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Freitag, 24. Juli 2020

Linsensalat mit Tomaten und Gorgonzola

Ich habe für diesen Salat eine festkochende Sorte der heimischen Alblinsen verwendet. Die Linse aus der schwäbischen Alb hat einen aromatisch-würzigen Geschmack. Also für den Salat super geeignet. 
Die getrockneten Tomaten, der Gorgonzola und natürlich die vielen Kräuter machen den Salat zu etwas Besonderem.
Die Alblinse enthält bekannterweise viel Eiweiß und Ballaststoffe und nur wenig Fett. Linsen enthalten zudem reichlich Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin B, Magnesium, Phosphor, Folsäure, Zink, Lecithin, Kalium und Niacin.
Das sind doch Gründe, abgesehen davon, daß der Salat super lecker schmeckt, den Aufwand nicht zu scheuen und ab und zu Gerichte mit Linsen zu kochen.
Der Salat ist nach einem Ottolenghi-Rezept adaptiert, sprich vereinfacht, und das Rezept wandert gerade durch die Familie.


 Linsensalat mit Tomaten und Gorgonzola

für 4 Portionen

250 g Alblinsen
1 rote Zwiebel
3 EL gehackte Petersilie
3 EL gehackten Schnittlauch
4 EL gehackter Dill
80 g Gorgonzola
1 Hand voll getrocknete Tomaten

Dressing:
3 EL Olivenöl
Rotweinessig
Fleur de Sel
schwarzer Pfeffer
1 Knoblauchzehe zerdrückt

Die Linsen nach Anweisung auf der Packung kochen.
In ein Sieb abgießen, gut abtropfen lassen.
Die Zwiebel in Scheiben schneiden und mit den noch warmen Linsen und dem Dressing vermischen. Abkühlen lassen.

Dann die Kräuter und die getrockneten Tomaten dazugeben.
Den Gorgonzola zerrupfen und den Salat mit Käse und Kräuterzweigen verzieren.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Salat mit Blauschimmelkäse, Obst, und karamellisierten Nüssen

Barbara hat auf ihrem Blog im Laufe der Zeit einige ähnliche Salatrezepte mit Blauschimmelkäse und Äpfel oder Birnen verbloggt. Die haben mich sehr angesprochen, und dass Roquefort und Birnen eine edle Kombination sind, ist ja allgemein bekannt. Aber es kann variiert werden, und dazu haben mich Barbara's Rezepte animiert. Nun habe ich einmal die Variante mit Gorgonzola, karamellisierten Nüssen (bei mir Cashews) und einer Nashi-Birne nachgemacht. Dabei habe ich zum ersten Mal eine Nashi-Birne gekauft. Mir war gar nicht bewusst, dass das die Birnen sind, die eher wie Äpfel aussehen und im Supermarkt in dieser weißen Netzverpackung liegen. Übrigens handelt es sich bei dem Begriff "Nashi-Birne" wie beim "Chai-Tee" um eine Tautologie vom Feinsten, da Nasi auf Japanisch Birne heißt, wie ich hier erfahren habe.


Hier der Link zu Barbara's Rezept und Blog. Ich mache diesen Salat oder eine Variation sicher mal wieder.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Steckrüben-Lauch-Gratin - und: weitere Steckrüben-Rezepte gesucht!

Dieses Jahr habe ich wieder Setzlinge für Steckrüben bzw. "Kohlraben", wie man hier sagt, bekommen. Diese haben sich prächtig entwickelt, sodass ich nun eine reiche Ernte habe. Da ich noch gar nicht so viele Rezepte mit dem Wurzelgemüse in meinem Repertoire habe, war mir danach, etwas Neues auszuprobieren: ein Gratin. Ich fand, dass alle Zutaten miteinander harmoniert haben, die Steckrüben mit dem Lauch, Thymian und Gorgonzola. Allerdings wird dies nicht mein Lieblingsgratin werde, ich bevorzuge definitiv ein klassisches Kartoffelgratin oder meinen Steckrübeneintopf. Woran liegt das? Ich weiß es nicht, vielleicht sind mir die Scheiben von den Steckrüben zu dick (und ich hab sie wohl noch dicker als 1/2 cm geschnitten).

Habt ihr noch gute Ideen für die Verarbeitung von Steckrüben auf Lager? Die Hälfte meiner Ernte weilt nämlich noch im Garten.


Das Rezept habe ich hierher, von den Küchengöttern.

Mittwoch, 18. September 2013

Risotto mit Gorgonzola, Erbsen und Walnüssen

Der Einleitungssatz für das Rezept, welches ich aus der Berliner Küche nachgekocht habe, beginnt wie folgt: "Risotto koche ich wirklich oft, denn ...". Bei mir ist das Gegenteil der Fall: "Risotto koche ich wirklich selten" Ich musste auf meinem eigenen Blog nachsehen, wann ich zum letzten Mal Risotto gekocht habe (es war übrigens vor knapp zwei Jahren das Kürbisrisotto mit Chorizo). Und ich sag lieber nicht, wie lange die ungeöffnete Risottopackung bei mir rumstand, bevor ich sie für dieses Risotto gebraucht habe. 

Um den obigen Satz zu komplettieren, der einzige Grund ist: "Risotto koche ich wirklich selten, weil es zu viele Alternativen gibt."

Nun hat es aber zum Glück mal wieder geklappt, und ich konnte die Variante mit Gorgonzola, Erbsen und Walnüssen umsetzen. Den Ausschlag zum Nachmachen des Rezeptes hat der Gorgonzola gegeben, der sich im Risotto sehr, sehr gut macht. Er lässt es schön cremig werden, und würzig. Erbsen sind, auch farblich, sehr passend - leider gibt's um diese Jahreszeit keine frischen. Und mit Weisswein angerührtes Risotto finde ich auch super, es hinterlässt ein schönes Grundaroma, und idealerweise geniesst man dann auch ein Glas Wein zum essen, was wunderbar harmoniert. Also alles in allem ein super Risottorezept. Gut war's mal wieder.

Samstag, 5. Januar 2013

Pastasaucen XVI: alles Käse

Fehlen darf in meiner Sammlung der Pastasaucenklassiker die Vier-Käse-Sauce natürlich nicht. Als bekennender Käseliebhaber ist die Sauce auch trotz ihrer Reichhaltigkeit genau mein Fall.

Zunächst habe ich ich als "Nudelgrundlage" wieder einmal selbst Gnocchi nach dem hier verlinkten Rezept hergestellt. Im Anschluss durfte ich mich der Auswahl der vier Käsesorten widmen. Nummer 1: Auf den kräftigen (und von mir aus auch eigen schmeckenden) Gorgonzola wollte ich nicht verzichten. Nummer 2: Ein würziger Parmesan gehört auch einfach zu fast jeder Nudelsauce dazu, also auch hier. In den meisten Rezepten habe ich vom eher süßlich und milden schmeckenden Fontina gelesen, also Nummer drei in der Liste. Und als Kontrast zum kräftigen Gorgonzola habe ich mich bei der vierten und letzten Sorte für relativ die neutrale, aber cremige Mascarpone entschieden, dafür habe ich aber auf die Zugabe von zusätzlicher Sahne oder Butter verzichtet.Grundsätzlich kann man die Käsesorten aber nach Belieben zusammenstellen, Emmentaler und Gruyère wären sicher auch Alternativen, die auch in einigen Rezepten auftauchen.Ich finde meine Wahl im Nachhinein aber ganz gelungen, man muss es ja nicht gleich mit der Geschmacksvielfalt übertreiben ;-)


Hintergrundinformationen zur Nudelsauce gibt es kurz und prägnant im Garrubo Guide, eine Seite auf Englisch über die Kunst der italienischen Küche von einem gewissen Herrn Ed Garrubbo. Eine interessante Anregung habe ich dort noch bekommen: Der Autor schreibt, dass das aus dem Süden Italiens kommende Gericht auch gerne im Ofen überbacken wird (eigentlich naheliegend bei all dem Käse - will ich dann auch bald mal ausprobieren). Durch das Gratinieren werden die Nudeln ai quattro formaggi (al forno) zum italienischen Pendant der populären US-amerikanischen Macaroni&Cheese. Aber auch "nur" geschmolzen waren die Gnocchi mit Käse ein Hit. 

Die Herstellung ist (wie doch so oft bei den Pastasaucen) relativ simpel, bei mir ist folgende Variante herausgekommen:


Gnocchi ai quattro formaggi

für 2 Portionen

Gnocchi für 2 Personen (ich habe 1/3 der Menge meines bewährten Rezeptes hergestellt)
50 g Fontina
50 g Parmesan
50 g Gorgonzola
50 g Mascarpone
2 EL Milch
Salz
Pfeffer

Die Gnocchi nach Anweisung herstellen bzw. fertige Gnocchi nach Packungsanweisung garen. Währenddessen den Käse für die Sauce abwiegen. Den Fontina und den Parmesan reiben. Den Gorgonzola in Stücke schneiden. Alle vier Käsesorten zusammen mit der Milch in eine Pfanne geben und bei niedriger bis mittlerer Temperatur langsam erwärmen. Wenn der Käse ganz geschmolzen und die Sauce heiss ist, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch kurz die gekochten Gnocchi hinzufügen, sodass sich diese mit der Sauce mischen können.

Dienstag, 20. März 2012

Bunte Tomaten


Nachdem ich das Rezept für das Ranch-Dressing meiner Wünsche auf bakedbree.com gefunden hatte, habe ich mich dort gleich mal etwas genauer umgesehen und bin auch umgehend erneut fündig geworden. Der Salat mit Tomaten,  Blauschimmelkäse und Basilikum wurde auch gleich am letzten Wochenende nachgemacht, so toll wie die bunten Tomaten aussehen. Und Gorgonzola wollte ich auch schon seit Längerem mal wieder essen. Alles in allem ein sehr schönes Salatrezept.


Samstag, 21. Januar 2012

Ein weiterer exotischer Salat


Radicchio, Gorgonzola, Rucola, Trauben, Sesam, Mango, getrocknete Tomaten, Orangen - zusammen in einem Salat. Diese Kombination klingt zugegebenermaßen auch in meinen Ohren exotisch, auch wenn ich für normal auch mehrere Geschmacksrichtungen zusammen in meinen Salat vereine. Ohne auf ein erprobtes Rezept zu stoßen, wäre ich auch nicht auf diese Mischung gekommen. Nachdem ich ihn aber bei Angie´s Recipes gesehen habe, musste ich ihn ausprobieren. Und er hat mir sehr gut geschmeckt. Besonders das Orangen-Dressing.

Montag, 17. Januar 2011

Heu und Stroh

Heute gab es mal wieder, wie so oft, Nudeln. Und zwar Paglia e Fieno, bzw. Stroh und Heu. Das Rezept habe ich von meinen Eltern. Die Nudeln sind sicherlich nicht jedermanns Sache, nicht wegen dem Heu und Stroh, sondern weil in dem Rezept Gorgonzola enthalten ist. Als großer Fan von fast allen Käsesorten finde ich das super. Darum hier das Rezept für alle Käseliebhaber wie mich, die auch Blauschimmelkäse mögen:

Paglia e Fieno

für 3 Portionen

125 g grüne Tagliatelle
125 g weiße Tagliatelle
125 g Mascarpone
90 g Gorgonzola
25 g Parmesan
Salz, Pfeffer

Als erstes Nudelwasser aufsetzen. Wenn die Nudeln im Wasser schon 1-2 Minuten kochen, den Gorgonzola mit der Mascarpone langsam erhitzen. Nach Geschmack gut salzen und pfeffern. Am Schluss den Parmesan unterrühren. Wenn die Nudeln gar sind, die Sauce mit den Nudeln gründlich vermengen. Dazu passt grüner Blattsalat und Baguette.

Noch ein Kommentar zu der Mengenangabe: Ich finde diese Menge dadurch, dass der Käse ziemlich gehaltvoll ist, völlig ausreichend. Wem das zu wenig ist, der kann auch 200 g Nudeln und den Rest der angegebenen Zutaten für zwei Personen kochen, bzw. die doppelte Menge für vier Personen.


Ich freue mich auf den Sommer, wenn es abends draußen
noch hell ist, was sich hoffentlich auch positiv auf die
Lichtverhältnisse auf meinen Fotos auswirken wird...