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Montag, 24. Februar 2025

Salat mit Fenchel, Orangen und Cranberries

Im Winter mag ich Salat mit Orangen sehr gerne. Eigentlich lieber als Orangen pur. Die Früchte lassen sich toll mit Chicorée oder Feldsalat kombinieren. Oder mit Fenchel. Dafür wartet seit Jahren ein Rezept auf diesem Blog in den Entwürfen auf die Veröffentlichung ... vor Kurzem dachte ich daran. Mensch, Cranbieries habe ich da, Orangen ... und es wird Zeit für Fenchel. 

Voilà ... ein besonderer Wintersalat! Dies ist wieder ein Rezept, welches auf dem New York Kochbuch basier, allerdings wurde es doch in einigen Punkten abgewandelt.

 Salat mit Fenchel, Orangen und Cranberries


für 4 Portionen

4 Fenchelknollen
Saft von 1 Zitrone 
Salz
Pfeffer
1 rote Zwiebel
4 Orangen
 Anissamen
2 EL Ahornsirup
4 EL Olivenöl
2 Cranberries

Die Fenchelknollen waschen, trocken tupfen, vierteln und keilförmig von den Strünken sowie den Stielen befreien. Das Grün abzupfen und beiseite stellen. Den Fenchel mit einem scharfen Messer in hauchdünne Streifen schneiden bzw. hobeln. Die Zwiebel schälen und würfeln. Alles in eine Schüssel geben, mit dem Zitronensaft vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. 

3 der 4 Orangen schälen und in kleine Stücke schneiden. Die übrige Orange auspressen und den Saft in einem Topf mit den Anissamen aufkochen. Anschließend den Ahornsirup unterrühren.

Den Fenchel mit dem Olivenöl und dem Orangensaft vermengen und mit den Orangenstückchen und Cranberries vermischen. Mit dem Fenchelgrün garniert servieren.

Samstag, 18. Juni 2016

Quinoasalat mit Cranberries

In der vergangenen Woche habe ich mal wieder mit Quinoa gekocht - so fleißig, dass nun meine ganzen Vorräte aufgebraucht sind. Es gab Quinoa-Müsli, Quinoa zum Frühstück ... und als Salat. Und zwar habe ich ein Rezept nachgemacht, das ich schon vor langer Zeit in meinem Tibits-Kochuch (das Kochbuch meines Lieblingsrestaurants aus Zürich) zum Nachmachen markiert habe. Es geht um einen Quinoasalat, der mit Ingwer und Curry gewürzt wird, und in den Cranberries hineinkommen. Und die Kokosmilch im Dressing sorgt für einen weiteren exotischen Touch. Anstatt Kurkuma habe ich Korianderpulver verwendet, da ich nur das daheim hatte. Der Salat war sehr lecker, einfach mal wieder etwas anderes, Exotisches - mir ist aufgefallen, dass meine Küche derzeit wieder sehr bodenständig wird ;-). Die erste Portion habe ich noch lauwarm gegessen, die zweite einen Tag später. Am zweiten Tag, nachdem der Salat im Kühlschrank durchziehen konnte, hat er mir sogar noch besser geschmeckt. Passt super zu einem grünen Blattsalat.


Das Rezept ist wie gesagt aus meinem Tibits-Kochbuch, wurde jedoch netterweise vom Unternehmen auch auf deren Internetpräsenz veröffentlicht. Hier entlang für's Rezept, bitte.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Quinoa geröstet: in der Müslimischung

Müslimischungen mache ich zwar ab und zu selbst, aber öfter gibt's bei mir noch Birchermüsli oder ein Porridge. Bisher habe ich auch schon ein paar Varianten probiert (so langsam einige, bis auf ein Müsli mit Schokostückchen, was ich eigentlich zuerst vorhatte). Nun kam's zu einem neuen Versuch, nachdem Sia auf ihrem Blog ein Rezept für ein Quinoa-Knuspermüsli veröffentlicht hatte. Darin wird das Quinoa "nur" im Ofen geröstet und nicht vorgekocht. Ob das ausreicht und dann nicht zu hart wird, habe ich mich zunächst gefragt... am Lebensmittel Quinoa bin ich ja sehr interessiert. Ich habe mich dann auch daran erinnert, dass Nadja vor einiger Zeit ein Rezept für Quinoa-Granola im Rahmen meines Quinoa-Projekts veröffentlicht hat. So habe ich das Rösten von Quinoa im Ofen als Teil einer Müslimischung ausprobiert. Das Müsli hält, was es verspricht: es ist wirklich KNUSPRIG! Sehr fein. Quinoa geht also auch im Müsli - eine weitere Verwendungsmöglichkeit.

Das Rezept setzt sich aus mehreren Quellen zusammen. Aus Sia's Rezept wurde das Quinoa übernommen, die Mandeln und Cranberries aus einem Rezept der Runner's World, und den Rest hab ich selbst zusammen gemixt. Der Tipp, die Mischung im Ofen alle 10 Minuten durchzurühren, dass nichts anbrennt, ist wirklich gut. Zudem habe ich bei einer anderen Granola-Version immer die Sorge gehabt, dass die Cranberries mir anbrennen, also habe ich sie gemäß der Runner's World-Variante diesmal am Schluss untergemengt, was ich für sinnvoll halte. Man lernt nie aus ;-)


Quinoa-Kokos-Granola

50 g Kokosöl
100 ml Ahornsirup
100 g Quinoa (ungekocht)
200 g Haferflocken
40 g brauner Zucker
1/4 TL Salz
75 g Mandeln
30 g Leinsamen
30 g Kokosraspel
100 g getrocknete Cranberries

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Das Quinoa waschen und gut abtropfen lassen. Kokosöl und Ahornsirup in einem Topf bei niedriger bis mittlerer Temperatur zum Schmelzen bringen.
Quinoa, Haferflocken, Zucker, Salz, Mandeln, Leinsamen und Kokosraspel in eine Schüssel geben und zusammen mit der Flüssigkeit vermengen. Die Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Ofen ca. 30 Minuten backen. Jeweils nach 10 Minuten etwas "umrühren", sodass das Müsli gleichmäßig knusprig gebacken wird. Am Ende die Cranberries unterheben.


Sonntag, 14. Dezember 2014

Marzipan-Cranberry-Stückchen

Trotz des üblichen Vorweihnachtsstresses und sonstigen Bürden (viel los bei der Arbeit, Umzugsvorbereitungen) bin ich gerade so richtig in Backlaune und nehme mir sehr gerne Zeit zum Plätzchen backen. Und ich freu mich auch richtig, dass ich auch heute gebacken habe. Denn ...


Dazu kam es heute insbesondere, da ich zur Teilnahme an der Challenge "Green Christmas mit Alpro" eingeladen wurde. Dies geht mit einem eigens kreierten, rein pflanzlichen Weihnachtsrezept einher. Da vegan backen bei mir bekanntlich bereits ein Thema ist (sofern nicht bekannt: hier entlang), konnte ich es nicht lassen, die Herausforderung anzunehmen, und ein veganes Plätzchenrezept zu backen. Trotz einer etwas knappen Deadline, die nämlich morgen ist. Aber nach dem heutigen Backen meine ich, dass ich mir ein präsentables Rezept zurechtgelegt habe in der letzten Woche.


Und zwar habe ich mir in Anlehung an die klassischen Quarkstollen bzw. Konfekte meine eigene Version gebastelt. Mit meiner Lieblingstrockenfrucht, den Cranberries. Dazu ein intensiver Mandelgeschmack, zuallererst durch viel Marzipan, aber auch durch den Alpro-Mandeldrink (von dem ausgehend ich ja auf das Rezept gekommen bin) und etwas gemahlene Mandeln. Bei dem Rezept (im Gegensatz zum bereits ausprobierten Kuchen) fehlt das Ei überhaupt nicht und dank einer rein pflanzlichen Margarine bleibt alles vegan. Eine dezente Kardamom-Note sollte auch noch drin sein, die sehr gut zum Zitronenaroma passt. Dekoriert habe ich die kleinen Plätzchen mit einer Zitronenglasur. Die Herstellung hat mich übrigens stark an die von den Ricotta-Gnocchi erinnert, nur das der Teig etwas besser zu handhaben ist.


Marzipan-Cranberry-Stückchen

75 g Margarine
50 g Zucker
250 g Mehl
1 Messerspitze Salz
10 g Hefe
1/2 TL Kardamom
50 g gemahlene Mandeln
Schale von 1/2 Bio-Zitrone (der Saft wird für die Glasur benötigt)
100 g Marzipan
150 g Cranberries
Puderzucker
Saft von 1/2 Zitrone

Die Margarine und Mandelmilch mit dem Zucker zusammen bei sehr niedriger Temperatur in einem Topf erwärmen, bis die Margarine geschmolzen und die Flüssigkeit lauwarm ist (nicht wärmer, das tut der Hefe nicht mehr gut). Die Hefe einrühren. In einer Schüssel Mehl, Salz ud Kardamom vermischen. Die trockenen Zutaten zusammen mit der flüssigen Mischung zu einem glatten Hefeteig verkneten. Diesen anschließend mit einem Geschirrtuch abgedeckt 45 Minuten an einer warmen Stelle gehen lassen.
Die Zitronenschale abreiben und das Marzipan in Stücke schneiden. Den Ofen nach der Gehzeit des Teiges auf 175°C (Ober- und Unterhitze vorheizen). Nun noch die gemahlenen Mandeln, die Zitronenschale, das Marzipan und die Cranberries unter den Teig mischen und gut durchkneten. Je ca. 1/6 des Teiges nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer 2-3 cm dicken Rolle formen. Diese dann mit einem Messer in ungefähr 6 Stücke schneiden. Die Teigstücke auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren (mit etwas Abstand, da die Plätzchen beim Backen aufgehen). Alles für 15-20 Minuten backen (bei mir genau 17 Minuten).
Wenn die Konfektstückchen ausgekühlt sind, kann noch etwas Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft mit einem Löffel über jedes Plätzchen gegeben werden.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Früchte-Dinkel-Brötchen

Bei uns gibt's bei der Arbeit das Angebot, morgens in der Cafeteria zu frühstücken. Zu der Auswahl im Brotkorb zählt auch eine Sorte an Brötchen mit Trockenfrüchten, Nüssen, dunklem Mehl und Zimt. Meine Lieblingssorte (frühstücken tue ich ja normalerweise daheim, aber für eine Zwischenmahlzeit, wenn sich ein starkes Hungergefühl bemerkbar macht, schnappe ich mir ab und zu so ein Brötchen). Nun habe ich auch ein Mal versucht, sie daheim nachzubasteln - mit den oben genannten Zutaten, die ich in den Originalen identifizieren konnte. Das Resultat ist ähnlich und auf jeden Fall lecker. Ich habe für den Hefeteig Dinkelmehl verwendet und als Trockenfrüchte Aprikosen, Feigen und Cranberries. Die Trockenfruchtauswahl lässt sich jedoch beliebig variieren. Obwohl ich sagen muss, dass mir die getrockneten Feigen besonders gut schmecken, die würde ich nicht weglassen.


Früchte-Dinkel-Brötchen

für 12 Stück

300 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Hefe (21g)
1 Prise Salz
500 g Dinkelmehl
50 g Rohrzucker
1 TL Zimt
2 EL Leinsamen
100 g getrocknete Aprikosen
50 g getrocknete Feigen
100 g getrocknete Cranberries
50 g ganze Haselnüsse

Die Hefe in das lauwarme Wasser einbröseln und dann dann rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Eine Prise Salz hinzufügen. Die Mischung kurz ruhen lassen.
Mehl, Zucker, Zimt und Leinsamen in einer großen Schüssel vermischen.
Die Aprikosen hacken (nicht zu groß, aber auch nicht zu klein, ich habe sie ungefähr gezehntelt). Die Feigen ebenfalls hacken.
Die Trockenfrüchte und die Wasser-Hefe-Mischung zur Mehlmischung geben und alles zu einem Hefeteig verrühren. Den Teig abgedeckt 1 Stunde ruhen lassen.
Dann den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Haselnüsse grob hacken. Den Teig gut durchkneten und in 12 Stücke teilen (geht am besten mit bemehlten Händen). Die Stücke zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die gehackten Haselnüsse auf den Teigkugeln verteilen.
Die Brötchen ca. 20-25 Minuten im Ofen backen.

Freitag, 18. April 2014

Quinoa-Salat mit Pilzen, Haselnüssen, Cranberries und Petersilienpesto

Auch wenn das Quinoa-Jahr 2013 vorbei ist, Quinoa spielt 2014 noch eine zentrale Rolle bei meiner Ernährung und auf diesem Blog. Die Körner gibt es bei mir sehr regelmäßig als Kohlenhydrat-Beilage zu Gemüsegerichten oder einfach nur so abgekocht und etwas gewürzt zum Frühstück (insbesondere als Grundlage vor Laufwettkämpfen). Aber meine Liste der vorgemerkten Rezepten, welche im Laufe des letzten Jahres entstanden ist, arbeite ich ebenso fleissig ab. Diesmal kann ich euch wieder ein besonderes Rezept präsentieren: Einen warmen Quinoa-Salat mit Pilzen, Haselnüssen und Cranberries. Dieser wird mit einem Petersilienpesto serviert, was ich eine sehr schöne Idee finde (macht sich auch optisch gut). Der Salat ist wirklich lecker, und ist auch nach meinem Empfinden mal was Anderes/Besonderes.

Das Rezept ist aus dem schönen Buch "Gemüse satt - 140 vegetarische Lieblingsgerichte" von Alice Hart. Unten findet ihr meine leicht abgewandelte Version.

Das Pesto merke ich mir für Variationsmöglichkeiten, was das Grünzeugs bzw. die Nüsse angeht.


Quinoa-Salat mit Pilzen, Haselnüssen, Cranberries und Petersilienpesto 

für 4 Portionen

für den Salat:
20 g getrocknete Pilze
300 g frische Champignons (oder andere Pilze)
30 g Butter 
1  EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
175 g Quinoa
Salz
100 g getrocknete Cranberries
2 EL Zitronensaft
75 g Haselnusskerne

Die getrockneten Pilze in 450ml heissem Wasser einweichen lassen.
Die Champigons waschen, putzen und in Streifen schneiden. In einer Pfanne die Hälfte der Butter und das Öl erhitzen, dann darin die Champignons für ein paar Minuten scharf anbraten. Anschliessend die Pfanne vom Herd nehmen, die Pilze umfüllen und beiseite stellen. 
Die Zwiebel waschen, schälen und fein hacken. Den Knoblauch ebenso. Nun in der Pfanne den Rest der Butter erhitzen und zunächst die Zwiebeln darin für ein paar Minuten glasig dünsten. Dann den Knoblauch und die Quinoakörner dazugeben und alles für ein paar weitere Minuten anbraten.
Nun das Wasser der eingeweichten Pilze abgiessen und auffangen. Die Pilze hacken. Das Pilzwasser in die Quinoa-Pfanne geben und aufkochen lassen. Bei geringer Hitze das Quinoa gar kochen (ca. 15-20 Minuten). Gegen Ende die getrockneten Pilze und Cranberries hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. 
 Während dessen die Haselnusskerne hacken und in einer Pfanne etwas anrösten.
Ist das Quinoa gar, die Pfanne vom Herd nehmen, alles etwas abkühlen lassen und den Zitronensaft untermengen. Den Quinoa-Salat zusammen mit Petersilienpesto und den gerösteten Haselnusskernen garniert servieren.

für das Pesto:
40 g Petersilie
60 g Haselnusskerne
75 g Gruyère (alternativ: Parmesan)
75 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Petersilie waschen, die groben Stiele entfernen und grob hacken. Den Käse reiben. Haselnusskerne, Petersilie und Käse mit einem Mörser/Mixer zerkleinern. Als letztes das Öl nach und nach dazugeben und alles weiter mörsern (mixen) bis zur Pestokonsistenz. Das Pesto Salz und Pfeffer abschmecken.

Montag, 25. November 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: November-Rezept


Da durch das Quinoa-Projekt ja unter anderem gezeigt werden soll, wie variabel das Korn einsetzbar ist, wird heute mal was Süßes mit Quinoa gebacken. Passend zur Plätzchenbackzeit liefere ich hiermit eine nicht gerade traditionelle, sondern eher unkonventionelle Möglichkeit: Quinoa-Kekse. Aber dafür gesund, lecker und glutenfrei. Mit getrockneten Cranberries, Kokos, Zartbitterschokolade. Und Chia-Samen, um das Ganze noch gesünder zu machen. Dass die Kekse eine schöne runde Form bekommen, empfehle ich das Zuhilfenehmen eines runden Keksausstechers mit ca. 4-5 cm Durchmesser.


Quinoa-Kekse 
mit Cranberries, Zartbitterschokolade und Kokos

für 24 Stück

120 g Quinoa (ungekocht)
25 g Kokosflocken
½ TL Salz
30 ml (2 EL) Ahornsirup
30 ml (2 EL) geschmacksneutrales Öl
1 Ei
50 g gute Zartbitterschokolade
50 g getrocknete Cranberries
2 EL Chia-Samen (optional)

Zunächst werden die Quinoa-Körner gar gekocht: Die abgewogene Quinoamenge in ein Sieb geben, dieses wiederum in eine Schüssel mit Wasser stellen und dann die Körner mit der Hand gut durchmischen. Den Vorgang drei Mal wiederholen, bis das Wasser nach dem Waschen immer noch klar ist und es keine Schaumrückstände gibt (das Waschen ist wichtig, da Quinoa einen zur Gruppe der Saponine gehörenden Bitterstoff enthält, und auch die in Europa verkaufte Ware noch Rückstände davon enthalten kann. Kleinkinder sollten aus diesem Grund noch gar kein Quinoa essen). Nun muss das Quinoa nur noch mit der volumenmäßig dreifachen Menge Wasser in einen Topf gegeben werden. Ein Mal aufkochen und dann 15 Minuten bei geringer Hitze bei geschlossenem Topfdeckel köcheln lassen. Gegen Ende der Garzeit werden die Körner beginnen, aufzuplatzen. Das evtl. verbleibende Wasser nach dem Kochen abgießen und das Quinoa vor dem weiterverarbeiten vollständig auskühlen lassen. Am besten man kocht das Quinoa schon mindestens eine Stunde vor man mit dem eigentlichen Backen beginnt.

Den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Im nächsten Schritt die Kokosflocken und das Salz in eine große Schüssel geben. Nun die flüssigen Zutaten (Ahornsirup, Öl und das Ei) hinzugeben, kurz umrühren. Dann das Quinoa hinzufügen und alles (von Hand mit einem Löffel) gründlich verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. 

Die Zartbitterschokolade hacken und zusammen mit den getrockneten Cranberries und den Chia-Samen unter die Quinoa-Masse heben.

Nun je einen gut gehäuften Esslöffel des Teiges auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben (für 24 Kekse je ca. 25g der Masse. Um ein Gefühl für die Menge zu bekommen, kann man sie für den ersten Keks auch abwiegen). Für eine gleichmäßige Form der Kekse bietet es sich an, eine Ausstechform bzw. ein Dessertring mit 4-5 cm Durchmesser zur Hilfe zu nehmen. Diesen auf das Backblech setzen, den Teig hineinfüllen und Richtung Boden festdrücken, an der Oberfläche glatt streichen, und dann die Form vorsichtig entfernen. Die Kekse im Ofen ca. 25 Minuten backen (bis sie beginnen, sich an der Oberfläche ganz leicht braun zu färben) und danach auskühlen lassen.


Donnerstag, 25. Juli 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: Juli-Rezept

Nach ein paar warmen Hauptgerichten, Frühstücksideen und Riegeln ist ein Salatrezept mit Quinoa längst überfällig. Nun ist es für das Juli-Rezept meines Projektes mit Quinoa aber soweit: Ich habe nämlich auf die Beerenzeit gewartet, damit der sommerliche Quinoa-Salat auch saisonal passend ist. Inspiriert hat mich dafür ein Salat, den ich während meines diesjährigen Englandaufenhaltes in der Food Abteilung bei Marks & Spencer mitgenommen und mit großem Genuss verzehrt habe. Die Zutatenliste habe ich mir im Anschluss von der Verpackung abgeschrieben und den Salat anhand meines Aufschriebes nun nachgebastelt.


In den Salat kommen neben dem Quinoa einige verschiedene Zutaten, angefangen bei frischem Obst und Gemüse, über Trockenfrüchte zu Nüssen und Hülsenfrüchten. Aus diesem Grund habe ich die Rezeptmenge auch auf 4 Portionen hochgerechnet, da es sich sonst kaum lohnt, alle Zutaten anzuschaffen. Aber meiner Grundregel für Salate entsprechend, kann man auch in diesem Fall die Zutaten Pi mal Daumen zusammenmischen, ohne Gefahr zu laufen, eine gewünschte Konsistenz völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen (im Gegensatz zu einem fein ausgearbeiteten Kuchenrezept). Oder man lässt einfach die ein oder andere Zutat weg, wenn man sie gerade nicht da hat. Solange es nicht das Quinoa ist ;-) 



Sommerlicher Quinoa-Salat

für 4 Portionen 

für den Salat:
160 g Quinoa (ungekocht)
1 Mango
125 g Heidelbeeren
200 g Gurke
40 g Rucola
100 g Kichererbsen (bereits gekocht)
50 g Sprossen
50 g Rosinen
50 g getrocknete Cranberries
50 g Kürbiskerne

für das Dressing:
4 El Öl (bei mir Sesamöl)
4 EL Zitronensaft
2 EL Ahornsirup
2 TL Dijonsenf
Salz
Pfeffer

Die Quinoakörner wie hier beschrieben gar kochen.
Während dessen die Mango waschen, schälen und das Fruchtflesich in Würfel schneiden. Die Heidelbeeren waschen. Die Gurke waschen, nach belieben schälen und in Stücke schneiden. Den Rucola waschen. Die restlichen Zutaten abwiegen und alles in eine Schüssel geben. Das Quinoa nach dem Kochen abkühlen lassen und zu den anderen Zutaten geben.
Für das Dressing Öl, Zitronensaft, Ahornsirup und Dijonsenf gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und im Anschluss mit den restlichen Salatzutaten gut vermengen. Den Salat vor dem Servieren evtl. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Donnerstag, 25. April 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: April-Rezept

Da wir heute den 25. des Monats schreiben, werde ich einen Beitrag über Quinoa im Rahmen meines Projektes zwischen die grünen Smoothies schieben. Diesen Monat gibt es Quinoa zum Frühstück. Das mag vielleicht für den ein oder anderen (noch) ungewöhnlich klingen, ich bin mittlerweile aber absolut überzeugt, daher liegt mir dieser Beitrag wirklich am Herzen!

Die Geschichte geht folgendermaßen los, dass ich vor laaaanger Zeit, als ich gerade das Lebensmittel Quinoa entdeckt hatte, ein Rezept auf epicurious.com für ein ganz einfaches Quinoa-Frühstück in meiner elektronischen Rezepteliste abgespeichert hatte. Dort blieb es dann für eine ganze Weile, denn irgendwie hat es mich erst Mal, trotz eines gewissen Grundinteresses an der Zutat Quinoa, wenig gereizt, die Körner gegen mein Brötchen am Morgen einzutauschen. Dennoch ist mir der Einleitungssatz des abgespeicherten Rezeptes immer positiv in Erinnerung geblieben (auch ohne dass ich zu diesem Zeitpunkt regelmäßig gelaufen wäre ... geschweige denn Marathons):

"Is quinoa the new breakfast of champions? According to a marathon runner friend, it is. She loads up on quinoa before every race. But you don't have to be an athlete to get an energy boost from it."

Wenn ich heutzutage nach dem Frühstück (natürlich trotzdem mit einer Pause von 1-2 Stunden) laufen gehen will, dann gibt's schon mal kein zu üppiges Frühstück. Zudem bekommt mir fetthaltiges Essen vor einem Lauf auch nicht wirklich (und damit fällt auch das Brötchen mit Butter und viel Käse flach), Milchprodukte finde ich auch keine gute Grundlage und frisches Obst geht auch nur in eher geringen Mengen. Und mehr oder weniger über das Ausschlussverfahren bin ich dann dabei gelandet, Quinoa als "pre-running snack" auszuprobieren. Und siehe da ... mittlerweile stellt es für mich die perfekte Grundlag dar. Egal ob für einen morgendlichen Lauf nach dem Frühstück oder für ein Rennen, ich finde eine kohlenhydratlastige Quinoamahlzeit (ohne den für ein "Korn" dennoch relativ hohen Eiweissanteil mit ca. 10% außer Acht zu lassen) eine Ideale Stärkung. Einen Marathon bin ich zwar noch nicht gelaufen, aber nach momentanem Stand wird es vor dem ersten Marathon Quinoa geben :-)

Immer wenn ich Quinoa koche, dann wird gleich eine Portion mehr zum Frühstück abgewogen - Sport hin oder her. Denn man kann Quinoa zum Frühstück wie unten beschrieben sehr ansprechend verfeiern, sodass ein äußerst gesundes, nahrhaftes und leckeres Frühstück entsteht.


Pro Portion wiege ich 60 g Quinoa (ungekocht) ab. In diesem Fall finde ich eine bunte Mischung aus weißen, roten und schwarzen Körnern am schönsten, aber es geht natürlich auch unifarben ;-)

In der einfachsten Version, wie hier beschrieben, braucht man die Quinoakörner nur ganz normal zu kochen (siehe auch hier für meine Anleitung), und dann mit etwas Zimt und Ahornsirup abschmecken. 


Dann habe ich aber auch noch sowas wie eine "de luxe"-Variante ausfindig gemacht, und zwar auf Julie's Blog namens Peanut Butter & Julie. Diese beinhaltet eine Mischung aus mit Ahornsirup karamellisierten Nüssen und Trockenfrüchten. Und garniert wird das Ganze mit etwas Orangenzesten, was für das Auge auch noch schön ist.

Die Zubereitung ist ziemlich simpel: Für zwei Portionen habe ich zunächst 120 g Quinoa gekocht. Und für die Nuss-Frucht-Mischung habe ich 1 TL Olivenöl in einer Pfanne erhitzt. Darin habe ich 20 g Mandelsplitter ca. drei Minuten angebraten, und dann je 40 g Rosinen und getrocknete Cranberries hinzugefügt sowie 2 EL Ahornsirup und je eine Prise Zimt, gemahlenen Ingwer und Muskatnuss. Nachdem ich alles ca. 2 Minuten habe karamellisieren lassen, habe ich die Mischung mit dem Quinoa vermengt und mit den Orangenzesten bestreut.


Selbstverständlich kann man zu alledem nach Belieben noch frische Früchte oder Joghurt servieren -muss man aber nicht.

Freitag, 19. Oktober 2012

Grains, grains, grains ...

Egal ob Couscous, Bulgur oder Quinoa - die Körner haben meinen Speiseplan wirklich bereichert und sind dort auch gar nicht mehr wegzudenken (eine Runde Warenkunde für mich folgt bald). Besonders zusammen mit frischem (gekochtem) Gemüse als sättigender Salat (warme Mahlzeit) gibt es so viele bunte Kombinationsmöglichkeiten, von denen ich gar nicht genug ausprobieren kann. Und in der Saison liegt was mit Kürbis nahe, siehe unten. Zudem habe ich auch etwas mit Gewürzen experimentiert, da mir so eine exotische Note bisher immer besonders zugesagt hat. 
Das Wort "Körner" assoziiere ich irgendwie immer mit Vogelfutter, deshalb bevorzuge ich den englischen oder französischem Ausdruck "grains" - aber das ist rein subjektiv.


 Bulgur mit Kürbis, Cranberries und Lauch

 für 1 Portion

150 g Kürbis
1 TL Öl
1 Prise Salz
50 g Bulgur
125 ml Gemüsebrühe
1 Frühlingszwiebel
15 g Cranberries
2 TL Öl
2 TL Zitronensaft
Pfeffer 
Salz
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Muskat

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Kürbis schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Würfel mit dem TL Öl und etwas Salz vermengen. Die gewürzten Kürbiswürfel auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und alles ca. 20-25 Minuten backen (am besten nach 10 Minuten die Würfel mal wenden). Den Bulgur waschen, mit 125 ml Gemüsebrühe aufkochen und bei geringer Hitze und geschlossenem Topfdeckel gar kochen (ca. 10 Minuten). Danach etwas abkühlen lassen. Die Frühlingszwiebel waschen und in Ringe schneiden. Am Schluss alle aufgelisteten Zutaten gut vermengen und mit den Gewürzen abschmecken.

Freitag, 6. Juli 2012

Ein neues Müslirezept mit Pekannüssen und Cranberries

Erstmal: Viele Grüsse aus Irland! Ich toure nämlich im Moment durch die grüne Insel (hab ja schon angedeutet, dass ich verreise). Bin absolut begeistert von allem: Zuallererst von der Natur und der schönen Landschaft (die Wiesen sind wirklich so grün wie auf allen Bildern!), dem Meer, den Häusern und nicht zuletzt von der freundlichen und lebenslustigen Art der Iren selbst (und ein paar Touris ebenfalls).

Und da ich ja aus meinem Urlaub erholt zurückkommen will, ist heute nach ganz viel Sightseeing, Reisen im Bus, Wander- und Pubtouren ein gemütlicher Abend  in meinem Bed & Breakfast angesagt.  Beim Ansehen der Bilder auf meinem Computer bin ich dann über die folgenden Müsli-Bilder gestolpert (bzw. Granola um bei der Rezeptbezeichung im Original zu bleiben). Es ist schon eine gute Weile vergangen, seitdem ich die Bilder aufgenommen habe. Und da ich sie auf meinem anderen Rechner als sonst (dem mobilen Netbook, das mit mir in Irland ist) gespeichert habe, sind sie bis jetzt in Vergessenheit geraten. Von dem Granola ist mittlerweile auch gar nichts mehr übrig ;-) In jeden Fall ist es das Rezept aber wert, dass ich auch im Nachhinein darüber berichte.



Man könnte ja meinen, dass hier nichts mehrfach gemacht wird. Na klar, will ich auch neue Inhalte für den Blog produzieren und werde dafür von allen Seiten inspiriert. Aber ganz so schlimm ist es dann auch wieder nicht, ein paar Sachen hab ich dieses Jahr auch schon zum wiederholten Mal gemacht, wirklich.  

Wenn es aber doch so grandios viele verschiedene Versionen von Granola gibt, von denen mir auch die meisten schmecken, warum nicht ein wenig variieren? Nach Dani's Schoko-Variante gab's beim letzten Mal eben ein fruchtiges Granola mit getrockneten Cranberries. Und Pekannüssen.Das Ausprobieren von neuen Rezepten nenne ich daher auch gerne Abwechslung ;-).


Die Kombination habe ich auf diversen Seiten gesehen, und unten mein Resultat daraus notiert. Im Ergebnis war das zweite Selbstgemachte Müsli genauso lecker wie das erste. Schön fruchtig eben, nicht zu süss und Pekannüsse mag ich sowieso total gern.


Granola mit Pekannüssen und Cranberries

225 g grobkernige Haferflocken
100 g Pekannüsse
150 g Cranberries
40 g Sesam
40 g Kürbiskerne
80 ml Ahornsirup
70 ml geschmacksneutrales Öl
1/4 TL Salz
1/2 TL Zimt

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Alle trockenen Zutaten (bis auf die Cranberries) abwiegen und vermengen. Den Ahornsirup und das Öl sowie die Gewürze hinzufügen und gut umrühren. Die Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Ofen ca. 30 Minuten backen. Nach 15 Minuten etwas "umrühren" und die Cranberries untermengen, sodass das Müsli gleichmäßig knusprig gebacken wird. 

Mittwoch, 16. November 2011

Couscous-Salat mit Mango und Mozzarella

Dieses Rezept stand schon länger auf dem Fahrplan, bevor es umgesetzt wurde. Damals hatte ich als Zutaten neben Mango und (Büffel-)Mozzarella auch Rucola, Basilikum und getrocknete Cranberries zusammengestellt, auf Couscousbasis. Die Mango-Mozzarella-Kombination tönt zunächst recht sommerlich - je nachdem wo die Mangos herkommen, ist aber auch im November Saison, eigentlich kann man sie das ganze Jahr über irgendwo ernten, wenn man z.B. diesem Kalender glaubt.



Ich fand's richtig gut, das würde ich aber bei fast allem mit gutem Büffelmozzarella sagen ;-).

Couscous-Salat mit Mango und Mozzarella

für 2 Portionen

120 g Couscous
180 ml Wasser 
Salz
1 EL Öl
1 Mango
125 g Büffelmozzarella
1 Schalotte
1 Hand voll Rucola
5 Blätter Basilikum
30 g getrocknete Cranberries
Salz
Pfeffer

180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, 1 Prise Salz, 1 El Öl und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen. Während dessen die Mango in Stücke schneiden, den Käse würfeln und die Schalotte fein hacken. Rucola und Basilikum waschen, die Basilikumblätter auch klein schneiden. Den Couscous etwas abkühlen lassen und dann alle Zutaten mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Ein weiterer Herbstsalat


Ohne große Worte: Diesen Salat mit Cranberries, Feta, Birne und (!) Mohn habe ich letzte Woche auf Bloglovin gesehen und auch ziemlich schnell nachgemacht. Den Bacon vom Rezept habe ich rausgelassen, aber die Geschmacksrichtungen im Salat waren auch so schon sehr vielfältig. Ganz nach meinem Geschmack, und doch mal was anderes. Denn vor allem auf die Idee, Mohn dazuzugeben,  ich auch nicht selbst gekommen, passt aber gut und sieht schön aus. 

Samstag, 22. Januar 2011

Champagnertrüffel und Flammende Herzen


Kling gut, oder? Nachdem unser erster Herstellungsversuch von Pralinen vor Weihnachten sehr erfolgreich war, habe ich mich gestern an die Champagnertrüffel von Essen aus Engelchens Küche herangetraut. Die Trüffel sehen richtig edel aus und schmecken auch noch wahnsinnig gut. Da ich (noch) kein Werkzeug zur Pralinenherstellung besitze, musste ich mich mit Gabel und Löffel behelfen und konnte die Kugeln leider nicht auf einem Pralinengitter wälzen, wie ich das bei meiner Rezeptvorlage gesehen habe. Deshalb wurden sie einfach mit ein wenig Zucker bestreut.


Weil nach den Champganertrüffeln noch weiße Kuvertüre übrig war (ich hatte zu viel geschmolzen), habe ich spontan ein paar flammende Herzen gemacht, ebenfalls ein tolles Rezept, das es bei Chefkoch gibt. Ich lasse die Pralinen im Unterschied zur Rezeptangabe nur mind. 30 Minuten in der Gefriertruhe, sonst sind sie noch nicht fest.