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Samstag, 2. August 2025

Durch den Erntesegen inspiriert: Rote-Bete-Pesto

Die Ernte im Gemüsegarten ist in vollem Gange ... es ist jedes Jahr so spannend zu sehen, was besonders gut wächst und was nicht so. Der Fenchel und die Kohlrabi waren diese Saison kein Hit und fiel wie der Salat größtenteils den Schnecken zum Opfer. Aber dafür sind die roten Bete toller denn je. Ich habe nun die erste Ladung geerntet und endlich mal ein Pesto zubereitet (den Plan hatte ich seit Jahren). Diese Farbe! Einfach unglaublich toll, dieses intensive, dunkle und natürliche Pink. Klasse. Geschmacklich hat mich das Pesto mit Feta, Walnusskernen und Thymian auch überzeugt 😋

Ich werde das Pesto wieder machen ... wahrscheinlich auch bald. Mit der Konsistenz unten kann man es super zu Nudeln essen (evtl. mit etwas Nudelwasser mit den Nudeln vermengen). Aber es eignet sich auch als gesunder Brotaufstrich.

Es fehlt noch ein schönes Bild mit Nudeln, das die Schönheit der pinken Farbe zeigt. Ich werde es nachliefern. Bei dem letzten Versuch war der Junior schon am Essen (natürlich nichts mit Roten Beten), da hatte ich keine Ruhe zum Anrichten und Fotografieren 😉


Rote-Bete-Pesto

für 4-6 Portionen

500 g gekochte Rote Bete (vakuumverpackt oder selbst gekocht)
200 g Feta
100 g Walnüsse (geröstet, optional)
1 Knoblauchzehe
2 EL Zitronensaft (oder nach Geschmack)
6 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 TL Thymian (frisch oder getrocknet)
frisch gemahlener Pfeffer
1 EL Ahornsirup

Alle Zutaten in einen Mixer gegeben und pürieren.

Sonntag, 3. März 2024

Im Kräuterglück: Meerrettich Dip

Auf Empfehlung unserem Biobauern Herrn S., meine grünen Salate mit Meerrettich aufzupeppen, habe ich vor längerer Zeit eine Meerrettichwurzel gekauft und ins Wasser gestellt. Aber das ist  immer wieder in Vergessenheit geraten. Der Meerrettich hat Blätter getrieben, Wurzeln haben sich gebildet und eigentlich wollte ich ihn ins Beet setzen. Dann bin ich an dieses Rezept geraten. Gerieben hatte die Wurzel genau die vorgeschriebenen 5 Esslöffel Meerrettich gegeben. Besser hätte ich ihn nicht verwerten können. Der Dip schmeckt so lecker. Man kann fast nicht aufhören zu essen!

Meerrettich-Dip

200 Gramm geschälte Rote Beete, gegart
100 g Walnüsse
5 EL frisch geriebener Meerrettich
Saft von einer Zitrone (evtl. etwas weniger)
2 EL Olivenöl
weißer Pfeffer
Salz

Walnüsse im Wasser für ca. 30 Minuten einweichen lassen.
 Frische Rote Beete mit der Schale weich garen. Anschließend schälen und ca. 200 g davon für den Aufstrich abwiegen. 
Alternativ vorgekochte Beete verwenden.
Den Meerrettich schälen und mit einer Reibe fein reiben.
Saft von der Zitrone auspressen.
Die Walnüsse abgießen.
Die eingeweichten Walnüsse, Rote Beete, Zitronensaft (evtl. erst mal nicht den ganzen Saft), Olivenöl sowie Salz und Pfeffer in einem Mixer oder einem Pürierstab fein mixen.
Anschließend den Meerrettich unterrühren. Abschmecken-

Dieser Dip schmeckt hervorragend auf Brot, als Dip für eine Rohkostplatte, zum Verfeinern von Saucen.

Im Kühlschrank ist er für ca. 2 Wochen haltbar. 

Noch ein Diskurs zum Meerrettich:
Der Meerrettich gehört zu der Familie der Kreuzblütler. Er hat bakterien- pilz- und virenhemmende Eigenschaften. Darüber hinaus wirkt der Meerrettich gegen Entzündungen, gegen freie Radikale, fördert die Durchblutung und stärkt das Immunsystem.

Donnerstag, 15. Februar 2024

Rote-Bete-Kuchen mit Schokoladenguss

Nach mehreren Anläufen, in verschiedenen Backöfen, mit Backpulver statt Natron - mit Natron hat es nun geklappt - und ich habe einen fluffigen, saftigen, schokoladigen und leckeren Rote-Beete-Kuchen zustande gebracht. 

Ganz besonders freut es mich, dass ich mit diesem Rezept eine Ganache kennengelernt habe, die sich leicht zubereiten und verteilen lässt und auch sehr lecker schmeckt. Man schneidet die Couvertüre (ich habe Vollmilch genommen, die mein Schwiegersohn diese bevorzugt) in Stücke und gießt die aufgekochte Sahne darüber. Nicht gleich die ganze Menge, nach und nach ist es besser. Wenn die Couvertüre ganz aufgelöst ist und die Ganache leicht zähflüssig ist, mittig auf den Kuchen gießen, verlaufen lassen und nur noch auf der Seite mit einem Backpinsel verteilen. Allerdings habe ich die Zutaten für diese Ganache  ziemlich reduziert. Es war bei meinem Kuchen zu viel Masse und ich musste einiges davon wegtun. 


Das Rezept dieses leckeren Kuchens findet man hier.
Der Kuchen ist bei der ganzen Familie gut angekommen, vor allem weil er nicht sehr süß ist.
Er wird  definitiv wieder gemacht.

Sonntag, 2. Mai 2021

Salat mit (roten) Linsen und Roter Bete

Hülsenfrüchte ... ich mag sie sehr gerne und ich weiß, wie gesund sie sind. Und was für eine supermegatolle Proteinquelle sie sind.

Dafür dass sie so lecker und gesund sind, gibt es sie bei mir viel zu selten. Es geht einfach schneller, sich eine Scheibe Brot abzuschneiden, als Linsen abzukochen. Na ja. Ab und zu regelmäßig - sicher alle paar Wochen - gibt es bei mir Linsen. Zum Beispiel im indischen Dal oder als Brotaufstrich oder als Salat.

Die neueste Salatversion besteht aus roten Linsen, roter Beete, Frühlingszwiebeln und ein paar exotischen Gewürzen. Ich finde den Salat äußerst praktisch, da man auch vorgekochte rote Bete nehmen kann (auch wenn frische besser sind). Und im Notfall auch normale Zwiebeln, angebraten oder nicht. Also kann man sich einen Salat ohne frisches Gemüse zubereiten (ich gehe im Moment seltener als früher zum Einkaufen, daher kann der Fall bei mir schon mal eintreten, dass das Gemüse knapp wird. Es wird auch leider noch ein wenig dauern, bis ich frische Dinge aus meinem Gemüsegarten ernten kann). Eine schöne Kombi, und die Gewürze reißen es geschmacklich raus.

Ich bin auf das Rezept auf einer Thermomix-Seite gestoßen. Allerdings würde ich behaupten, dass in dem Fall der Thermomix wirklich keine Vorteile bietet, wenn man eine Herdplatte hat, auf der man die Linsen abkochen kann. Das Chefkoch-Rezept findet sich hier.

Freitag, 16. März 2018

Rote-Bete-Quiche: auch was für's Auge

Mir wird erst jetzt klar, in wie vielen Varianten man Quiche zubereiten kann. Diese winterliche Quiche (winterlich eigentlich nur, weil man um diese Jahreszeit nicht so viele Optionen hat, was Gemüse betrifft) empfehle ich als kleines Abendessen mit Salat oder als Vorspeise für Gäste. Der deftige Quarkölteig ist sehr gut zu machen und leicht auszurollen. Die Quiche sieht in heißem wie im kalten Zustand sehr schön aus. Ich würde sie auf jeden Fall warm servieren. Das nächste Mal werde ich der Rote-Bete-Masse eine Handvoll Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne zufügen. Das passt bestimmt sehr gut und die Quiche wird noch kerniger.

die Quiche noch heiß direkt aus dem Ofen
  
 Rote-Bete-Quiche

für 1 Springform oder Quicheform (26 cm  Durchmesser)

200 g Weizenmehl
1/2 TL Backpulver
100 g Quark
1/2 TLSalz
4 EL Öl
1 Ei

750 gegarte Rote Bete (vakuumverpackt)
1 TL getrockneter od. 1/2 Bund frischer Majoran
Salz
 Pfeffer
100 g Tilsiter
4 Eier
200 g Schmand
200 ml Milch
2 EL Speisestärke
1 Msp. frisch geriebene Muskatnuss
optional: 1 Hand voll Sonnenblumen- oder Kürbiskerne

Mehl mit Backpulver mischen. Mit Quark, Salz, Öl und Eigeld verkneten. In Folie gewickelt 
30 Minuten kalt stellen. Rote Bete in dünne Stifte hobeln und mit dem Majoran mischen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Form mit etwas Öl einfetten. Den Teig ausrollen, in die Form legen, dabei einen etwa 4 cm hohen Rand formen. Rote Bete darauf verteilen. 

Eier, Schmand, Milch, Stärke, Salz, Pfeffer und  Muskat verquirlen (kräftig würzen) und darübergießen. Den geriebenen Käse darüberstreuen und die Quiche im Ofen bei 
180°C ca. 45-55 Minuten goldbraun backen.

die Quiche nach dem Abkühlen

Sonntag, 22. Januar 2017

Winter-Wohlfühl-Salat mit roten Beten, Avocado und Sprossen

Als ich im Dezember wieder ein Mal dran dachte, selbst Sprossen zu ziehen, berichtete Elisabeth passenderweise zeitgleich über einen Salat mit Sprossen, roten Beten, Avocado und Pinienkernen. Alle Zutaten bis auf die Pinienkerne hatte ich da, so habe ich den Salat ganz spontan nachgemacht, aber einfach mit Walnüssen anstatt Pinienkernen.


Schaut am besten gleich bei Elisabeth vorbei für das Rezept. Die Zutaten für den Salat habe ich zwar schon alle genannt (bis auf das Dressing, welches ganz ähnlich wie mein Standard-Dressing ist), aber dort findet ihr auch noch ein paar schönere Bilder. Ich habe den Salat nämlich an einem Tag fotografiert, an dem es gar nicht richtig hell wurde. Dafür haben wir jetzt Winter inklusive schönem Wetter. Also passend für einen Winter-Wohlfühlsalat, der seinen Namen verdient!

Donnerstag, 10. November 2016

Pink auf's Brot: Rote-Beete-Aufstrich


Das Vorhaben für diesen Aufstrich ist entstanden, als ich in Vorfreude auf meine eigenen roten Beete nach Rezepten recherchiert habe. Die Knollen waren dann aber gelinde gesagt nicht gerade hitverdächtig groß, als ich sie letzte Woche aus der Erde holte. Und die Gesamtmenge reichte auch nicht, um wirklich etwas aus ihnen zu machen. Den Rote-Beete-Aufstrich wollte ich aber dennoch machen. Tat ich dann auch, eben mit gekauften, vorgegarten roten Beeten. Nicht das gleiche, aber wirklich zeitsparend.

Wie so oft habe ich ein paar Rezepte schnell durchgesehen, zwei davon in die engere Auswahl genommen. Und aus diesen beiden habe ich jeweils das herausgepickt, was mir am meisten zugesagt hat. Und aus dem Mix ist meine eigene Variante entstanden. Mit Meerrettich und Zitronensaft und Cashewkernen. Mit Sonnenblumenkernen kann ich mir diesen Aufstrich allerdings auch vorstellen. Wird mal probiert. Denn er war sehr lecker. Und so ein farbenfroher Brotbelag sieht zudem schön aus und macht gute Laune - auch nicht zu unterschätzen!



Rote-Beete-Aufstrich

200 g Cashewkerne
250 rote Beete (bereits vorgegart, ohne Schale)
2 EL Zitronensaft
2 gestr. EL milder Meerrettich (nach Belieben auch weniger oder mehr)
Salz (bei mir fast 1 TL)
Pfeffer
Petersilie oder Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch zum Garnieren

Die Cashewkerne für 3-4 Stunden in Wasser einweichen lassen.
Dann die roten Beete in kleine Würfel schneiden. Die abgetropften Cashews mit den roten Beeten, Zitronensaft und Meerrettich in ein Gefäß geben und pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und evtl. noch mit Zitronensaft und Meerrettich abschmecken.
Mit Kräutern und nach belieben Chiliflocken servieren.

Sonntag, 1. Mai 2016

Rot wie Samt: durch Rote Beete Pesto gefärbte Pasta

Rote Pasta bestreut mit frischem Knoblauch-Schnittlauch vom Kräuterbeet... Seit ich diesen Knoblauch-Schnittlauch im Kräuterbeet habe, verwende ich fast keinen normalen Schnittlauch mehr. Ich finde er sieht mit seinen flachen grasartigen Stielen schöner aus und schmeckt
zu vielen Gerichten (Salat, Suppe, gekochten Kartoffeln) einfach herrlich. Wie zum Beispiel zu diesem Rote Beete Pesto, das auch optisch ein Hingucker ist.


Das Rezept des Pesto's findet man bei Herzelieb. Ich habe statt Pistazien Pinienkerne verwendet. Ich muss gestehen, das hatte ich überlesen, weil Pinienkerne einfach üblicher sind. Hat trotzdem lecker geschmeckt, werde aber das Rezept mit Pistazienkernen wiederholen. Ein guter Grund, es bald wieder zu machen ;-) .

Dienstag, 26. Januar 2016

Rote-Beete-Suppe

In meinem neuen Kochbuch steht, dass die knallrote Farbe diese Suppe hervorragend auf jeden weihnachtlich geschmückten Tisch passt. Das stimmt. Aber Weihnachten ist vorbei und wichtiger ist, daß Rote Beete jetzt auch im Januar noch Saison haben und voller Vitamine und Mineralien stecken.
Diese Suppe hat einen leicht erdigen, süßen Geschmack. Ich mag auch den dezenten Geschmack von Meerrettich in dieser Suppe. Die Deko aus Walnüssen, Petersilie und  Crème fraîche macht die Suppe neben der roten Grundfarbe zu einem richtigen Hingucker.

Un was mir zu Roten Beeten als erstes einfällt: Als Kind mochte ich rote Beete ja überhaupt nicht, aber unsere Kinder konnte man wegen dem "roten Pippi" nach dem Verzehr sehr für dieses Gemüse begeistern.


Rote-Beete-Suppe

für 4 Portionen

500 g rote Beete
300 g Kartoffeln
4 Schalotten 
25 g Butter
1 EL Rapsöl
150 ml trockener Weißwein
ca. 850 ml Gemüsebrühe
2 TL Meerrettich (Glas)
Salz, Pfeffer
etwas Zitronensaft
120 g Crème fraîche
5 Zweige Petersilie
12 Walnusskerne

Rote Beete und Kartoffeln schälen und würfeln. Schalotten ebenfalls schälen und fein hacken. Butter und Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin einige Minuten anschwitzen. Rote Beete und Kartoffeln zugeben und ebenfalls kurz anschwitzen.
Dann mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen. 750 ml Brühe zugeben und das Gemüse ca. 25 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
Die Suppe anschließend mit einem Pürierstab fein mixen. Ist sie zu dickflüssig, die restliche Brühe unterrühren.
Die Suppe mit Meerrettich, Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.
Auf Teller verteilen und mit Crème fraîche, Petersilie und Walnüssen garnieren.

Sonntag, 17. August 2014

Quinoa mit Ofengemüse, Pfirsichen und Feta

Der Titel sagt eigentlich schon alles. Ursprünglich wollte ich die Überschrift dieses Posts mit "Salat mit Ofengemüse und frischen Pfirsichen" beschreiben, nahe am Original "Peach and roasted vegetable salad". Ein paar Gedankengänge später bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass es sich hier eher weniger als mehr um einen Salat im klassichen Sinne handelt: von mir aus um einen Obst-Gemüse-Käse-Körner-Salat, wobei nur die Pfirsiche wirklich roh sind und damit im engeren Sinne in die Kategorie Salat/Rohkost fallen (in meine Definition von Salat fällt es aber trotzdem noch). Wie man es auch nennt, dass es sich hierbei um eine ausgewogene, bunte Mahlzeit handelt, wird aber sicher niemand bestreiten. Und genau das hat mir an diesem Rezept auch gefallen. Die süßlichen roten Beete verbinden sich gut mit den Pfirsichen, der Käse wirkt würzig und das Quinoa sättigend. Besonders gut geschmeckt hat es mit frischen Pfirsichen vom Markt und Thymian aus der Kräuterkiste.


Das Rezept gibt's bei Love and olive oil. Wie immer bei "Salaten" (und Ähnlichem;-)), man muss es mir den Mengenangaben nicht so genau nehmen wie zum Beispiel beim Kuchen backen und kann sich sicher sein, dass es trotzdem schmeckt. In diesem Fall kann man wirklich rote Beete und Karotten mit etwas Öl im Ofen rösten, Quinoa abkochen, beides mit etwas Balsamico vermengen. Dann ein paar Pfirsichstücke daraufgeben und mit gebrösteltem Feta und Thymian garnieren. Anstatt Quinoa kann man natürlich auch ein anderes Korn verwenden. Bei der freien Auswahl fiel meine Wahl aber auf Quinoa.

Dienstag, 4. Februar 2014

Ein Quinoa-Salat mit einem langen Namen

Dieser Salat stammt aus einer Rezepteserie der britischen Runner's World im letzten Jahr, im rahmen derer Rezepte mit alternativen Kohlenhydratquellen (also in der Läufersprache keine Pasta) von einem Sternekoch vorgestellt wurden. Das mit Quinoa wollte ich ausprobieren. Wörtlich den Salat mit roter Beete, Broccoli, Quinoa, Granatapfelkernen, Sonnenblumen- & Kürbiskernen (diesen langen Namen das Rezept auf der Webseite wirklich).

Zunächst fand ich es ja schon ein bisschen komisch, dass bei einer Serie über Kohlenhydrate dann 50 g gekochtes Quinoa auf 4 Portionen kommen. Das sind dann sicher nicht mehr viele Kohlenhydrate pro Person. Also hab ich die Menge an Quinoa mindestens vervierfacht. Als Salatbasis habe ich Radicchio und Spinat verwendet.



Bei dieser Kombination werden alle Geschmackssinne (salzig, süß, sauer und bitter) aktiviert. Schlecht fand ich das nicht, wenn auch den Salat in der Form nicht gerade überragend (den Raddicchio bzw. den bitteren Teil hätte es meiner Meinung nicht gebraucht). Meine zuvor zubereiteten Quinoa-Salate stehen eindeutig höher im Kurs (siehe hier für eine sommerliches und hier für ein asiatisch angehauchtes Rezept).

Samstag, 1. Februar 2014

Rote Beete-Avocado-Büffelmozzarella-Kreis

Auch wenn es nicht immer geht, manchmal macht es mir grossen Spass, Essen ganz schön anzurichten. Unabhängig davon, ob es nun fotografiert wird oder nicht: mit Liebe zubereitetes Essen, das auch auf dem Teller noch so aussieht, steigert bei mir den Genuss am Essen. Und ich speise so auch bewusster und langsamer, da ich mir das kleine "Kunstwerk" länger ansehe und überlege, in welcher Reihenfolge ich es aufesse.

Für die unten stehende Kombination habe ich einfach ein paar gängige und favorisierte Zutaten meiner normalen Einkaufsliste buchstäblich zusammengewürfelt: also zunächst gewürfelt, dann in einen Dessert nzw. Vorspeisenring geschichtet, und Kresse obendrüber gestreut. Nicht nur schön anzusehen, auch gesund und lecker.


 Rote Beete-Avocado-Büffelmozzarella-Kreis

für 2 Portionen

1 rote Beete (ca. 150 g) (roh oder alternativ vorgekocht)
1 EL weisser Balsamico-Essig
1 Avocado
1 EL Zitronensaft
125 g Büffelmozzarella
1 EL Sesamsamen
etwas Kresse zum Bestreuen
 Salz
Pfeffer

Die rote Beete waschen und in einen Topf geben. Diesen soweit mit Wasser füllen, dass die rote Beete bedeckt ist. Das Wasser leicht salzen. Das Gemüse darin 45-60 Minuten gar kochen. Wird bereits vorgekochte Ware gekauft, kann auf diesen Arbeitsschritt logischerweise verzichtet werden. Die rote Beete anschliessend schälen und in kleine Würfel von max. 1 cm Kantenlänge schneiden. Im Anschluss in 1 EL Essig kurz marinieren lassen und mit Salz abschmecken.
Das Fruchtfleisch der Avocado ebenfalls in max. 1 cm grosse Würfel schneiden. Die Würfel sofort mit dem Zitronensaft vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Als letztes den Mozzarella würfeln. Die Stücke mit dem Sesam vermischen.
Einen Dessertring mit 7,5 cm Durchmesser auf einen Teller legen. Zunächst die roten Beete in den Dessertring füllen, als nächstes die Avocado und zum Schluss den Mozzarella. Den Inhalt leicht zusammendrücken (aber nicht quetschen) und den Dessertring lösen. Den fertigen Kreis mit Kresse bestreut servieren.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Rote Beete-Hüttenkäse-Brotaufstrich

Hüttenkäse ist einfach super: Eiweissreich, fettarm und er steht anderen Käsesorten im Geschmack nichts nach. Dadurch dass er relativ neutral schmeckt, lässt er sich auch prima in Kombination mit anderen Lebensmitteln zu einem gesunden Brotaufstrich mixen. So gibt es bei mir neuerdings Hüttenkäse mit allem Möglichen: Avocado, Sprossen oder Rote Beete. Und manchmal auch auf Knäckebrot (siehe Bild).

Die roten Beete machen sich aufgrund der Farbe besonders schön. Der beste Beweis dafür, dass es nicht immer fettige Wurst/Käse oder Marmelade auf's Brot sein muss - die Möglichkeiten reichen viieeel weiter.


Rote Beete-Hüttenkäse-Brotaufstrich

1 kleine rote Beete 
200 g Hüttenkäse
evtl. 1 EL frische, gehackte Kräuter (Petersilie oder Schnittlauch)
Salz 
Pfeffer

Die rote Beete waschen, schälen und raspeln. Zusammen mit dem Hüttenkäse und den Kräutern verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Ein Carpaccio der modernen Art

Rote Beete haben doch eine richtig schöne, intensive Farbe. Und Pink ist da DIE Trendfarbe, wenn ich einer Zeitschrift bei mir daheim Glauben schenken soll.

Da ich seit circa drei Monaten auch offiziell Rote Beete mag (davor in der Kategorie "schmeckt mir nicht"), kamen sie in Form eines Rote-Beete-Carpaccios auf den Tisch. Im Moment wird meinem Eindruck nach aus allem Carpaccio gemacht, außer aus Rindfleisch ;-)

Mit Feta (und mit grantiniertem gleich noch viel besser), Walnüssen und Nüsslisalat schmecken rote Beete sehr gut, und schön aussehen tut das so auch:


Dienstag, 27. Dezember 2011

Vorspeise mit roten Beeten und Ziegenkäse

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, und so bin ich heute mit Sack und Pack zu mir nach Hause zurück gekehrt. Im Gepäck natürlich meine Weihnachtsgeschenke, darunter auch die neue Kamera und die Dessert-bzw. Vorspeisenringe, die ich bekommen habe.
Naheliegend, was ich daheim als erstes gemacht habe. Das Ergebnis ist das folgende:


Nach einem gehaltvollen Dessert war mir noch nicht, damit warte ich lieber noch ein paar Tage ... also habe ich meine Ringe im Rahmen einer besonderen Vorspeise eingeweiht. Ich habe bis vor Kurzem zwar immer behauptet, rote Beete seien eine der wirklich sehr wenigen Zutaten, die ich nicht mag, das ist nun aber auch nicht mehr wahr. Ich habe diesen Herbst und Winter so oft einen gemischten Salat mit roten Beeten vorgesetzt bekommen, die ich zunächst gar nicht, dann widerwillig und schließlich ganz selbstverständlich mitgegessen habe. Und nun mag ich sie sogar ganz gerne. Deshalb wurden diese Beet and Goat Cheese Napoleons ausprobiert.

Am Rezept habe ich allerdings ein paar Veränderungen vorgenommen. Die Zuckermenge, die zum Kochen der roten Beete in Essig dazugegeben wird, habe ich drastisch reduziert. Die roten Beete habe ich auch etwas länger gekocht. Auch wenn der Essiggeschmack gut war, überlege ich mir, beim nächsten mal einfach die Knolle ganz zu kochen und dann klein zu schneiden bzw. Kreise auszustechen. Und Haselnussöl hatte ich auch nicht da. Das Getürm habe ich dann mit Feldsalat und Orangenschale garniert. Auch wenn das Bild zum Rezept in diesem Fall ausschlaggebend für's Nachkochen war, die Zutaten harmonieren auch sehr gut miteinander.