Mittwoch, 11. Mai 2022

Wurzelbrot - einfach und gleichzeitig besonders

Halb Dinkel, halb Weizenmehl -
mit 2 Gabeln den Teig zubereitet -
eine Nacht Zeit -
1/2 Stunden backen

ergibt 3 Stangen leckeres, lockereres Wurzelbrot!

Der Teig dieses Brotes wird ohne Knetmaschine wie unten beschrieben zubereitet. Ich finde diese Art der Zubereitung genial. Nur 2 Gabeln, nicht mal die Hände werden klebrig. Gerne erinnere ich mich an diesen besonderen Backkurs mit meinem Sohn bei dem wir diese Art der Zubereitung eines Brotteiges gelernt haben. Es gibt so viele Tage im Leben an die man sich nicht mehr erinnern kann. Aber die Erinnerungen an so ein Event kann man immer wieder auffrischen. Auch wenn nicht alles hängenbleibt, was man gelernt hat, lohnt es sich die Komfortzone zu verlassen und neue Anregungen zu bekommen. Ich denke immer, wenn man nur 1 Rezept oder Zubereitungsart davon gerne mag und immer wieder macht, hat es sich gelohnt. Außerdem sind diese Chancen mit den erwachsenen Kindern kostbare Zeit zu verbringen naturgemäß selten und dementsprechend wertvoll und machen glücklich.

 
Brotauswahl ist einfach köstlich

   Wurzelbrot

Zutaten für 3 Stangen:

400 g frisch gemahlenea Dinkelmehl
400 g Weizenmehl Typ 550
21 g Hefe
1 EL Zucker
20 g Salz
 etwa 650 ml Wasser

Etwa 100 ml kaltes Wasser in eine Schüssel geben und die Hefe darin auflösen.

 Dinkelmehl, Weizenmehl, Salz, Zucker und den Großteil des Wassers dazugeben.

Nun mit 2 Gabeln immer wieder die Zutaten aufnehmen und wieder in 
die Schüssel "plumpsen" lassen. 
Die Kanten müssen laut unserem Kursleiter immer wieder brechen)

Wenn der Teig noch zu zäh ist, den Rest des Wassers zugeben.
Auf diese Weise die Zutaten vermischen bis ein zähflüssiger Teig entstanden ist.
 
Nun ein größeres Gefäß mit Deckel das zuvor leicht mit Olivenöl gefettet wurde umfüllen.
 
In der kalten Jahreszeit kommt die Schüssel auf dem Balkon, sonst im Kühlschrank eine Nacht gehen lassen.
 
Am nächsten Morgen den Backofen auf 250 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
 
Jeweils ein Drittel der Teigmenge auf eine bemehlte Fläche geben, im Mehl wenden längliche Laibe formen und in sich verdrehen.
 
Man kann alle 3 Brote nebeneinander auf Backpapier oder Dauerfolie legen und sofort in den heißen Backofen schieben.

Unmittelbar vor dem Backen Wasser in den Backofen spritzen und die Brote für etwa 30 Minuten backen.
 
Der gegangene Teig morgens
                                                                                                                                                                
Die Brote vor dem Backen


knusprig und lecker

Montag, 2. Mai 2022

Gebratene Nudeln mit grünem Gemüse

Wie angekündigt folgt ein weiteres Rezept der Youtube-Videos von Ken.
 
 
 
An grünem Gemüse kann ich mich erst mal fast nicht sattsehen und diese asiatisch gewürzte
Gemüsepfanne schmeckt soooooo lecker, ist gesund  und satt macht sie auch.
Befremdlich war für mich, das Zerschneiden der Broccoliröschen. Aber sie sollen ja nicht mitgebraten werden, und um die wertvollen Inhaltsstoffe des Brokkoli's zu erhalten werden sie ganz zum Schluß roh unter das fertige Gericht gemischt. 
Ken informiert ganz nebenbei Hintergrundwissen zu gesunder Ernährung.
Deshalb sind die Videos von ihm auch so wertvoll aber nie trocken.
Da ich (noch) keinen Wok habe, habe ich das Rezept parallel in 2 Pfannen zubereitet.
Die 2. Portion am Folgetag hat wie so oft durchgezogen fast noch besser geschmeckt. 
Die Menge der Soße fanden wir etwas knapp. Deshalb die Änderung im Rezept.

Es ist das erste Rezept des folgenden Videos. 
Wer will kann das Video anschauen. Ansonsten habe ich versucht, die Zubereitung des Rezeptes zu beschreiben. 

 

für die Soße:

Saft einer kleinen Zitrone
3 EL Sojasoße
3 EL Ahorn Sirup
100 ml Wasser 

Zutaten für 4 Portionen:

1 Broccoli
1 Pak Choi
1 Handvoll Zuckerschoten
100 g junger Spinat
Knoblauch
2 Zwiebeln
Kokosfett
daumengroßes Stück Ingwer
250 g Nudeln
Koriander
Frühlingszwiebeln
ungesalzene Erdnüsse
Sesam 
Petersilie

Die Zitrone auspressen mit dem Ahorn-Sirup und der Sojasoße und dem Wasser
mischen. Auf die Seite stellen.
 
Den Sesam ohne Fett in einer Pfanne anrösten.

Die Zwiebeln in Scheiben schneiden.
Den Ingwer ebenfalls in feine Scheiben schneiden.
Vom Broccoli die Röschen fein abschneiden.
(sie werden am Schluss roh unter das Gericht gemischt)
Den restlichen Broccoli in Streifen schneiden (inclusive Strunk).
Den grünen Teil des Pak Choi zum Spinat dazugeben.
Den weißen Teil klein schneiden und auf die Seite stellen.
 
Nun die Nudeln kochen (ich habe Mie Nudeln genommen). 
Nach dem Abgießen mit kaltem Wasser abspülen, bis sie ausgekühlt sind.
Einen Schuss Öl dazugeben, dass die Nudeln nicht zusammenkleben.
 
Im erhitzten Kokosfett die Zwiebeln anrösten, nach kurzer Zeit Ingwer und Knoblauch dazugeben. Die Nudeln kurz mitbraten. Wenn die Nudeln etwas Farbe haben, aus der Pfanne nehmen, in eine Schüssel geben und auf die Seite stellen.
 
Jetzt wird der Broccoli, der Pak Choi und die Zuckerschoten angebraten.
Dann kommt der Spinat und der grüne Pak Choi dazu. Dieses Blattgemüse nur zusammenfallen lassen.
Das Ganze insgesamt etwa 4 Minuten brutzeln lassen, dann kommen die Nudeln mit den Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer dazu.
Jetzt die Soße darüberleeren und alles gut vermischen.
Nun kommen die rohen Broccoliröschen, die Erdnüsse und der Sesam dazu.
Die Nudeln auf einem Teller anrichten und mit Frühlingszwiebeln, Erdnüssen und Sesam und gehackter Petersilie bestreuen.

Samstag, 16. April 2022

Die süßen Hefe-Osterhasen

Hefe-Osterhasen sind einfach passend und lecker zum Osterfest. Die geschwungenen Häschen mit Ohren und dem Hagelzucker-Schwänzchen machen auch schon länger die Runde. Ich habe sie auch die letzten 3 Jahre schon gebacken, aber nie fotografiert.

Nun endlich mal ein Foto. So kann ich das Rezept auch dokumentieren. Ich nehme den Teig meines Hefezopf-Rezeptes. Aus diesem forme ich dann 8 Häschen. Eine schöne Anleitung zum Formen findet man bei Klara's Life. Gebacken habe ich die Häschen dann 20 Minuten bei 180°C. 


Wie man sieht, sind alle meine Häschen unterschiedlich geworden und zu kleine Ohren waren öfter das Problem. Aber ich werde einfach weiter üben.

Ich habe gleich als Kommentar gehört, dass die Hefeteile nur wie Häschen aussehen, wenn man weiß, was es sein soll. Von mir aus ... ich finde sie trotzdem süß. Mal sehen, was meine Gäste sagen werden, wenn ich sie zum Osterfrühstück serviere.

Was backt ihr an Ostern für (Hefe-)gebäck?

Mittwoch, 6. April 2022

Milchbrötchen

Bei so manchem Rezept denke ich: Es darf nicht wahr sein, dass das noch nicht auf dem Blog ist! Auch bei diesen Milchbrötchen. Ich hab ein Foto mit dem Rezept irgendwo auf dem Handy abgespeichert ... und ich weiß, dass es irgendwo auf Facebook ist. Aber immer muss ich suchen, bevor ich mit dem Backen loslege.

Heute zum letzten Mal. Das Rezept gehört auf den Blog. Und dort ist es nun auch archiviert.


Wie gesagt, es geht um Milchbrötchen. Man könnte auch Hefeknoten sagen. Wirklich hübsche und leckere Teile! Es kommt gar kein Zucker in den Teig, daher kann man sie auch zu salzigen Aufstrichen essen. Einige meiner Gäste lieben sie, und ich auch.

Das Rezept stammt von meinen Eltern, die es wiederum von einem holländischen Bäcker aus einem Backkurs haben. Er hat anscheinend immer "Hopa" gesagt, wenn ein Brötchen fertig geknotet war. Daher heißen sie bei meinen Eltern auch "Hopas".

Das Formen der Brötchen erfordert ein wenig Übung, ist aber machbar (ich bin auch immer am Üben, aber selbst wenn eines nicht perfekt wird, ist es ja auch nicht schlimm.

Mein Vater hat Anleitungen per Video erstellt, die man sich vorher ansehen sollte: Hier geht's zum Video fürs Ausrollen und Formen.

Hier wird nur das Formen gezeigt (sehr praktisch, wenn man mitten drin ist und sich die Anleitung nochmal ansehen will, bevor man es selbst wagt).

Milchbrötchen

1 kg Weizenmehl (Typ 550)
20 g Salz
25 g Zucker
10 g Backmalz
60 g Hefe
1 Ei
80 g Butter (kalt)
550 g Milch (kalt)

Alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten und ca. 15 Minuten ruhen lassen.
Stücke von 80 g abwiegen und rund schleifen. Diese mit Geschirrtuch und Folie abgedeckt 15 Minuten gehen lassen. 
Die runden Teigstücke mit der flachen Hand ausrollen, dass links und rechts sich Kugeln bilden. (Hantel-Form). Siehe Video.
Danach mit der flachen Hand die Hanteln zu einer gleichmäßigen ca. 40 cm langen Schnur ausrollen. Die Kugel auf einer Seite stehen lassen.
Brötchen formen. Siehe Video. 
Die geformten Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Geschirrtuch und Folie abdecken und nochmal ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Ofen auf ca. 220°C (Ober und Unterhitze vorheizen).
1 Ei mit etwas Milch mit einer Gabel verrühren und die Milchbrötchen damit bestreichen.
Im Backofen bei goldbraun backen. Das dauert ca. 20 Minuten.


Montag, 28. März 2022

Noch winterlich: Rosenkohl-Quiche

Ich habe seit einigen Jahren ein paar Lieblingsblogs, auf denen ich immer und immer wieder Rezepte lese, abspeichere und nachkoche, die mich auf Anhieb begeistern. Einer dieser Blogs ist Madam Rote Rübe. Sigrid veröffentlicht immer wieder so lecker klingende gemüselastige Rezepte. 

Im Hofladen gab es bei uns vor gut einer Woche noch Rosenkohl. Den nahm ich spontan mit. Und buk eine Quiche daraus. Ich liebe ja Quiches und backe sie nicht besonders oft (ist halt doch kein schnelles 30-Minuten-Rezept), aber regelmäßig.

Die letzte Version war also mit Rosenkohl, Äpfeln und Lauch und Vollkornteig. Ein Winterliebling von Sigrid, das Rezept gibt es hier. Uns hat die Quiche sehr gut geschmeckt. Der leicht bittere Rosenkohl harmoniert mit dem süßen Apfelgeschmack sehr gut. Es war ein besonderes Abendessen.

Für diese Woche sind hier im Schwarzwald wieder sehr kalte Temperaturen (Schnee?) angesagt, da dachte ich, verblogge ich das Rezept noch schnell, bevor ich bis zur nächsten Rosenkohl-Saison warten muss.

Das sind nun für eine Weile auch hoffentlich die letzten schlechten Bilder, die gemacht wurden, als es draußen schon längst dunkel war. Der Zeitumstellung sei Dank! schönere Bilder für den Blog sind für mich jedes Jahr ein Grund, mich über die Umstellung zur Sommerzeit zu freuen ;-)

Sonntag, 6. März 2022

Den Italienern abgeschaut - Orecchiette mit Rape

Orecchiette auf Italienisch Öhrchen ist eine köstliche Pasta-Variation. Wir haben sie bei einer  Italienreise in Apulien und im Basalikata kennengelernt. Teilweise werden sie von den italienischen Frauen von Hand geformt und an Touristen direkt aus der Küche verkauft.  Eine typische Zubereitung dort sind Orecchiette mit Rape. Wir haben Rape (Cima di rapa auf Italienisch) bei unserem Italiener auf dem Wochenmarkt entdeckt.

Rape wird bei uns auch Stängelkohl genannt. Er hat lange Stiele, saftige dunkelgrüne Blätter und seine Röschen sind ähnlich wie die des Broccolis. Es ist ein saisonales gesundes Wintergemüse und hat eine leicht bittere Note.

Das mediterrane Kraut Cime di Rapa hat lange Stiele, saftige, dunkelgrüne Blätter und in der Mitte kleine Röschen. Das Gemüse schmeckt ähnlich wie Weißkohl, hat aber ein leicht bitteres Aroma.

Mit Orecchiette hatten wir uns noch in Italien eingedeckt. Es gibt sie natürlich auch bei uns in Deutschland.

Orecchiette mit Rape (Orecchiette al Cime di Rapa)

 für 4 Portionen

800 g Rape
500 g Orecciette
4 Knoblauchzehen
2 kleine Peperoncini
2-3 EL Vollkornsemmelbrösel
Olivenöl
Petersilie
 
Die Rape waschen, die groben Stiele entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
 
10 Minuten in Salzwasser kochen.
 2/3 davon pürieren mit 2 EL Kochwasser pürieren.
Olivenöl erhitzen. Die Hälfte des Knoblauchs und die Peperoncini andünsten.
 Die Semmelbrösel ebenfalls dazugeben.
Das Semmelbröselgemisch aus der Pfanne in eine kleine Schüssel geben.
 
Den Rest des Knoblauchs sowie die Peperoncini auch in Olivenöl andünsten. 
Die pürierte Rape dazugeben und leicht mit Salz würzen.

Die Orecciette abgießen und mit der grünen Rapesoße mischen.
Im Teller anrichten und geröstete Brösel und gehackte Petersilie darüberstreuen.

Freitag, 25. Februar 2022

Aus aktuellem Anlass: klassische Friesenkekse (nachgekocht durch das Bloggerevent "Koch mein Rezept")


Das Foodbloggerevent Koch mein Rezept! macht mir richtig Spaß. Es ist mittlerweile die sechste Runde, bei der ich dabei bin.

Dieses Mal durfte ich mich auf Jenny's Blog Jenny is Baking umsehen und mir ein Rezept zum Nachmachen aussuchen. Bei Jenny geht es international zu. Sowas liebe ich ... ich bin also genau richtig auf ihrem Blog. Jenny ist in Uruguay geboren, hat in den USA und Kanada gelebt und wohnt derzeit in München. Sie ist mit einem Kolumbianer verheiratet. So findet sich auf ihrem Blog eine bunte Mischung aus Rezepten aus verschiedenen Ländern. Wie der Name von Jennys Blog verrät, backt sie gerne. Auf dem Blog gibt es viele Backrezepte, aber auch andere Dinge.

Ich war ja versucht, etwas Südamerikanisches nachzukochen ... jedoch habe ich mich aus aktuellem Anlass für ein deutsches Rezept entschieden. Ein norddeutsches genauer gesagt, und zwar die klassischen Friesenkekse. Da ich aus dem Süden komme, kannte ich diese Kekse gar nicht. Neulich war ich jedoch auf einer Ostfriesischen Insel im Urlaub. Dort musste ich die Kekse dann einfach backen. 

Ich kam mir ja ein bisschen wie ein Freak vor, als ich Speisestärke und Hagelzucker daheim beim Packen für die Reise abgefüllt habe, um nicht alle Zutaten für die Kekse kaufen zu müssen. Zucker, Eier und Mehl habe ich dann auf der Insel Langeoog gekauft. Viel mehr Zutaten braucht man für die Kekse gar nicht. Dank unserer top ausgestatteten Ferienwohnungsküche mit Ofen (und Rührgerät) konnte ich die Kekse dann im Norden backen und genießen.

Sie waren sehr lecker, buttrig-mürbe und gleichzeitig doch knusprig. Perfekt als Beigabe zu einem Friesentee. Als Urlaubserinnerung werde ich die Kekse bestimmt wieder backen, genauso wie ich bei Jenny regelmäßig auf dem Blog vorbeischauen werde.

Nun noch ein paar Urlauseindrücke von Langeoog:




Dienstag, 15. Februar 2022

Orzo-Eintopf mit Spinat nachgemacht

Dieses Rezept habe ich mir vor längerer Zeit abgespeichert, mit dem Wissen, dass ich noch einen Rest Orzo-Reis bzw. Nudeln daheim habe. Ich mag die reisförmigen Nudeln ja sehr gerne, habe aber nicht sooo viele Rezepte in Petto.

Da mein Freund Eintöpfe lieber mag als Suppen, habe ich das Rezept für einen kalten Wintertag im Hinterkopf behalten. Letzte Woche war es soweit. Es gab diesen leckeren Eintopf mit viel Gemüse wie Champignons, Sellerie, Karotten und Spinat. Mit Parmesan garniert wird er noch etwas würziger. Ich kann nur sagen: Diesen Eintopf wird es wieder geben.


Das Rezept findet sich bei Madame Cuisine

Wenn zwei Leute gleichzeitig essen fotografieren, entstehen solche Bilder - ich habe eine Menge davon

Samstag, 5. Februar 2022

Was tun mit dem übrigen Räuchertofu? Gurkengemüse mit Räuchertofu


Ich mag es, aus Resten im Kühlschrank ein "richtiges Gericht" zu machen. Das ist dann nicht mehr nur Resteverwertung. Manchmal gebe ich den Namen der Restzutat bei google bilder ein und suche nach Rezepten. Und finde ich dann ein Rezept, dass toll klingt und für das ich zufällig noch alle Zutaten daheim habe, freue ich mich. 

So verlief es kürzlich mit Räuchertofu. Ich stieß auf ein Rezept der Küchengötter für Gurkengemüse mit Räuchertofu. Gurke war daheim. Petersilie und Tomatenmark auch. Gebongt! 

Ein richtiges Essen, schnell und einfach und lecker.

Freitag, 28. Januar 2022

Ein Bohnen-Burger mit vielen tollen Extras

Dieses Rezept gab es vor ungefähr einem Jahr, als ich meinen Bruder zum letzten Mal besuchte. Ich habe es sehr gut in Erinnerung behalten, dennoch hat es eine Weile gedauert, bis ich es nachgemacht habe.

Die Burger Patties mit Kidneybohnen und Champignons sind so schön würzig. Und das ganze Drumherum ist einfach spitze: Garniert werden die Burger mit Mayonnaise (ich hab dieses Mal selbst vegane Mayo gemacht), Preiselbeermarmelade, Spinat und Weichkäse. Das ist soo lecker! Und als i-Tüpfelchen habe ich dieses Mal richtige Burger Buns selbst gebacken - wie vor Jahren zum ersten Mal. Dazu gabs veganes Cole Slaw. Ein Traum-Essen!


Das Rezept von Schrot&Korn (eine beliebte Rezeptequelle bei mir, sowohl das Kochbuch als auch die Zeitschrift und die Website) ist hier zu finden. Anstatt Black Beans habe ich eine Dose rote Kidneybohnen genommen. Und anstatt der Misopaste Sojasauce. Ansonsten alles wie beschrieben.

Freitag, 21. Januar 2022

Kürbis-Zwiebel-Kuchen à la Ken

Wie gesagt, es folgen weitere Rezepte aus meinem Lieblings-Youtube-Kanal.
Heute gibt es Zwiebel-Kürbis-Kuchen. 


Die Kürbissaison ist ja eigentlich vorbei. Meine Augen scannen aber immer noch auf dem Markt die Angebote ab. "Ja ist gibt noch einen Hokkaido". Ich kann mich fast nicht sattessen.
Vor allem bei diesen Rezepten.

Ich habe bereits ein tolles Rezept für Zwiebelkuchen von meiner Tochter auf diesem Blog, der jeden Herbst gebacken und geliebt wird. Aber jetzt kommt ein Lieblingszwiebel-Kürbis-Kuchen dazu.
Ken nennt ihn Godfather of Zwiebel-Kürbis-Kuchen. Auch er wird mit Quark-Öl-Teig zubereitet. Jetzt relativ lange geknetet. Man merkt den Unterschied. Der Teig schmeckt krosser und leckerer!!
Den Kuchen habe ich genau wie Ken gemacht, nur den Kürbis habe ich geraspelt, habe Schmand verwendet und wie im Video gezeigt etwas Chili zugefügt.
  

Das Rezept findet man  hier.

Freitag, 14. Januar 2022

Quark-Körner-Brötchen

Beim Schreiben des Jahresrückblicks ist mir aufgefallen, dass die Quark-Körner-Brötchen noch gar nicht auf dem Blog sind. Überfällig. Lange habe ich im vergangenen Jahr am Rezept gefeilt: ich wollte die Brötchen eines Bäckers aus der Umgebung nachbacken. Das jetzige Ergebnis kommt in die Nähe. 

Gäste von mir waren so begeistert, dass sie das Rezept wollten. Das hat mich sehr gefreut. Ich finde die Brötchen auch sehr lecker. Saftig durch den Quark, nicht mit viel Hefe gebacken, sondern mit etwas Sauerteig. Und es sind ganz viel Körner drin.

Man kann die Brötchen tagsüber backen oder mit Übernachtgare, sodass man sie am nächsten Morgen nur rausbacken muss (siehe Rezept).


Quark-Körner-Brötchen

Quellstück:
20g Sesam
20g Leinsamen
20g Sonnenblumenkerne
20 g Mohn
60g Wasser (40°C)

Alle Zutaten vermengen und mind. 3 h quellen lassen

Teig:
200g Weizenmehl Type 550
200g Dinkelvollkornmehl
10 g Salz
5 g Honig
40 g Sauerteig
80 g Magerquark
8 g Hefe
200 g lauwarmes Wasser (26-28°C)

30 g gehackte Walnüsse
Mohn und Sesam zum Bestreuen

Alle Zutaten bis auf die Walnüsse zu einem glatten Teig verkneten und mind. 3 h gehen lassen.

Dann das Quellstück und den Teig und die Walnüsse vermengen. Ca. 5 Minuten mit dem Rührgerät oder der Küchenmaschine rühren.

Den Teig zu einer länglichen Rolle formen (ca. 50 cm) und auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen. Die Rolle etwas flach drücken. Dann 8-9 Teiglinge abstechen.

Den Ofen auf 230°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Ein Teller mit Wasser und ein Teller mit einer Mohn-Sesam-Mischung bereitstellen. Die Teiglinge zunächst von einer Seite kurz ins Wasser legen und dann in der Mohn-Sesam-Mischung wälzen. Mit der Mohn-Sesam-Seite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Ca. 10 Minuten gehen lassen und dann für 20-25 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene zu goldbraunen Brötchen backen. Gerne mit Wasserdampf.

Man kann die Brötchen auch mit Übernachtgare herstellen. Hierfür das Quellstück und den Teig ebenfalls 3 Stunden separat quellen lassen. Dann zu einem Teig mischen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Am nächsten Morgen die Brötchen formen und backen.

Freitag, 7. Januar 2022

Low carb Lasagne - Weihnachtsessen für Flexitarier und Veganer

Ich habe einen Lieblingskanal in Youtube. Er heißt Ken kocht - gsund & gschmackig.
Ken's Philosophie ist, daß Essen ausgewogen und gesund sein soll. Es sollte die Geschmacksnerven kitzeln und lange satt machen.

Also - es gibt tolle Rezepte, viel Info über gesunde Lebensmittel, dabei humorvoll und sympathisch rübergebracht. Wenn Ken ein Rezept präsentiert, fühlt es sich einfach nicht nach Arbeit an und man hat Lust loszuschnippeln.
Ich habe mich die letzten Wochen länger und öfters als gewöhnlich im Biomarkt und am Asia-Regal des Supermarkts aufgehalten. Habe nach Soba-Nudeln gesucht, Ajowan, Fenchelsamen. Miso-Paste, Kardamom, Hafermilch und Hefeflocken (die ich früher schon mal hatte, aber nicht verwendet) und verschiedene Öle eingekauft. Außerdem habe ich uns zu Weihnachten einen mega schönen Mörser angeschafft. Das macht Spaß!!!

Einige von Kens Rezepten sind schon ausprobiert und werde sie in der nächsten Zeit nach und nach auf diesem Blog veröffentlichen.
Zu Weihnachten sind unsere vegetarisch/veganen Kinder angerückt. Zur Sicherheit (auch ob es uns selbst schmeckt) haben wir schon eine Woche vorher Probekochen veranstaltet. Es hat sich gelohnt!!

 

Das Rezept findet man hier
 

Der Game-Changer (die vegetarische Lasagne mit Wirsing) war ein voller Erfolg. Wirsing lieben wir sowieso und es hat an nichts gefehlt. Die getrockneten Tomaten, das Miso und 1 zusätzliche kleine Chilischote, frischer Rosmarin und Sojasoße haben die Linsen-Pilz-Karotten-Tomatensoße lecker deftig gemacht. Der Knoblauch darf natürlich nicht fehlen.

Die Bechamelsoße wurde durch die Kapern und das geräucherte Paprikapulver aufgewertet. 
Der Käse hat die Soße dann schön sämig gemacht.
Also wirklich eine Geschmacksexplosion a la Ken. 
 
Als Vorspeise  gab es bei unserem Weihnachtsessen Kürbissuppe und als Nachtisch war der Basmati-Milchreis aus Hafermilch sehr begehrt.