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Das erste richtige Frühlingsrezept. Dieses Jahr mit Bärlauch. Ich habe wieder festgestellt, daß mich sattes saftiges Frühlingsgrün sogar noch mehr in den Bann zieht als bunte Frühlingsblumen.
Vor wenigen Wochen haben wir eine Wanderung gemacht und der Anblick der großen Fläche Bärlauch hat mich so angesprochen, daß ich dieses Bild in meiner Seele abgespeichert habe und es fast nicht erwarten konnte, neue Bärlauch-Rezepte auszuprobieren.
Mein Biobauer auf dem Markt teilt meine Begeisterung und hat mich heute Morgen darauf aufmerksam gemacht, daß Bärlauch eine der wenigen Pflanzen sei, die Schwermetalle im Körper, vor allem auch im Gehirn abbauen kann (die Info einer Heilpraktikerin).
Jedenfalls hat Bärlauch eine Menge positiver Auswirkungen auf die Gesundheit: Linderung von Verdauungsbeschwerden, Blähungen abmildern und ein erhöhter Cholesterinspiegel kann gesenkt werden.
Wenn man dieses Wildkraut sowieso liebt, sind das willkommene positive Aspekte, die man gerne hört.
Apropos Bärlauch auf dem Markt einkaufen: Den Bärlauch im Wald selbst zu ernten, würde mir sehr viel mehr Spaß machen und die Pflanze von Maiglöckchen oder anderen Pflanzen zu unterscheiden traue ich mir zu. Aber seit ich eine Person kennengelernt habe, die sich den Fuchsbandwurm eingehandelt hat, habe ich mich dagegen entschieden ihn in freier Natur zu pflücken.
Das Goethezitat auf meiner Frühlingsdeko (ein Namenstagsgruß einer Freundin) passt in diesem Fall nicht perfekt, ich finde es trotzdem schön.
Das Rezept für diesen Bärlauch-Hummus habe ich bei Pinterest entdeckt. Man findet es hier
In meinem Schrot&Korn-Kochbuch habe ich das Rezept »Chana Masala« vor Jahren mit einem Post-it versehen. Genauso viele andere Rezepte. Chana Masala ist mit das letzte der vorgemerkten Rezepte, das ich bisher noch nicht nachgekocht hatte. Neulich Resteküche. Eine Mango war noch da. Da fiel mir das indische Curry ein ... Kichererbsen, Tomaten, Kokosmilch ... Standardzutaten. Und Spinat war auch noch da. Allerdings eingefroren und zerkleinert. Der Optik wegen haben wir ihn nicht untergemischt und dazu serviert.
Das Rezept gibt es hier. Das Curry ist schön mild, cremig und gleichzeitig fruchtig. Allerdings war mir die Mango in dieser Kombination (vielleicht lag es an der Kombination mit den Tomaten?) ein wenig zu fruchtig. Ich glaube, mit mehr anderem Gemüse hätte es mir noch ein wenig besser geschmeckt. Obwohl ich süß-saure Gerichte liebe. Wie steht ihr zu ihnen?
| Inch Beach, Kerry, Irland |
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| Taboulé, Hummus und Fladenbrot |