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Sonntag, 15. September 2013

Caramels, bonbons et chocolat ....

Als ich bei Cathi letzte Woche von Nina's Foodblogger Charts und das begleitende Event aufmerksam gemacht wurde, bei dem es darum geht, einen Musiktitel kulinarisch umzusetzen, kam mir umgehend die Zeile eines Liedes in den Sinn: Caramels, bonbons et chocolat ... Und dann das Rezept für Karamellbonbons, bzw. Rahmtäfeli, das schon ewig in meiner Favoritenliste weilt. Also waren Lied und Rezept spontan gefunden. Mit der zeitlichen Umsetzung hat es ein paar Tage gedauert und wurde richtig knapp (denn heute ist der Einsendeschluss für das Event). Aber es sollte gereicht haben.

Nun erst Mal ein Bild vom Ergebnis:


Und nun ein paar Worte zum Lied: Bei den oben bereits genannten Wörtern "Caramels, bonbons et chocolat" handelt es sich um eine Zeile des Chansons "Paroles Paroles", von Dalida und Alain Delon gesungen. Der Liedinhalt ist nicht ganz so süß wie das von mir herausgepickte Zitat. Am liebesenttäuschten, weiblichen Part prallen sämtliche Komplimente des männlichen Duettpartners ab. Das seien doch alles nur "paroles", leere Wörter. So könne er auch seine Süßigkeiten für jemand anderen aufheben. Ich hoffe, das hört sich nicht zu deprimierend an, das Lied ist nämlich wunderschön, wie ich finde:


Und nun zu den Rahmtäfeli. Diese sind eine ziemlich mächtige Süßigkeit, eher in der Kategorie Pralinen einzuordnen. Aber wenn man Karamell mag, sind sie einfach nur genial. Pures Karamell in mundgerechten Portionen. Und das in weicher, saftiger Konsistenz mit Vanillenote.


Meine Rezeptquelle stammt von swissmilk.ch. Allerdings habe ich zum Probieren die Rezeptmenge etwas verkleinert, dann das Mark einer echten Vanilleschote anstatt Vanillezucker hinzugefügt und die Zuckermenge etwas reduziert. Bei den ganzen Veränderungen liefere ich deshalb auch noch mein Rezept:

Rahmtäfeli

200 g Sahne (ich habe Halbrahm genommen, mit 28% Fettanteil)
Mark von 1/2 Vanilleschote
75 g normaler Zucker
75 g Rohrzucker
20 g Butter

Alle Zutaten in eine Pfanne geben, unter Rühren aufkochen lassen. Alles so lange einkochen lassen, bis die Masse relativ fest wird (bei mir hat das nach dem Aufkochen noch gut 30 Minuten gedauert). Die Masse auf Backpapier ca. 0,5 cm dick ausstreichen). Vollständig abkühlen lassen (ich habe sie noch für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt) und dann in kleine Quadrate schneiden.

Hier könnt ihr mehr zu der tollen Eventidee erfahren:

Foodblogger-Charts: Das Event!

Und da mich die liebe Anna noch auf das Süßigkeiten-Blogevent bei ihr aufmerksam gemacht hat, zu dem mein Beitrag ja thematisch auch haargenau passt, mache ich doch da gleich auch noch mit. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen ;-)

Blog-Event

Donnerstag, 22. März 2012

Falsche Raffaellos, die so gut wie echte sind


Es ist Monate her, seit ich zum letzten Mal Pralinen selbst gemacht habe. Interessante Rezepte, die ich ausprobieren könnte, hab eich hingegen fleissig gesammelt. Als ich dann letzte Woche aber die falschen Raffaellos bei Miss Blueberrymuffin gesichtet habe, wurden die Raffaellos, die als letztes zu meiner Liste hinzugekommen sind, als erstes ausprobiert. Denn von den echten Raffaellos bin ich ein grosser Fan, seit Jahren habe ich auch den Bildschirmschoner mit Werbung für die Süßigkeiten, und mit so einem Paradiesstrandmotiv zum träumen.


Als Fazit zu den "falschen Raffaellos" kann ich sagen, dass diese genauso gut wie die echten schmecken, auch ohne Mandeln. Und sie sind wie von Miss Blueberrymuffin beschrieben, für Anfänger in der Materie Pralinenherstellung geeignet. 

Freitag, 16. Dezember 2011

Mal wieder Pralinen


Ich finde, Pralinen bereichern jeden Plätzchenteller, sie sind eben nicht das Gleiche wie Kekse. Besonders passend zur Jahreszeit finde ich die Kirsch-Marzipan-Pralinen. Sie sind in der Herstellung auch für Anfänger geeignet (z.B. mich). Ich hatte erst die Befürchtung, dass das Kirschwasser zu stark dominiert (denn eigentlich mag ich den Geschmack überhaupt nicht, wenn ich daran rieche), meine Sorge war aber unbegründet. Ungefähr so wie bei Käsefondue, da kommt ja auch etwas davon rein, man merkt es dann aber nicht. Spätestens wenn ich versuche, Käsefondue zu machen (so jedenfalls der Plan), kommt Kirschwasser wieder zum Einsatz.

Samstag, 22. Januar 2011

Champagnertrüffel und Flammende Herzen


Kling gut, oder? Nachdem unser erster Herstellungsversuch von Pralinen vor Weihnachten sehr erfolgreich war, habe ich mich gestern an die Champagnertrüffel von Essen aus Engelchens Küche herangetraut. Die Trüffel sehen richtig edel aus und schmecken auch noch wahnsinnig gut. Da ich (noch) kein Werkzeug zur Pralinenherstellung besitze, musste ich mich mit Gabel und Löffel behelfen und konnte die Kugeln leider nicht auf einem Pralinengitter wälzen, wie ich das bei meiner Rezeptvorlage gesehen habe. Deshalb wurden sie einfach mit ein wenig Zucker bestreut.


Weil nach den Champganertrüffeln noch weiße Kuvertüre übrig war (ich hatte zu viel geschmolzen), habe ich spontan ein paar flammende Herzen gemacht, ebenfalls ein tolles Rezept, das es bei Chefkoch gibt. Ich lasse die Pralinen im Unterschied zur Rezeptangabe nur mind. 30 Minuten in der Gefriertruhe, sonst sind sie noch nicht fest.