr Zucchini nehmen: 250 g Zucchini und 90 g Frischkäse. Die fertigen Teigtaschen habe ich vor dem Backen noch mit Eigelb bestrichen.

Hier geht's zum Blogevent:

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Sonntag, 9. Mai 2021

Dattel-Dip - auf die Dattel gekommen

Ich habe in einem der vorhergehenden Blogbeiträge erwähnt, daß in dem Gebäude, in dem mein Arbeitsplatz sich jetzt befindet, ein türkischer Supermarkt untergebracht ist. Neben herrlichem Gemüse und Obst gibt es immer frische Kräuter (türkische Petersilie, Koriander, Dill und Pfefferminze). Da sich dieser Laden zu einem begehrten Ort für mich entwickelt hat, habe ich ein neues Highlight entdeckt.

Angefangen hat der Dattel-Trip schon vor ein paar Wochen als ich meinen Sohn mit Familie in einer schönen bayerischen Stadt besucht habe. Dort habe ich entdeckt, daß sogar jetzt in dieser Corona-Zeit ein kleiner Dattelladen eröffnet hat. Die sehr nette Inhaberin habe ich gefragt, wo sie herkommt: da hat sie zurückgefragt - ich oder die Datteln - hat sie mir erzählt, daß sie aus Syrien und die Datteln aus Saudi-Arabien kommen. Sie hat uns von allen frischen Datteln Tüten abgepackt, liebevoll beschriftet und wir konnten aufgrund eines Prospektes die Datteln zuordnen und abends eine richtige Dattelprobe mit Tee machen.

Jetzt war mein Interesse an Datteln geweckt. Zuhause haben wir festgestellt, daß manche der frischen Datteln so lecker und karamellig schmecken, daß sie sogar das Stück Schokolade zum Cappuccino ersetzen können.

Jetzt zurück zu meinem türkischen Supermarkt. Da mein Auge für Datteln jetzt geöffnet ist, habe ich die vielen Datteln im türkischen Laden beachtet. Auf meine Nachfrage, welche die Inhaberin empfehlen kann, hat sie nur geantwortet, ich soll mich durchprobieren. Es kommen die nächsten Wochen riesige Mengen an unterschiedlichen Datteln wegen des Ramadan.

 

Während des Ramadans fasten Muslime weltweit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Dabei verzichten sie neben Nahrung und Flüssigkeit auch auf das Rauchen und Kaugummis. Nach Sonnenuntergang wird im Kreise der Familie oder mit Freunden das Fasten gebrochen. Dabei isst man traditionellerweise eine Dattel, wie der Prophet Mohammed es bereits tat. Nach muslimischen Glauben ist es Tradition, Datteln zu essen. Datteln nennt man auch „Brot der Wüste“, da die Palmen vorzugsweise in trockenen, heißen Gegenden wachsen und die Dattel – wie Brot, ein Grundnahrungsmittel darstellt. 

Der Ramadan war mir durchaus bekannt, aber das Fastenbrechen mit Datteln nicht. Daher die große Auswahl an getrockneten und frischen Früchten in "meinem" türkischen Supermarkt. Die Datteln kommen aus Tunesien, Algerien, Palästina und Saudi-Arabien.



Nun der Datteldip: Die süßen Datteln, dazu Knoblauch und kräftige Gewürze machen diesen Dip superlecker. Durch Schmand und Frischkäse kommt wahrlich die sahnige Frische dazu.

Mit Brot und Wein eine Köstlichkeit!!

Dattel-Curry-Dip

100 g saftige Datteln
200 g Schmand 
200 g Frischkäse
1 Knoblauchzehe
1 TL Harissa
1 TL Currypulver
Salz
Pfeffer

Petersilie und Dill zum Bestreuen
3-4 Datteln zum Verzieren

Die Datteln und den Knoblauch kleinschneiden.  
Mit dem Schmand und Frischkäse verrühren.

Mit Harissa, Currypulver, Salz und Pfeffer würzen und abschmecken.

Kühlen und etwa 2 Stunden durchziehen lassen.
 

Montag, 5. April 2021

Bärlauch-Knoten - die Zubereitung macht Spaß

 
 
Und weiter geht es mit Bärlauch (die Saison dauert ja nicht allzu lange). In der Zwischenzeit weiß ich ja, wo ich ihn bekommen kann.
Gar nicht so einfach. Im Biogeschäft, im Supermarkt habe ich ihn bisher nicht gefunden.
Aber auf dem Markt ... und in einem kleinen Lebensmittelgeschäft, wo ich es gar nicht erwartet hätte.

Das Rezept findet man hier.

Der Teig war etwas weich. Ich habe das doppelte Rezept gemacht und musste ungefähr 
100 g Dinkelmehl mehr verwenden. Ich habe die Füllung noch etwas mit Kräutersalz gewürzt.
Statt Agavensirup habe ich Honig verwendet.
Die Zubereitung hat großen Spaß gemacht. Ist bei dem link (Frischkäse-Knoten) gut beschrieben. Mal eine andere Art Knoten zu machen. Geschmacklich sind die Knoten großartig, was bei diesen Zutaten zu erwarten ist Dinkelmehl, Bärlauch, Frischkäse, Pinienkerne, Olivenöl 😋

Freitag, 11. Dezember 2020

Gnocchi-Kürbis-Auflauf mit Lauch

Die Kürbisernte bei meiner Tochter im Schwarzwald war sehr ergiebig. Die riesigen Exemplare kann ein Haushalt fast nicht verschaffen. So sind wir nochmals an große Vorräte des beliebten Gemüses gekommen. Da die üblichen Rezepte  in diesem Kürbisjahr schon mehrmals auf dem Tisch waren, galt es nochmals zu recherchieren. Der Fundus an Kürbisrezepten ist ja fast grenzenlos. So habe ich bei Pinterest einen Auflauf (bin ja Auflaufweltmeister aus bekannten Gründen) entdeckt und weil ich so begeistert war schon mehrmals gekocht. Ganz besonders schmeckt der Auflauf wegen des Tomatenmarks das man kurz mit brät und durch die Zugabe des Frischkäses der das Ganze sämig macht. Bitte an Currypulver nicht sparen, dieses passt sehr gut und macht die Masse delikat!!


Das Rezept findet man hier.

Mein Tipp: den Kürbis ziemlich klein schneiden (ich habe ihn gehobelt) oder/und ein paar Minuten mehr als im Rezept angegeben ist köcheln lassen, sonst ist er noch hart. Die Gnocchi müssen nicht vorgekocht werden.

Mit Salat servieren, bei uns mit Rotkohlsalat.

Freitag, 11. September 2020

Zucchini-Nudeln oder "Zoodles" mit Frischkäse-Tomaten-Sauce nachgemacht


Langsam aber sicher verblühen auch die riesigen Zucchinisträucher in meinem Garten, die Zucchini-Ernte wird weniger ergiebig. Dafür blitzen orangefarbene Kürbisse im Beet auf.

Ein letztes Zucchini-Rezept für diese Saison stelle ich noch vor: und zwar Zucchini-Nudeln oder "Zoodles" mit Frischkäse-Tomaten-Sauce. Das Rezept habe ich von der Gaumenfreundin. In den letzten Wochen habe ich es mir einige Male gemacht. 
Und endlich auch mal wieder meinen Spiralschneider einsetzen können. Durch die Tomaten und den Frischkäse bekommt man eine schmackhaftige, würzige Sauce. 
Ein leichtes und wirklich schnell zubereitetes Abendessen.

Dienstag, 31. März 2020

Steckrüben-Nudel-Auflauf mit Frischkäse-Senfsauce und getrockneten Tomaten

Die Saison von Wintergemüse ist ja fast schon vorbei. Eine ehemalige Kollegin hat mir das Rezept empfohlen und trotz Internet und Co sind diese "persönlichen" Rezepte die Besten. Ich habe erst alle Bio-Läden abgeklappert, aber keine Steckrüben mehr gefunden. Doch der Wochenmarkt hatte noch tolle Exemplare. Da ich noch nie mit Steckrüben gekocht habe, war ich sehr gespannt auf das Ergebnis und den Geschmack und wollte mein Projekt "Steckrüben" nicht auf den Herbst verschieben.

Zum Ergebnis: Der Auflauf war ganz fix zubereitet, denn die Zutaten samt der Nudeln kommen ungekocht in eine Auflaufform. Aufgewärmt hat er am Folgetag fast noch besser geschmeckt. Der herb-würzigen Geschmack ist dem Kohlrabi etwas ähnlich, aber nicht so kohlig. In Verbindung mit Frischkäse, gut gewürzt mit Senf und bei mir mit dem rauchigen Paprikapulver (pimenton de la vera), überbacken mit Gouda, wirklich ein schönes Essen.
Die Inhaltstoffe von Steckrüben stärken das Immunsystem (nicht zu verachten in heutigen Zeiten) und aktivieren den Energiestoffwechsel, was wir auch alle wollen.
 

Steckrüben-Nudel-Auflauf 

für 4 Portionen (1 Auflaufform 20x30 oder eine ovale Form)

700 g Steckrüben
2 Zwiebeln
60 g getrocknete Tomaten
1 Bund glatte Petersilie
300 g Fussili
1 EL Senf
Salz 
schwarzer Pfeffer
Paprikapulver (bei mir Pimenton de la Vera)
25 g Speisestärke
150 g Frischkäse
100 g  Gouda 
Fett für die Form

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Form fetten.

Steckrüben halbieren, schälen und ca. 2 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren.
Die Zwiebeln schälen und feinwürfeln. Tomaten quer in feine Streifen schneiden. Petersilie waschen, trocknen und  Blättchen abzupfen und hacken.

Nudeln (ungekocht), Steckrüben (meine Empfehlung: 2 Minuten in Salzwasser blanchieren), Zwiebeln, Tomaten und Petersilie mischen und alles in die Auflaufform geben.

850 ml Brühe, 1 TL Salz, Pfeffer, Paprika und Stärke mit dem Schneebesen verrühren und unter Rühren aufkochen.

Topf vom Herd nehmen. Erst Frischkäse, dann Senf einrühren. Soße nochmals mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken und über die Nudelmischung gießen. Dabei beachten, dass alle Nudeln mit Sauce bedeckt sind. Sonst einfach noch etwas Wasser zugeben. Den Käse grob reiben und über dem Auflauf verteilen. Ca. 40 Minuten backen.
Auf Wunsch mit Petersilie garnieren. 

Samstag, 8. Februar 2020

Besser spät als nie: Paprika-Frischkäse - ein einfacher und leckerer Brotaufstrich


Wo wir gerade bei Paprika sind ... Mir ist ein Rezept mit Paprika eingefallen, welches ich schon seit Monaten verbloggen will. Es mangelt mir in der Tat nicht an Rezepten, sondern viel mehr daran, über diese auf dem Blog zu schreiben.

Nun gut, besser spät als nie. Diesen leckeren Aufstrich habe ich bereits öfter für meine Gäste zum Abendessen zubereitet. Als "Extra" neben einer Suppe und frischem Brot. Und quasi als Sicherheit für mich, dass wenn jemand die Suppe nicht schmeckt, derjenige sich trotzdem auf leckere Art satt essen kann.

Die Zutatenliste ist übersichtlich: Frischkäse, Paprika, Ajvar und Schnittlauch. Das Ergebnis ist erstaunlich lecker. Für tolle Brotaufstriche braucht es eigentlich nie viele Zutaten, sondern einfach die richtigen. Das ist ein weiteres Beispiel. Hier geht's zum Rezept.

Mittwoch, 3. April 2019

Vollkorn-Zucchini-Nudeln mit Frischkäse und Tomaten



Ich glaube, mein Mann und ich können uns endlich mit Vollkorn-Spaghetti anfreunden. Dank eines Rezeptes der Gaumenfreundin, welches ich  auf Pinterest gefunden habe. Für dieses Original-Rezept verwendet man normalerweise nur Zucchini-Spaghetti, sogenannte Zoodels. Wir haben mit dem Spiralschneider zubereitete Zucchini-Tagliatelle verwendet und unter "richtige" Vollkorn-Spaghetti gemischt, damit eine vollwertige Pasta entsteht. Die Sauce mit Tomaten, Frischkäse und Ajvar ist so lecker.

Das Ergebnis ist schmeckt köstlich - gleichzeitig frisch und cremig - und kann sich nur noch steigern, wenn saisonales Gemüse verwendet werden kann.

Freitag, 30. März 2018

Radieschen-Apfel-Aufstrich

Das Schöne an vielen Zeitschriften im Vergleich zu Tages- oder Wochenzeitungen ist, dass ein Großteil des Inhalts nicht wirklich veraltet. Deshalb werfe ich auch die alten Ausgaben der Runner's World nicht weg und habe einen Stapel Landlust-Zeitschriften einer Bekannten im letzten Jahr gerne angenommen. Diese liegen nun für die Gäste der Lodge im Hause aus, aber auch ich selbst habe neulich zwei Frühlingsausgaben durchblättert. Und ich bin prompt auf ein Rezept für einen Brotaufstrich gestoßen, das mich angesprochen hat: ein einfacher Aufstrich mit Apfel, Radieschen und Frischkäse. Man muss nur das Obst und Gemüse raspeln und dann alle Zutaten vermengen. Also nichts einweichen, anbraten etc. Und heraus kommt ein frischer Aufstrich, der erste, willkommene Frühlingsgefühle hervorruft (hier im Schwarzwald sind wir ja etwas hinterher, was deshalb umso wichtiger ist). Unten mein leicht abgewandeltes Rezept.


Radieschen-Apfel-Aufstrich

1 Bund Radieschen
1 Apfel
1 EL Zitronensaft
200 g Frischkäse
50 g Naturjoghurt
2 EL gehackte Petersilie
Salz 
Pfeffer
Chiliflocken (nach Belieben)

Die Radieschen und den Apfel waschen und fein Raspeln. Über die Apfelraspel direkt den Zitronensaft geben. Alles mit den restlichen Zutaten vermischen und nach Geschmack würzen.

Sonntag, 16. April 2017

Ein schneller Frischkäse-Dipp zu Gemüsesticks oder Crackern


Erst Mal frohe Ostern euch allen!

In letzer Zeit ging's bei mir so rund, dass ich nicht groß neue Rezepte ausprobiert habe. Anstatt dessen hab ich viele Hefezöpfe für meine Gäste gebacken, wie auch heute für das Osterfrühstück. Und ich selbst wurde mit einigen Osterhasen und -eiern aus Schokolade beschenkt, total süß. 

So stammt dieser Dipp aus meinem Archiv ... vor einigen Wochen hab ich ihn mal gemacht und vor ein paar weniger Wochen den Artikel vorbereitet. Das Rezept hingegen kenne ich schon ewig, ein Familienrezept quasi, das von meiner Tante zu meiner Mama kam und dann zu mir.

Den Dipp finde ich toll als schnelles Abendessen (5 Zutaten bzw. 3 ohne Gewürze und 2 Sätze Rezeptbeschreibung) zusammen mit Gemüsestiften. Ist aber auch für Parties als Beilage geeignet.



Frischkäse-Dipp

200 g Frischkäse
200 g saure Sahne
2 Frühlingszwiebeln
Salz
Pfeffer

Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden. Diese mit dem Frischkäse und der Sauren Sahne vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.


Mittwoch, 29. Juli 2015

Schnittlauch-Ziegenfrischkäse-Bällchen auf Apfel-Kohl-Salat

Wie lässt man ein Gericht exquisiter klingen? Indem man die Worte "auf" und "an" benutzt anstelle von "mit" und "und". Der umfassende Titel meiner heutigen Kreation klingt auch trotz dieses Hilfsmittels etwas sprerrig und lang: "Schnittlauch-Ziegenfrischkäse-Bällchen auf Apfel-Kohl-Salat". So ist aber einiges gesagt.

Ausschlaggebend für diesen Salat war Tanja (Liebe und Kochen) mit ihrem Blogevent mit dem schönen Titel “Sommerabend – Erfrischendes und Leckeres mit Blüten und Kräutern”. Als ich diesen las, musste ich in Bezug auf die Kräuter sofort an den vielen Schnittlauch in meinem Gemüsegarten denken. Und dann wiederum daran, dass ich schon ganz lang mal solche hübschen Frischkäsebällchen ausprobieren wollte, die in Schnittlauch gewälzt werden können. Ursprünglich war mal ein Linsensalat dazu angedacht. Aber gut, ich wohne jetzt ja auf dem Land und kann nicht mal so eben einkaufen fahren wegen ein paar Linsen, da hilft man sich mit dem, was daheim ist. Und das liebend gerne, wenn man von allen Seiten reich mit frischen Lebensmitteln beschenkt wird. Wie mit Gemüse aus dem Krautgarten vom Bruder. Darunter befand dich noch ein Spitzkohl. Eine süßliche Note zum Ziegenfrischkäse fand ich auch sehr passend, daher hab ich noch einen Apfel und Melone in den Salat gegeben.


Die Bällchen stellt man am besten kurz und schmerzlos her, da es eine leicht klebrige und auch nicht gerade stabile Angelegenheit ist. Aber wirklich machbar! Erst den Schnittlauch (oder die Grundlage zum darin Wälzen) vorbereiten, dann den Käse (nicht vorher aus dem Kühlschrank holen) verrühren und würzen und mit Teelöffeln und / oder den Fingern mehr oder weniger runde Bällchen formen. Diese kurz im Schnittlauch wälzen, bis sie damit bedeckt sind und vorsichtig auf den servierfertigen Teller hieven.


Der Salat war absolut lecker und hat auch an einem eher regnerischen Tag für Sommerstimmung und einen herrlichen Genuss gesorgt. Daher reiche ich ihn als Beitrag zu Tanja's Event ein:



Schnittlauch-Ziegenfrischkäse-Bällchen auf Apfel-Kohl-Salat

für 2 Portionen

für den Salat:
300 g Spitzkohl
1 Apfel
1/2 Galiamelone (kann auch weggelassen werden)
Zitronensaft

für das Dressing:
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico (heller eignet sich sehr gut, anderer geht aber auch)
1-2 TL Dijon-Senf
2 TL Ahornsirup
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

für die Frischkäsebällchen:

Schnittlauch (schon einige Stängel / ein Bund)
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Frischkäse
Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel

Vom Spitzkohl die äußeren Blätter entfernen, den Kohl längs halbieren, den Strunk herausschneiden. Dann in hauchdünne Scheiben schneiden und diese waschen. Den Apfel waschen, in dünne Stücke schneiden, diese mit Zitronensaft beträufeln. Die Melone ebenfalls in Stücke schneiden. 

Die Zutaten für das Dressing zusammenrühren und mit dem Kohl und Obst vermengen, sodass alles ein wenig durchziehen kann. 

Den Schnittlauch waschen, trocknen und in ganz feine Ringe schneiden. Diese auf ein Teller geben.
Nun den (Ziegen-)frischkäse aus dem Kühlschrank holen, verrühren und mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Kreuzkümmel abschmecken. Aus der Frischkäsemasse mit Hilfe von Teelöffeln / den Fingern Bälle formen und diese im Schnittlauch wälzen. Es ergibt ca. 8-10 Bällchen für 2 Portionen.

Den Salat auf Tellern anrichten und die Bällchen darauf verteilen. Dazu passt zum Beispiel Vollkornbrot.

Freitag, 21. Februar 2014

Brunch-Dipp Nr. III: Möhren-Ananas-Frischkäse mit Curry


Und nun stelle ich auch noch den dritten im Bunde vor, den es zum Brunch gab: Bei diesem Brotaufstrich/Dipp bildet Frischkäse die Basis. Nachgemacht habe ich das Rezept aber wegen der Curry-Ananas-Kombination, die für meinen Geschmack absolut treffsicher ist. Der frische Ingwer ergänzt die bereits exotisch anmutende Geschmacksvielfalt. Und Karottenraspel sorgen für die frische Gemüsenote. Das Rezept gibt's auch bei den Küchengöttern. Wer auf die Curry-Ananas-Mischung steht, dem sei das Nachmachen empfohlen!

Dienstag, 20. August 2013

Karierte "Quiche Caprese"

Es kann kein Zufall sein, dass die Farben der bekannten Caprese-Kombination, also grün (Basilikum), weiss (Mozzarella) und rot (Tomaten) genau mit denen der italienischen Landesflagge übereinstimmen!

Ich jedenfalls kann von dem Tomaten-Mozzarella-Basilikum-Trio nicht genug bekommen. Natürlich muss da als erstes der Salat genannt werden, der ja auch gemeinhin als Caprese bezeichnet wird. Also aus Capri kommend (der Groschen fiel bei mir erst jetzt ... besser spät als nie). Aber auch als Belag für Sandwiches ist die Kombination mein Favorit. Und eine schön gemusterte Quiche lässt sich aus den Zutaten ebenfalls herstellen - es war nämlich mal wieder Zeit für eine meiner Quiches nach dem "frei Schnauze"-Motto. Ich hab sie auch mal "Caprese" genannt, man weiss dann schon, was darin zu finden ist, nehme ich an.


Quiche "Caprese"

für eine Form mit 20 cm Durchmesser

für den Teig:
100 g Mehl
50 g Butter, kalt
30 ml Wasser, kalt
1 Prise Salz

für den Guss:
1 Ei
120 g Frischkäse
1 EL getrocknete Kräuter der Provence
Salz
Pfeffer

für den Belag:
100 g Kirschtomaten
75 g Mozzarella (in Form von kleinen Kugeln)

für die Garnierung:
einige Blätter frisches Basilikum

Mehl, Butter (kalt und in Stückchen geschnitten), Wasser und Salz rasch mit den Fingerspitzen zu einem Mürbeteig verkneten, diesen dann mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen (nun braucht man sich nicht beeilen und kann etwas warten, da für die weiteren Arbeitsschritte nicht viel Zeit benötigt wird).

Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Zutaten für den Guss verrühren, diesen mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomaten waschen und halbieren.

Den Teig ausrollen und in der Form verteilen, einen Rand von 2 cm Höhe formen. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen.

Nun den Guss auf dem Teig verteilen. Im Anschluss mit den Tomatenhälften und den Mozzarellakugeln belegen, sodass ein Muster entsteht. Die Quiche im Ofen für gut 30 Minuten backen, bis der Käse Farbe angenommen hat und der Guss fest geworden ist. Vor dem Servieren mit den Basilikumblättchen garnieren.

Samstag, 4. Februar 2012

Eine kleine Ergänzung: die Bagel-Füllung


Und nach dem heutigen Mittagessen auch noch ein Bild von meinem Bagel mit Füllung. Es gibt ja unendlich viele Variationsmöglichkeiten (dem Thema sind sehr viele Foreneinträge im Internet und Umfragen gewidmet) ... aber für irgendetwas muss man sich ja entscheiden ;-). Bei mir gab's ganz klassich einen Bagel mit Frischkäse und Rächerlachs. Darauf kamen noch Oliven, Zwiebeln, Kapern und Schnittlauch. Und es war definitiv lecker so. 

Freitag, 1. Juli 2011

Cheesecake - New York style

Als ich diesen Käsekuchen auf amerikanische Art zum allerersten Mal gegessen habe, dachte ich nur: Käsekuchen habe ich irgendwie nicht so gut in Erinnerung, dieser Kuchen ist verdammt lecker. Ich bin seitdem ein Anhänger der Käsekuchen mit Frischkäse anstatt Quark, denn davor hat mich Käsekuchen nie besonders gereizt. Den Keksboden habe ich auch durch dieses Rezept kennen gelernt, seitdem aber oft wieder gesehen und gebacken. Der Guss aus Crème fraîche passt auch noch perfekt dazu.

Amerikanische Rezepte gelten ja in unseren Sphären als sehr süß, das ist dieser Kuchen im Original auch. Daher habe ich die Zuckermenge für das Süßeempfinden des europäischen Gaumen heruntergeschraubt sowie die Mengen für meine Springform mit 24 cm Durchmesser angepasst.


Cheesecake - New York style

für eine Springform mit 24 cm Durchmesser


für den Boden:
16 Löffelbisquits
60 g Butter

für die Füllung:
450 g Frischkäse
100 g Zucker
1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier

für den Guss:
200 g Crème fraîche
15 g Zucker

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Löffelbisquits zerkrümeln (diese dazu zum Beispiel in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Teigroller (Zweckentfremdung ;-) zertrümmern). Die Butter für den Boden schmelzen und anschließend mit dem Zucker und den Krümeln vermengen. Den Boden einer Form damit auslegen. Frischkäse, (Vanille-)zucker und Salz in einer Schüssel gut verrühren. Die Eier nacheinander einzeln einrühren. Die Füllung auf den Keksboden geben und alles für 30 Minuten backen. Crème fraîche und Zucker für den Guss verrühren und nach der halben Stunde Backzeit über den Kuchen geben. Alles für weitere 10 Minuten im Ofen backen.