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Montag, 18. Mai 2026

Couscous mit Gemüse

Vor zwei Wochen habe ich mir endlich, endlich mal einen Bibliotheksausweis besorgt. Lange hatte ich keinen, das liegt einfach daran, dass ich mit Büchern immer sowas von versorgt bin. Mein Kind mit Kinderbüchern auch ... aber jetzt haben wir es aus Interesse doch mal angepackt und die Bücherei aufgesucht. Und gleich schöne Sachen ausgeliehen. Ich konnte natürlich an den Kochbüchern nicht vorbeigehen und habe drei Stück ausgeliehen. Eines über ayurvedische Küche. Dort hat mich ein Rezept besonders angesprochen: Couscous-Gemüse. Ich habe viel zu lange keinen Couscous zubereitet.

Das Rezept ist mit Couscous, der mit Rosinen und Apfelstücken zubereitet wird. Dazu gibt's Karotten und Zucchini, lecker gewürzt (Ayurveda eben) und als Garnitur Frühlingszwiebel und Minze ... ich hab's geliebt. Und mir vorgenommen, wieder öfter mal nach Rezept zu kochen. Die Zubereitung war simpel, aber die Mischung der Zutaten einfach gelungen.


Das Rezept aus dem Kochbuch »Easy Ayurveda« von Dana Schwandt ist auch hier veröffentlicht. Ich habe eine Änderung vorgenommen: Die Rosinen habe ich mitgegart, dann werden sie schön weich.

Samstag, 15. November 2025

Im Kräuterglück: Brennnessel-Kürbis-Eintopf


Der letzte Kürbis aus dem Garten meiner Tochter, den sie mir mitgegeben hat. Der muss in einem besonderen Rezept gewürdigt werden. Dieser Eintopf ist ein richtiges Herbstgericht. Zusammen mit Kartoffeln, Karotten und Petersilienwurzel ist er wärmend und gesund. Das Currypulver und die Kokosmilch geben ihm eine asiatische Note und das Wichtigste "die Brennnessel"  wertet ihn mit ihren tollen Inhaltsstoffen noch so richtig auf. 
Das Rezept stammt aus dem Brennnesselbuch von Mechthilde Fintrup. 

Brennnessel-Kürbis-Eintopf

für 4 Portionen

500 g Kartoffeln
200 g Kürbis
2 Karotten
1 Petersilienwurzel
2 Zwiebeln
150 g Brennnesselblätter (junge Triebe)
3 EL Sonnenblumenöl
600 ml Gemüsebrühe
nach Wunsch 400 ml Kokosmilch
Currypulver
Muskat
Salz
etwas Zitronen- oder Limettensaft
50 g Kürbiskerne
nach Wunsch Kürbiskernöl

Die Brennnesseln waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern. Eventuell mit einer Teigrolle die Brennhaare zerstören. Dann mit einem Messer kleinschneiden.

Die Kürbiskerne trocken anrösten und beiseite stellen.
Die Zwiebeln im heißen Öl andünsten, dann in Würfel geschnittene Kartoffeln, Kürbis, Karotten und Petersilienwurzel mitdünsten. 

Mit der Gemüsebrühe aufgießen und sanft kochen lassen, bis das Gemüse weich ist. 
Jetzt die Brennnesseln hinzugeben und noch 5 Minuten köcheln lassen.

Wer möchte, kann Kokosmilch hinzufügen und nochmals kurz aufkochen lassen. 

Mit den Gewürzen und dem Zitronen- oder Limettensaft abschmecken. 

Den Eintopf auf Tellern anrichten, mit den Kürbiskernen bestreuen und nach Wunsch ein paar Spritzer Kürbiskernöl darüber träufeln. 

Dienstag, 23. September 2025

Buchweizensalat

 Diesen Salat gab es bereits vor einigen Wochen bei uns, aber ich muss ihn unbedingt noch verbloggen. Und zwar hatte ich einen Rest Buchweizen .... ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich diesen ursprünglich gekauft hatte. Und wenn es in meiner Küche zu viel offene Packungen von allerlei Dingen gibt, mache ich mich an die Resteverwertung. Daher begab ich mich auf die Suche nach Rezepten für Buchweizen und bin auf verschiedene Salate gestoßen. Dieser sommerliche Salat mit Bohnen, Mais, Avocado und Gemüse hat mich sofort angesprochen. Und er wurde nachgemacht. Wir waren positiv überrascht, da der Salat wirklich lecker war (mein Mann auch). So, dass ich mir das Rezept gemerkt habe und deshalb verblogge.

Denn manchmal, wenn ich irgendwelche Reste verwerte und nur alles zusammenwerfe, tendiere ich dazu, das Maß zu verlieren oder zu viele Zutaten "zu verwerten", dass nicht besonders Tolles dabei rauskommt. Daher bin ich in diesem Fall ein Fan von Rezepten als Grundlage - leicht abgewandelt wird sowieso meistens. Wie genau nehmt ihr das mit den Rezepten?

Bei eat this gibt es das Rezept für den Buchweizensalat.

Montag, 8. September 2025

Einfach und lecker: Möhren-Lauch-Reis

Bei einer Freundin habe ich vor einigen Jahren einen Möhren-Lauch-Reis zu Mittag gegessen. Das Rezept habe ich nie erfragt, aber ein bisschen mitbekommen, was sie alles in den Topf getan hat. Ich fand den Reis damals sehr lecker, und irgendwie auch praktisch als Alltagsgericht. Nun habe ich das Ganze mal selbst nachgebastelt und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Die 2-Jährigen Kinder meiner Freundin haben das damals gegessen - mein 3-Jähriger hat probiert und fand es "nicht so lecker". Schade. Ich fand es nämlich superlecker ... ein cremiger Reiseintopf mit leckerem Gemüse. Ich habe diese Woche nämlich die letzten verbliebenen Karotten aus dem Garten geerntet - und Lauch hatte ich zufällig noch da. Da musste der Reis gemacht werden. Und das Rezept aufgeschrieben. Sehr praktisch finde ich, dass man alles in einem Topf zubereiten kann. 


Lauch-Möhren-Reis

für 3 Portionen

400 g Karotten, grob geraspelt
1 Stange Lauch, in feine Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe
200 g Reis 
ca. 600 ml Gemüsebrühe (etwas mehr, je nach Reissorte)
50 g Frischkäse
80 g Gouda, frisch gerieben (nach Belieben mehr zum Bestreuen)
2 EL Öl oder Butter
Salz, Pfeffer
1 Prise Muskat 

Die Karotten waschen, schälen und grob raspeln. Den Lauch waschen und in feine Ringe schneiden, Knoblauch schälen und hacken.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Lauch und Knoblauch kurz glasig anschwitzen. Die geraspelten Karotten dazugeben und 2–3 Minuten mitbraten.

Den Reis in den Topf geben, gut unterrühren und kurz mit anschwitzen.

Mit der Gemüsebrühe aufgießen. Aufkochen, dann auf kleiner Hitze zugedeckt köcheln lassen, bis der Reis gar ist (ca. 15–20 Minuten, je nach Sorte). Gelegentlich umrühren und ggf. etwas Brühe nachgießen.

Wenn der Reis gar ist, Frischkäse unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken. Geriebenen Gouda unterheben.

Samstag, 12. April 2025

Wieder entdeckt: Reissalat

 


Eigentlich gibt's bei uns immer ein Thai-Curry, wenn ich Reis koche. Und ich koche eigentlich immer sehr großzügig Reis, sodass etwas übrig bleibt. Mit dem Rest mache ich manchmal einen veganes Eiersalat-Pendant. Beim letzten Curry ist so viel Reis übrig geblieben, dass meine Mama spontan meinte: Mach doch Reis-Salat. Da gestern ein sehr warmer Tag war, hat das als Abendessen sehr gut gepasst.

Ich habe mich an eine Rezept erinnert, das ich vor (!) 14 Jahren verbloggt habe: Der Wildreissalat. Mit Karotten, Frühlingszwiebeln, Rosinen und Walnüssen. Ich habe nur anstatt Wildreis normalen Reis verwendet und anstatt Walnüssen Sonnenblumenkerne. Es war sehr lecker!

Und man sieht: Auch wenn es manchmal sehr, sehr lange dauert, bis man ein Rezept wieder zubereitet, es ist doch hilfreich, es verbloggt zu haben 😀 

Sonntag, 23. März 2025

Im Kräuterglück: Salat mit Vogelmiere

Die Vogelmiere im Terrakottatöpfchen selbst gesät

Die Vogelmiere ist ein zartes aber dennoch sehr robustes und vielfältig nutzbares Wildkraut. 
Ich kenne sie als "Unkraut" aus der Zeit, als wir einen Schrebergarten gepachtet hatten.
Ich habe sie büschelweise auf den Kompost geschmissen, nichtsahnend, dass sie weit wertvoller als unser kultivierter Salat gewesen wäre.

Ihr Geschmack ist mild und erinnert an jungen Mais. 
Sie überzeugt vor allem mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C, aber auch 
mit ihren kostbaren Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen.

Die Vogelmiere zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
Die Blätter sind lang gestielt, unbehaart, eiförmig und laufen am Ende des Blattes spitz zu.
Die 5 weißen Blütenblätter sind tief eingeschnitten, sodass man denkt, es sind 10 Blütenblätter.
Nach der Blüte entwickeln sich kleine Kapselfrüchte, die bei Reife aufbrechen und zahlreiche winzige, braunrote Samen freigeben.

Besondere Erkennungsmerkmale:
Am Stängel läuft auf einer Seite eine Haarleiste entlang (Irokesenschnitt). So kann sie den Tau schnell in die Wurzel leiten.
Sie hat einen sogenannten Hühnerdarm (Gefäßbündelstrang): ein dehnbarer Faden erscheint, wenn man den Stängel vorsichtig auseinanderzieht.

Wie immer: nur sammeln, was man sicher kennt und eindeutig bestimmen kann.

 

Wintersalat mit Vogelmiere


Zutaten für 4 Portionen:
2 Hände voll Vogelmiere
2 Karotten  (ich habe dieses Mal rote Paprika verwendet)
2 Handvoll Rotkohl
1 Handvoll Walnüsse
8 Datteln

Zutaten für das Dressing:
4 EL Olivenöl
2 EL Balsamico-Essig
1 TL Senf
etwas Honig oder Ahornsirup
1 Knoblauchzehe
Salz
Schwarzer Pfeffer

Alle Zutaten in beliebig große Stücke schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten in ein Schraubglas geben, verschließen und kräftig schütteln und gleichmäßig über den Salat träufeln.

Montag, 28. Oktober 2024

Kohlrabi-Karotten-Kartoffel-Eintopf

 In meinem Gemüsegarten gab es dieses Jahr auch Kohlrabis. Die letzten guten Stücke dieses Jahres sind, zusammen mit Karotten aus dem Garten, in einen leckeren Eintopf gewandert. Und mit Kartoffeln (nicht aus dem eigenen Anbau, aber regional und saisonal :-)).

Ich liebe ja wärmende Eintöpfe in der kalten Jahreszeit und bei uns gibt es viele Variationen mit Gemüse. Nicht fehlen darf meistens die Kartoffeln, alles andere ist variabel.

Diese bunte Variante mit Gemüsewürfeln und Frischkäse hat mir so gut geschmeckt. Nichts weltbewegend Neues, aber immer wieder einfach nur lecker, so ein wärmendes Essen.


Das Rezept für den Eintopf gibt es hier.

Montag, 11. März 2024

Für Gemüseliebhaber: Spitzkohl-Paprika-Pfanne

Dieses Rezept habe ich in einer Zeitschrift gesehen. Gemüse, Gemüse, Gemüse ... es hat mich sofort angesprochen. Auch wegen der Details wie dem grünen Pfeffer, der Röstzwiebeln und dem Kümmel. Ich habe diese Paprika-Spitzkohl-Pfanne letzte Woche zubereitet und das Urteil lautet: Wirklich sehr lecker, die Zutaten sind gut aufeinander abgestimmt. Ich werde das Gericht wieder kochen. 

Übrigens gab's bei mir zum ersten Mal grünen Pfeffer. Ich fand ihn total lecker, allerdings war er schärfer als gedacht und hat nicht allen geschmeckt (sehr scharf). Beim nächsten Mal werde ich ihn einfach separat servieren.


Spitzkohl-Paprika-Pfanne mit Karottensalat

für 3-4 Portionen

500 g Karotten
1/2 EL Honig
Saft von 1/2 Orange
1 EL Zitronensaft
2 EL Leinöl
Salz, Pfeffer

1 Spitzkohl
2 rote Paprika
2 Zwiebeln
1 EL Kümmelsamen
1 Bio-Zitrone
frische, gehackte Petersilie
50 g Röstzwiebeln 
grüner Pfeffer (zum Garnieren bzw. Dazu-Servieren)
3-4 EL Olivenöl
200 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne (gerne auch Hafer- oder Sojasahne)
Muskat

Die Karotten waschen und fein reiben. Honig, Orangen- und Zitronensaft, Leinöl, Salz und Pfeffer vermengen. Das Dressing mit den geraspelten Karotten vermengen und ziehen lassen.

Den Kohl waschen, halbieren, den Strunk entfernen und dann in Streifen schneiden. Die Paprika waschen, halbieren, entkernen und ebenfalls in Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden.

Den Kümmel in einer Pfanne anrösten, dann in einem Mörser grob zerstoßen.

Die Zitrone waschen und die Hälfte der Schale abreiben. Die Zitronenzesten mit der Petersilie und den Röstzwiebeln vermengen.

In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen. Darin die Zwiebeln und Paprika 5-10 Minuten andünsten und mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Pfanne nehmen und das restliche Öl in der Pfanne erhitzen. Den Spitzkohl zugeben und anbraten. Nach ein paar Minuten die Gemüsebrühe hinzufügen und den Kohl 5 Minuten bei geschlossenem Deckel garen.

Die Sahne hinzugeben, dann die Paprika, Zwiebeln und den Kümmel dazutun. Alles vermengen, aufkochen und mit Salz und Pfeffer und (wenig) Zitronensaft abschmecken.

Die Paprika-Spitzkohl-Pfanne dem Karottensalat servieren, mit grünem Pfeffer und der Röstzwiebelmischung garniert servieren.

Mittwoch, 20. September 2023

Quinoa mit ofengeröstetem Gemüse

Mensch, jetzt habe ich ewig nach einem Bild von einem Apfelkuchen gesucht, das ich einfach nicht mehr finden kann. So ganz toll sortiert sind die Bilder auf meinen mobilen Endgeräten leider nicht, auch wenn ich mir Mühe gebe, dass nicht völliges Chaos ausbricht. Na ja.

Also erst kurz zum Kuchen: Es ist ja Zwetschgenzeit und ich finde den folgenden Mohn-Zwetschgen-Quarkkuchen mit Zimtstreuseln einfach gigantisch. Man kann ihn auch mit Äpfeln machen - aber dazu wann anders mehr.

Bevor es hier wieder so richtig herbstlich wird mit Kürbissen & Co., gibt es noch ein sommerliches Rezept. Für buntes Gemüse aus dem Ofen, orientalisch gewürzt. Dazu Quinoa zum Sattessen (was ich viel zu selten zubereite, obwohl ich es so lecker finde). Und ein paar Cashewkerne, damit man was zum Beißen hat. Sowas sollte es bei mir öfter geben.


Quinoa mit geröstetem Gemüse

für 2 Portionen

120 g Quinoa 
2-3 Karotten (ca. 200 g) 
1 Zucchini (ca. 200 g) 1 Paprika 
1 TL gem. Kurkuma 
1 TL gem. Kreuzkümmel 
1 TL gem. Koriander 
1/2 TL Zimt 
1 Prise Cayennepfeffer 
2 EL Olivenöl (1 EL für das Gemüse und 1 EL für das Dressing) 
2 TL Zitronensaft 
1 TL Ahornsirup 
Salz, Pfeffer 
30 g Cashewkerne 
frischer, gehackter Schnittlauch

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Gemüse waschen, die Paprika entkernen, die Enden der Karotten und Zucchini entfernen. Die Karotten, Zucchini und Paprika in mundgerechte Stücke schneiden und mit 1 EL Olivenöl, den Gewürzen und etwas Salz vermengen. Das Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und 20-30 Minuten im Ofen bissfest garen. Währenddessen die Quinoakörner abwiegen und waschen, dann zusammen mit ca. 400 ml Wasser in einen Topf geben, einmal aufkochen und bei geringer Hitze und geschlossenem Topfdeckel 15 Minuten köcheln lassen. Für das Dressing 1 EL Olivenöl, Zitronensaft, Ahornsirup, Salz und Pfeffer gut verrühren. Den Schnittlauch kleinschneiden. Die Cahsewkerne hacken und ohne Fett in einer Pfanne etwas anrösten. Das Quinoa mit dem Gemüse und Dressing vermengen, nochmals abschmecken und mit den Cashewkernen und Schnittlauch bestreuen

Samstag, 25. März 2023

Klassische Nudelsuppe

Neulich habe ich meinen Mann gefragt, was ich denn für unsere Gäste für eine Suppe kochen könnte. Er meinte Nudelsuppe. Letztendlich gab es dann Erbsen-Kartoffel-Suppe mit Minze und Sesam - und zwar aus dem Grund, dass man diese nachmittags vorbereiten und einfach warmhalten kann, ohne dass Nudeln oder Gemüse verkochen. Dennoch haben wir für uns kurz darauf Nudelsuppe zubereitet.


Was für unsere Version klar war: In die Nudelsuppe kommen Erbsen. Karotten. Und Nudeln (wir haben die dünnsten Spaghetti einfach in Stücke gebrochen). Dennoch habe ich ein paar Nudelsuppen-Rezepte durchstöbert, um einen Eindruck zu bekommen. So was wie eine Grundlage war bei uns folgendes Rezept. Allerdings haben wir auf Kohlrabi und Sellerie verzichtet. Auf den Lauch hingegen nicht. Und wir haben auch alles in einem Topf angebraten und gegart. Das ging super. Wir hatten am Ende zwar sehr wenig Brühe, sodass es eher Pasta mit Suppengemüse war, aber wir haben einfach nach Bedarf Wasser mit Gemüsebrühe nachgegossen.

Die Nudelsuppe war sehr lecker und einfach, wird's bei uns sicher wieder geben.

Gemüsebrühe will ich auch bald mal selbst machen - für eine selbstgemachte Flädlesuppe. Aber das ist ein etwas aufwendigeres Projekt, für das man sich Zeit nehmen muss. Es steht aber auf der Liste, ich werde berichten!

Donnerstag, 15. Dezember 2022

Kürbis-Möhren-Auflauf mit Sonnenblumenkernen oder »Kürbisauflauf Inge«


Die Hofladen-Besitzerin hat neulich die letzten Kürbisse der Saison an die Kunden verschenkt. Das ließ ich mir nicht entgehen und nahm ungeplant einen Muskat-Kürbis mit. Dazu fiel mit ein Rezept ein, das mir meine Nachbarin Inge vor zwei Jahren oder so gab, als ich selbst eine üppige Kürbisernte im Gemüsegarten hatte.

Bei Inge war vor Kurzem das Adventskranzbinden in der Scheune. Beim Binden erzählte mir eine Frau aus dem Ort, dass Sie Rezepte nach dem Namen desjenigen benennt, von dem sie es bekommen hat. Also »Apfelkuchen Anna«, oder »Gurkensalat Sabine«. Der folgende Auflauf wird bei mir der »Kürbisauflauf Inge«. Mit vollem Namen heißt er Kürbis-Möhren-Auflauf mit Sonnenblumenkernen. 

Auf dem Rezept, das mir Inge geschickt hat, steht die handschriftliche Anmerkung »lecker«. Und das meinte auch mein Mann: »Nicht nur, kann man essen, sondern wirklich lecker, der Auflauf.« 

Ja, das ist er. Mit viel leckerem Herbstgemüse, Kürbiskernen für Biss und würzigem Käse. Wir machen ihn nächstes Jahr wieder, hoffentlich mit Gartenkürbissen.


Kürbisauflauf-Möhren-Auflauf mit Sonnenblumenkernen oder

für 4 Portionen (eine Auflaufform mit 18 x 25 cm)

2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
250 g Karotten
300 g Lauch
800 g Muskatkürbis (Nettogewicht nach dem Schälen und ohne Kerne)
3 EL Sonnenblumenöl
100 g Sonnenblumenkerne
Salz
Pfeffer
Gemüsebrühpulver
1/2 TL gem. Ingwer
150 g Cheddar (oder Gouda)
4 Eier 
200 g Sahne

Zwiebeln und Knoblauch schälen und feinhacken. Den Lauch waschen und in Ringe schneiden. Die Karotten waschen und in Ringe schneiden.
Den Kürbis schälen, entkernen und das Fruchtfleisch würfeln.

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Auflaufform mit 1 EL Öl einfetten.

In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch ca. 3 Minuten darin anbraten. Die Karotten dazugeben und alles bei mittlerer Hitze und geschlossenem Topfdeckel ca. 5 Minuten braten. Lauch und Kürbis dazugeben, alles umrühren und 5 weitere Minuten dünsten.

Das Gemüse mit Gemüsebrühpulver, Salz, Pfeffer und Ingwer würzen. Nochmal 5 Minuten unter gelegentlichem Umrühren weitergaren. Die Hälfte der Sonnenblumenkerne untermischen

Den Käse reiben. Die Eier mit der Sahne und 100 g des Käses verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Gemüse in die Auflaufform geben, die Eier-Käse-Sahne darübergießen und mit den restlichen Sonnenblumenkernen und dem Käse bestreuen.

Den Auflauf auf der mittleren Schiene 15-20 Minuten backen.

Sonntag, 18. September 2022

Bei Kälteeinbruch: Miso-Suppe

Es ist schlagartig kalt geworden. Nun sind wärmende Suppen und Eintöpfe bei mir noch höher im Kurs. 

Seit bei mir im Kühlschrank ein Glas Misopaste steht, ist es eine tolle Option, eine Gemüsesuppe à la Japan zu machen. Miso sorgt für eine schöne Würze, ich mag den Geschmack sehr. 

Barbara hat mich zu der Suppe inspiriert. Wie sie schreibt, die Suppe ist sehr variabel. Bei mir gab's Sellerie, Karotten und Mangold. Und Tofu ergänz das Ganze natürlich auch vorzüglich.

Hier geht's zu Barbara und zum Rezept.

Dienstag, 15. Februar 2022

Orzo-Eintopf mit Spinat nachgemacht

Dieses Rezept habe ich mir vor längerer Zeit abgespeichert, mit dem Wissen, dass ich noch einen Rest Orzo-Reis bzw. Nudeln daheim habe. Ich mag die reisförmigen Nudeln ja sehr gerne, habe aber nicht sooo viele Rezepte in Petto.

Da mein Freund Eintöpfe lieber mag als Suppen, habe ich das Rezept für einen kalten Wintertag im Hinterkopf behalten. Letzte Woche war es soweit. Es gab diesen leckeren Eintopf mit viel Gemüse wie Champignons, Sellerie, Karotten und Spinat. Mit Parmesan garniert wird er noch etwas würziger. Ich kann nur sagen: Diesen Eintopf wird es wieder geben.


Das Rezept findet sich bei Madame Cuisine. 

Wenn zwei Leute gleichzeitig essen fotografieren, entstehen solche Bilder - ich habe eine Menge davon

Freitag, 7. Januar 2022

Low carb Lasagne - Weihnachtsessen für Flexitarier und Veganer

Ich habe einen Lieblingskanal in Youtube. Er heißt Ken kocht - gsund & gschmackig.
Ken's Philosophie ist, daß Essen ausgewogen und gesund sein soll. Es sollte die Geschmacksnerven kitzeln und lange satt machen.

Also - es gibt tolle Rezepte, viel Info über gesunde Lebensmittel, dabei humorvoll und sympathisch rübergebracht. Wenn Ken ein Rezept präsentiert, fühlt es sich einfach nicht nach Arbeit an und man hat Lust loszuschnippeln.
Ich habe mich die letzten Wochen länger und öfters als gewöhnlich im Biomarkt und am Asia-Regal des Supermarkts aufgehalten. Habe nach Soba-Nudeln gesucht, Ajowan, Fenchelsamen. Miso-Paste, Kardamom, Hafermilch und Hefeflocken (die ich früher schon mal hatte, aber nicht verwendet) und verschiedene Öle eingekauft. Außerdem habe ich uns zu Weihnachten einen mega schönen Mörser angeschafft. Das macht Spaß!!!

Einige von Kens Rezepten sind schon ausprobiert und werde sie in der nächsten Zeit nach und nach auf diesem Blog veröffentlichen.
Zu Weihnachten sind unsere vegetarisch/veganen Kinder angerückt. Zur Sicherheit (auch ob es uns selbst schmeckt) haben wir schon eine Woche vorher Probekochen veranstaltet. Es hat sich gelohnt!!

 

Das Rezept findet man hier
 

Der Game-Changer (die vegetarische Lasagne mit Wirsing) war ein voller Erfolg. Wirsing lieben wir sowieso und es hat an nichts gefehlt. Die getrockneten Tomaten, das Miso und 1 zusätzliche kleine Chilischote, frischer Rosmarin und Sojasoße haben die Linsen-Pilz-Karotten-Tomatensoße lecker deftig gemacht. Der Knoblauch darf natürlich nicht fehlen.

Die Bechamelsoße wurde durch die Kapern und das geräucherte Paprikapulver aufgewertet. 
Der Käse hat die Soße dann schön sämig gemacht.
Also wirklich eine Geschmacksexplosion a la Ken. 
 
Als Vorspeise  gab es bei unserem Weihnachtsessen Kürbissuppe und als Nachtisch war der Basmati-Milchreis aus Hafermilch sehr begehrt.

Dienstag, 23. November 2021

Grünkernsoße - Grundrezept für Spaghetti, als Aufstrich oder für Füllungen

Dieses Rezept stammt aus einem kleinen Kochbuch, das ein Gemeinschaftswerk einer Familie ist. Tochter, Vater und Sohn haben sich zusammengetan und das vegane Kochbuch "WAS OMA NOCH NICHT WUSSTE....." herausgebracht. Einfach klasse so ein generationenübergreifendes Projekt! Diese Grünkernsoße ist das erste Rezept daraus, das ich nachgekocht habe. Es ist ein tolles Gericht. Wie man auf dem Bild sieht haben wir es als Soße für unsere Spaghetti verwendet. Und sie ist ein Hit!! 

Ich denke, das Anbraten des Grünkernschrots und des Gemüses, sowie das Karamellisieren des Zuckers ist das Geheimnis, daß diese Soße so delikat wird.

 Zutaten für 4-6 Portionen

250 g Grünkernschrot (grob)
500 ml Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
3 TL Kokosöl
 
1 Zwiebel
2 Karotten
1 Zucchini
1 Paprika
1 Peperoni
3 Stangen Sellerie
 
1 EL Olivenöl
2 TL Zucker
1 Tube Tomatenmark
3 Knoblauchzehen gehackt
250 ml Wasser
2 Dosen gehackte Tomaten
2 TL Hefeflocken
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
1 TL Salz
Pfeffer
Chiliflocken

Kräuter, wenn es geht frisch:
Basilikum
Odregano
Thymian
Salbei
 
Zutaten für veganen Parmesan:
 50 g Cashewkerne
3 TL Hefeflocken
1/2 TK Kräutersalz
  
 Grünkernschrot in der Gemüsebrühe mit den Lorbeerblättern aufkochen. Unter Rühren und leichter Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen bis die Flüssigkeit vollständig reduziert ist. 
Masse erkalten lassen.
 
Den gekochten Grünkernschrot unter großer Hitze mit 3 TL Kokosöl in einer beschichteten Pfanne knusprig anbraten.
Das Gemüse klein würfeln und in 1 EL Olivenöl in einem großen Topf anbraten. Gemüse an den Rand des Topfes schieben, den Zucker in die Mitte geben und karamellisieren lassen. Tomatenmark und Knoblauch zugeben und mit 250 ml Wasser ablöschen. 

Der angebratene Grünkernschrot zusammen mit den gehackten Tomaten, Hefeflocken, Paprikapulver und den frischen Kräutern zufügen. 
Mit Salz, Pfeffer und etwas Chiliflocken abschmecken und noch einmal für ein paar Minuten köcheln lassen. 

Wer möchte kann sich veganen Parmesan selbst herstellen.
 
Cashewkerne, Kräutersalz und Hefeflocken in der Moulinette o.ä. mixen

Freitag, 6. August 2021

Lauwarmer Quinoasalat mit geröstetem Gemüse

Ich liebe bekanntlich Ofengemüse. Und Quinoa. Diesmal habe ich beides für einen lauwarmen Salat kombiniert (wobei Salat keine korrekte Bezeichnung ist, wenn man darunter Rohkost versteht). Jedenfalls besteht dieses Essen aus viel leckerem Gemüse mit etwas exotischen Gewürzen. Und sättigend-nussigem Quinoa. Ich fand die Kombi sehr lecker (natürlich kann man das Gemüse je nach Saison variieren ... bei mir gab's Zucchini und Karotten ... demnächst dann mit Gemüse aus dem Gemüsegarten).


Lauwarmer Quinoasalat mit geröstetem Gemüse

für 2 Portionen

Quinoa:
120 g Quinoa
etwas Salz

Ofengemüse:
2-3 Karotten (ca. 200g) 
1-2 Zucchini (ca. 200g) 
1 Paprika
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel 
1 TL Koriander
1/2 TL Zimt
1 Prise Cayenne-Pfeffer
Salz, Pfeffer 

Dressing:
2 EL Olivenöl 
2 EL Zitronensaft 
1 TL Ahornsirup 
Salz, Pfeffer

Garnitur:
30 g Cashewkerne
Schnittlauch

Quinoa wie hier beschrieben zubereiten. 

Das Gemüse waschen, die Paprika entkernen. Karotten, Zucchini und Paprika in mundgerechte Stücke schneiden und mit 2 EL Öl und den Gewürzen vermengen. 

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und 20-30 Minuten im Ofen bissfest garen.

Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft, Ahornsirup Salz und Pfeffer gut verrühren.

Den Schnittlauch kleinschneiden. Die Cahsewkerne hacken und ohne Fett in einer Pfanne etwas anrösten. 

Das Quinoa mit dem Gemüse und Dressing vermengen und mit den Cashewkernen und Schnittlauch bestreuen.

Samstag, 5. Juni 2021

Spargel-Gemüsepfanne mit zarter Currynote und Quinoa nachgemacht


Die Spargelsaison wird hier jedes Jahr zelebriert. Der Auftakt der Spargelsaison ist immer der Klassiker: mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln. Aus dem Thermomix. Und Spargel mit Kratzede sollte auch einmal pro Saison sein. 

Danach ist auch mal Neues ausprobieren angesagt. Dieses Jahr hat mich Sigrids Spargel-Gemüsepfanne mit zarter Currynote und Quinoa angelacht. Spargel mit einer feinen Curry-Sauce und Quinoa als Beilage? Es war sehr lecker. Quinoa ist eine tolle Alternative zum Reis für ein Curry. Und der Spargel? Der war auch im Curry lecker. Allerdings wird er ein wenig durch die anderen Geschmäcker (Currypaste und Sojasauce sind ja doch recht intensiv) überdeckt. Pur schmecken die Stängel etwas intensiver nahc Spargel.

Ich fand die Sauce allerdings so lecker, dass ich genau das Gericht sicher wieder koche werde, evtl. werde ich im Herbst / Winter den Spargel durch Weißkohl ersetzen.

Dienstag, 20. April 2021

Indisch frisch: Dhal mit Birnen-Pickles und Pappadums

Immer wenn ich bei meinem Bruder mit Familie zu Gast bin, so bin ich sehr gespannt, was es zu essen gibt. Das Essen ist immer gesund, meist vegan (aber sicher vegetarisch) und etwas Neues. Ich reise eigentlich immer mit einem Rezept im Gepäck nach Hause, das ich unbedingt selbst auch mal machen muss.

So auch beim letzten Besuch. Da gab es indisches Essen: Dhal mit Birnen-Pickles und Pappadums. 

Dhal ist mir bekannt, meine Standard-Version ist mit Spinat. In diesem Rezept ist es mit Karotten. Und Mung-Bohnen. Aber man kann auch einfach rote oder gelbe Linsen nehmen, die müssen nicht vorher einweichen.

Das Besondere waren die Birnen-Pickles. Das Birnen-Zwiebel-Koriander-Relish schmeckt so wunderbar erfrischend und begleitet das milde Dhal perfekt.

Und hinter Pappadums verbergen sich selbstgemachte Cracker. Aus Kichererbsenmehl. Man kann aber auch z.B. Maismehl verwenden. Die ergänzen Dhal und Pickles perfekt.

Wer gerne indisch, kreativ, vegan kocht: unbedingt nachmachen!


Das Rezept ist - wie so viele tolle Rezepte - von Schrot&Korn. Hier ist es veröffentlicht. Eine Anmerkung: die 210 ml Wasser im Rezept sind aufgeteilt in 150 ml für das Dhal und 60 für die Pappadums. Als wir das Rezept zuhause nachgemacht haben, haben wir 210 ml für die Pappadums verwendet, was zu viel war. Demensprechend haben wir mehr Mehl genommen und so hatten wir vier Mal so viel Cracker wie eigentlich benötigt.

Mittwoch, 3. März 2021

Gnocchi mit Gemüse in sahniger Sauce


Gnocchi. Fragt man mich nach meinem Lieblingsessen, so fällt es mir schwer, eine Sache zu nennen. Wenn ich ein paar Dinge nennen darf, dann würde ich sowas wie Pizza sagen. Aber auch Spargel. Enchiladas. Und scharfe asiatische Gerichte. Und ganz sicher würde auch das Wort Gnocchi fallen. Ich liebe die kleinen italienischen Kartoffelklöße, die bei mir irgendwo in die Kategorie "Pasta" fallen. Pasta liebe ich auch. 

Gnocchi schmecken mir in Tomaten- oder Käsesauce, mit Gemüse oder ohne. Als ich das Rezept von Nina gesehen habe, habe ich beim nächsten Einkauf Gnocchi mitgenommen. Bohnen, Erbsen, Mais und Karotten und viel sahnige Sauce. Es hat so lecker geschmeckt, wie es klingt!

Ich habe frische Karotten und einen Rest Pastinaken genommen. Dazu eigene, eingefrorene Bohnen. Und Mais aus der Dose.
Von der Sauce war ich wirklich begeistert: Zufällig vegan lecker, würde ich sagen. Sie wird mit Cashws, Sojamilch und Hefeflocken gemacht. Alles ging recht schnell und war einfach total lecker.
Es leben die Gnocchi (selbstgemachte sind natürlich noch besser, aber gekaufte sind meist auch schwer in Ordnung).

Wer ist ebenfalls so ein Gnocchi-Fan?

Montag, 28. September 2020

Do it yourself: Vietnamesische Sommerrollen und ein Musiktipp

2020 ist bei mir das Jahr der vietnamesischen Küche. Auch dank der Sommerrollen. Alles Mögliche an Gemüse und asiatischen Accessoires in Reispapierrollen verpackt und so elegant wie möglich verspeist (gar nicht so einfach). 

Der Unterschied zwischen Frühlingsrollen und Sommerrollen ist, dass die Frühlingsrollen frittiert werden und man die Sommerrollen roh ist. Herbst- und Winterrollen gibt es nicht. Also unterlasse ich es, von Herbstrollen zu reden, auch wenn ich geschlafen habe, und diesen Beitrag ein paar Tage nach Herbstbeginn veröffentliche.


Ich seh uns noch sitzen: Als mein Freund und ich zum ersten Mal die Sommerrollen gegessen haben, lief traditionelle vietnamesische Musik im Hintergrund. Die hat für richtig viel Flair gesorgt. Dank Spotify oder Youtube lassen sich ganz einfach Playlisten finden. 

Nebenbei gab es eine ziemliche Sauerei. Das mit dem Wickeln hat bei mir anfangs gar nicht geklappt. Immer lief die halbe Füllung aus dem Reispapier heraus. Schön essen kann man Sommerrollen nicht wirklich, nichts für weiße Blusen oder edle Anlässe. Aber etwas Übung habe ich mittlerweile - so eine Tüte Reispapierrollen ist groß ... wir haben es ein paar Mal wiederholt.

Ein allgemeiner Tipp: Passende Musik zum Essen hören! Bei uns läuft regelmäßig asiatische Musik im Hintergrund. Manchmal auch französische Chansons oder italienische Schlager ;-) 


Ein Rezept in dem Sinne gibt es nicht. Was braucht man für die Sommerrollen?

Das Reispapier, das man zunächst für einige Sekunden in Wasser einweichen lässt. Dann aufs Teller legen, mit den Zutaten belegen und essen.

Bei den Zutaten kann man toll variieren. Grundlage sind für mich immer gehobelter Rettich- und Karotten.

Zudem gibt's bei uns: gekochte Glasnudeln (zum Sattwerden), Tofu, im Sommer Zucchiniraspel, Erdnüsse oder Erdnussbutter, eingelegter Ingwer (ein guter Tipp meines Bruders und seiner Frau), Koriander ... und irgendwas mit Chili, also gehackte rote Chilischoten oder Sambal Oelek. Und Sojasauce. Entweder zum Eintunken oder als Teil der Füllung.

So ist das Ganze sogar vegan. Wie esst ihr eure Frühlingsrollen?