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Sonntag, 21. Februar 2021

Blumenkohlsuppe mit Meerrettich - echt scharf

Diese würzige und gehaltvolle Blumenkohlsuppe eignet sich auch als kleines Mittagessen.
Nach dem Pürieren des Blumenkohls mit den Frühlingszwiebeln hatte sie schon eine sehr schöne grüne appetitliche Farbe. 
Scharf machen sie dann der Meerrettich, Cayennepfeffer, Sojasoße und auch die Gartenkresse.
Wenn man diese Zutaten mag, ist man mit dieser wärmenden Suppe gut dran.


Blumenkohlsuppe mit Meerrettich

Zutaten für 2 Portionen:
 
1 Bund Frühlingszwiebeln
150 g schnittfester Tofu
2 EL geröstete Erdnusskerne
500 ml Gemüsebrühe
Cayennepfeffer
Thymianblättchen (frisch oder gerebelt)
400 g kleine Blumenkohlröschen
1 EL Rapsöl
1-2 TL Sojasoße
Edelsüßpaprika
100 ml (Kaffee)-Sahne
2 TL Meerrettich (Glas)
1/2 Kästchen Gartenkresse

Frühlingszwiebeln putzen, abspülen und klein schneiden. Tofu und Erdnüsse getrennt grob hacken.
Gemüsebrühe mit Cayennepfeffer und Thymian aufkochen. Blumenkohl und Lauchzwiebeln zugeben und alles bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Inzwischen Tofu in einer beschichteten Pfanne in Rapsöl kurz krümelig braten und mit Cayennepfeffer, Sojasoße und Edelsüß-Paprika würzen.

1-2 Kellen Blumenkohlröschen für die Einlage entnehmen. Sahne zur Suppe geben und weitere 10 Minuten köcheln. Dann pürieren und die Suppe mit Meerrettich und Gewürzen abschmecken.
 
Blumenkohlröschen und gebratenen Tofu zurück in die Suppe geben und mit Nüssen und Kresse bestreuen.

Montag, 28. September 2020

Do it yourself: Vietnamesische Sommerrollen und ein Musiktipp

2020 ist bei mir das Jahr der vietnamesischen Küche. Auch dank der Sommerrollen. Alles Mögliche an Gemüse und asiatischen Accessoires in Reispapierrollen verpackt und so elegant wie möglich verspeist (gar nicht so einfach). 

Der Unterschied zwischen Frühlingsrollen und Sommerrollen ist, dass die Frühlingsrollen frittiert werden und man die Sommerrollen roh ist. Herbst- und Winterrollen gibt es nicht. Also unterlasse ich es, von Herbstrollen zu reden, auch wenn ich geschlafen habe, und diesen Beitrag ein paar Tage nach Herbstbeginn veröffentliche.


Ich seh uns noch sitzen: Als mein Freund und ich zum ersten Mal die Sommerrollen gegessen haben, lief traditionelle vietnamesische Musik im Hintergrund. Die hat für richtig viel Flair gesorgt. Dank Spotify oder Youtube lassen sich ganz einfach Playlisten finden. 

Nebenbei gab es eine ziemliche Sauerei. Das mit dem Wickeln hat bei mir anfangs gar nicht geklappt. Immer lief die halbe Füllung aus dem Reispapier heraus. Schön essen kann man Sommerrollen nicht wirklich, nichts für weiße Blusen oder edle Anlässe. Aber etwas Übung habe ich mittlerweile - so eine Tüte Reispapierrollen ist groß ... wir haben es ein paar Mal wiederholt.

Ein allgemeiner Tipp: Passende Musik zum Essen hören! Bei uns läuft regelmäßig asiatische Musik im Hintergrund. Manchmal auch französische Chansons oder italienische Schlager ;-) 


Ein Rezept in dem Sinne gibt es nicht. Was braucht man für die Sommerrollen?

Das Reispapier, das man zunächst für einige Sekunden in Wasser einweichen lässt. Dann aufs Teller legen, mit den Zutaten belegen und essen.

Bei den Zutaten kann man toll variieren. Grundlage sind für mich immer gehobelter Rettich- und Karotten.

Zudem gibt's bei uns: gekochte Glasnudeln (zum Sattwerden), Tofu, im Sommer Zucchiniraspel, Erdnüsse oder Erdnussbutter, eingelegter Ingwer (ein guter Tipp meines Bruders und seiner Frau), Koriander ... und irgendwas mit Chili, also gehackte rote Chilischoten oder Sambal Oelek. Und Sojasauce. Entweder zum Eintunken oder als Teil der Füllung.

So ist das Ganze sogar vegan. Wie esst ihr eure Frühlingsrollen?

Montag, 2. März 2020

Vietnamesischer Glasnudelsalat


Die vietnamesische Küche ist bei mir gerade sehr hoch im Kurs. Den Anfang für diesen Hype haben die vietnamesischen Gemüsepfannkuchen nach Ottolenghi gemacht. Und dann habe ich ein tolles vietnamesisches Restaurant in der Gegend entdeckt. Dort habe ich noch lange nicht alles durchprobiert (es gibt auch Auswahl für die Vegetarier dort). Und daheim gab es bereits öfter Reispapierrollen (Blogbeitrag folgt irgendwann). Als Füllung haben wir einmal Glasnudeln verwendet ... mit einer angebrochenen Packung Glasnudeln erblickte ich dann Carla's Rezept für einen vietnamesischen Glasnudelsalat. Diesen habe ich mir dann kurze Zeit später gemacht.


Die Glasnudeln, die sehr geschmacksneutral sind, stellen eher die Sattmachkomponente dar. Zusammen mit dem angebratenen Tofu, dem verschiedenen Gemüse ist alles sehr lecker. Die Erdnüsse geben zusammen mit dem Ingwer-Limetten-Dressing den asiatischen Touch. Nach diesem Salat mag ich die vietnamesische Küche noch ein wenig mehr. Vielen Dank für das Rezept, Carla!

Samstag, 12. Januar 2019

Winterlich asiatisch: Reisnudeln mit Rotkohl und Karotten nachgemacht

Auch wenn ich im Winter nicht jeden Tag irgendetwas mit dem saisonalen und regionalen Kohl essen möchte, so bin ich sehr offen für neue Inspirationen mit sämtlichen Arten des Gemüses. Da kam Miri's Rezept für asiatische Reisnudeln mit Rotkohl vor ein paar Tagen genau richtig. Ich las es und war begeistert. Asiatisch mit Kokosmilch und etwas Schärfe klingt immer gut. Zudem wollte ich gerne eine offene Packung Reisnudeln und ein Rest Sesam aufbrauchen. Aus diesem Grund kaufte ich den Kohl und die Karotten für das Rezept ein und hab das Gericht heute sehr genossen!


Am Rezept habe ich ein paar Dinge vereinfacht, da ich immer gerne möglichst wenig Pfannen und Töpfe verwende. So habe ich in einem Topf die Reisenudeln gekocht. Und in einer Pfanne habe ich den Knoblauch angebraten, dann die Kohl- und Karottenstücke dazugegeben und 5 Minuten gebraten, und dann die restlichen Zutaten für die Sauce hinzugefügt und alles einkochen lassen. 
Kohl und Karotten, von denen ich anteilig etwas mehr verwendet habe, habe ich mit dem gleichen Hobel in kürzere Streifen gehobelt. Und zum Garnieren hatte ich nur noch Petersilie, also gab es diese. Wirklich sehr, sehr lecker .... ich habe zum Essen sogar Stäbchen verwendet. Mit diesen esse ich generell langsamer, da ich im Umgang mit ihnen nicht so firm bin. So hab ich mehr vom Essen!

Nur eine Frage bleibt: wie kann man Reisnudeln mit einer Sauce und Gemüse vermengen, ohne dass diese komplett matschig werden?

Mittwoch, 23. März 2016

Lauch-Erdnuss-Kuchen: asiatisch scharf

Es hat etwas gedauert, bis ich jetzt endlich diesen Lauch-Erdnuss-Kuchen verwirklicht habe. Der Grund war, daß ich Erfolg versucht habe, den Filo-Teig zu bekommen. Auf dem Bild im Backbuch sieht nämlich der Kuchen mit Filoteig noch blättriger und schöner aus. Im Internet habe ich recherchiert, daß man ihn auch selbst herstellen könnte. Das war mir aber doch zu umständlich und ich habe mich entschieden, tiefgekühlten Blätterteig zu verwenden. Vielleicht werde ich den Kuchen eines Tages mit Filoteig wiederholen. Jedenfalls passt der Blätterteig gut und er schmeckt durch die leckeren Zutaten in der Füllung asiatisch scharf und sehr lecker.
Das Rezept stammt aus dem Kochbuch "Vegetarisch" von GU.

Update vom 28.01.2019 : noch besser wird der Kuchen mit Mürbeteig, siehe aktualisiertes Rezept unten. Wer keinen Teig selbst zubereiten möchte, kann aber auch 5 Blätter Filoteig oder 1 Packung Blätterteig verwenden.


Lauch-Erdnuss-Kuchen

für 1 Springform mit 26cm Durchmesser

Zutaten für den Mürbeteig:
250 g Mehl
125 g Butter, kalt
60 ml kaltes Wasser
1 Prise Salz

Zutaten für die Füllung:

3 Stangen Lauch

1 EL Öl
1 EL rote Thai-Currypaste
4 EL geröstete, gesalzene Erdnüsse 
4 Eier
400 ml Kokosmilch
4 EL Erdnussbutter
2 EL Speisestärke
Salz
Pfeffer

Aus Mehl, Butter, Wasser und Salz einen Mürbeteig kneten und anschließend für 30 Minuten, besser noch ein wenig länger, im Kühlschrank in einer Frischhaltefolie verpackt kalt stellen.

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Lauch putzen, längs aufschlitzen, waschen und in Ringe schneiden.

Das Öl erhitzen. Den Lauch darin unter Rühren bei starker Hitze 5 Min. anbraten. Die Currypaste zugeben (die Menge ist Geschmacksache) und kurz mitbraten, dann abkühlen lassen.

Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen, ausrollen und die Form damit auskleiden,dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen. 

Die Eier mit Kokosmilch, Erdnussbutter und Stärke verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Guss mit dem Lauch mit den Nüssen mischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. 

Dann den Kuchen im Backofen ca. 50 Minuten backen.

Tipp: man kann auch ein wenig mehr Mürbeteig zubereiten, und dann Sterne, Figuren oder Ecken ausstechen oder ausschneiden und den Kuchen damit belegen.

Dienstag, 26. August 2014

Für die kalten Tage: PB&J Oatmeal (Porridge mit Erdnussbutter und Marmelade)

Nach der Eigenherstellung von Erdnussbutter folgt sogleich ein Rezept für die Verwendung: ein Porridge. Damit wollte ich eigentlich noch warten, bis der Sommer vorbei ist. Aber irgendwie scheinen wir bereits an diesem Punkt angekommen zu sein. Nachdem bei der Arbeit alle Leute über Kälte, Nässe, Regen, Nebel und Novembertemperaturen geklagt haben, ist heute der absolut richtige Zeitpunkt für ein Porridge-Rezept (auch wenn ich noch anmerken will, dass ich das Wetter gar nicht so schlimm finde, und mir persönlich der Sommerregen beim Laufen einfach nur erfischend vorkam).
PB&J - im englischsprachigen Raum eine allerseits bekannte Abkürzung für die Kombination aus Erdnussbutter (PeanutButter) und Marmelade (Jelly). Eigentlich als Sandwich-Belag. Ist aber auch im Müsli keine Seltenheit mehr. Da ich generell mehr Haferflocken als Brot esse, gab's bei mir die Porridge-Variante. Inspiriert wurde ich auf dem Blog The Oatmeal Artist (wo es noch sehr viel andere Porridge-Ideen gibt). Im Rezept meiner Inspirationsquelle wird das Porridge im Ofen gebacken - da ich für eine Portion nicht extra den Ofen anschmeißen will, ist die Herstellung bei mir ganz klassisch auf dem Herd erfolgt. Hat auch wunderbar geklappt und sehr lecker geschmeckt, wenn man sich für die eventuell etwas schräg anmutende Kombi erwärmen kann. Ich fahr voll rauf ab, und ich steh dazu ;-)


Porridge mit Erdnussbutter und Marmelade (PB&J Oatmeal)

für 1 Portion

1/2 Banane
30 g Haferflocken
175 ml Milch
50 ml Wasser
Mark von 1/4 Vanilleschote
1/2 TL Zimt
1 (geh.) EL Erdnussbutter
1 EL rote Marmelade

Die Banane in dünne Stücke schneiden. Bananenstücke, Haferflocken, Milch, Wasser, Vanillemark und Zimt in einem in einen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer bis geringer Hitze für ca. 7 Minuten einköcheln lassen. Die Erdnussbutter unterrühren. Am Schluss die Marmelade auf dem Müsli verteilen.

Montag, 25. August 2014

Selbstgemachte Erdnussbutter

Mit dem Chia-Pudding wurde hier ein Rezept mit verdächtig wenig Zutaten präsentiert: mit dreien (Milch, Banane, Chia-Samen). Nun bringe ich das Ganze auf die Spitze mit einem Rezept, für das nur eine Zutat benötigt wird. Dabei handelt es sich um die Herstellung von Erdnussbutter. Nicht schwer zu erraten, dass es sich bei der Zutat um Erdnüsse handelt.

Ein Hilfsmittel ist aber unabdingbar: ein Mixer. Dank eines Zauberstabes, den ich seit dem vergangenen Weihnachtsfest mein Eigen nennen kann, bei mir zum Glück kein Hindernis mehr.

Jedenfalls war ich echt erstaunt, dass sich Erdnussbutter so einfach herstellen lässt. Also eigentlich nur Erdnüsse pürieren. Nett ausgedrückt auf Englisch liest sich das auch so: Peanuts, meet blender. Blender, it's go time! Ein Versuch wert, oder?


Ich bin darauf gekommen, da ich noch eine Menge gesalzene Erdnüsse übrig hatte, und diese nicht so gerne einfach so snacke (die sind mir zu fettig) - hingegen habe ich aber eine Schwäche für Erdnussbutter. Wenn man keine gesalzenen Erdnüsse nimmt, dann kann man noch ein wenig Salz hinzugeben, und ggf. die Erdnüsse auch vorher rösten.

Sonntag, 25. August 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: August-Rezept

Zeit für das monatliche Quinoa-Rezept. Die Monate des Jahres 2013 rennen nach meinem Empfinden nur so vorbei, während ich immer mehr spannende Rezepte mit Quinoa ansammle. Besonders drastisch ist das in der Salat-Kategorie zu spüren, also gibt's diesen Monat nochmal einen Salat. Je mehr Rezepte, desto schwieriger fällt mir die Wahl für das eine Monatsrezept. So präsentiere ich euch diesen Monat ein mit viel Sorgfalt ausgewähltes Rezept für einen veganen und glutenfreien Salat mit dem Namen: Crunchy Cashew Thai Quinoa Salad with Ginger Peanut Dressing. Für das Rezept habe ich mich entschieden, nachdem ich dieses Bild auf Bloglovin gesichtet hatte und der Titel ein exotisches Geschmackserlebnis zu werden versprach - was sich auch bewahrheitet hat. Dabei spielt das Dressing aus Erdnussbutter, Sojasauce, frischem Limettensaft sowie Ingwer definitiv eine wesentliche Rolle. Aber auch die verwendeten Gemüsesorten machen sich gut, insbesondere der Rotkohl, den ich nicht alle Tage in meinem Salat wiederfinde.


Das Originalrezept ist auf der Seite Ambitious Kitchen zu finden. Die übersetzte Version, wie ich sie zubereitet habe, findet ihr unten:


Quinoa-Salat im Thai-Style mit Erdnuss-Ingwer-Dressing

für 3 Portionen

120 g Quinoa (ungekocht) 
300 g Rotkohl
1 rote Paprika
1 Frühlingszwiebel
300 g Karotten
ein paar Stängel frischer Koriander
40 g Erdnüsse

für das Dressing:
Saft von 1/2 Limette
50 g Erdnussbutter
20 g geriebener Ingwer
1 EL Sojasauce
1 EL Ahornsirup
1 EL dunkler Balsamico
1 EL Sesamöl
1 TL Chiliflocken
etwas frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
nach Belieben noch etwas Salz 

Quinoa wie hier beschrieben zubereiten und im Anschluss etwas abkühlen lassen. Das Gemüse (Rotkohl, Paprika, Frühlingszwiebel, Karotten) waschen und in kleine Stücke schneiden. Den Koriander fein hacken. 

Die Zutaten für das Dressing verrühren und mit Salz abschmecken. Das Dressing mit dem Quinoa, Gemüse, dem Koriander und den Erdnüssen gut vermengen. 

Dieses Rezept ist in meinem Kochbuch "Die besten Rezepte aus der Black Forest Lodge - Internationale vegetarische Küche im Schwarzwald" enthalten. Mehr Infos zum Buch und zur Bestellung gibt es hier.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Ein Update zu den Quinoa-Riegeln

Es ist als Blogger natürlich besonders motivierend, Anerkennung in Form eines netten Kommentars zum eigenen Blog, und noch eine Stufe weiter, einen begeisterten Kommentar zu einem nachgemachten Rezept zu erhalten. So habe ich mich gefreut, als ich eine Mail von Franziska bekommen habe, in der sie mich gefragt hat, ob ich das Rezept für die Quinoa-Riegel auch in deutscher Variante für sie parat hätte. Sie wolle die Riegel für ihren Freund zubereiten. Aber klar doch, das Rezept auf Deutsch ist mittlerweile im Originalpost zu den Riegeln veröffentlicht. Franziska hat die Riegel mit einem Ergebnis gebacken, das mich noch mehr gefreut hat:

 "Den Männern auf der Rennstrecke hat es jedenfalls so gut geschmeckt, dass ich für den nächsten Termin schon ne Bestellung habe :-)"


Zudem hat mir Franziska den letzten Ruck gegeben, mir Chia-Samen zu besorgen davon ein wenig in die Riegelmasse hineinzutun. Von den Samen ist ja momentan viel zu lesen: sie werden als althergebrachtes Superlebensmittel der Maya betitelt, das neuerdings in der westlichen Welt entdeckt worden ist und dort einen riesen Trend erlebt. Von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren über Eisen, Calcium und Kalium sollen sie in Bezug auf den Nährstoffgehalt sämtliche andere als nährstoffreich geltende Lebensmittel toppen. Schaut doch mal bei Lisa rein für mehr Infos. Sie hat lustigerweise gestern einen Artikel auf ihrem Blog veröffentlicht, den ich ein paar Tage zuvor selbst gelesen habe. Danach wollt ihr Chia-Samen in jedes Essen packen ;-)

Zurück zu den Quinoa-Riegeln: Die Riegel werden von mir ja regelmässig gebacken, in der letzten Version habe ich anstatt den Rosinen getrocknete Aprikosen, statt Kokosflocken Sesamkörner und statt dem Honig Ahornsirup verwendet (siehe Rezept unten). Ist auch lecker, auch wenn mir die erste Variante noch ein wenig besser geschmeckt hat - außer die Chia-Samen, die werde ich ab jetzt neben dem Quinoa als Standardzutat immer verwenden.


Quinoa-Riegel

60 g Quinoa (ungekocht) 
100 g gemahlene Mandeln 
60 g Erdnussbutter 
50 g getrocknete Aprikosen, zerkleinert
20 g Sesamsamen
2 EL Ahornsirup 
1 Ei 
½ TL Backpulver 
½ TL Salz 
2 gestr. EL Eiweisspulver (optional) 
2 EL Chia-Samen (optional) 

Die Quinoakörner wie hier beschrieben kochen und danach etwas abkühlen lassen. 

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Das gekochte Quinoa zusammen mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben und alles mit einem Löffel zu einer homogenen Masse verrühren. Eine ca. 20 x 20 cm große Form buttern oder mit Backpapier auslegen (ich habe die Riegel in einer 18 x 23 cm großen Form gebacken und mich für die Variante mit dem Backpapier entschieden). Die Masse in die Form geben und 25-30 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind und das Innere komplett fest geworden ist. Die gebackene Masse komplett abkühlen lassen (am besten auch im Kühlschrank) und danach in Riegel schneiden. 

Montag, 22. April 2013

Chocolate banana (and through some spinach ... GREEN) smoothie

As announced yesterday, I am taking part in my second Green Smoothie Challenge, meaning that I will consume any kind of green smoothie once a day during this week. The event is organized by Katherine, author of the lovely Real Food Runner Blog, please also visit her site for more information on the challenge.

Depending on what ingredients you mix up together, if it's only water, buttermilk and some greens - or as well more substantial food like bananas, avocados and yoghurt (yes, that can all be part of a green smoothie!), the drink might in the end be seen as a meal. I decided to start off this week's challenge with my first meal of the week: a green brakfast smoothie. This particular one I had includes a banana, yoghurt,peanut butter and some cocoa powder ... and for the green part, some spinach, too. I found that recipe on Katherine's page within this post. I really enjoyed the sweet flavour of that smoothie and am looking forward to a week with more smoothies to be tried out!


Note: The normal language of this blog will remain German, but when taking part in events by blogs in other languages, I will write in English for reasons of interaction in relation to these events. I hope you don't mind!

Montag, 25. Februar 2013

Mein Quinoa-Jahr 2013: Februar-Rezept

Das Januarrezept wurde am 25. veröffentlicht, also schliesse ich ab jetzt an diese Tradition an. Am heutigen 25. Februar gibt es Quinoa-Riegel. Ich bin wirklich stolz, ein so tolles Rezept präsentieren zu können (auch wenn ich gleich anfügen sollte, dass es nicht von mir stammt). Vor diesen Riegeln habe ich nämlich verschiedenste Müsliriegel selbst herzustellen versucht, wobei drei Rezepte bei mir versagt haben. Das Problem war eigentlich immer, dass die Riegel (haferflockenbasiert) spätestens beim Zerschneiden auseinander gefallen sind. Ein weiteres Hoch auf Quinoa - denn diese Riegel mit dem gekochten und relativ feinkörnigen Quinoa als Grundlage haben sich nach dem Backen problemlos mit dem Messer in Riegel schneiden lassen.


Das Rezept habe ich auf der Seite Kitchen Stewardship gefunden, wobei Katie hier ausführlich über die Herstellung der Müsliriegel berichtet. Auf der verlinkten Seite gibt es ein Grundrezept, bestehend aus Quinoa, Nüssen, Trockenfrüchten, Süßungsmittel und einer Prise Salz. Zudem gibt es ein Rezept für "Katie’s Favorite Grain-Free Quinoa Protein Bars So Far". Da sich Katie bei mir durch den Post schon einen Namen als sachkundige Beraterin in Bezug auf Quinoa-Riegel gemacht hat, habe ich auch auf ihren Geschmack für die Lieblings-Riegel vertraut und das Rezept mit Mandeln, Erdnussbutter, Rosinen und Kokosnuss als Beigaben nachgemacht. Ein Ei habe ich auch noch zur Teigmasse hinzugefügt, in der Hoffnung auf die bindende Wirkung des Eigelbs und nicht-zerfallenden Riegeln als Resultat. Ich denke, das Ei hat der Sache nicht geschadet.

Wie oben bereits erwähnt, hat mich die Konsistenz der Quinia-Riegel absolut überzeugt, und damit einhergehend die Tatsache, dass ich am Schluss wirklich Riegel hatte und kein Gekrümel öder ähnliches. Aber auch geschmacklich ist die Version tip-top. Fruchtig und nussig und nicht zu süß (aber trotzdem süß). Eiweissreich und glutenfrei sind noch zwei weitere wichtige Adjektive in der Liste.


Quinoa-Riegel

60 g Quinoa (ungekocht) 
100 g gemahlene Mandeln 
60 g Erdnussbutter 
50 g Rosinen 
20 g Kokosflocken
2 EL Honig 
1 Ei 
½ TL Backpulver 
½ TL Salz 
2 gestr. EL Eiweisspulver (optional) 
2 EL Chia-Samen (optional) 

Die Quinoakörner wie hier beschrieben kochen und danach etwas abkühlen lassen. 

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Das gekochte Quinoa zusammen mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben und alles mit einem Löffel zu einer homogenenen Masse verrühren. Eine ca. 20 x 20 cm große Form buttern oder mit Backpapier auslegen (ich habe die Riegel in einer 18 x 23 cm großen Form gebacken und mich für die Variante mit dem Backpapier entschieden). Die Masse in die Form geben und 25-30 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind und das Innere komplett fest geworden ist. Die gebackene Masse komplett abkühlen lassen (am besten auch im Kühlschrank) und danach in Riegel schneiden. 



Fazit: Endlich ein Rezept zum Weiterempfehlen. Die quinoa-Bars sind der perfekte Snack vor oder nach dem Sport (deshalb auch mein Bestreben, Müsliriegel selbst herzustellen) oder auch einfach nur als Snack ohne Sport.

Donnerstag, 1. September 2011

Meine neue kleine Backform


Ich habe mir das Buch "kleine Kuchen" mit Backform von 20 cm Durchmesser einige Male angesehen, bevor ich es mir gekauft habe. Mittlerweile halte ich die Springform für kleine Kuchen für unverzichtbar, da ich die Küchlein in der Größe wirklich allerliebst finde. Und praktisch obendrein, da ich jetzt ja alleine wohne und nicht immer für eine riesen Kaffeetafel backe. Wegen der Rezepte aus dem besagten Buch war ich zuerst etwas skeptisch, ich weiß aber gar nicht mehr warum. Nach mehrmaligem Durchblättern würde ich doch fast alles aus dem Buch ohne Weiteres nachbacken.

Die letzten Tage vor dem Berufsleben habe ich noch fleißig zum Backen genutzt und diesmal musste meine kleine Form für die Brownies mit Erdnussbutter herhalten. Ich wusste schon vorher, dass sie mir schmecken, und weitere lobende Worte im Nachhinein sind wohl auch gar nicht mehr nötig ;-).