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Montag, 18. Mai 2026

Couscous mit Gemüse

Vor zwei Wochen habe ich mir endlich, endlich mal einen Bibliotheksausweis besorgt. Lange hatte ich keinen, das liegt einfach daran, dass ich mit Büchern immer sowas von versorgt bin. Mein Kind mit Kinderbüchern auch ... aber jetzt haben wir es aus Interesse doch mal angepackt und die Bücherei aufgesucht. Und gleich schöne Sachen ausgeliehen. Ich konnte natürlich an den Kochbüchern nicht vorbeigehen und habe drei Stück ausgeliehen. Eines über ayurvedische Küche. Dort hat mich ein Rezept besonders angesprochen: Couscous-Gemüse. Ich habe viel zu lange keinen Couscous zubereitet.

Das Rezept ist mit Couscous, der mit Rosinen und Apfelstücken zubereitet wird. Dazu gibt's Karotten und Zucchini, lecker gewürzt (Ayurveda eben) und als Garnitur Frühlingszwiebel und Minze ... ich hab's geliebt. Und mir vorgenommen, wieder öfter mal nach Rezept zu kochen. Die Zubereitung war simpel, aber die Mischung der Zutaten einfach gelungen.


Das Rezept aus dem Kochbuch »Easy Ayurveda« von Dana Schwandt ist auch hier veröffentlicht. Ich habe eine Änderung vorgenommen: Die Rosinen habe ich mitgegart, dann werden sie schön weich.

Freitag, 14. Juni 2019

Nach der Spargelsaison: Couscous mit Peperonata

Die Spargelsaison 2019 neigt sich so langsam dem Ende zu. Ich habe sie wohl mehr denn je ausgekostet - es gab ganz oft Spargel mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise - gelingsicher aus dem Thermomix (für dieses Gericht schätze ich das Gerät sehr). Nun kann aber auch mal wieder anderes Gemüse auf den Tisch. Zum Beispiel Paprika. Wie so oft ist die Inspiration für "Couscous mit Peperonata" aus dem Schrot-und-Korn-Kochbuch, das einen tollen Fundus an vegetarischen, besonderen Hauptgerichten bietet.


Nun zum Rezept: in die Gemüsesauce aus Paprika, Tomaten und Karotten werden Kapern gemengt, was dem Gericht das Gewisse Extra gibt. Der zitronige Couscous passt sehr gut und die Kräuter in Form von Minze und Basilikum sorgen für einen grünen Farbakzent und eine weitere besondere, frische Geschmacksnote. Das Rezept ist hier zu finden. Bei der Zubereitung habe ich allerdings weder die Paprika noch die Tomaten vorgegart und geschält. Ich hab es mir einfach gemacht und das Gemüse einfach gewaschen und kleingeschnitten. Und das war genau so richtig lecker.

Update vom Juli 2022: 

Mein Mann war bereit, die Mühe auf sich zu nehmen, die Tomaten zu häuten und die Paprika zu schälen. Mit reifen Tomaten ging das Häuten gut. Und zu den Paprika kann man sagen: mit einem guten, also scharfen Sparschäler, kann man sie wunderbar schälen. So schmeckt die Peperonata durchaus noch etwas besser - auch wenn das Schälen kein Muss ist.

Mittwoch, 12. September 2018

Es kommt auch auf die Präsentation an: Paprika-Couscous mit Zucchini

Da die große Zucchinischwemme aus dem Gemüsegarten ausgeblieben ist, gab es bei mir zwar bedeutend weniger Zucchini als die Jahre zuvor, aber ab und zu habe ich doch eine Zucchini eingekauft, da ich sie ja wirklich gerne mag. Und ein neues Rezept habe ich auch ausprobiert: den Paprika-Couscous mit Zucchini, den ich auf dem Blog Probieren und Studieren gesehen habe.


Das Originalrezept heißt eigentlich Paprika-Bulgur mit Zucchini, aber da ich noch einen Couscous-Rest hatte und im Rezept sogar offiziell steht, dass man den Bulgur auch durch Couscous ersetzen kann, habe ich das gemacht. Was die Zutaten angeht, ist das Rezept gar nicht so exotisch und Couscous mit Paprika und Zucchini könnte es bei mir auch so mal geben ... allerdings würde ich dann wohl alles in einer Pfanne zusammenschmeißen. Und das würde nicht so schön aussehen. Bei Patricia's Rezept werden die Paprika hingegen ganz klein geschnibbelt und mit dem Couscous gegart. Und die Zucchini in cheiben extra angebraten. Und weil das Gericht auf ihrem Bild so schön angerichtet aussieht, habe ich auch meinen Dessertring ausgegraben, um ein ähnliches Bild zu bekommen. Und schön brav die Zucchinischeiben darum gelegt. So ist der Genuss definitiv größer. Danke für die Inspiration, Patricia!

Sonntag, 17. Januar 2016

Mal wieder mit der Tajine-Form gekocht - und mit Kürbis


Letzte Woche habe ich mal wieder mit meiner Tajine-Form gekocht. Und zwar eine Tajine mit Butternut-Kürbis zu Chili-Dattel-Couscous, welche ich bei Juliane diesen Oktober gesichtet habe. Da ich des Kürbisessens aber noch nicht müde bin diesen Winter (ich wollte erst dieses Jahr schreiben, aber wir haben ja schon 2016...), gab es sie eben etwas später. Das Rezept habe ich im Oktober noch gar nicht so genau gelesen, da ich von allen Komponanten den Namens schon total angetan war. Nun habe ich festgestellt, dass das Originalrezept auf Englisch gar nicht in einer Tajine zubereitet wird. Ich hab's einfach gemacht und alles sanft gegart. Da ich noch viel Bulgur daheim hatte, habe ich diesen anstatt Couscous gekocht. Fazit: Sehr fein. Die lange Gewürzliste gibt dem Gericht einen richtig besonderen Geschmack. Der dezente Butternut-Kürbis passt als Gemüse ideal. Und die süß-sauer-scharfe Bulgurbeilage rundet dieses Geschmackserlebnis toll ab.

Samstag, 14. Juni 2014

Spargel mit Orangensauce und Couscous

Während ich mich die letzten Jahre in der Spargelsaison vor Begeisterung kaum halten konnte und das auch zur Genüge auf meinem Blog kundgetan habe, so wurde auf dieser Plattform dieses Jahr noch nicht viel Aufsehen wegen den Stängeln gemacht.


Aber ein neues Rezept für diese Saison habe ich dennoch: Spargel fruchtig kombiniert in einer cremigen Orangensauce. Dazu Couscous (dank eines spontanen Gedankenblitzes mit Spargelsud aufgegossen). Und einen grünen Salat (mein ganzer Stolz: die grünen Salatblätter auf dem folgenden Bild sind von meinen Balkonpflanzen, wo ich zum vierten Mal von den Salatköpfen ein paar Blätter abgepflückt habe!). Und ein Weisswein. Alles auf dem Balkon serviert. Perfekt für einen Freitag Abend.


Dass sich Spargel schön fruchtig kombinieren lässt, habe ich bereits beim Nachmachen eines Spargel-Erdbeer-Salats mit Orangenvinaigrette festgestellt. So hat mir die Sauce auch wirklich gut geschmeckt. Die gelbe Farbe kommt übrigens durch Kurkuma. Das liegt daran, dass mich zur Zubereitung dieses Gerichtes ein Rezept aus dem Tibits-Kochbuch inspiriert hat, und da scheint die Verwendung des Gewürzes fast Pflicht zu sein ;-). Schmeckt auf jeden Fall fein. Und mit Curry kombinieren lässt sich Spargel ja auch.


Spargel mit Orangensauce und Couscous

für 4 (ordentliche) Portionen

für die Sauce:
200 ml Milch
250 ml Sahne
200 ml (frisch gepresster) Orangensaft
1 TL Kurkumapulver
1 TL Salz
Pfeffer
nach Belieben ein paar Chiliflocken 
2 geh. EL Maisstärke
40 ml Wasser

für den Spargel:
2 kg weisser Spargel
1 EL Butter
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 EL Zitronensaft
200 g Couscous
einige Blätter Basilikum

Zunächst die Vorbereitungen, damit man nachher nicht in Stress kommt: Milch, Sahne und Orangensaft abmessen und in eine Pfanne geben. In einer kleinen Schüssel die Maisstärke mit dem Wasser vermengen. Den Couscous abwiegen und in einen kleinen Topf/eine hitzebeständige Schüssel geben. Dann beiseite stellen.


Den Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden. Den Spargel in 5 cm lange Stücke schneiden. 

In einem grossen Topf Wasser aufkochen, dann Butter, Salz, Zucker und Zitronensaft hinzufügen. Die Spargelstücke (noch nicht die Kopfstücke) in den Topf geben und 5 Minuten kochen lassen. Dann die Spargelköpfe dazugeben und für weitere 10 Minuten kochen.

Nun die Sauce aufkochen. Dann mit Kurkuma, Salz und Pfeffer und nach Belieben mit ein paar Chiliflocken würzen. Alles vom Herd nehmen und die aufgelöste Maisstärke unter ständigem Rühren zur Sauce geben. Die Pfanne auf die Herdplatte zurückstellen, nochmals vorsichtig aufkochen und weiterköcheln lassen, bis die Sauce bindet.

Den Spargel abgiessen, dabei 300 ml Spargelsud auffangen. Den Spargelsud über den Couscous giessen und das Gefäss abdecken. Nach 5 Minuten den Couscous mit einer Gabel auflockern.

Zum Schluss die Spargelstücke unter die Sauce mengen. Spargel und Couscous mit ein paar Basilikumblättern garniert servieren. Evtl. einen grünen Salat dazu reichen.

Freitag, 21. März 2014

Nachgekocht: Couscous mit Kokos-Spinat und Kichererbsen

Schöne Grüsse aus dem Urlaub und aus dem Süden. Da ich diesen Blogbeitrag bereits im Vorfeld vorbereitet hatte und heute fast nur noch auf "veröffentlichen" klicken muss, gibt's auf meinem Blog keine Urlaubspause. Und auch nicht in Anbetracht der Tatsache, dass ich mich nach einer Woche Hotelküche schon wieder sehr auf's Kochen freue und gleich damit loslegen werde (auch wenn mir sonst kein Grund einfällt, Mallorca morgen wieder freiwillig zu verlassen).


BeVegt ist ein Blog rund ums Laufen, wobei  man (vegane) Ernährung als ein Themenschwerpunkt bezeichnen kann. Es gibt auf jeden Fall sehr viele Rezepte, die mich ansprechen. Diese sind meist gesund, schnell zu machen und auch mit dem von mir geliebten exotischen Touch. So musste ich den  "Couscous mit Kokos-Spinat und Kichererbsen" einfach ganz schnell nachmachen.

Couscous war mal wieder sehr, sehr lecker, der süßliche Kokos-Spinat trifft genau meinen Geschmack und war mit Curry und Senfsamen fein gewürzt. Perfekt!
Eine Ladung gekochte Kichererbsen hatte ich zwar im Kühlschrank, habe ich dann aber beim Kochen völlig vergessen. In der zweiten Portion gab es sie dann aber (siehe Bild), und dafür eine etwas kleinere Menge Couscous.

Sonntag, 12. Januar 2014

Die Einweihung der Tajine-Form

Nachdem ich zu Weihnachten eine Tajine-Form geschenkt bekommen habe, konnte ich es kaum erwarten, diese auch zu benutzen.

Bis ich stolze Besitzerin einer Tajine wurde, wusste ich noch nicht, um was genau es sich dabei handelt, also fasse ich kurz zusammen: Eine Tajine ("taschin" ausgesprochen) ist ein Kochtopf aus gebrannter Lehmerde, der seine Ursprünge bei den Nomaden in Nordafrika hat. Gleichzeitig wird als Tajine auch ein in diesem Topf gegartes Gericht bezeichnet.

Mittlerweile erfreut sich das traditionell marokkanische Kochgeschirr auch anderweitig grosser Beliebtheit - zu Recht. Der Garprozess in der Tajine verläuft folgendermaßen: Der durch das Erwärmen entstehende Wasserdampf steigt nach oben, kondensiert und fliesst durch den kegelförmigen Deckel über die Seiten wieder zurück. Denn da der Lehm ein hervorragender Wärmespeicher ist, kann die Flüssigkeit nicht durch die Topfwand entweichen (deshalb sollte man den Deckel auch während des Garens nicht unnötig öffnen). So werden die Zutaten schonend und im eigenen Saft gegart, wodurch das Aroma und die Nährstoffe erhalten bleiben. Der Garprozess verläuft zudem von Innen nach Aussen, welhalb Zutaten mit längerer Garzeit in der Mitte und solche mit kürzerer Garzeit oben und unten im Topf geschichtet werden sollten.


Nachdem ich den Kochtopf ordnungsgemäss vorbereitet hatte (er muss vor dem Gebrauch gewässert und mit Öl ausgerieben werden, damit sich mit der Zeit eine natürliche Antihaftbeschichtung bildet), habe ich mich für ein Rezept entschieden, die Tajine „Ras el-Hanout” mit Kichererbsen, die ich bei der Gourmet Guerilla entdeckt habe. Also viel Gemüse, Kichererbsen und eine marokkanische Würzmischung. Klingt gut für den Anfang, gelingsicher und auch durch die Gewürze original.
Als Gemüse habe ich mich für Pastinaken, Kürbis, Broccoli und Frühlingszwiebeln entschieden. Die Pastinaken habe ich in die Mitte des Topfes geschichtet (längste Garzeit). Anstatt mit Petersilienstängeln zu kochen habe ich das Gericht mit gehackter Petersilie bestreut serviert. Dazu gab es Couscous.

Die genaue Herdtemperatur für das Garen muss ich zwar noch herausfinden, aber das Ergebnis war trotzdem sehr fein. Ich kann nun bestätigen, dass das Gemüse noch sehr aromatisch (=nach Gemüse) schmeckt durch diese Garmethode. Und das ist doch der Sinn des Kochens mit Gemüse. Abgesehen davon ist so ein Tajine-Kochtopf wirklich schön anzusehen und zu berühren, was das Kocherlebnis zudem zu etwas Besonderem macht.

Dienstag, 10. September 2013

Couscous-Salat mit Röstkürbis

Nicht schwer zu erraten, um welche Saison es sich nun dreht, oder? Mit mindestens genauso viel Freude wie die Spargelsaison im Frühling und die Beerensaison im Sommer erfüllt mich die herbstliche Kürbissaison.

In diesem Jahr beginne ich mit einem Rezept, das schon seit über einem Jahr in meiner Favoritenliste weilt und mir beim Durchsehen dieser Liste im Laufe des Jahres mehrmals aufgefallen ist. Allerdings musste ich das Nachmachen immer auf "die Saison" verschieben. Nun ist es endlich soweit.


Verena's Blog Schlammdackel ist einer meiner Lieblings-Foodblogs und das Rezept heute vorgestellte ist bereits das dritte von ihr nachgemachte. Insbesondere die Vielzahl an Salatrezepten, bestehend viel Gemüse und einer sättigenden Pasta- bzw. Körnerbasis, mit der besonderen Note haben es mir angetan. Der Orzo-Salat mit Broccolipesto ist ein Dauerbrenner. In die gleiche Kategorie fällt der Couscous-Salat mit Röstkürbis. Neben Feta kommt in den Salat noch ein besonderes Dressing aus Minze, Zitronensaft und einem Hauch Kreuzkümmel. Da ich letzteres Gewürz in meinem Schränkchen nicht in gemahlener Form finden konnte, habe ich einfach ein paar Kreuzkümmelsamen hinzugegeben. Und - in sparsamen Mengen - kann ich mich in diesem Fall für den Einsatz des Gewürzes erwärmen, welches ich bisher ziemlich konsequent verweigert habe. Mit seinem herben, intensiven Aroma ist der Kreuzkümmel leicht herauszuschmecken, auch in diesem Rezept. Aber mit würzigem Feta und saurer Zitrone fügt er sich zu einem harmonierendem Trio zusammen. Ein sehr interessantes Geschmackserlebnis!

So hat das Nachmachen dieses Rezeptes auch noch meine Horizonte in Bezug auf den gezielten Einsatz eines gut sortierten, vielseitigen Gewürzrepertoires erweitert. Vielen Dank dafür, Verena, und für einen fabelhaften ersten Kürbisgenuss in der Saison 2013. An dieser Stelle bleibt mir nur noch, euch allen ebenfalls einen schönen Saisonauftakt zu wünschen ;-)

Donnerstag, 31. Januar 2013

Winter-Couscous nach Ottolenghi

Der Herr Ottolenghi wird mir immer sympathischer. Jetzt habe ich in kurzer Zeit schon das zweite Gericht von ihm gekocht, ohne jemals eines seiner Kochbücher in der Hand gehalten zu haben. Auch wenn ich ja nicht finde, dass meine Sammlung an Back- und Kochbüchern in nächster Zeit beträchtlich erweitert muss, eventuell kommt trotzdem bald ein Kochbuch von Ottolenghi ins Haus. Ich glaube, ich hätte Freude daran ;-)

Der Grund für meine positiven Worte dieses Mal: Sein Winter-Couscous, bestehend aus einer langen und sorgfältig ausgewählten Liste aus saisonalem Gemüse und orientalischen Gewürzen, die sich zu einer sehr gelungenen Gesamtkomposition zusammenfügt.


Aufmerksam geworden bin ich auf das Gericht bei der Lektüre von Annett's kulinarischem Tagebuch. Abgesehen von der Wintersaison sprach für das baldige Nachkochen des Wintercouscous auch die konfierte Zitrone, die Teil der Zutatenliste ist. Und von der hatte ich nach dem Poulet au citron noch was übrig.

Zwar wird mit Harissa für etwas Schärfe gesorgt, in diesem Fall habe ich mich aber im Vergleich zu sonst etwas zurückgehalten, damit der Geschmack der verwendeten Gewürze nicht vollständig durch die Schärfe übertönt wird. Das wäre wirklich zu schade gewesen ... 

In meinem letzten Beitrag habe ich mich ja schon über die Beigabe von ganzen Safranfäden gewundert, was Gang und Gäbe zu sein scheint, wie auch in diesem Beispiel wieder klar wird. Ich hab es nämlich so kennengelernt, dass Safran in Pulverform erst mit etwas Flüssigkeit vermengt und dann mit was auch immer vermischt wird. Etwas verwirrt bin ich immer noch, aber anscheinend kommt der Geschmack von Safran auch in Fadenform durch?


Zum Abschluss aber auf jeden Fall vielen Dank, liebe Annett, dass du mich auf das tolle Rezept aufmerksam gemacht hast. Denn genau wie du kann ich mich für die Küche in Richtung Orient / Nordafrika mit den verbundenen Aromen absolut begeistern. Mit den Worten "das wird sicher wieder gekocht" gehe ich realistischerweise sehr sparsam um, da ich im Moment einfach zu gerne neues ausprobiere (auch das Foodblogger-Dilemma genannt) und nicht täglich zum Kochen komme. Hier will ich es aber trotzdem anbringen. Zum einen lässt die Aussage ja den genauen Zeitpunkt offen, zum anderen will ich das wirklich wieder essen (und auch nicht erst in 10 Jahren, da bin ich mir trotzdem sicher)!

Samstag, 25. August 2012

Couscous-Möhren-Bratlinge nachgemacht

So, nachdem ich die haushaltlichen Defizite nach drei Wochenenden auf Reisen wieder aufgearbeitet habe, stand noch ein ordentliches Kochprogramm auf dem Plan.Obwohl ja von einem "Plan" nur die bedingt die Rede sein kann. Ich habe die Küche sauber gemacht, dann wieder alles dreckig, und dann wieder sauber. Und dazwischen gab es ganz tolle Couscous-Möhren-Bratlinge mit Tomaten-Zucchini-Gemüse.


Als ich von dem Rezept bei Mademoiselle A. von Penne im Topf sah, war ich sofort ganz angetan. Bratlinge mit Couscous klingen ganz neu und kreativ für mich - aber auch nach einem sicherlich guten Geschmackserlebnis, vor allem wenn sie von der Blogautorin als Lieblingsgericht bezeichnet werden. Und dazu Gemüse aus Tomaten und Zucchini zu servieren finde ich auch eine klasse Idee. Ziemlich genau das gleiche Beilagengemüse gab's bei mir letztes Jahr auch schon. Und jetzt nähern wir uns schon wieder dem Ende August 2012, daher wollte ich das sommerliche Gemüse nochmal ganz bewusst auskosten. Und das ist mir hiermit gelungen. Und die Bratlinge werden auch noch öfter auf dem Speiseplan stehen.

Donnerstag, 9. August 2012

Curry Apfel Couscous

Jetzt wo ich zurück im Alltag bin, ist auch wieder die "schnelle Feierabendküche" angesagt - vorausgesetzt es gibt nicht nur einen Salat mit "was auch immer sich noch im Kühlschrank findet". Ein perfektes Beispiel für die Feierabendküche: Curry Apfel Couscous, welches ich von we eat fine nachgemacht habe. Auf der Seite habe ich mich mal genauer umgesehen und sie gehört zu diesen, wo ich das allermeiste am liebsten sofort nachkochen würde.


Da ich aber eine Wahl treffen musste, was ich zuerst koche, entschied ich mich für das Curry Apfel Couscous. Die Überschrift und der Rest der Zutatenliste bestehend aus Kürbiskernen, Frühlingszwiebeln sowie Joghurt, Minze und Zitrone sprechen für sich - eine wunderbare Kombination. Und alles spricht auch für eine Mahlzeit im Sommer, da so schön erfrischend.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Beach Salad

Ich höre gar nicht mehr damit auf, von meiner Irlandeise zu erzählen. Ein letztes, sehr wichtiges Reiseerlebnis muss ich noch anbringen: der erste Strandbesuch seit langem - der Tag, an dem ich zum Inch Beach gefahren bin. Ganz ahnungslos habe ich mich am Morgen in den Bus gesetzt. Und als ich dann auf einmal in einer Meeresbucht mit Sandstrand stand, in grüner Umgebung, relativ menschenleer, salziger Wind um mich herum sowie das Meeresrauschen, konnte ich ich mich vor Begeisterung kaum mehr halten. Ich habe einen langen Spaziergang gemacht, ganz viele Bilder geschossen, Muscheln gesammelt ... und im Anschluss noch einen Couscous-Salat aus dem Supermarkt gegessen, den ich mir als Reiseproviant eingepackt hatte. Und der war wirklich gut, deshalb habe ich ihn zeitnah versucht, daheim nachzumachen (nachdem ich mir die Zutatenliste laut Verpackung in meinem Reisetagebuch notiert habe).

Und wie der Zufall will, habe ich im Januar einen ähnlichen Couscous-Salat mit Paprika, Rosinen und Minze im Büro gegessen, und den Salat auch so benannt. Ihn (den Salat, nicht den Samstag im Büro) habe ich auch in guter Erinnerung behalten. Die zweite, etwas aufwändigere Version aber auch, und nicht nur wegen dem Strand. Sondern auch, da sich durch die Kichererbsen, den Koriander und die Gewürzen wie Kurkuma und Kreuzkümmel der passende nordafrikanischer Touch bei diesem Couscous-Salat verstärkt wird.


Couscous-Salat mit Kichererbsen, Rosinen und Gemüse

für 2 Portionen

für den Salat:
120 g Couscous
180 ml Wasser
etwas Butter
1/2 gelbe Paprika
1/2 rote Paprika
1 Frühlingszwiebel
frischer Koriander
40 g Rosinen
80 g Kichererbsen (Dose)
1 gute Prise Kurkumapulver
1 gute Prise Kreuzkümmelpulver

für das Dressing:
2 EL Öl
2 EL weisser Balsamico-Essig
2 TL Zitronensaft
1 TL Honig
Salz
Pfeffer

180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht den Topf vom Herd nehmen, 1 Prise Salz und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen. Danach etwas Butter hinzufügen, den Couscous mit einer Gabel auflockern und abkühlen lassen.

Die Paprika und die Frühlingszwiebel waschen und in Stücke schneiden. Den Koriander fein hacken. Die Zutaten für das Dressing zusammenrühren.

Zunächst das Kreuzkümmel- und Kurkumapulver mit dem Couscous vermengen. Danach die Paprika, Frühlingszwiebel, den Koriander, die Kichererbsen und Rosinen unterheben und alle Zutaten mit dem Dressing vermischen. Es schadet nicht, den Salat vor dem Verzehr im Kühlschrank für einige Zeit durchziehen zu lassen.

Inch Beach, Kerry, Irland


Samstag, 7. Januar 2012

Büro-Salat

Normalerweise nehme ich mir ja nichts zu essen mit ins Büro. Egal ob ich nun mit Kollegen was essen gehe oder wir uns nur schnell einen Snack kaufen, ich finde es wichtig, während eines Arbeitstages wenigstens kurz mal raus zu kommen, um etwas anderes zu sehen und frische Luft zu schnappen. Aber für einen Tag wie heute, an dem ich so schnell wie möglich wieder aus dem Büro fliehen und nach Hause gehen wollte, habe ich mir Verpflegung mitgenommen. Und dieser Couscous-Salat mit Paprika, Pinienkernen, Rosinen und Minze eignet sich bestens: Ohne Zutaten die gekühlt werden müssen und ohne Knoblauch oder Zwiebeln. Und schnell gemacht und schnell gegessen. Und was anderes als ein Sandwich oder Brötchen.


Couscous-Salat mit Paprika, Pinienkernen, Rosinen und Minze

für 2 Portionen

120 g Couscous

180 ml Wasser 
Salz
1 EL Öl 
1/2 gelbe Paprika
1/2 rote Paprika
20 g Pinienkerne
1 Hand voll Rosinen
ein paar Blätter Minze
1 TL Zitronensaft

180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht den Topf vom Herd nehmen, 1 Prise Salz, 1 El Öl und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen. 

Die Paprika waschen und in Würfel schneiden. Die Minze grob hacken. Alle Zutaten vermengen. Evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Dienstag, 29. November 2011

Couscous mit Gemüse


Couscous könnte mein neues Grundnahrungsmittel werden. Dieses Mal gab's ihn zusammen mit dem Gemüse, das noch im Kühlschrank und der Gefriertruhe vorhanden war (da wird das Thema Resteverwertung wieder aktuell). Auch wenn's sicher nicht wirklich authentisch ist, habe ich noch ein paar Kräuter (Koriander) und Gewürze (Zimt, Kümmel) untergemischt. Das Ergebnis hat mir aber super geschmeckt.


Couscous mit Gemüse

für 2 Portionen

120 g Couscous
180 ml Wasser 
Salz
1 EL Öl (zum Couscous)
1/2 Aubergine
1/2 Zwiebel
150 g Erbsen (TK)
2 Karotten
1 EL Öl (zum Braten)
1 Prise Zimt
1 Prise Kreuzkümmel, gemahlen
1 EL Balsamio-Essig
etwas frischer Koriander
Salz
Pfeffer

Die Aubergine waschen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 15 Minuten ziehen lassen und dann das Salz abwaschen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden. 

Die Karotte waschen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit den Erbsen 5 Minuten in kochendem, gesalzenem Wasser garkochen. 

Die Auberginenscheiben vierteln. In einer Pfanne Öl erhitzen, die Auberginen darin anbraten, nach 3 Minuten die Zwiebeln hinzugeben und Minuten bei mittlerer Temperatur auf dem Herd lassen, mit Salz und Pfeffer würzen. Am Schluss eine Prise Zimt und Kümmel und 1 EL Balsacmico-Essig untermischen. Den Koriander hacken.

Während dessen 180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, 1 Prise Salz, 1 El Öl und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen.

Couscous und das ganze Gemüse mischen. Mit Korianderblättern garniert servieren.

Mittwoch, 16. November 2011

Couscous-Salat mit Mango und Mozzarella

Dieses Rezept stand schon länger auf dem Fahrplan, bevor es umgesetzt wurde. Damals hatte ich als Zutaten neben Mango und (Büffel-)Mozzarella auch Rucola, Basilikum und getrocknete Cranberries zusammengestellt, auf Couscousbasis. Die Mango-Mozzarella-Kombination tönt zunächst recht sommerlich - je nachdem wo die Mangos herkommen, ist aber auch im November Saison, eigentlich kann man sie das ganze Jahr über irgendwo ernten, wenn man z.B. diesem Kalender glaubt.



Ich fand's richtig gut, das würde ich aber bei fast allem mit gutem Büffelmozzarella sagen ;-).

Couscous-Salat mit Mango und Mozzarella

für 2 Portionen

120 g Couscous
180 ml Wasser 
Salz
1 EL Öl
1 Mango
125 g Büffelmozzarella
1 Schalotte
1 Hand voll Rucola
5 Blätter Basilikum
30 g getrocknete Cranberries
Salz
Pfeffer

180 ml Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, 1 Prise Salz, 1 El Öl und den Couscous hinzufügen. Bei zugedecktem Topfdeckel 5 Minuten ziehen lassen. Während dessen die Mango in Stücke schneiden, den Käse würfeln und die Schalotte fein hacken. Rucola und Basilikum waschen, die Basilikumblätter auch klein schneiden. Den Couscous etwas abkühlen lassen und dann alle Zutaten mischen, mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Lecker, lecker, lecker, lecker, lecker!

Ich weiß gar nicht, wie oft ich dieses Wort in den letzten Monaten gesagt habe. Ist wahrscheinlich auch besser so, denn es war oft. Sehr oft. Und ich habe auch schon etwas Angst, es könnte nun langweilig oder bedeutungslos wirken, wenn ich es sage bzw. schreibe. Das ist aber nicht der Fall, es passt einfach so oft, wenn man sich hier durch so einige Blogs klickt. Das sieht dann einfach LECKER aus.

Ich hab mich auch mal mit jemandem darüber unterhalten, der meinte, dass es in anderen Sprachen keinen genau gleichwertigen Ausdruck zum deutschen LECKER gäbe. Dass etwas gut, schmackhaft, köstlich etc. ist, kann man natürlich immer sagen. Eine direkte Übersetzung für lecker ins Französische oder Spanische finde ich auch nicht. Oder hat jemand eine? Im Englischen gibt es natürlich yummy, aber das ist dann schon wieder sehr umgangssprachlich. Jedenfalls ist das Wort LECKER im deutschen Vokabular sehr brauchbar.

Heute habe ich nämlich wieder was ganz LECKERES gegessen. Wirklich sehr. Und auf diesen Genuss musste ich lange warten. Denn im tiefsten Winter hatte ich auf Kirsten's Blog Sugar and Spice einen Couscous mit Auberginen, karamellisierten Schalotten und Johannisbeeren entdeckt und mich seitdem auf die Johannisbeerzeit gefreut. Nun ist sie da und ich konnte das leckere Rezept endlich nachkochen. Ich bin ungefähr genauso begeistert wie Kirsten, war echt super. Oder in Kirsten's Worten: eine Geschmacksexplosion!

Kirsten's Couscous mit Johannisbeeren,
 Auberginen und karamellisierten Schalotten

In meinem nächsten Post werde ich auf das SCHLAGWORT MIT L dann trotzdem erst mal verzichten ;-)