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Dienstag, 29. Mai 2018

Mee Goreng - malayisches Streetfood nach dem Rezept von Ottolenghi

Das Rezept für dieses malayische Gericht stammt aus Ottolenghi's berühmten Kochbuch "Genussvoll vegetarisch". Das Rezept wird mit einer Einleitung zu Street Food in Malaysia eingeleitet: "Das Reizvolle an dieser Art des Essens ist sowohl die frische Zubereitung als auch die Komplexität der Aromen. Viele Gerichte werden direkt vor den Augen der Gäste zubereitet - verglichen mit westlichen Fast-Food-Angeboten qualitativ ungleich hochwertiger." 

Das weckt bei mir Erinnerungen an thailändisches Street Food, vor allem Pad Thai (das will ich auch seit Ewigkeiten mal selbst machen). Das malayische Pendant ist wohl Mee Goreng. Eiernudeln mit Tofu, Bohnen, Kohl, Gewürzen und Sojasauce. Und die gerösteten Zwiebeln sind noch ein schönes Extra.

Aus einer Garküche in Asien schmeckt es sicher noch  besser ... aber ich bin mir sicher, dass Ottolenghi die ideale Basis für die Heimvariante schafft. Ich habe sie auch wahnsinnig lecker in Erinnerung. Ich muss schon fast von Erinnerungen sprechen, da es das Gericht hier gab, als es noch Winter war (was auch die Aufnahme abends ohne Tageslicht erklärt ... sorry für das Foto).


Hier hat Ottolenghi das Rezept auf Englisch veröffentlicht.
Und hier geht es zu Carla's Blog, die Mee Gorend ebenfalls ausprobiert und ihre Version auf Deutsch aufgeschrieben hat.

Mittwoch, 28. November 2012

Kichererbsensalat

Das erste Wort, das ich bei meinem Auslandsaufenthalt während des Studiums in Barcelona gelernt habe, war "garbanzo" (Kichererbse). Auf die garbanzos bin ich während der Zeit dort unten dann noch öfter gestossen, sowohl im gemeinsamen Kühlschrank mit meinen Mitbewohnern, wo sie über Nacht eingeweicht wurden, als auch in Tapas in Restaurants. Das englische Wort "chickpea" finde ich aber auch nicht schlecht. Und das deutsche auch nicht ;-)

Eine Mathelehrerin von mir hat uns vor langer Zeit  (=zu Schulzeiten) immer eingeschärft: "Esst Kichererbsen! Wir sind alle übersäuert und Hülsenfrüchte wirken basisch."


Und da ich im Moment ja auf die Worte "gesunde Sportlernahrung" anspringe, bin ich von den Garbanzos ähnlich angetan wie von Linsen. Reich an Eiweiss, Ballatstoffen, Folsäure, Eisen, Magnesium, Zink und einer Vielzahl an Vitaminen. Sind genug Gründe, mal selbst Kichererbsen zu machen, oder? Und zwar richtig, nicht nur eine Dose öffnen. Dafür habe ich die Kichererbsen wie auf der Packung beschrieben über Nacht in Wasser eingeweicht, und am nächsten Tag noch in der Doppelten Menge Wasser eine Stunde in einer Pfanne bei niedriger Temperatur gekocht. Und dann habe ich sie in einen Salat gegeben:

Kichererbsensalat mit Orange und Feta

für 1 Portion

60 g Kichererbsen (gekocht oder aus der Dose)
Eisbergsalat
40 g Feta
1/2 Orange

für das Dressing:
1 EL Olivenöl
1 EL Balsamico, hell
1/2 TL Dijon-Senf  
1 TL Ahornsirup
1 TL Zitronensaft
1 EL frische, gehackte Petersilie
Salz
Pfeffer


Den Eisbergsalat waschen und klein schneiden. Die Orange Schälen und in mundgerechte Stücke teilen. Den Feta zerbröseln. 
Die Zutaten für das Salatdressing zu einer Sauce verrühren und das Dressing mit den Kichererbsen, dem Eisbergsalat, Feta und den Orangenstücken gut vermengen.  

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Flusskrebscocktail

In der Living at Home vom Februar diesen Jahres war eine Rezepteserie zum Thema Südstaatenküche der USA. Dort hat auch der Begriff Soul Food seine Ursprünge (auch wenn er mittlerweile etwas weitläufiger von uns benutzt wird). Alle in der Zeitschrift vorgestellten Rezepte klingen auch wirklich danach. So, dass ich am liebsten alle sofort nachkochen würde. Aber fangen wir doch mal mit dem Flusskrebs-Cocktail mit Maisbrot an. Genauer gesagt mit dem edlen Flusskrebs-Cocktail:


Typisch für die Südstaatenküche daher, da es in den Fluss- und Sumpflandschaften von Louisiana anscheinend viele Flusskrebse und anderes Getier geben soll. Ich muss aber gleich zu Anfang sagen, dass ich genau an dem Tag, an dem ich das Rezept nachgemacht habe, keine Flusskrebse auftreiben konnte (obwohl ich davor mal Flusskrebsschwänze im Globus gesehen habe). Mit Sumpflandschaft kann hier halt auch eher weniger gedient werden ... aus diesem Grund gab's normale Shrimps. Sonst habe ich mich aber an das Rezept gehalten und fand das Ergebnis ziemlich genial. Schön fruchtig durch die Ananas und Zitrone, und der Boden aus Salatblättern macht sich auch ganz gut (und ist gesund). Und Meeresfrüchte mag ich auch wirklich gern. Sie sind schon was Besonderes, und so ein Garnelencocktail erst recht - den isst man ja auch nicht alle Tage. Ich zumindest nicht. Umso mehr habe ich ihn genossen.


In einen Garnelencocktail kommt typischerweise Mayonnaise, in diesen hier auch. Ich bin ja eigentlich wirklich kein Fan von dem Zeugs, hab in dem Rahmen aber zum ersten Mal Mayonnaise selbst gemacht und war sehr positiv überrascht über das Ergebnis. Genau wie Steph, von deren Kuriositätenladen ich das Rezept her habe. Ist eben eine sehr verlässliche Adresse für so ziemlich alles, wie dieses Beispiel mal wieder gezeigt hat. Ich habe ein Eigelb und ungefähr 100 ml Öl verwendet (ich wichtig, dass da Öl geschmacksneutral ist, kein Olivenöl). Da meine Mayonnaise erst auch zu flüssig war, habe ich mich an den Tipp gehalten, etwas Milch hinzuzufügen: Perfekt, sofort die richtige Konsistenz. Das grenzt an Zaubertei!

Dienstag, 8. Mai 2012

Salade du marché

Einen bunten Salatteller mit Ziegenkäse-Crostini habe ich im Januar in der gleichen Brasserie in Lausanne gegessen, wie mein erstes Tatar, von dem ich so schwärmte. Auch der Salat ist mir in Erinnerung geblieben. Er trug den Namen "Salade du marché", mit Spargel, Mais, Champignons, Sprossen und Tomaten. Passenderweise habe ich für meinen Salat am letzten Wochenende auch wirklich den Großteil der Zutaten auf dem Markt gekauft (der Spargel vom Januar kam wohl eher aus der Dose bzw. aus dem Glas) und alles vom Einkauf bis zum Verzehr besonders genossen.


Salade du marché

pro Portion

200 g grüner Spargel (am besten frisch)
3 Champignons
1 Hand voll Eisbergsalat
100 g Kirschtomaten
3 Champignons
2 EL Mais
1 EL Zwiebelsprossen
3 dünne Scheiben Baguette
1 Scheiben Ziegenkäse
2 getrocknete Tomaten

1 EL Sahne
½ EL Balsamico-Essig
½ EL gehackte Petersilie
Salz
Pfeffer

Das untere Drittel des Spargels schälen und die Stangen dann ca. 7 Minuten in kochendem Wasser gar kochen. Danach abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Während dessen die Champignons waschen, vierteln und in einer Pfanne mit etwas Butter andünsten. Den Eisbergsalat und die Tomaten waschen und klein schneiden. Alle genannten Zutaten zusammen mit dem Mais vermengen.

Das Weissbrot mit dem Ziegenkäse belegen und im Ofen bei 200°C 5-10 Minuten backen. Die getrockneten Tomate fein hacken und die Crostini danach damit belegen.

Die restlichen Zutaten für das Dressing vermengen und mit dem Salat mischen. Im Anschluss mit den Ziegenkäse-Crostini belegen und mit den Sprossen garnieren.

Samstag, 10. März 2012

Salade niçoise



Salat - war diesen Samstag zunächst das Motto, nachdem ich bin Freitag eigentlich schon genug Kalorien für die gesamte Woche zu mir genommen hatte. Also sättigt, bzw. nicht ganz fettfrei war meine Wahl trotzdem, so mit Oliven, Ei, Kartoffeln und Thunfisch. Die Zutaten harmonieren aber ziemlich gut, dass muss man schon sagen ...
Kann es sein, dass der Name des Salates von den olives niçoises kommt? Und die schwarzen Oliven kommen dann wiederum aus Nizza ... für diesen Salat habe ich leider keine ganz typischen Oliven bekommen. Denn die Umsetzung des Salates hat etwas länger gebraucht als die olives niçoises, die ich vor Monaten auf einem französischen Markt gekauft habe, als ich auch die Idee, mal einen solchen Salat zu machen, in meinem Hinterkopf irgendwo abgespeichert habe.


Salade niçoise

für 1 Portion


30 g grüne Bohnen (ich habe Tiefkühlware genommen um diese Jahreszeit)
1 große Kartoffel
1 Ei
100 g Thunfischfilet
1 EL Öl
50 g Kirschtomaten
eine Hand voll Oliven
30 g Eisbergsalat
1 Schalotte
Petersilie
1 EL Olivenöl
1 EL weißer Balsamicoessig
Salz
Pfeffer

Die Bohnen gar kochen. Die Kartoffel(n) ebenfalls kochen, schälen und in Scheiben schneiden. Das Ei hart kochen (8-10 Minuten in kochendem Wasser).
Die Tomaten waschen und halbieren, Den Salat ebenfalls waschen und klein schneiden. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden, das Ei achteln.
Die Zutaten auf einem Teller anrichten.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Thunfischfilet von beiden Seiten ca. 3-4 Minuten darin braten. Im Anschluss mit Salz und Pfeffer würzen.
Für das Dressing die Schalotte und Petersilie fein hacken. Mit Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer vermengen und über dem Salat vermengen. Das Thunfilschfilet mit dem Salat servieren. 


Und weil es so schön dort ist, noch ein Bild aus Nizza

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Ein weiterer Herbstsalat


Ohne große Worte: Diesen Salat mit Cranberries, Feta, Birne und (!) Mohn habe ich letzte Woche auf Bloglovin gesehen und auch ziemlich schnell nachgemacht. Den Bacon vom Rezept habe ich rausgelassen, aber die Geschmacksrichtungen im Salat waren auch so schon sehr vielfältig. Ganz nach meinem Geschmack, und doch mal was anderes. Denn vor allem auf die Idee, Mohn dazuzugeben,  ich auch nicht selbst gekommen, passt aber gut und sieht schön aus. 

Dienstag, 4. Oktober 2011

Salat mit Artischocken

So, und nun noch das erwähnte Beispiel aus meinem Zutatendiagramm, ein Salat mit Artischocken, Oliven, Bohnen Chorizo. Auf Artischocken und Chorizo habe ich Appetit bekommen, als ich mein Diagramm bearbeitet habe (wahrscheinlich weil diese Lebensmittel nicht jede Woche in meinem Einkaufskorb landen).


Salat mit Artischocken 

für 1 Portion

ein paar Blätter Eissalat
3 Artischockenherzen (ich habe welche aus der Dose genommen)
7 schwarze Oliven
1 EL weiße Bohnen
50 g Chorizo
6 Kirschtomaten

Den Eissalat waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Alle Zutaten für das Dressing vermischen und dieses dann mit dem Eissalat, den Oliven und Bohnen vermischen. Den Chorizo in Stücke schneiden und diese in einer Pfanne zwei Minuten anbraten, dann die gewaschenen und halbierten Kirschtomaten hinzufügen und für weitere 3 Minuten auf dem Herd lassen. Die Artischockenherzen vierteln und wie den Chorizo und die Kirschtomaten auf dem Salatteller anrichten.

Mittwoch, 31. August 2011

Trauben-Käse-Salat

Weintraubensaison! Konnte mir beim Einkaufen bei so viel Trauben nicht entgehen. Es ist ja nicht so, dass ich generell auf Sonderangebote aus wäre und mir Schnäppchenjägerei Freude bereitet, aber beim aktuellen Euro-Franken-Kurs und noch ohne Gehalt in der Schweiz einzukaufen ist schon irgendwie bitter. Wenn ich dann also frische und saisonale Ware kaufe und das dann zu einem guten Preis, dann habe ich ja doppelt gewonnen.

Trauben-Emmentaler-Spieße sind mir von Buffets bekannt. Gestern wurde die Kombination in einen Salat gepackt, was ich auch sehr gut fand. Nein, besser sogar, da es mehr auf einmal ist. Und es war so gut, dass ich mir später gleich nochmal diesen Salat mache.


Trauben-Käse-Salat

für eine Portion (wie fast immer ein Salatteller zum Sattessen)

150 g Weintrauben (blaue und grüne gemischt)
einige Blätter Eisbergsalat
40 g Emmentaler
ca. 6 Walnusskerne
2 EL Sauerrahm
1/2 EL Weißweinessig
Salz
Pfeffer


Die Trauben waschen, und wenn sie größer sind entkernen und halbieren. Den Eisbergsalat ebenfalls waschen und klein schneiden. Den Emmentaler würfeln und die Walnusskerne hacken. Aus dem Sauerrahm und dem Essig ein Dressing anrühren und mit Salz und Pfeffer gut würzen. Alle Zutaten vermischen und servieren.