Posts mit dem Label Limette werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Limette werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 3. Juni 2020

Spargel-Kokos-Pasta mit Zitronenmelisse - die Limette macht's

Gestern wollte ich Nudeln essen. Ein Rest Kokosmilch im Kühlschrank. Grünen Spargel gabs diese Saison erst ein Mal. Also googelte ich nach "Spargel" und "Kokosmilch". Die Spargel-Kokos-Pasta mit Zitronenmelisse klang super. Dazu Resteverwertung wie für mich gemacht! In die vegane Pasta kommt grüner Spargel und Kokosmilch. Chilischote und Limette - beides war noch in meinem Kühlschrank. Perfekt! Und dann die Zitronenmelisse ... der Busch in meinem Gemüsegarten gedeiht, und ich verwende sie kaum. Auch die Melisse fand als Garnitur Anwendung.


Ich habe Kritharaki-Nudeln verwendet. Und etwas mehr Spargel als Nudeln, daher sieht mein Foto eher wie ein Spargel-Risotto aus. Wie dem auch sei, es war unglaublich lecker. Die leichte Schärfe der Chili, die sämige Kokosmilch - und natürlich der frische Limettengeschmack. Der hat es noch rausgerissen.
Wer einmal mit Spargel experimentieren will, dem sei diese vegane Pasta ans Herz gelegt.

Sonntag, 6. Mai 2018

Garten trifft Wald - Rhabarbergelee mit Waldmeister

Es ist so wunderbar, was der Frühling hervorzaubert und was die Natur alles bietet. Nach Genuss unseres geliebten Bärlauchpestos, dem frischen Schnittlauch aus dem Kräuterbeet und dem ersten Spargel, geht es schon weiter mit Rhabarber. Willkommen kulinarischer Frühling - wie schön, dass es die verschiedenen Jahreszeiten gibt. 


vorbereitetes Glas mit Waldmeister - fast zu schade zum Gelee einfüllen
Waldmeister wächst in schattigen Orten in Laub- und Mischwäldern. Es war keine Problem welchen im Wald zu finden. Man kann aber auch Waldmeister beim Gärtner im Topf kaufen. Waldmeister soll übrigens beruhigend und krampflösend wirken.


wenn kein Glas mehr voll wird, fülle ich den Rest immer in kleine Schälchen zu sofort probieren

 Rhabarbergelee mit Waldmeister

Zutaten: 

1,5 kg frischer Rhabarber
1 Hand voll Waldmeister
500 g Gelierzucker 2:1
1 Limette

Rhabarber putzen, abspülen, in etwa 2 cm lange Stücke schneiden und mit 600 ml Wasser aufkochen. Bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten kochen lassen

Den Fruchtbrei in ein mit einem angefeuchteten Tuch ausgelegtes Sieb geben, abtropfen und abkühlen lassen. Etwas ausdrücken (der Saft wird anschließend benötigt, den also nicht weggießen).

Waldmeister abspülen, sehr gut trocken schütteln und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Blätter in heiß ausgespülte Schraubgläser verteilen.

900 ml vom abgetropften Rhabarbersaft abmessen und zusammen mit dem Gelierzucker und dem ausgepressten Saft der Limette in einem großen Topf verrühren. Unter Rühren langsam aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Auf einem flachen Teller eine Gelierprobe machen. Bleibt das Gelee flüssig, noch weitere 3 Minuten kochen und die Probe wiederholen.

Das fertige Gelee sofort randvoll in die Gläser füllen. Die Gläser sofort verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen. Währen des Abkühlens die Gläser zwischendurch erneut auf den Kopf drehen, damit sich die Blätter im Gelee gleichmäßig verteilen. 

Mir ist es leider nur bei einem Glas gelungen, daß man den Waldmeister schön sieht.
In den anderen Gläsern ist er zusammengesackt.

Ausbeute vom doppelten Rezept

Das Gelee hat eine sehr ansprechende Farbe und einen sehr feinen leckeren Geschmack. Wir haben damit auch schon eine Nachspeise mit Naturjoghurt, Chiasamen und Kürbiskernen gesüsst

Donnerstag, 7. Januar 2016

Die einfachen Sesamnudeln von Gourmande

Da so viele Leute bei Gesprächen über's Essen oft hinzufügen, wie einfach und schnell ein Gericht doch geht, betone ich immer, dass es bei mir nicht hauptsächlich darum geht, einfach und schnell zu kochen. Sondern das Kochen an sich soll mir Spaß machen und ich sollte auch ein wenig Muße dazu haben, sonst esse ich eben schnell ein Müsli oder Käsebrot -so lautet generell meine Devise (und ich muss ja für keine Familie kochen sondern tue es oft nur für mich). Aber zugegeben, ein paar einfache Gerichte in petto zu haben ist manchmal auch nicht schlecht. Denn ab und zu ist mir nach warmem Essen und ich bin schon sehr hungrig oder will eben doch so schnell wie möglich andere Dinge erledigen.


Mal ganz abgesehen von dem obigen Thema haben mich Gourmande's einfache Sesamnudeln sofort angesprochen. Wie so ziemlich jedes Rezept, weshalb ich auch schon einiges von ihrem Blog nachgemacht habe! Auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Die asiatischen Mie-Nudeln mit Frühlingszwiebeln und Paprika als Gemüse, die mit Limette, Sojasauce und Reisessig gewürzt und mit Sesam dekoriert werden schmecken einfach klasse. Fanden meine Eltern übrigens auch.

Was die Zubereitung angeht, habe ich eie kleine Abwandlung vorgenommen: und zwar erst das Gemüse ein paar Minuten im Öl angebraten, dann die Herdtemperatur gesenkt und die anderen Zutaten für die Sauce hinzugegeben und am Schluss alles mit den Nudeln vermengt.


Ich hab extra Reisessig gekauft, da ich neugierig war. Den kann ich weiter brauchen, da es das Gericht öfter geben wird. Ich denke aber auch, dass man die Nudeln alternativ mit hellem Balsamico zubereiten könnte.

Freitag, 4. Dezember 2015

Nudeln mit Butternut-Kürbis und asiatischer Sauce

Eigentlich steht bei mir seit Jahren auf dem Plan, einmal Kürbislasagne und Kürbispesto zuzubereiten. Aber anstatt solche klassischen Gerichte in meinen Speiseplan aufzunehmen, probiere ich allerlei eher ausgefallene Rezepte aus. So wie diese Nudeln mit einer asiatisch angehauchten Sauce aus Limette, Sojasauce, Ingwer, Tahini und Koriander. Und gebackene Butternut-Kürbiswürfel on top. Für dieses Gericht eignet sich diese buttrig und nicht zu dominant schmeckende Kürbissorte am besten, wie ich finde. Und auch die Sauce ist wirklich lecker (ich mag diesen süß-sauren Geschmack bekanntlich ja sehr), eben eher asiatisch als italienisch. Das Originalrezept habe ich bei Naturally Ella gefunden.

Was die Nudelsorte angeht, so habe ich wenig kulturelles Feingefühl gezeigt, ich gebe es zu. Anstatt Udon-Nudeln habe ich Mie-Nudeln verwendet. Ist mit etwas unangenehm - "nehmen wir eben chinesische anstatt japanische Nudeln - ist ja alles das gleiche, asiatisch halt" - solche Sprüche bringe ich eigentlich nicht. Aber ich habe Udon-Nudeln nirgends gefunden und in einen asiatischen Supermarkt hat's nicht mehr gereicht (und ich wohne halt nicht in New York oder einer anderen Großstadt, wo's an jedem Eck Supermärkte mit typischen Produkten eines bestimmten Landes gibt). Jedenfalls habe ich in einem Sternartikel über asiatische Nudelkunde noch ein wenig recherchiert: Udon-Nudeln sind dicke japanische Weizennudeln (auf dem Bild bei Naturally Ella zu sehen). Und Mie ist ein Begriff für Eiernudeln. Mir hat's auch mit Mie-Nudeln geschmeckt.


Nudeln mit Butternut-Kürbis und asiatischer Sauce

für 2 Portionen

1 kleiner Butternut-Kürbis (ca. 500 g)
1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. 10 g)
ein paar Zweige frischer Koriander (alternativ Petersilie)
2 EL Tahini
1 EL Sojasauce
2 EL Limettensaft
1 EL Ahornsirup
Pfeffer
evtl. wenig Salz
2 EL Sesam
200 g Udon-Nudeln

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Kürbis waschen, schälen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel mit 1 EL Olivenöl vermengen und ca. 25 Minuten im Ofen backen.
Während dessen Knoblauch und Ingwer schälen und ganz fein scheiden. Beides in etwas Olivenöl für 3 Minuten anbraten. Knoblauch, Ingwer, Koriander, Tahini, Sojasauce, Limettensaft und Ahornsirup mit einem Mixer zu einer Sauce pürieren und mit Pfeffer und gegebenenfalls Salz würzen. 
Die Nudeln in Wasser abkochen.
Am Schluss die Nudeln mit der Sauce und dem Kürbis vermengen. Mit Sesam bestreut servieren.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Ein toller Energielieferant: Avocado-Champignon-Salat


Zu der Kooperation mit nu³ für die Preise des kulinarischen Sudoku's kam es, da mir eine nette Mitarbeiterin einen Guide zum Thema "Energie tanken" zugeschickt hat, speziell für die Jahreszeit, in der es draußen kalt und viel dunkel ist. Ich fand das E-Book sofort ansprechend, als ich einen Blick hineinwarf. Es sind schöne, motivierende Bilder drin, zudem gibt's eine Definition des Wortes "Energie" und (um jetzt mal zum hier wesentlichen Punkt zu kommen) ein paar Rezepte. Die haben mich ebenfalls sofort angesprochen. Als erstes habe ich einen Avocado-Champignon-Salat nachgemacht. Avocado's habe ich ja speziell im letzten, sportintensiven Jahr schätzen und lieben gelernt - als nährstoffreiches, äußerst vielseitig verwertbares Nahrungsmittel. Und so haben sie mir auch im Salat mit Champignons sehr gut geschmeckt. Bei mir gab's saisonbedingt auch noch ein wenig Feldsalat dazu. Das Dressing fand ich übrigens auch klasse - es schmeckt durch die Limette ganz intensiv sauer und durch den Kokosblütenzucker intensiv süß.

Unten könnt ihr den Link zum Guide sehen. Und falls ihr auch mal den Geschmack von Kokosblütenzucker kennen lernen wollt (der schmeckt nämlich genial nach karamell und ist gesünder als ganz normaler, weißer Zucker), dann macht doch bei meinem aktuellen Preisrätsel mit, denn dort kann man ihn gewinnen!

VisualNaviEnergyCampaign_995x114px

Avocado-Champignon-Salat

für 4 Vorspeise-Portionen (oder 2 große Portionen)

400 g Champignons
2 Avocados 
4 Tomaten 
1 Limette 
2 EL Schwarzkümmel-Öl (bei mir Leinöl)
Basilikum (bei mir getrocknetes Basilikum)
1 EL Kokosblütenzucker (z. B. nu3 Bio Kokosblütenzucker) 
Salz & Pfeffer

Avocados von Schale und Kern befreien und in Streifen schneiden. Tomaten waschen und Champignons putzen. In Scheiben schneiden und zur Avocado geben. Limettensaft mit Öl und Zucker vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Salat geben. Anrichten und mit Basilikum dekorieren.



Hier geht's zum kulinarischen Sudoku:

Mittwoch, 28. Januar 2015

Wirsing-Pasta

Nach der letzten Woche bin ich äußerst motiviert, mit dem (teils neu) entdeckten Wintergemüse weiterzukochen. Da kam Arne's Rezept für eine schnelle Pasta mit Wirsing sehr gelegen. Wurde gleich nachgemacht. Pasta geht immer. Gemüse auch. Da konnte nicht viel schief gehen.

Eigentlich ist das die richtige Zusammenfassung meiner Wintergemüse-Serie, und nicht mein Beitrag vom Sonntag: denn beim Kochen des Rezeptes ist mir aufgefallen, dass alle einzelnen Bestandteile der Wirsing-Pasta bereits in den verschiedenen Gerichten der Wintergemüse-Serie vorhanden waren: neben dem Wirsing auch die Pasta, Limette und auch so eine Art Béchamel-Sauce. Ein lustiger Zufall :-)


Und nun noch den Link für die "vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüse" bei Arne.


Das Essen schmeckte irgendwie bekannt nach Pasta Comfort Food - aber doch auch irgendwie neu durch die Limette und den Wirsing. Aber auch nicht zu sehr nach Wirsing, da kann ich die Kohl-Skeptiker beruhigen. Vielleicht ein gutes Einstiegsrezept?

Montag, 19. Januar 2015

Wintergemüse-Serie Teil I: Steckrübenpürée mit Tofu-Lauch

Das heutige Thema heißt STECKRÜBE. Die sich farblich irgendwo zwischen grün und lila bewegenden Kugeln sind mir auf dem Markt schon lange aufgefallen, da es sie an den meisten Ständen mit dem Label "heimisches Gemüse" oder "Eigenanbau" gab. Dass es sich dabei um Steckrüben handelt, wusste ich anfangs gar nicht. Das zeigt, dass ich völlig unvoreingenomen an das Kochen mit Steckrüben herangegangen bin. Erst bei meinen Recherchen später habe ich nämlich gelesen, dass Steckrüben nicht den allerbesten Ruf genießen. Zumindest bei den Leuten, die sich noch an die (Nach-)Kriegszeiten erinnern können. Wie hier und hier steht, so war die Steckrübe in den mageren Jahren teils das einzig verfügbare Lebensmittel. Zudem ist sie als Tierfutter verschrien.

Dazu sage ich nur: Zeit, das Image der Steckrübe aufzupolieren. Denn die Rübe kann sich wirklich essen lassen. Ich fand sie sogar vorzüglich. Das gelbe Fleisch würde ich geschmacklich irgendwo zwischen Kohlrabi, Pastinake und Karotte ansiedeln. Wobei ich den Geschmack der Pastinake zwischen Karotte und Kartoffel beschreiben würde ... ich dreh mich im Kreis ;-). Im Fazit ist alles nicht so weit voneinander entfernt. Süßlich schmeckt die Steckrübe jedenfalls. Und in Püréeform ganz zart. Ich habe mich beim Nachkochen nämlich für ein Steckrübenpürée mit Limettengeschmack entschieden. Das war echt der Renner, hat mich wirklich überzeugt. Dazu gab's bei mir noch Tofu mit Lauch, dass das ganze ein richtiges Hauptgericht wird. Das Pürée kann aber auch einfach so oder als Beilage zu Etwas anderem gegessen werden.


Steckrübenpüree mit Tofu-Lauch

für 2 Portionen

für das Steckrübenpüree:

für den Tofu-Lauch:
200 g Tofu
1/2 Stange Lauch
1 EL Ölivenöl
1 EL Sojasauce
1 EL Limettensaft
Cayennepfeffer, Salz, Pfeffer

Den Tofu würfeln. Den Lauch waschen, putzen und in Ringe schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Lauch und Tofu ca. 5 Minuten darin anbraten. Mit Sojasauce und Limettensaft ablöschen, für ein paar Minuten weiterbraten. Zum Schluss mit den Gewürzen abschmecken.

Anmerkung zur Reihenfolge der Zubereitung: Ich würde als erstes die Steckrüben kochen. Solange diese garen den Rest für das Püree zubereiten. Und dann würde ich mich um den Tofu kümmern. Zum Schluss noch die Steckrüben zerstampfen und die Milch unterrühren.

Samstag, 17. Januar 2015

Wintersalat mit gebratenen Birnen

Diese Woche im Hallenbad war es leider so, dass auf den zur Feierabendzeit eh schon recht gut besetzten Bahnen ungefähr doppelt so viele Schwimmer versucht haben, ihre Bahnen zu ziehen. Ein erfahrener Schwimmfreund meinte nur: "Neujahresvorsätze, im Februar ist das wieder vorbei". Ähnliches gilt wohl für sämtliche Fitness- und Yogastudios. Ich gebe ja zu, dass ich im Januar auch immer sehr motiviert mit neuen Vorsätzen starte. Aber solange es nicht nach dem Motto passiert "im alten Jahr war alles schlecht und nun wird schwupsdiwups alles gut weil 2015 im Datum steht", finde ich das gar nicht schlecht. Ich bemühe mich dieses Jahr besonders, ausdauernd in meinen Vorsätzen zu sein und kleine Schritte zu gehen. Täglich Yoga zu machen steht auch auf dem Programm. So habe ich mich bei der Detox-Challenge von yogaeasy.de angemeldet. Ich habe bis jetzt auch fleißig am Yogaprogramm teilgenommen, und sogar die ein oder andere Extra-Stunde hingelegt.


Die Ernährungsratschläge habe ich zwar nicht so eifrig eingehalten, aber ein Rezept im Rahmen der Detox-Challenge habe ich heute nachgemacht: Einen Wildkräutersalat mit gebratener Birne. Mangels Wildkräutern auf dem Markt gab's eben einen Winter-Blattsalat als Grundlage. Frische Blüten zur Deko habe ich (unter der Schneedecke) auch nicht gefunden. Und anstatt Piniengerne gab's bei mir Cashews. Die Birnen habe ich beim Anbraten mit etwas Ahornsirup karamellisiert. Das war's aber mit den Änderungen. So hat mir der Salat sehr gut geschmeckt. Besonders die gebratenen Birnen, diese Idee war auch ausschlaggebend für das Nachmachen des Salates. Das Dressing mit getrockneten Feigen, Minze und Limettensaft ist aber auch äußerst schmackhaft und passt sehr gut zu diesem fruchtigen Salat.

Samstag, 29. November 2014

Mango-Limetten-Dressing

Ich recycle zugegebenenmaßen derzeit das ein oder andere alte Rezept von meinem Blog und mache einen neuen Beitrag daraus. Das liegt daran, dass ich selbst gerne in meiner persönlichen, durch das Bloggen entstandenen Rezeptesammlung stöbere und so auf Dinge stoße, von denen ich beim ersten Ausprobieren sehr begeistert war und die es ewig nicht gab. So verhielt es sich auch mit folgendem Kichererbsensalat vom Blog my new roots. Den habe ich mir diese Woche als Mittagessen für's Büro vorbereitet. Der Clou bei diesem Salat, daran habe ich mich beim Stöbern sofort wieder erinnert, war das Dressing aus Mangofleisch und mit Limettensaft. Dieses eignet sich auch für alle fruchtigen Salate, egal ob mit oder ohne Kichererbsen. Warum nicht auch beim Salatdressing kreativ werden (siehe auch das neulich entdeckte Avocadodressing) und durch Obst für eine extraportion Vitamine im Dressing neben dem eigentlichen Salatinhalt sorgen?


Mango-Limetten-Dressing

für 2 große Portionen

1 Mango
Saft von 1 Limette
1 EL Olivenöl
Salz 
Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer

Die Mango waschen, schälen und das Fleisch würfeln. Die Mangostücke mit dem Limettensaft und Öl pürieren. Das Dressing mit Salz und (Cayenne-)pfeffer abschmecken.

Freitag, 20. Juni 2014

Mango-Bohnen-Salat

Und schon wieder ein Bohnensalat. Daran kann ich mich aber schon mal gewöhnen. Denn ich habe mir vorgenommen, etwas mehr Geld anzusparen, und Bohnen gehören zu den preisgünstigsten Lebensmitteln, mit denen man sich gesund satt essen kann. Zumindest wenn man die getrocknenten Hülsenfrüchte kauft und selbst abkocht, anstatt auf die Dosenware zurückzugreifen. Eigentlich viel besser (=nährstoffreicher) als Nudeln mit Tomatensauce oder Was-auch-immer-noch-im-Kühlschrank-ist, was bei mir untrennbar mit Erinnerungen an das Studentendasein verbunden ist. Nun gut, an die Bohnen könnt ihr euch in diesem Fall auf meinem Blog auch schon mal gewöhnen ;-)


Dieses Mal gibt's einen Bohnen-Mango-Salat. Ich habe hier Kidneybohnen genommen, im Originalrezept werden schwarze Bohnen verwendet. Die Mango sorgt für Süsse. Und das Dressing ist wie immer nicht zu vernachlässigen: hier ein erfrischendes Zitrus-Dressing mir Orangen-, Limetten- und Zitronensaft (sollte man nicht alle drei Obstsorten daheim haben, kann man auch nur ein oder zwei verwenden), solange die Säurekomponente durch mindestens eine Zitrusfrucht als Kontrast zur Mango erhalten bleibt.

Das Originalrezept gibt's hier: A High-Protein Vegan Salad For Post-Workout Bliss


Bohnen-Mango-Salat

1 Mango
250 g Bohnen, gekocht (entspricht einer Dose)
frischer Koriander
1 EL Zitronensaft
1 EL Limettensaft
1 EL Orangensaft
Salz
Pfeffer

Die Mango waschen und würfeln. Den Koriander fein hacken. Dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen (vorsichtig - sodass die Bohnen nicht zu Muss werden).

Montag, 9. Juni 2014

Sommergeschmack: bunte Zucchini

Seit drei Tagen kann man ihn richtig spüren, den Sommer: man kann ihn in der Schwere der Luft fühlen, im der bunten Blumenpracht und dem Grün der Natur sehen, und auch in passendem Essen schmecken. Zum Beispiel in Form von aromatischem Sommergemüse (und Eis natürlich ;-)). Zucchini spielen bei mir dabei eine wichtige Rolle. Hier eine Version von in Knoblauch und Butter gegarten Zucchinistücken, die mit Limettensaft und Schnittlauch verfeinert werden. Ziemlich puristisch, aber sehr fein. Für ein ganz leichtes Essen, braucht man meiner Meinung nach gar nichts mehr dazu servieren. Sonst eignet sich Brot.


Mit gelben Zucchini hab ich zum ersten Mal gekocht. Um sie aufzutreiben, musste ich in eine sehr grosse Filiale der gängigen Supermarktketten mit reicher Auswahl gehen. Während des Einkaufens hat sich der Zettel vom Abwiegen der Zucchini von dieser gelöst. An der Kasse nahm die Kassiererin die Zucchini in die Hand, schaute sie ganz gross an und fragte mich: Was ist denn das? Zum Glück hab ich den Zettel zum Einscannen der Ware wieder gefunden, sodass sie mir das mit der gelben Zucchini geglaubt hat. Im Geschmack hab ich keinen Unterschied zu den grünen Artgenossen feststellen können, aber optisch ist der grün-gelbe Farbmix durchaus nett.


Zucchini mit Knoblauch und Limettensaft

für 2 Portionen

1 Knoblauchzehe
400 g Zucchini (grün und gelb)
1 EL Butter
1/2 Bund Schnittlauch
1 EL Limettensaft
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Die Zucchini waschen, längs halbieren und in dünne Halbkreise schneiden.
Die Butter in einem Topf erhitzen, den Knoblauch darin eine Minute dünsten. Dann die Zucchini hinzugeben und bei zugedecktem Topfdeckel nach Wunsch bei mittlerer bis geriner Hitze bissfest garen (bei mir 7 Minuten). Den Schnittlauch hacken und zum Ende zusammen mit dem Limettensaft unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Rezept stammt aus dem Buch "Vegetarisch aus aller Welt" von Troth Wells, welches ich momentan aus der Bibliothek ausgeliehen habe. Bevor ich es morgen zurückbringe, werde ich noch einige Rezeptseiten kopieren. 

Donnerstag, 14. November 2013

Ein moderner Klassiker: Thai-Rindfleischsalat

Nach dem italienischen Klassiker (Nudelauflauf) aus dem letzten Post folgt nun ein thailändischer ...

Durch Donna Hay's Kochbuch "Modern Classics" blättere ich immer wieder gerne. Die Bilder in dem Buch sind einfach schön (eben auch schlicht & modern), und der Titel hält auch, was er verspricht. Ein weiterer Beweis dafür ist der Thai-Rindfleischsalat. Unter einem "modernen Klassiker" verstehe ich nämlich durchaus auch Rezepte, die aus der Küche anderer Länder stammen, sowie die Verwendung der ein oder anderen exotischen Zutat. Aber dennoch sollte das Ergebnis auf den europäischen Gaumen abgestimmt sein und nicht zu sehr nach Exotik und Experiment klingen.

Das Rezept gibt's auch auf der Webseite der Köchen, hier entlang bitteschön.


Der Salat schmeckt erfrischend abwechslungsreich. Das liegt unter anderem an dem Dressing aus Sojasauce, Fischsauce, Limettensaft und Zucker (klingt etwas anders als meine übliche Zutatenliste). Und nicht zu vergessen sind die Kaffir-Limettenblätter, die neben reichlich anderem Grünzeug in den Salat kommen. Für mich war das die Premiere mit den Blättern, die übrigens so aussehen (ich hab die Zutat gegoogelt, bevor ich im asiatischen Supermarkt danach gesucht habe):

Kaffir-Limettenblätter

Die Blätter haben übrigens, was wenig verwunderlich klingt, einen sehr intensiven Limettengeschmack. Noch intensiver als ich vermutet hätte.

Sonntag, 25. August 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: August-Rezept

Zeit für das monatliche Quinoa-Rezept. Die Monate des Jahres 2013 rennen nach meinem Empfinden nur so vorbei, während ich immer mehr spannende Rezepte mit Quinoa ansammle. Besonders drastisch ist das in der Salat-Kategorie zu spüren, also gibt's diesen Monat nochmal einen Salat. Je mehr Rezepte, desto schwieriger fällt mir die Wahl für das eine Monatsrezept. So präsentiere ich euch diesen Monat ein mit viel Sorgfalt ausgewähltes Rezept für einen veganen und glutenfreien Salat mit dem Namen: Crunchy Cashew Thai Quinoa Salad with Ginger Peanut Dressing. Für das Rezept habe ich mich entschieden, nachdem ich dieses Bild auf Bloglovin gesichtet hatte und der Titel ein exotisches Geschmackserlebnis zu werden versprach - was sich auch bewahrheitet hat. Dabei spielt das Dressing aus Erdnussbutter, Sojasauce, frischem Limettensaft sowie Ingwer definitiv eine wesentliche Rolle. Aber auch die verwendeten Gemüsesorten machen sich gut, insbesondere der Rotkohl, den ich nicht alle Tage in meinem Salat wiederfinde.


Das Originalrezept ist auf der Seite Ambitious Kitchen zu finden. Die übersetzte Version, wie ich sie zubereitet habe, findet ihr unten:


Quinoa-Salat im Thai-Style mit Erdnuss-Ingwer-Dressing

für 3 Portionen

120 g Quinoa (ungekocht) 
300 g Rotkohl
1 rote Paprika
1 Frühlingszwiebel
300 g Karotten
ein paar Stängel frischer Koriander
40 g Erdnüsse

für das Dressing:
Saft von 1/2 Limette
50 g Erdnussbutter
20 g geriebener Ingwer
1 EL Sojasauce
1 EL Ahornsirup
1 EL dunkler Balsamico
1 EL Sesamöl
1 TL Chiliflocken
etwas frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
nach Belieben noch etwas Salz 

Quinoa wie hier beschrieben zubereiten und im Anschluss etwas abkühlen lassen. Das Gemüse (Rotkohl, Paprika, Frühlingszwiebel, Karotten) waschen und in kleine Stücke schneiden. Den Koriander fein hacken. 

Die Zutaten für das Dressing verrühren und mit Salz abschmecken. Das Dressing mit dem Quinoa, Gemüse, dem Koriander und den Erdnüssen gut vermengen. 

Dieses Rezept ist in meinem Kochbuch "Die besten Rezepte aus der Black Forest Lodge - Internationale vegetarische Küche im Schwarzwald" enthalten. Mehr Infos zum Buch und zur Bestellung gibt es hier.

Samstag, 16. Februar 2013

Ein kleiner Key-Lime-Pie

Die letzten Wochenenden habe ich abgesehen von ein paar Joggingrunden eigentlich ganz gemütlich daheim in meiner Wohnung verbracht. Und einige Stunden davon mit liebem Besuch (und der entsprechenden Vor- und Nachbereitung). Der anstrengende Teil der Vorbereitung ist, dass ich erst mal gründlich aufräume und putze - gründlicher als ohne Besuch. Der beste Teil der Vorbereitung ist der in der Küche beim Backen und Kochen. Auch heute hatte ich ein paar ausgesuchte Freundinnen zu einem Kaffeeklatsch geladen. Dieser ging dann vom frühen Nachmittag bis in den Abend hinein ... woraus ich gerne schliesse, dass es dem Besuch genauso gut wie mir gefallen hat. In einer warmen Wohnung bei Kaffee und Kuchen ausgiebig zu quatschen ist einfach eine eine sehr entspannende und wohltuende Nachmittagsbeschäftigung für kalte Wintertage.


Nun zum (essentiellen) Kuchenteil. Bei allen täglich neuen Inspirationen und einer ständig wachsenden Nachbackliste: Wenn ich meine Rezeptdatenbank anschaue, dann sehe ich dort einige Kuchenrezepte, die ich wirklich sehr gerne mag auch in nächster Zeit gerne ein Mal wieder kosten würde. Deshalb fiel die Wahl für die heutige Kaffeetafel auch auf den Karottenkuchen, zudem gab es Kirsch-Crumble-Muffins.


Das Experiment des Tages war ein Key-Lime-Pie für eine kleine Form mit 20 cm Durchmesser. Dieser Kuchen aus einem Butterkeks-Boden, einer Limettenfüllung und Baiserdecke kam bei meinen Gästen dann sogar am besten an. Der Kuchen war auch fix gemacht und sah süß aus. Es gibt also nichts auszusetzen (und ausnahmsweise auch keinerlei Ergänzungen zum Rezept oder Änderungen). Ich freu mich, dass ich den Kuchen ausprobiert habe und kann ihn für Kaffeetafeln als erfrischende Komponente wirklich empfehlen.

Samstag, 1. September 2012

Sommerpasta

Vor ein paar Jahren habe die Seite mit dem Rezept für die "Linguine mit Limette, Minze und Erbsen" von Christian Rach aus einer Zeitschrift herausgerissen und aufgehoben (gut, soo viele Jahr kann es auch noch nicht her sein, maximal 3 oder 4, davor hab ich mich eigentlich nicht für Rezepte interessiert). Und immer im Winter habe ich mal meine gesammelten Rezepte angesehen, wobei ich mir vorgenommen habe, diese Pasta im Sommer zu machen. Das mit der Limette und der Minze klingt nämlich so sommerlich und erfrischend.


Der Zeitpunkt meines Posts ist zugegebenermaßen etwas ungünstig, denn wenn man heute zum Fenster rausschaut, dann sieht das nach allem außer Sommer aus. Aber wer weiß, ob's dieses Jahr nochmal besser wird, deshalb verschiebe ich das Rezept hier nicht nach hinten.


Da ich allgemein ein Fan von Zitronengeschmack in Pastasaucen bin (s. hier und hier), hat mir auch diese Variante sehr zugesagt. Das Gemüse macht sich auf jeden Fall auch noch sehr gut zu den Nudeln, der Zitrone und dem Parmesan. Ich habe übrigens Vollkornlinguine benutzt, wie man evtl. auf den Fotos erkennen kann, was der Sache keinen Abbruch getan hat.

Ach ja, noch eine wichtige Information zum Schluss, das Rezept hat auch hier jemand veröffentlicht.