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Sonntag, 24. Juli 2022

Zucchiniblüten - das Beste der Zucchini? Hier gibt es zwei Rezepte

 

Dass ich etwas richtig Neues ausprobiere, kommt gar nicht mehr so oft vor. Ich bin eher in einer Lebensphase, in der ich gute Gerichte auch gerne ein zweites oder drittes Mal koche und mich darauf freue, als um des Foodblogs willen immer etwas Neues auszuprobieren.

Aber so ab und zu ein neues Koch- und Geschmackserlebnis ist dann doch ein Highlight im Alltag. Und so war es bei den Zucchiniblüten.

Lange wusste ich gar nicht, dass man diese essen kann. Vor zwei Jahren haben mit in der Zucchinizeit jedoch drei Leute unabhängig voneinander von Zucchiniblüten vorgeschwärmt. Und dass diese das Beste der Zucchini seien. Von da an wollte ich es mal ausprobieren ... nun war es so weit!

Dieses Jahr gibt es in meinem Gemüsegarten drei Zucchinipflanzen. Ich habe neun Blüten auf einmal einsammeln können. Davon männliche (ohne Frucht) und weibliche (mit Zucchini dahinter). Übrigens kann man auch Kürbisblüten essen, sollte man nicht genug Zucchiniblüten finden. Die kleinen Zucchini der weiblichen Blüten habe ich einfach mitgebacken, was ich sehr lecker fand, und somit auch ein wenig ergiebiger.

Wie war's? Sehr lecker. Und optisch wunderschön. Bei der Zubereitung hat auch alles funktioniert. Allerdings ist es ein wenig Aufwand, die Zucchiniblüten zu waschen, zu befüllen und zu backen. Und so viel zu essen hat man hinterher nicht. Wenn man in Stimmung ist, sind gebackene Zucchiniblüten jedoch eine tolle Sache. Als Vorspeise oder mit Brot serviert als leichte Hauptspeise. Es wird sie bei mir nicht regelmäßig geben, aber sicherlich wieder!

Zudem ist das Verarbeiten der Zucchiniblüten quasi ein Vorbeugen der Zucchinischwemme, da man die Zucchini noch ganz klein erntet. Wer unter zu reichhaltiger Zucchiniernte leidet, sollte auf jeden Fall die Blüten ernten. Und gebackene Zucchiniblüten ausprobieren! Für mich war das Essen ein Highlight!


Als meine Mama mich neulich besuchte, haben wir zunächst Zucchiniblüten mit einer Ricottafüllung ausprobiert. Das Rezept gibt es hier. Meine Mama hat es ausgewählt, weil die Füllung nicht kompliziert ist (man muss keinen Couscous abkochen oder irgendwas vorbereiten, sondern kann den Ricotta mit Parmesan und Ei vermengen, was ganz einfach geht). Das Ei bindet zudem, sodass nicht ausläuft. 
Uns hat die Füllung sehr gut geschmeckt. Schön würzig, aber man schmeckt auch noch die leicht knusprige Zucchiniblüte heraus.


Und dann habe ich noch ein Rezept, das mit ein Gast aufgeschrieben hat. Im Originalrezept werden Sardellen verwendet, ich habe diese durch Kapern ersetzt. Wie beim Rezept oben werden die Blüten auch im Ofen gebacken, allerdings mit einem Mix aus Parmesan und Semmelbröseln bestreut.

Gebackene Zucchiniblüten mit Mozzarella

8 Zucchiniblüten
80 g Mozzarella
1 EL Kapern
Basilikum
Olivenöl
Salz
Pfeffer
20 g Semmelbrösel
20 g geriebener Parmesan

für 4 Vorspeiseportionen oder 2 Portionen (mit Brot als Hauptspeise)

Die Zucchiniblüten waschen und vorsichtig trocken schütteln. Die Blütenstempel im Inneren entfernen. 
Den Boden einer Auflaufform mit Öl bepinseln.
 
Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Mozzarella, Kapern und Basilikum feinhacken. Mit einem Teelöffel die Füllung in die Blüten geben (nur so viel, dass sich die Blüten wieder schließen lassen).

Den Boden einer Auflaufform mit Olivenöl bestreichen und die Blüten hineinlegen. 

Salz, Pfeffer, Semmelbrösel und Parmesan vermengen und die Zucchiniblüten damit bestreuen.

Die Blütenpäckchen ca. 20 Minuten backen, bis diese leicht gebräunt sind. 


Habt ihr schon mal Zucchiniblüten zubereitet? Findet ihr, die Blüten sind eine Delikatesse und gar das Beste der Zucchini?

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Die nächste Runde des Blogevents "Koch mein Rezept". Diesmal: schnelle One Pot Pasta mit Mozzarella und Basilikum

Es macht doch immer Spaß, einem unbekannten Blog nach Rezepten zu durchsuchen mit der Mission, eines davon nachzukochen. Dank dem Blogevent "Koch mein Rezept" war ich zum sechsten Mal auf dieser Mission.

So war es auch bei Zoes Blog Fluffig & Hart. Der Name rührt von einer Aussage ihres Sohnes her, der Brötchen als fluffig und hart bezeichnet hat. Sehr schön!

Zoe sieht ihren Blog als ein virtuelles Familienkochbuch. Das kann ich perfekt verstehen, für mich ist der Blog mittlerweile DAS Kochbuch schlechthin für alle Rezepte. Unglaublich praktisch und ich möchte ihn wirklich nicht missen. 

Bei Fluffig und Hart soll es Rezepte geben, die Spaß machen und wirklich gelingen. Beim von mir ausgesuchten Rezept trifft beides zu:


Beim Stöbern auf Zoes Blog bin ich auf die One Pot Pasta mit Mozzarella und Basilikum gestoßen. Schon lange habe ich keine One Pot Pasta mehr gemacht. Ich war begeistert. Die Zutaten im Rezept sind perfekt aufeinander abgestimmt, sodass der "One Pot" nicht pampig wurde, sondern genau richtig. Mit viel Tomatengeschmack und genügend Mozzarella. Perfekt. Und so schnell und einfach. 

Das Rezept speichere ich mir ab als die perfekte, schnelle One Pot Pasta.

Hier geht's zum Blogevent:

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Mittwoch, 15. September 2021

Feuriger Tomaten-Mango-Salat

Dieses Rezept hat eine sehr liebe Kollegin in meine Geburtstagskarte geschrieben. Natürlich weiß Sie von diesem Blog und daß ich sehr gerne neue Rezepte ausprobiere. Ist das nicht eine kreative, sinnliche, köstliche und sehr liebenswürdige Art der Gratulation, die sich von vielen Glückwunschkarten wohltuend abhebt. Das Rezept habe ich natürlich gemacht und dieser Salat ist sommer-hit-verdächtig. Große dicke Fleischtomaten sind jetzt im Sommer schon alleine ein "Gedicht" und mit der reifen Mango und den Frühlingszwiebeln einfach super lecker. Das I-Tüpfelchen ist das feurige Oliven-Chilliöl. Da läßt man keinen Tropfen auf dem Teller. 


Auch dieser Spruch von Franz Kafka hat eine versöhnliche Aussicht für das Altwerden.

Samstag, 28. August 2021

Veggie-Moussaka - zum Sattwerden und Genießen

Diese Rezept stammt aus "Schrot & Korn". Es schmeckt köstlich und steht einer konventionellen Moussaka in nichts nach. Ich habe das Rezept nicht verlinkt, da ich ein paar Kleinigkeiten verändert habe und da es meiner Meinung nach nicht sehr übersichtlich dargestellt ist. Wie auch bei einer Lasagne wird eine Béchamelsoße zubereitet und mit Zwiebeln, Linsen, Knoblauch, Peperoncini und Tomaten eine leckere Tomaten-Linsen-Soße zubereitet. Daß die Kartoffeln bereits in Salzwasser gekocht werden, gefällt mir gut.
Überhaupt, daß die Zutaten separat gewürzt und abgeschmeckt werden können, kommt mir immer sehr entgegen. Dann tut man sich leichter die richtige Würze hinzubekommen. Erfrischend und sehr lecker ist der dazu gereichte Zitronen-Petersilien-Joghurt.

Veggie-Moussaka

 für 4 Portionen

600 g Auberginen
800 g Kartoffeln
2 Zehen Knoblauch
200 g rote Linsen roh
200 ml Wasser
Salz
1 rote Zwiebel
10 EL Olivenöl
            1 kleine Peperoncini 
2 Dosen stückige Tomaten 
Pfeffer
etwas Zucker
1 EL Rosmarin gehackt
1 EL Paprikapulver edelsüß
 
1 EL Mehl
2 EL Butter
300 ml Milch
 
 200 g Mozzarella

geriebene Schale 1/2 Zitrone
150 g griechischer Joghurt
1/2 Bund Petersilie
 
Auberginen waschen, in Scheiben schneiden.
Auberginenscheiben im restlichen Olivenöl von beiden Seiten goldbraun anbraten, auf eine Lage Küchenrolle geben.
Kartoffeln in Salzwasser garen, dann pellen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. In einem Topf mit 2 EL Olivenöl glasig dünsten. Linsen zugeben, Dosentomaten und 200 ml Wasser aufgießen.
Linsen ca. 25 Minuten Köcheln lassen.
 Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Paprikapulver und Rosmarin abschmecken.

Béchamelsoße: Butter in einem Topf schmelzen lassen, Mehl zugeben, glattrühren. Milch unter Rühren aufgießen, sodass sich keine Klumpen bilden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ca. 10 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren.
 
Eine Auflaufform mit Butter einfetten, dann die Hälfte der Béchamelsoße einfüllen. In die Béchamelsoße die Kartoffelscheiben hineinlegen. Auf die Kartoffelschicht die Linsensoße geben und alles mit Auberginenscheiben bedecken.
Restliche Béchamelsoße darüber geben.
 
Mozzarella klein zupfen und über den Auflauf geben. 
 
Auflauf bei 180° C ca. 45 Minuten backen.
 
Petersilie waschen und grob hacken.
 
Petersilie und Zitronenschale mit dem griechischen Joghurt vermengen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Moussaka mit Zitronen-Petersilien-Joghurt servieren.


Sonntag, 11. April 2021

Löwenzahn-Spinat-Lasagne

Jetzt muss ich kurz erzählen, wie ich zu meinem türkischen Spinat und Löwenzahn gekommen bin, die mich inspiriert haben, diese Lasagne zu machen. Vor kurzem wurde mein Arbeitsplatz aus Platzmangel (Corona) an einen anderen Ort verlegt. Erst war ich nicht begeistert, denn er liegt jetzt nicht mehr in der Stadt, sondern gute 7 Kilometer entfernt an einem kleineren Ort. Aaaaber.......im selben Gebäude ist ein türkischer Supermarkt ansässig. Ich habe entdeckt, daß das Gemüse- und Obstsortiment sehr besonders ist. Auf Nachfrage sagte man mir, daß nur sehr wenig gespritztes oder gar nicht gespritzte Ware in den Laden kommt. Die Mandarinen und Orangen schmecken sensationell. Und das Beste ist: es gibt riesige Sträuße türkischer Petersilie, Dill, Koriander und Pfefferminze (nicht in Folie verpackt). Frisch und auch noch günstig. Soviel Kräuter haben wir sonst nie benutzt. Außerdem schönes Gemüse, das man bei uns normalerweise nicht bekommt. Auberginen wie in Sizilien und Paprika in allen Farben und Größen, wie oben erwähnt Spinat, Löwenzahn, Rapa und vieles Andere. Aber eben teilweise etwas anders, eben türkisch. Das ist ein bißchen wie Urlaub.

 

Das Rezept ist aus dem Kochbuch "Vegetarisch" von GU. Da ich es aber einiges geändert habe, werde ich die Zutaten nennen wie ich sie verwendet habe:

für 6 Personen

400 g Löwenzahn
400 g Spinat oder Brennnesseln
1 Stange Lauch
100 g Butter (25 g zum Anbraten und 75 g für die Béchamel-Sauce)
1 kleine Dose gestückelte Tomaten
2 EL Tomatenmark 
1 kleine getrocknete Chilischote
125 g Mehl
knapp 1 Liter Milch
3 Kugeln Mozzarella
Salz
frisch gemahlener Pfeffer 
etwa 300 g Lasagneplatten (ohne Vorkochen)
100 g frisch geriebener Parmesan
 
Löwenzahn und Spinat waschen, trocken schleudern und feinhacken. Lauch putzen, waschen, in feine Streifen schneiden und in 25 g Butter andünsten. Die Kräuter dazugeben und zusammenfallen lassen. Tomaten und Tomatenmark und die zerriebene Chilischote dazugeben.  Mit Salz und schwarzem Pfeffer kräftig abschmecken. Alles offen bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen.
 
Für die Béchamel-Sauce die restlichen 75 g Butter schmelzen, das Mehl darin anschwitzen. Die Milch unter Rühren nach und nach dazugießen und 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
Mit etwas Salz, Muskatnuss und weißem Pfeffer würzen.
 
Den Mozzarella in kleine Würfel schneiden und den Backofen auf 180° C vorheizen.
 
Die Auflaufform (ich habe zwei kleine genommen und friere 1 davon ein) lagenweise einschichten. Mit Béchamel beginnen, dann die Lasagneplatten, Kräutersoße, wieder Béchamel und mit Mozzarella und Parmesan bestreuen. Die letzte Schicht Teigplatten gut mit Béchamel abdecken. 
Die Lasagne im Ofen etwa 50 Minuten backen, bis sie weich und goldbraun ist.

Statt Spinat kann man auch Brennnesseln, Bärlauch und Rucola verwenden.

Freitag, 11. Dezember 2020

Gnocchi-Kürbis-Auflauf mit Lauch

Die Kürbisernte bei meiner Tochter im Schwarzwald war sehr ergiebig. Die riesigen Exemplare kann ein Haushalt fast nicht verschaffen. So sind wir nochmals an große Vorräte des beliebten Gemüses gekommen. Da die üblichen Rezepte  in diesem Kürbisjahr schon mehrmals auf dem Tisch waren, galt es nochmals zu recherchieren. Der Fundus an Kürbisrezepten ist ja fast grenzenlos. So habe ich bei Pinterest einen Auflauf (bin ja Auflaufweltmeister aus bekannten Gründen) entdeckt und weil ich so begeistert war schon mehrmals gekocht. Ganz besonders schmeckt der Auflauf wegen des Tomatenmarks das man kurz mit brät und durch die Zugabe des Frischkäses der das Ganze sämig macht. Bitte an Currypulver nicht sparen, dieses passt sehr gut und macht die Masse delikat!!


Das Rezept findet man hier.

Mein Tipp: den Kürbis ziemlich klein schneiden (ich habe ihn gehobelt) oder/und ein paar Minuten mehr als im Rezept angegeben ist köcheln lassen, sonst ist er noch hart. Die Gnocchi müssen nicht vorgekocht werden.

Mit Salat servieren, bei uns mit Rotkohlsalat.

Freitag, 10. August 2018

Büffelmozzarella mit Tomaten und einer Basilikum-Zitronen-Fenchel-Marinade

Wieder ein Rezept von .... Ottolenghi. Von wem auch sonst? Ich bin immer noch ganz fleißig dabei, Rezepte aus seinem Buch "Genussvoll vegetarisch" nachzukochen. Ich konnte es ja kaum erwarten, den marinierten Büffelmozzarella mit Tomaten nachzumachen und musste mich echt zusammenreißen, bis zur Tomatensaison zu warten. Da aromatische Tomaten bei diesem Rezept aber auch sehr wichtig sind, habe ich gewartet. Büffelmozzarella und Burrata liebe ich sowieso wahnsinnig!

Gut, Tomaten und Mozzarella - oder eben noch exquisiter Büffelmozzarella sind eine unfehlbare und gleichzeitig überall bekannte Kombination. Nun bin ich aber von Ottolenghi's Rezept ganz begeistert, weil der Mozzarella mariniert wird. In einer Sauce aus - natürlich Basilikum, aber auch Fenchelsamen (endlich mal eine Anwendung für dieses Gewürz, das ich zwar im Regal stehen habe, aber nur alle paar Monate verwende) und Zitronenzesten. Darauf wäre ich selbst nicht gekommen. Es passt aber einfach wunderbar und daher sei das Rezept allen nahe gelegt, die Tomaten und Mozzarella lieben und mal eine besondre Abwechslung möchten.


Das Rezept ist natürlich in Ottolenghi's Kochbüchern zu finden, aber auch auf seiner Webseite - auf Englisch. Auf mehreren deutschsprachigen Blogs wie Küchenkitchen und Et Tring kocht wurde es aber auch schon veröffentlicht, sodass ich es in diesem Fall nicht nochmals abzuschreiben brauche.

Sonntag, 23. Juli 2017

Sommersalat mit Johannisbeerdressing

Mit diesem Salat hat mich mein Sohn Lukas im letzten Jahr empfangen, als ich ihn besucht habe und eine lange Busfahrt hinter mir hatte. Es war ähnlich heiß wie die letzten Tage. Das Besondere an diesem Salat ist das Dressing. Durch die Johannisbeeren ist es sehr aromatisch und ganz besonders erfrischend. Jetzt wo es wieder rote Johannisbeeren gibt, ist es höchste Zeit, diesen leckeren Salat
selbst zuzubereiten.


Sommersalat mit Johannisbeerdressing 

für 4 Portionen

Zutaten für das Dressing

150 g  abgezupfte Johannisbeeren
2 TL Rohrzucker
3-4 EL weißer Balsamico
 Olivenöl
Salz 
Pfeffer

Zutaten für den Salat 

 1 Kopf Salat (lollo verde)
1 Avocado
2 Kugeln Mozarella
1 Mango
300 g Cocktailtomaten
Dill
Basilikum

Die Johannisbeeren mit dem Rohrzucker in einer Pfanne erhitzen, mit weißem Balsamico ablöschen und 5-10 Minuten köcheln lassen bis die Johannisbeeren zerfallen sind. Abkühlen lassen. Anschließend Öl dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Salat waschen und zerkleinern. Die Zutaten in Würfel schneiden. Dill und Basilikum waschen, trocken tupfen und zufügen. Das Dressing unterheben und servieren.

Die Mango kann durch Pfirsich, Nektarine
 oder  Erdbeeren ersetzt bzw. ergänzt werden.
Statt Mozzarella kann auch Feta-Käse verwendet werden.

Freitag, 16. September 2016

Weil er so gut ist: Auberginenauflauf (Parmigiana di melanzane) und echte Tomatensauce

Wenn die eigene Mama am Blog mitwerkelt, dann kann es schon zum ein oder anderen Missverständnis kommen. Wie ihr wisst, ist meine Mama vor allem für die Kategorie Aufläufe zuständig, da sie diese gut für's Mittagessen im Alltag vorbereiten kann. Klar, dass sie früher oder später an den Auberginenauflauf dachte ... und dass man ihn ja verbloggen könne. Leider suchte sie nur in meinem alphabetischen Rezepteverzeichnis unter A nach "Auberginenauflauf". Und ihr war nicht bewusst, dass dieser unter "italienischer Auberginenauflauf" oder "Parmigiana di melanzane" stehen könnte. Denn den Auflauf gibt es hier bereits. Es handelt sich sogar um das meistbesuchte Rezept auf meinem Blog! Die Suche nach Inhalten auf Webseiten mit dem Befehl Strg + F üben wir mal zusammen...

Und den Auberginenauflauf stelle ich euch hier einfach nochmal vor. Denn das Rezept ist der Hammer und erfreut sich zurecht bei mir (sowie bei Blogbesuchern) großer Popularität. Die Tomatensauce bereitet meine Mama übrigens etwas anders zu als ich (Ich nehme nur Basilikum, bei ihr kommen mehrere Gewürze rein). Aber sonst ist das Rezept das gleiche wie im Blogbeitrag für Parmigiana di melanzane. 
 

Gertrud: So oft Aufläufe zum Mittagessen hört sich ja fast schon langweilig an. Der Hintergrund ist wie früher schon erwähnt der praktische Hintergrund. Der Fantasie der Zutaten sind keine Grenzen gesetzt und vielseitiges Essen ist auch so möglich. Außerdem kann fast kein anderes warmen Essen einfach nur noch auf den Tisch gestellt werden. Die Vorbereitungsarbeit meiner Aufläufe muss natürlich am Vortag oder am Morgen erledigt werden. Zum Auberginenauflauf passt französisches Baguette.

Die Auberginen in der Pfanne

Für dieses Gericht bereite ich zuerst eine echte Tomatensauce zu. Das Rezept ist folgendes:

2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Öl
2 gestrichene TL Mehl
800 g frische fleischige Tomaten oder 2 kleine Dosen gehackte Tomaten
6 EL Tomatenmark
2 Lorbeerblätter
Basilikum
Oregano
2 Stiele frischer Rosmarin
1 Zweig frischen Thymian
Brühwürfel für 1/2 l
Salz
Pfeffer
Zucker

Die Zwiebeln schälen, kleinschneiden. Knoblauch durchpressen. Erst die Zwiebeln anbraten, später den Knoblauch dazugeben. Mit Mehl bestäuben. Tomaten waschen, vierteln und zufügen. Bei Verwendung frischer Tomaten muss die Sauce am Schluss püriert und durchgesiebt werden. Tomatenmark, Lorbeerblatt und Kräuter zugeben, alles fein würzen und durchkochen lassen. Die Stiele der Gewürze entfernen.


Parmigiana di melanzane

für 4 Portionen

für die Auberginen:
800 g Auberginen (entspricht 2 großen Auberginen, 3-4 kleinen)
3 EL (Oliven-)Öl
Salz
Pfeffer

für die Sauce:
800 g stückige Tomaten (aus der Dose oder alternativ 1 kg frische. Werden frische genommen, diese waschen, einer Minute in kochendem Wasser lassen und anschliessend häuten. Dann den Strunk herausschneiden und die Tomaten würfeln)
1 große Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 EL (Oliven-)Öl
ein paar Blätter frisches Basilikum (+ evtl. noch etwas mehr zum Garnieren)
Salz
Pfeffer
Zucker

sonstige Zutaten:
300 g Mozzarella
60 g Parmesan
evtl.Brot zum Servieren

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Auberginen waschen, den Stiel entfernen und längs in ca. 7 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 20 Minuten ziehen lassen. Das dadurch absorbierte Wasser mit einem Küchentuch abtupfen. Die Auberginenscheiben nun (ebenfalls von beiden Seiten) mit etwas Öl bepinseln. 
Diese im Anschluss auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen un im Ofen 15 Minuten backen.

Während die Auberginen ruhen bzw. backen, können parallel die anderen Zutaten präpariert werden: Für die Tomatensauce Knoblauch und Zwiebel waschen, schälen und klein schneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die zerkleinerten Zutaten darin 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten (zunächst nur die Zwiebeln, kurz Minuten später auch den Knoblauch). Die Tomaten hinzugeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Das Basilikum klein hacken und hinzufügen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und den Parmesan hobeln.

Die Backofentemperatur auf 225º C (Ober- und Unterhitze) erhöhen, wenn die Auberginen fertig vorgebacken sind.

Nun können die Zutaten in eine Auflaufform geschichtet werden: Eine erste Schicht Auberginen auf den Boden einer feuerfesten Form legen. Dann mit Mozzarellascheiben belegen und anschliessend einen Teil der Tomatensauce darüber geben. Auberginen, Mozzarella und Tomatensauce in der gleichen Reihenfolge weiter schichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Zum Schluss mit dem Parmesan bestreuen.

Alles ca. 15-20 Minuten im Ofen überbacken bis der Käse geschmolzen (und bevor er verbrannt) ist. Vor dem Servieren nach Belieben mit frischem Basilikum garnieren und den Auflauf zusammen mit dem Brot reichen.

Montag, 18. Juli 2016

Pizza mit Ei, Erbsen und Mozzarella

Im Moment arbeite ich ja viel mit To-Do-Listen. Das hilft mir, den Überblick zu behalten und das Abhaken von Aufgaben tut auch gut. Was das Kochen und Backen angeht, so habe ich keine Liste, die ich systematisch abarbeite, aber ganz viele Rezepte oder Dinge im Hinterkopf, die ich gerne mal ausprobieren will. Und damit komme ich gerade trotz der richtigen To-Do-Liste ganz gut voran. Das Kartoffelgratin war zum Beispiel ein wichtiger Schritt. Aber auch eine Pizza mit Ei zu machen, das wollte ich seit langem mal versuchen. Letzte Woche habe ich mir die besondere Pizza gegönnt. Ohne Tomaten, dafür in Grün und mit Ei. Mit Vollkornteig und Schmand. Und Käse natürlich auch, Mozzarella und Parmesan. Sieht nicht nur schön aus. Die Pizza war einfach wahnsinnig lecker.


Ein recht ähnliches Rezept, welches als Inspiration gedient hat, habe ich in einem ganz tollen, neuen Kochbuch gesichtet. Das Kochbuch werde ich bald genauer vorstellen


Pizza mit Ei, Erbsen und Mozzarella

für 2 Portionen 

Teig

200 g Dinkel-Vollkornmehl
5 g Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
etwas Zucker
1 Prise Salz
2 EL Öl

Die Hefe mit dem Wasser und Zucker Glatt rühren. Anschließend mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und den Teig mindestens drei Stunden gehen lassen. Wer weniger Zeit hat, nimmt die doppelte Menge an Hefe und lässt den Teig 45-60 Minuten gehen.

Belag

100 g Schmand
100 g Mozzarella
30 g Parmesan
2 Frühlingszwiebeln
100 g TK-Erbsen
Pfeffer
Salz
2 Eier
etwas Kresse

Den Mozzarella würfeln und den Parmesan in feine Stücke schneiden oder hobeln. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Den Ofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Teig nach der Gehzeit nochmal kurz durchkneten und dann in zwei Teile teilen. Diese dünn auf der bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Zuerst mit Schmand bestreichen, dann salzen und pfeffern. Nun mit dem Käse sowie den Frühlingszwiebeln und Erbsen belegen und die Pizzen ca. 15 Minuten backen. Nach 5 Minuten Backzeit je ein Ei aufschlagen und auf die Pizza geben.
Vor dem Servieren ein wenig frische Kresse auf der Pizza verteilen.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Ein allseits beliebter Klassiker: Gnocchi-Auflauf

So, jetzt ist hier wie angekündigt nach der Verlosung wieder back-to-business angesagt: es gibt ein Rezept. Und zwischen den ganzen Weihnachtsplätzchen und Vorbereitungen für das Weihnachtsmenü liefere ich ein bodenständiges Gericht. Ich liebe Gnocchi, ich liebe Tomatensauce und ich liebe Käse. Klar, dass das einen Gnocchiauflauf zu einem grandiosen Rezept für mich macht. Aber ich würde ihn auch als ein massentaugliches und generell sehr gefälliges Gericht bezeichnen. Als ich auf Wos zum Essen neulich ein Rezept entdeckt habe, ist mir klar geworden, dass ich noch gar kein Standardrezept für diesen Küchenklassiker in meiner Rezeptesammlung habe. Ich habe das dort angegebene Rezept von Jamie Oliver etwas abgewandelt und nun meine Version. Definitiv. Ist bereits ein Standardrezept geworden, auch wenn ich es erst ein Mal genau so zubereitet habe. Mir gefällt so aber das Verhältnis von Gnocchi zu Sauce und zu Käse. Parmesan und Mozzarella finde ich super, und etwas Mascarpone macht die Sauce schön cremig. Voilà:


Gnocchi-Auflauf

für 4 Portionen

1 kg Gnocchi
1 Knoblauchzehe
1 TL Olivenöl
400 g passierte Tomaten
50 g Parmesan
150 g Mascarpone
Salz
Pfeffer
Oregano
250 g Mozzarella

Die Gnocchi kurz in heißem Wasser kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen, abgießen und in eine Auflaufform geben.
Währenddessen den Knoblauch schälen und hacken und im Olivenöl kurz anbraten. Mit den passierten Tomaten ablöschen, alles ca. 10 Minuten einköcheln lasen. Den Parmesan reiben.  Mascarpone und Parmesan hinzufügen, mit den Gewürzen kräftig abschmecken und alles über die Gnocchi gießen. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und auf der Tomatensauce verteilen. Bei 200°C (Ober- und Unterhitze) 25 Minuten backen.


Freitag, 8. August 2014

Polenta-Pizza


Mit Polenta bin ich bisher nie so richtig warm geworden (weshalb ich auch schon seit geraumer Zeit eine noch fast volle Packung davon in meinem Vorratsschrank stehen habe, die bei Zeiten aufgebraucht werden sollte). Das hat sich aber heute durch das Backen einer Polenta-Pizza geändert. Ich bin wirklich begeistert, denn als Pizzaboden anstelle von Hefeteig macht sich der Maisgrieß meiner Meinung nach sehr gut. Erst mal geschmacklich. Zudem hat der Boden durch seine Dicke den Vorteil, dass man etwas mehr Gemüse darauf laden kann als auf eine Pizza mit ganz dünnem Hefeteig. Wie man auf den Bildern sehen kann, hab ich das auch ausgenutzt ;-) Denn große Gemüseportionen sind ja bekanntlich ganz nach meinem Geschmack. Nur bei klassischer Pizza ziehe ich eine einfachere Variante vor, da ich Gemüsepizzen schnell matschig werden können. Auch wenn der ein oder andere sicher sagt, dass solch eine Polenta-Pizza nur noch sehr wenig mit einer (original italienischen) Pizza zu tun hat, dann mag das schon stimmen. Aber ein tolles Essen ist sie allemal.

Ich habe von Krisi netterweise den Tipp bekommen, die Polenta nach dem Kochen im Voraus ohne Belag zu backen, damit der Teig fester wird. Das wird in der Tat in manchen Rezepten so gemacht. Eine Alternative ist, die auf dem Backblech ausgestrichene Polenta auskühlen zu lassen, bevor man sie mit den restlichen Zutaten belegt. Das Vorgehen werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.

Update 31.08.2014: beim 2. Versuch habe ich die Polentamasse auskühlen lassen, anstatt sie vorzubacken,wodurch sie meiner Meinung nach schneller fest geworden ist, was sich zum Belegen besser eignet.


Polenta-Pizza

für 4 Portionen

250 g Polenta (und Gemüsebrühe zur Zubereitung)
200 g Champignons
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
2 Frühlingszwiebeln
600 g Tomaten (Dose, gehackt)
Salz, Pfeffer, getrockneter Oregano, Chiliflocken
150 g Mozzarella
150 g Bergkäse

Die Polenta nach Packungsanweisung kochen. Während dessen das Gemüse waschen und in feine Streifen schneiden. Die Tomaten mit Salz, Pfeffer, Organo und Chiliflocken nach Geschmack würzen. Den Mozzarella in Stücke schneiden und den Bergkäse reiben.
Den Backofen auf 220°C vorheizen.
Wenn die Polenta gekocht ist, diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmässig etwa 1 cm dick verstreichen. Die Masse ca. 15 Minuten auskühlen lassen. 
Im Anschluss zunächst die Tomaten auf die Polentaschicht geben, und dann das Gemüse und den Käse darauf verteilen. Die Pizza im Ofen ca. 20 Minuten (bei mir auf der 2. Schiene von unten) fertig backen.

Samstag, 1. Februar 2014

Rote Beete-Avocado-Büffelmozzarella-Kreis

Auch wenn es nicht immer geht, manchmal macht es mir grossen Spass, Essen ganz schön anzurichten. Unabhängig davon, ob es nun fotografiert wird oder nicht: mit Liebe zubereitetes Essen, das auch auf dem Teller noch so aussieht, steigert bei mir den Genuss am Essen. Und ich speise so auch bewusster und langsamer, da ich mir das kleine "Kunstwerk" länger ansehe und überlege, in welcher Reihenfolge ich es aufesse.

Für die unten stehende Kombination habe ich einfach ein paar gängige und favorisierte Zutaten meiner normalen Einkaufsliste buchstäblich zusammengewürfelt: also zunächst gewürfelt, dann in einen Dessert nzw. Vorspeisenring geschichtet, und Kresse obendrüber gestreut. Nicht nur schön anzusehen, auch gesund und lecker.


 Rote Beete-Avocado-Büffelmozzarella-Kreis

für 2 Portionen

1 rote Beete (ca. 150 g) (roh oder alternativ vorgekocht)
1 EL weisser Balsamico-Essig
1 Avocado
1 EL Zitronensaft
125 g Büffelmozzarella
1 EL Sesamsamen
etwas Kresse zum Bestreuen
 Salz
Pfeffer

Die rote Beete waschen und in einen Topf geben. Diesen soweit mit Wasser füllen, dass die rote Beete bedeckt ist. Das Wasser leicht salzen. Das Gemüse darin 45-60 Minuten gar kochen. Wird bereits vorgekochte Ware gekauft, kann auf diesen Arbeitsschritt logischerweise verzichtet werden. Die rote Beete anschliessend schälen und in kleine Würfel von max. 1 cm Kantenlänge schneiden. Im Anschluss in 1 EL Essig kurz marinieren lassen und mit Salz abschmecken.
Das Fruchtfleisch der Avocado ebenfalls in max. 1 cm grosse Würfel schneiden. Die Würfel sofort mit dem Zitronensaft vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Als letztes den Mozzarella würfeln. Die Stücke mit dem Sesam vermischen.
Einen Dessertring mit 7,5 cm Durchmesser auf einen Teller legen. Zunächst die roten Beete in den Dessertring füllen, als nächstes die Avocado und zum Schluss den Mozzarella. Den Inhalt leicht zusammendrücken (aber nicht quetschen) und den Dessertring lösen. Den fertigen Kreis mit Kresse bestreut servieren.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Gebackener Artischocken-Spinat-Dipp

Ein warmer Dipp, mit Gemüse und viel Käse, wie toll klingt das denn? Dachte ich mir, als ich zum ersten Mal vom Hot Spinach and Artichoque Dip gelesen habe.

Ähnlich wie Kale Chips oder Pumpkin Oatmeal, scheint dieser Dipp auf US-amerikanischen Blogs zu den Klassikern zu gehören. Ich hab das Rezept ursprünglich auf dem Blog Closet Cooking entdeckt. Da ich aber keine Mayonnaise verwenden wollte, habe ich einfach etwas mehr Sauerrahm unter die Zutaten gemischt. Zudem habe ich mit etwas Paprikapulver und Cayennepfeffer gewürzt und den Dipp mit etwas Extra-Käse überbacken.

Auch eine Art, sich im Winter mit Essen aufzuwärmen (zugegeben, vor einer Woche, als ich den Dipp zubereitet habe, war das noch ein Argument. Bei frühlingshaften 15° plus wie im Moment eher weniger ;-)). Zwar nicht unbedingt die allergesündeste Variante im Vergleich zu einer Gemüsesuppe, darf aber auch mal sein, finde ich. Schmeckt übrigens wirklich toll, klingt nicht nur so. Geschmolzener Käse (hier in Form von Mozzarella und Parmesan) ist bei mir ja immer ein Hit. Die Artischocken sorgen für einen leicht säuerlichen Geschmack, ohne zu dominant zu sein, der Spinat ist etwas neutraler.


Gebackener Artischocken-Spinat-Dipp

für 2 Portionen

250 g frischer Spinat
100 g Artisckocken (1/2 Dose)
100 g Sauerrahm
50 g Frischkäse
50 g Mozzarella
50 g Parmesan
1/2 Knoblauchzehe
1/2 TL Paprikapulver
1 Prise Cayennepfeffer (nach Belieben)
Salz
Pfeffer

Den Ofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) Den Spinat waschen, die groben Stiele entfernen und anschliessend 1 Minute in kochendem Wasser blanchieren. Etwas abkühlen lassen und dann sehr gründlich das Wasser ausdrücken. Den Spinat hacken. Die Artischocken in sehr kleine Würfel schneiden. Den Mozzarella ebenfalls würfeln, den Parmesan reiben. Die Knoblauchzehe ganz fein hacken. In einer Schüssel Spinat, Artischocken, Frischköse, Mozzarella, die Hälfte des Parmesans und den Knoblauch gut vermengen. Mit dem Paprivapulver unnd Cayennepfeffer würzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in eine Auflaufform oder mehrere kleine Souffléeförmchen geben. Alles für 20-30 Minuten überbacken, bis der Inhalt heiss und der Käse goldbraun ist.

Den Dipp warm mit Tortillachips / Crackern etc. zusammen servieren.


Freitag, 4. Oktober 2013

Meine Interpretation von Jamie Oliver's Feigensalat

Auf Balsamico-Essig mit Feigengeschmack schwöre ich bereits (siehe hier für mein Lieblings-Salatdressing), Feigensenf habe ich auch jüngst selbst gemacht - nun wird es Mal Zeit, Feigen ganz frisch zu genießen. Und was eignet sich dafür besser als ein Salat? Zum Beispiel gibt es da den berühmte Feigensalat von Jamie Oliver... den Anstoss zum Nachmachen hat mir mein Bruder gegeben, der mir einen Link zum Rezept geschickt hat, nachdem er ihn erprobt hatte. Das Rezept kam mir auf Anhieb bekannt vor. Nicht verwunderlich, der ja bereits ziemlich intensiv die Runde durch sämtliche Blogs gemacht hat. Nun gab es ihn auch bei mir.


Die Hauptzutaten frische Feigen, Büffelmozzarella und Parmaschinken klingen an sich schon sehr verlockend, da braucht man gar nicht mehr viel dazu zu sagen. Und in der Kombination brillieren sie geschmacklich auch. Besonders schön an dem Salat finde ich aber, dass er Raum für Kreativität in der Gestaltung lässt. Ich habe mich dafür entschieden, auf einem Rucola-Schinken-Basilikum-Bett aufgeschnittene Feigen mit Mozzarellakern zu servieren. Das Endergebnis erinnert mich an Seerosen.


Dienstag, 20. August 2013

Karierte "Quiche Caprese"

Es kann kein Zufall sein, dass die Farben der bekannten Caprese-Kombination, also grün (Basilikum), weiss (Mozzarella) und rot (Tomaten) genau mit denen der italienischen Landesflagge übereinstimmen!

Ich jedenfalls kann von dem Tomaten-Mozzarella-Basilikum-Trio nicht genug bekommen. Natürlich muss da als erstes der Salat genannt werden, der ja auch gemeinhin als Caprese bezeichnet wird. Also aus Capri kommend (der Groschen fiel bei mir erst jetzt ... besser spät als nie). Aber auch als Belag für Sandwiches ist die Kombination mein Favorit. Und eine schön gemusterte Quiche lässt sich aus den Zutaten ebenfalls herstellen - es war nämlich mal wieder Zeit für eine meiner Quiches nach dem "frei Schnauze"-Motto. Ich hab sie auch mal "Caprese" genannt, man weiss dann schon, was darin zu finden ist, nehme ich an.


Quiche "Caprese"

für eine Form mit 20 cm Durchmesser

für den Teig:
100 g Mehl
50 g Butter, kalt
30 ml Wasser, kalt
1 Prise Salz

für den Guss:
1 Ei
120 g Frischkäse
1 EL getrocknete Kräuter der Provence
Salz
Pfeffer

für den Belag:
100 g Kirschtomaten
75 g Mozzarella (in Form von kleinen Kugeln)

für die Garnierung:
einige Blätter frisches Basilikum

Mehl, Butter (kalt und in Stückchen geschnitten), Wasser und Salz rasch mit den Fingerspitzen zu einem Mürbeteig verkneten, diesen dann mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen (nun braucht man sich nicht beeilen und kann etwas warten, da für die weiteren Arbeitsschritte nicht viel Zeit benötigt wird).

Den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Zutaten für den Guss verrühren, diesen mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomaten waschen und halbieren.

Den Teig ausrollen und in der Form verteilen, einen Rand von 2 cm Höhe formen. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen.

Nun den Guss auf dem Teig verteilen. Im Anschluss mit den Tomatenhälften und den Mozzarellakugeln belegen, sodass ein Muster entsteht. Die Quiche im Ofen für gut 30 Minuten backen, bis der Käse Farbe angenommen hat und der Guss fest geworden ist. Vor dem Servieren mit den Basilikumblättchen garnieren.

Samstag, 13. Juli 2013

Parmigiana di melanzane - italienischer Auberginenauflauf

Was sind das doch für schöne Sommertage im Moment .... ich hoffe, bei euch auch! Da darf das passende Essen nicht fehlen. Bei mir gab's heute einen italienischen Klassiker, der sich weder Pasta noch Pizza nennt: Parmigiana di melanzane. Ein Schichtauflauf aus Auberginen, Mozzarella und Tomatensauce. Italienischer Klassiker ist Gütesiegel genug, oder? Da brauch ich gar nicht mehr viel weiterloben. Das Essen ist so schön sommerlich, dazu sollte es fast schon eine Draussen-Essens-Pflicht geben ;-)

Nachdem ich nun schnell das Rezept mit meinen Mengenverhältnissen brav notiert habe, dass ich mein Vorgehen auch beim nächsten Kochen noch rekapitulieren kann, werde ich nun auch gar nicht mehr viel schreiben, sondern mich für den Rest des Abends wieder auf meinen Balkon begeben. Das Rezept findet ihr aber unten:


Parmigiana di melanzane

für 4 Portionen

für die Auberginen:
800 g Auberginen (entspricht 2 großen Auberginen, 3-4 kleinen)
3 EL (Oliven-)Öl
Salz
Pfeffer

für die Sauce:
800 g stückige Tomaten (aus der Dose oder alternativ 1 kg frische. Werden frische genommen, diese waschen, einer Minute in kochendem Wasser lassen und anschliessend häuten. Dann den Strunk herausschneiden und die Tomaten würfeln)
1 große Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 EL (Oliven-)Öl
ein paar Blätter frisches Basilikum (+ evtl. noch etwas mehr zum Garnieren)
Salz
Pfeffer
Zucker

sonstige Zutaten:
300 g Mozzarella
60 g Parmesan
evtl.Brot zum Servieren

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Auberginen waschen, den Stiel entfernen und längs in ca. 7 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben von beiden Seiten mit Salz bestreuen, 20 Minuten ziehen lassen. Das dadurch absorbierte Wasser mit einem Küchentuch abtupfen. Die Auberginenscheiben nun (ebenfalls von beiden Seiten) mit etwas Öl bepinseln. 
Diese im Anschluss auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen un im Ofen 15 Minuten backen.

Während die Auberginen ruhen bzw. backen, können parallel die anderen Zutaten präpariert werden: Für die Tomatensauce Knoblauch und Zwiebel waschen, schälen und klein schneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die zerkleinerten Zutaten darin 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten (zunächst nur die Zwiebeln, kurz Minuten später auch den Knoblauch). Die Tomaten hinzugeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Das Basilikum klein hacken und hinzufügen und die Sauce mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und den Parmesan hobeln.

Die Backofentemperatur auf 225º C (Ober- und Unterhitze) erhöhen, wenn die Auberginen fertig vorgebacken sind.

Nun können die Zutaten in eine Auflaufform geschichtet werden: Eine erste Schicht Auberginen auf den Boden einer feuerfesten Form legen. Dann mit Mozzarellascheiben belegen und anschliessend einen Teil der Tomatensauce darüber geben. Auberginen, Mozzarella und Tomatensauce in der gleichen Reihenfolge weiter schichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Zum Schluss mit dem Parmesan bestreuen.

Alles ca. 15-20 Minuten im Ofen überbacken bis der Käse geschmolzen (und bevor er verbrannt) ist. Vor dem Servieren nach Belieben mit frischem Basilikum garnieren und den Auflauf zusammen mit dem Brot reichen.

Dienstag, 4. Juni 2013

Es wird weitergespargelt: In Grün mit Büffelmozzarella

Es kann durchaus sein, dass ich Gefahr laufe, in einem Monat gegen Ende der Saison keinen Spargel mehr sehen zu können. Jedenfalls war mein Konsum in den letzten drei Wochen schätzungsweise drei Mal so hoch wie in den drei Vorjahren zusammen. Aber ... solange Spargel noch geht und es ihn auch noch frisch zu kaufen gibt, geht's erst mal weiter. Heute mit grünem Spargel und Büffelmozzarella.

Kategoriemäßig ist das Gericht irgendwo in der Grauzone zwischen Salat und gekochtem Gemüse anzusiedeln, da der Spargel nur bissfest gegart und die Tomaten und Paprika lediglich ein Mal in der Pfanne geschwenkt werden. Ich würde sagen, dass man das Gemüse als leichtes Abendessen entweder einfach so essen, oder auch mit Brot servieren oder irgendwelchen Körnern wie Quinoa, Bulgur oder Couscous mischen kann.

Inspiriert wurde ich durch ein BettyBossi-Buch über Schweizer Küche (ein populärer Kochbuchverlag in der Schweiz), allerdings hab ich einige Anpassungen vorgenommen, die das Ganze dann folgendermaßen aussehen lassen:


Grüner Spargel mit Büffelmozzarella

für 2 Portionen

500 g grüner Spargel
1 EL Butter
1 Prise Zucker
2 TL Zitronensaft
1 gelbe Paprika
12 Cocktailtomaten
2 EL Balsamico Bianco
8 Blätter Basilikum
150 g Büffelmozzarella
frisch gemahlener Pfeffer
Salz (evtl. fleur de sel zum Bestreuen)

Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und das untere Drittel schälen. Die Spargelstangen schräg in mundgerechte (ca. 2-3 cm lange) Stücke schneiden. In einer Pfanne die Butter zerlassen und anschließend den Spargel hinzufügen. Den Spargel mit dem Zitronensaft beträufeln, mit einer Prise Zucker, sowie Salz und Pfeffer würzen und ca. 7 Minuten bissfest garen. 
Während dessen die Tomaten waschen und halbieren. Die Paprika waschen, die Kerne entfernen und vierteln. Danach zunächst längs in schmale Streifen und dann quer in kleine Würfel schneiden.
Tomaten, Paprika und den Balsamico zum Spargel hinzufügen und eine Minute weitergaren. Das Gemüse evtl. nachwürzen und auf zwei Teller verteilen. Vor dem Servieren mit den Basilikumblättern und Mozzarellastücken garnieren und mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer und fleur de sel bestreuen.
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