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Sonntag, 8. Februar 2026

Wohltuende Farbe auf dem Teller: Winterpilaw mit Roter Bete, Blumenkohl, Korianderchutney und Granatapfelkernen

Sind die Farben des Gerichts nicht herrlich? So stimmungsaufhellend, ohne dass man probiert hat! Und es handelt sich auch noch um ein Wintergericht: Der Rezeptname heißt "Winterpilaw mit Roter Bete, Blumenkohl und Korianderchutney" aus dem Kochbuch "Asien vegetarisch" von Meera Sodha. 

Mein Bruder hat mir das Rezept aus dem Buch empfohlen. Es klang lecker, aber auch aufwendig. Und nach dem Nachmachen kann ich sagen: Es ist beides. Im Alltag mit Kleinkind ist so ausgefallen zu kochen dann doch eher ein Hobby, dem ich nicht täglich nachgehe. Umso mehr Spaß hat es gemacht, mal wieder was Besonderes zu kochen. Und sooo aufwendig war es gar nicht, aber bei der Zubereitung musste man schon das Rezept lesen und sich konzentrieren.

Eine ganz tolle Kombi - würziges Wintergemüse aus dem Ofen, cremiger Kokos-Reis, ein Koriander-Chutney und Granatapfelkerne! Meine Mama (die das Kind gehütet hat, während ich gekocht habe) und ich fanden es sehr, sehr lecker.


Das Rezept aus dem Kochbuch gibt's zum Glück auch hier (allerdings auf Englisch).

Samstag, 2. August 2025

Durch den Erntesegen inspiriert: Rote-Bete-Pesto

Die Ernte im Gemüsegarten ist in vollem Gange ... es ist jedes Jahr so spannend zu sehen, was besonders gut wächst und was nicht so. Der Fenchel und die Kohlrabi waren diese Saison kein Hit und fiel wie der Salat größtenteils den Schnecken zum Opfer. Aber dafür sind die roten Bete toller denn je. Ich habe nun die erste Ladung geerntet und endlich mal ein Pesto zubereitet (den Plan hatte ich seit Jahren). Diese Farbe! Einfach unglaublich toll, dieses intensive, dunkle und natürliche Pink. Klasse. Geschmacklich hat mich das Pesto mit Feta, Walnusskernen und Thymian auch überzeugt 😋

Ich werde das Pesto wieder machen ... wahrscheinlich auch bald. Mit der Konsistenz unten kann man es super zu Nudeln essen (evtl. mit etwas Nudelwasser mit den Nudeln vermengen). Aber es eignet sich auch als gesunder Brotaufstrich.

Es fehlt noch ein schönes Bild mit Nudeln, das die Schönheit der pinken Farbe zeigt. Ich werde es nachliefern. Bei dem letzten Versuch war der Junior schon am Essen (natürlich nichts mit Roten Beten), da hatte ich keine Ruhe zum Anrichten und Fotografieren 😉


Rote-Bete-Pesto

für 4-6 Portionen

500 g gekochte Rote Bete (vakuumverpackt oder selbst gekocht)
200 g Feta
100 g Walnüsse (geröstet, optional)
1 Knoblauchzehe
2 EL Zitronensaft (oder nach Geschmack)
6 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 TL Thymian (frisch oder getrocknet)
frisch gemahlener Pfeffer
1 EL Ahornsirup

Alle Zutaten in einen Mixer gegeben und pürieren.

Dienstag, 18. Februar 2025

Im Kräuterglück: Labkraut-Salat


Heute gibt es was mit Wiesenlabkraut. Es ist wahrlich eine Bereicherung der Wildkräuterküche. Es ist geschmacklich sehr lecker und es soll den Stoffwechsel ankurbeln und dem  Körper helfen zu "entgiften".
Ein großer Vorteil des Wiesenlabkrauts ist, dass man es fast ganzjährig findet. Selbst unter einer leichten Schneedecke schaut es sofort wieder neugierig heraus. 
Das Wiesenlabkraut hat einen vierkantigen Stängel. Die Blätter sind quirlartig in Etagen am Stängel angeordnet. Diese außergewöhnliche Blattanordnung macht eine Verwechslung mit eventuell giftigen Pflanzen unmöglich.  Es blüht ab Mai und hat pro Blüte vier kleine weiße Blütenblättchen. Im Sommer bilden sie  einen traubenartigen Blütenstand.
Die jungen Blätter und saftigen Triebspitzen eignen sich sehr gut für Salat, Pesto, Suppen und Smoothies. Sie schmecken roh mild und salatartig. Am leckersten sind sie im März und April kurz bevor die Blüte beginnt.


 Labkraut-Bruschetta

für 4 Portionen

1 frisches Baguette oder 4 Scheiben Brot
Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 Dose weiße Riesenbohnen
200 g vorgekochte rote Bete
1 Apfel
1 Handvoll Wiesen-Labkraut
2 EL Balsamico-Essig
Saft von einer Zitrone

Das Baguette in Scheiben schneiden, mit Olivenöl bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen und von beiden Seiten goldbraun in einer Pfanne anbraten.

Beide Seiten mit einer Knoblauchzehe einreiben.

Die Bohnen abschneidne und Rote Bete, Apfel und das Labkraut klein schneiden und mit  dem Olivenöl, Essig, dem Zitronensaft (lieber erst einmal sparsam mit dem Zitronensaft sein und 1-2 EL dazugeben und nach Beliebe mehr) und einer sehr fein gehackten Knoblauchzehe vermengen.  

Nach Belieben salzen und pfeffern. Die fertige Mischung aufs Brot geben und mit Labkraut garnieren.

So, das war das Originalrezept.

Bei uns hat das mit dem Brot nicht geklappt.
Der Belag ist uns immer runtergepurzelt.
Das war dann der Grund, dass wir einfach einen Salat aus den Zutaten gemacht haben und ein knuspriges Knoblauchbrot dazu gereicht haben.


Übrigens, wer mehr über Wildkräuter erfahren möchte, sie selbst sammeln und zubereiten: Im April gibt in der Black Forest Lodge im Nordschwarzwald ein weiteres Wildkräuterwochenende! Es gibt schon Teilnehmer, sodass das Event auf jeden Fall stattfindet, aber es gibt auch noch freie Plätze. Wer Interesse hat, findet hier weitere Informationen.