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Freitag, 15. Mai 2026

Im Kräuterglück: Kartoffelsalat - mit Löwenzahn verwildert




Bei den Kräuterleuten ist das Motto: Jeden Tag eine Handvoll wildes Grün. Heute habe das Wilde mit dem Abendessen verbunden. Ich finde, man sieht es den Blättern des Löwenzahns an, was sie für eine Kraft haben. 


Löwenzahn-Kartoffel-Salat

für 4 Portionen

1 kg festkochende Kartoffeln
150 ml Gemüsebrühe
2 EL Essig
1/2 TL Salz
1 rote Zwiebel
40 Löwenzahnblätter
4 EL Olivenöl

Die Kartoffeln im Dampf garen, etwas abkühlen lassen, schälen und in Scheiben schneiden.

Die Gemüsebrühe, Essig, Salz und Pfeffer und die klein geschnittenen Zwiebel vorsichtig unter die noch warmen Kartoffeln mischen.
Mindestens 15 Minuten ziehen lassen.

Dann die gewaschenen und klein geschnittenen Löwenzahnblätter und das Olivenöl unterheben und genießen.


Donnerstag, 9. April 2026

Im Kräuterglück: Löwenzahnsalat: Wer bitter mag, wird ihn lieben!!

Blüten, Blätter, Knospen, Stängel und selbst die Wurzel: Löwenzahn ist eine vielseitig verwendbare Pflanze. Reichlich zu finden, sowie sicher und einfach zu bestimmen, ist Löwenzahn die perfekte Pflanze für Wildkräuteranfänger. Löwenzahn ist eine der wichtigsten und wertvollsten essbaren Wildpflanzen. Man findet sie ganzjährig an geschützten Stellen und auf häufig gemähten Wiesen. Sammeln sollte junge Blätter oder die zarten innersten Blätter der Rosette. Darauf achten, dass er nicht von überdüngten Wiesen stammt.

Im Löwenzahn sind sehr viele Bitterstoffe enthalten, die bewirken, das bereits im Mund und auch im Magen vermehrt Verdauungssäfte produziert werden. Deshalb wirkt er appetitanregend und verdauungsfördernd. Ideal als Vorspeise, serviert mit ein paar gerösteten Nüssen, einem hartgekochten Ei und einem leckeren Dressing.
 

Löwenzahnsalat

Löwenzahnblätter (1 große Handvoll pro Person)
Löwenzahnblüten zum Deko
Kräuteressig
Olivenöl
Honig (vegane Alternative Agavendicksaft)
Salz
Pfeffer
Kürbis- und Sonnenblumenkerne angeröstet
evtl. hartgekochtes Ei

Den Löwenzahn gründlich waschen und trocken schleudern. Die Blätter in grobe Streifen schneiden. Ein Dressing aus den obengenannten Zutaten herstellen, den Löwenzahn dazugeben und mit den angerösteten Nüssen bestreuen.

Mit einer Blüte oder einem halben hartgekochten Ei servieren.

Dienstag, 23. September 2025

Buchweizensalat

 Diesen Salat gab es bereits vor einigen Wochen bei uns, aber ich muss ihn unbedingt noch verbloggen. Und zwar hatte ich einen Rest Buchweizen .... ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich diesen ursprünglich gekauft hatte. Und wenn es in meiner Küche zu viel offene Packungen von allerlei Dingen gibt, mache ich mich an die Resteverwertung. Daher begab ich mich auf die Suche nach Rezepten für Buchweizen und bin auf verschiedene Salate gestoßen. Dieser sommerliche Salat mit Bohnen, Mais, Avocado und Gemüse hat mich sofort angesprochen. Und er wurde nachgemacht. Wir waren positiv überrascht, da der Salat wirklich lecker war (mein Mann auch). So, dass ich mir das Rezept gemerkt habe und deshalb verblogge.

Denn manchmal, wenn ich irgendwelche Reste verwerte und nur alles zusammenwerfe, tendiere ich dazu, das Maß zu verlieren oder zu viele Zutaten "zu verwerten", dass nicht besonders Tolles dabei rauskommt. Daher bin ich in diesem Fall ein Fan von Rezepten als Grundlage - leicht abgewandelt wird sowieso meistens. Wie genau nehmt ihr das mit den Rezepten?

Bei eat this gibt es das Rezept für den Buchweizensalat.

Samstag, 12. April 2025

Wieder entdeckt: Reissalat

 


Eigentlich gibt's bei uns immer ein Thai-Curry, wenn ich Reis koche. Und ich koche eigentlich immer sehr großzügig Reis, sodass etwas übrig bleibt. Mit dem Rest mache ich manchmal einen veganes Eiersalat-Pendant. Beim letzten Curry ist so viel Reis übrig geblieben, dass meine Mama spontan meinte: Mach doch Reis-Salat. Da gestern ein sehr warmer Tag war, hat das als Abendessen sehr gut gepasst.

Ich habe mich an eine Rezept erinnert, das ich vor (!) 14 Jahren verbloggt habe: Der Wildreissalat. Mit Karotten, Frühlingszwiebeln, Rosinen und Walnüssen. Ich habe nur anstatt Wildreis normalen Reis verwendet und anstatt Walnüssen Sonnenblumenkerne. Es war sehr lecker!

Und man sieht: Auch wenn es manchmal sehr, sehr lange dauert, bis man ein Rezept wieder zubereitet, es ist doch hilfreich, es verbloggt zu haben 😀 

Sonntag, 23. März 2025

Im Kräuterglück: Salat mit Vogelmiere

Die Vogelmiere im Terrakottatöpfchen selbst gesät

Die Vogelmiere ist ein zartes aber dennoch sehr robustes und vielfältig nutzbares Wildkraut. 
Ich kenne sie als "Unkraut" aus der Zeit, als wir einen Schrebergarten gepachtet hatten.
Ich habe sie büschelweise auf den Kompost geschmissen, nichtsahnend, dass sie weit wertvoller als unser kultivierter Salat gewesen wäre.

Ihr Geschmack ist mild und erinnert an jungen Mais. 
Sie überzeugt vor allem mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C, aber auch 
mit ihren kostbaren Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen.

Die Vogelmiere zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
Die Blätter sind lang gestielt, unbehaart, eiförmig und laufen am Ende des Blattes spitz zu.
Die 5 weißen Blütenblätter sind tief eingeschnitten, sodass man denkt, es sind 10 Blütenblätter.
Nach der Blüte entwickeln sich kleine Kapselfrüchte, die bei Reife aufbrechen und zahlreiche winzige, braunrote Samen freigeben.

Besondere Erkennungsmerkmale:
Am Stängel läuft auf einer Seite eine Haarleiste entlang (Irokesenschnitt). So kann sie den Tau schnell in die Wurzel leiten.
Sie hat einen sogenannten Hühnerdarm (Gefäßbündelstrang): ein dehnbarer Faden erscheint, wenn man den Stängel vorsichtig auseinanderzieht.

Wie immer: nur sammeln, was man sicher kennt und eindeutig bestimmen kann.

 

Wintersalat mit Vogelmiere


Zutaten für 4 Portionen:
2 Hände voll Vogelmiere
2 Karotten  (ich habe dieses Mal rote Paprika verwendet)
2 Handvoll Rotkohl
1 Handvoll Walnüsse
8 Datteln

Zutaten für das Dressing:
4 EL Olivenöl
2 EL Balsamico-Essig
1 TL Senf
etwas Honig oder Ahornsirup
1 Knoblauchzehe
Salz
Schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten in beliebig große Stücke schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten in ein Schraubglas geben, verschließen und kräftig schütteln und gleichmäßig über den Salat träufeln.

Montag, 24. Februar 2025

Salat mit Fenchel, Orangen und Cranberries

Im Winter mag ich Salat mit Orangen sehr gerne. Eigentlich lieber als Orangen pur. Die Früchte lassen sich toll mit Chicorée oder Feldsalat kombinieren. Oder mit Fenchel. Dafür wartet seit Jahren ein Rezept auf diesem Blog in den Entwürfen auf die Veröffentlichung ... vor Kurzem dachte ich daran. Mensch, Cranbieries habe ich da, Orangen ... und es wird Zeit für Fenchel. 

Voilà ... ein besonderer Wintersalat! Dies ist wieder ein Rezept, welches auf dem New York Kochbuch basier, allerdings wurde es doch in einigen Punkten abgewandelt.

 Salat mit Fenchel, Orangen und Cranberries


für 4 Portionen

4 Fenchelknollen
Saft von 1 Zitrone 
Salz
Pfeffer
1 rote Zwiebel
4 Orangen
 Anissamen
2 EL Ahornsirup
4 EL Olivenöl
2 Cranberries

Die Fenchelknollen waschen, trocken tupfen, vierteln und keilförmig von den Strünken sowie den Stielen befreien. Das Grün abzupfen und beiseite stellen. Den Fenchel mit einem scharfen Messer in hauchdünne Streifen schneiden bzw. hobeln. Die Zwiebel schälen und würfeln. Alles in eine Schüssel geben, mit dem Zitronensaft vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. 

3 der 4 Orangen schälen und in kleine Stücke schneiden. Die übrige Orange auspressen und den Saft in einem Topf mit den Anissamen aufkochen. Anschließend den Ahornsirup unterrühren.

Den Fenchel mit dem Olivenöl und dem Orangensaft vermengen und mit den Orangenstückchen und Cranberries vermischen. Mit dem Fenchelgrün garniert servieren.

Dienstag, 18. Februar 2025

Im Kräuterglück: Labkraut-Salat


Heute gibt es was mit Wiesenlabkraut. Es ist wahrlich eine Bereicherung der Wildkräuterküche. Es ist geschmacklich sehr lecker und es soll den Stoffwechsel ankurbeln und dem  Körper helfen zu "entgiften".
Ein großer Vorteil des Wiesenlabkrauts ist, dass man es fast ganzjährig findet. Selbst unter einer leichten Schneedecke schaut es sofort wieder neugierig heraus. 
Das Wiesenlabkraut hat einen vierkantigen Stängel. Die Blätter sind quirlartig in Etagen am Stängel angeordnet. Diese außergewöhnliche Blattanordnung macht eine Verwechslung mit eventuell giftigen Pflanzen unmöglich.  Es blüht ab Mai und hat pro Blüte vier kleine weiße Blütenblättchen. Im Sommer bilden sie  einen traubenartigen Blütenstand.
Die jungen Blätter und saftigen Triebspitzen eignen sich sehr gut für Salat, Pesto, Suppen und Smoothies. Sie schmecken roh mild und salatartig. Am leckersten sind sie im März und April kurz bevor die Blüte beginnt.


 Labkraut-Bruschetta

für 4 Portionen

1 frisches Baguette oder 4 Scheiben Brot
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 Dose weiße Riesenbohnen
200 g vorgekochte rote Bete
1 Apfel
1 Handvoll Wiesen-Labkraut
2 EL Balsamico-Essig
Saft von einer Zitrone

Das Baguette in Scheiben schneiden, mit Olivenöl bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen und von beiden Seiten goldbraun in einer Pfanne anbraten.

Beide Seiten mit einer Knoblauchzehe einreiben.

Die Bohnen abschneidne und Rote Bete, Apfel und das Labkraut klein schneiden und mit  dem Olivenöl, Essig, dem Zitronensaft (lieber erst einmal sparsam mit dem Zitronensaft sein und 1-2 EL dazugeben und nach Beliebe mehr) und einer sehr fein gehackten Knoblauchzehe vermengen.  

Nach Belieben salzen und pfeffern. Die fertige Mischung aufs Brot geben und mit Labkraut garnieren.

So, das war das Originalrezept.

Bei uns hat das mit dem Brot nicht geklappt.
Der Belag ist uns immer runtergepurzelt.
Das war dann der Grund, dass wir einfach einen Salat aus den Zutaten gemacht haben und ein knuspriges Knoblauchbrot dazu gereicht haben.


Übrigens, wer mehr über Wildkräuter erfahren möchte, sie selbst sammeln und zubereiten: Im April gibt in der Black Forest Lodge im Nordschwarzwald ein weiteres Wildkräuterwochenende! Es gibt schon Teilnehmer, sodass das Event auf jeden Fall stattfindet, aber es gibt auch noch freie Plätze. Wer Interesse hat, findet hier weitere Informationen

Freitag, 17. Mai 2024

Einfach und mild: Spitzkohlsalat

 Als wir am 1. Mai wandern und anschließend grillen waren, hatte meine Tante einen Spitzkohlsalat mitgebracht. Er kam bei allen sehr gut an und eignet sich perfekt als Beilage zum Grillen. Der Salat ist saftig, und doch schön mild. Und es tut ihm gut, wenn man ihn eine Weile ziehen lässt. Gestern habe ich ihn zu gebratenem Tofu serviert, auch gut.

Ich habe meine Tante nach dem Rezept gefragt, da meinte sie: Das gibt es so nicht. Im Anschluss hat sie mir zumindest die Zutaten geschickt, die sie verwendet hat. Darauf basierend habe ich den Salat nun nachgebastelt. Die Mengenverhältnisse für das Dressing sind nicht in Stein gemeißelt, es hängt auch von der Kohlmenge ab. Natürlich kann man den Salat auch mit nur einem halben Spitzkohl zubereiten.

Und der gemahlene Kümmel ist wichtig. Dann ist er schön dezent und nicht so dominant wie ganzer Kümmel, das kann ich nur empfehlen.


Spitzkohlsalat


1 Spitzkohl
1 Zwiebel
6 EL neutrales Öl
5 EL Wasser
4 EL Apfelessig
2 EL Zucker
1 TL Salz
Pfeffer
2 Prisen gemahlener Kümmel

Den Kohl mit dem Messer in feine Streifen schneiden.
Die Zwiebel fein hacken.
Für das Dressing Öl, Wasser, Essig, Zucker, Salz, Pfeffer, Kümmel und die Zwiebelstücke gut vermengen. Dann das Dressing gut mit dem Kohl vermengen und ziehen lassen.

Mittwoch, 10. April 2024

Im Kräuterglück: Salat mit Gundermann

Ich glaube bei diesem Rezept muss ich erst den "Gewöhnlichen Gundermann" vorstellen.
Meinen Augen ist er seit langem vertraut mit seinen sattgrünen herzförmigen Blättern und dem schönen gekerbten Blattrand. Allerdings kannte ich bis vor kurzem weder seinen Namen, noch seinen tollen besonderen Geschmack. Reibt man die Blätter zwischen den Fingern, so verströmen sie einen würzigen Duft. Das Aroma kommt allerdings durch Erwärmen noch besser zur Geltung. Deshalb ist er eine Zutat der berühmten Gründonnerstagssuppe. Durch seine tollen Inhaltsstoffe ist der Gundermann in vielerlei Hinsicht für die Gesundheit einsetzbar, er unterstützt die Abwehrkräfte und regt den Stoffwechsel an.

Noch etwas: 
Gundermann ist nicht nur essbar. Er hat Geschmack. Markant. Herb. 
Man sagt: 
Man liebt ihn oder man hasst ihn. Ich habe bisher nur Menschen kennengelernt, die ihn zumindest mögen!!


Salat mit Gundermann

für 4 Portionen

2 Äpfel
4 Sellerie Stangen
1 Handvoll Gundermann Blätter
1 TL Schwarzkümmel
Saft von einer Zitrone
etwas Ahornsirup 
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Äpfel kleinschneiden.

Die Selleriestangen in Scheiben schneiden.

 Den Gundermann fein hacken. 

Aus Zitronensaft, Ahornsirup, Olivenöl, Schwarzkümmel, Salz und Pfeffer ein Dressing zubereiten.

Alles miteinander vermengen, abschmecken und genießen.

Donnerstag, 24. August 2023

Salatsauce - bei mir immer ein Drama

Eine leckere Salatsauce hinzubekommen macht mir immer wieder Kummer. Wenn wir Besuch haben, drücke ich mich immer davor und lasse Tochter, Sohn oder Schwiegertochter diesen Job übernehmen. Was ist so schwer daran? Eines weiß ich, es muss ein guter Essig und ein guter Senf sein und beim Süßen darf man nicht zuviel erwischen. Weil ich mich so schwer damit tue, bin ich meinen Kolleginnen sehr dankbar um folgendes Rezept. Wie sie es geschafft haben, daran zu kommen ist ein Geheimnis, denn es stammt von einem renommierten Restaurant bei uns in der Gegend.
Diese Salatsoße passt auf jeden Fall zu jedem grünen Salat, aber auch zu Karotten- , Rote Beete- und Bohnensalat u.v.m. kann man sich die Soße vorstellen.


Salatsauce - mein Grundrezept

100 ml Apfelsaft
100 ml Öl
100 ml Essig
2 TL Salz
Pfeffer
2 TL körnige Gemüsebrühe
2 TL Dijon-Senf
2 TL Mandelmus hell
3 TL Worcestersoße
2 TL Honig

Alle Zutaten gut vermischen. Ich habe den Zauberstab genommen.
Abschmecken.
In ein verschließbares dunkles Gefäß oder Flasche abfüllen. Die Soße ist etwa 5 Tage haltbar wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt wird.

Natürlich kann dieses Dressing nach Bedarf mit Knoblauch und Kräutern variiert werden.
Als Topping sind geröstete Sonnenblumenkerne

Samstag, 28. Januar 2023

Lauch-Rohkost - würzig und heilsam


Dass roher Lauch einen vorzüglichen Geschmack hat, kann man mit diesem Salat entdecken.
Er ist zarter und milder als die Zwiebel und sorgt für Abwechslung im Speiseplan. Durch seinen Gehalt an Vitamin B und C sowie wichtigen Mineralstoffen ist er wertvoller regionaler und saisonaler Beitrag für gesunde Ernährung.
Ganz wichtig ist, daß man bei diesem Salat eine lange Marinierzeit einhält. Sie sollte mindestens 2 Stunden sein, kann aber auch 24 Stunden betragen.
Ich habe es ausprobiert. Mir hat der Salat am ersten Abend nach 2 Stunden marinieren gut geschmeckt, aber am 2. Abend nach gut 24 Stunden war ich begeistert!!


 Lauch-Rohkost

für 4-6 Portionen

5 Eier
3 Lauchstangen
3 Gewürzgurken
2 Äpfel
2 EL Essig
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
Pfeffer
100 g Joghurt
50 g Crème fraîche
Worcestersoße
Kräuter nach Wahl (bei mir Sprossen)

Die Eier hartkochen und abkühlen lassen. Dann schälen und fein würfeln.
1 Ei zum Dekorieren auf der Seite lassen.

Den Lauch der Länge nach halbieren, unter fließendem Wasser waschen, die ganz dunkelgrünen Teile abschneiden und den Rest in feine Ringe schneiden.

Die Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden.
 Die Äpfel waschen und mit einer groben Reibe zerkleinern.

Essig mit Zucker, Salz, Pfeffer und Joghurt gut verrühren. Dann die Creme fraîche unterheben. Das Ganze abschmecken und mit Worchestersoße verfeinern.

Diese Marinade zum Lauch und den Äpfeln geben, gut durchmischen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. 

Vor dem Servieren die Eiwürfel und die Gurkenwürfel unter den Salat heben. Diesen eventuell noch nachwürzen, mit den Kräutern bestreuen und servieren.

Da mein Kräuterbeet im Winter nicht viel hergibt, bin ich momentan dabei, regelmäßig Sprossen zu ziehen. 
Für diesem Salat waren meine Rotklee-Sprossen gerade perfekt gekeimt.

+

Montag, 16. Januar 2023

Eine geniale Idee: Blumenkohl-Taboulé

Gibt es hier jemanden, der am veganen Januar - dem Veganuary - teilnimmt? Ich muss gleich gestehen, dass ich es mir vorgenommen habe und gleich gescheitert bin. Über Silvester hatte ich Gäste, und es gab so viele nicht-vegane Reste, die ich nicht wegwerfen wollte ... tja, und irgendwie bin ich nicht reingekommen in die streng vegane Ernährung.
Aber immerhin: Ich trinke Hafermilch im Kaffee und kann damit ganz gut leben. Und ich esse gerade weniger Käse - weniger Käse und mehr gesunde vegane Aufstriche war auch mittelfristig meine Motivation. Und ich koche gerade auch mehr vegan als sonst. Daher bin ich zufrieden unzufrieden mit mir ;-)

Dass ich so motiviert neue, vegane Dinge ausprobiere, liegt auch an einem Weihnachtsgeschenk: dem Kochbuch Vegan rock you von Regine und Ansgar Freyberg. Darin sind ein paar ziemlich tolle Rezepte ... und mein absolutes Highlight präsentiere ich euch jetzt: Blumenkohl-Taboulé.


Blumenkohl schreddern und dann anstatt Bulgur im Taboulé servieren. Eine geniale Idee, die ich auf Empfehlung sofort ausprobieren musste. Der Blumenkohl macht sich super zusammen mit den anderen Zutaten wie Minze, Cashews, Trockenfrüchten ... und einem leckeren Dressing.
Wir waren wirklich sehr begeistert und den Salat merke ich mir definitiv (das heißt was, wenn man schon fast ein Jahrzehnt bloggt und sehr viel ausprobiert).


Mittwoch, 15. September 2021

Feuriger Tomaten-Mango-Salat

Dieses Rezept hat eine sehr liebe Kollegin in meine Geburtstagskarte geschrieben. Natürlich weiß Sie von diesem Blog und daß ich sehr gerne neue Rezepte ausprobiere. Ist das nicht eine kreative, sinnliche, köstliche und sehr liebenswürdige Art der Gratulation, die sich von vielen Glückwunschkarten wohltuend abhebt. Das Rezept habe ich natürlich gemacht und dieser Salat ist sommer-hit-verdächtig. Große dicke Fleischtomaten sind jetzt im Sommer schon alleine ein "Gedicht" und mit der reifen Mango und den Frühlingszwiebeln einfach super lecker. Das I-Tüpfelchen ist das feurige Oliven-Chilliöl. Da läßt man keinen Tropfen auf dem Teller. 


Auch dieser Spruch von Franz Kafka hat eine versöhnliche Aussicht für das Altwerden.

Mittwoch, 11. August 2021

Sommerlicher Gurken-Mango-Salat

Endlich wird's diesen August mal für ein paar Tage Sommer! Ich freue mich darauf, in den nächsten Tagen mal meine Sommerkleider zu tragen! Die Temperaturen bedeuten auch: Salatzeit anstatt Suppenzeit. Ein Klassiker für heiße Tage ist der Melonen-Feta-Salat geworden. Die Kombination Tomate-Mozzarella geht sowieso immer. Ein neues Rezept habe ich auch ausprobiert: Ein Gurken-Mango-Salat, den ich auf der Rezeptseite von Aldi Süd gefunden habe.


Mango kombiniere ich auch gern mit Mozzarella oder Büffelmozzarella - allerdings muss es auch nicht unbedingt Käse sein. Der Salat hier ist der beste Beweis. Die Kombi aus (bei mir frischem Salat aus dem Garten), Gurke, Mango und Minze ist so schön sommerlich. Übrigens sollen die roten Würfel auf dem Bild eigentlich Chili sein ... das schmeckt sicher auch super. Wer es milder mag (oder wie ich keine frischen Chilischoten daheim hat) ... der kann auch einfach Paprika ganz klein schneiden. Das gibt unabhängig vom Geschmack einen schönen Farbtupfer.

Freitag, 6. August 2021

Lauwarmer Quinoasalat mit geröstetem Gemüse

Ich liebe bekanntlich Ofengemüse. Und Quinoa. Diesmal habe ich beides für einen lauwarmen Salat kombiniert (wobei Salat keine korrekte Bezeichnung ist, wenn man darunter Rohkost versteht). Jedenfalls besteht dieses Essen aus viel leckerem Gemüse mit etwas exotischen Gewürzen. Und sättigend-nussigem Quinoa. Ich fand die Kombi sehr lecker (natürlich kann man das Gemüse je nach Saison variieren ... bei mir gab's Zucchini und Karotten ... demnächst dann mit Gemüse aus dem Gemüsegarten).


Lauwarmer Quinoasalat mit geröstetem Gemüse

für 2 Portionen

Quinoa:
120 g Quinoa
etwas Salz

Ofengemüse:
2-3 Karotten (ca. 200g) 
1-2 Zucchini (ca. 200g) 
1 Paprika
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel 
1 TL Koriander
1/2 TL Zimt
1 Prise Cayenne-Pfeffer
Salz, Pfeffer 

Dressing:
2 EL Olivenöl 
2 EL Zitronensaft 
1 TL Ahornsirup 
Salz, Pfeffer

Garnitur:
30 g Cashewkerne
Schnittlauch

Quinoa wie hier beschrieben zubereiten. 

Das Gemüse waschen, die Paprika entkernen. Karotten, Zucchini und Paprika in mundgerechte Stücke schneiden und mit 2 EL Öl und den Gewürzen vermengen. 

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und 20-30 Minuten im Ofen bissfest garen.

Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft, Ahornsirup Salz und Pfeffer gut verrühren.

Den Schnittlauch kleinschneiden. Die Cahsewkerne hacken und ohne Fett in einer Pfanne etwas anrösten. 

Das Quinoa mit dem Gemüse und Dressing vermengen und mit den Cashewkernen und Schnittlauch bestreuen.

Mittwoch, 7. Juli 2021

Omelett mit Kräuter-Misch-Salat: die Frühsommer Edition

  
Immer wenn ich auf unserem Wochenmarkt einkaufe, nehme ich eine Tüte Kräutersalat von unserem Biobauern mit. 

Der Marktstand des Biobauern

Meistens dazu einen grünen Salat oder Radicchio mit, den ich mit Kräutersalat mische und aufwerte. Es ist immer spannend, was die Tüte enthält. Diese Woche sind enthalten:


Der Herr hat sich die Mühe gemacht, die enthaltenen Zutaten aufzuschreiben und mir diesen Zettel in die Hand gedrückt. Das ist eine tolle Idee, daß er seinen Kunden mitteilt, was für wertvolle Zutaten die Frühsommer Edition enthält.
Darüber hinaus hat er mir den Tipp mit dem Omelette gegeben. 
Es hat saftig und herzhaft geschmeckt. Eine Geschmacksexplosion auf Zunge und Gaumen.

Der Kräutersalat eine Woche später

Ich wäre früher nie auf die Idee gekommen, das Grün der Radieschen, Löwenzahn- oder Schnittlauchblüten zu essen. Aber sie schmecken köstlich. Ganz besonders liebe ich das Grün des Fenchels. Ich bin dadurch viel mutiger geworden und mein Kräuterbeet wird viel intensiver genutzt.

 

Meine Tochter hat bereits ein wunderbares Omelett auf diesem Blog veröffentlicht. Das Grundrezept habe ich auch prompt von ihr übernommen und mich auch genau an die Anleitung gehalten. Nicht schlecht, wenn man es so macht. Den Fehler das Omelett mit zu großer Hitze zu backen habe ich schon zu oft gemacht.  
Es hat uns sehr gut geschmeckt und mit Salat ist es ein herrlich sommerliches Mittag- oder Abendessen.

 

Omelett mit Kräuter-Misch-Salat

Zutaten für 1 großes Omelett

6 Eier
  Salz
  Pfeffer
2 EL Öl
10 g Butter
50 g Bergkäse
  
Die Eier mit dem Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und mit einer Gabel verquirlen. In einer Pfanne Öl und Butter erhitzen. Die Kräuter waschen und etwas zerkleinern.

Sobald die Butter geschmolzen ist, die Herdtemperatur reduzieren (das Omelett sollte bei mittlerer bis niedriger Hitze gebraten werden). Die Eiermischung in die Pfanne füllen. Nach einer Minute die Kräuter und Käse darüberstreuen. Das Omelett 5-10 Minuten fertigbacken, bis die Eiermasse gestockt ist (aber bei nicht zu großer Hitze, sodass das Omelett unten nicht anbrennt). Das Omelett auf einen Deckel gleiten lassen und auch noch auf der Seite mit den Kräutern kurz anbraten. 
Das gibt einen leckeren deftigen Geschmack!!

Freitag, 11. Juni 2021

Erdbeer-Buchweizen-Salat mit Gänseblümchen-Topping

Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.
Süße wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land (Eduard Mörike)
Und wie!!!!!
 
 
Jetzt sind wir endlich angekommen. Wir müssen es nicht mehr ahnen. Sie sind da. Die Düfte und die leckeren Früchte des Frühjahrs. Die Bärlauchsaison ist schon vorbei. Aber Rhabarber, Spargel und Erdbeeren können wir nach Herzenslust schlemmen. Ich habe ein neues Rezept entdeckt und gleich umgesetzt.
 
Mit Buchweizen habe ich noch nie etwas gemacht und noch nie im Regal wahrgenommen.
(Aber meine Tochter hat auf diesem Blog schon ein Rezept mit Buchweizenmehl gebacken).
Umso interessanter ist es, den Buchweizen kennenzulernen. Man stellt sich erst mal "richtiges" Getreide vor. Aber Buchweizen gehört zu den Knöterichgewächsen und wird bei Wikipedia als Pseudogetreide bezeichnet. Deshalb hat es mich auch zuerst gewundert, daß man die Körnchen nur kurz anrösten muss und nicht vorher mahlen oder einweichen muss.
 
Wie ich gerade feststelle - man kann ihn auch knabbern- 😋 Wie auf dem Foto sieht er aus wie kleine kantige Nüßchen und schmeckt auch frisch und nussig.


 Erdbeer-Buchweizen-Salat

 Zutaten für 4 Portionen
 
100 g Buchweizen
300 g Erdbeeren
2 TL Honig
4 TL dunklen Balsamicoessig
 1 Handvoll Gänseblümchen 

Buchweizen in einer kleinen Pfanne kurz anrösten. Erdbeeren halbieren, mit Honig und Balsamico marinieren und mit den gerösteten Buchweizen und Gänseblümchen bestreuen.

Dienstag, 25. Mai 2021

Frühlingssalat mit Lupinen (oder: die Neuentdeckung der Lupinenkerne)

Wenn ich meinen Bruder und seine Familie besuche, werde ich essenstechnisch immer inspiriert (im Moment sehr zur gesunden und veganen Küche). Beim letzten Besuch gab er mir Lupinenkerne mit. Ein in Deutschland angebautes Produkt (ich bekam diese hier), zudem erhalten Lupinenkerne unglaublich viel Eiweiß. Zwei schlagkräftige Vorteile.

Die rohen Lupinenkerne muss man einige Stunden in Wasser einweichen und dann 1-2 Stunden kochen, ähnlich wie Kichererbsen. In diese Kategorie würde ich sie auch einordnen. Sie schmecken ähnlich, ein wenig nussiger. 

Die gekochten Lupinenkerne sind bei mir dann in einem Salat gelandet. Der Frühlingssalat mit Lupinen kam wie gerufen. Er war sehr lecker. Und ich hab wieder mal etwas Neues entdeckt.

Sonntag, 2. Mai 2021

Salat mit (roten) Linsen und Roter Bete

Hülsenfrüchte ... ich mag sie sehr gerne und ich weiß, wie gesund sie sind. Und was für eine supermegatolle Proteinquelle sie sind.

Dafür dass sie so lecker und gesund sind, gibt es sie bei mir viel zu selten. Es geht einfach schneller, sich eine Scheibe Brot abzuschneiden, als Linsen abzukochen. Na ja. Ab und zu regelmäßig - sicher alle paar Wochen - gibt es bei mir Linsen. Zum Beispiel im indischen Dal oder als Brotaufstrich oder als Salat.

Die neueste Salatversion besteht aus roten Linsen, roter Beete, Frühlingszwiebeln und ein paar exotischen Gewürzen. Ich finde den Salat äußerst praktisch, da man auch vorgekochte rote Bete nehmen kann (auch wenn frische besser sind). Und im Notfall auch normale Zwiebeln, angebraten oder nicht. Also kann man sich einen Salat ohne frisches Gemüse zubereiten (ich gehe im Moment seltener als früher zum Einkaufen, daher kann der Fall bei mir schon mal eintreten, dass das Gemüse knapp wird. Es wird auch leider noch ein wenig dauern, bis ich frische Dinge aus meinem Gemüsegarten ernten kann). Eine schöne Kombi, und die Gewürze reißen es geschmacklich raus.

Ich bin auf das Rezept auf einer Thermomix-Seite gestoßen. Allerdings würde ich behaupten, dass in dem Fall der Thermomix wirklich keine Vorteile bietet, wenn man eine Herdplatte hat, auf der man die Linsen abkochen kann. Das Chefkoch-Rezept findet sich hier.

Mittwoch, 10. März 2021

Sooo lecker: vegetarischer Caesar-Salat


Eine neue Runde von »Koch mein Rezept«! Juhu, wenn es schon keine Events mehr gibt, dann wenigstens ein Blog-Event. Und dieses Blogevent hat mir ein neues Highlight-Rezept beschert.

In der aktuellen Runde durfte ich ein Rezept von Jill' Kleinem Kuliversum aussuchen. Jill bloggt dort seit 2016 und macht wunderschöne Fotos. Als ich mich bei ihr umsah, speicherte ich sofort ganz viele Rezepte ab. Alles so schön international, und kreativ, und spannend. Gleichzeitig klingen die Rezepte nicht abgehoben, sondern machbar. Auch mit wenigen Zutaten. Den vietnamesischen Kohlrabisalat mit Austernpilzen werde ich definitiv noch machen. Genauso wie die luxemburgische Linsensuppe

Für das Blogevent jedoch gab es den vegetarischen Caesar Salad. Mein Freund ist sofort darauf angesprungen, als ich von dem Rezept erzählte und eine lebhafte Diskussion über Zutaten und Dressing dieses Salates ist entstanden. Dass das Dressing irgendwie besonders ist, da waren wir uns einig. In die nicht-vegetarische Variante kommen Sardellen, da war ich mir sicher. In Jill's Rezept kommen Kapern. Die sind so wunderbar würzig, zusammen mit dem Parmesan. Da braucht es meiner Meinung nach definitiv keine Sardellen. Sehr froh war ich, dass die Zubereitung der Mayonnaise geklappt hat. 


Beim Zubereiten des Salates gab es einen Panik-Moment, als ich den Kühlschrank nach Parmesan durchsuchte - und keinen fand. So fuhr mein Freund los, während ich den Salat vorbereitete, die Tomaten schnitt, die Eier koche und die Croutons (mit Knoblauch) röstete. Das Dressing haben wir nur mit dem Romana-Salat vermischt und alles andere liebevoll darüber angeordnet. Schon von diesem Anblick war ich begeistert:


Unsere Unterhaltung beim Essen bestand eigentlich nur aus dem Satz (oft wiederholt): Das ist sooo lecker! Wir waren wirklich beide begeistert. So eine leckere Kombi. Ich will diesen Salat unbedingt wieder machen. Was für ein tolles Rezept ich durch das Blogevent entdeckt habe. Danke!

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft