Posts mit dem Label Heidelbeeren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Heidelbeeren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 21. Juni 2026

Nicecream - die gesunde Eis-Alternative

Nicecream bezeichnet man gesundes Eis auf Basis gefrorener Bananen. Ein tolle Verwertung von reifen Bananen und frei von Industriezucker. Dazu noch vegan, gluten- und laktosefrei. Für dieses Rezept habe ich wilde gefrorene Heidelbeeren verwendet. Da bei mir Bananen und Heidelbeeren schon länger tiefgekühlt waren, habe ich sie etwa 10 Minuten vor der Zubereitung der Nicecream aus der Kälte genommen. 
Es können jederzeit andere Früchte (z.B. Erdbeeren, Mangos, Himbeeren) verwendet werden, allerdings sollten sie in relativ kleinen Stücken eingefroren werden. 

           

Nicecream mit Bananen und Heidelbeeren 

2 reife Bananen (bereits in Stücken eingefroren)
 200 g gefrorene Heidelbeeren
4 EL Mandelmus 

Bananen sowie Brombeeren sollten mindestens 6 Stunden im Gefrierschrank sein.

Anschließend gefrorene Früchte zusammen mit dem Mandelmus in den Mixer geben und auf höchster Stufe zu einer homogenen Masse pürieren.

 Das Nice Ice sofort servieren!

Freitag, 18. September 2020

Heidelbeer-Linsen-Salat - eine gesunde Augenweide

In unserer regionalen Zeitung wurde kürzlich ein Nebenerwerbsbetrieb vorgestellt, der Heidelbeerplantagen betreibt. Wie schön - regionale Heidelbeeren ganz in unserer Nähe.

Und eine Rezeptanregung wurde auch gleich noch veröffentlicht.  Bisher haben in unserem Haushalt die Heidelbeeren immer eher bei  Süßspeisen, Müsli und Porridge die Vitamine, die Farbe und das Aroma geliefert. Bei diesem Heidelbeer-Linsen-Salat mit Fenchel bereichern sie den deftigen Salat mit einer fruchtigen Note und wunderschönem Blau.

Mit gutem Balsamico und hochwertigem Olivenöl ein super leckerer Sommersalat.

Ich dachte, Minze von einem ganzen Bund ist bestimmt zu dominat und habe erst mal weniger genommen. Dill hatte ich leider nicht. Irgendwie klappt es nicht mit dem Dill im Kräuterbeet oder im Terrakottatopf. Ich denke ich werde wieder gefrorenen Dill kaufen.

Wenn man sie hat, verträgt dieser Salat auf jeden Fall die im Rezept reichlich angegebenen Kräuter.


 
Heidelbeer-Linsen-Salat
 
Zutaten für 4 Portionen:
 
1 Knoblauchzehe
125 g braune Linsen
1 Lorbeerblatt
75 g Heidelbeeren
1 kleine Fenchelknolle (etwa 200 g)
1 kleine rote Zwiebel
1 Bund Minze
1 Bund Basilikum
1 Bund Dill
2 EL Balsamico-Essig
3 EL Olivenöl
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
 
Die Knoblauchzehe schälen und andrücken. Linsen in ein Sieb geben, abspülen und mit Knoblauch und Lorbeerblatt nach Packungsanleitung gar kochen.
 
 Die Heidelbeeren abspülen und trockentupfen. 
 
Fenchel putzen und in sehr kleine Streifen hobeln. 
 
Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
 Kräuter waschen und die Blätter in kleinere Stücke zupfen.
 
 Linsen abgießen, abspülen und abtropfen lassen.
 
 Mit Heidelbeeren, Fenchelstreifen, Zwiebelwürfeln und Kräutern mischen.
 Essig, Öl, Salz und Pfeffer dazugeben, gut durchmischen und etwas durchziehen lassen. 
 
Mit Kräutern oder Limettenscheiben garnieren.
 

Samstag, 18. Juli 2020

Ein Blogevent und ein perfekter Obstkuchen

"Bei so einem Blogevent habe ich schon ewig nicht mehr mitgemacht." Dachte ich vor Kurzem.
Da kam "Koch mein Rezept" wie gerufen: die Teilnehmer bekommen in Wichtelmanier einen Blog zugeteilt, von dem sie ein Rezept nachkochen sollen und dürfen und das dann vorstellen. Perfekt!
Viel zu wenig schaue ich mich auf anderen Blogs um. Das war ein Anlass, das zu ändern.


Ich bekam den Corumblog 2.0 zugeteilt. Hier bloggt Sus seit (!) 2005. 15 Jahre, ein Dinosauerieralter für einen Blog. "Hier werde ich fündig ..." Mein erster Eindruck beim Durchsehen der Rezepte. Mehr als fündig: mir fiel die Wahl schwer, welches Rezept ich für das Event auswählen soll. So viel kreative Gemüseideen, aber auch so viel lecker klingende süße Dinge ...


Mein Wahl fiel auf den Lieblingskuchen. Einen Blechkuchen mit viel Obst. 
Wie so oft war der Auslöser, dass ich Reste hatte. In diesem Fall Nektarinen und Blaubeeren, die wegmussten. In den Kuchen kommt ein ganzes Kilo Obst. Ganz nach meinem Geschmack! Um auf das Kilo zu kommen, habe ich noch ein paar rote Johannisbeeren aus dem Garten hinzugefügt.

Auf meinem großen Backblech war der Kuchen nach einer halben Stunde fertiggebacken.
Meine Gäste haben mir beim Verzehr gut geholfen! Ich habe aber auch genug abbekommen. Und bin begeistert: Nicht nur das viele Obst ist toll, sondern auch der Teig. Durch den Puderzucker schmecken die Kuchenstücke wie Madeleines, nur mit Obst und in einer anderen Form.
Den Kuchen gibt's wieder mit Obst der Saison. Danke für das Basis-Kuchenrezept! 


Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Montag, 27. August 2018

Trendfrühstück Smoothie-Bowl

Sie sind in aller Munde (wohl auch im wortwörtlichen Sinne 😉): Smoothie-Bowls scheinen der neue Trend zu sein. Bei solch allgemeinen Food-Trends bin ich doch immer sehr interessiert, und probiere sie aus reiner Neugierde gerne aus. So auch mit den Smoothie-Bowls. Beim Smoothie-Trend bin ich auch voll mit eingestiegen, muss aber zugeben, dass ich nie wirklich regelmäßig Smoothies gemacht habe. So ungefähr jedes halbe Jahr mache ich auch mal einen, zuletzt mit frischen Wildkräutern. Aber ich schwöre nicht auf sie als schnelle und leckere Mahlzeit. Nur etwas zu trinken ist irgendwie etwas mager, finde ich. Auch wenn so ein Smoothie sehr nahrhaft sein kann.
An den Smoothie-Bowls gefällt mir, dass man etwas aus einer Schüssel löffeln kann. Schon mal besser als nur trinken. Und ich habe so viel so schön angerichtete Bowls gesehen, da kann man seiner Kreativität ja richtig freien Lauf lassen. Das Bild von meiner Bowl ist sicher kein Paradebeispiel, was das angeht. Aber immerhin sind die Johannisbeeren aus dem Garten. Bei meiner nächsten Bowl gebe ich mir etwas mehr mühe. Auch wenn es bei mir nicht täglich etwas in der Art geben wird, es wird wieder eine Smoothie Bowl geben. Allein schon, weil ich so oft alte Bananen rumliegen habe, und die lassen sich so super verwerten.

Das Rezept unten wurde nach einer Anleitung aus der Runner's World angepasst. Bei meinem nächsten Versuch (da ist leider gar kein gutes Bild entstanden), habe ich gefrorene Himbeeren mit Sojajoghurt und einer Banane püriert. Und alles mit Cashews und weißer Schokolade garniert, nach der folgenden allgemeinen Anleitung für Smoothie Bowls.


Smoothie-Bowl mit Banane, Kakao und Beeren

für 1 Portion

125 ml Milch (bei mir Hafermilch)
1 Banane
1/2 Avocado
1 EL Kakaopulver
1/2 TL Zimt
1 EL Erdnussbutter
etvl. etwas Ahornsirup 
frische Beeren (bei mir Heidel- und Johannisbeeren)
Kokosraspeln

Das Fruchtfleisch der Banane und Avocado in Stücke schneiden. Dann mit der Milch, dem Kakao, dem Zimt und der Erdnussbutter pürieren. Nach Geschmack mit etwas Ahornsirup nachsüßen. Mit den Beeren und Kokosraspeln garnieren.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Blaubeermuffins - meine Variante des Klassikers

Für klassische Gerichte gibt es ja grundsätzlich tausend verschiedene Zubereitungsarten und Rezepte. Manchmal finde ich auf Anhieb meine Variante, bei anderen Dingen probiere ich eine Weile verschiedene Arten und Rezepte aus. Letzteres gilt auch für den Klassiker "blueberry muffin". Ich hab üppige Rezepte mit Streuseln und Glasur und Guss ausprobiert. Und den Teig mit mit Schmand ... und letztendlich war mir neulich nach einer ganz puristischen, einfachen Variante. Und das ist jetzt auch meine Variante. Ich hab einfach das Teig-Grundrezept von den Vanille-Muffins genommen. Und Milch durch Buttermilch ersetzt - das macht die Muffins noch fluffiger. Aber man kann auch normale Milch für das Rezept nehmen. Etwas Vanille- und Zimtgeschmack sind auch hier gut. Und dann einfach noch die frischen Heidelbeeren. Als kleines, simples Extra: etwas braunen Zucker auf die Muffins vor dem Backen geben, der dann karamellisiert. Fluffige Muffins, bei denen man die Heidelbeeren noch schön schmeckt und schnell zuzubereiten - mein Grundrezept ist gefunden und ich freue mich!


Blaubeermuffins

für 12 Stück

150 g Butter
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Zimt
2 Eier
200 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
160 ml Buttermilch (Milch geht auch, wenn keine Buttermilch da ist)
1 Prise Salz
125 g Heidelbeeren
30 g Rohrzucker zum Bestreuen

Die Butter vor Backbeginn aus dem Kühlschrank holen und weich werden lassen.

Ein Muffinblech mit Förmchen auskleiden. Den Backofen auf 180°C vorheizen. 

Die Butter in einer Schüssel mit dem Rührgerät etwas schlagen. Die Eier und den Zucker, Vanillezucker und Zimt zugeben und schaumig schlagen. Das Mehl, Backpulver und Salz in die Schüssel geben und alles gut verrühren. Nun die Milch hinzufügen und rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Als letztes die gewaschenen Heidelbeeren mit einem Löffel unter den Teig mengen.

Den Teig auf die Förmchen verteilen. Auf dem Teig jeweils ein wenig Rohrzucker verteilen (der beim Backen dann karamellisieren soll). Die Muffins ca. 20 Minuten backen. 

Montag, 13. Juli 2015

Was kann schöner rot sein als reife Beeren im Sommer

Rote Grütze - dies ist ein wunderbar erfrischender Nachtisch, der schnell zubereitet ist. Man kann frische oder tiefgekühlte Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, rote Johannisbeeren, Heidelbeeren und vor allem auch Kirschen für die rote Grütze verwenden. Ganz egal. Man kann nach diesem Rezept auch eine reine Sauerkirschgrütze zubereiten - in diesem Fall ist aber die Verwendung von etwas mehr Zucker ratsam. Ich habe heute je zur Hälfte Johannisbeeren und Himbeeren verwendet. 

Wir essen die rote Grütze im Sommer gerne mit Joghurt oder Buttermilch. Im Winter zu einem festlichen Essen gibt es Vanilleeis dazu.


Rote Grütze

600 g rote Früchte
125 ml Orangensaft
50 g Zucker
etwas abgeriebene Zitronenschale
40 g Speisestärke oder 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
125 ml Rotwein

Frische Früchte in kaltem Wasser waschen, gut abtropfen lassen und putzen. Kirschen entsteinen. Große Früchte etwas zerkleinern.
Den Orangensaft mit dem Zucker und der abgeriebenen Zitronenschale in einen Topf füllen und zum Kochen bringen. Die Speisestärke im Rotwein auflösen.
Die angerührte Speisestärke in den kochenden Orangensaft rühren und alles bei schwacher Hitze eine Minute einköcheln lassen.
Die abgetropften Früchte oder gefrorenen Beeren in die kochende Flüssigkeit geben, erwärmen und ein Mal aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen. Die Grütze entweder in eine große Schüssel füllen oder in Schälchen portionieren und mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen. 

Dienstag, 6. Mai 2014

Die Quinoa-Ideen gehen nicht aus: heute gibt's Porridge

Als Botschafterin für die vielseitige Einsetzbarkeit des Quinoa-Korns liefere ich heute mal wieder ein neues Rezept. Dass man Quinoa bestens zum Frühstück essen kann, habe ich ja bereits mehrfach (hier und hier) kundgetan. Quinoa kann man aber auch anstatt mit Wasser einfach mit Milch kochen - also quasi als Porridge servieren, nur eben mit Quinoa anstatt den Haferflocken. Dafür muss man das Ganze einfach etwas länger köcheln lassen. Rezepte sind auf US-amerikanischen Blogs en masse zu finden, ich habe mich letztendlich an der Rezeptur von Closet Cooking orientiert.
Anmerkung: Im Rezept unten habe ich bewusst reichlich Flüssigkeit verwendet, auch um sicherzugehen, dass das Quinoa nicht anbrennt und auch nicht trocken wird. Das Porridge ist am Ende noch ein wenig flüssig und nicht ganz so breiig wie Haferflocken-Porridge.

Mir hat's super geschmeckt - auch mit Sojamilch. Und mit ein paar Nüssen und frischen Früchten entsteht ein sehr vollwertiges Frühstück. Dass Quinoa zudem sehr gesund ist, könnt ihr alle bestimmt schon nicht mehr hören, oder?


Quinoa-Porridge

für 1 Portion

60 g Quinoa
200 ml Milch (bei mir Sojamilch)
100 ml Wasser
2 TL Rohrzucker (oder weniger, wer es nicht so süß mag - alternativ: Ahornsirup)
1 Prise Zimt
1 EL Mandelblättchen (alternativ: Pekannüsse)
1 Handvoll frische Blaubeeren (alternativ: Mango, Erdbeeren)

Das Quinoa waschen und in einem Topf zusammen mit Milch, Wasser, Zucker und Zimt ein Mal aufkochen lassen. Dann die Temperatur stark zurückschalten und bei zugedecktem Topfdeckel ca. 15 Minuten ganz leicht köcheln lassen, bis das Quinoa gar ist. Am Ende die Mandeln und Blaubeeren unterrühren.

Sonntag, 1. September 2013

Heidelbeer-Karamell-Eis am Stiel

Nachdem ich am Freitag erstmals von meinen neuen Eisformen berichtet habe, gehen wir doch gleich wie angekündigt in die zweite Runde, solange sich der Spätsommer 2013 wie heute noch von seinen schönen Seiten zeigt. Ich war ja ganz begeistert von dem selbst hergestelltem, nur aus frischem Obst bestehenden und damit äußerst gesundem Fruchteis. Nichtsdestotrotz: ich mag Milcheis, am liebsten noch mit Extras wie Schokolade, Krokant oder Karamell (also alle kalorienreichen Sorten) sehr, sehr gerne. Deshalb darf etwas in diesem Stil als Ergänzung und Kontrast zum Fruchteis nicht fehlen. Spontan kam mir Karamell in den Sinn, aus diesem Grund habe ich Dulce de Leche in das Eis gegeben. Zudem Heidelbeeren für den Fruchtfaktor. Und als Milchgrundlage ganz einfach Joghurt (naheliegend, nachdem ich dieses Jahr Frozen Joghurt in München entdeckt habe). Und heraus kommt ein äußerst schmackhaftes Eis (und eben ein richtiges Eis in ganz klassischer Form, und nicht "nur" frozen Joghurt") mit Karamell-Frucht-Geschmack.


Heidelbeer-Karamell-Eis

für 4 Stück

(4 Formen mit je 90 ml Volumen - ich benutze die von Silikomart)

100 g frische Heidelbeeren 
300 g Naturjoghurt
50 g Dulce de Leche in Zimmertemperatur (gekauft oder selbstgemacht)
außerdem: 4 Holzstäbchen

Die Heidelbeeren waschen und trocken tupfen. Den Joghurt, das Dulce de Leche und die Heidelbeeren in eine Schüssel geben und alle Zutaten vorsichtig vermengen (nicht zu sehr, sodass man durch das Dulce de Leche eine leichte Marmorierung im Eis erhält). Die Masse auf die vier Eisformen verteilen. Alles für mindestens einige Stunden im Tiefühlfach gefrieren lassen.

Follow my blog with Bloglovin

Montag, 12. August 2013

Gesundheitsfrühstück: Birchermüsli

In meiner neulich durchgeführten Umfrage habt ihr euch mehrheitlich Beiträge zum Thema "gesunde Ernährung" gewünscht. Dazu hab ich noch ein Ass im Ärmel, und es wird höchste Zeit, es auszuspielen. Das Birchermüsli will ich euch nicht länger vorenthalten.

Vor ziemlich genau zwei Jahren gab es bei mir schon mal einen Beitrag zu Birchermüsli. Obwohl es mir geschmeckt hat, war es aber eher eine einmalige Sache und ich bin nach etwas Abwechslung auf dem Frühstückstisch schnell wieder in meine Brötchen-Essgewohnheit am Morgen zurückgefallen. Nun bekommt das Thema Birchermüsli eine andere Dimension. Seit ein paar Monaten gibt es bei das bei mir nämlich recht oft. Ich bereite die unten angegebene Menge bestimmt ein Mal die Woche zu und habe somit ein Frühstück für zwei Tage.

Birchermüsli ist mittlerweile nicht nur gewohnheitsmäßig, sondern auch geographisch gesehen ein Heimspiel für mich. Die Erfindung geht nämlich auf den Zürcher Arzt Maximilian Bircher-Benner zurück. Aufschlussreich ist in dem Zusammenhang auch der sachkundige Artikel von Petra, die in ihrem Artikel Wer hat das Müsli erfunden? einige Informationen zum Hintergrund gibt. Interessant ist, dass laut dieser Schilderung dem geriebenen Apfel die zentrale Bedeutung zukommt.

Wer den Artikel brav gelesen hat, und wer meinen Blogbeitrag ebenfalls gelesen hat, der wird merken, dass mein Rezept sich nicht genau mit dem Original deckt. Das ist wahr, ich hab aber auch eine gute Quelle anzubieten: Das Rezept habe ich von einer Kollegin bekommen, wie es wiederum von einem Bodybuilder aus L.A. hat. Sie schwört auf das Müsli und empfiehlt es an alle Bekannten, da es beim Abnehmen hilft (Kohlenhydrate, die lange satt machen und auch sonst nur gesunde Inhaltsstoffe) und gut für die Verdauung ist.

In sehr viel Hotels und Cafés im In- und Ausland hat Birchermüsli für den gesundheitsbewussten Teil der Bevölkerung einen festen Platz auf der Speisekarte eingenommen. So habe ich mich bereits durch verschiedene Versionen durchprobiert. Nach diesen Erfahrungen habe ich das Rezept meiner Kollegin wiederum leicht angepasst, die Mengen genau bestimmt und dann kommt dabei das Rezept unten heraus. Ich habe extra ein allgemeines, anpassbares Grundrezept angegeben sowie meine Standardversion.

Wie auch immer ihr euer Birchermüsli esst: Der Apfel was bei Herrn Bircher zentral, den nicht vergessen ;-) 


Birchermüsli

für 2 Portionen

1 Apfel
30 g grobkörnige Haferflocken (nicht die feinen)
30 g Haferkleie
15 g Weizenkleie
20 g Körner (bei mir standardmäßig Sesam)
15 g Nüsse (bei mir standardmäßig gehackte Haselnüsse)
150 g Joghurt (ich würde ungesüßten Naturjoghurt empfehlen (und keinen gesüßten Pseudo-Fruchtjoghurt, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass man sich hier die Mühe macht, ein gesundes Frühstück selbst herzustellen). Wer veganes Müsli will, kann Sojajoghurt nehmen)
125 ml Milch (bei mir fettarme Milch. Auch hier kann Sojamilch für die vegane Variante genommen werden. Oder zum Beispiel auch Buttermilch)
15 ml Ahornsirup (oder ein anderes Süßungsmittel nach Wahl wie Agavendicksaft oder Honig, sofern überhaupt gewünscht)
50 g Beeren (im Sommer frische, sonst gehen auch tiefgekühlte - oder man lässt sie ganz weg)

Den Apfel reiben. Die trockenen Zutaten abwiegen und zusammen mit dem geriebenen Apfel in ein Gefäss geben. Den Joghurt hinzugeben. und mit der Milch aufgießen. Alles gut verrühren. Nach Belieben süßen. Als  letztes die Beeren vorsichtig unterheben. Das Müsli über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am Morgen kann noch etwas Milch hinzugegeben werden, wenn die Masse sehr trocken ist.

Wer morgens nicht so viel essen will, der kann die angegebene Menge auch auf drei Portionen aufteilen. Ich schwankte bei der Mengenangabe zwischen 2 und 3 Portionen. Bei mir sind es momentan 2 Portionen, aber ich frühstücke auch gut und bewege mich für meine Verhältnisse viel. Das Müsli kann man jedenfalls problemlos für 2-3 Tage im Kühlschrank lassen. Denn Sinn der Sache ist ja, dass die Haferflocken in der Flüssigkeit quellen.

Mittwoch, 7. August 2013

Auf Trendfindung in München: Frozen Joghurt

Die letzten Tage habe ich in München verbracht, meiner alten Heimat zu Studientagen. Und dort gab es auch auch einen kulinarischen Trend zu entdecken, der hier in Zürich entweder noch nicht angekommen oder bisher an mir vorbeigegangen ist (wobei ich schwer auf Letzteres tippe). Es handelt sich um Frozen Joghurt. Beim Bummeln durch Schwabing taten sich mir gleich mehrere keine Läden auf, die in Anbetracht der Sommerhitze guten Umsatz mit dem Verkauf von Frozen Joghurts machten. Mit ganz individuellem Kundenangebot (auch hier scheint sich das Paradigma aus der Marketingbranche durchgesetzt zu haben, dass auf moderne Kundenbedürfnisse mit maßgeschneiderten Lösungen reagiert werden muss): eine reiche Auswahl an Toppings, aus der man sich ein paar aussuchen (und manchmal auch im Buffetstil auf seinen gefrorenen Joghurt laden) darf. Die Palette reicht von Saucen (dunkle Schokolade, weisse Schokolade, Mango, Himbeeren, Erdbeeren ...) über frisches Obst zu Nüssen oder Süßigkeiten (M&M´s, Gummibärchen, Baumkuchenstücke ...). War eine schwere Entscheidung, wenn man nur drei Toppings zur Auswahl hat ;-)

Von diesem Trend war ich sofort überzeugt, und das aus mehreren Gründen: Gefrorener Joghurt ist kalorienärmer als Sahneeis, frisch hergestellt frei von Konservierungsstoffen und die verschiedenen Toppings, die man sich aussuchen darf, machen das ganze abwechslungsreich.


Warum also nicht selbermachen? Das habe ich mir als erstes gedacht, als ich wieder daheim in Zürich angekommen war (immer noch bei größter Sommerhitze) und mein Koffer abgestellt hatte. Da ich keine Eismaschine besitze, ist das mit der Eisherstellung im klassischen Sinne sowieso etwas schwierig, der Frozen Joghurt also eine perfekte Alternative, nebst den oben genannten Vorteilen. 

Man kann einfach einen Joghurtbecher für zwei Stunden ins Gefrierfach stellen. Um ihn anschließend aus der Form zu bekommen, habe ich ihn kurz mit heißem Wasser übergossen. Der Joghurt war außen wirklich gefroren und innen noch nicht steinhart, was ich gut fand. Dazu habe ich mir die folgenden drei Toppings ausgesucht (wir bleiben brav bei den Anglizismen, die sich hier durchgesetzt haben): ein Beerenkompott (siehe unten für das Rezept) sowie ein paar gehackte Haselnüsse und Schokowürfel (am besten qualitativ hochwertige Schokolade nehmen und selbst hacken).

In München bin ich ja praktisch permanent in Erinnerungen an die Studienzeit geschwelgt, die an so vielen Ecken der Stadt wieder wach geworden sind. Und mit dem Frozen Joghurt auf meinem Balkon bin ich dann in Erinnerungen an den jüngsten Münchenbesuch geschwelgt (den ich auch mit Frozen Joghurt verbinden werde ;-)). Wie gesagt, bei dem Trend mache ich gerne mit, und das sage ich sicher nicht über alles, was gerade angesagt ist (das beste Beispiel dafür sind die Smartphones). Egal ob ganz selbstgemacht oder in einem hübschen Laden unterwegs mitgenommen.


Beerenkompott

für 4 Portionen

250 g Heidelbeeren
250 g Himbeeren
30 g brauner Zucker
1/2 unbehandelte Zitrone (Abrieb & Saft)

Die Beeren verlesen und gründlich waschen und trocknen. Die Zitrone waschen, die Schale abreiben und dann den Saft auspressen. In einer Pfanne den Zucker erhitzen, bis er schmilzt und leicht karamellisiert. Die Herdtemperatur herunterschalten. Dann 2/3 der Beeren sowie den Abrieb und Saft der Zitrone in die Pfanne geben. Alles ca. 15 Minuten langsam einkochen lassen. Dann den Rest der Beeren unterheben und vorsichtig umrühren.

adaptiert nach einem Rezept aus der Living at Home


Donnerstag, 25. Juli 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: Juli-Rezept

Nach ein paar warmen Hauptgerichten, Frühstücksideen und Riegeln ist ein Salatrezept mit Quinoa längst überfällig. Nun ist es für das Juli-Rezept meines Projektes mit Quinoa aber soweit: Ich habe nämlich auf die Beerenzeit gewartet, damit der sommerliche Quinoa-Salat auch saisonal passend ist. Inspiriert hat mich dafür ein Salat, den ich während meines diesjährigen Englandaufenhaltes in der Food Abteilung bei Marks & Spencer mitgenommen und mit großem Genuss verzehrt habe. Die Zutatenliste habe ich mir im Anschluss von der Verpackung abgeschrieben und den Salat anhand meines Aufschriebes nun nachgebastelt.


In den Salat kommen neben dem Quinoa einige verschiedene Zutaten, angefangen bei frischem Obst und Gemüse, über Trockenfrüchte zu Nüssen und Hülsenfrüchten. Aus diesem Grund habe ich die Rezeptmenge auch auf 4 Portionen hochgerechnet, da es sich sonst kaum lohnt, alle Zutaten anzuschaffen. Aber meiner Grundregel für Salate entsprechend, kann man auch in diesem Fall die Zutaten Pi mal Daumen zusammenmischen, ohne Gefahr zu laufen, eine gewünschte Konsistenz völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen (im Gegensatz zu einem fein ausgearbeiteten Kuchenrezept). Oder man lässt einfach die ein oder andere Zutat weg, wenn man sie gerade nicht da hat. Solange es nicht das Quinoa ist ;-) 



Sommerlicher Quinoa-Salat

für 4 Portionen 

für den Salat:
160 g Quinoa (ungekocht)
1 Mango
125 g Heidelbeeren
200 g Gurke
40 g Rucola
100 g Kichererbsen (bereits gekocht)
50 g Sprossen
50 g Rosinen
50 g getrocknete Cranberries
50 g Kürbiskerne

für das Dressing:
4 El Öl (bei mir Sesamöl)
4 EL Zitronensaft
2 EL Ahornsirup
2 TL Dijonsenf
Salz
Pfeffer

Die Quinoakörner wie hier beschrieben gar kochen.
Während dessen die Mango waschen, schälen und das Fruchtflesich in Würfel schneiden. Die Heidelbeeren waschen. Die Gurke waschen, nach belieben schälen und in Stücke schneiden. Den Rucola waschen. Die restlichen Zutaten abwiegen und alles in eine Schüssel geben. Das Quinoa nach dem Kochen abkühlen lassen und zu den anderen Zutaten geben.
Für das Dressing Öl, Zitronensaft, Ahornsirup und Dijonsenf gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und im Anschluss mit den restlichen Salatzutaten gut vermengen. Den Salat vor dem Servieren evtl. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dienstag, 24. Juli 2012

Moey's Blaubeer-Vanille-Tarte

Standardszenario: Am Wochenende wollte ich für meinen Besuch unbedingt was backen. Ein Spontanentschluss und daher sollte es auch schnell gehen.
Ach ja, und um diese Jahreszeit sollte es auch etwas mit frischen Beeren geben. das schreit nach Moey's Tarte mit Heidelbeeren und Vanille. Die Tarte ist bei uns allen super angekommen. Und ich finde, dass die Heidelbeeren äusserst gut zum Vanillearoma passen. Das Rezept ist so wirklich super. Kompliment an dich, Moey. 


Ich habe nur zwei kleine Abwandlungen vorgenommen: Anstatt Sahne habe ich Milch verwendet, da ich nicht extra Sahne kaufen wollte. Und was den Mürbeteig betrifft, bin ich aus Gewöhnung bei meiner Standardvariante geblieben mit doppelt so viel Mehl wie Butter, also 125 g Mehl, 62,5 g Butter, 30 g Zucker und 25 ml Wasser.

Freitag, 8. Juni 2012

Zur Feier des Tages: Blueberry Pancakes


Was jetzt kommt ist gemein für alle, die bei der Arbeit sitzen. Trotzdem will ich meine Freude gerne der Welt mitteilen: Diese Woche ist der Beginn meines Urlaubs. Ich habe meinen alten Job gekündigt und nun sage und schreibe zwei Monate Zeit frei, bevor ich die neue Stelle antrete. Nach einem Jahr fast ohne Urlaub gibt es fast nichts schöneres als an einem ganz gewöhnlichen Tag einfach mal NICHT zur Arbeit zu gehen. 


Besonders ausgekostet im wahrsten Sinne des Wortes habe ich diesen Anlass mit einem Frühstück (zu einer Zeit, die vor einer Woche noch Mittagsessenzeit war) mit Blueberry Pancakes. Rezepte gibt es ja wie Sand am Meer. Zum Glück habe ich mir aber vor einer Weile schon mal in weiser Voraussicht das Rezept vom pastaciutta-Blog abgespeichert, dort gibt es nämlich Mengenangaben auch für nur eine Portion. 


Was soll ich sagen ... die Minipfannkuchen waren perfekt. Die Rezeptur hat meine hohen Erwartungen (durch die vielen schönen Bilder, die ich zuvor schon gesehen habe) absolut erfüllt.

Donnerstag, 24. Mai 2012

Blaubeer-Buchweizen-Gugelhupf


Und Backen mit Blaubeeren auf ein Neues. Nach der Tarte, den Törtchen und den Muffins nun ein Gugelhupf. Klassische Rührkuchen sind ja nach wie vor meine heimlichen Favoriten, die habe ich als Kind schon bei jedem Kuchenbuffet den Sahnetorten gegenüber bevorzugt. Das Rezept für den Blaubeer-Buchweizen-Gugelhupf habe ich in einer Zeitschrift entdeckt. Darauf aufmerksam geworden bin ich vor allem durch das Buchweizenmehl, welches ich vorher noch nie benutzt habe (und welches jedoch in meinen Küchenschränken verweilt, weil ich seit Ewigkeiten galettes bretonnes machen will). Die verschiedenen Mehlsorten machen diesen Kuchen sehr interessant, zusammen mit den Beeren, dem Mohn und dem Zitronengeschmack. Ich finde ihn sehr empfehlenswert und hab ihn auch schon die letzten 5 Tage gefrühstückt (immer nur ein Stück).

Ich habe ein paar kleine Änderungen zum Originalrezept vorgenommen: 
2-3 EL Mohn anstatt 100 g reichen meiner Meinung auch aus, ist ja kein Mohnkuchen. Die Schale einer halben Zitrone reicht auch, ist ja kein Zitronenkuchen ;-) Und ich habe 70 g weißen Zucker durch weissen ersetzt, weil ich gar keinen anderen mehr daheim hatte. Fand die Mischung aber gut.


Blaubeer-Buchweizen-Gugelhupf


250 g Heidelbeeren
300 g Butter
150 g Zucker
70 g brauner Zucker
Schale von einer halben Zitrone
1 Prise Salz
5 Eier
3 EL Mohnsamen
250 g Weizenmehl
150 g Buchweizenmehl
100 g Speisestärke
1 Pck. Backpulver
Puderzucker zum Bestreuen

Die Butter ca. 30 Minuten vor Backbeginn aus dem Ofen nehmen, damit sie weiche werden kann.
Die Beeren waschen und vorsichtig mit einem Geschirrtuch trockentupfen.

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Butter, Zucker und braunen Zucker schaumig schlagen. Die Zitrone waschen und die Schale raspeln. Die Zitronenzesten und das Salz zum Teig geben. Die Eier nacheinander unter Rühren hinzufügen. Dann Mohn, Mehl, Speisestärke und das Backpulver unterrühren. Am Schluss die Heidelbeeren unterheben.

Eine Gugelhupfform fetten, den Teig hineingeben. Den Kuchen auf der untersten Schiene ca. 75 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen, erkalten lassen und auf einen Teller stürzen. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Blaubeertarte mit Marzipanstreuseln

Eine schöne Art, die ganzen Maifeiertage zu nutzen: Backimprovisation. Aber auf eine Art ohne grosses Risiko. Ich habe mich bei meiner Tarte für einen Mürbeteig mit etwas Vollkornmehl entschieden, um diese Jahreszeit natürlich frischen Beeren, einer Füllung aus Schmand und Ei sowie Streuseln, mit Marzipan. Das Ergebnis war geschmacklich eigentlich ganz wie erwartet - gut.


Das Rezept ist für eine Form mit 20 cm Durchmesser, alternativ kann man die doppelte Menge für eine Form mit 28 cm Durchmesser benutzen.


Blaubeertarte mit Marzipanstreuseln

für eine Tarteform mit 20 cm Durchmesser

Zutaten für den Teig:
50 g Weizenmehl
50 g Vollkornmehl
50 g Butter
30 ml kaltes Wasser
20 g Zucker

Zutaten für die Füllung:
1 EL Zitronensaft
25 g Zucker
100 g Schmand
1 Ei
150 g Heidelbeeren

Zutaten für die Streusel:
75 g Mehl
75 g Marzipan
50 g Butter, weich

Puderzucker zum Bestäuben

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Zutaten für den Mürbeteig rasch verkneten und den Teig mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Anschließend den Teig ausrollen und in der Tarteform auslegen, einen ca. 2 cm hohen Rand formen.

Die Butter für die Streusel spätestens jetzt aus dem Kühlschrank nehmen.
Den Teig allein15 Minuten blindbacken (Backpapier auf den Teig in der Form legen und z.B. getrocknete Bohnen darauflegen, alles in den Ofen schieben).

Für die Füllung den Zitronensaft, Puderzucker, Schmand und das Ei verrühren.
Die Zutaten für die Streusel mit der Hand oder dem Knethaken der Rührgeräts verrühren.

Nach 15 Minuten den vorgebackenen Teig aus dem Ofen holen. Die gewaschenen Blaubeeren in der Form verteilen, dann die Füllung darüber gießen und am Ende die Streusel darauf verteilen.

Die Tarte nochmal 20-25 Minuten bei 180°C im Ofen backen. Vor der Servieren mit Puderzucker bestreuen. 

Samstag, 2. April 2011

L'air du printemps

Heidelbeer-Pudding-Kuchen 
Eigentlich wollte ich ja heute was anderes kochen, nachdem ich aber völlig erstaunt und schon fast fertig von den warmen Temperaturen draußen von meiner Einkaufstour zurück kam, hatte ich viel mehr Lust auf etwas Süßes und Frisches zu Essen. Backen unter erschwerten Bedingungen ... ich verfüge nämlich im Moment über kein Rührgerät, also habe ich bewusst einen Heidelbeer-Pudding-Kuchen aus meiner Liste gesucht, für den man gar keinen Mixer benötigt. Das Rezept stammt von der kanadischen Kochseite coup de pouce. Falls es jemand nachmachen will und es hilft, habe ich die Sprache und die Maßeinheiten weiter unten mal übersetzt.

Eine Kugel Eis hätte natürlich perfekt zu dem Kuchen gepasst, ich hatte aber leider keine da. Das lässt sich evtl. heute Nachmittag noch nachholen, da ich bei dem schönen Wetter jetzt nicht wie geplant drinnen sitzen bleiben kann, obwohl ich genug Arbeit am Schreibtisch hätte. Na ja, dann wird das eben ein längerer Abend am Schreibtisch ...




Heidelbeer-Pudding-Kuchen

150 g Mehl
115 g Zucker + 30 g zum Bestreuen (im Originalrezept steht 70 g anstatt 30 g - also nach Belieben mit Zucker bestreuen)
1 TL Backpulver
180 ml Milch
75 g Butter
Heidelbeeren

Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Butter schmelzen. In einer Schüssel das Mehl, 115 g Zucker und das Backpulver verrühren. Die geschmolzene Butter und die Milch hinzufügen und mit einem Löffel rühren, bis ein homogener Teig entsteht. Diesen in eine Auflaufform füllen. Die gewaschenen Heidelbeeren darauf verteilen und mit dem restlichen Zucker bestreuen. Im Ofen ca. 40 Minuten backen (am besten vorher kontrollieren, ob der Teig schon durch ist).

Mittwoch, 2. Februar 2011

Backstopp aufgehoben

Es gibt doch immer einen Grund zu backen :-). Meine Motivation heute war, dass ich bald eine Party gebe, und nun schon mal ein paar Rezeptideen ausprobieren könnte. Weil das Rezept so lecker klang, habe ich mich gleich mal an die Heidelbeer-Quarktörtchen gewagt, auf die ich durch Chefkoch aufmerksam geworden bin. Fazit: Sehr lecker, aber eher nichts für meine Party. Denn es hat doch ein wenig Zeit gekostet, den Teig auszurollen und in ordentlich in die Förmchen zu bringen (ich habe eine 12-er Muffinform benutzt) - und falls ich bei den unmittelbaren Partyvorbereitungen etwas gestresst sein werde, sollte ich etwas zubereiten, für das man weniger Zeit und Geduld braucht. A propos ordentlich: Jetzt weiß ich immerhin, wie ich beim nächsten Mal vorgehen muss. Auf jeden Fall Papierförmchen in die Vertiefungen des Muffinbleches setzen, dann aus dem ausgerollten Mürbeteig Ringe ausstechen in der Größe des Muffinbodens. Diese Ringe in die Förchen setzen und für den Rand der Törtchen mit dem Messer Streifen aus dem Teig ausschneiden und damit einen Rand formen. Heraus kommen richtig süße kleine Törtchen.