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Sonntag, 8. Februar 2026

Wohltuende Farbe auf dem Teller: Winterpilaw mit Roter Bete, Blumenkohl, Korianderchutney und Granatapfelkernen

Sind die Farben des Gerichts nicht herrlich? So stimmungsaufhellend, ohne dass man probiert hat! Und es handelt sich auch noch um ein Wintergericht: Der Rezeptname heißt "Winterpilaw mit Roter Bete, Blumenkohl und Korianderchutney" aus dem Kochbuch "Asien vegetarisch" von Meera Sodha. 

Mein Bruder hat mir das Rezept aus dem Buch empfohlen. Es klang lecker, aber auch aufwendig. Und nach dem Nachmachen kann ich sagen: Es ist beides. Im Alltag mit Kleinkind ist so ausgefallen zu kochen dann doch eher ein Hobby, dem ich nicht täglich nachgehe. Umso mehr Spaß hat es gemacht, mal wieder was Besonderes zu kochen. Und sooo aufwendig war es gar nicht, aber bei der Zubereitung musste man schon das Rezept lesen und sich konzentrieren.

Eine ganz tolle Kombi - würziges Wintergemüse aus dem Ofen, cremiger Kokos-Reis, ein Koriander-Chutney und Granatapfelkerne! Meine Mama (die das Kind gehütet hat, während ich gekocht habe) und ich fanden es sehr, sehr lecker.


Das Rezept aus dem Kochbuch gibt's zum Glück auch hier (allerdings auf Englisch).

Mittwoch, 21. Januar 2026

Bunter Rotkohlsalat


  
Jetzt ist wieder die Zeit, in der Tomaten, Gurken und sogar grüner Salat nicht mehr richtig gut schmeckt. Rotkohl mag ich schon der Farbe wegen und weil man ihn so gut auf Vorrat einkaufen kann. So ist man flexibel und muss nicht so oft einkaufen gehen. Sowohl als Salat als auch als Gemüse passt er sehr gut zu vielen Gerichten.Er nimmt es auch nicht übel, wenn er 2 Wochen oder mehr gelagert wird. Bei der Zubereitung von Rotkohlrohkost greife ich immer noch auf die Methode meiner Mutter zurück. Der Rotkohl wird in eine Schüssel gehobelt und mit Salz bestreut.

Dann wird  er (bei mir mit einem Fleischklopfer, den ich sonst nie brauche) gestampft, bis er weich und saftig ist. Da wird es einem auch gleich noch warm davon. Ich habe mir nie Gedanken gemacht, wie das andere Leute machen.
Wenn ich Rotkohlsalat als Beilage mache, wird er klassisch mit Salz (das in diesem Fall schon dran ist), schwarzem Pfeffer , Essig und Öl angemacht.


 Heute gab es aber Rotkohlsalat mit leckeren, bunten und gesunden Zutaten.
 Der Salat schmeckt herzhaft, hat aber auch eine fruchtige und süße Note.


Bunter Rotkohlsalat 

für 4 Portionen

1/2 Kopf Rotkohl
1 Granatapfel
Olivenöl
Zitronensaft
Ahornsirup
einige Datteln
100 g Feta
Petersilie
1 Esslöffel Sesam
Salz 
Pfeffer

Den Rotkohl hobeln und wie oben beschrieben vorbereiten.
Datteln in Scheibchen schneiden, die Petersilie hacken und die Granatapfelkerne auslösen.
Alles zum Rotkohl geben und vermischen.

Aus Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Öl und Ahornsirup ein Dressing machen und unter den Salat mischen.
Kurz ziehen lassen und den Salat nochmals abschmecken.

Den Feta darüberbröseln und mit etwas Petersilie, Sesam und Granatapfelkernen verzieren.
  


Montag, 23. Dezember 2024

Weihnachtstabouleh und geröstetem Blumenkohl

Es ist kurz vor Heilig Abend und wir hatten dieses Jahr schon zwei Weihnachtsessen. An einem Adventssonntag gab es in der Familie Raclette, und es war so stimmungsvoll und lecker und weihnachtlich, dass es als Weihnachtsessen hätte durchgehen können.
Und letzte Woche gab es dann ein Rezept, was ich im DM-Magazin Alverde entdeckt habe. Ich nehme es ja immer hauptsächlich wegen des Sudokus mit ... dieses Mal wurde auch das Rezept nachgemacht: Tabouleh mit Granatapfelkernen, gerösteter Blumenkohl mit Kurkuma, Feta im Nussmantel ... es klang zu verlockend. 
Mit den eingekauften Zutaten habe ich dann losgelegt. Das Rezept hat sich als etwas aufwändiger als erwartet entpuppt. Daher wohl auch "Weihnachtstabouleh" ... also ein besonderes Festessen. Geschmacklich und optisch war es das dann aber auch. Soo lecker, wirklich. Und einfach besonders. Das frische Tabouleh, der Blumenkohl und das Feta-Schnitzel. Ich werde mir das Gericht für besondere Anlässe merken.

An dieser Stelle und mit diesem Rezept wünsche ich euch frohe Weihnachten!!

Den Link zum Rezept gibt es hier.

Dienstag, 4. Februar 2014

Ein Quinoa-Salat mit einem langen Namen

Dieser Salat stammt aus einer Rezepteserie der britischen Runner's World im letzten Jahr, im rahmen derer Rezepte mit alternativen Kohlenhydratquellen (also in der Läufersprache keine Pasta) von einem Sternekoch vorgestellt wurden. Das mit Quinoa wollte ich ausprobieren. Wörtlich den Salat mit roter Beete, Broccoli, Quinoa, Granatapfelkernen, Sonnenblumen- & Kürbiskernen (diesen langen Namen das Rezept auf der Webseite wirklich).

Zunächst fand ich es ja schon ein bisschen komisch, dass bei einer Serie über Kohlenhydrate dann 50 g gekochtes Quinoa auf 4 Portionen kommen. Das sind dann sicher nicht mehr viele Kohlenhydrate pro Person. Also hab ich die Menge an Quinoa mindestens vervierfacht. Als Salatbasis habe ich Radicchio und Spinat verwendet.



Bei dieser Kombination werden alle Geschmackssinne (salzig, süß, sauer und bitter) aktiviert. Schlecht fand ich das nicht, wenn auch den Salat in der Form nicht gerade überragend (den Raddicchio bzw. den bitteren Teil hätte es meiner Meinung nicht gebraucht). Meine zuvor zubereiteten Quinoa-Salate stehen eindeutig höher im Kurs (siehe hier für eine sommerliches und hier für ein asiatisch angehauchtes Rezept).

Mittwoch, 1. Januar 2014

Ein gesunder Start ins neue Jahr: Zitrus-Salat

Guten Morgen, ihr Lieben! Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr rübergerutscht - nicht allzu verkatert und voller Tatendrang, was 2014 angeht. Ich wünsche euch nur das Beste!

Eine unschöne Erkältung hat meinen Silvesterplänen leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber was soll's - auch wenn die letzten Tage des Jahres krankheitsbedingt nicht gerade der Brüller waren - 2013 war für mich zusammenfassend dennoch unverschämt gut.


Bereit für viele neue Rezepte? Ich hoffe doch ... Und an mir soll's nicht liegen, ich bin's: Jeden Januar steht mir - ganz klassisch nach der Weihnachtszeit - der Sinn nach gesundem Essen. Auch ohne an Weihnachten völlig über die Stränge geschlagen zu haben. Aber ein gesunder Start im neuen Jahr setzt ein gutes Zeichen. So gab's zum Frühstück bei mir gleich mal einen erfrischenden, vitaminreichen Zitrus-Salat. Und eine Augenweide ist er auch, dafür sorgen die Farben des Obstes von ganz alleine. Die wohl grösste Herausforderung bei der Zubereitung dieses Salates ist neben dem Schneiden von gleichmässigen Scheiben der Zitrusfrüchte das Entkernen des Granatapfels, was halt doch immer in einer ziemlichen Sauerei endet... aber dafür sind Granatapfelkerne äußerst fotogen, das habe ich mir bei so einigen Bildern in letzter Zeit gedacht.


Zitrus-Salat

für 2 Portionen

1 Orange
1 Blutorange
1 Grapefruit
1/2 Granatapfel
1 EL Zitronensaft
1 TL Honig 
Gewürze nach Belieben: 1 Prise Zimt, Nelken, Ingwer, Kardamon
ein paar Blätter Minze

Die Orange, Blutorange und Grapefruit waschen, schälen und dann in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Granatapfel halbieren und dann entkernen (Vorsicht ... das spritzt). Die Zitrusscheiben auf zwei grossen Tellern anrichten und die Granatäpfelkerne darüber streuen. Für das Dressing den Zitronensaft, Honig und nach Belieben die Gewürze gut verrühren und über den Salat träufeln. Am Schluss mit den in Streifen geschnittenen Minzeblättern garnieren.

Sonntag, 29. Juli 2012

Chiles en nogada - gefüllte Pfefferschoten in Walnusssauce

Jetzt wird's mal wieder literarirsch-kulinarisch: Im letzten Jahr ist habe ich auf der Suche nach einer spanischen Lektüre durch Zufall das Büchlein "Como agua para chocolate" (auf Deutsch: Bittersüsse Schokolade) von Laura Esquivel entdeckt. Es ist in einem Satz eine ganz amüsante  Liebesgeschichte, in der die Protagonistin Tita ihre Gefühle und Leidenschaft auch "verkocht".

Und ein paar Rezepte (für jeden Monat des Jahres eines) werden auch vorgestellt. Als ich das Buch gelesen hatte, habe ich mich gefragt, ob die Rezepte reine Fantasie der Autorin sind, oder ob es sich vielleicht wirklich um mexikanische Gerichte handelt, die man ja auch nachkochen könnte. Also habe ich einfach mal bei der Google-Bilder-Suche das Dezemberrezept, die "chiles en nogada" (auf deutsch in etwa: gefüllte Pfefferschoten in Walnusssauce) eingegeben. Und über das Resultat war ich wirklich überrascht. Nein, durch die vielen vorhandenen Bilder scheint das Gericht nicht nur zu existieren. Es ist sogar populär und wird mitunter als DAS Nationalgericht Mexikos bezeichnet, da die Farben grün (Pfefferschoten), weiss (Nuss-Sauce) und rot (Granatapfelkerne) die Farben der mexikanischen Flagge vereinen. Mein Wissen über die mexikanische Küche ging bis dato nicht weit über Tacos, Enchiladas, Quesadillas & Co. hinaus. 


Eine ausgiebige Kochsession während meines Urlaubs wollte ich noch durchführen. Also höchste Zeit für einen Versuch der "chiles en nogada". Die erste Zutat der Liste sind chiles poblanos. Um diese zu bekommen, bin ich in einen mexikanischen Spezialitätenladen hier in Zürich gegangen, wo ich zu meiner Freude gleich mit "buenos días" begrüsst wurde und ein paar Sätze spanisch sprechen konnten. Und fündig geworden bin ich auch noch, was die chiles angeht (s. unterstes Bild). Zu meinen anderen Einkäufen später mehr.


Das Rezept aus dem Buch (jedenfalls meiner Reclam-Version) gibt es hier auf Spanisch. Und auf folgender Seite ist auch eine deutsche Übersetzung, die bis auf ein paar kleine Unterschiede mit meinem spanischen Originaltext übereinstimmt. Für den ersten Versuch habe ich dieses Rezept benutzt, auch wenn ich mir durchaus vorstellen kann, in Zukunft mal eine vegetarische Version zuzubereiten.

Zur Zubereitung ausgehend vom deutschen Rezept: Ich habe ungefähr 1/8 des Rezeptes zubereitet, also statt 25 nur 3 Chilischoten und statt 8 nur einen Granatapfel genommen. Den Parmesan kann ich in meinem spanischen Rezept nirgends finden und habe ihn deshalb weggelassen. Und anstatt crème fraîche übersetzte ich das Original mit Frischkäse.
"Acitrón" kann mit Zitronat übersetzt werden, aber ich glaube, dass es sich hierbei um kandierte Kaktusblätter handelt. Da ich Zitronat nicht mag und beim Mexikaner nach den vergessen habe, nach den Kakturblättern zu fragen, habe ich es weggelassen und anstatt dessen ein paar getrocknete Pfirsiche verwendet.

chiles poblanos

Zum Geschmack: Zunächst habe ich mich bei der Zubereitung gewundert, wo denn die Schärfe ist. Da ich die"chiles poblanos" durch ihre Form mit ganz normalen Paprika assoziiert habe, bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass diese ja leicht scharf sein könnten. Das waren sie dann aber doch, also alles im Rahmen für ein mexikanisches Gericht (alternativ kann man natürlich Spitzpaprika verwenden  anstatt den chiles poblanos, die haben immerhin die gleiche Form).

Das Resultat: Wirklich mal was anderes, aber auch wirklich lecker. Die Füllung ist schön würzig und fruchtig, die Sauce schön frisch und nussig und die Chilis sind schön scharf. Mir war nur die Füllung etwas zu nussig, aber es kann auch sein, dass das Mengenverhältnis etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist in meiner Version, da ich die Mengenangaben einfach mal grob geachtelt habe.

Und jetzt würde ich mich gern in den nächsten Flieger nach Mexiko setzen und in einem Restaurant die "chiles en nogada" testen. Wer kommt mit? ,-)

Sonntag, 15. Januar 2012

Vanilleporridge und Granatapfel

Bei mir fällt das Frühstück ja nur aus, wenn ich a) richtig krank bin oder b) zu einer unmenschlich frühen Zeit (irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr morgens) aufstehen muss und wirklich jede Minute Schlaf nutzen will. In dieser Woche war letzteres ein paar Mal der Fall. Ein Grund, das Frühstück am Sonntag umso mehr zu geniessen. Und zwar mit Porridge (ich kann eben im Gegensatz zu einer breiten Mehrheit in meinem Umkreis auch der Englischen Küche etwas abgewinnen). Auch die Granatäpfel haben bestens dazu gepasst. Nur den Granatapfel hätte ich auseinander nehmen sollen, bevor ich dieses Wochenende die Küche geputzt habe ;-)


Vanilleporridge mit Granatapfelkernen

für 1 Portion

200 ml Milch
1 Päckchen Vanillezucker (alternativ 1 EL Zucker plus etwas Mark einer Vanilleschote)
1 Prise Salz
40 g Haferflocken (3 geh. EL)
etwas Rohrzucker zum Bestreuen
die Kerne von 1/4 Granatapfel

Die Milch zum Kochen bringen, den Zucker und das Salz einrühren. Sobald die Milch kocht, kurz vom Herd nehmen, die Haferflocken einrühren und das ganze bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten einkochen lassen - unter ständigem Rühren (aufpassen, dass die Haferflocken nicht anbrennen). Das Porridge in eine Schüssel füllen, mit Zucker und den Granatapfelkernen bestreuen.