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Donnerstag, 12. November 2015

Auflauf mit Süßkartoffeln und allerlei anderen Zutaten


Ein orangefarbenes Gericht im Herbst ohne Kürbis (und auch ohne Orangen) - sowas ist ungewöhnlich für diesen Blog. In diesem Auflauf sind in der Tat "nur" Süßkartoffeln und Karotten zu finden. Zugegeben, soooo weit weg sind beide Gemüsesorten geschmacklich nicht vom Kürbis. Sicher ein Grund, warum mir dieser Auflauf auch sehr gut geschmeckt hat.


Aufmerksam wurde ich auf die interessante Kombination bei Inga. Sie nennt das Rezept Süßkartoffelauflauf in Mandel-Mohn-Soße. Interessant schreibe ich, weil zu den bereits genannten noch allerlei andere Zutaten reinkommen: Karotten, Feta, Sonnenblumenkerne, Rosinen und Ingwer. Das bekommt nach meiner Definition schon Experimentcharakter. Und für sowas bin ich manchmal sehr offen :-)


Meine Offenheit wurde auch diesmal belohnt, denn mir hat's super geschmeckt. Einfach mal anders, vor allem mit dem Mohn und den Rosinen im süß-salzigen Auflauf. Dazu gab's einen frischen Feldsalat, wie von Inga geraten. Ich habe übrigens statt Mandelmilch 300 ml Wasser und einen guten Teelöffel Mandelmusverwendet, da ich nur letzteres daheimhatte. Und Kürbiskerne gab's statt Sonnenblumenkernen, da ich diese ein wenig lieber mag.

Dienstag, 4. Februar 2014

Ein Quinoa-Salat mit einem langen Namen

Dieser Salat stammt aus einer Rezepteserie der britischen Runner's World im letzten Jahr, im rahmen derer Rezepte mit alternativen Kohlenhydratquellen (also in der Läufersprache keine Pasta) von einem Sternekoch vorgestellt wurden. Das mit Quinoa wollte ich ausprobieren. Wörtlich den Salat mit roter Beete, Broccoli, Quinoa, Granatapfelkernen, Sonnenblumen- & Kürbiskernen (diesen langen Namen das Rezept auf der Webseite wirklich).

Zunächst fand ich es ja schon ein bisschen komisch, dass bei einer Serie über Kohlenhydrate dann 50 g gekochtes Quinoa auf 4 Portionen kommen. Das sind dann sicher nicht mehr viele Kohlenhydrate pro Person. Also hab ich die Menge an Quinoa mindestens vervierfacht. Als Salatbasis habe ich Radicchio und Spinat verwendet.



Bei dieser Kombination werden alle Geschmackssinne (salzig, süß, sauer und bitter) aktiviert. Schlecht fand ich das nicht, wenn auch den Salat in der Form nicht gerade überragend (den Raddicchio bzw. den bitteren Teil hätte es meiner Meinung nicht gebraucht). Meine zuvor zubereiteten Quinoa-Salate stehen eindeutig höher im Kurs (siehe hier für eine sommerliches und hier für ein asiatisch angehauchtes Rezept).