Ofengemüse ist ein absoluter Dauerbrenner bei mir. Meistens gibt es eine bunte Gemüsemischung aus allem, was an Resten vorhanden ist. Aber manchmal gibt es auch ganz gezielt nur eine Gemüsesorte wie Kartoffeln oder Kürbis. Neugierig gemacht hat mich neulich ein Rezept mit gebackenem Topinambur. Den gibt's bei mir nicht allzu oft, er ist aber regional und saisonal und soll sehr gesund sein... also habe ich das Rezept ganz bald nachgemacht.
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Samstag, 24. Februar 2018
Gebackener Topinambur mir Apfelquark
Sonntag, 2. November 2014
Topinambur und Knollensellerie verwertet: im Gratin

Gratin mit Herbstgemüse
für 2 Personen
300 g Topinambur
300 g Knollensellerie
200 g Champignons
1 Zwiebel
2 EL Butter (plus etwas für die Form)
100 ml Milch
10 Salbeiblätter
Cayennepfeffer
Muskat
Salz
Pfeffer
30 g würziger Käse (z.B. Alpkäse, Gruyère)
Topinambur und Sellerie waschen, schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf etwas Wasser zum Kochen bringen und das Gemüse 20 Minuten darin garen. Das Wasser anschliessend abgiessen. Die Milch erwärmen. Milch, 1 EL Butter (die 1. Hälfte der benötigten Gesamtmenge) und die Gemüsestücke pürieren, mit Muskat, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer würzen. Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Champignons zeitgleich waschen und längs in Scheiben schneiden. Die Zwiebel waschen, schälen und fein hacken. In einer Pfanne 1 EL Butter (die 2. Hälfte) erhitzen, und die Zwiebel 2 Minuten darin anbraten. Die Pilze und den Salbei hinzufügen und für weitere 3 Minuten scharf anbraten, leicht pfeffern und salzen. Den Käse reiben.
In eine gefettete Auflaufform zunächst die Hälfte des Gemüsepürees geben, dann die Pilze und nun die zweite Hälfte des Gemüsepürees. Mit dem Käse bestreuen und alles im Ofen ca. 15 Minuten backen.
Donnerstag, 6. Februar 2014
Winterliches Avocado-Risotto
Es ist mal wieder die Zeit gekommen, etwas Kreativität in der Küche
walten zu lassen: Die Idee, ein Risotto mit Avocado zu kochen, schwirrte
mir schon lange im Kopf herum. Und so hatte sie genug Zeit, um zu reifen ...
herausgekommen ist beim Umsetzen der Idee in die Tat schliesslich eine Version mit Zitrone. Und anstatt
kräftigem Käsegeschmack gab's lieber dezenten Ricotta dazu. Etwas Gemüse
darf natürlich auch nicht fehlen. Da Winter ist, entschied ich mich für
ein saisonalen, aber auch nicht zu geschmacksdominanten Topinambur: in
Scheiben gebraten und dazu serviert. Meiner Meinung nach eine
unkonventionelle, frische Risotto-Alternativversion.
Winterliches Avocado-Risotto
für 2 Personen
1/2 Zwiebel
1 TL Öl
125 g Risotto-Reis
ca. 400 ml Gemüsebrühe
1 EL Zitronensaft
1/2 Avocado
150 g Topinambur
1 TL Öl
1 EL frische, gehackte Petersilie
ein paar Zitronenzesten
60 g Ricotta
Salz
Pfeffer
Die Zwiebel schälen und klein schneiden. In einem Topf 1 TL Öl erhitzen, die Zwiebel darin für ein paar Minuten glasig dünsten. Nun kann der Risotto-Reis hinzugefügt und mit angeschwitzt werden. Schöpfkellenweise die Gemüsebrühe hinzufügen, dabei während der ganzen Zeit Rühren (dauert ca. 25 Minuten), alles bei mittlerer (bis niedriger) Herdtemperatur.
Während dessen den Topinambur putzen, waschen, schälen und in dünne Streifen schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen, und die Topinamuburscheiben darin ca. 7 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die gehackte Petersilie unterheben.
Die Avocado mit einer Gabel zerdrücken oder pürieren. Den Zitronensaft dazugeben.
Ist der Risottoreis gar, das Avocadopüree untermengen, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto auf einem Teller anrichten, mit dem Topinambur und dem Ricotta zusammen servieren und nach Belieben noch mit Zitronenzesten dekorieren.
Donnerstag, 8. November 2012
Apfel-Topinambur-Salat mit Roquefortdressing
Wie gesagt, Pastinake, Topinambur & Co sind total IN. Und nachdem mir letzte Woche auf dem Markt der Verkäufer von Federkohl und Topinambur ganz stolz mitgeteilt hat, dass auch der Topinambur Eigenanbau ist, schmeckt er umso mehr (das mit dem Eigenbau würde ich eigentlich erwarten, wenn ich auf dem Markt saisonales Gemüse kaufe, aber da er es so stolz gesagt hat, fand ich es einfach nur nett). Den Anstoss für die Kombination Topinambur und Apfel hat mir das Buch Salatwerkstatt von Claus Meyer gegeben, ein wirklich schönes Buch mit sehr einfallsreichen und modernen Rezepten, und ganz wichtig, tollen Bildern. Ansonsten hat meine Version nicht mehr so viel mit dem Original zu tun, daher gleich mein Rezept weiter unten. Ich finde das Dressing mit Blauschimmelkäse sehr passend zu dem süßlichen Gemüse und Obst.
Apfel-Topinambur-Salat mit Roquefortdressing
für 1 Portion
200 g Topinambur
1 Apfel
1 EL Zitronensaft
15 g Roquefort (alternativ anderer Blauschimmelkäse)
25 g Sauerrahm
2 TL weisser Balsamicoessig
Pfeffer
Salz
2 TL frischer, gehackter Schnittlauch
4 Pekannusshälften
Den Topinambur waschen, schälen und hobeln bzw. in hauchdünne Scheiben schneiden. Den Apfel ebenfalls waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Das Gemüse auf einem Teller anrichten und anschließend mit dem Zitronensaft beträufeln, damit es sich nicht verfärbt, während das Dressing zubereitet wird.
Für das Käsedressing den Roquefort, den Sauerrahm, den Essig und die Hälfte des Schnittlauches gut verrühren, bis eine homogene Sauce entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über dem Salat verteilen. Die Pekannüsse hacken und zusammen mit dem Rest des Schnittlauches über den Salatteller geben.
Montag, 22. Oktober 2012
Kürbis-Topinambur-Rohkost
Kürbis roh? Kann man den überhaupt so essen? Ich war etwas erstaunt, als ich im letzten Jahr zum ersten Mal über ein Rezept für einen Kürbis-Salat mit rohem Kürbis gestolpert bin. Ich liebe es ja, Kürbiswürfel zu backen und dann über grüne Salatblätter zu geben, was ich auch als Kürbissalat bezeichne, aber hier geht es um richtigen Salat aus Kürbis. Ich habe mir dann auch vorgenommen, einfach mal auszuprobieren, nachdem ich die Sache mal gegooglt und ein paar weitere Rezepte mit rohem Kürbis gefunden habe (scheint also nicht giftig zu sein). Es hat zwar ein Jahr gedauert, aber spätestens nachdem Gourmande und Micha sich diesen Herbst auch zum ersten Mal an einen Kürbis-Salat gewagt und sehr positiv darüber geäussert haben, musste ich es doch auch versuchen.
Das Rezept für die von mir probierte Topinambur-Kürbis-Rohkost habe ich entdeckt, ich abends beim Warten auf das Tram nach Hause in einem GU-Buch mit Kürbisrezepten geblättert habe. Meine Tramhaltestelle ist nämlich genau vor einer Buchhandlung, was sich schon mehrfach als sehr praktisch erwiesen hat, um die eh in der Regel kurzen Wartezeiten schneller als mir lieb ist vorbeigehen zu lassen, denn in der Zeit kann ich nur in Eile einen der ausgestellten Ratgeber oder Reiseführer überfliegen.
Das Rezept für die von mir probierte Topinambur-Kürbis-Rohkost habe ich entdeckt, ich abends beim Warten auf das Tram nach Hause in einem GU-Buch mit Kürbisrezepten geblättert habe. Meine Tramhaltestelle ist nämlich genau vor einer Buchhandlung, was sich schon mehrfach als sehr praktisch erwiesen hat, um die eh in der Regel kurzen Wartezeiten schneller als mir lieb ist vorbeigehen zu lassen, denn in der Zeit kann ich nur in Eile einen der ausgestellten Ratgeber oder Reiseführer überfliegen.
Eine Topinambur-Premiere gab's für mich mit diesem Rezept noch obendrein. Im Fazit kann ich sagen, dass mich die Kombination aus Topinambur, Muskatkürbis, Kürbiskernen, Rosinen mit einem Curry-Sahne-Dressing absolut überzeugt hat. Allerdings war der Kürbis dafür nicht der ausschlaggebende Grund. Denn mir kommt gebackener Kürbis aromatischer vor als die rohe Variante. Den Geschmack des rohen Topinamburs fand ich interessanter. Aufgrund mangelnder Erfahrung im Genuss von rohem Kürbis kann ich jetzt noch nicht sagen, ob es nur an dem Kürbis bzw. der Sorte lag, oder ob mein Urteil allgemein gültig ist. Ich werde mal meinen Erfahrungsschatz erweitern und bei Erkenntnisgewinnen berichten.
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