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Mittwoch, 11. September 2019

Tomaten-Nektarinen-Salat mit Hüttenkäse

Auch wenn bei mir im Garten mittlerweile die Kürbisse reif sind, noch ist Sommer. Also sollte ich schnell noch meine aktuellen Tomaten- und Zucchinirezepte verbloggen. Da gibt es nämlich noch welche, die ich für erwähenswert halte.

Als ich neulich einen gemischten Salat mit Hüttenkäse verbloggt und vom Hüttenkäse geschwärmt habe (ich halte ihn für eine hervorragende leckere und fettarme Eiweißquelle), hat mich Barbara auf einen Tomaten-Nektarinen-Salat mit Hüttenkäse aufmerksam gemacht.


Nektarinen und Tomaten ... mal wieder so eine Kombination, die ich nie von selbst ausprobiert hätte. Aber dennoch interessant klingend, und wenn es mir von einer gut bekannten Bloggerin (wenn auch nur virtuell bekannt) empfohlen wird, dann probiere ich das doch gerne aus.


Viel mehr Zutaten als im Rezeptitel genannt, kommen auch gar nicht in den Salat hinein. Also wirklich nicht kompliziert und ich habe öfter alle Zutaten da. So ging das Nachmachen sehr schnell. Und ich bin begeistert. Eine tolle Geschmackskombination. Nochmal so richtig Sommer. Der Hüttenkäse ist so schön neutral, dass das Obst und Gemüse durchkommt. Und das Basilikum passt auch super, da es nicht zu dominant ist. Mit anderem Käse wie Mozzarella könnte ich mir das auch vorstellen. Vielleicht nächstes Jahr.

Und ein kleines Detail: den Hüttenkäse vor dem Servieren leicht zu salzen und zu pfeffern ist eine hervorragende Idee. So schmeckt er schön gleichmäßig würzig. Vielen Dank für den Rezept-Tipp, Barbara.

Dienstag, 20. August 2019

Rohkost mit Hüttenkäse


Hüttenkäse steht fast immer auf meinem Einkaufszettel. Für gewöhnlich ist er Grundbestandteil sämtlicher Brotaufstriche: Avocacdo-Hüttenkäse-Aufstrich, oder Tomaten-Hüttenkäse oder Rote-Bete-Hüttenkäse ... Als Beigabe zum Salat hatte ich ihn schon länger nicht mehr verwendet - bis ich den Rezepttitel "Rohkost mit Hüttenkäse" in meinem Schrot-und-Korn-Kochbuch las. Diese erwecke sofort meine Aufmerksamkeit. Man muss sich ja nicht genauestens an die Zutatenliste halten, aber für mich war es der Auslöser, mein Gemüse einmal ganz schön fein zu schneiden und schön anzurichten. Und mein Haselnussöl und die Haselnusskerne zu kombinieren (das mache ich auch gerne mit Walnüssen). Und natürlich, den Hüttenkäse im Salat zu verwenden. An meinem schön angerichteten Teller habe ich mich sehr gefreut, sodass die Rohkostplatte noch besser geschmeckt hat.

Das Originalrezept steht hier. Ich habe die Kräuter aus meinem Gemüsegarten genommen, die zur Hand waren und das Traubenkernöl weggelassen.

Freitag, 13. Oktober 2017

Broccoli-Mais-Auflauf: viel Würze - wenig Fett

Viel Würze, aber wenig Fett - der saftige Auflauf erfüllt die Wünsche gesundheitsbewusster Feinschmecker, zu denen ich mich auch zähle. Und gerade ist eine etwas gesundheitsbewusstere Phase als normal ;-) Diesen Auflauf kann man - wie alle Aufläufe - gut vorbereiten. Bekanntlich ist das für mich mittags wichtig, daher ein weiteres Rezept dieser Kategorie (es bloggt mal wieder die Mama von Sarah). Wir fanden die Kombi Broccoli-Mais sehr lecker. Reste können aufgewärmt werden und schmecken sogar am 2. Tag noch nicht trocken.



 Broccoli-Mais-Auflauf

für 4 Portionen

500 g Broccoli
1 Dose Zuckermais (425 g)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 Emmentaler
3 Eier
200 g Hüttenkäse
2 EL Mehl
200 ml Milch
ein wenig Salz
weißer Pfeffer

Den Ofen auf 180° C vorheizen

Den Broccoli in Röschen teilen und in reichlich Salzwasser etwa 3 Minuten sprudelnd kochen lassen, mit kaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen. 

Dann den Mais auf einem Sieb abgießen und ebenfalls gut abtropfen lassen Die Zwiebel schälen und vierteln. Den Knoblauch ebenfalls schälen. Den Emmentaler grob reiben. 

Die Eier, den Hüttenkäse, die Zwiebelviertel, den Knoblauch und das Mehl am besten mit dem Zauberstab pürieren, dabei die Milch langsam zugeben.

In einer Schüssel den Broccoli, den Mais und den geriebenen Käse vermischen und in einer flachen Gratinform gleichmäßig verteilen. Die Eier-Milch-Mischung darübergießen.

Den Auflauf in den heißen Ofen schieben und etwa 40 Minuten backen, bis er oben schön gebräunt ist.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Brunch-Dipps Nr. I & II: Erbsen-Minz-Mus und Ziegenkäse-Dipp

Wie im letzten Beitrag angekündigt, habe ich zu meinem Brunch drei verschiedene Dipps serviert.
Nummer I, welche auch gut als Brotaufstrich mit Büffelmozzarella gegessen werden kann, sowie als Pesto zu Nudeln, ist das bereits verbloggte Erbsen-Minz-Mus.


Zudem hab ich ganz spontan einen Dipp aus Ziegenkäse, Hüttenkäse und getrockneten Tomaten zubereitet. Das Ganze wird mit Knoblauch (ich hab Pulver genommen, damit es etwas dezenter wird), Zitronensaft und Thymian gewürzt und mit Honig leicht gesüßt. Das Rezept gibt's bei den Küchengöttern. Als ich die Zutatenliste las, dachte ich mir schon, die klingt so lecker, da kann gar nicht mehr schief gehen. Dem war dann auch so. Das Rezept merke ich mir auf jeden Fall als Bereicherung für so ziemlich jedes Buffet.

Mittwoch, 25. September 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: September-Rezept

Wie man aus der gestrigen Anleitung zum Wrappen schließen kann, geht's heute um Wraps und Quinoa. Dabei bleiben dann auch nicht so viel Kombinationsmöglichkeiten übrig, sodass der zweite messerscharfe Schluss nahelegt, dass es um Wraps mit einer Füllung aus Quinoa geht. Für die Füllung habe ich schlichtweg eine Reihe aus meinen momentanen Lieblingszutaten für Salate und Brotaufstriche ausgewählt. Sprich, an erster Stelle nach dem Quinoa Hüttenkäse, dann Avocado, Gurke, frische Petersilie und Sprossen. Und dazu noch ein intensiver Zitronengeschmack, ein paar Chiliflocken und die Hälfte der Zutaten für das Standard-Salatdressing. Klingt gelingsicher, oder? Und fertig ist eine äußerst leckere und gesunde Füllung für Wraps, an der ich so nichts mehr verändern möchte.


Für alle, die noch nicht das ganze Jahr mitlesen: Hier gibt's Details zu meinem Quinoa-Projekt im International Year of Quinoa 2013. Im Rahmen desssen blogge ich nämlich immer am 25. des Monats im Verlaufe diesen Jahres ein Rezept mit Quinoa. Und sporadisch auch Informationen zum Lebensmittel an sich und der globalen Bedeutung des Korns, wie hier.


 Quinoa-Hüttenkäse-Füllung

zum Beispiel für 6 Weizentortillas mit 24 cm Durchmesser

100 g Quinoa (ungekocht)
400 g Hüttenkäse 
1 Avocado
1/2 Gurke
1 Bund Petersilie (20g)
50 g Sprossen
1 rote Zwiebel (Optional)
1 EL Chiliflocken (optional)
Saft von 1/2 Zitrone (ca. 50 ml)
1 EL Olivenöl
2 EL Dijonsenf
1,5 TL Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Quinoa wie hier beschrieben zubereiten und abkühlen lassen. Die gewaschene und geschälte Gurke und Avocado in sehr feine Würfel schneiden. Die Petersilie fein hacken. Dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Ich habe die Füllung am Ende abgewogen, und sie war ziemlich genau 1 kg schwer. Dann habe ich je ein Sechstel (166.67g) auf einer Weizentortilla mit 24 cm Durchmesser verteilt und gewrappt. Siehe hier für die folgende Schritt-für-Schritt Anleitung. 


Was die Weizentortillas angeht, so bin ich bei der Eigenherstellung noch auf keinen grünen Zweig gekommen. Maistortillas für Enchiladas, die lediglich ein Mal aufgerollt werden müssen, haben ja bereits geklappt. Aber Weizentortillas für Wraps, die auch wirklich elastisch sein müssen (also nicht zerbrechen, wenn man sie faltet) und idealerweise eine gewisse Größe haben, das hat leider noch nicht geklappt. Aber ich bleibe dran, und ich hab auch schon ein paar Rezepte abgespeichert, die nacheinander ausprobiert werden.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Hüttenkäse-Kekse

Bei meiner Umfrage hatte sich jemand "was mit Hüttenkäse" auf meinem Blog gewünscht. Euer Wunsch sei mir Befehl - voilà. So kann ich sagen, diese Kreation hier nicht nur im Eigeninteresse zubereitet zu haben. Aber zu einem beträchtlichen Teil schon ... denn wie der ein oder andere sicher schon ein paar Mal gelesen hat, ist Hüttenkäse bei mir sehr angesagt, als fettarmer und leckerer Eiweisslieferant. So werden regelmäßig (= wöchentlich regelmäßig) Salate mit ihm garniert oder er dient als Brotaufstrich.


Hier mal eine kreative Verwendungsmöglichkeit, die ich per Zufall entdeckt habe: Kekse aus Hüttenkäse. Was ist nicht alles gibt ... interessant, oder?

Die Kekse sind übrigens kinderleicht gemacht, und das aus nur vier Zutaten (wobei ich Salz, Pfeffer und Wasser nicht mitzähle). Das Rezept gibt´s hier bei chefkoch. Ich habe 12 Kekse gebacken, und damit sie am Schluss schön rund sind, habe ich einen runden Plätzchenausstecher zu Hilfe genommen. In diesen habe ich je 1/12 des Teiges gefüllt, und dann vorsichtig die Form weggenommen.


Da es bei mir Freitag Abend war, als es die Kekse gab, fand ich ein Feierabendbier ganz passend. Nicht dass es bei mir jeden (Freitag) Abend Alkohol gäbe - nein, sicher nicht! Und wenn überhaupt mal, greife ich eher zu einem Glas Wein. Das ist aber für sportliche Leistung kontraproduktiv. Alkohol allgemein eigentlich. Sodass ich viel mehr aufpassen muss, dieses Bier hier mal zu trinken, bevor es abläuft ;-)


Und etwas Salat gehört auch immer zu einer Mahlzeit dazu:


Donnerstag, 9. Mai 2013

Rote Beete-Hüttenkäse-Brotaufstrich

Hüttenkäse ist einfach super: Eiweissreich, fettarm und er steht anderen Käsesorten im Geschmack nichts nach. Dadurch dass er relativ neutral schmeckt, lässt er sich auch prima in Kombination mit anderen Lebensmitteln zu einem gesunden Brotaufstrich mixen. So gibt es bei mir neuerdings Hüttenkäse mit allem Möglichen: Avocado, Sprossen oder Rote Beete. Und manchmal auch auf Knäckebrot (siehe Bild).

Die roten Beete machen sich aufgrund der Farbe besonders schön. Der beste Beweis dafür, dass es nicht immer fettige Wurst/Käse oder Marmelade auf's Brot sein muss - die Möglichkeiten reichen viieeel weiter.


Rote Beete-Hüttenkäse-Brotaufstrich

1 kleine rote Beete 
200 g Hüttenkäse
evtl. 1 EL frische, gehackte Kräuter (Petersilie oder Schnittlauch)
Salz 
Pfeffer

Die rote Beete waschen, schälen und raspeln. Zusammen mit dem Hüttenkäse und den Kräutern verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sonntag, 3. März 2013

Kichererbsen, Spinat und Hüttenkäse

  • Frischer Spinat landet bei meinem wöchentlichen Großeinkauf regelmäßig im Einkaufskorb. Er soll ja viel Eisen haben. Wobei mich mein kürzlich gemessener, sehr niedriger Eisenwert trotz meines Spinatkonsums von mindestens einem Kilo pro Woche etwas enttäuscht hat. Aber anscheinend leiden ja fast alle Frauen unter chronischem Eisenmangel ... so jedenfalls das Resultat meiner Interviews zu dem Thema in meinem Bekanntenkreis.
  • Kichererbsen und andere Hülsenfrüchte sind immer vorrätig werden auch in meinen regulären Speiseplan eingebaut
  • Hüttenkäse ist als Käse durch den vergleichsweise geringen Fett- und hohen Eiweißanteil ebenfalls ganz hoch im Kurs
Die genannten Lebensmittel verspeise ich aber nicht nur, weil sie gemeinhin als gesund bezeichnet werden, sondern auch weil sie mir alle vorzüglich schmecken. Wenig überraschend, dass in solch einem Fall die Kombination Spinat mit Kichererbsen und einem Hüttenkäse-Dipp nicht an mir vorbeigeht. Schon das Lesen der ersten drei Worte dieses Blogposts von Fräulein Moonstruck hat das Urteil besiegelt, dass das ein Rezept ist, das genau für mich gemacht ist.



Die Statistiken sprechen für sich: Kichererbsen mit Spinat gab es bei mir in diesem Jahr bereits vier Mal. Interessant finde ich auch die Zubereitungsmethode, dass Spinat, Kichererbsen und Zwiebeln in einen Topf geschichtet und bei niedriger Hitze gegart werden. Geht ziemlich einfach und ist eine schonende Garmethode. Den Koriander habe ich übrigens weggelassen, den Dipp allerdings mit meinem Lieblingskraut Petersilie zubereitet.

So einfach wie das Gericht auch ist, ich wäre nicht darauf gekommen, die Zutaten in der Form zu mixen und zuzubereiten und bin aus dem Grund wirklich dankbar für die Bereicherung meines Speiseplans. Und das Beste ist, dass ich diese Kombination nicht nur immer wieder essen könnte, sondern auch essen kann und essen werde, da die alltagstauglich, leicht und gesund ist.