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Freitag, 7. Dezember 2018

Selbstgemachte Tagliatelle mit Maronen, Kürbis, Salbei und Roquefort


Als erste sollte ich zugeben, dass ich bei diesem Gericht habe ich weder bei der Zubereitung geholfen noch fotografiert habe. Aber ich habe bei allem zugeschaut... und die Idee geliefert. Und sogar den Salbei aus meinem Gemüsegarten mitgebracht, fällt mir gerade ein. Also doch ein wenig geholfen. 

In der vergangenen Woche habe ich nämlich mit meinem Freund meinen Bruder und seine Frau besucht. Die beiden haben eine Nudelmaschine daheim, und so habe ich mir wie die meisten ihrer Gäste selbstgemachte Nudeln zum Abendessen gewünscht. Die frischen Tagliatelle waren äußerst lecker, und mit den im Ofen gegarten Kürbisscheiben und Maroni war das Essen der Hammer. Walnüsse, Salbei und der Roquefort haben auch super gepasst. Das werde ich nächsten Herbst sicher wieder machen, wenn auch ohne ganz frische Tagliatelle.

Das Rezept habe ich bei Maja gefunden. Vielen Dank, Maja, wir waren alle begeistert von unserem Essen!

Freitag, 16. November 2012

Flammkuchen mit roten Zwiebeln, Roquefort und Feigen

In meinem Kühlschrank befinden sich einige normale weisse Zwiebeln, rote Zwiebeln sowie Schalotten. Eigentlich ein etwas überdimensionierter Vorrat für eine Person, die für gewöhnlich ein Mal am Wochenende kocht. Mir ist auch schon wieder entfallen, für welchen Anlass ich mir die roten Zwiebeln besorgt habe. Eigentlich verbinde ich diese ja mit Biergarten, Brezn und Obazda, wo die oft dazu serviert werden. Beim Durchblättern einer alten Living at Home-Ausgabe ist mir neulich neben der Südstaatenküche auch ein Flammkuchen mit roten Zwiebeln und Blauschimmelkäse aufgefallen. Und in meinen Gedanken hängengeblieben, sodass es diesen bald gab. Allerdings etwas abgewandelt mit Feigen und Sesam. Eine vielleicht etwas spezielle, aber für meinen Gaumen äußerst schmackhafte Kombination.

Den Teig für den Flammkuchen habe ich mir bei Kirsten abgeschaut. Eine verlässliche Adresse für so allerlei Rezepte, auch für Flammkuchenteig.


Flammkuchen mit roten Zwiebeln, Roquefort und Feigen

für 2 Portionen

2 x Flammkuchenteig (die Hälfte der Mengen dieses Rezeptes)
4 EL Sauerrahm
2 rote Zwiebeln
2 Feigen
60 g Roquefort (oder anderer Blauschimmelkäse)
2 EL Sesam
1 TL getrockneter Thymian
Salz
frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer

Den Teig nach Anweisung herstellen, halbieren und dünn ausrollen. Den Backofen auf 225°C vorheizen. Die Teigstücke mit dem Sauerrahm bestreichen, gut Salzen und Pfeffern. Die Zwiebeln waschen und quer in dünne Ringe schneiden. Die Feigen gut waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Zutaten auf den Flammkuchen verteilen, den Käse darüber brökeln. Alles mit dem sesam und dem Thymian bestreuen und für ca. 15 Minuten im Ofen backen.

Donnerstag, 8. November 2012

Apfel-Topinambur-Salat mit Roquefortdressing

Wie gesagt, Pastinake, Topinambur & Co sind total IN. Und nachdem mir letzte Woche auf dem Markt der Verkäufer von Federkohl und Topinambur ganz stolz mitgeteilt hat, dass auch der Topinambur Eigenanbau ist, schmeckt er umso mehr (das mit dem Eigenbau würde ich eigentlich erwarten, wenn ich auf dem Markt saisonales Gemüse kaufe, aber da er es so stolz gesagt hat, fand ich es einfach nur nett). Den Anstoss für die Kombination Topinambur und Apfel hat mir das Buch Salatwerkstatt von Claus Meyer gegeben, ein wirklich schönes Buch mit sehr einfallsreichen und modernen Rezepten, und ganz wichtig, tollen Bildern. Ansonsten hat meine Version nicht mehr so viel mit dem Original zu tun, daher gleich mein Rezept weiter unten. Ich finde das Dressing mit Blauschimmelkäse sehr passend zu dem süßlichen Gemüse und Obst.


 Apfel-Topinambur-Salat mit Roquefortdressing

für 1 Portion

200 g Topinambur
1 Apfel 
1 EL Zitronensaft
15 g Roquefort (alternativ anderer Blauschimmelkäse)
25 g Sauerrahm
2 TL weisser Balsamicoessig
Pfeffer
Salz
2 TL frischer, gehackter Schnittlauch
4 Pekannusshälften

Den Topinambur waschen, schälen und hobeln bzw. in hauchdünne Scheiben schneiden. Den Apfel ebenfalls waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Das Gemüse auf einem Teller anrichten und anschließend mit dem Zitronensaft beträufeln, damit es sich nicht verfärbt, während das Dressing zubereitet wird.
Für das Käsedressing den Roquefort, den Sauerrahm, den Essig und die Hälfte des Schnittlauches gut verrühren, bis eine homogene Sauce entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über dem Salat verteilen. Die Pekannüsse hacken und zusammen mit dem Rest des Schnittlauches über den Salatteller geben.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Selbstgemachte Gnocchi in Roquefortsauce mit karamellisierten Birnen

Gestern habe ich mir selbstgemachte Gnocchi gegönnt. Die Herstellung der von mir so heiß geliebten Kartoffelklößchen ist ja schon eher aufwändig und bei mir geht's bei der Aktion in der Küche auch immer ziemlich rund, aber das Ergebnis ist meiner Meinung nach kein Vergleich zu den gekauften. Dennoch finde ich die fertigen Gnocchi, die man kaufen kann, auch mal okay, wenn man den Herstellungsaufwand miteinbezieht. Heute und gestern (und auch noch wann anders, denn es sind noch einige übrig) durfte ich jedenfalls meine frisch hergestellten Gnocchi genießen.


Mit einer Freundin habe ich im Sommer zum ersten Mal selbst Gnocchi hergestellt und dieses Rezept von Chefkoch verwendet. Das ging gleich alles richtig gut und schmeckt auch. Ich finde lediglich, dass die Mengenangabe im Rezept sehr großzügig bemessen ist, würde eher sagen, dass das für 6 Portionen reicht, also habe ich diesmal die halbe Menge gemacht. Und beim Formen der Dinger brauche ich noch etwas mehr Routine. Kann ja noch werden...Dazu habe ich mich für die Birnen-Roquefort-Kombi entschieden:

Gnocchi in Roquefortsauce mit karamellisierten Birnen 

für 2  Portionen

Gnocchi für 2 Portionen
1 Birne
1 EL Butter
1 EL brauner Zucker
1 EL Butter
1/2 Zwiebel
100 g Roquefort (oder anderer Blauschimmelkäse, wenn bevorzugt)
2 EL Sahne
Salz
Pfeffer
Schnittlauch zum Garnieren

Die Birne waschen, schälen und vierteln. Die Viertel längs dritteln und von der Querseite in kleine Stücke schneiden. Die erste Butterportion in einer Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen, und wenn die Butter heiß ist die Birnenstücke hinzugeben. Nach 2 Minuten den braunen Zucker darüber streuen. Die Birnen für ca. weitere 8 Minuten karamellisieren lassen und dann vom Herd stellen.
Nun in einer Pfanne (der gleichen oder einer anderen) den 2. EL Butter erhitzen und die Zwiebeln darin ca. 5 Minuten dünsten, etwas pfeffern und salzen. Anschließend die Temperatur etwas zurückfahren und den Käse in der Pfanne schmelzen. Die 2 EL Sahne hinzugeben und erwärmen. Als letztes die karamellisierten Birnen zufügen und ggf. nachwürzen. Die Sauce über die Gnocchi geben und mit gewaschenem und gehacktem Schnittlauch garnieren.