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Donnerstag, 1. Januar 2015

Ein frohes (gesundes) Neues - und ein Chicorée-Orangen-Salat

Guten Morgen ... ich hoffe, ihr seid gut rübergerutscht und ich wünsche euch (allen Lesern) ein wundervolles 2015!

Ich sitze ja praktisch auf gepackten Umzugskartons in meiner (noch-)Wohnung und bei mir wird sich neben der Wohnung auch so ziemlich alles ändern in der kommenden Zeit. Aber ich will an dieser Stelle gar nicht lange aus dem Nähkästchen plaudern. Vielleicht habe ich zu einem späteren Zeitpunkt ja mal das Bedürfnis, das auch auf meinem Blog zu tun. 

Was den Blog angeht, hoffe ich einfach, dass ich 2015 auch weiterblogge kann, denn meine Freude daran ist auch nach 4 Jahren noch ungebremst. Ich würde auch gerne mindestens ein weiteres kulinarisches Preisrätsel veranstalten. Zudem schwebt mir eine Serie zum Wintergemüse vor (ihr habt abgestimmt und euch für Hauptgerichte mit Gemüse entschieden ... ich hoffe, dass ich das hinbekomme). Und dann hab ich mir auch noch vorgenommen, mich mal für eine Weile (länger als eine Woche) konsequent vegan zu ernähren.


Und ein direkter Neujahresvorsatz von mir ist - wie jedes Jahr, mit gesunder Ernährung ins neue Jahr zu starten. Ich nutze den Jahreswechsel sehr gern als Startpunkt für ein solches Vorhaben. Daher präsentiere ich euch heute gleich meine neueste Entdeckung in punkto Wintersalat. Nachdem ich Chicorée ja im Herbst entdeckt habe, habe ich umgehend ein wenig recherchiert, was man mit dem Gemüse sonst noch so anfangen kann. Da bin ich umgehend auf die Kombination Orangen/Mandarinen und Chicorée gestoßen, die sehr populär ist. Zurecht, meiner Meinung nach braucht es in einem Rohkostsalat aus den beiden Zutaten gar nicht mehr. Auch wenn man noch Walnüsse hinzugeben kann oder Kräuter, in meiner Version bin ich ganz puristisch geblieben. Und die gab's bei mir schone einige Male. In diesem Sinne - auf ein gesundes Neues ;-)

Übrigens, ich wusste gar nicht, dass Chicorée eine Rübe ist, und die grünen Blätter lediglich die Knospen sind (schaut mal hier für ein Bild).


Chicorée-Orangen-Salat

für 1 Portion

Rohkost:
1 Orange
1 Chicorée

Dressing:
1 EL Öl (z.B. Olivenöl Leinöl)
1 EL Balsamico (heller eignet sich sehr gut, anderer geht aber auch)
1 TL Dijon-Senf
1 TL Ahornsirup
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Die Orange schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Chicorée waschen und in dünne Ringe schneiden.
Die Zutaten für das Dressing gut verrühren. Anschliessend das Dressing mit dem Gemüse vermischen.

Mittwoch, 26. November 2014

Neues Wintergemüse entdeckt: Chicorée und Maroni

Zuallererst bitte ich euch, das Foto bei Nacht in der Küche zu entschuldigen. Das Gericht ist so abgelichtet wirklich keine Augenweige. Aber immerhin, damit habe ich für den diesjährigen Jahresrückblick auch schon einen Favoriten die Kategorie"hässlichste Foto" ;-)

Nun aber zum neu entdeckten Wintergemüse: das Foto ist also der beste Beweis, dass ich die Maroni mit Chicorée und Orangen zu einer sehr passenden Zeit gegessen habe. Abends als leichtes, gemüsebasiertes Abendessen und in der Chicorée- und Maroni-Saison. Nachdem mir eine Freundin neulich ein paar eigen gesammelte Maroni überlassen hat und die beim Backen so lecker geduftet haben, dass ich sie sofort und pur gegessen habe, bin ich gleich auf das nächste Rezept mit Esskastanien angesprungen, das mir unter gekommen ist: dieses habe ich beim Blättern im GU-Büchlein "Wintergemüse" entdeckt. Bei den Küchengöttern ist es aber auch hier zu finden.

Die süßlichen Maroni und Orangen harmonieren wunderbar mit dem leicht bitteren Chicorée. Der gebratene Chicorée schmeckt sehr aromatisch, wobei die Butter sicher hilft. Un der Weißwein verfeinert den Geschmack zudem, und der Thymian passt auch exzellent. Also alles bestens in dieser Form des puren Wintergemüses.


Wo wir beim auf diesem Blog beliebten Thema Gemüse sind ... neulich wurde ich von der Bloggerin Lisa angeschrieben, die mir ihren Veggie-Guide vorgestellt hat. Und zwar handelt es sich bei dem Online-Guide um einen Restaurantführer für vegetarische und vegane Adressen in bestimmten Großstädten. Es gibt ihn bereits für London, Berlin und Paris. Finde ich eine super Idee. Abgesehen davon setze ich mich ja gerne für die Ausweitung des Angebots an vegetarischer Küche ein (was meiner Meinung ja der Normalfall sein sollte und Fleisch die Ausnahme ... der gesellschaftliche Konsens sieht aber anders aus).  Deshalb will ich euch den Veggie-Guide nicht vorenthalten:
Hier entlang, bitte, für den vegetarischen und veganen Gourmet-Reiseführer!
Veganer und vegetarischer Gourmet-Reiseführe
Veganer und vegetarischer Gourmet-Reiseführer
Für meine nächste Reise in eine der Großstädte (Berlin, nehme ich an ..) werde ich den Reiseführer auf jeden Fall nutzen. Und liebe Lisa, solltet ihr mal Tipps für Zürich suchen, so gebe ich da gerne meinen Input!